Vergabegegenstand ist die Generalplanung bestehend aus der Objektplanung Gebäude und der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 34 und 39 HOAI, der Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI, der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI sowie der Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAI (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik) für den Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich GmbH. Geplant werden soll ein Labor- und Bürogebäude für das Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-9) mit ca. 1.584 m2 BGF und 880 m Nutzfläche (NF 1-7).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-11-30.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-10-28.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-10-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Vergabegegenstand ist die Generalplanung bestehend aus der Objektplanung Gebäude und der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 34 und 39 HOAI, der Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI, der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI sowie der Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAI (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik) für den Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich GmbH. Geplant werden soll ein Labor- und Bürogebäude für das Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-9) mit ca. 1.584 m2 BGF und 880 m
Vergabegegenstand ist die Generalplanung bestehend aus der Objektplanung Gebäude und der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 34 und 39 HOAI, der Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI, der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI sowie der Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAI (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik) für den Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Gelände des Forschungszentrums Jülich GmbH. Geplant werden soll ein Labor- und Bürogebäude für das Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-9) mit ca. 1.584 m2 BGF und 880 m
A) Die Verfahrensbetreuung erfolgt durch das büro luchterhandt, Hamburg.
b) Voraussichtliche Termine
Stichtag für den Eingang der vollständigen Bewerbung ist das Datum unter IV.3.4. Später eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 1 200 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Das Forschungszentrum Jülich ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Forschungsbereiche:
1. Energie und Umwelt
2. Information und Gehirn
3. Schlüsseltechnologien für Morgen
Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Das Zentralgelände liegt im Stetternicher Forst mit Zufahrt von der Stadt Jülich über die Leo-Brandt- / Wilhelm-Johnen-Straße. Auf einer Gesamtfläche von 2,2, qm arbeiten mehr als ca. 5.700 Beschäftigte.
Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Das Zentralgelände liegt im Stetternicher Forst mit Zufahrt von der Stadt Jülich über die Leo-Brandt- / Wilhelm-Johnen-Straße. Auf einer Gesamtfläche von 2,2, qm arbeiten mehr als ca. 5.700 Beschäftigte.
Das Institut:
Das Institut für Energie- und Klimaforschung – Grundlagen der Elektrochemie (IEK-9) beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Entwicklung leistungsstarker und ressourceneffizienter Materialien und Komponenten zur elektrochemischen Energiespeicherung und Energiewandlung. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind kostengünstige Batterien, Brennstoffzellen und Elektrolyseure mit verbesserter Energie- und Leistungsdichte, längerer Lebensdauer und maximaler Sicherheit.
Das Institut für Energie- und Klimaforschung – Grundlagen der Elektrochemie (IEK-9) beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Entwicklung leistungsstarker und ressourceneffizienter Materialien und Komponenten zur elektrochemischen Energiespeicherung und Energiewandlung. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind kostengünstige Batterien, Brennstoffzellen und Elektrolyseure mit verbesserter Energie- und Leistungsdichte, längerer Lebensdauer und maximaler Sicherheit.
Die Bauaufgabe:
Für das Institut IEK-9 soll in unmittelbarer Nähe des Bestandsgebäudes von IEK-9 in Neubau errichtet werden. Der Neubau soll nach den Ideen des Masterplanes, die Bestandssituation sinnvoll ergänzen und verdichten. Er soll in Sichtachse der Ringstraße liegen und den rückwärtig angrenzenden Grünbereich, der an der Grundstücksgrenze endet, mit einbeziehen. Der Neubau soll dem Institut eine eigene Adresse geben. Mit Blick auf steigenden Gerätebedarf und Personalzuwachs des Instituts soll das Gebäude erweiterbar geplant werden. Das betrifft sowohl die Labore, die Technikums- als auch die Büroflächen. Das Gebäude ist nach den Vorgaben des Bundes nachhaltig zu planen und der Standard Silber (BNB) ist zu gewährleisten.
Für das Institut IEK-9 soll in unmittelbarer Nähe des Bestandsgebäudes von IEK-9 in Neubau errichtet werden. Der Neubau soll nach den Ideen des Masterplanes, die Bestandssituation sinnvoll ergänzen und verdichten. Er soll in Sichtachse der Ringstraße liegen und den rückwärtig angrenzenden Grünbereich, der an der Grundstücksgrenze endet, mit einbeziehen. Der Neubau soll dem Institut eine eigene Adresse geben. Mit Blick auf steigenden Gerätebedarf und Personalzuwachs des Instituts soll das Gebäude erweiterbar geplant werden. Das betrifft sowohl die Labore, die Technikums- als auch die Büroflächen. Das Gebäude ist nach den Vorgaben des Bundes nachhaltig zu planen und der Standard Silber (BNB) ist zu gewährleisten.
Flächenbedarf Neubau: BGF ca. 1.584 qm, NF (1-7) ca. 880 qm
Das Raumprogramm besteht im Wesentlichen aus 4 Teilen:
1. Besonderheit der Bauaufgabe ist der Trockenraum als Sonderlabor. Der Trockenraum zeichnet sich durch komplexe Anlagentechnik, vor allem im Bereich der Lüftung aus (Zuluft, Abluft Taupunkt bis zu -60° C). Der Technikanteil ist im Vergleich zur Nutzfläche des Raumes besonders hoch. Der Trockenraum ist einzigartig auf dem Campus und soll von mehreren Instituten genutzt werden können.
1. Besonderheit der Bauaufgabe ist der Trockenraum als Sonderlabor. Der Trockenraum zeichnet sich durch komplexe Anlagentechnik, vor allem im Bereich der Lüftung aus (Zuluft, Abluft Taupunkt bis zu -60° C). Der Technikanteil ist im Vergleich zur Nutzfläche des Raumes besonders hoch. Der Trockenraum ist einzigartig auf dem Campus und soll von mehreren Instituten genutzt werden können.
2. Ein Teilbereich ist für das Technikum vorzusehen. Das Technikum soll Aufstellfläche für 9 Großgeräte, 5 NMR- und 4 EPR- Geräte, beinhalten. Die Großgeräte sollten über eine Warte mit Sichtverbindung überwacht werden. Aufgrund der Gerätegröße sind Raumhöhen von 6 m im Lichten erforderlich.
2. Ein Teilbereich ist für das Technikum vorzusehen. Das Technikum soll Aufstellfläche für 9 Großgeräte, 5 NMR- und 4 EPR- Geräte, beinhalten. Die Großgeräte sollten über eine Warte mit Sichtverbindung überwacht werden. Aufgrund der Gerätegröße sind Raumhöhen von 6 m im Lichten erforderlich.
3. Ein weiterer Teil besteht aus 10 Chemie- und Physiklaboren unterschiedlicher Raumgröße zur Materialforschung. Es ist eine Raumhöhe von 4 m im Lichten erforderlich.
4. Neben dem Trockenraum als Sonderlabor, dem Technikum und dem Laborbereich soll im Neubau ein Büro- und Verwaltungsbereich untergebracht werden. Dazu gehören 9 Arbeitsplätze mit Institutsleitung sowie ein Besprechungsraum.
Raumprogramm:
880 qm NF
— 60 qm Sonderlabor Trockenraum mit Schleusen
— 270 qm Aufstellfläche für Großgeräte
— 335 qm Chemie- und Physiklabore
— 215 qm Büro und Verwaltung
Standort:
Das Grundstück liegt im rückwertigen Randbereich der Ringstraße.
Es ist von Waldfläche gesäumt, die bis an die Grundstücksgrenze reicht. Die Umgebungsbebauung ist sehr heterogen und besteht aus hohen Lager- und Experimentierhallen, durchmischt mit niedrigeren Gebäuderiegeln mit Labor- und Büroflächen. Vor dem Baufeld liegt ringseitig eine hohe Halle, die zum Baufeld abgestuft ist. In diesem Gebäude ist das Institut zurzeit tätig. Das bestehende Gebäude soll auch zukünftig für das Institut erhalten bleiben.
Es ist von Waldfläche gesäumt, die bis an die Grundstücksgrenze reicht. Die Umgebungsbebauung ist sehr heterogen und besteht aus hohen Lager- und Experimentierhallen, durchmischt mit niedrigeren Gebäuderiegeln mit Labor- und Büroflächen. Vor dem Baufeld liegt ringseitig eine hohe Halle, die zum Baufeld abgestuft ist. In diesem Gebäude ist das Institut zurzeit tätig. Das bestehende Gebäude soll auch zukünftig für das Institut erhalten bleiben.
Im Rahmen des Verfahrens soll ein Konzeptvorschlag vorgelegt werden.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 200 000 EUR 💰
Dauer: 38 Monate
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber beauftragt stufenweise.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 52428 Jülich.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind der von der Vergabestelle vorgegebene Bewerbungsbogen und das Formular für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die Unterlagen sind bei der im Pkt. I.3) Kommunikation genannten Stelle erhältlich.
Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind der von der Vergabestelle vorgegebene Bewerbungsbogen und das Formular für die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die Unterlagen sind bei der im Pkt. I.3) Kommunikation genannten Stelle erhältlich.
1. ausgefüllter Bewerberbogen
— Angaben zur technischen Leistungsfähigkeit
— Liste der wesentlichen in den letzten zehn Jahren erbrachten Leistungen
— Teil II B: Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers
— Teil II C: Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen
— Teil II D: Angaben zu Unterauftragnehmern, deren Kapazitäten der Wirtschaftsteilnehmer nicht in Anspruch nimmt
— Teil III Ausschlussgründe
— Teil III A: Gründe im Zusammenhang mit einer Strafrechtlichen Verurteilung
— Teil III B: Gründe im Zusammenhang mit der Entrichtung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen
— Teil III C: Gründe im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten oder beruflichem fehlverhalten
— Teil III D: Sonstige Ausschlussgründe, die in den öffentlichen Auftraggeber oder Sektorenauftraggeber maßgeblichen innerstaatlichen Rechtsvorschriften vorgesehen sein können
— Teil IV Eignungskriterien
— Teil IV A: Befähigung zur Berufsausübung
— Teil IV B: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Teil IV C: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
— Teil IV D: Qualitätssicherung und Umweltmanagement
— Teil V Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber
— Teil VI Abschlusserklärung
Das Ausfüllen des Globalvermerkes zur Erfüllung aller Eignungskriterien im EEE Teil IV a ist nicht zulässig.
Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der EEE und den darin geforderten Angaben einzureichen. Der Bewerberbogen und die EEE sind an den gekennzeichneten Stellen im Original zu unterschreiben und an folgende Adresse postalisch einzureichen:
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der EEE und den darin geforderten Angaben einzureichen. Der Bewerberbogen und die EEE sind an den gekennzeichneten Stellen im Original zu unterschreiben und an folgende Adresse postalisch einzureichen:
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Einkauf und Materialwirtschaft
Gebäude 15.3 – Raum 2047
Hinweis für postalischen Versand: Nur Teilnahmeanträge, die vor Ablauf der Frist (s. IV 2.2) eingereicht werden gelten als fristgerecht eingereicht.
Adresse für die elektronische Abgabe: es erfolgt keine elektronische Angebotsannahme.
Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Die Vergabestelle behält sich vor die jeweils geforderten bzw. von den Eigenerklärungen erfassten Unterlagen und Nachweise jederzeit nachzufordern.
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 Abs. 1 bis 3 VgV: Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. § 34 HOAI 2013, Landschaftsarchitekt/in für die Leistungen gem. § 39 HOAI 2013, Ingenieur/in für die Leistungen gem. § 43 HOAI 2013, Bauingenieur/in für die Leistungen gem. §51 HOAI 2013, Ingenieur/in für die Leistungen gem. § 55 HOAI 2013 und Ingenieur/in für die Leistungen Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAI 2013 (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik) gefordert.
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 Abs. 1 bis 3 VgV: Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. § 34 HOAI 2013, Landschaftsarchitekt/in für die Leistungen gem. § 39 HOAI 2013, Ingenieur/in für die Leistungen gem. § 43 HOAI 2013, Bauingenieur/in für die Leistungen gem. §51 HOAI 2013, Ingenieur/in für die Leistungen gem. § 55 HOAI 2013 und Ingenieur/in für die Leistungen Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAI 2013 (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik) gefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden). Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt. Besteht eine Berufshaftpflichtversicherung mit niedrigeren als den o. a. Deckungssummen, ist die Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben erforderlich. Die Auftraggeber behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt/erklären der/die Bewerber/innen insofern ihre bzw. seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. Der Nachweis muss gültig sein und nicht älter als 12 Monate (Stichtag ist der Tag der Submissionsfrist für Teilnahmeanträge). Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 2 000 000 EUR für Personenschäden, mind. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden). Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt. Besteht eine Berufshaftpflichtversicherung mit niedrigeren als den o. a. Deckungssummen, ist die Vorlage einer schriftlichen Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben erforderlich. Die Auftraggeber behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt/erklären der/die Bewerber/innen insofern ihre bzw. seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. Der Nachweis muss gültig sein und nicht älter als 12 Monate (Stichtag ist der Tag der Submissionsfrist für Teilnahmeanträge). Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden.
Mindeststandards:
Der jährliche Gesamtumsatz für Leistungen gem. § 34 HOAI Objektplanung Gebäude muss mind. 500 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015) erreichen, für Leistungen gem. § 39 HOAI Objektplanung Freianlagen muss mind. 200 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015) erreichen, für Leistungen gem. § 56 HOAI Technische Ausrüstung mind. 600 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015), für Leistungen gem. § 51 HOAI Tragwerksplanung mind. 150 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015).
Der jährliche Gesamtumsatz für Leistungen gem. § 34 HOAI Objektplanung Gebäude muss mind. 500 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015) erreichen, für Leistungen gem. § 39 HOAI Objektplanung Freianlagen muss mind. 200 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015) erreichen, für Leistungen gem. § 56 HOAI Technische Ausrüstung mind. 600 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015), für Leistungen gem. § 51 HOAI Tragwerksplanung mind. 150 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015).
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer in den jeweiligen Leistungsbereichen zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer in den jeweiligen Leistungsbereichen zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(A) Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
— Architekt/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013
— Landschaftsarchitekt/in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI 2013
— Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen…
… Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI.
… Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (HLS oder ELT)
— Bauingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Tragwerkplanung gem. § 51 HOAI
— Ingenieur/-in gem. § 75 (2) VgV für die Leistungen Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAI 2013 (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik).
Mindeststandards:
(B): Erklärung der Beschäftigtenzahl in den letzten 3 Jahren (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
für die Leistungen gem. § 34 HOAI 2013 Objektplanung Gebäude sind mind. 5 Personen (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Architektur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen, für die Leistungen gem. § 39 HOAI 2013 Freianlagen sind mind. 2 Personen (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Landschaftsarchitektur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen, für die Leistungen gem. § 43 HOAI 2013 Ingenieurbauwerke ist mind. 1 Person (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Ingenieur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen, für die Leistungen gem. § 51 HOAI 2013 Tragwerksplanung sind mind. 2 Personen (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Bauingenieur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen, für die Leistungen gem. § 55 HOAI 2013 Technische Ausrüstung sind mind. 6 Personen (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Ingenieur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen und für die Leistungen Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAI (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik) ist mind. 1 Person (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Ingenieur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen. Bewerbergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen.
für die Leistungen gem. § 34 HOAI 2013 Objektplanung Gebäude sind mind. 5 Personen (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Architektur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen, für die Leistungen gem. § 39 HOAI 2013 Freianlagen sind mind. 2 Personen (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Landschaftsarchitektur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen, für die Leistungen gem. § 43 HOAI 2013 Ingenieurbauwerke ist mind. 1 Person (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Ingenieur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen, für die Leistungen gem. § 51 HOAI 2013 Tragwerksplanung sind mind. 2 Personen (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Bauingenieur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen, für die Leistungen gem. § 55 HOAI 2013 Technische Ausrüstung sind mind. 6 Personen (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Ingenieur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen und für die Leistungen Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAI (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik) ist mind. 1 Person (Inhaber/Mitarbeiter) mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss im Bereich Ingenieur im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013, 2014, 2015) nachzuweisen. Bewerbergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen.
(C) Liste der wesentlichen in den letzten 10 Jahren (Stichtag: 1.1.2006) erbrachten Leistungen (§ 46 (3) 1. VgV). (vgl. Bewerberbogen)
Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen zehn Jahre (Stichtag 1.1.2006), wobei die Leistungsphase 8 begonnen haben muss. Aus den eingereichten Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen zehn Jahre (Stichtag 1.1.2006), wobei die Leistungsphase 8 begonnen haben muss. Aus den eingereichten Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
Geforderte Mindeststandards:
Für die Leistungen gem. § 34 HOAI 2013 Objektplanung Gebäude sind mit den Referenzen der Leistungsübersicht zwingend
1. mind. ein Projekt aus dem Bereich Laborgebäude (Neubau/ Erweiterungsbau) in der Honorarzone IV und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2-5,
2. mind. ein Projekt aus dem Bereich Bürogebäude (Neubau/ Erweiterungsbau) in der Honorarzone IV und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2-5,
3. mind. ein Projekt (Neubau/Erweiterungsbau) in der Honorarzone IV und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 6-8 (Lph 8 muss abgeschlossen sein),
4. mind. eine Referenz für einen öffentlichen Bauherren nachzuweisen.
Für die Leistungen gem. § 55 HOAI 2013 Technische Ausrüstung sind mit den Referenzen der Leistungsübersicht zwingend
5. mind. ein Projekt mit Baukosten von mind. 2 000 000 EUR (KG 400 netto) und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2-8 (Lph 8 muss abgeschlossen sein) der Anlagengruppen 1-8,
6. mind. ein Laborbau (mind. S2) oder Trockenraum oder Reinraum und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2-8 (Lph 8 muss abgeschlossen sein) der Anlagengruppen 1-8,
7. mind. eine Referenz für einen öffentlichen Bauherren nachzuweisen.
Für die Leistungen gem. § 51 HOAI 2013 Tragwerksplanung sind mit den Referenzen der Leistungsübersicht zwingend
8. mind. ein Projekt mit Baukosten von mind. 4 000 000 EUR (KG 300/400 netto) in der Honorarzone III und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2-6,
9. mind. eine Referenz für einen öffentlichen Bauherren nachzuweisen.
Hinweise: Die Mindestanforderungen 1-9 können sowohl mit einem oder mehreren Projekten erfüllt werden. Eine Referenz kann in mehreren Mindest- und/oder Auswahlkriterien gewertet werden. Eine Mehrfachnennung in der Leistungsübersicht ist dafür nicht erforderlich. Entsprechende Referenzen sind in der Leistungsübersicht unter Angabe der dort aufgeführten Eckdaten einzutragen.
Hinweise: Die Mindestanforderungen 1-9 können sowohl mit einem oder mehreren Projekten erfüllt werden. Eine Referenz kann in mehreren Mindest- und/oder Auswahlkriterien gewertet werden. Eine Mehrfachnennung in der Leistungsübersicht ist dafür nicht erforderlich. Entsprechende Referenzen sind in der Leistungsübersicht unter Angabe der dort aufgeführten Eckdaten einzutragen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 Abs. 1 bis 3 VgV:
— Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. §34 HOAI 2013 gefordert.
— Als Berufsqualifikation wird der Beruf Landschaftsarchitekt/in für die Leistungen gem. §39 HOAI 2013 gefordert.
— Als Berufsqualifikation wird der Beruf Ingenieur/in…
… für die Leistungen gem. §43 HOAI 2013 gefordert.
… ELT/HLS für die Leistungen gem. §55 HOAI 2013 und gefordert.
— Als Berufsqualifikation wird der Beruf Bauingenieur/in für die Leistungen gem. § 51 HOAI 2013 gefordert.
Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung: U. a. HOAI in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/ -anforderungen erfüllen, sind für die Wertung zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013, für den Leistungsbereich der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI 2013 und für den Leistungsbereich der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013 eingereichten Projekte aus der Leistungsübersicht.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/ -anforderungen erfüllen, sind für die Wertung zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013, für den Leistungsbereich der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI 2013 und für den Leistungsbereich der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI 2013 eingereichten Projekte aus der Leistungsübersicht.
Insgesamt sind maximal 50 Punkte zu erzielen. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen qualifizieren sich als Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, gem. §75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Für den Fall, dass ausgewählte Bieter ihre Teilnahme am Verhandlungsverfahren vor dem Versand der Aufgabenstellung absagen, behält sich die Vergabestelle vor, Nachrücker zu benennen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Insgesamt sind maximal 50 Punkte zu erzielen. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen qualifizieren sich als Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, gem. §75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Für den Fall, dass ausgewählte Bieter ihre Teilnahme am Verhandlungsverfahren vor dem Versand der Aufgabenstellung absagen, behält sich die Vergabestelle vor, Nachrücker zu benennen.
Hinweis: Die Mindest- und Auswahlkriterien im Teilnahmewettbewerb einschließlich deren Bewertung sind im auszufüllenden Bewerbungsbogen genannt. Dieser steht uneingeschränkt und kostenfrei elektronisch unter http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Service/Beschaffungen/Ausschreibungen/_node.html zur Verfügung. Hinweis: Es werden weder inhaltlich fehlende Angaben in Referenzschreiben noch fehlende Referenzschreiben nachgefordert.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Hinweis: Die Mindest- und Auswahlkriterien im Teilnahmewettbewerb einschließlich deren Bewertung sind im auszufüllenden Bewerbungsbogen genannt. Dieser steht uneingeschränkt und kostenfrei elektronisch unter http://www.fz-juelich.de/portal/DE/Service/Beschaffungen/Ausschreibungen/_node.html zur Verfügung. Hinweis: Es werden weder inhaltlich fehlende Angaben in Referenzschreiben noch fehlende Referenzschreiben nachgefordert.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
A) Die Verfahrensbetreuung erfolgt durch das büro luchterhandt, Hamburg.
b) Voraussichtliche Termine
Stichtag für den Eingang der vollständigen Bewerbung ist das Datum unter IV.3.4. Später eingehende Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes, Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemomblerstraße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990📞
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de📧
Fax: +49 2289499400 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de/🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird auf § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verwiesen:
1. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
3. Der Antrag ist unzulässig, soweit
a. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
a. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
b. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
c. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
d. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.
e. Bieter, deren Angebot nicht berücksichtigt werden soll, werden vor Zuschlag gemäß § 134 Abs. 2 GWB informiert.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: entfällt
Postort: entfällt
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postleitzahl: 53113
Quelle: OJS 2016/S 211-384322 (2016-10-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-07-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vergabegegenstand ist die Generalplanung bestehend aus der Objektplanung Gebäude und der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 34 und 39 HOAI, der Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI, der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI sowie der Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAI (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik) für den Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Gelände des Forschungszentrums Julich GmbH. Geplant werden soll ein Labor-und Bürogebäude für das Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-9) mit ca. 1 584 m² BGF und 880 m² Nutzfläche (NF 1-7).
Vergabegegenstand ist die Generalplanung bestehend aus der Objektplanung Gebäude und der Objektplanung Freianlagen gem. §§ 34 und 39 HOAI, der Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI, der Technischen Ausrüstung gem. § 55 HOAI, der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI sowie der Bauphysik gem. Anlage 1, 1.2 HOAI (Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik, Raumakustik) für den Neubau eines Labor- und Bürogebäudes auf dem Gelände des Forschungszentrums Julich GmbH. Geplant werden soll ein Labor-und Bürogebäude für das Institut für Energie- und Klimaforschung (IEK-9) mit ca. 1 584 m² BGF und 880 m² Nutzfläche (NF 1-7).
Gesamtwert des Auftrags: 1515535.78 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union
Das Forschungszentrum Julich ist ein internationales und interdisziplinäres Kompetenzzentrum in der Helmholtz-Gesellschaft Deutscher Forschungszentren und arbeitet im Rahmen der Forschungsbereiche:
1. Energie und Umwelt;
2. Information und Gehirn;
3. Schlusseltechnologien für Morgen.
Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Das Zentralgelände liegt im Stetternicher Forst mit Zufahrt von der Stadt Jülich über die Leo-Brandt- / Wilhelm-Johnen-Straße. Auf einer Gesamtfläche von 2,2 m² arbeiten mehr als ca. 5 700 Beschäftigte.
Gesellschafter des Forschungszentrums Jülich GmbH sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und das Land Nordrhein-Westfalen (10 %). Das Zentralgelände liegt im Stetternicher Forst mit Zufahrt von der Stadt Jülich über die Leo-Brandt- / Wilhelm-Johnen-Straße. Auf einer Gesamtfläche von 2,2 m² arbeiten mehr als ca. 5 700 Beschäftigte.
Das Institut für Energie- und Klimaforschung – Grundlagen der Elektrochemie (IEK-9) beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Entwicklung leistungsstarker und ressourceneffizienter Materialien und Komponenten zur elektrochemischen Energiespeicherung und Energiewandlung. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind kostengunstige Batterien, Brennstoffzellen und Elektrolyseure mit verbesserter Energie- und Leistungsdichte, längerer Lebensdauer und maximaler Sicherheit.
Das Institut für Energie- und Klimaforschung – Grundlagen der Elektrochemie (IEK-9) beschäftigt sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen der Entwicklung leistungsstarker und ressourceneffizienter Materialien und Komponenten zur elektrochemischen Energiespeicherung und Energiewandlung. Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sind kostengunstige Batterien, Brennstoffzellen und Elektrolyseure mit verbesserter Energie- und Leistungsdichte, längerer Lebensdauer und maximaler Sicherheit.
