Modernisierung Rathaus Neuer Markt 1

Stadt Ingelheim am Rhein

Die Auftragsbekanntmachung betrifft Architektenleistungen Objektplanung Gebäude und Leistungen zum raumbildenden Ausbau am Objekt Rathaus der Stadt Ingelheim am Rhein.
Die Stadt Ingelheim am Rhein plant die Modernisierung ihres Rathauses. Das Gebäude wurde im Jahr 1982 fertiggestellt. Es liegt in der Stadtmitte Ingelheims. Dieser Bereich hat sich ab 1860 im Umfeld des damals neu errichteten Bahnhofes zwischen den ehemals selbständigen Gemeinden Nieder-Ingelheim, Ober-Ingelheim und Frei-Weinheim entwickelt. Nachdem diese Gemeinden im Jahr 1939 zur Stadt Ingelheim am Rhein zusammengeschlossen wurden, definierte dieses Gebäude den Mittelpunkt der Stadt auch baulich.
Um die Attraktivität und Aufenthaltsqualität dieses Stadtzentrums zu steigern, wurde auf Basis einer Rahmenplanung 2011 ein Wettbewerbsverfahren „Stadtmitte/Neuer Markt“ ausgelobt, das zur Aufwertung und Belebung des Zentrums den Neubau einer Kulturhalle und eines Weiterbildungszentrums mit Volkshochschule, politischer Akademie sowie einer Musikschule als Ersatz eines Geschäftsgebäudes aus den 70er Jahren vorsieht. Das Ergebnis befindet sich derzeit in der baulichen Umsetzung. Weitere Informationen zur Planung und zum Stand der Baustelle sind unter www.ingelheim-stadtmitte.de einzusehen.
Das Rathaus wird in das neue Ensemble einbezogen und bleibt in seiner äußeren Gestaltung erhalten.
Im Rahmen der Baumaßnahme entsteht ein Dienstleistungsgebäude, in das ein Teil der Stadtverwaltung einziehen wird. Damit können die Abteilungen und Ämter im Rathaus räumlich neu strukturiert werden. Im Zuge dieser Umstrukturierung der Grundrisse sollen die Räume technisch modernisiert und teilweise umgestaltet werden. Es ist keine Generalsanierung oder Entkernung geplant, stattdessen soll abschnittsweise im laufenden Betrieb umgebaut werden. Der Umfang der geplanten Maßnahmen ist folgendermaßen beschrieben:
An der Gebäudeaußenhaut soll die Natursteinverkleidung erhalten und gereinigt werden. Die Fenster werden erneuert, ein energetisches Gutachten liegt vor, nach dem der Wandaufbau beibehalten wird, nur einzelne Wärmebrücken sind zu bearbeiten. Das Gutachten ist unter der Adresse des Beschafferprofils einsehbar.
Für die Umstrukturierung der Grundrisse ist ein Gesamtkonzept zu entwickeln. Es sind teilweise Raumgrößen und –zuschnitte zu verändern, Besprechungsräume und öffentliche Zonen einzuplanen. Damit gehen die Erneuerung von abgehängten Decken und Bodenbelägen einher. Erforderliche Brandschutzmaßnahmen sind umzusetzen. Insgesamt erwartet der Auftraggeber ein gestalterisches Konzept, das Transparenz und Offenheit vermittelt. Gleichzeitig sollen vorhandene Elemente, die wertig und erhaltungsfähig sind, in das neue Konzept einbezogen werden. Hier ist ein kreativer Umgang mit dem Bestand gefordert.
Bereiche, die in der jüngeren Vergangenheit bereits neugestaltet wurden, sollen erhalten bleiben. Es sind dies insbesondere der Foyerbereich, die Besprechungsräume im EG und die Büros des Stadtvorstands.
Dagegen ist eine grundsätzliche Neugestaltung des Ratssaales Bestandteil der Leistung. Der Saal ist bislang multifunktional nutzbar und hat damit keine feste Parlamentsbestuhlung. Durch das Angebot an Multifunktions- und Vortragsräumen, das in den umliegenden Neubauten entsteht, kann der Ratssaal nutzungsspezifisch ausgebaut werden. Der Auftraggeber legt Wert auf einen Umbau, der der Bedeutung eines Ratssaales gerecht wird und die funktionalen Anforderungen des Sitzungsbetriebs optimal erfüllt.
