Neubau Integrative Universitätsschule Heliosschule – Erbringung von Leistungen der Projektsteuerung
Leistungen der Projektsteuerung nach AHO § 2 gemäß Schriftenreihe Nummer 9 "Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft" der AHO-Fachkommission" Projektsteuerung/Projektmanagement", Stand 2014, Handlungsbereiche A, B, C, D und E, Projektstufen 1 bis 5 für den Neubau der Integrativen Universitätsschule – Heliosschule- Grund-und Gesamtschule mit 1-fach- und 3-fach-Sporthalle, Vogelsanger Straße, 50825 Köln-Ehrenfeld.
Das Heliosgelände liegt zentral im Stadtteil Ehrenfeld westlich der Kölner Innenstadt. Das Heliosgelände wird im Nord/Osten von der Venloer Straße, im Süd/Osten von dem Ehrenfeldgürtel, im Süd/Westen von der Vogelsanger Straße und im Nord/Westen von der Helios Straße eingerahmt.
Der Flächennutzungsplan sieht für das Gelände eine gemischte Baufläche vor. Durch die vormalige industrielle Nutzung sind auf großen Teilen des Areals hohe Bodenbelastungen vorhanden.
Die großflächige Sanierung, der mit Schwermetallen belasteten Bereiche im Rahmen der Umnutzung erfolgt bis Baubeginn und ist nicht Gegenstand dieses Auftrages.
Die städtische Grund- und Gesamtschule Helios soll als eine gemeinsame Initiative der Stadt Köln und der Universität zu Köln die schulische und außerschulische Bildung, die universitäre Ausbildung und den umliegenden Stadtteil Köln-Ehrenfeld unter dem Gesichtspunkt der Inklusion miteinander verbinden.
Die Heliosschule ist eine zweizügige Grundschule und vierzügige Gesamtschule, die im Vollbetrieb von 1.100 bis voraussichtlich etwa 1.300 Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 1 bis 13 besucht werden kann.
Sie beinhaltet unter anderem einen Hörsaal, eine Mensa, eine 1-fach- Sporthalle und eine 3-fach-Sporthalle. Das ganze Gebäude ist unterkellert und beinhaltet unter anderem die 3-fach Sporthalle inklusive Nebenräumen sowie eine Tiefgarage.
Das Grundstück der Schule mit Außenanlagen umfasst 11 000 m².
Die voraussichtlichen Kosten für die Kostengruppen 300 und 400 betragen circa 47 800 000 EUR netto. Davon beträgt der Kostenanteil für die Kostengruppe 300 (Bauwerk-Baukonstruktionen) nach DIN 276-1, circa 35,85 Millionen Euro netto.
Die Kosten der Kostengruppe 400 (Bauwerk-Technische Anlagen) betragen circa 11 950 000 EUR netto.
Die Objektplanung (Wettbewerbsergebnis), wird dem Bieter in digitaler Form mit dem Versand der Bewerbungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Der Baubeginn ist für 2018 angestrebt und soll im Juni 2022 abgeschlossen sein.
Die Baukosten der Gesamtmaßnahme betragen voraussichtlich 91 000 000 EUR (brutto) entsprechend der DIN 276-1, 2008-12 (Kostengruppen 200 – 700).
Die vorgesehene Vergabe umfasst im Wesentlichen die Leistungen der Projektstufen 1 bis 5 gemäß § 2 Schriftenreihe Nummer 9 Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft" der AHO-Fachkommission "Projektsteuerung/ Projektmanagement" (Stand Mai 2014), das sind die Leistungen aller Handlungsfelder. Für die Maßnahme ist weiterhin ein Projektraum einzurichten und zu pflegen (Firma Conject AG).
Ein Angebot über die Leistungen der Projektsteuerung ist vor dem Verhandlungstermin einzureichen. Das Leistungsbild innerhalb eines Vertragsentwurfs wird den Büros zugesandt, die zum Verhandlungsgespräch eingeladen werden. siehe IV.1.2).
Es ist beabsichtigt, die Leistungen stufenweise zu vergeben. Zunächst ist die Beauftragung der Projektstufe 1 (Projektvorbereitung) bis einschließlich Projektstufe 2 (Planung) vorgesehen. Im Anschluss wird der Baubeschluss beim Rat der Stadt Köln beantragt. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
Vertragslaufzeit:
Laufzeit in Monaten: 84.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-07.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?
Wie?
Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum |
Dokument |
2016-03-07
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Auftragsbekanntmachung
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2017-03-01
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Bekanntmachung über vergebene Aufträge
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