Für das Institut IEK-9 soll in unmittelbarer Nähe des Bestandsgebäudes von IEK-9 in Neubau errichtet werden. Der Neubau soll nach den Ideen des Masterplanes, die Bestandssituation sinnvoll ergänzen und verdichten. Er soll in Sichtachse der Ringstraße liegen und den ruckwärtig angrenzenden Grünbereich, der an der Grundstücksgrenze endet, mit einbeziehen. Der Neubau soll dem Institut eine eigene Adresse geben. Mit Blickauf steigenden Gerätebedarf und Personalzuwachs des Instituts soll das Gebäude erweiterbar geplant werden. Das betrifft sowohl die Labore, die Technikums- als auch die Büroflächen. Das Gebäude ist nach den Vorgabendes Bundes nachhaltig zu planen und der Standard Silber (BNB) ist zu gewährleisten.
Für das Institut IEK-9 soll in unmittelbarer Nähe des Bestandsgebäudes von IEK-9 in Neubau errichtet werden. Der Neubau soll nach den Ideen des Masterplanes, die Bestandssituation sinnvoll ergänzen und verdichten. Er soll in Sichtachse der Ringstraße liegen und den ruckwärtig angrenzenden Grünbereich, der an der Grundstücksgrenze endet, mit einbeziehen. Der Neubau soll dem Institut eine eigene Adresse geben. Mit Blickauf steigenden Gerätebedarf und Personalzuwachs des Instituts soll das Gebäude erweiterbar geplant werden. Das betrifft sowohl die Labore, die Technikums- als auch die Büroflächen. Das Gebäude ist nach den Vorgabendes Bundes nachhaltig zu planen und der Standard Silber (BNB) ist zu gewährleisten.
Flächenbedarf Neubau: BGF ca. 1 584 m², NF (1-7) ca. 880 m².
2. Ein Teilbereich ist für das Technikum vorzusehen. Das Technikum soll Aufstellfläche fur 9 Großgeräte, 5 NMR- und 4 EPR- Geräte, beinhalten. Die Großgeräte sollten uber eine Warte mit Sichtverbindung uberwacht werden. Aufgrund der Gerätegröße sind Raumhöhen von 6 m im Lichten erforderlich.
2. Ein Teilbereich ist für das Technikum vorzusehen. Das Technikum soll Aufstellfläche fur 9 Großgeräte, 5 NMR- und 4 EPR- Geräte, beinhalten. Die Großgeräte sollten uber eine Warte mit Sichtverbindung uberwacht werden. Aufgrund der Gerätegröße sind Raumhöhen von 6 m im Lichten erforderlich.
4. Neben dem Trockenraum als Sonderlabor, dem Technikum und dem Laborbereich soll im Neubau ein Büro-und Verwaltungsbereich untergebracht werden. Dazu gehören 9 Arbeitsplätze mit Institutsleitung sowie ein Besprechungsraum.
880 m² NF.
— 60 qm Sonderlabor Trockenraum mit Schleusen;
— 270 qm Aufstellfläche für Großgeräte;
— 335 qm Chemie- und Physiklabore;
— 215 qm Büro und Verwaltung.
Das Grundstück liegt im ruckwertigen Randbereich der Ringstraße.
Es ist von Waldfläche gesäumt, die bis an die Grundstucksgrenze reicht. Die Umgebungsbebauung ist sehr heterogen und besteht aus hohen Lager- und Experimentierhallen, durchmischt mit niedrigeren Gebäuderiegeln mit Labor- und Büroflächen. Vor dem Baufeld liegt ringseitig eine hohe Halle, die zum Baufeld abgestuft ist. In diesem Gebäude ist das Institut zurzeit tätig. Das bestehende Gebäude soll auch zukunftig für das Instituterhalten bleiben.
Es ist von Waldfläche gesäumt, die bis an die Grundstucksgrenze reicht. Die Umgebungsbebauung ist sehr heterogen und besteht aus hohen Lager- und Experimentierhallen, durchmischt mit niedrigeren Gebäuderiegeln mit Labor- und Büroflächen. Vor dem Baufeld liegt ringseitig eine hohe Halle, die zum Baufeld abgestuft ist. In diesem Gebäude ist das Institut zurzeit tätig. Das bestehende Gebäude soll auch zukunftig für das Instituterhalten bleiben.
Beschreibung der Optionen:
Leistungen der Objektplanung Gebäude gem. §34 HOAI: