Unmittelbar hinter der Staatskanzlei aus wilhelminischer Zeit befindet sich das Ministerialgebäude am Carolaplatz in Dresden. Es wurde in den Jahre 1996 bis 1999 in 2 Abschnitten als erster Baustein des „Regierungsviertels“ in der Dresdner Neustadt errichtet. Die 2 oberirdischen siebengeschossigen Bauteile umschließen je einen begrünten Innenhof und sind durch 2 Untergeschosse miteinander verbunden. Außerordentlich komplex sind die funktionellen und örtlichen Ansprüche an das Ministerialgebäude — Heimat von 3 komplett ausgestatteten Ministerien (Wirtschaft und Arbeit, Inneres, Umwelt und Landwirtschaft); — Bereitstellung hunderter Arbeitsplätze mit Technikräumen, Bibliothek, Kantine, Sozialräumen, Fahrbereitschaft; — öffentlich zugänglich trotz spezieller Sicherheitsanforderungen; — Unterbringung von Ladengeschäften. Weitergehende Informationen finden Sie in den Vergabeunterlagen, welche in dem Punkt I.3 genannten Link zur Verfügung gestellt werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-16.
Auftragsbekanntmachung (2016-12-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Unmittelbar hinter der Staatskanzlei aus wilhelminischer Zeit befindet sich das Ministerialgebäude am Carolaplatz in Dresden. Es wurde in den Jahre 1996 bis 1999 in 2 Abschnitten als erster Baustein des „Regierungsviertels“ in der Dresdner Neustadt errichtet. Die 2 oberirdischen siebengeschossigen Bauteile umschließen je einen begrünten Innenhof und sind durch 2 Untergeschosse miteinander verbunden. Außerordentlich komplex sind die funktionellen und örtlichen Ansprüche an das Ministerialgebäude
— Heimat von 3 komplett ausgestatteten Ministerien (Wirtschaft und Arbeit, Inneres, Umwelt und Landwirtschaft);
— Bereitstellung hunderter Arbeitsplätze mit Technikräumen, Bibliothek, Kantine, Sozialräumen, Fahrbereitschaft;
— öffentlich zugänglich trotz spezieller Sicherheitsanforderungen;
— Unterbringung von Ladengeschäften.
Weitergehende Informationen finden Sie in den Vergabeunterlagen, welche in dem Punkt I.3 genannten Link zur Verfügung gestellt werden.
Unmittelbar hinter der Staatskanzlei aus wilhelminischer Zeit befindet sich das Ministerialgebäude am Carolaplatz in Dresden. Es wurde in den Jahre 1996 bis 1999 in 2 Abschnitten als erster Baustein des „Regierungsviertels“ in der Dresdner Neustadt errichtet. Die 2 oberirdischen siebengeschossigen Bauteile umschließen je einen begrünten Innenhof und sind durch 2 Untergeschosse miteinander verbunden. Außerordentlich komplex sind die funktionellen und örtlichen Ansprüche an das Ministerialgebäude
— Heimat von 3 komplett ausgestatteten Ministerien (Wirtschaft und Arbeit, Inneres, Umwelt und Landwirtschaft);
— Bereitstellung hunderter Arbeitsplätze mit Technikräumen, Bibliothek, Kantine, Sozialräumen, Fahrbereitschaft;
Referenz Daten
Absendedatum: 2016-12-16 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-21 📅
Datum des Beginns: 2017-02-01 📅
Datum des Endes: 2020-08-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 246-449484
ABl. S-Ausgabe: 246
Zusätzliche Informationen
Für die Bewerbung wird empfohlen, die auf der Internetseite http://www.sib.sachsen.de/de/formulare_publikationen/formulare_und_vorlagen/vof_vob_vol_und_wettbewerbe/ abrufbaren Vordrucke des Auftraggebers zu verwenden. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift: „VgV-Verfahren Ministerialgebäude Carolaplatz, Energetische Modernisierung“ bzw. unter Verwendung des Kennzettels des Auftraggebers zu verwenden. Die Abgabe der Unterlagen soll 1 mal in Papierform erfolgen. Die Vergabestelle macht von der Möglichkeit der Nachforderung gemäß § 56 Abs. 2 VgV keinen Gebrauch. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen. Informationen zum Ablauf des Verfahrens: Der Termin des Verhandlungsgespräches wird mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekannt gegeben. Mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung gehen dem Bewerber außerdem weitere Unterlagen über das Ministerialgebäude zu. Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl ist für die Auftragsvergabe vorgesehen.
Für die Bewerbung wird empfohlen, die auf der Internetseite http://www.sib.sachsen.de/de/formulare_publikationen/formulare_und_vorlagen/vof_vob_vol_und_wettbewerbe/ abrufbaren Vordrucke des Auftraggebers zu verwenden. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift: „VgV-Verfahren Ministerialgebäude Carolaplatz, Energetische Modernisierung“ bzw. unter Verwendung des Kennzettels des Auftraggebers zu verwenden. Die Abgabe der Unterlagen soll 1 mal in Papierform erfolgen. Die Vergabestelle macht von der Möglichkeit der Nachforderung gemäß § 56 Abs. 2 VgV keinen Gebrauch. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen. Informationen zum Ablauf des Verfahrens: Der Termin des Verhandlungsgespräches wird mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekannt gegeben. Mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung gehen dem Bewerber außerdem weitere Unterlagen über das Ministerialgebäude zu. Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl ist für die Auftragsvergabe vorgesehen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Unmittelbar hinter der Staatskanzlei aus wilhelminischer Zeit befindet sich das Ministerialgebäude am Carolaplatz in Dresden. Es wurde in den Jahre 1996 bis 1999 in 2 Abschnitten als erster Baustein des „Regierungsviertels“ in der Dresdner Neustadt errichtet. Die 2 oberirdischen siebengeschossigen Bauteile umschließen je einen begrünten Innenhof und sind durch 2 Untergeschosse miteinander verbunden. Außerordentlich komplex sind die funktionellen und örtlichen Ansprüche an das Ministerialgebäude
Unmittelbar hinter der Staatskanzlei aus wilhelminischer Zeit befindet sich das Ministerialgebäude am Carolaplatz in Dresden. Es wurde in den Jahre 1996 bis 1999 in 2 Abschnitten als erster Baustein des „Regierungsviertels“ in der Dresdner Neustadt errichtet. Die 2 oberirdischen siebengeschossigen Bauteile umschließen je einen begrünten Innenhof und sind durch 2 Untergeschosse miteinander verbunden. Außerordentlich komplex sind die funktionellen und örtlichen Ansprüche an das Ministerialgebäude
— Heimat von 3 komplett ausgestatteten Ministerien (Wirtschaft und Arbeit, Inneres, Umwelt und Landwirtschaft);
— Bereitstellung hunderter Arbeitsplätze mit Technikräumen, Bibliothek, Kantine, Sozialräumen, Fahrbereitschaft;
Weitergehende Informationen finden Sie in den Vergabeunterlagen, welche in dem Punkt I.3 genannten Link zur Verfügung gestellt werden.
Es ist geplant, die Architektenleistungen gemäß HOAI § 34 für die Leistungsphase 3 zu vergeben.
Nach 17 Jahren intensiver Nutzung stellt sich die Herausforderung, das Ministerialgebäude am Carolaplatz an gegenwärtige und zukünftige Anforderungen anzupassen. Im Zusammenhang mit notwendigen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten soll es für die aktuellen Möglichkeiten eines klimaschonenden und energieeffizienten Gebäudebetriebs in vorbildlicher Weise ertüchtigt werden. Nach Fertigstellung aller Maßnahmen soll das Gebäude den Anforderungen an energetische Gesamtsanierungen des EFRE Programmes (VwV EFRE-EE) entsprechen und den gesetzliche vorgeschriebenen Primärenergiebedarf des Gebäudes um mindestens 10 % unterschreiten. Im Ergebnis einer energetischen Voruntersuchung wurden zur Erreichung dieses Zieles folgende Maßnahmen definiert:
Nach 17 Jahren intensiver Nutzung stellt sich die Herausforderung, das Ministerialgebäude am Carolaplatz an gegenwärtige und zukünftige Anforderungen anzupassen. Im Zusammenhang mit notwendigen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten soll es für die aktuellen Möglichkeiten eines klimaschonenden und energieeffizienten Gebäudebetriebs in vorbildlicher Weise ertüchtigt werden. Nach Fertigstellung aller Maßnahmen soll das Gebäude den Anforderungen an energetische Gesamtsanierungen des EFRE Programmes (VwV EFRE-EE) entsprechen und den gesetzliche vorgeschriebenen Primärenergiebedarf des Gebäudes um mindestens 10 % unterschreiten. Im Ergebnis einer energetischen Voruntersuchung wurden zur Erreichung dieses Zieles folgende Maßnahmen definiert:
1. Austausch der mit Leuchtstoffröhren bestückten Leuchten unter Berücksichtigung der gegebenen architektonischen Gestalt gegen LED-betriebene Leuchten mit einem im Durchschnitt um 50 % höheren Leuchtenwirkungsgrad.
2. Erhöhung der Energieeffizienz der Lüftungs- und Klimaaggregate von Wärmerückgewinnungsanlagen und Einbau energieeffizienter Lüftermotoren.
3. Ertüchtigung und Modernisierung des Wärmeschutzes der Außenwandkonstruktion (WDVS) und der Foyerverglasung.
4. Modernisierung der digitalen Infrastruktur und einschließlich der zugehörigen Serverraumkühlung.
Zudem sollen umfangreiche Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Die vorbildliche architektonische Gestaltung des Gebäudes ist bei der Durchführung aller Maßnahmen zu respektieren. Neu- und Umgestaltungen sind nicht vorgesehen. Zur Umsetzung der baulichen Maßnahmen kann das Gebäude nicht außer Betrieb genommen werden. Beeinträchtigungen aus Lärm und Staub sowie Arbeiten an der Infrastruktur dürfen die Arbeitsfähigkeit der Ministerien nur unwesentlich beeinträchtigen. Die baulichen Maßnahmen müssen die spezifischen Sicherheitsbelange und die besondere städtische Verkehrssituation berücksichtigen.
Zudem sollen umfangreiche Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Die vorbildliche architektonische Gestaltung des Gebäudes ist bei der Durchführung aller Maßnahmen zu respektieren. Neu- und Umgestaltungen sind nicht vorgesehen. Zur Umsetzung der baulichen Maßnahmen kann das Gebäude nicht außer Betrieb genommen werden. Beeinträchtigungen aus Lärm und Staub sowie Arbeiten an der Infrastruktur dürfen die Arbeitsfähigkeit der Ministerien nur unwesentlich beeinträchtigen. Die baulichen Maßnahmen müssen die spezifischen Sicherheitsbelange und die besondere städtische Verkehrssituation berücksichtigen.
Für die energetische Modernisierung ist ein ganzheitliches Planungskonzept im Dialog mit Fachplanern zu entwickeln, welches auf einer integrierten Konzeption einander bedingender haustechnischer und bautechnischer Maßnahmen im Rahmen der gegebenen Architektur beruht. Die Planungsarbeit erfolgt unter Anwendung der Energiebilanzierung nach DIN V 18599 zur Optimierung von Energieeffizienz, Klimawirkung und Wirtschaftlichkeit sowie von Simulationsverfahren zur qualitativen und quantitativen Beurteilung von Wärmeströmen in Baukonstruktionen.
Für die energetische Modernisierung ist ein ganzheitliches Planungskonzept im Dialog mit Fachplanern zu entwickeln, welches auf einer integrierten Konzeption einander bedingender haustechnischer und bautechnischer Maßnahmen im Rahmen der gegebenen Architektur beruht. Die Planungsarbeit erfolgt unter Anwendung der Energiebilanzierung nach DIN V 18599 zur Optimierung von Energieeffizienz, Klimawirkung und Wirtschaftlichkeit sowie von Simulationsverfahren zur qualitativen und quantitativen Beurteilung von Wärmeströmen in Baukonstruktionen.
Bestandssituation:
— BGF Bauteil I: ca. 20 000 m
— BGF Bauteil II: ca. 31 518,47 m
— Fassadenfläche WDVS:
Bauteil I, ca. 2 350 m
Bauteil II ca. 3 600 m
— Dachfläche 6. Obergeschoss
Bauteil I, ca. 1 650 m
Bauteil II, ca. 2 000 m
— Glasflächen Foyer: 1 150 m
— ca. 100 dezentrale haustechnische Anlagen für Lüftung und Klimatisierung;
— ca. 300 KW Kälteleistung;
— Warmwasserheizung mit Heizkörpern, Fernwärmeanschluss.
Beschreibung der Optionen: Weiterbeauftragung der Leistungsphasen 5-8 gemäß § 34 HOAI.
Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Wird noch bekannt gegeben.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es sind Angaben zu machen, ob rechtliche/ wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, ob beabsichtigt ist – bezogen auf den Auftrag – in relevanter Weise mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu vergeben, bezogen auch auf nur teilweise Bereiche (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Der Bewerber hat eine Erklärung abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV und §§ 123, 124 GWB vorliegen. Die fachliche Eignung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV oder § 75 VgV ist durch die Berufszulassung oder Studiennachweise oder andere Bescheinigungen der beruflichen Qualifikation nachzuweisen. Bei Bietergemeinschaften/ Arbeitsgemeinschaften (ARGE) ist der Teilnahmeantrag pro Bietergemeinschaft/ ARGE nur einmal einzureichen. Er ist vom bevollmächtigtem Vertreter zu unterzeichnen. Die geforderten Erklärungen bzw. Angaben (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV und §§ 123, 124 GWB) sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft/ ARGE zu erbringen.
Es sind Angaben zu machen, ob rechtliche/ wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, ob beabsichtigt ist – bezogen auf den Auftrag – in relevanter Weise mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu vergeben, bezogen auch auf nur teilweise Bereiche (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Der Bewerber hat eine Erklärung abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV und §§ 123, 124 GWB vorliegen. Die fachliche Eignung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV oder § 75 VgV ist durch die Berufszulassung oder Studiennachweise oder andere Bescheinigungen der beruflichen Qualifikation nachzuweisen. Bei Bietergemeinschaften/ Arbeitsgemeinschaften (ARGE) ist der Teilnahmeantrag pro Bietergemeinschaft/ ARGE nur einmal einzureichen. Er ist vom bevollmächtigtem Vertreter zu unterzeichnen. Die geforderten Erklärungen bzw. Angaben (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV und §§ 123, 124 GWB) sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft/ ARGE zu erbringen.
Gemäß Anlage 3 ist die Angabe zu machen, ob der für das Projekt vorgesehene Projektleiter oder dessen Stellvertreter eine Weiterbildung oder Ausbildung zu einem Thema besitzt, welches einen Beitrag zur Energieeffizienz von Gebäuden leistet.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV: Mit der Bewerbung ist der Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den nachfolgenden Deckungssummen zu erbringen: 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahre mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Für Verträge, deren Deckungssummen die geforderte Höhe nicht erreichen, ist es vorerst ausreichend, wenn mit der Bewerbung zur bestehenden Police eine Erklärung des Versicherers vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass im Fall der Auftragserteilung eine Anpassung des Versicherungsvertrages zu den vorgenannten Konditionen erfolgt oder alternativ eine objektbezogene Versicherung in dieser Höhe abgeschlossen wird. Für Bietergemeinschaften/ ARGE gilt: Der Nachweis ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft/ ARGE zu führen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
1. Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV: Mit der Bewerbung ist der Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den nachfolgenden Deckungssummen zu erbringen: 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahre mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Für Verträge, deren Deckungssummen die geforderte Höhe nicht erreichen, ist es vorerst ausreichend, wenn mit der Bewerbung zur bestehenden Police eine Erklärung des Versicherers vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass im Fall der Auftragserteilung eine Anpassung des Versicherungsvertrages zu den vorgenannten Konditionen erfolgt oder alternativ eine objektbezogene Versicherung in dieser Höhe abgeschlossen wird. Für Bietergemeinschaften/ ARGE gilt: Der Nachweis ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft/ ARGE zu führen.
2. Erklärung zum Jahresumsatz (netto) für die ausgeschriebenen Dienstleistungen der letzten 3 Geschäftsjahre gemäß § 45 Abs. 4 VgV. Bei Bietergemeinschaften/ ARGE ist die Erklärung von jedem Mitglied abzugeben.
3. Angaben zur Anzahl der Beschäftigten nach Berufsgruppen und Anzahl der Führungskräfte der jeweils letzten 3 Geschäftsjahre. Bei Bietergemeinschaften/ ARGE ist die Erklärung von jedem Mitglied abzugeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Gefordert ist die Angabe von 3 unterschiedlichen Referenzen gemäß der nachstehenden Referenzanforderungen: Bietergemeinschaften/ ARGE können insgesamt nur 3 Referenzen angeben. Bei Vorlage von weniger oder mehr als 3 Referenzen wird der Bewerber für die Teilnahme ausgeschlossen.
Gefordert ist die Angabe von 3 unterschiedlichen Referenzen gemäß der nachstehenden Referenzanforderungen: Bietergemeinschaften/ ARGE können insgesamt nur 3 Referenzen angeben. Bei Vorlage von weniger oder mehr als 3 Referenzen wird der Bewerber für die Teilnahme ausgeschlossen.
Zwingend Voraussetzung ist, dass mindestens eine Referenz Baukosten der Kostengruppe 300 und 400 von mindesten 3 000 000 EUR netto aufweist.
Referenz 1: Vorstellung eines Projektes der energetischen Modernisierung
Folgende Mindesteigenschaften muss die Referenz erfüllen:
— beheiztes Gebäude mit Arbeitsplätzen;
— Leistungsumfang beinhaltet eine außenliegende Wärmedämmung als WDVS oder Vorhangfassade;
— Projekt mindestens der Honorarzone III gemäß § 35 HOAI;
— Inbetriebnahme ist bereits erfolgt;
— Inbetriebnahme ist nach dem 1.1.2009 erfolgt;
— Leistungsphasen 3-8 wurden durch den Bewerber erbracht.
Die weiteren Angaben zur Referenz, die vom Auftraggeber gefordert werden, entnehmen Sie bitte der Datei "Referenzobjekt 1"', welche unter dem in Punkt I.3 genannten Link abzurufen ist.
Referenz 2: Vorstellung eines beliebigen Projektes mit Durchführung von Modernisierungsmaßnahmen im laufendem Betrieb
— Inbetriebnahme ist nach dem 1.1.2009 erfolgt;;
Die weiteren Angaben zur Referenz, die vom Auftraggeber gefordert werden, entnehmen Sie bitte der Datei "Referenzobjekt 2", welche unter dem in Punkt I.3 genannten Link abzurufen ist.
Referenz 3: Vorstellung eines beliebigen Projektes der Sanierung/ Modernisierung eines Gebäudes
— mindestens 4 Leistungsphasen wurden durch den Bewerber erbracht.
Die weiteren Angaben zur Referenz, die vom Auftraggeber gefordert werden, entnehmen Sie bitte der Datei "Referenzobjekt 3", welche unter dem in Punkt I.3 genannten Link abzurufen ist.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt anhand der in Punkt II.2.9 genannten Auswahlkriterien.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Es ist jeder zugelassen, der gemäß § 75 VgV nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Zugelassen sind auch Ingenieure, die in der von der Ingenieurkammer geführten Liste der Bauvorlageberechtigten eingetragen sind. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen, der die vorgenannten Bedingungen erfüllt, benennen. Der Nachweis der Befähigung ist mit der Bewerbung zu führen.
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Es ist jeder zugelassen, der gemäß § 75 VgV nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Zugelassen sind auch Ingenieure, die in der von der Ingenieurkammer geführten Liste der Bauvorlageberechtigten eingetragen sind. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen, der die vorgenannten Bedingungen erfüllt, benennen. Der Nachweis der Befähigung ist mit der Bewerbung zu führen.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerbungen werden nach den unten aufgeführten Auswahlkriterien bewertet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Punkten. Es werden die 3-5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Bewerbungen werden nach den unten aufgeführten Auswahlkriterien bewertet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Punkten. Es werden die 3-5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los.
1. Erfüllen der Kriterien gemäß Abschnitt III.1.
2. Bewertung der fachlichen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
3. Bewertung der Referenzen.
Die Bewertung der fachlichen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, sowie der Referenzen erfolgt nach einem Kriterienkatalog „Bewertungsmatrix“. Dieses Dokument kann unter folgendem Link abgerufen werden: