Neubau einer Klinik für das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München, Leistung für die Fachplanung Technische Gebäudeausrüstung (ELT) gemäß § 53 HOAI 2013

Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Generalverwaltung

Auftragsgegenstand ist die Planung der Elektrotechnik entsprechend den Leistungsphasen 2-3 und 5-8 nach § 55 HOAI 2013 für das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München für den Neubau einer psychiatrischen Klinik mit folgendem Raumprogramm:
— Klinik mit 5 Stationen, davon drei Stationen mit regulärem Versorgungsstandart, eine geschlossene Station, eine mit gehobenem Versorgungsstandard;
— Verwaltung;
— Forschungsambulanz / Funktionsdiagnostik;
— Tagklinik;
— physikalische Therapie mit Schwimmbad und Sporthalle;
— Ergotherapie;
— klinische Labore;
— Küche;
— Cafeteria sowie dazugehörige Logistikflächen;
— Wäscheversorgung.
Besondere Anforderungen an die Leistungserbringung ergeben sich aus den hohen Anforderungen an die technischen Ansprüche wie:
— MS- und NS- Versorgung;
— Netzersatzanlage;
— Sicherheitsbeleuchtung;
— Brandmeldeanlage;
— Schwesternrufanlage;
— Zutrittskontrollanlage;
— Aufzugsanlagen;
— EMV;
— Blitzschutz / Erdung;
— Datennetzwerk usw.
Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten (netto) liegen bei über 5 000 000 EUR.
Die Planung hat entsprechend den gültigen Regeln und Normen und dem Stand der Technik sowie energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten zu erfolgen. Den energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten und einer energieeffizienten Planung und Auslegung kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu. Im Vertrag ist eine stufenweise Beauftragung mehrerer Leistungsphasen vorgesehen. Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2-3 geschlossen; dieser Vertrag beinhaltet die Option des Auftraggebers dem Auftragnehmer der Phasen 2-3 zusätzlich auch die Leistungsphasen 5-8 zu übertragen.
Die Max-Planck-Gesellschaft legt großen Wert auf erfahrene ELT –Planungsbüros, die technisch schwierige Maßnahmen sicher planen können und über gute Referenzen bei Vergleichsobjekten verfügen. Interessenten sollten deshalb selbstkritisch prüfen, ob sie in der Lage sind, die Leistungen zu erbringen insbesondere, ob sie über die hierfür notwendigen personellen, sachlichen und zeitlichen Ressourcen verfügen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-17. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-02-16 Auftragsbekanntmachung
2016-06-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-02-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Menge oder Umfang: Siehe Ziffer II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V. – Generalverwaltung
Postanschrift: Hofgartenstraße 8
Postleitzahl: 80539
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.mpg.de 🌏
E-Mail: bieterfragen@gv.mpg.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-16 📅
Einreichungsfrist: 2016-03-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 036-058614
ABl. S-Ausgabe: 36
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbung ist in Papierform unter Einschluss der vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Diese sind von den Bewerbern von der Extranet-Seite unter https://extranet.mpg.de/sites/ausschreibungen/Bau/00969 herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden. Hierfür sind ein Benutzername und das zugehörige Passwort unter bieterfragengv.mpg.de anzufordern. (1) MPG Bewerbungsbogen VOF (2) und Anlage 1 Erklärung Bewerbergemeinschaft. Hinsichtlich der geforderten Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3)) sind die diesbezüglichen, mit dem Teilnahmeantrag geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen formlos und in der in dieser Bekanntmachung vorgegebenen Reihenfolge, in Ergänzung zu den im Bewerbungsbogen VOF abgeforderten Angaben, beizufügen. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück geschickt. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag und die äußerste Umverpackung mit der Kennzeichnung: „Teilnahmeantrag MPI Psychiatrie in München, Ref. Nr.: 00969_VOF_PSKL_ELT “ bei der folgenden Empfängeranschrift (siehe auch unter I.1) „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“): Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V., 00969_VOF_PSKL_ELT, Generalverwaltung, Sachgebiet Vergabemanagement, Hofgartenstraße 8, 80539 München, einzureichen. Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen. Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich, per E-Mail an das Bieterpostfach „bieterfragen@gv.mpg.de“ unter Angabe der Referenznummer 00969_VOF_PSKL_ELT zu richten. Die Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und vom Auftraggeber beantwortet werden, sind stets aktuell unter https://extranet-mpg.de/sites/ausschreibungen/Bau/00969 eingestellt. Bewerber müssen eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abrufen, d. h. die Seite ist von allen Bewerbern bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss zu prüfen und deren Beantwortung bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der hier eingestellten Fragen und Antworten entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auftragsgegenstand ist die Planung der Elektrotechnik entsprechend den Leistungsphasen 2-3 und 5-8 nach § 55 HOAI 2013 für das Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München für den Neubau einer psychiatrischen Klinik mit folgendem Raumprogramm:
— Klinik mit 5 Stationen, davon drei Stationen mit regulärem Versorgungsstandart, eine geschlossene Station, eine mit gehobenem Versorgungsstandard;
— Verwaltung;
— Forschungsambulanz / Funktionsdiagnostik;
— Tagklinik;
— physikalische Therapie mit Schwimmbad und Sporthalle;
— Ergotherapie;
— klinische Labore;
— Küche;
— Cafeteria sowie dazugehörige Logistikflächen;
— Wäscheversorgung.
Besondere Anforderungen an die Leistungserbringung ergeben sich aus den hohen Anforderungen an die technischen Ansprüche wie:
— MS- und NS- Versorgung;
— Netzersatzanlage;
— Sicherheitsbeleuchtung;
— Brandmeldeanlage;
— Schwesternrufanlage;
— Zutrittskontrollanlage;
— Aufzugsanlagen;
— EMV;
— Blitzschutz / Erdung;
— Datennetzwerk usw.
Die voraussichtlich anrechenbaren Kosten (netto) liegen bei über 5 000 000 EUR.
Die Planung hat entsprechend den gültigen Regeln und Normen und dem Stand der Technik sowie energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten zu erfolgen. Den energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten und einer energieeffizienten Planung und Auslegung kommt dabei eine ganz besondere Bedeutung zu. Im Vertrag ist eine stufenweise Beauftragung mehrerer Leistungsphasen vorgesehen. Mit dem gesuchten Auftragnehmer wird zunächst ein Vertrag über die Leistungsphasen 2-3 geschlossen; dieser Vertrag beinhaltet die Option des Auftraggebers dem Auftragnehmer der Phasen 2-3 zusätzlich auch die Leistungsphasen 5-8 zu übertragen.
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Die Max-Planck-Gesellschaft legt großen Wert auf erfahrene ELT –Planungsbüros, die technisch schwierige Maßnahmen sicher planen können und über gute Referenzen bei Vergleichsobjekten verfügen. Interessenten sollten deshalb selbstkritisch prüfen, ob sie in der Lage sind, die Leistungen zu erbringen insbesondere, ob sie über die hierfür notwendigen personellen, sachlichen und zeitlichen Ressourcen verfügen.
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Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Übertragung der Leistungsphasen 5-8 an den Auftragnehmer der Phasen 2-3.
Referenznummer: 00969_VOF_PSKL_ELT
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Angaben, Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III.1.3):
Ein vollständig ausgefüllter MPG-VOF Bewerbungsbogen inklusive Anlagen, ohne Querverweise auf etwaige Anlagen des Bewerbers, mit Unterschrift und Firmenstempel. Formulare sind von den Bewerbern unter https://extranet.mpg.de/sites/ausschreibungen/Bau/00969 herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden. Hierfür ist ein Benutzername und das zugehörige Passwort unter bieterfragen@gv.mpg.de anzufordern. Fehlen geforderte Angaben, Unterlagen, Nachweise und Erklärungen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage), außer Angaben, Unterlagen, Nachweise und Erklärungen sind von der Nachforderung ausgenommen (siehe hierzu unter Ziffer IV.1.2) in dieser Bekanntmachung). Werden die fehlenden und nachgeforderten Angaben, Unterlagen, Nachweise und Erklärungen nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III.1.3):
Ein vollständig ausgefüllter MPG-VOF Bewerbungsbogen inklusive Anlagen, mit Unterschrift und Firmenstempel. Formulare sind von den Bewerbern unter https://extranet.mpg.de/sites/ausschreibungen/Bau/00969 herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden. Hierfür ist ein Benutzername und das zugehörige Passwort unter bieterfragen@gv.mpg.de anzufordern. Fehlen geforderten Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage), außer Angaben, Unterlagen, Nachweise und Erklärungen sind von der Nachforderung ausgenommen (siehe hierzu unter Ziffer IV.1.2) in dieser Bekanntmachung). Werden die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages. Im MPG-Bewerbungsbogen unter 2.3 haben ferner Angaben zum Umsatz für Planungen betreffend den Anlagengruppen 4, 5 und 6 gemäß der HOAI § 53 zu erfolgen. Hierbei ist der nachstehend vorgegebene Mindeststandard zu beachten. Diese Umsatzangaben, sind als Bewertungskriterium von der Nachforderung ausgenommen (siehe hierzu Ziffer IV.1.2)). Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
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Mindeststandards:
Als Mindestkriterium gilt ein durchschnittlicher Netto-Geschäftsumsatz in Höhe von 300 000 EUR für die Anlagengruppen 4, 5 und 6 gem. HOAI § 53 in den letzten 5 Geschäftsjahren (bei Bewerbergemeinschaften zählt die Summe der Umsätze der Mitglieder).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Angaben zu machen bzw. Nachweise, Erklärungen und Unterlagen einzureichen (hinsichtlich Bewerbergemeinschaften siehe Ziffer III.1.3); in Ergänzung zum MPG-Bewerbungsbogen, sind die nachfolgend geforderten Angaben bzw. Nachweise, Erklärungen und Unterlagen dem Teilnahmeantrag beizulegen:
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(1) Angabe von in den letzten fünf Jahren abgeschlossenen oder noch laufenden Referenzprojekten (siehe IV.1.2), sowie nachfolgende Mindeststandards) bei denen Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 nach § 55 HOAI bei vergleichbaren Neubauvorhaben, mit der dem Auftragsgegenstand vergleichbaren Leistungen, wie unter Ziffer II.1.5) beschrieben, erbracht wurden, unter Angabe:
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a) einer Kurzbeschreibung des Gebäudes / Projektes,
b) der Projektgröße nach HNF,
c) der Leistungszeit,
d) des Auftragswertes,
e) ob Neubau- oder Umbau-/ Modernisierungsmaßnahme,
f) des verantwortlichen Projektleiters / Bearbeiters,
g) des Auftraggebers,
h) eines Ansprechpartners des Auftraggebers (Name und Telefonnummer),
(Die Referenzen sind im MPG-VOF Bewerbungsbogen einzutragen.) Es sind die nachfolgend angegebenen Mindestbedingungen zu beachten.
(2) Erklärung, aus der das Mittel der beim Bewerber in den letzten drei Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte ersichtlich ist und Angabe des aktuellen Personalstandes mit jeweiliger Qualifikation bzw. Berufsbezeichnung (Beschäftigte mit Hochschulabschluss, technische Angestellte, Zeichner, etc.) bezogen auf den Fachbereich ELT-Planungen.
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(siehe unter Ziffer 3.2, MPG-VOF Bewerbungsbogen).
(3) Benennung des für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiters und seines Stellvertreters sowie der für die Objektüberwachung zuständigen Person und deren Stellvertreter jeweils unter Angabe der jeweiligen beruflichen Qualifikation / Berufszulassung und Angabe persönlicher Referenzprojekte mit Beschreibung der jeweiligen Zuständigkeit und Angabe der entsprechenden Betriebszugehörigkeit. (siehe unter Ziffer 3.3, MPGVOF Bewerbungsbogen).
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(4) Angaben zur Gewährleistung der Qualität im Unternehmen (siehe unter Ziffer 3.5, MPG-VOF Bewerbungsbogen).
(5) Darstellung der vorgesehenen Struktur des Projektteams unter Angabe der Anzahl der vorgesehen Personen gegliedert nach Berufsgruppen und des betreffenden Aufgabenbereiches (möglichst in Form eines Organigramms mit Texterläuterungen, die namentliche Benennung aller Projektmitglieder ist nicht vorausgesetzt). (siehe unter Ziffer 3.4, MPG-VOF Bewerbungsbogen).
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Sind die unter (1) bis (4) geforderten Angaben, Nachweise, Unterlagen / Erklärungen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese, da es sich um Bewertungskriterien handelt, von der Nachforderung ausgenommen (Ziffer IV.1.2)). Fehlen diese Angaben, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Fehlen die unter (5) geforderten Unterlagen ganz oder teilweise oder sind diese unvollständig oder entgegen den Vorgaben ausgefüllt, erfolgt eine einmalige Nachforderung unter Fristsetzung (6 Kalendertage). Werden dann die fehlenden Angaben nicht fristgemäß nachgereicht, erfolgt der Ausschluss des Teilnahmeantrages.
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Mindeststandards:
Ergänzung zu (1): Als Mindestkriterium gilt ein fertiggestelltes Referenzprojekt über den Neubau einer mit dem Auftragsgegenstand vergleichbaren erbrachten Leistung (siehe Ziffer II.1.5). Dabei müssen mindestens Leistungsphasen 2-3 und 5-8 der HOAI (nicht zwingend innerhalb eines Projektes) erbracht worden sein. Aufzuzeigen ist inwieweit Subunternehmer in die Leistungserbringung integriert waren.
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Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), als offene Handelsgesellschaft (oHG) sowie in haftungsrechtlich vergleichbarer Form einer anderen EU-Rechtsordnung zugelassen. Es ist im Teilnahmeantrag aufzuzeigen, wer an der Bewerbergemeinschaft beteiligt ist. Dem Auftraggeber ist im Teilnahmeantrag ein verantwortlicher Ansprechpartner aus der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Die Übernahme der gesamtschuldnerischen Haftung ist mit dem Teilnahmeantrag durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Im Teilnahmeantrag ist außerdem detailliert die aufgabenspezifische Aufteilung der Leistungserbringung darzulegen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag den vom Auftraggeber hierfür vorgegebenen Vordruck einzureichen. (Die Bewerbergemeinschaftserklärung ist als Anlage zum Vordruck „Bewerbungsbogen VOF“, von den Bewerbern unter https://extranet.mpg.de/sites/ausschreibungen/Bau/00969 herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden. Hierfür ist ein Benutzername und das zugehörige Passwort unter bieterfragen@gv.mpg.de anzufordern).
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Sonstige besondere Bedingungen: Die Laufzeit des Vorhabens wird durch den Bauablauf geprägt.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Ingenieure im Sinne von § 19 Abs. 2 VOF 2009.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Unter den Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen und nicht aus formalen Gründen auszuschließen sind (siehe III.2)), erfolgt die Auswahl nach folgenden Kriterien: (1) Referenzen für mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Leistungen. Hier können für jede Referenz maximal 5 Punkte erreicht werden (Punktesystem siehe unten). Die erreichten Punkte (max. 15 bei max. 3 wertbaren Referenzen) werden aufsummiert, gedrittelt und dann entsprechend des angegebenen Prozentsatzes gewichtet. (Gewichtung: 55 %) Die reine Menge der benannten Referenzen ist allein nicht ausschlaggebend, sondern vor allem deren Vergleichbarkeit mit der hier zur Vergabe anstehenden Leistung. Die angegebenen Referenzen werden somit auf Grundlage der Vergleichbarkeit, mit der hier zu vergebenden Leistung, ausgewählt. Vor diesem Hintergrund und im Interesse der Aufwandsminimierung für die Bewerber, sind hinsichtlich der Referenzen maximal, d. h. sofern vorhanden, drei Referenzen wertbar. Die vom Bewerber anzugeben beabsichtigten Referenzen sind im MPG-Bewerbungsbogen unter Nr. 3.7.1 ff. einzutragen und nach dortiger Maßgabe mit den entsprechenden Angaben/ Nachweisen/ Erklärungen/ Unterlagen zu ergänzen. (2) Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte, jeweils in den letzten drei Jahren und heute bezogen auf das Gewerk ELT (Gewichtung: 5 %). Eine durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten und Führungskräfte von 20 Mitarbeitern (MA) führt zur Maximalpunktzahl. Wird diese Obergrenze überschritten, führt dies nicht zu einer besseren Bewertung. Die Bewertung erfolgt nach nachstehendem Schema: bis 5MA=1P; bis 8MA=2P; bis 12MA=3P; bis 15MA=4P; ab 18MA=5P (3) durchschnittliche Nettoumsatzzahlen der letzten fünf Jahre des Büros (vgl. Ziffer III.2.2)) mit vergleichbaren Dienstleistungen für das Gewerk ELT (Gewichtung: 10 %). Ein durchschnittlicher Nettoumsatz für die Planung betreffend den Anlagengruppen 4, 5 und 6 gemäß der HOAI § 53 von Projekten, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, von 550 000 EUR/ Geschäftsjahr führt zur Maximalpunktzahl. Wird diese Obergrenze überschritten, führt dies nicht zu einer besseren Bewertung. Die Bewertung erfolgt nachnachstehen dem Schema: 300 T-350 T EUR=1P; 350 T-400 T EUR=2P; 400T-450TEUR=3P; 450 T-500 T EUR=4P; ab 550 T EUR=5P (4) Qualifikation und Referenzobjekte des vorgesehenen Projektleiters und Objektüberwachers sowie der jeweiligen Stellvertreter (Gewichtung: 25 %). (Punktesystem siehe unten) (5) Gewährleistung der Qualität im Unternehmen (Gewichtung: 5 %) Erläuterung allg. Punkte, Gewichtung zu (1), (4) und (5): Bei jedem Auswahlkriterium können 0 bis 5 Punkte erreicht werden. Die Bewertung der vorstehenden Aufzählungspunkte (1), (4) und (5) erfolgt anhand folgender Wertungsskala: 5 Punkte: Sehr schlüssige, fundierte und vollständige Darstellung. Die Darstellung geht vollumfänglich auf alle Aspekte des jeweiligen Kriteriums ein, ist in sich stimmig, transparent, sehr überzeugend und dient in besonderer Weise der Zielerreichung. – 4 Punkte: Schlüssige und vollständige Darstellung Die Darstellung geht auf alle geforderten Aspekte ein des jeweiligen Kriteriums ein, ist in sich stimmig, transparent, plausibel und dient der Zielerreichung. – 3 Punkte: Überwiegend nachvollziehbare Darstellung. Die Darstellung ist weitgehend konkret, geht auf wesentliche Aspekte des jeweiligen Kriteriums ein und deckt Hauptteile der Anforderungen des Auftragsgebers ab. – 2 Punkte: Nachvollziehbare Darstellung. Die Darstellung ist teilweise konkret und deckt Teile der Anforderungen des Auftraggebers ab. – 1 Punkt: Wenig nachvollziehbare Darstellung. Die Darstellung ist nur in geringem Maße nachvollziehbar oder lediglich sehr abstrakt gehalten und entspricht den Anforderungen nur in geringem Maße. – 0 Punkte: Unzureichende Darstellung Die Darstellung ist bzw. kaum nachvollziehbar und entspricht nicht den Anforderungen des Auftraggebers bzw. nur in sehr geringem Maße. Punktwertzwischenstufen/ halbe Punkte sind möglich und spiegeln jeweils die Tendenz zum nächsthöheren Punktwert wider. Sind die für die oben genannten Bewertungskriterien geforderten Angaben/ Nachweise/ Erklärungen/ Unterlagen im Teilnahmeantrag nicht enthalten, werden diese nicht nachgefordert. Das Fehlen jeglicher Angaben/ Nachweise/ Erklärungen/ Unterlagen hierzu führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Generalverwaltung – Sachgebiet Vergabemanagement, 00969_VOF_PSKL_ELT
Name: Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.
Postanschrift: Generalverwaltung – Finanzabteilung
Kontaktperson: 00969_VOF_PSKL_ELT
URL für weitere Informationen: http://www.mpg.de/de 🌏
Postanschrift: Generalverwaltung – Finanzabteilung – Hofgartenstraße 8
URL der Dokumente: https://extranet.mpg.de/sites/ausschreibungen/Bau/00969 🌏
URL der Teilnahme: http://www.mpg.de/de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-05-15 📅
Datum des Endes: 2021-04-30 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 00969_VOF_PSKL_ELT
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbung ist in Papierform unter Einschluss der vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu erstellen. Diese sind von den Bewerbern von der Extranet-Seite unter https://extranet.mpg.de/sites/ausschreibungen/Bau/00969 herunterzuladen und für den Teilnahmeantrag zu verwenden. Hierfür sind ein Benutzername und das zugehörige Passwort unter bieterfragengv.mpg.de anzufordern.
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(1) MPG Bewerbungsbogen VOF
(2) und Anlage 1 Erklärung Bewerbergemeinschaft.
Hinsichtlich der geforderten Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit (Ziffer III.2.3)) sind die diesbezüglichen, mit dem Teilnahmeantrag geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen formlos und in der in dieser Bekanntmachung vorgegebenen Reihenfolge, in Ergänzung zu den im Bewerbungsbogen VOF abgeforderten Angaben, beizufügen. Die eingereichten Unterlagen werden nicht zurück geschickt. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag und die äußerste Umverpackung mit der Kennzeichnung: „Teilnahmeantrag MPI Psychiatrie in München, Ref. Nr.: 00969_VOF_PSKL_ELT “ bei der folgenden Empfängeranschrift (siehe auch unter I.1) „Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an“):
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Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e. V.,
00969_VOF_PSKL_ELT,
Generalverwaltung,
Sachgebiet Vergabemanagement,
Hofgartenstraße 8,
80539 München,
einzureichen.
Teilnahmeanträge/Bewerbungsunterlagen per Fax und/oder E-Mail werden nicht zugelassen. Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich, per E-Mail an das Bieterpostfach „bieterfragen@gv.mpg.de“ unter Angabe der Referenznummer 00969_VOF_PSKL_ELT zu richten. Die Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und vom Auftraggeber beantwortet werden, sind stets aktuell unter https://extranet-mpg.de/sites/ausschreibungen/Bau/00969 eingestellt. Bewerber müssen eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abrufen, d. h. die Seite ist von allen Bewerbern bis unmittelbar vor Teilnahmeschluss zu prüfen und deren Beantwortung bei der Abgabe des Teilnahmeantrages zu berücksichtigen. Nachteile, die durch eine Nichtbeachtung der hier eingestellten Fragen und Antworten entstehen, gehen zu Lasten des Bewerbers.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@regob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Internetadresse: http://regierung.oberbayern.de/mittelinstanz/vergabekammer/ 🌏
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3 Nr.4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 114 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 101a GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße unverzüglich nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 107 Abs. 3 Nr. 1-3 GWB).
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Quelle: OJS 2016/S 036-058614 (2016-02-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-06-06)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren ohne Aufruf zum Wettbewerb
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 111-198376
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 036-058614
ABl. S-Ausgabe: 111

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. 1. Honorar (5)
2. 2. Präsentation (95)
3. 2.1 Referenzplanung (45)
4. 2.2 Projektorganisation und –Management (45)
5. 2.3 Methodik der Termin und Kostenverfolgung (5)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-05-13 📅
Name: CPE Controlling Projektmanagement Engineering GmbH
Postanschrift: Goethestraße 52
Postort: Reiskirchen
Postleitzahl: 35447
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 15 Kalendertage nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
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Quelle: OJS 2016/S 111-198376 (2016-06-06)