Modernisierung der Befehls- und Leitstelle der Polizei des Deutschen Bundestages, Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 3, 4 5, 7, 8, insbesondere Leitstellenplanung, Objektplanung Gebäude, LP 2-9

Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, vertreten

Siehe II.2.4 – Beschreibung der Beschaffun.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-12-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-12-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
Referenznummer: VgV 24-5423/16
Kurze Beschreibung: Siehe II.2.4 – Beschreibung der Beschaffun.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de 🌏
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Telefon: +49 30-184010 📞
Fax: +49 30-3184018450 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=146157 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-22 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 249-458390
ABl. S-Ausgabe: 249
Zusätzliche Informationen
Die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Teilnehmer erhalten gemäß § 17 Abs. 4 VgV eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes. Die mit dem Aufforderungsschreiben genannte Angebotsfrist ist verbindlich und ersetzt die unter IV2. genannte vorläufige Angebotsfrist.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Angaben zur Baumaßnahme
Allgemeine Beschreibung:
Die Befehls- und Leitstelle des Polizei- und Sicherungsdienstes, bestehend aus 5 Funktionsbereichen (Publikumsbereich, Leitstellenbereich (Arbeitsplätze im Regeldienst), Küchenbereich, Befehlsstellenbereich, Technischer Bereich) soll modernisiert werden.
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Die Modernisierung erfolgt im laufenden Parlaments- und Gebäudebetrieb, wobei sicherzustellen ist, dass die Befehls- und Leitstelle ohne Unterbrechungen an allen Tagen rund um die Uhr funktioniert.
Zuerst ist in der Liegenschaft ein Provisorium mit 3 Arbeitsplätzen herzurichten, deren Mobiliar und technische Ausstattung von der vor-handenen Leitstelle in das Provisorium umgezogen werden muss. Die vorhandenen technischen Anschlüsse sind für die Funktionsfähigkeit des Provisoriums anzupassen.
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Im Anschluss soll die Leitstelle umgebaut und modernisiert werden. Hierfür sollen die Funktionsbereiche neu organisiert, die Raumakustik verbessert, die zentrale IuK-Hardware in einem Technikbereich zusammengefasst, vorhandene und neu einzubringende IuK in die Ti-sche/Pulte integriert, die Medienwand für die Videoüberwachung erneuert sowie die Möglichkeit geschaffen werden, mit drahtlosen Fernmeldemitteln zu agieren. Die Elektrotechnik der Leitstelle soll modernisiert werden, das Leitungsnetz erneuert, die vorhandene Brandmeldeanlage mit akustischer Alarmierung und die Sicherheitsbeleuchtung an die neuen baulichen Gegebenheiten bzw. an den aktuellen Stand der Regeln der Technik angepasst und die Serverkapazitäten erhöht werden.
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Die vorhandene raumlufttechnische Anlage einschließlich Kälteerzeugung und -verteilung ist an die neue Raumkonzeption anzupassen. Umbauten und Erweiterungen durch geänderte Kühllast sind zu berücksichtigen.
Das Planungskonzept soll die Integration der vorhandenen technischen Anlagen berücksichtigen und einen Bauablauf konzipieren, der die Belange des laufenden Betriebs berücksichtigt, insbesondere den Umstand, dass die Phase der Bauausführung durch den parlamentarischen Betrieb (d.h. Unterbrechungen in den Sitzungswochen) bestimmt wird.
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Eine dazu im Vorfeld erstellte Machbarkeitsstudie „Modernisierung der Befehls- und Leitstelle der Polizei im Reichstagsgebäude (Stand 25.09.2014)“ stellt die Grundlage für die weitere Planung dar. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sind im Hinblick auf aktuelle Ent-wicklungen und Technologien zu überprüfen und in der Planung fortzuschreiben.
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Die Machbarkeitsstudie wird den Teilnehmern, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, übermittelt, soweit diese mit dem Teilnah-meantrag eine unterzeichnete Geheimhaltungserklärung eingereicht haben (Anlage 7).
Gebäudenutzung:
Parlamentsgebäude mit Polizeileitstelle
Art der Baumaßnahme:
Modernisierung der Befehls- und Leitstelle der Polizei des Deutschen Bundestages
Projektkosten (netto) für KG 200-600 gem. DIN 276:
Gesamtkosten = 3.009.244,00 EUR,
davon: KG 300 = 926.050,00 EUR, KG 400 = 1.686.555,00 EUR, KG 600 = 396.639 EUR,
in KG 400 enthalten sind die Kosten für die Anlagengruppen (AG):
AG 3 = 218.487,00 EUR, AG 4 = 392.437,00 EUR, AG 5 = 950.420,00 EUR, AG 7 = 27.731,00 EUR, AG 8 = 97.479,00 EUR
Projektdauer:
Beginn LP 2/3 = Juli 2017, Abschluss LP 8 (Übergabe an Nutzer) = Juni 2020
im Anschluss Rückbau Provisorium, Kostenfeststellung, Dokumentation (LP 8) und Gewährleistungsverfolgung (LP 9) bis Juni 2024
2. Gegenstand des Auftrages
Leistungsbereich:
Planung der Technischen Ausrüstung gem. §§ 53 ff HOAI, insbesondere Leitstellenplanung, Anlagengruppen 3, 4, 5, 7 und 8, Leistungs-phasen 2-9 und besondere Leistungen,
Objektplanung Gebäude gem. § 33 ff HOAI, Leistungsphasen 2-9 und besondere Leistungen
Die genaue Beschreibung der Besonderen Leistungen ist dem Vertragsmuster, hier Anhang zu § 6 des Vertrages „Spezifische Leistungs-pflichten“ zu entnehmen.
Es ist eine stufenweise Vergabe der Leistungen vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungen besteht jedoch nicht.
Dauer: 84 Monate
Zusätzliche Informationen:
Die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Teilnehmer erhalten gemäß § 17 Abs. 4 VgV eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes. Die mit dem Aufforderungsschreiben genannte Angebotsfrist ist verbindlich und ersetzt die unter IV2. genannte vorläufige Angebotsfrist.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Reichstagsgebäude, Platz der Republik 1, 10 011 Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Teilnahmeberechtigt sind:
Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu führen.
Juristische Personen, zu deren satzungsmäßigem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, sofern sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen.
Bietergemeinschaften aus natürlichen Personen und/oder juristischen Personen, sofern alle Partner die Anforderungen erfüllen.
Bewerber, die sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen, sind teilnahmeberechtigt, wenn sie nachweisen, dass diese Unternehmen die Voraussetzung erfüllen, ihnen die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen und die fachliche Eignung nachgewiesen wird.
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Weitere Hinweise:
1. Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und von dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) unterschrieben einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen.
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2. Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden.
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3. Unterzeichnete Erklärung nach §§ 123, 124 GWB über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe (Anlage 2 des Bewerbungsbogens). Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen.
4. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 a des Bewerbungsbogens). Ferner ist eine Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft vorzulegen (Anlage 4 des Bewerbungsbogens).
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5. Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind gem. § 36 VgV die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen (Anlage 3 b des Bewerbungsbogens).
6. Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer die Erklärung nach §§ 123, 124 GWB über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe sowie die Verpflichtungserklärung nach § 36 Abs. 1 VgV vorzulegen (Anlage 2 und Anlage 5 des Bewerbungsbogens).
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Wenn ein Bewerber oder Bieter die Vergabe eines Teils des Auftrags an einen Dritten im Wege der Unterauftragsvergabe beabsichtigt und sich zugleich im Hinblick auf seine Leistungsfähigkeit gemäß den §§ 45 und 46 VgV auf die Kapazitäten dieses Dritten beruft und nur mit Hilfe fremder Kapazitäten (Nachunternehmen) die gestellten Mindestanforderungen erfüllen kann (Eignungsleihe gem. § 47 VgV), muss bereits mit der Bewerbung eine entsprechende Verpflichtungserklärung des vorgesehenen Nachunternehmers (Anlage 5 des Bewerbungsbogens) sowie die Eigenerklärung des Nachunternehmers (Anlage 2 des Bewerbungsbogens) vorgelegt werden. Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers betrifft, eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des Nachunternehmers für die Auftragsausführung gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen.
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7. Hinweis: Bei erforderlicher Genehmigungsplanung ist ein Bauvorlageberechtigter gemäß BauOBln erforderlich.
Weitere Teilnahmebedinungen: siehe III 1.3.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Leistungsfähigkeit ist durch die Erklärung über den Umsatz der ausgeschriebenen Dienstleistung für die letzten 3 Jahre nachzuweisen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat. – siehe III.1.1) Punkt 6 -.
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Mindeststandards:
Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013-2015) muss im Bereich Technische Ausrüstung und Objektplanung Gebäude insgesamt mindestens >=600.000 EUR netto betragen.
Davon Jahresumsatz im Bereich Technische Ausrüstung im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013-2015) mindestens >=300.000 EUR netto.
Davon Jahresumsatz im Bereich Objektplanung Gebäude im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013-2015) mindestens >=250.000 EUR net-to.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für den Nachweis der Leistungsfähigkeit sind folgende Auskünfte zu erteilen:
1. Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen, d. h., die Mitarbeiter-zahlen sind zu addieren.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.
— siehe III.1.1) Punkt 6 beachten -
2. Vorstellung von zwei mit der Bauaufgabe vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
Es sind zwei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vorzustellen, welche in den Leistungsphasen 2 bis 8 vom Be-werber vollständig erbracht worden sind, die anhand der Auswertungsmatrix Stufe 1 bewertet werden.
Jedes Referenzprojekt muss im Zeitraum ab 01.01.2007 realisiert worden sein und die Leistungsphase 8 gem. § 33ff und § 53ff HOAI muss spätestens mit dem Tag der Veröffentlichung abgeschlossen sein.
Insbesondere Angaben zu:
Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/Auftraggeber/Ansprechpartner, Entwurfsverfasser/Architekt, verantwortlicher Planer der technischen Ausrüstung, Projektdauer, Gebäudenutzung, Nutzflächen, Art der Baumaßnahme, Projektkosten nach DIN 276, Sicherheitskonzept gem. BSI Standard, Zugangskonzept gem. DIN EN 50518, Provisorium erforderlich, Umfang der eigenen Leistung, Referenzschreiben.
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Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 einseitig bedruckte DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt in Papierform einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
Die Referenzprojekte (P1 und P2) müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Refe-renzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des Nach-unternehmers sind nicht zugelassen.
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3. Vorstellung des Projektteams – Projektleiter, Projektmitarbeiter, insbesondere Angaben zu:
Name, Ausbildung/Studienabschluss, Bürozugehörigkeit, Berufserfahrung im Bereich Leitstellenplanung, Erfahrung mit Provisorien, bearbeitete Anlagengruppen, Berufserfahrung mit vergleichbaren Projekten, Bearbeitung der Referenzprojekte P1, P2.
Beruflicher Werdegang sowie Studiennachweise der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers, sind in Kopie vorzulegen.
4. Mit der Unterschrift unter diesen Bewerbungsbogen erklärt der Bewerber/die Bietergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische Hard- und Software vorhanden ist.
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Eine ausführliche Erläuterung zur Bewertung der Referenzprojekte (P1, P2) sowie der vorgesehenen Mitarbeiter (PL, MA) ist der Aus-wertungsmatrix Stufe 1 zu entnehmen. Andere als unter Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen und Projektmitarbeiter werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.
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Weitere Teilnahmebedingungen:
Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag seine Bereitschaft zu erklären, im Auftragsfall alle Mitarbeiter im Projekt einer Sicherheitsüberprüfung gem. SÜG zu unterziehen. (Anlage 6) Ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied/Nachunternehmer vorzulegen.
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Die Machbarkeitsstudie ist Bestandteil der Bewerbungs-/Vergabeunterlagen. Die Teilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erhalten eine Lesekopie der Machbarkeitsstudie übersandt, soweit diese mit dem Teilnahmeantrag eine unterzeichnete Geheimhaltungserklärung eingereicht haben (Anlage 7). Ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied/Nachunternehmer vorzulegen.
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Der Bewerbungsbogen sowie alle weiteren Vergabeunterlagen sind auf folgender Seite veröffentlicht: www.evergabe-online.de
Mindeststandards:
Zu 1.
Die Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013-2015) muss mindestens >=5 sein
Davon Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung
Versorgungstechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 3 im Durchschnitt der letzten drei Jahre (2013-2015) mindestens >=1
Elektrotechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fach-hochschule oder Hochschule) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4 im Durch-schnitt der letzten drei Jahre (2013-2015) mindestens >=1
Nachrichtentechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 5 im Durchschnitt der letzten drei Jahre (2013-2015) mindestens >=2
Architektur oder Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studi-enabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Objektplanung Gebäude im Durchschnitt der letzten drei Jahre (2013-2015) mindestens >=1
Zu 2.
Es sind zwei mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vorzustellen, welche in den Leistungsphasen 2 bis 8 vom Be-werber vollständig erbracht worden sind und die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen.
Jedes Referenzprojekt muss im Zeitraum ab 01.01.2007 realisiert worden sein und die Leistungsphase 8 gem. § 33ff und § 53ff HOAI muss spätestens mit dem Tag der Veröffentlichung abgeschlossen sein.
Davon:
Mindestens ein Referenzprojekt mit Projektkosten von mindestens >=2,5 Mio. EUR netto der KG 200 bis 600 nach DIN 276.
Mindestens ein Referenzprojekt mit Projektkosten für Leitstellentechnik von mindestens >=750.000 EUR netto der KG 450 nach DIN 276.
Mindestens ein Referenzprojekt, das als Umbau/Sanierung/Bauen im Bestand (Bestandsgebäude) durchgeführt wurde.
Zu 3.
Projektleiter (PL) mit Studienabschluss der Fachrichtung Elektro- oder Nachrichtentechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Leitstellenplanung in der Anlagengruppe 5.
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Projektmitarbeiter (MA 1) mit Studienabschluss der Fachrichtung Versorgungstechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in der Anlagengruppe 3.
Projektmitarbeiter (MA 2) mit Studienabschluss der Fachrichtung Elektro- oder Nachrichtentechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich der Anlagengruppe 4 oder 5.
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Projektmitarbeiter (MA 3) mit Studienabschluss der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (oder vergleichbarer Studienab-schluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung im Bereich Objektplanung Gebäude.
Das Projektteam muss sich aus mindestens 4 Personen (einschließlich Projektleiter) zusammensetzen.
Doppelbenennungen der Projektmitarbeiter sind nicht möglich.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Teilnahmeberechtigt sind: (siehe Hinweise III.1.1).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und ein Mitarbeiter als Projektleiter und Ansprechpartner dem Auftraggeber gegenüber benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
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Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, sind unzulässig und führen zum Ausschluss sämtlicher hiervon betroffenen Bewerbungen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
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Mehrfachbeteiligungen von Nachunternehmen sind zulässig, sofern diese keinen maßgeblichen Einfluss auf die Angebotsgestaltung haben.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl erfolgt nach den Angaben zur Bewertung wie im Bewerbungsbogen beschrieben. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§ 51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 Abs. 6 VgV).
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-07-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat Vergabe A4
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=146157 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Hinweis 1: Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen und auszufüllen. Die Anlagen und geforderten Nachweise sind im Falle einer Bietergemeinschaft durch jedes Mitglied vorzulegen.
Hinweis 2: Die vorgenannten Erklärungen und der Bewerbungsbogen sind als Formularvordruck im Internet unter der Adresse www.evergabe-online.de erhältlich.
Es ist ausschließlich der vorgesehene Formularvordruck zu verwenden. Der unterzeichnete Bewerbungsbogen mit den Erklärungen ist zusammen mit den geforderten Nachweisen in einem verschlossenen Umschlag an die Vergabestelle des BBR zu senden:
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Vergabereferat A 4.1
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin
Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Frist im Raum W.001 erfolgen.
Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem beigefügten „Aufkleber“
Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerbungsbogen führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.1.2. und III.1.3.) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
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Es besteht kein Anspruch auf Rücksendung der eingereichten Unterlagen.
Auskünfte werden ausschließlich über vergabe.berlin@bbr.bund.de erteilt. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen sobald sie beantwortet sind, laufend unter www.evergabe-online.de veröffentlicht.
Die Vergabeunterlagen können unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt unter www.evergabe-online.de abgerufen werden. Es besteht keine Pflicht zur Registrierung auf der Vergabeplattform. Über Änderungen der Vergabeunterlagen, Nachsendungen, Bieterfragen, Antwortschreiben u.ä. werden Sie jedoch nur bei vorheriger Registrierung automatisch unterrichtet. Andernfalls sind Sie verpflichtet, sich eigenständig die erforderlichen Informationen zu verschaffen.
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Hinweis 3 (Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung gem. § 4a BDSG (natürliche Personen):
Die vom Bewerber/Bieter im Verlauf des Vergabeverfahrens – auf Anforderung – mitgeteilten personenbezogenen Daten werden nach den geltenden Datenschutzbestimmungen, insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), streng vertraulich behandelt und ausschließlich zum Zwecke der Durchführung des Vergabeverfahrens genutzt. Diese Angaben sind Voraussetzung für die Berücksichtigung der Bewerbung/des Angebotes. Angesichts des Umstands, dass bereits mit der Abforderung von Unterlagen personenbezogene Daten erfasst werden, willigt der Bewerber/Bieter bereits mit der Abforderung in die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Antragsbearbeitung ein. Die Einwilligung ist freiwillig und erfolgt unbeschadet des Rechts zum Widerruf mit Wirkung für die Zukunft, sofern dem keine Rechtsgründe entgegenstehen. Die Nichteinwilligung kann jedoch zur Folge haben, dass die Bearbeitung der Bewerbung/des Angebotes und damit die Berücksichtigung im Vergabeverfahren unmöglich werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt, Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.de-mail.de 📧
Fax: +49 228-9499163 📠
Internetadresse: http://bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das
Bundeskartellamt – Vergabekammern des Bundes
Villemombler Str. 76
53123 Bonn
Tel.: +49 228/9499-0
Fax: +49 228/9499-163
Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 4, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, gerügt werden.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB vorliegen.
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Ferner wird auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hingewiesen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – A 4.1 Vergabesachgebiet
Postanschrift: Straße des 17. Juni 112
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Telefon: +49 30-184010 📞
E-Mail: vergabe.berlin@bbr.bund.de 📧
Fax: +49 30-184018450 📠
Internetadresse: http://www.bbr.bund.de 🌏
Quelle: OJS 2016/S 249-458390 (2016-12-22)