Im Rahmen der Maßnahme ist im Bereich der Haustechnik eine Erneuerung der elektrischen Anlagen, der Beleuchtung und des Aufzugs vorgesehen. Die Sanitäranlagen werden erneuert, die Heizflächen und -leitungen verbleiben dagegen. Es werden jedoch Dämmmaßnahmen an Leitungen und weitere Maßnahmen zur energetischen Optimierung geplant. Die Planung der haustechnischen Anlagen ist nicht Bestandteil der hier beschriebenen Planungsleistungen und hier nur zur Information zur Darstellung des Maßnahmenumfangs aufgeführt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-01-20 Auftragsbekanntmachung
2016-07-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-01-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der unter Abschnitt II.1.1) genannten Leistungen.845 000
Gesamtwert des Auftrags: 845 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Ingelheim am Rhein
Postanschrift: Rathaus – Neuer Markt 1
Postleitzahl: 55218
Postort: Ingelheim am Rhein
Kontakt
Internetadresse: http://www.ingelheim.de 🌏
E-Mail: cordula.mussgang@ingelheim.de 📧
Telefon: +49 6132782154 📞
Fax: +49 6132782235 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-20 📅
Einreichungsfrist: 2016-02-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 016-024410
ABl. S-Ausgabe: 16

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftragsbekanntmachung betrifft Architektenleistungen Objektplanung Gebäude und Leistungen zum raumbildenden Ausbau am Objekt Rathaus der Stadt Ingelheim am Rhein.
Die Stadt Ingelheim am Rhein plant die Modernisierung ihres Rathauses. Das Gebäude wurde im Jahr 1982 fertiggestellt. Es liegt in der Stadtmitte Ingelheims. Dieser Bereich hat sich ab 1860 im Umfeld des damals neu errichteten Bahnhofes zwischen den ehemals selbständigen Gemeinden Nieder-Ingelheim, Ober-Ingelheim und Frei-Weinheim entwickelt. Nachdem diese Gemeinden im Jahr 1939 zur Stadt Ingelheim am Rhein zusammengeschlossen wurden, definierte dieses Gebäude den Mittelpunkt der Stadt auch baulich.
Mehr anzeigen
Um die Attraktivität und Aufenthaltsqualität dieses Stadtzentrums zu steigern, wurde auf Basis einer Rahmenplanung 2011 ein Wettbewerbsverfahren „Stadtmitte/Neuer Markt“ ausgelobt, das zur Aufwertung und Belebung des Zentrums den Neubau einer Kulturhalle und eines Weiterbildungszentrums mit Volkshochschule, politischer Akademie sowie einer Musikschule als Ersatz eines Geschäftsgebäudes aus den 70er Jahren vorsieht. Das Ergebnis befindet sich derzeit in der baulichen Umsetzung. Weitere Informationen zur Planung und zum Stand der Baustelle sind unter www.ingelheim-stadtmitte.de einzusehen.
Mehr anzeigen
Das Rathaus wird in das neue Ensemble einbezogen und bleibt in seiner äußeren Gestaltung erhalten.
Im Rahmen der Baumaßnahme entsteht ein Dienstleistungsgebäude, in das ein Teil der Stadtverwaltung einziehen wird. Damit können die Abteilungen und Ämter im Rathaus räumlich neu strukturiert werden. Im Zuge dieser Umstrukturierung der Grundrisse sollen die Räume technisch modernisiert und teilweise umgestaltet werden. Es ist keine Generalsanierung oder Entkernung geplant, stattdessen soll abschnittsweise im laufenden Betrieb umgebaut werden. Der Umfang der geplanten Maßnahmen ist folgendermaßen beschrieben:
Mehr anzeigen
An der Gebäudeaußenhaut soll die Natursteinverkleidung erhalten und gereinigt werden. Die Fenster werden erneuert, ein energetisches Gutachten liegt vor, nach dem der Wandaufbau beibehalten wird, nur einzelne Wärmebrücken sind zu bearbeiten. Das Gutachten ist unter der Adresse des Beschafferprofils einsehbar.
Mehr anzeigen
Für die Umstrukturierung der Grundrisse ist ein Gesamtkonzept zu entwickeln. Es sind teilweise Raumgrößen und –zuschnitte zu verändern, Besprechungsräume und öffentliche Zonen einzuplanen. Damit gehen die Erneuerung von abgehängten Decken und Bodenbelägen einher. Erforderliche Brandschutzmaßnahmen sind umzusetzen. Insgesamt erwartet der Auftraggeber ein gestalterisches Konzept, das Transparenz und Offenheit vermittelt. Gleichzeitig sollen vorhandene Elemente, die wertig und erhaltungsfähig sind, in das neue Konzept einbezogen werden. Hier ist ein kreativer Umgang mit dem Bestand gefordert.
Mehr anzeigen
Bereiche, die in der jüngeren Vergangenheit bereits neugestaltet wurden, sollen erhalten bleiben. Es sind dies insbesondere der Foyerbereich, die Besprechungsräume im EG und die Büros des Stadtvorstands.
Dagegen ist eine grundsätzliche Neugestaltung des Ratssaales Bestandteil der Leistung. Der Saal ist bislang multifunktional nutzbar und hat damit keine feste Parlamentsbestuhlung. Durch das Angebot an Multifunktions- und Vortragsräumen, das in den umliegenden Neubauten entsteht, kann der Ratssaal nutzungsspezifisch ausgebaut werden. Der Auftraggeber legt Wert auf einen Umbau, der der Bedeutung eines Ratssaales gerecht wird und die funktionalen Anforderungen des Sitzungsbetriebs optimal erfüllt.
Mehr anzeigen
Im Rahmen der Maßnahme ist im Bereich der Haustechnik eine Erneuerung der elektrischen Anlagen, der Beleuchtung und des Aufzugs vorgesehen. Die Sanitäranlagen werden erneuert, die Heizflächen und -leitungen verbleiben dagegen. Es werden jedoch Dämmmaßnahmen an Leitungen und weitere Maßnahmen zur energetischen Optimierung geplant. Die Planung der haustechnischen Anlagen ist nicht Bestandteil der hier beschriebenen Planungsleistungen und hier nur zur Information zur Darstellung des Maßnahmenumfangs aufgeführt.
Mehr anzeigen
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung der unter Abschnitt II.1.1) genannten Leistungen.
Referenznummer: Modernisierung Rathaus der Stadt Ingelheim am Rhein
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ingelheim.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Zum Nachweis der erforderlichen Angaben soll der Bewerberbogen verwendet werden, der bei der Internet-Adresse der Kontaktstelle gem. I.1) abgerufen werden kann. Maßgeblich für das Verfahren bleibt jedoch ausschließlich der Text der EU-Bekanntmachung.
Mehr anzeigen
Die eingereichten Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegenden Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.
Werden die nachfolgend aufgeführten Nachweise 1 bis 6 nicht oder nicht vollständig vorgelegt, führt dies zwingend zum Ausschluss. Die Vergabestelle macht von der Nachforderungsmöglichkeit gemäß §5(3) VOF keinen Gebrauch.
1. Angaben zu Name, Rechtsform, Anschrift und Kontaktdaten des Bewerbers
2. Nachweis der Unterschriftsberechtigung
2.1 bei Personengesellschaften durch Nachweis der Vertretungsmacht. Bei einer GbR und Partnerschaftsgesellschaft muss der Unterzeichnende von den weiteren Mitgliedern der Gesellschaft legitimiert sein.
2.2 bei juristischen Personen durch Vorlage eines Handelsregisterauszugs.
2.3 bei Arbeits-/ Bietergemeinschaft ist ein bevollmächtigter Vertreter der Arbeits-/Bietergemeinschaft zu benennen, der die Gemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Hierfür ist die Vorlage einer Vollmachtserklärung für den verantwortlichen Vertreter, die von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichnet ist, erforderlich.
Mehr anzeigen
Die Erfordernis des Nachweises nach 2.1 bzw. 2.2 für die Einzelbüros der Bietergemeinschaft bleibt hiervon unberührt.
3. Nachweis über die Berufsqualifikation Architekt oder Innenarchitekt nach § 19 Absatz 2 VOF. Der Nachweis ist für den für die Leistung verantwortlichen Vertreter des sich bewerbenden Büros oder der juristischen Person vorzulegen
Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied der Gemeinschaft zu führen.
Innenarchitekten sind nur in Bewerber-/Bietergemeinschaft mit Architekten zur Teilnahme zugelassen.
Eine Bewerber-/Bietergemeinschaft aus Architekten und Innenarchitekten ist nicht zwingend vorgegeben.
4. Auskunft darüber, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist und ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammen arbeitet nach § 4 (2) VOF
5. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4(6) und § 4(9) VOF vorliegen.
6. Wird von §5(6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer die Nachweise nach 1 bis 5 vorzulegen sowie eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers.
Bei Arbeits-/Bietergemeinschaften müssen die unter III.2.1) genannten Nachweise von jedem Mitglied erbracht werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.1. Erklärung zum Honorarumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für Leistungen Objektplanung Gebäude.
Der Bewerber hat eine Erklärung über seinen Umsatz für die letzten 3 Geschäftsjahre (2012/2013/2014) abzugeben.
Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften sind diese Angaben getrennt zu machen und werden für die Bewertung addiert.
Ein durchschnittlicher Gesamtumsatz von 400 000 EUR (netto) erreicht die volle Punktzahl.
Wichtung: 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:
Durchschnittlicher Honorarumsatz >/= 400 000 EUR netto 3 Punkte
Durchschnittlicher Honorarumsatz >/= 350 000 EUR netto 2 Punkte
Durchschnittlicher Honorarumsatz >/= 300 000 EUR netto 1 Punkt
2.2. Angaben zur Bürostruktur
Kurzdarstellung der Bürostruktur mit Angabe der aktuellen Zahl und Qualifikation (Angabe des Berufsabschlusses) von fest angestellten Mitarbeitern, Angabe mit namentlicher Zuordnung. Diese Angaben sind von Arbeits-/Bietergemeinschaften getrennt aufzuführen.
Mehr anzeigen
Eine Bürostruktur mit mindestens einer Führungskraft (Inhaber oder Partner oder Projektleiter), die die Voraussetzungen zur Teilnahmeberechtigung erfüllt, einer weiteren technischen Führungskraft und 2 technischen Mitarbeitern (Vollzeit) oder eine Arbeitsgemeinschaft mit mindestens je einer Führungskraft, die die Voraussetzungen zur Teilnahmeberechtigung erfüllt, und 2 technischen Mitarbeitern (Vollzeit) insgesamt erreicht die volle Punktzahl.
Mehr anzeigen
Bei einem Büro mit mehreren Niederlassungen sind die Angaben für die Niederlassung zu machen, die die Leistung erbringt.
Für eine Struktur mit zwei Führungskräften wie beschrieben und einem technischen Mitarbeiter werden 2 Punkte erteilt, eine Struktur mit nur einer Führungskraft erhält 1 Punkt.
2.3. Organigramm
Das für das Projekt eingesetzte Projektteam des Bewerbers ist mit einem Organigramm nachvollziehbar darzustellen. Dabei sind die Mitarbeiter in der Darstellung namentlich zu benennen und ihre Aufgabenbereiche anzugeben. Die Struktur und Vernetzung der Bereiche muss aus der Darstellung hervorgehen.
Mehr anzeigen
Bei Arbeitsgemeinschaften ist das Organigramm für die für die Leistungserbringung vorgesehene Gesamtstruktur darzustellen.
Für eine vollständige, nachvollziehbare Darstellung werden 3 Punkte erteilt. Bei unvollständigen Angaben werden 1,5 Punkte erteilt, bei fehlenden Angaben werden 0 Punkte erteilt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Vergabestelle fordert 3 Referenzen und bewertet diese wie nachfolgend dargestellt. Der Bewerber muss die Zuordnung der vorgelegten Referenzen als Referenz 1 oder Referenz 2 oder Referenz 3 eindeutig benennen.
1. Referenzprojekt 1- Vergleichbare Bauaufgabe
1.1 Quantitative Beurteilung.
Darstellung eines ausgewählten Projektes mit vergleichbarer Bauaufgabe, Nutzung und Volumen, das von dem Bewerber geplant wurde und dessen Ausführung er überwacht hat. Es müssen die Leistungsphasen 2-8 zum Erreichen der vollen Punktzahl erbracht worden sein.
Mehr anzeigen
Das Objekt muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertig gestellt worden sein: Übergabe / Inbetriebnahme nach dem 01.01.2006. Es ist ein Übergabe-/Inbetriebnahmedatum anzugeben.
Als vergleichbare Bauaufgabe werden gewertet:
Umbau / Renovierung / Modernisierung eines Bestandsgebäudes. Das Gebäude muss im Zeitraum 1950 bis 1990 errichtet worden sein. Neubauten erhalten keine Punkte, Gebäude mit einem Errichtungsdatum außerhalb dieser Zeitspanne erhalten einen Punktabzug.
Als vergleichbare Nutzung werden gewertet:
Büro- und Verwaltungsgebäude, Rathäuser, Parlamentsgebäude.
Ein Volumen von mind. 6 Mio. Euro brutto in KG 300 + 400 wird als vergleichbar gewertet.
Im Bewerberbogen oder auf einem A4-Blatt sind folgende Angaben zum Objekt zu machen:
Datum der Fertigstellung, Bauherr mit Anschrift und Ansprechpartner, Baukosten KG 300 + 400 brutto für den Umbau / Modernisierung, Kostenanteile für Neubau oder Erweiterungsbau werden nicht gewertet und sind aus der Angabe rauszurechnen, falls die Maßnahme Umbau und Erweiterungsbau umfasst hat, BGF, NF, erbrachte Leistungsphasen.
Mehr anzeigen
Unvollständige Angaben führen zu Punktabzügen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden von der Beurteilung ausgeschlossen.
Wichtung: 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:
Bauwerkskosten (brutto) >/= 6 000 000 EUR – 3 Punkte;
Bauwerkskosten (brutto) >/= 5 000 000 EUR – 2 Punkte;
Bauwerkskosten (brutto) >/= 4 000 000 EUR – 1 Punkt.
Wurden nicht alle Leistungsphasen erbracht, so werden die erbrachten Leistungen bewertet wie folgt:
Vorplanung: 10 %, Entwurfsplanung: 10 %, Genehmigungsplanung: 5 %, Ausführungsplanung: 25 %, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe: 15 %, Objektüberwachung: 35 %
1.2 Qualitative Beurteilung:
Das Projekt ist auf einem Referenzblatt DIN A 1 mit folgenden Angaben darzustellen:
Grundrisse, Schnitte, M = 1:100. Eine verkleinerte Darstellung ist möglich, wenn das Format DIN A1 nur auf diese Weise eingehalten werden kann. Der Darstellungsinhalt muss dabei dem Maßstab 1:100 entsprechen. Eine Maßstabsangabe ist erforderlich.
Fotos des fertiggestellten Gebäudes, mindestens 2 Innenraumansichten, die Darstellung muss die Bewertung nach den genannten Kriterien ermöglichen. Erläuterung zum Entwurfskonzept, Materialien und Konstruktion, Funktion.
Darüber hinausgehende Unterlagen werden nicht gewertet.
Die eingereichten Referenzen werden von einem Auswahlgremium nach einem Punktesystem bewertet.
Kriterien: gestalterischen Qualität des Gebäudes, innenräumliche Qualität, Entwurfskonzept, Materialeinsatz, funktionale Qualität
Wichtung: 15 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden.
1.3 Referenzschreiben des Auftraggebers zum vorgestellten Projekt.
Das Referenzschreiben muss die Tätigkeit des Bewerbers beim Referenzprojekt eindeutig benennen. Das Schreiben muss Aussagen zur Termin- und Kostensicherheit des Bewerbers bei der Ausführung und eine Wertung der Leistungen des Bewerbers enthalten und vom Auftraggeber unterzeichnet sein.
Mehr anzeigen
Wichtung: 5 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden.
Für ein gemäß der genannten Inhalte vollständiges Referenzschreiben mit positiver Beurteilung wird die volle Punktzahl erteilt, bei fehlenden Aussagen oder nicht optimaler Beurteilung wird die Punktzahl entsprechend abgemindert.
2. Referenzprojekt 2 – Innenraum
2.1 Quantitative Beurteilung.
Darstellung eines ausgewählten Projektes mit vergleichbarer Bauaufgabe, das von dem Bewerber geplant wurde und dessen Ausführung er überwacht hat. Es müssen die Leistungsphasen 2-8 zum Erreichen der vollen Punktzahl erbracht worden sein.
Das Objekt muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertig gestellt worden sein: Übergabe / Inbetriebnahme nach dem 01.01.2006 Es ist ein Übergabe-/Inbetriebnahmedatum anzugeben.
Gestaltung eines Plenarsaals, Hörsaals, Versammlungsraums mit einer Größe von mindestens 250 m
Datum der Fertigstellung, Bauherr mit Anschrift und Ansprechpartner, Baukosten KG 300 + 400 brutto für den Innenausbau des Saales, Raumgröße (NF) des Saales, erbrachte Leistungsphasen.
Raumgröße >/= 250 m
Raumgröße >/= 200 m
Raumgröße >/= 150 m
2.2 Qualitative Beurteilung:
Grundrisse, Schnitte, M = 1:50. Eine verkleinerte Darstellung ist möglich, wenn das Format DIN A1 nur auf diese Weise eingehalten werden kann. Der Darstellungsinhalt muss dabei dem Maßstab 1:50 entsprechen. Eine Maßstabsangabe ist erforderlich.
Fotos des fertiggestellten Innenraumes; Erläuterung zum Konzept, Materialien und Konstruktion, Funktion.
Kriterien: gestalterischen Qualität, Entwurfskonzept, Materialeinsatz, funktionale Qualität.
2.3 Referenzschreiben des Auftraggebers zum vorgestellten Projekt.
3. Referenzprojekt 3 – öffentlicher Auftraggeber
3.1 Quantitative Beurteilung
Darstellung eines ausgewählten Projektes, das von dem Bewerber geplant wurde und dessen Ausführung er überwacht hat. Es müssen die Leistungsphasen 2-8 zum Erreichen der vollen Punktzahl erbracht worden sein.
Planung für Neubau oder Erweiterungsbau oder Umbau eines Gebäudes für einen öffentlichen Auftraggeber mit beliebiger Nutzung und einem Volumen von mind. 2,0 Mio. Euro brutto in KG 300 + 400.
Das Objekt muss innerhalb der letzten 10 Jahre fertig gestellt worden sein (nach dem 01.01.2006). Es darf das gleiche Projekt vorgelegt werden, das bereits als Referenzprojekt 1 oder 2 eingereicht wurde.
Im Bewerberbogen oder auf einem A4-Blatt sind folgende Angaben zum Objekt zu machen.
Datum der Fertigstellung, Bauherr mit Anschrift, Baukosten KG 300 + 400 brutto, BGF, erbrachte Leistungsphasen.
Das Projekt ist auf einem Referenzblatt DIN A 3 mit mindestens folgenden Angaben darzustellen: Grundriss EG mit Maßstabsangabe, Fotos des fertiggestellten Gebäudes von außen und innen. Unvollständige Angaben führen zu Punktabzügen.
Wichtung: 10 %. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden:
Bauwerkskosten (brutto) >/= 2 000 000 EUR 3 Punkte;
Bauwerkskosten (brutto) >/= 1 500 000 EUR 2 Punkte;
Bauwerkskosten (brutto) >/= 1 000 000 EUR 1 Punkte.
Referenzprojekt 3 wird ausschließlich quantitativ bewertet, eine gestalterische Bewertung erfolgt nicht.
3.2 Referenzschreiben des Auftraggebers zum vorgestellten Projekt.
Das Referenzschreiben muss die Tätigkeit des Bewerbers beim Referenzprojekt eindeutig benennen und muss Aussagen zur Termin- und Kostensicherheit des Bewerbers bei der Ausführung und eine Wertung der Leistungen des Bewerbers enthalten und vom Auftraggeber unterzeichnet sein.
Mehr anzeigen
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter eine Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen nachzuweisen:
— Sach- und Vermögensschäden: 500 000 EUR,
— Personenschäden: 2 000 000 EUR.
Im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft ist diese Versicherung von jedem Mitglied nachzuweisen. Jedes Mitglied haftet gesamtschuldnerisch.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Werkvertragsrecht, soweit anwendbar Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Zur Teilnahme zugelassen sind im Zulassungsbereich EWR und der Schweiz ansässige natürliche Personen,
die am Tage der Bekanntmachung gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der
Berufsbezeichnung Architekt oder Innennarchitekt gem. § 19 Abs. 1 VOF berechtigt sind. Zur Teilnahmeberechtigung für juristische Personen und Personengesellschaften gilt, dass der verantwortliche Verfasser die an natürliche Personen
gestellten Anforderungen erfüllen muss. Bei Arbeitsgemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen
und/oder Personengesellschaften muss jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft benannt sein und die
vorgenannten Anforderungen erfüllen.
Innenarchitekten sind nur in Bewerber-/Bietergemeinschaft mit Architekten zur Teilnahme zugelassen.
Eine Bewerber-/Bietergemeinschaft aus Architekten und Innenarchitekten ist nicht zwingend vorgegeben.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Organisatorische Projektumsetzung – Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des geplanten Projektes anhand der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase. Es werden vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an Planung und Ausführungsüberwachung fachlich Beteiligten erwartet. Die besonderen Abläufe bei Projekten für öffentliche Auftraggeber sind darzustellen, sowie Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (20)
2. Technische Realisierung – Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung unter dem Aspekt technische Realisierung. Es sind gebaute Konzepte aus dem Erfahrungsbereich des Bieters vorzustellen, die in Bezug auf das konkrete Projekt vergleichbare Maßnahmen bei Nachkriegsbauwerken im laufenden Betrieb darstellen. Die Darstellung soll anhand eines oder mehrerer vom Bieter realisierter Beispielprojekte erfolgen. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (30)
3. Terminplanung und Terminkontrolle – Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung in Bezug auf Terminplanung und Terminkontrolle. Die Beurteilung erfolgt anhand der Darstellung des Bieters über die Terminkontrolle eines abgewickelten vergleichbaren Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase mit Bezug auf das konkrete Projekt. Ein vergleichbares Projekt in Bezug auf Terminplanung ist eine Maßnahme, die in mehreren Bauabschnitten, abschnittsweise durchgeführt wurde. Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Terminen sind vor zustellen. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (20)
4. Kostenkontrolle – Qualität der zu erwartenden wirtschaftlichen Projektumsetzung in Bezug auf das konkrete Projekt anhand der Darstellung der Kostenkontrolle eines vergleichbaren abgewickelten Projekts in der Planungs- und Ausführungsphase. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Kosten darzustellen. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft. (20)
5. Honorar – Für Bieter oder Bietergemeinschaften, für die im Falle der Auftragserteilung gemäß § 1 HOAI deren gesetzliches Preisrecht zwingend anzuwenden ist, hat die Vergabestelle nach einer Punktebewertung die Planungsmaßnahme zunächst in Honorarzone III, ¾-Satz eingeordnet. Die Vorgaben des § 37 Absatz 2 HOAI berücksichtigt die Vergabestelle durch die Anhebung auf Honorarzone IV. Ein Angebot zum Mindestsatz wird als wirtschaftlich angesehen. Ein Zuschlag für Umbauten und Modernisierung gemäß §36 HOAI ist anzugeben. Weiterhin ist eine Pauschalierung für Nebenkosten zu benennen, ein Ansatz von 5 % des Nettohonorars wird von der Vergabestelle als wirtschaftlich angesehen. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Verdingungsstelle
Frau Cordula Mußgang
Adresse des Käuferprofils: http://www.ingelheim.de/oeffentliche-ausschreibungen.html 🌏
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-07-01 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Modernisierung Rathaus der Stadt Ingelheim am Rhein

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Telefon: +49 6131162134 📞
Internetadresse: http://mwkel.rlp.de 🌏
Fax: +49 6131162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Erklärt die Vergabestelle auf eine Rüge, dass sie dieser Rüge nicht abhelfen wolle, gilt eine Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Eine Rüge im Sinne des § 107 Abs. 3 Satz 1 GWB ist unverzüglich, wenn sie innerhalb von 14 Kalendertagen nach Kenntnis erhoben wird.
Mehr anzeigen
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2016/S 016-024410 (2016-01-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-07-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 845 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-07-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 137-249340
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 016-024410
ABl. S-Ausgabe: 137

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Organisatorische Projektumsetzung – Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des geplanten Projektes anhand der büroorganisatorischen Abläufe in der Planungs- und Ausführungsphase. Es werden vollständige Angaben zur Bearbeitung der einzelnen Leistungsphasen unter Einbeziehung der an Planung und Ausführungsüberwachung fachlich Beteiligten erwartet. Die besonderen Abläufe bei Projekten für öffentliche Auftraggeber sind darzustellen, sowie Maßnahmen zur Optimierung der Planungs- und Bauabläufe. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft (20)
2. Technische Realisierung – Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung unter dem Aspekt technische Realisierung. Es sind gebaute Konzepte aus dem Erfahrungsbereich des Bieters vorzustellen, die in Bezug auf das konkrete Projekt vergleichbare Maßnahmen bei Nachkriegsbauwerken im laufenden Betrieb darstellen. Die Darstellung soll anhand eines oder mehrerer vom Bieter realisierter Beispielprojekte erfolgen. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft (30)
3. Terminplanung und Terminkontrolle – Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung in Bezug auf Terminplanung und Terminkontrolle. Die Beurteilung erfolgt anhand der Darstellung des Bieters über die Terminkontrolle eines abgewickelten vergleichbaren Projektes in der Planungs- und Ausführungsphase mit Bezug auf das konkrete Projekt. Ein vergleichbares Projekt in Bezug auf Terminplanung ist eine Maßnahme, die in mehreren Bauabschnitten, abschnittsweise durchgeführt wurde. Steuerungsinstrumente und Methoden zur Sicherstellung von Terminen sind vor zustellen. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden. Bei fehlenden oder unvollständigen Angaben wird die maximale Punktzahl in 0,5 Punkte-Schritten abgestuft (20)
5. Honorar – Für Bieter oder Bietergemeinschaften, für die im Falle der Auftragserteilung gemäß § 1 HOAI deren gesetzliches Preisrecht zwingend anzuwenden ist, hat die Vergabestelle nach einer Punktebewertung die Planungsmaßnahme zunächst in Honorarzone III, ¾-Satz eingeordnet. Die Vorgaben des § 37 Absatz 2 HOAI berücksichtigt die Vergabestelle durch die Anhebung auf Honorarzone IV. Ein Angebot zum Mindestsatz wird als wirtschaftlich angesehen. Ein Zuschlag für Umbauten und Modernisierung gemäß §36 HOAI ist anzugeben. Weiterhin ist eine Pauschalierung für Nebenkosten zu benennen, ein Ansatz von 5 % des Nettohonorars wird von der Vergabestelle als wirtschaftlich angesehen. Es können maximal 3 Punkte erreicht werden (10)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-04-14 📅
Name: Schürmann Spannel AG
Postanschrift: Lise-Meitner-Allee 30
Postort: Bochum
Postleitzahl: 44801
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Quelle: OJS 2016/S 137-249340 (2016-07-18)