Neubau eines Feuerwehrhauses mit Trainingszentrum und Jugendfeuerwehrausbildungszentrums mit Geschäftsstelle in Marburg-Cappel

Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe

Das Land Hessen und die Stadt Marburg planen den Neubau eines Feuerwehrhauses mit Trainingszentrum und eines Jugendfeuerwehrausbildungszentrums mit Geschäftsstelle.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-25.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-02-25 Auftragsbekanntmachung
2019-03-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-02-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Beauftragung der Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung:— Anlagengruppe 1, Abwasser, Wasser- und Gasanlagen,— Anlagengruppe 2, Wärmeversorgungsanlagen,— Anlagengruppe 3, Lufttechnische Anlagen,— Anlagengruppe 7, nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen,— Anlagengruppe 8, Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken,gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013, i. V. m Anlage 15.1, Modul I: Leistungsphasen 1 – 8 und Modul II: Leistungsphasen 2 – 8, sowie optional die Leistungsphase 9.Die Beauftragung erfolgt für jedes Modul einzeln und jeweils stufenweise, vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5 – 7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg/Hessen
Kontakt
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 6031167-0 📞
Fax: +49 6031167126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-25 📅
Einreichungsfrist: 2016-03-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 042-069511
ABl. S-Ausgabe: 42
Zusätzliche Informationen
A) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 2-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1)). Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt. b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen. d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 22.03.2016, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten. Kostenfreier Download der Unterlagen auf: http://www.had.de/langfassung (mit Angabe der HAD-Referenz-Nr. und Vergabe-Nr./Aktenzeichen). Kostenfreier Download der Unterlagen auf: https://www.had.de/onlinesuche_langfassung.html?showpub=WHOVY64MIHAW7STD nachr. HAD-Ref.: 39/6014; nachr. V-Nr/AKZ: A.0435.153112.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Land Hessen und die Stadt Marburg planen den Neubau eines Feuerwehrhauses mit Trainingszentrum und eines Jugendfeuerwehrausbildungszentrums mit Geschäftsstelle.
Die Maßnahme teilt sich wie folgt in 2 Module:
Modul I: Feuerwehrhaus mit Trainingszentrum mit dem Bauherren Stadt Marburg und
Modul II: Jugendfeuerwehrausbildungszentrum mit Geschäftsstelle mit dem Bauherren Land Hessen vertreten durch das LBIH.
Es ist zu beachten, dass getrennte Aufträge erteilt werden.
Zur Findung des Objekt- und Freianlagenplaners erfolgte ein nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem, qualifiziertem, EU-weitem Auswahlverfahren (RPW 2013) gemäß VOF. Die finale Auswahl erfolgt aktuell im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens mit den Wettbewerbsgewinnern. Die Entwürfe der Gewinner wurden veröffentlicht.
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Der Neubau erfolgt auf dem bisher bereits als Feuerwehrstandort genutzten Grundstück am westlichen Ortsrand. Interimistische Maßnahmen sind nicht vorzusehen, die Bestandsgebäude werden im Rahmen der Maßnahme vollständig niedergelegt. Das Gesamtprogramm des neuen Feuerwehrzentrums umfasst ca. 3 300 m
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Die Baumaßnahme der beiden Bauherren werden zeitgleich durchgeführt, es besteht jedoch die Möglichkeit, dass das Modul I (Feuerwehrhaus und Trainingszentrum) in zwei zeitlich getrennten Bauabschnitten unabhängig voneinander zu realisieren sind.
Es bestehen für die jeweiligen Module Kostenobergrenzen:
— Modul I: 4.800.000 EUR brutto KG 300 + 400 (Bauwerkskosten);
— Modul II: 6.200.000 EUR brutto KG 200 bis 600 (Baukosten).
Die energetischen Standards an hessische Landesgebäude sind gemäß den Vorgaben, die sich aus der Richtlinie energieeffizientes Bauen und Sanieren des Landes Hessen nach § 9 Abs. 3 des Hessischen Energiegesetzes (StAnz 2014 Nr. 6, Seite 124) ergeben, einzuhalten.
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Ziel des Verhandlungsverfahrens mit vorheriger Vergabebekanntmachung nach § 3 Abs. 1 VOF (2009) ist die Vergabe der Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung:
— Anlagengruppe 1, Abwasser, Wasser- und Gasanlagen,
— Anlagengruppe 2, Wärmeversorgungsanlagen,
— Anlagengruppe 3, Lufttechnische Anlagen,
— Anlagengruppe 7, nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen und
— Anlagengruppe 8, Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013, i. V. m. Anlage 15.1, Modul I: Leistungsphasen 1 – 8 und Modul II: Leistungsphasen 2 – 8 sowie optional die Leistungsphase 9.
Folgende, weitere Vergabeverfahren erfolgen zeitnah: Objekt- und Freianlagenplanung (gemäß § 34 bzw. § 39 HOAI 2013) und Projektsteuerung (in Anlehnung an § 2 Heft 9 der Schriftenreihe AHO, Stand Mai 2014) sowie Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung ALG 4, 5 und 6 (gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013) und Fachplanerleistungen der Tragwerksplanung (gemäß § 49 und § 51 HOAI 2013).
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Menge oder Umfang:
Beauftragung der Fachplanerleistungen der Technischen Ausrüstung:
— Anlagengruppe 1, Abwasser, Wasser- und Gasanlagen,
— Anlagengruppe 2, Wärmeversorgungsanlagen,
— Anlagengruppe 3, Lufttechnische Anlagen,
— Anlagengruppe 7, nutzungsspezifische Anlagen und verfahrenstechnische Anlagen,
— Anlagengruppe 8, Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken,
gemäß § 53 sowie § 55 HOAI 2013, i. V. m Anlage 15.1, Modul I: Leistungsphasen 1 – 8 und Modul II: Leistungsphasen 2 – 8, sowie optional die Leistungsphase 9.
Die Beauftragung erfolgt für jedes Modul einzeln und jeweils stufenweise, vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Beschreibung der Optionen: Die Beauftragung der Leistungsphase 9 für das Modul II ist optional.
Referenznummer: A.0435.153112
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Marburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
2.1.1 Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Formblätter zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium). Ergänzend sind die Unterlagen der Bewerbungs- und Referenzbögen sowie die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt durch Excel-Dateien und PDF-Dateien auf Daten-CD's (zweifach) mit einzureichen.
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Im Falle von Bewerbergemeinschaften, bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5 h oder § 5 Abs. 6 VOF sind der Bewerbungsbogen sowie die geforderten Anlagen und Nachweise und die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt für jeden Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. jeden Nachunternehmer einzeln einzureichen.
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Der Referenzbogen ist bei Bedarf von mehreren bzw. allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft auszufüllen.
2.1.2 Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet gem. § 4 Abs. 2 VOF (Ausschlusskriterium);
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2.1.3 Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gem. § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF bestehen (Ausschlusskriterium);
2.1.4 Nachweis der Berufszulassung des Geschäftsführers oder des vorgesehenen Projektleiters die Berechtigung die Berufsbezeichnung „Dipl. Ingenieur/ in, Master, Bachelor“ führen zu dürfen; es gelten die Ausführungen gemäß III.3.1) (Ausschlusskriterium);
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2.1.5 Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S. 354 (Anlage „Tariftreueerklärung“, Ausschlusskriterium).
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 4, § 5 Abs. 1, 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.2.1 Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4a VOF und gemäß III.1.1) (Ausschlusskriterium); Im Fall einer Bewerbergemeinschaft müssen die Unterlagen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln eingereicht werden.
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2.2.2 Verbindliche Erklärung gem. § 5 Abs. 4c VOF:
Angabe des Gesamtumsatzes (brutto) der letzten 3 Geschäftsjahre.
Angabe des Jahresumsatzes für die abgefragte Dienstleistung bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.
Mindestanforderung (Ausschlusskriterium): 270 000 EUR brutto durchschnittlicher Jahresumsatz für entsprechende Leistung im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung der Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gemäß § 53 HOAI (2013) in Summe.
Auswahlkriterium: Bei mindestens 270 000 EUR brutto Jahresumsatz im Mittel wird dieses Kriterium als Auswahlkriterium herangezogen.
Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe des durchschnittlichen Jahresumsatzes entsprechender Leistung gebildet.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs.1, 4 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
2.3.1 Erklärung nach § 5 Abs. 5d VOF, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Diplom-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
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Mindestanforderung (Ausschlusskriterium): 3 festangestellte mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Fachplanung Technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 gemäß § 53 HOAI (2013) betraute Diplom-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen.
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Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der festangestellten mit vergleichbarer Leistung betrauten Diplom-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen gebildet.
Auswahlkriterium: Bei mindestens 3 Festangestellten im Mittel der letzten 3 Jahre wird dieses Kriterium als Auswahlkriterium herangezogen (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen).
Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der festangestellten, mit vergleichbarer Leistung betrauten Diplom-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen gebildet.
2.3.2 Angaben nach § 4 Abs. 3, § 5 Abs. 5a und 5c VOF über die berufliche Befähigung und Qualifikation des Projektleiters und des Stellvertreters. Für die genannten Personen muss sichergestellt sein, dass sie dem Auftraggeber in Ausübung Ihrer Tätigkeit kurzfristig jederzeit zur Verfügung stehen können.
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2.3.3 Darstellung nach § 5 Abs. 5b VOF der in den letzten 6 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen für 3 Referenzen (A. – C.). Auch bei Bewerbergemeinschaften müssen in Summe mindestens 2 bzw. bis zu 3 Referenzen eingereicht werden. Eine maximale Punktzahl kann nur bei Wertung von drei Referenzen erreicht werden.
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Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Mindestanforderungen an die Referenzen A. – C. (Ausschlusskriterien):
Die folgenden Anforderungen werden an die Referenz A, B und C gestellt. Es handelt sich hierbei um K.O.-Kriterien! Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung.
— Mindestens zwei der Referenzen müssen Neubauten sein.
— Mindestens eine der drei Referenzen muss für einen öffentlichen Auftraggeber (gemäß §98 GWB) bearbeitet worden sein. Eine Bescheinigung des Auftraggebers ist beizufügen.
— Mindestens eine der Referenzen muss ein Gebäude mit vergleichbarer Nutzung (Bauten der öffentlichen Verwaltung, Funktionsbauten wie Bauhöfe, Feuerwehren, Polizeistationen aber auch Schulbauten, Beherbergungsbetriebe und Justizgebäude) sein.
— Mindestens zwei der 3 Referenzen müssen mit der Ausführung, d. h. die Leistungsphase 8 gem. § 55 HOAI (2013), begonnen haben.
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss abgeschlossen sein, d. h. dass die Übergabe an den Nutzer erfolgt ist.
Die folgenden Anforderungen werden an die Referenz A, B und C gestellt. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
— Der Referenzbogen ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
— Jede Referenz muss in Form von aussagefähigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf maximal 2 DINA4-Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden gehen nicht in die Wertung ein (wie zum Beispiel Projektbroschüren).
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— Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro),
— Angaben zum Auftraggeber (Bezeichnung, Anschrift, Kommunikationsdaten),
— Für alle Referenzen der öffentlichen Hand müssen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Nur bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
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Weiterhin sind folgende Mindestanforderungen die Referenz A, B und C zu berücksichtigen. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
— Angabe der Baukosten der KG 400 ALG 1, 2, 3 und 8: Mindestanforderung: Baukosten > 800 000 EUR brutto;
— Angabe der Bauwerkskosten (KG 300 – 400);
— Angabe der Nutzfläche: Mindestanforderung: Nutzfläche 1-7 > 1 650 m
— Angabe der Bruttogrundfläche;
— Angabe des beauftragten Leistungsumfangs, Mindestanforderung: Leistungsphasen 2-3 und 5-8 müssen beauftragt sein;
— Leistungsstand: Die Ausführungsplanung, d. h. die Leistungsphase 5 gem. § 55 HOAI (2013), muss abgeschlossen sein;
— Angabe von Leistungszeitraum des Bewerbers, Bauzeit und Übergabe an Nutzer; Mindestanforderung: Die Referenz darf nicht älter als 6 Jahre sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt anhand folgender Kriterien (Auswahlkriterien):
— Baukosten der KG 400 ALG 1, 2, 3 und 8 brutto (mind. 800 000 EUR);
— Nutzfläche NF 1-7 (mind. 1 650 m
— Art der Maßnahme (Sanierung / Umbau, Neubau);
— Art der Nutzung (Sonstiges, Verwaltungsgebäude, Schul-/ Hochschulgebäude, Gebäude der öffentlichen Einsatzkräfte (Funktionsbauten für z. B. Rettungsdienst, Polizei und THW), Einsatzgebäude der Feuerwehr);
— Art des Auftraggebers (öffentlich / privat).
Wichtung der Referenzen (jeweils 25 %): 75 %.
Zusatzinformation bezüglich der Referenzen:
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners – vollständig mitzuteilen.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs. 1, 5, 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Deckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden 1 000 000 EUR jeweils zweifach maximiert. Im Falle einer bestehenden Versicherung mit geringerer Versicherungssumme ist zusätzlich eine Eigenerklärung vorzulegen, dass die Summen im Auftragsfall mindestens bis zu den geforderten Summen angehoben werden.
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Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen für freiberuflich Tätige (AVB) aus Teil 3 der Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften sind zulässig. Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
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Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt für die Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf des Ingenieurs gemäß § 19 Abs. 2 VOF nachweisen können.
Für juristische Personen gilt § 19 Abs. 3 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Siehe III.2.1), III.2.2) und III.2.3) sowie ergänzend gemäß den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtungen:
Durchschnittlicher Jahresumsatz für vergleichbare Leistungen (brutto) der letzten 3 Jahre: 12,5 %;
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen betrauten Ingenieure in den letzten 3 Jahren: 12,5 %;
Referenzen: gemäß den unter III.2.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen A.-C. mit jeweils 25 %): 75 %.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-06-15 📅
Datum des Endes: 2020-04-01 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: A.0435.153112
Zusätzliche Informationen
A) Bewerbungen sind mittels vorgegebener Formblätter 2-fach auf Daten-CDs und in Papierform rechtsverbindlich im Original unterschrieben einzureichen (siehe III.2.1)). Bewerbungen per E-Mail und / oder Telefax werden nicht berücksichtigt.
b) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
c) Im Falle von Bewerbergemeinschaften bei Unternehmen nach § 5 Abs. 5h oder Abs. 6 VOF sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. von jedem Nachunternehmer einzeln einzureichen.
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d) Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum 22.03.2016, 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die im Abschnitt I.1) genannte Kontaktadresse zu richten.
Kostenfreier Download der Unterlagen auf:
http://www.had.de/langfassung (mit Angabe der HAD-Referenz-Nr. und Vergabe-Nr./Aktenzeichen).
nachr. HAD-Ref.: 39/6014;
nachr. V-Nr/AKZ: A.0435.153112.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2016/S 042-069511 (2016-02-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-03-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: A.0435.153112 HLS
Kurze Beschreibung:
Das Land Hessen und die Stadt Marburg planten den Neubau eines Feuerwehrhauses mit Trainingszentrum und eines Jugendfeuerwehrausbildungszentrums mit Geschäftsstelle. Die Maßnahme teilte sich wie folgt in 2 Module: Modul I: Feuerwehrhaus mit Trainingszentrum mit dem Bauherren Stadt Marburg und Modul II: Jugendfeuerwehrausbildungszentrum mit Geschäftsstelle mit dem Bauherren Land Hessen vertreten durch das LBIH.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Marburg-Biedenkopf 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbih.hessen.de 🌏
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 60328862-0 📞
Fax: +49 60328862126 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-03-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-03-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 059-137070
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 042-069511
ABl. S-Ausgabe: 59

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Land Hessen und die Stadt Marburg planten den Neubau eines Feuerwehrhauses mit Trainingszentrum und eines Jugendfeuerwehrausbildungszentrums mit Geschäftsstelle.
Die Maßnahme teilte sich wie folgt in 2 Module:
Das Land Hessen hat nun seine Vergabeabsicht bezüglich des Neubaus von Jugenfeuerwehrausbildungszentrum und Geschäftsstelle der hessischen Jugendfeuerwehr am Standort Marburg-Cappel aufgegeben.
Hintergrund dieser Entscheidung ist die Möglichkeit für das Land Hessen, eine ehemalige Hessische Erstaufnahmeeinrichtung an der Umgehungsstraße in Marburg-Cappel bestehend aus Holzhäusern deutlich wirtschaftlicher sanieren und nutzen zu können.
Die Universitätsstadt Marburg hat die Vergabeabsicht bezüglich des Neubaus des Feuerwehrstützpunktes und des Trainingszentrums am geplanten Standort aufgegeben.
Hintergrund dieser Entscheidung ist ebenfalls die Möglichkeit für die Universitätsstadt Marburg, die vorgenannte ehemalige Hessische Erstaufnahmeeinrichtung in Marburg-Cappel wirtschaftlicher bauen zu können.
Es wird auf die Auftragsvergabe verzichtet und damit das Verfahren beendet. Es ist nicht beabsichtigt, ein neues Vergabeverfahren einzuleiten.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Leistungsfähigkeit des Projektleiters und der Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Methodik zur Sicherstellung der Planungsqualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Beurteilung des Wettbewerbsentwurfs hinsichtlich der besonderen Belange und Anforderungen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auftreten des Projektleiters innerhalb der Präsentation
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe – Vergabe Freiberufliche Leistungen
Internetadresse: www.lbih.hessen.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2019/S 059-137070 (2019-03-20)