Manufacturing Execution System (MES) für die Radsatzwerkstätten der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH

DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH (Bukr 49)

Neben dem Auftraggeber beider Rahmenverträge (Rahmenvertrag für Kauf und Pflege von Software und Rahmenvertrag für IT-Beratung):
DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH
Weilburger Str. 22
60326 Frankfurt am Main
sind folgende Unternehmen bestellberechtigt:
DB Systel GmbH
Jürgen-Ponto-Platz 1
60329 Frankfurt am Main
für den „Rahmenvertrag für IT-Beratung“
und
DB Systel GmbH
Lizenzmanagement
Marktstraße 8
10317 Berlin
für den „Rahmenvertrag für Kauf und Pflege von Software“
Die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH (DB FZI) erbringt in 13 Werken mit rund 8400 Mitarbeitern Leistungen im Bereich der schweren Instandhaltung von Schienenfahrzeugen. In zunächst vier Werkstätten der Radsatzaufarbeitung der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH soll ein Manufacturing Execution System (MES) eingeführt werden.
Zur Abbildung und Optimierung der Aufbereitungsprozesse in den Radsatzwerkstätten wird eine Verbesserung der IT-Unterstützung in Form einer „integrierten IT-Unterstützung der Produktion und ihrer Prozesse“ gesucht. Darüber hinaus soll die integrierte IT-Lösung zur Integration der Maschinenebene und zur Konsolidierung der heterogenen IT-Landschaft führen.
Heute werden die für das MES relevanten Kernprozesse bei der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH durch ein unternehmensweit eingeführtes ERP-System (SAP ISI – Integriertes System der Instandhaltung auf SAP R/3 basierend) abgebildet. Die Fertigungsaufträge werden papiergebunden umgesetzt, dabei ist es typisch für Prozesse in der Instandhaltung, dass sich der Arbeitsinhalt im Prozess ändern kann. Bei den einfacheren Laufradsätzen handelt es sich eher um eine Fließfertigung, bei den Treibradsätzen um eine Werkstattfertigung.
Das Soll-Konzept sieht vor, dass das MES zwischen der ERP- und der Automations- und Produktions-Ebene positioniert wird. Das MES nimmt in dieser Architektur die Rolle des Bindegliedes zwischen der Unternehmens- und Automationsebene ein (vertikale Integration).
Die Aufarbeitungsprozesse in den einzelnen Werken unterscheiden sich im Umfang der Prozessschritte, vom Ablauf sind sie prinzipiell vergleichbar. Im Bereich der Fertigung unterstützt das MES die folgenden betrieblichen Funktionen, die von Werk zu Werk in Umfang und Ausprägung differenzieren können und individuell, möglichst durch die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, den sich ändernden Bedingungen angepasst werden:
1. Daten- und Auftragsmanagement
2. Feinplanung und Fertigungssteuerung der Werkstatt
3. Materialverfolgung in der Fertigung
4. Personalmanagement
5. Datenerfassung
6. Reporting
7. Informationsmanagement
8. Instandhaltung der Maschineninfrastruktur
9. Mess- und Prüfmittelmanagement
10. Message-System
Das Daten- und Auftragsmanagement dient dazu, an zentraler Stelle die im MES vorhandenen Daten zu verwalten. Dabei werden alle im MES vorhandenen sowie in der Systemlandschaft der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH entstandenen und mit dem MES ausgetauschten Daten aufgenommen bzw. zwischengepuffert.
Das MES ist für die direkte Steuerung und Planung der Produktion und Produktionsanlagen vorgesehen. Das MES erhält aus dem ERP-System die auftragsrelevanten Daten. Die Feinplanung beinhaltet die tagesgenaue Planung der Fertigungsprozesse. Sie schließt alle Planungsaktivitäten ein, die den Produktionsfluss durch Zuordnung der Ressourcen (Maschinen, Anlagen, Fördereinrichtungen), Material und Personal zu den Aufträgen unter Berücksichtigung der Fertigungsziele (z.B. Wirtschaftlichkeit, Qualität) steuern.
Für die operative Steuerung der Fertigung selber beinhaltet das MES eine Fertigungssteuerung, die die Fertigungseinheiten und -anlagen vor Ort steuert.
Um einen reibungsfreien Auftragsdurchlauf durch die Fertigung zu gewährleisten, ist es notwendig die benötigten Materialien rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Ein wichtiges Kriterium in dieser Hinsicht ist der Zeitpunkt, zu dem die Materialverfügbarkeit berücksichtigt werden soll. Die dazu notwendigen Informationen werden vom ERP-System geliefert (Status, Zeitpunkt der Verfügbarkeit) und in der Planung restriktiv berücksichtigt.
Die Schichtplanung wird in der Feinplanung berücksichtigt. Dadurch wird gewährleistet, dass die richtige Anzahl an Mitarbeitern mit der richtigen Qualifikation zur Abarbeitung der geplanten Aufträge zur Verfügung steht.
Während die Planung sich mit zukünftigen Zeithorizonten beschäftigt, dokumentiert die Betriebsdatenerfassung die real eingetretene Situation in der Werkstatt. Über die Betriebsdatenerfassung werden alle notwendigen Daten aus der Planung gezielt zu den Arbeitsplätzen im Shopfloor gesteuert. Dem Werker werden die benötigten Daten zur Bearbeitung am BDE-Terminal seines Arbeitsplatzes bereitgestellt
BDE-Meldungen (wie z.B. Status, Mengenmeldungen, Zeitpunkte) sollen umgehend an den Leit-stand weitergeleitet werden, um dort die Planungssituation zu aktualisieren.
Die Maschinendatenerfassung (MDE) dient der Erfassung und Ausgabe technischer Daten in maschinenlesbarer Form mit einem Bezug zum Maschinenstatus. Die Daten werden direkt aus der Maschinensteuerung online an das MES übertragen.
Das MES muss in der Lage sein, für alle Unternehmensebenen benutzergruppenspezifisch aufbereitete Kennzahlen zur Unterstützung von Entscheidungen zur Verfügung zu stellen. Das Reporting filtert und aggregiert hierzu die vom MES bereitgestellten Vergangenheits- und Gegenwartsdaten. Dabei soll das MES zur Generierung der Reports und Auswertungen vorverdichtete Daten nutzen (Datawarehouse-Lösung). Ergänzt wird das Reporting um eine Cockpit-Funktion (Dashboards). Das Fertigungs-Cockpit dient dazu, definierte Key Performance Indicators (KPI) bzw. Kennzahlen darzustellen.
Im Fertigungsprozess sind dem Mitarbeiters die für die jeweiligen Prozessschritte erforderlichen Informationen, wie z.B. Richtlinien, Einbauanweisungen, technische Zeichnungen, Checklisten in einer adäquaten Art und Weise zur Verfügung zu stellen.
In der Verwaltung der Maschineninfrastruktur werden sämtliche Maschinen sowie die verschiedenen Beziehungen zwischen den einzelnen Maschinen registriert. Das Ziel ist die Beschaffung und Bereitstellung genauer Informationen und Dokumentationen über Maschinen der Produktion.
Mess- und Prüfmittel sind für die Aufarbeitung von Radsätzen von besonderer Bedeutung. Die einzelnen Tätigkeiten im Rahmen des Aufarbeitungsprozesses müssen revisionssicher dokumentiert werden, das schließt die Erfassung der verwendeten Mess- und Prüfmittel mit ein.
Als unterstützende Komponente innerhalb des MES soll dieses über ein Message System verfügen. Mitarbeiter können damit vom Arbeitsplatz / Werker-Terminal Nachrichten empfangen und Nachrichten absenden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-07 Auftragsbekanntmachung
2016-03-24 Ergänzende Angaben
2016-04-05 Ergänzende Angaben
2016-04-07 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2016-03-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Terminplanungs- und Produktivitätssoftwarepaket
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Terminplanungs- und Produktivitätssoftwarepaket 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH (Bukr 49)
Postanschrift: Caroline-Michaelis-Str. 5 – 11
Postleitzahl: 10115
Postort: Berlin
Kontakt
Telefon: +49 6926552532 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-07 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 056-094824
ABl. S-Ausgabe: 56
Zusätzliche Informationen
Ihre Teilnahmeanträge richten Sie bitte an folgende Vergabestelle: Deutsche Bahn AG, Beschaffung IT-Dienstleistungen und Software, Frau Jünger-Eichelroth, Kleyerstrasse 25, 60326 Frankfurt am Main. Es soll ein Rahmenvertrag für Kauf und Pflege von Software und ein Rahmenvertrag für IT-Beratung mit je einer Laufzeit von 7 Jahren abgeschlossen werden. Die Laufzeiten der v.g. Rahmenverträge können bei Bedarf des Auftraggebers je 1 mal um drei Jahre verlängert werden und somit insgesamt um je 36 Monate verlängert werden. Gemäß § 20 Abs. 2 SektVO werden maximal 5 geeignete Unternehmen zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sollten mehr als 5 Unternehmen die zwingenden Kriterien zur Eignung erfüllen, werden diejenigen Unternehmen aufgefordert, die in der Bewertung der „Besonderen Eignungskriterien“ die besten Ergebnisse erzielt haben. Sollte die Bewertung ein knappes Ergebnis ausweisen behält der Auftraggeber sich vor einen weiteren Bewerber zur Angebotsabgabe aufzufordern. Unter der Projektnummer 16TEA19859 im E-Vergabeportal: http://www.Deutschebahn.com/bieterportal sind die Unterlagen für diese Ausschreibung eingestellt. Sollten Sie noch keinen Zugriff auf das e-Vergabeportal der Deutschen Bahn besitzen, müssen sie sich bitte auf dem Portal unter Angabe der Vergabenummer (Hinweis auf EU-Vergabe) registrieren. Bei technischen oder methodischen Fragen zur e-Vergabeplattform wenden Sie sich bitte an die kostenlose Bieterhotline (0800/265 8638), die Mo – Fr in der Zeit von 8 bis 16 Uhr zur Verfügung steht. Den Bietern stehen die folgenden Verfahren zur Einreichung von Teilnahmeanträgen zur Verfügung: 1. a) Teilnahmeantrag über das Vergabeportal mit elektronischer qualifizierter Signatur (bloße E-Mail-Signatur nicht ausreichend): Der Bewerber nutzt das Vergabeportal, um die mit dem Teilnahmeantrag geforderten Angaben zu machen und ggf. Begleitdokumente hochzuladen. Er signiert den Teilnahmeantrag mittels elektronischer Signatur und sendet ihn elektronisch an die Vergabestelle. b) Teilnahmeantrag über das Vergabeportal mit Mantelbogen: Der Bieter nutzt das Vergabeportal, um die mit dem Teilnahmeantrag geforderten Angaben zu machen und ggf. Begleitdokumente hochzuladen. Das System generiert für den Teilnahmeantrag sodann eine Prüfziffer. Die Prüfziffer wird auf dem sog. Mantelbogen vermerkt, der auszudrucken und mit rechtsverbindlicher Unterschrift zu versehen ist. Der Mantelbogen ist im Original bei der Vergabestelle einzureichen. Die Prüfziffer ermöglicht die zweifelsfreie Zuordnung des elektronischen Teilnahmeantrags zur rechtsverbindlichen Unterschrift des Bewerbers. Bitte beachten Sie, dass zur Einhaltung der Frist für den Teilnahmeantrag sowohl die Angaben/Dokumente auf der e-Vergabeplattform eingestellt sein müssen als auch der rechtsverbindlich unterschriebene Mantelbogen bei der Vergabestelle vorliegen muss. Auf jede andere Art übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zulässig. Bei technischen oder methodischen Fragen zur e-Vergabeplattform wenden Sie sich bitte an die kostenlose Bieterhotline (0800/265 8638), die Mo – Fr in der Zeit von 8 bis 16 Uhr zur Verfügung steht. 2. Soweit der Bewerber bzgl. einzelner Bereiche, für die er ggf. im späteren Verlauf ein Angebot abgeben möchte, nicht über die dazu erforderliche Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde verfügt, kann er sich gemäß § 20 Abs. 3 SektVO auf andere Unternehmen berufen. Er hat jedoch nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen, in dem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung vorlegt (siehe Beispielformulierung in der Anlage 1 „Erläuterungen“ – hinterlegt im Vergabeportal der Deutschen Bahn unter der Projektnummer 16TEA19859). Der Auftraggeber behält sich vor, im Laufe eines Vergabeverfahrens eine Aktualisierung der Verpflichtungserklärungen zu verlangen. 3. Soweit vorstehende Ziffer 2. nicht eingreift, hat der Bewerber die von ihm vorgesehenen Nachunternehmer sowie die Art der an sie zu vergebenden Leistungen im Teilnahmeantrag vorläufig zu bezeichnen. Der Auftraggeber kann vor Erteilung des Zuschlags eine verbindliche Benennung verlangen. Als Nachunternehmer gelten auch mit dem Bewerber verbundene Unternehmen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Eignung von Nachunternehmern nach Maßgabe der Anforderungen unter Ziffer III.2 der Vergabebekanntmachung zu prüfen und Verfügbarkeitsnachweise zu fordern. Im Falle eines Austauschs von Nachunternehmern behält sich der Auftraggeber eine erneute Prüfung der Eignung vor. Geforderte Erklärungen und Nachweise gem. III.2, die bis zum Ablauf der Frist für den Teilnahmeantrag nicht von dem Bewerber vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer vom Auftraggeber zu bestimmenden Nachfrist nachgefordert werden. Entgegen Punkt I.1) dieser Bekanntmachung lautet die Adresse des Auftraggebers: DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, Weilburger Str. 22 60326 Frankfurt am Main. Im Folgenden ergänzend zu Ziffer VI.4.1 (Vergabekammer des Bundes) Kontakt: Telefon unter 0228 9499-0 Fax unter 0228 9499-163 Internet-Adresse: http:// www. bundeskartellamt.de und E-Mail-Adresse: info@bundeskartellamt.bund.de.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Neben dem Auftraggeber beider Rahmenverträge (Rahmenvertrag für Kauf und Pflege von Software und Rahmenvertrag für IT-Beratung):
DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH
Weilburger Str. 22
60326 Frankfurt am Main
sind folgende Unternehmen bestellberechtigt:
DB Systel GmbH
Jürgen-Ponto-Platz 1
60329 Frankfurt am Main
für den „Rahmenvertrag für IT-Beratung“
und
Lizenzmanagement
Marktstraße 8
10317 Berlin
für den „Rahmenvertrag für Kauf und Pflege von Software“
Die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH (DB FZI) erbringt in 13 Werken mit rund 8400 Mitarbeitern Leistungen im Bereich der schweren Instandhaltung von Schienenfahrzeugen. In zunächst vier Werkstätten der Radsatzaufarbeitung der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH soll ein Manufacturing Execution System (MES) eingeführt werden.
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Zur Abbildung und Optimierung der Aufbereitungsprozesse in den Radsatzwerkstätten wird eine Verbesserung der IT-Unterstützung in Form einer „integrierten IT-Unterstützung der Produktion und ihrer Prozesse“ gesucht. Darüber hinaus soll die integrierte IT-Lösung zur Integration der Maschinenebene und zur Konsolidierung der heterogenen IT-Landschaft führen.
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Heute werden die für das MES relevanten Kernprozesse bei der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH durch ein unternehmensweit eingeführtes ERP-System (SAP ISI – Integriertes System der Instandhaltung auf SAP R/3 basierend) abgebildet. Die Fertigungsaufträge werden papiergebunden umgesetzt, dabei ist es typisch für Prozesse in der Instandhaltung, dass sich der Arbeitsinhalt im Prozess ändern kann. Bei den einfacheren Laufradsätzen handelt es sich eher um eine Fließfertigung, bei den Treibradsätzen um eine Werkstattfertigung.
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Das Soll-Konzept sieht vor, dass das MES zwischen der ERP- und der Automations- und Produktions-Ebene positioniert wird. Das MES nimmt in dieser Architektur die Rolle des Bindegliedes zwischen der Unternehmens- und Automationsebene ein (vertikale Integration).
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Die Aufarbeitungsprozesse in den einzelnen Werken unterscheiden sich im Umfang der Prozessschritte, vom Ablauf sind sie prinzipiell vergleichbar. Im Bereich der Fertigung unterstützt das MES die folgenden betrieblichen Funktionen, die von Werk zu Werk in Umfang und Ausprägung differenzieren können und individuell, möglichst durch die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH, den sich ändernden Bedingungen angepasst werden:
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1. Daten- und Auftragsmanagement
2. Feinplanung und Fertigungssteuerung der Werkstatt
3. Materialverfolgung in der Fertigung
4. Personalmanagement
5. Datenerfassung
6. Reporting
7. Informationsmanagement
8. Instandhaltung der Maschineninfrastruktur
9. Mess- und Prüfmittelmanagement
10. Message-System
Das Daten- und Auftragsmanagement dient dazu, an zentraler Stelle die im MES vorhandenen Daten zu verwalten. Dabei werden alle im MES vorhandenen sowie in der Systemlandschaft der DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH entstandenen und mit dem MES ausgetauschten Daten aufgenommen bzw. zwischengepuffert.
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Das MES ist für die direkte Steuerung und Planung der Produktion und Produktionsanlagen vorgesehen. Das MES erhält aus dem ERP-System die auftragsrelevanten Daten. Die Feinplanung beinhaltet die tagesgenaue Planung der Fertigungsprozesse. Sie schließt alle Planungsaktivitäten ein, die den Produktionsfluss durch Zuordnung der Ressourcen (Maschinen, Anlagen, Fördereinrichtungen), Material und Personal zu den Aufträgen unter Berücksichtigung der Fertigungsziele (z.B. Wirtschaftlichkeit, Qualität) steuern.
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Für die operative Steuerung der Fertigung selber beinhaltet das MES eine Fertigungssteuerung, die die Fertigungseinheiten und -anlagen vor Ort steuert.
Um einen reibungsfreien Auftragsdurchlauf durch die Fertigung zu gewährleisten, ist es notwendig die benötigten Materialien rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Ein wichtiges Kriterium in dieser Hinsicht ist der Zeitpunkt, zu dem die Materialverfügbarkeit berücksichtigt werden soll. Die dazu notwendigen Informationen werden vom ERP-System geliefert (Status, Zeitpunkt der Verfügbarkeit) und in der Planung restriktiv berücksichtigt.
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Die Schichtplanung wird in der Feinplanung berücksichtigt. Dadurch wird gewährleistet, dass die richtige Anzahl an Mitarbeitern mit der richtigen Qualifikation zur Abarbeitung der geplanten Aufträge zur Verfügung steht.
Während die Planung sich mit zukünftigen Zeithorizonten beschäftigt, dokumentiert die Betriebsdatenerfassung die real eingetretene Situation in der Werkstatt. Über die Betriebsdatenerfassung werden alle notwendigen Daten aus der Planung gezielt zu den Arbeitsplätzen im Shopfloor gesteuert. Dem Werker werden die benötigten Daten zur Bearbeitung am BDE-Terminal seines Arbeitsplatzes bereitgestellt
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BDE-Meldungen (wie z.B. Status, Mengenmeldungen, Zeitpunkte) sollen umgehend an den Leit-stand weitergeleitet werden, um dort die Planungssituation zu aktualisieren.
Die Maschinendatenerfassung (MDE) dient der Erfassung und Ausgabe technischer Daten in maschinenlesbarer Form mit einem Bezug zum Maschinenstatus. Die Daten werden direkt aus der Maschinensteuerung online an das MES übertragen.
Das MES muss in der Lage sein, für alle Unternehmensebenen benutzergruppenspezifisch aufbereitete Kennzahlen zur Unterstützung von Entscheidungen zur Verfügung zu stellen. Das Reporting filtert und aggregiert hierzu die vom MES bereitgestellten Vergangenheits- und Gegenwartsdaten. Dabei soll das MES zur Generierung der Reports und Auswertungen vorverdichtete Daten nutzen (Datawarehouse-Lösung). Ergänzt wird das Reporting um eine Cockpit-Funktion (Dashboards). Das Fertigungs-Cockpit dient dazu, definierte Key Performance Indicators (KPI) bzw. Kennzahlen darzustellen.
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Im Fertigungsprozess sind dem Mitarbeiters die für die jeweiligen Prozessschritte erforderlichen Informationen, wie z.B. Richtlinien, Einbauanweisungen, technische Zeichnungen, Checklisten in einer adäquaten Art und Weise zur Verfügung zu stellen.
In der Verwaltung der Maschineninfrastruktur werden sämtliche Maschinen sowie die verschiedenen Beziehungen zwischen den einzelnen Maschinen registriert. Das Ziel ist die Beschaffung und Bereitstellung genauer Informationen und Dokumentationen über Maschinen der Produktion.
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Mess- und Prüfmittel sind für die Aufarbeitung von Radsätzen von besonderer Bedeutung. Die einzelnen Tätigkeiten im Rahmen des Aufarbeitungsprozesses müssen revisionssicher dokumentiert werden, das schließt die Erfassung der verwendeten Mess- und Prüfmittel mit ein.
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Als unterstützende Komponente innerhalb des MES soll dieses über ein Message System verfügen. Mitarbeiter können damit vom Arbeitsplatz / Werker-Terminal Nachrichten empfangen und Nachrichten absenden.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
Dauer: 84 Monate
Referenznummer: 16TEA19859
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bewerber (Unternehmen) hat seinem Teilnahmeantrag folgende Unterlagen beizufügen (Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen).
Alle Erklärungen und Nachweise sind gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert und kann zum Ausschluss führen. Die Unterlagen sind gemäß den in der Bekanntmachung verwendeten Ordnungsnummern zu reihen.
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Die folgenden Kriterien sind Ausschlusskriterien bzw. sog. KO-Kriterien (Ausschluss 1 bis einschließlich 9):
Ausschluss 1: Abgabe des ausgefüllten und unterschrieben Dokuments „Lieferantenselbstauskunft“;
Ausschluss 2: Erklärung, dass: über sein Vermögen kein Insolvenz- oder Sanierungsverfahren oder vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist und die Eröffnung eines solchen Verfahrens auch nicht mangels Masse abgelehnt worden ist;
Ausschluss 3: Erklärung, dass: er seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuer und Abgaben nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem er ansässig ist, oder nach den Rechtsvorschriften des Staates des Auftraggebers erfüllt hat;
Ausschluss 4: Erklärung, ob: berufliche Verfehlungen vorliegen, die im Gewerbezentralregister eingetragen sind. Darüber hinaus erklärt er, ob derzeit ein Verfahren anhängig ist, das zu einer solchen Eintragung führen kann;
Ausschluss 5: Erklärung, dass: er in Bezug auf die Vergabe keine unzulässige wettbewerbsbeschränkende Abrede getroffen hat;
Ausschluss 6: Erklärung, dass: kein Fall des § 21 Abs. 1 und 2 SektVO vorliegt;
Ausschluss 7: Der Bewerber versichert: dass er sein Gewerbe ordnungsgemäß angemeldet hat und dieses – sofern nach Maßgabe der Vorschriften des HGB eintragungspflichtig – im Handelsregister eingetragen ist. Als Nachweis ist die Kopie eines aktuellen Handelsregisterauszugs (nicht älter als 12 Monate) oder ein gleichwertiges Dokument über die Eintragung im Berufs- oder Handelsregister seines Heimatlandes in deutscher Sprache (ggf. beglaubigte Übersetzung) vorzulegen;
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Ausschluss 8: Abgabe des ausgefüllten Dokuments „ Vertraulichkeitserklärung“;
Ausschluss 9: Fristgerechtes Einreichen des unterschriebenen Teilnahmeantrages.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Der Bewerber (Unternehmen) hat seinem Teilnahmeantrag folgende Unterlagen beizufügen (Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen).
Alle Erklärungen und Nachweise sind gemeinsam mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, ein Verweis auf frühere Bewerbungen wird nicht akzeptiert und kann zum Ausschluss führen. Die Unterlagen sind gemäß den in der Bekanntmachung verwendeten Ordnungsnummern zu reihen.
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Im Folgenden werden zur Überprüfung der Fachkunde ein zwingendes Kriterium (bei Nicht-Vorliegen wird der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen) sowie „Besondere Eignungskriterien“, die mit Punkten bewertet und gewichtet werden, aufgeführt. Für eine weitere Berücksichtigung im Vergabeverfahren muss bei den „Besonderen Eignungskriterien“ mindestens der Zielerfüllungsgrad 2 (s. Anlage 2 Eignungsmatrix) erreicht werden.:
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Ausschluss Ordnungsnummer 10: Der Bewerber erklärt,dass er ein mit dem Auftragsgegenstand (siehe Ziffer II.1.5 der Bekanntmachung) vergleichbares Produkt im Portfolio hat, das im Bereich der Fertigung die folgenden betrieblichen Funktionen unterstützt:
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— Daten- und Auftragsmanagement
— Feinplanung und Fertigungssteuerung der Werkstatt
— Materialverfolgung in der Fertigung (Erzeugnis u. Verbrauchsmaterial)
— Personalmanagement
— Datenerfassung (BDE/MDE)
— Reporting
— Informationsmanagement
— Instandhaltung der Maschineninfrastruktur
— Mess- und Prüfmittelmanagement
— Message-System
Besonderes Eignungskriterium Ordnungsnummer
11 (Gewichtung: 10 %): Der Bewerber erklärt inwieweit er Erfahrungen im Branchenumfeld Instandhaltung im Maschinenbau mit sich im Auftragsverlauf ändernden Arbeitsinhalten der Fertigungsaufträge hat. Die Erklärung erfolgt in Form einer Selbsterklärung und einer kurzen Beschreibung eines/mehrerer umgesetzter Projekte.
12 (Gewichtung: 20 %): Der Bewerber nennt 3 Referenzen im Bereich DACH von in Betrieb genommener Installationen seit 2010, die folgende Kriterien erfüllen:
— Integration in ein SAP-Umfeld
— Fließ- und/oder Werkstattfertigung
— Maschinen- und /oder Messdatenerfassung
— Fertigungsfeinplanung und Fertigungssteuerung
— Werkstattgröße > 100 MA
— Auftragsvolumen > 500 000 Arbeitsscheine /Jahr
— mehrere abhängige/unabhängige Werkstätten in einem Unternehmen
Die Referenzen sind nach folgenden Kriterien aufzulisten:
— Branche
— Größe der Installation (Anzahl der Lizenzen, Auftragsvolumen)
— Installationsjahr und Installationswert
— Ansprechpartner beim Referenzkunden mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse für Rückfragen durch die DB, sowie ausgefüllten Dokument „Referenznachweis“ (Der Referenznachweis ist zwingend).
— Leistungsbeschreibung: Max. 500 Zeichen
Der Anbieter darf beschreibende Fachveröffentlichungen zu den genannten Referenzen beifügen.
Besonderes Eignungskriterium Ordnungsnummer
13 (Gewichtung: 5 %): Der Bewerber beschreibt anhand der genannten Referenzinstallationen den Funktionsumfang seiner mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren MES-Lösung im Hinblick auf die betriebliche Funktion Daten- und Auftragsmanagement in Bezug auf den Import sowie die Verwaltung von Stamm- und Bewegungsdaten im Auftragsmanagement – Artikel und Fertigungsaufträge, Arbeitspläne und Prüfpläne
14 (Gewichtung: 10 %): Der Bewerber beschreibt anhand der genannten Referenzinstallationen den Funktionsumfang seiner mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren MES-Lösung im Hinblick auf die betriebliche Funktion Fertigungsfeinplanung und Fertigungssteuerung:
— Anpassbarkeit der Planung auf unterschiedliche Fertigungsarten und Echtzeitfähigkeit bei der Behandlung von Abweichungen
— Simulationsszenarien und deren Vergleich
— Planungsalgorithmen und deren Anpassbarkeit und Austauschbarkeit, Gewichtung von Planungszielgrößen – Stichwort: gegenläufige Zielgrößen
Besonderes Eignungskriterium Ordnungsnummer 15 (Gewichtung: 5 %): Der Bewerber beschreibt anhand der genannten Referenzinstallationen den Funktionsumfang seiner mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren MES-Lösung im Hinblick auf die betriebliche Funktion Materialverfolgung in der Fertigung (Erzeugnis u. Verbrauchsmaterial) insbesondere
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— die Visualissierung unterschiedlicher Materialstati
— die Berücksichtigung der Materialverfügbarkeit in der Fertigungsplanung und –steuerung
Besonderes Eignungskriterium Ordnungsnummer
16 (Gewichtung: 5 %): Der Bewerber beschreibt anhand der genannten Referenzinstallationen den Funktionsumfang seiner mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren MES-Lösung im Hinblick auf die betriebliche Funktion Personalmanagement
17 (Gewichtung: 10 %): Der Bewerber beschreibt anhand der genannten Referenzinstallationen den Funktionsumfang seiner mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren MES-Lösung im Hinblick auf die betriebliche Funktion Betriebsdatenerfassung und Maschinendatenerfassung:
— Quittierung von Vorgängen
— Individuelle Konfigurierbarkeit der BDE-Oberflächen und verwendete Hardware
— Anbindung von Maschinen und Erfassung von Messdaten
Besonderes Eignungskriterium Ordnungsnummer
18 (Gewichtung: 5 %): Der Bewerber beschreibt anhand der genannten Referenzinstallationen den Funktionsumfang seiner mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren MES-Lösung im Hinblick auf die betriebliche Funktion Reporting individuelle Gestaltung, Einbindung externer Datenquellen, Darstellung von Kennzahlen
19 (Gewichtung: 10 %): Der Bewerber beschreibt anhand der genannten Referenzinstallationen den Funktionsumfang seiner mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren MES-Lösung im Hinblick auf die betriebliche Funktion Informationsmanagent
Besonderes Eignungskriterium Ordnungsnummer
20 (Gewichtung: 5 %): Der Bewerber beschreibt anhand der genannten Referenzinstallationen den Funktionsumfang seiner mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren MES-Lösung im Hinblick auf die betriebliche Funktion Instandhaltung – Verwaltung der Maschineninfrastruktur und Störungsmanagement
21 (Gewichtung: 5 %): Der Bewerber beschreibt anhand der genannten Referenzinstallationen den Funktionsumfang seiner mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren MES-Lösung im Hinblick auf die betriebliche Funktion Mess- und Prüfmittel
22 (Gewichtung: 10 %): Der Bewerber beschreibt anhand der genannten Referenzinstallationen den Funktionsumfang seiner mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren MES-Lösung im Hinblick auf die betriebliche Funktion Benachrichtigungs-System.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Werden ggf. bei Aufforderung zur Angebotsabgabe mit angefordert.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Es finden – unter Ausschluss anderer Bedingungen – die in den Vergabeunterlagen (Angebotsaufforderung) versandten für die Leistungserbringung einschlägigen Vertragsbedingungen des Konzerns Deutsche Bahn in der aktuell gültigen Fassung Anwendung. Eventuelle Abweichungen zu den DB-Mustern werden ebenfalls in den Vergabeunterlagen dargestellt.
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Rechnungen sind grundsätzlich in Euro zu stellen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zugelassen. Bietergemeinschaften und andere gemeinschaftliche Bieter haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistung. Eine Bietergemeinschaft hat in ihrem Teilnahmeantrag sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft zu benennen sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen. Änderungen in der Zusammensetzung von Bietergemeinschaften nach Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge sind nicht mehr gestattet.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 7
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Siehe Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung „Sonstige Informationen“
Carola Jünger-Eichelroth
Adresse des Käuferprofils: http://www.dbsystel.de 🌏
Name: FEA5 – Beschaffung Informationssysteme und Telekommunikation
Postanschrift: Kleyerstrasse 25
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60326
Kontaktperson: Jünger-Eichelroth, Carola
E-Mail: carola.juenger-eichelroth@deutschebahn.com 📧
Fax: +49 6926552215 📠

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Afghanistan 🇦🇫
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per e-mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 – 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Desweiteren wird auf die in § 101b Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
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Quelle: OJS 2016/S 056-094824 (2016-03-07)
Ergänzende Angaben (2016-03-24)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 061-105799
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 056-094824
ABl. S-Ausgabe: 61
Quelle: OJS 2016/S 061-105799 (2016-03-24)
Ergänzende Angaben (2016-04-05)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 068-119103
ABl. S-Ausgabe: 68
Quelle: OJS 2016/S 068-119103 (2016-04-05)
Ergänzende Angaben (2016-04-07)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 071-124789
ABl. S-Ausgabe: 71
Quelle: OJS 2016/S 071-124789 (2016-04-07)