Neubau und Sanierung der GS Bergstedt am Standort Bergstedter Alte Landstraße 12, Hamburg – Projektsteuerungsleistungen in Anlehnung an § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 (Stand Mai 2014) AHO-Fachkommission

Freie und Hansestadt Hamburg, FB SBH | Schulbau Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die ca. 350 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche aller allgemeinbildenden und beruflichen staatlichen Schulen beträgt etwa 9 100 000 m und die Hauptnutzungsfläche etwa 3 100 000 m.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-07-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-06-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-06-09 Auftragsbekanntmachung
2017-08-25 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-06-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: SBH VgV VV 021-16 PP
Kurze Beschreibung:
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die ca. 350 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche aller allgemeinbildenden und beruflichen staatlichen Schulen beträgt etwa 9 100 000 m Weiter siehe II.2.4).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freie und Hansestadt Hamburg, FB SBH | Schulbau Hamburg
Postanschrift: Einkauf / Vergabe, An der Stadthausbrücke 1
Postleitzahl: 20355
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg.de/schulbau/ 🌏
E-Mail: vergabestellesbh@sbh.fb.hamburg.de 📧
Fax: +49 40427310143 📠
URL der Dokumente: http://www.hamburg.de/lieferungen-und-leistungen/5796092/lieferungen-und-leistungen/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-09 📅
Einreichungsfrist: 2016-07-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 113-201022
ABl. S-Ausgabe: 113
Zusätzliche Informationen
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die ca. 350 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche aller allgemeinbildenden und beruflichen staatlichen Schulen beträgt etwa 9 100 000 m
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Weiter siehe II.2.4).
Die Grundschule Bergstedt liegt im Bezirk Wandsbek, Stadtteil Bergstedt, Bergstedter Alte Landstraße 12. Die hier mit einem ersten Schulbau aus dem Jahre 1950 gegründete Schule wurde ursprünglich als Grund- und Hauptschule betrieben. Bis in die 1970-er Jahre wurde der Schulstandort sukzessive mit diversen Klassenpavillons- und Gebäuden sowie einem Musik- und einem Fachklassengebäude, einer Pausen- und einer Sporthalle erweitert.
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Die Grundschule Bergstedt ist eine 4-zügige Grundschule mit 3-zügiger Vorschule. Dem Raumangebot ist geschuldet, dass die Schule über Fachräume verfügt, die nicht im Musterflächenprogramm enthalten sind. Des Weiteren befindet sich eine Kita mit eigenem Gebäude ebenfalls auf dem Schulgrundstück.
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Die Planungsaufgabe umfasst den Rückbau von 3 Stück abgängigen 1-geschossigen 2-Klassenpavillons und der Hoftoilette, Ersatzneu- und Zubau GBS sowie die Grundsanierung des 4- des 8- und des Fachklassengebäudes, der Pausenhalle und der Sporthalle. Ebenfalls ist die Neugestaltung der Freianlagen und die Sanierung der maroden Grundstücksentwässerung im Zusammenhang mit der Bauaufgabe zu betrachten. Das Verwaltungsgebäude aus dem Jahr 1950 wurde bereits 2004 grundsaniert; für dieses sind lediglich geringfügige Maßnahmen, in der Hauptsache Elektro- und Fernmeldeinstallationen, in die Planung einzubeziehen.
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Das Sanierungskonzept bildet verschiedene, sich auch überschneidende, Bauabschnitte ab. Hierbei müssen sowohl Baubedarfs- Sicherheits- terminliche-finanzielle- logistische und pädagogische Anforderungen erkannt und umgesetzt werden. Die Durchführung der Bauarbeiten erfolgt bei laufendem Schulbetrieb. Die Nutzer können nur sehr eingeschränkt umziehen.
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Die Gesamtbruttobaukosten werden in Höhe von ca. 7 200 000 EUR netto (KG 200-700) aufgeführt.
Voraussetzung für die erfolgreiche Abwicklung dieser Bauaufgabe ist in jedem Fall eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Fachplanern und Architekten sowie eine besonders sorgfältige Planung, Information und Abstimmung der Sanierungsabschnitte mit Bauherr und Nutzer.
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Das Gesamtprojekt und seine Bauabschnitte/Planungsstände:
a.) Abbruch von 3 Stück 2-Klassenpavillons und der Hoftoilette (ca. 680 m
b.) Ersatzneu- und Zubau GBS (ca. 930 m
c.) Sanierung des 4- des 8- und des Fachklassengebäudes (ca. 2 550 m
d.) Außenanlagen und Siele; LP 3.
Die zu vergebenen Leistungen bestehen aus:
Die Aufnahme der Projektsteuerungsleistung erfolgt bei o. angegebenem Planungsstand. Die Grundleistungen bestehen bei den Projekten a.) und b.) in der Erbringung des verbliebenden Teils der Projektphase 4.
In den Projekten c.) und d.) in der Erbringung des verbleibenden Teils der Projektphase 3.
Projektstufe 5 (Projekt a.) und b.)) sowie die Projektstufen 4 bis 5 (Projekt c.) und d.)) angelehnt an Heft Nr. 9 „Projektsteuerung/Projektmanagement“ (Stand Mai 2014) der Schriftenreihe der AHO-Fachkommission als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
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Die Leitungen der o. g. Einrichtungen und ggf. weitere Vertreter aus behördlichem Kontext werden in beratender Funktion an der Bewerberauswahl den Vergabeverhandlungen teilnehmen.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 200 000 EUR 💰
Dauer: 16 Monate
Beschreibung der Optionen:
Projektstufe 5 (Projekt a.) und b.)) sowie die Projektstufen 4 bis 5 (Projekt c.) und d.)) angelehnt an Heft Nr. 9 „Projektsteuerung/Projektmanagement“ (Stand Mai 2014) der Schriftenreihe der AHO-Fachkommission als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
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Zusätzliche Informationen:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben der Bewerber gemäß § 122 GWB ff. bzw. § 6 (2) VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— ausgefüllter Bewerberbogen, anzufordern bei der genannten Kontaktstelle;
— Anlage 1A: Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (in Kopie);
— Anlage 1B: Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Vordruck);
— Anlage 1C: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck);
— Anlage 1D: Bereitschaft zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck);
— Anlage 1E: Bevollmächtigung des Vertreters bei Bietergemeinschaften (Vordruck);
— Anlage 1F: Angaben zu Auftragsteilen in einer Bietergemeinschaft (Vordruck);
— Anlage 1G: Erklärung über die Leistungsbereitstellung bei Unterauftragsnehmern (Vordruck);
— Anlage 1H: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes gemäß Hamburgisches Vergabegesetz (Vordruck);
— Anlage 1 I: Scientology Erklärung (Vordruck);
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2) genannten Deckungssummen (in Kopie) oder den Nachweis über die Anhebung gemäß Ziffer III.1.2). Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2;
— Anlage 3A: Nachweis durch Bescheinigung der beruflichen Befähigung des Bewerbers (in Kopie);
— Anlage 3B: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen gem. AHO (siehe 2.II.9) sowie III.1.3)) mit Referenzschreiben.
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
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Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
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Das Format der Unterlagen darf DIN A3 nicht überschreiten. Die einzureichenden Unterlagen bitte deutlich sichtbar mit Ziffern und Buchstaben in der im Bewerbungsbogen vorgegebenen Reihenfolge kennzeichnen.
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese Unterlagen sind unter der folgenden Adresse herunterzuladen: http://www.hamburg.de/lieferungen-und-leistungen/5796092/lieferungen-und-leistungen/
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Der Bewerberbogen und die Vordrucke sind in den Originalen an den gekennzeichneten Stellen zu unterschreiben. Gescannte oder kopierte Unterschriften werden weder in Teilnahme- noch in Angebotsphase zugelassen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern.
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Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlossenen Umschlag einzureichen. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
Der einzureichende Teilnahmeantrag ist nur mit der originalen Unterschrift (keine Scans, Kopien o. ä.) eines unterschriftsberechtigten Vertreters des Wirtschaftsteilnehmers gültig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1 500 00 EUR für Personenschäden, mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden). Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt.
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Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der oben stehenden Versicherungssummen liegt.
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(A) Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
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Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
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Mindeststandards:
Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Projektsteuerung gem. § 2 AHO und Projektsteuerung gem. § 3 AHO in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr; 2013, 2014; 2015). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 200 000 EUR (netto) erreichen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(B) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers, der für die Leistung vorgesehenen Personen, hier:
Einschlägiger Studienabschluss (mindestens FH) zur Ausführung der Projektsteuerung; Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
(C) Nachweis der erbrachten Leistungen für 2 Projekte für den Leistungsbereich Projektsteuerung gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO- Fachkommission "Projektsteuerung/Projektmanagement' (Stand Mai 2014). Um einen ausreichenden Wettbewerb sicherzustellen, müssen die Projekte innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 1.1.2009) mit einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein (vgl. § 46 (3) 1. VgV).
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Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Angabe der erbrachten Leistungen gem. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission "Projektsteuerung/Projektmanagement" (Stand Mai 2014) (Leistungsstufen und Leistungsbild), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Übergabe des fertigen Bauwerks an den Nutzer, Angabe der anrechenbaren Kosten netto (KG 300 + KG 400 gem. DlN 276), Angabe der bearbeiteten Nettogrundfläche (NGF gem. DIN 277) und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherrn einzureichen.
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Die zwei vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 detailliert vorzustellen.
(D) Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
Mindeststandards:
(E) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter (inklusive Führungskräfte) mit der entsprechenden fachlichen Qualifikation der letzten drei Jahre (je 2013, 2014, 2015). Hiervon sind im Bereich Projektsteuerung gern. § 2 der Schriftenreihe Nr. 9 der AHO-Fachkommission „Projektsteuerung/Projektmanagement“ (Stand Mai 2014) mind. 2 Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre nachzuweisen.
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(F) Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern nachzuweisen.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 6 (2) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/ -anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
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Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Projektsteuerung in Anlehnung an § 2 Heft Nr. 9 „Projektsteuerung/Projektmanagement“ (Stand Mai 2014) der Schriftenreihe der AHO-Fachkommission eingereichten zwei Referenzprojekte jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbar gesteuerte Bauaufgabe (0-5 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2,5 Punkte), Vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Bauherren (0-1 Punkt). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 27 Punkte erreicht werden.
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Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen (s. o.) mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien ist mit dem Bewerbungsbogen und den weiteren Vergabeunterlagen zum Download unter der in Ziffer 1.3. angegebenen Link kostenfrei und anonym zum Download bereitgestellt.
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Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachlicher Wert
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kundendienst
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Ausführungszeitraum
Kostenkriterium: Preis/Honorar
Gewichtung der Kosten: 30

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Einkauf / Vergabe
Dokumente URL: http://www.hamburg.de/lieferungen-und-leistungen/5796092/lieferungen-und-leistungen/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachung sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie auf der Zentralen Veröffentlichungsplattform unter: http://www.hamburg.de/lieferungen-und-leistungen/5796092/lieferungen-und-leistungen/
Hinter dem Wort „Link“ sind dort die Vergabeunterlagen für die hier ausgeschriebene Leistung zum Download kostenfrei hinterlegt. Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.
Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase werden in anonymisierter Form ebenfalls auf der vorgenannten Plattform, sowie auf der folgenden Homepage veröffentlicht: http://www.hamburg.de/fb/vof-ausschreibungen/. Ein Versand der Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase per E-Mail erfolgt nicht.
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Weitere vorläufige Termine des dem Teilnehmerwettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens:
Versendung der Angebotsaufforderung 32. KW 2016; Einreichung der Honorarangebote 36. KW 2016;
Verhandlungsgespräche 39. KW 2016.
Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein.
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Es wird darauf hingewiesen, dass sich der AN bei Vertragsschluss zu verpflichten hat, sich bei diesem Projekt nicht an Vergabeverfahren für die Erbringung planerischer und objektüberwachender Leistungen zu beteiligen.
Informationen nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden per Post, Telefax oder elektronisch übermittelt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen Hamburg
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 40427310499 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: SBH | Schulbau Hamburg, Rechtsabteilung U 1
Postanschrift: An der Stadthausbrücke 1
Postleitzahl: 20355
E-Mail: vergabestellesbh@sbh.fb.hamburg.de 📧
Fax: +49 40427310143 📠
Quelle: OJS 2016/S 113-201022 (2016-06-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-08-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26 (1) Landeshaushaltsordnung denLandesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, die Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die ca. 350 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche aller allgemeinbildenden und beruflichen staatlichen Schulen beträgt etwa 9 100 000 m
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Gesamtwert des Auftrags: 200 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-08-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-08-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 165-340336
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 113-201022
ABl. S-Ausgabe: 165

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Grundschule Bergstedt liegt im Bezirk Wandsbek, Stadtteil Bergstedt, Bergstedter Alte Landstraße 12. Die hier mit einem ersten Schulbau aus dem Jahre 1950 gegründete Schule wurde ursprünglich als Grund-und Hauptschule betrieben. Bis in die 1970-er Jahre wurde der Schulstandort sukzessive mit diversen Klassenpavillons- und Gebäuden sowie einem Musik- und einem Fachklassengebäude, einer Pausen- und einer Sporthalle erweitert.
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Die Planungsaufgabe umfasst den Rückbau von 3 Stück abgängigen 1-geschossigen 2-Klassenpavillonsund der Hoftoilette, Ersatzneu- und Zubau GBS sowie die Grundsanierung des 4- des 8- und des Fachklassengebäudes, der Pausenhalle und der Sporthalle. Ebenfalls ist die Neugestaltung der Freianlagen und die Sanierung der maroden Grundstücksentwässerung im Zusammenhang mit der Bauaufgabe zu betrachten. Das Verwaltungsgebäude aus dem Jahr 1950 wurde bereits 2004 grundsaniert; für dieses sind lediglich geringfügige Maßnahmen, in der Hauptsache Elektro- und Fernmeldeinstallationen, in die Planung einzubeziehen.
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Die Gesamtbruttobaukosten werden in Höhe von ca. 7 200 000 EUR netto (KG 200-700) aufgeführt. Voraussetzung für die erfolgreiche Abwicklung dieser Bauaufgabe ist in jedem Fall eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Fachplanern und Architekten sowie eine besonders sorgfältige Planung, Information und Abstimmung der Sanierungsabschnitte mit Bauherr und Nutzer.
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Projektstufe 5 (Projekt a.) und b.)) sowie die Projektstufen 4 bis 5 (Projekt c.) und d.)) angelehnt an Heft Nr.9 „Projektsteuerung/Projektmanagement“ (Stand Mai 2014) der Schriftenreihe der AHO-Fachkommission als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-07-25 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
Quelle: OJS 2017/S 165-340336 (2017-08-25)