Neubau Universitätsbibliothek und -archiv der JLU Gießen, Campus Kultur- und Geisteswissenschaften, Standort Philosophikum, Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 49 und § 51 HOAI

Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe

Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum plant die Justus-Liebig-Universität Gießen einen Neubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv. Entsprechend der schrittweisen Campusentwicklung ist der Neubau in zwei Bauabschnitten vorgesehen. Zunächst werden Bestandsgebäude der Universitätsbibliothek und der 1. Bauabschnitt des Neubaus für mehrere Jahre eine funktionale Einheit bilden. Neben den Funktionen eines zukunftsweisenden Bibliotheksgebäudes werden als integrale Bestandteile Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafébar im Neubau (1. Bauabschnitt) verortet. Der Bibliotheksneubau ist zeitlich und inhaltlich der erste große Baustein am Campusplatz zur Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum.
Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 und § 51 HOAI i. V. mit Anlage 14.1;
Leistungsphasen 2 bis 6 und Besondere Leistungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-11-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-10-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-10-07 Auftragsbekanntmachung
2018-04-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2024-11-05 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-10-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: A.0435.120514 TWP
Kurze Beschreibung:
Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum plant die Justus-Liebig-Universität Gießen einen Neubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv. Entsprechend der schrittweisen Campusentwicklung ist der Neubau in zwei Bauabschnitten vorgesehen. Zunächst werden Bestandsgebäude der Universitätsbibliothek und der 1. Bauabschnitt des Neubaus für mehrere Jahre eine funktionale Einheit bilden. Neben den Funktionen eines zukunftsweisenden Bibliotheksgebäudes werden als integrale Bestandteile Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafébar im Neubau (1. Bauabschnitt) verortet. Der Bibliotheksneubau ist zeitlich und inhaltlich der erste große Baustein am Campusplatz zur Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum. Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 und § 51 HOAI i. V. mit Anlage 14.1; Leistungsphasen 2 bis 6 und Besondere Leistungen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Gießen, Landkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5 – 7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg (Hessen)
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbih.hessen.de 🌏
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 6031167-0 📞
Fax: +49 6031167-126 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6302 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-10-07 📅
Einreichungsfrist: 2016-11-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-10-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 197-355041
ABl. S-Ausgabe: 197
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach). 2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. 3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734). 4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740). 5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/ oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742). Nachr. V-Nr/AKZ: A.0435.120514 TWP.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum plant die Justus-Liebig-Universität Gießen einen Neubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv. Entsprechend der schrittweisen Campusentwicklung ist der Neubau in zwei Bauabschnitten vorgesehen. Zunächst werden Bestandsgebäude der Universitätsbibliothek und der 1. Bauabschnitt des Neubaus für mehrere Jahre eine funktionale Einheit bilden. Neben den Funktionen eines zukunftsweisenden Bibliotheksgebäudes werden als integrale Bestandteile Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafébar im Neubau (1. Bauabschnitt) verortet. Der Bibliotheksneubau ist zeitlich und inhaltlich der erste große Baustein am Campusplatz zur Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum.
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Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 und § 51 HOAI i. V. mit Anlage 14.1;
Leistungsphasen 2 bis 6 und Besondere Leistungen.
Geschätzter Gesamtwert: 412 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Der Neubau der Universitätsbibliothek (Zentralbibliothek) und des Universitätsarchivs ist in zwei Bauabschnitten vorgesehen, wovon der 1. BA in der ersten Ausbauphase des Masterplans Philosophikum umgesetzt werden soll und für mehrere Jahre mit der Bestandsbibliothek eine funktionale Einheit bilden wird – bis zur Fertigstellung des 2. BA.
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Auf dem Campus Philosophikum soll durch den vorgesehenen 1. Bauabschnitt die derzeitige Streulagensituation der Bibliotheken mit ihren vielfältigen Nachteilen behoben werden. Die Universitätsbibliothek (Bestandsgebäude im Phil I) soll im 1. Bauabschnitt durch einen Neubau so erweitert werden, dass die sechs Fachbibliotheken des Philosophikums (Anglistik, Germanistik, Klassische Philologie, Geschichte, Klassische Archäologie im Phil I und Romanistik im Phil II) sowie die im Gebäude F untergebrachte Zweigbibliothek im Philosophikum II mit einem derzeitigen Gesamtbestand von zusammen gut 620 000 Bänden in einem zusammenhängenden Gebäudekomplex aufgenommen werden können.
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Neben den Funktionen eines Bibliotheksgebäudes sind Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafebar im 1. BA des Neubaus verortet. Wesentliches Ziel des 1. BA ist es, sieben derzeit im Campusgebiet liegende Fach- und Zweigbibliotheken in den Bestand der Universitätsbibliothek zu integrieren.
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Zukünftig soll die Universitätsbibliothek die Funktion einer Zentralbibliothek für den Gesamtbereich der kultur- und geisteswissenschaftlichen Fächer übernehmen, deren Lehreinrichtungen in unmittelbarer Nähe angesiedelt sind. Daneben bleibt die Universitätsbibliothek Sitz der zentralen Funktionen für das gesamte Bibliothekssystem (EDV, Digitalisierungszentrum/ Fotostelle, Direktion, etc.) und beherbergt die Sonderbestände (Rara, Papyrussammlung, Kartensammlung, Bildarchiv, etc.).
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Ferner sind als integraler Bestandteil das Universitätsarchiv, Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studierendenwerk mit einer Caféteria im Neubau 1. Bauabschnitt (= Realisierungsteil im bereits abgeschlossenen hochbaulichen Wettbewerb) zu verorten.
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Es ist von einer Zuordnung zu Gebäudeklasse 5 (HBO) auszugehen.
Der für den Neubau des ersten Bauabschnitts genehmigte Bedarf liegt bei einer Nutzfläche (NUF 1-6) von 6 996 m
Die im Kabinettsbeschluss „CO2-neutrale Landesverwaltung“ vom 17.5.2010 definierten Energiestandards sind zu berücksichtigen. Die aktuelle EnEV und die Richtlinie „energieeffizientes Bauen und Sanieren des Landes Hessen“ sind einzuhalten.
Bearbeitungsstand: Der hochbauliche Ideenwettbewerb (2. BA) und der Realisierungswettbewerb (1. BA) sind entschieden.
Ziel dieses Auswahlverfahrens nach VgV Abschnitt 6 mit vorheriger Auftragsbekanntmachung nach § 37 Abs. 1 VgV (2016) ist die Vergabe der Fachplanerleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI sowie § 51 HOAI i. V. mit Anlage 14.1: Leistungsphasen 2–6 und Besondere Leistungen.
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Die anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI betragen ca. 8,42 Mio. EUR (netto).
Geplante Auftragsvergabe: voraussichtlich Dezember 2016
Geplante Fertigstellung ES-Bau: voraussichtlich 4. Quartal 2017
Geplanter Baubeginn: voraussichtlich 1. Quartal 2019
Geplante Bauzeit: ca. 2,5 Jahre
Ziel der baulichen Fertigstellung: 3.Quartal 2021.
Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.
Die Beaufrtagung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 412 000 EUR 💰
Dauer: 65 Monate
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsphase 2 beauftragt. Die Leistungsphasen 3-4, 5 und 6 und die Besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Campus Kultur- und Geisteswissenschaften, Standort Philosophikum, Gießen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist (Ausschlusskriterium);
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2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S. 354 (HE 736);
3) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers (brutto) und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen (brutto) in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 3 000 000 EUR, für sonstige Schäden 3 000 000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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Zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Fachplanung Tragwerksplanung (gem. § 49 HOAI): mind. 250 000 EUR (brutto)/ Jahr.
Bei mindestens 250 000 EUR brutto durchschnittlichem Jahresumsatz für entsprechende Leistungen in den letzten 3 Jahren wird dieses Kriterium als Wertungskriterium herangezogen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte und der vorgesehenen Projektleitung durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./ Master/ Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
3) Darstellung von drei Referenzen (1 – 3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 6 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme (Sanierung/ Umbau, Neubau);
— Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro);
— Art des Auftraggebers (privater AG/ öffentlicher AG);
— Projektgröße, durch Angabe der Bauwerkskosten (KG 300+400 gem. DIN 276);
— Angabe der Nutzfläche NUF 1-6;
— Projektzeit;
— Alter der Referenz;
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe des beauftragten Leistungsumfangs nach HOAI);
— Leistungsstand der Referenz;
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 2 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Für alle Referenzen der öffentlichen Hand/ nach öffentlichen Vergabevorschriften müssen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Nur bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
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Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Zusatzinformation bezüglich der Referenzen:
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies – bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung: Drei mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Fachplanung Tragwerksplanung gem. § 49 HOAI betraute festangestellte Dipl.-Ingenieure, Master- oder Bachelorabsolventen, (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen); Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen gebildet.
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Bei mindestens 3 mit entsprechenden Leistungen betrauten, festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- oder Bachelorabsolventen durchschnittlich in den letzten 3 Jahren wird dieses Kriterium als Wertungskriterium herangezogen.
zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz):
— Mindestens Leistungsphasen 2-6 gem. § 51 HOAI müssen beauftragt sein;
— Mindestens Leistungsphase 5 gem. § 51 HOAI muss begonnen haben;
— Mindestanforderung Bauwerkskosten (KG 300+400 größer/ gleich 5 000 000 EUR (brutto);
— Mindestens NUF 1-6 größer/ gleich 1 500 m
— Die Referenz darf nicht älter als 6 Jahre sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen 1 – 3 erfüllt sein müssen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung am weiteren Verfahren):
— Mindestens 2 der 3 Referenzen müssen eine Neubaumaßnahme sein;
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss abgeschlossen sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer ist bereits erfolgt;
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss nach öffentlichen Vergabevorschriften/ für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB ausgeführt worden sein. Eine Bescheinigung des Auftraggebers ist beizufügen.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand folgender Wertungskriterien:
— Art der Maßnahme (Sanierung/ Umbau, Neubau);
— Art des Auftraggebers (privater AG, öffentlicher AG);
— Bauwerkskosten KG 300+400 gem. DIN 276 brutto (mind. 5 000 000 EUR brutto);
— Nutzfläche NUF 1–6 (mind. 1 500 m
— Zusatzpunkte: Referenzprojekt mit weitspannenden Tragwerken (mind. 10 m), Nutzlasten in Obergeschoss(en) (mind. 6 kN/m
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
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Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
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Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix:
Durchschnittlicher Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (brutto) der letzten 3 Jahre: 12,5 %;
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit entsprechenden Leistungen betraute Dipl.-Ingeneiure, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Jahren: 12,5 %;
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 25 %): 75 %;
Ggfs. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung des Personaleinsatzkonzepts sowie der fachlichen Leistungsfähigkeit des Projektleiters und des Projektteams, Auftreten innerhalb der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methodik zur Sicherstellung des Projekterfolgs bezogen auf die Aufgabenstellung im Hinblick auf Kosten, Termine und Qualitäten. Darstellung erster Ideen zum Bauablauf sowie zur örtlichen Präsenz.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung erster Überlegungen zur Herangehensweise an die konkrete Projektaufgabe in Bezug auf Lösungsmöglichkeiten und Optimierungsmöglichkeiten auf Basis der zur Verfügung gestellten Unterlagen
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 20 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe – Fachbereich VOF, IBK, HOAI
Internetadresse: www.lbih.hessen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6302 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach).
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/ oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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Nachr. V-Nr/AKZ: A.0435.120514 TWP.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2016/S 197-355041 (2016-10-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-04-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Auf Grundlage des städtebaulichen Masterplans für den Campusbereich Philosophikum plant die Justus-Liebig-Universität Gießen einen Neubau für Zentralbibliothek und Universitätsarchiv. Entsprechend der schrittweisen Campusentwicklung ist der Neubau in zwei Bauabschnitten vorgesehen. Zunächst werden Bestandsgebäude der Universitätsbibliothek und der 1. Bauabschnitt des Neubaus für mehrere Jahre eine funktionale Einheit bilden. Neben den Funktionen eines zukunftsweisenden Bibliotheksgebäudes werden als integrale Bestandteile Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafébar im Neubau (1. Bauabschnitt) verortet. Der Bibliotheksneubau ist zeitlich und inhaltlich der erste große Baustein am Campusplatz zur Umsetzung des städtebaulichen Masterplans für das Philosophikum. Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 und § 51 HOAI i.V. mit Anlage 14.1; Leistungsphasen 2 bis 6 und Besondere Leistungen.
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Gesamtwert des Auftrags: 396 488 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postort: Friedberg / Hessen
Kontakt
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-04-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-04-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 077-172350
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 197-355041
ABl. S-Ausgabe: 77

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 und § 51 HOAI i.V. mit Anlage 14.1;
Auf dem Campus Philosophikum soll durch den vorgesehenen 1. Bauabschnitt die derzeitige Streulagensituation der Bibliotheken mit ihren vielfältigen Nachteilen behoben werden. Die Universitätsbibliothek (Bestandsgebäude im Phil I) soll im 1. Bauabschnitt durch einen Neubau so erweitert werden, dass die sechs Fachbibliotheken des Philosophikums (Anglistik, Germanistik, Klassische Philologie, Geschichte, Klassische Archäologie im Phil I und Romanistik im Phil II) sowie die im Gebäude F untergebrachte Zweigbibliothek im Philosophikum II mit einem derzeitigen Gesamtbestand von zusammen gut 620.000 Bänden in einem zusammenhängenden Gebäudekomplex aufgenommen werden können.
Mehr anzeigen
Zukünftig soll die Universitätsbibliothek die Funktion einer Zentralbibliothek für den Gesamtbereich der kultur- und geisteswissenschaftlichen Fächer übernehmen, deren Lehreinrichtungen in unmittelbarer Nähe angesiedelt sind. Daneben bleibt die Universitätsbibliothek Sitz der zentralen Funktionen für das gesamte Bibliothekssystem (EDV, Digitalisierungszentrum/Fotostelle, Direktion, etc.) und beherbergt die Sonderbestände (Rara, Papyrussammlung, Kartensammlung, Bildarchiv, etc.).
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Die im Kabinettsbeschluss „CO2-neutrale Landesverwaltung“ vom 17.5.2010 definierten Energiestandards sind zu berücksichtigen. Die aktuelle EnEV und die Richtlinie „energieeffizientes Bauen und Sanieren des Landes Hessen" sind einzuhalten.
Ziel dieses Auswahlverfahrens nach VgV Abschnitt 6 mit vorheriger Auftragsbekanntmachung nach § 37 Abs. 1 VgV (2016) war die Vergabe der Fachplanerleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI sowie § 51 HOAI i. V. mit Anlage 14.1: Leistungsphasen 2–6 und Besondere Leistungen.
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Geplanter Baubeginn: voraussichtlich 1. Quartal 2019.
Geplante Bauzeit: ca. 2,5 Jahre.
Mit der Leistungserbringung war sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Campus Kultur- und Geisteswissenschaften,
Standort Philosophikum,
Gießen.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-11-07 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe – Vergabe Freiberufliche Leistungen
Quelle: OJS 2018/S 077-172350 (2018-04-19)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-11-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: A.0435.120514 - UB JLU GI | Tragwerksplanung
Referenznummer: VN-7000-2024-0394
Kurze Beschreibung: Tragwerksplanung
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Beschreibung
Interne Kennung: LOT-0000
Beschreibung der Beschaffung:
Der Neubau der Universitätsbibliothek (Zentralbibliothek) und des Universitätsarchivs ist in zwei Bauabschnitten vorgesehen, wovon der 1. BA in der ersten Ausbauphase des Masterplans Philosophikum umgesetzt werden soll und für mehrere Jahre mit der Bestandsbibliothek eine funktionale Einheit bilden wird - bis zur Fertigstellung des 2. BA. Auf dem Campus Philosophikum soll durch den vorgesehenen 1. Bauabschnitt die derzeitige Streulagensituation der Bibliotheken mit ihren vielfältigen Nachteilen behoben werden. Die Universitätsbibliothek (Bestandsgebäude im Phil I) soll im 1. Bauabschnitt durch einen Neubau so erweitert werden, dass die sechs Fachbibliotheken des Philosophikums (Anglistik, Germanistik, Klassische Philologie, Geschichte, Klassische Archäologie im Phil I und Romanistik im Phil II) sowie die im Gebäude F untergebrachte Zweigbibliothek im Philosophikum II mit einem derzeitigen Gesamtbestand von zusammen gut 620.000 Bänden in einem zusammenhängenden Gebäudekomplex aufgenommen werden können. Neben den Funktionen eines Bibliotheksgebäudes sind Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studentenwerk mit einer Cafebar im 1. BA des Neubaus verortet. Wesentliches Ziel des 1. BA ist es, sieben derzeit im Campusgebiet liegende Fach- und Zweigbibliotheken in den Bestand der Universitätsbibliothek zu integrieren. Zukünftig soll die Universitätsbibliothek die Funktion einer Zentralbibliothek für den Gesamtbereich der kultur- und geisteswissenschaftlichen Fächer übernehmen, deren Lehreinrichtungen in unmittelbarer Nähe angesiedelt sind. Daneben bleibt die Universitätsbibliothek Sitz der zentralen Funktionen für das gesamte Bibliothekssystem (EDV, Digitalisierungszentrum/Fotostelle, Direktion, etc.) und beherbergt die Sonderbestände (Rara, Papyrussammlung, Kartensammlung, Bildarchiv, etc.). Ferner sind als integraler Bestandteil das Universitätsarchiv, Einrichtungen des Hochschulrechenzentrums sowie das Studierendenwerk mit einer Caféteria im Neubau 1. Bauabschnitt (= Realisierungsteil im bereits abgeschlossenen hochbaulichen Wettbewerb) zu verorten. Es ist von einer Zuordnung zu Gebäudeklasse 5 (HBO) auszugehen. Der für den Neubau des ersten Bauabschnitts genehmigte Bedarf liegt bei einer Nutzfläche (NUF 1-6) von 6.996 m² und einer Kostenobergrenze von 24,55 Mio. Euro brutto für die Kostengruppen 300-400 (gemäß DIN 276). Die Baukosten für die Kostengruppen 200-700 (gemäß DIN 276) sind mit dem genehmigten Bedarf i. H. v. 34,93 Mio. Euro brutto festgelegt (zzgl. Kosten für die Ersteinrichtung i. H. v. 1,72 Mio. Euro). Die im Kabinettsbeschluss "CO2-neutrale Landesverwaltung" vom 17. Mai 2010 definierten Energiestandards sind zu berücksichtigen. Die aktuelle EnEV und die Richtlinie "energieeffizientes Bauen und Sanieren des Landes Hessen" sind einzuhalten. Bearbeitungsstand: Der hochbauliche Ideenwettbewerb (2. BA) und der Realisierungswettbewerb (1. BA) sind entschieden. Ziel dieses Auswahlverfahrens nach VgV Abschnitt 6 mit vorheriger Auftragsbekanntmachung nach § 37 Abs. 1 VgV (2016) ist die Vergabe der Fachplanerleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI sowie § 51 HOAI i. V. mit Anlage 14.1: Leistungsphasen 2-6 und Besondere Leistungen. Die anrechenbaren Kosten der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI betragen ca. 8,42 Mio. EUR (netto). Geplante Auftragsvergabe: voraussichtlich Dezember 2016 Geplante Fertigstellung ES-Bau: voraussichtlich 4. Quartal 2017 Geplanter Baubeginn: voraussichtlich 1. Quartal 2019 Geplante Bauzeit: ca. 2,5 Jahre Ziel der baulichen Fertigstellung: 3.Quartal 2021. Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen. Die Beaufrtagung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
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Postanschrift: Rathenaustraße 19
Postleitzahl: 35394
Stadt: Gießen
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Gießen, Landkreis 🏙️
Dauer: 65 Monate
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig

Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: CON-0001
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-11-07 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 100300.56 EUR 💰
Kennung des Angebots: TEN-0001
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Mathes Beratende Ingenieure GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE244472819
Postanschrift: Emil-Rosenow-Straße 3
Postleitzahl: 09112
Postort: Chemnitz
Region: Chemnitz, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vgv@ming.de 📧
Telefon: +49371 3669 0 📞
Fax: +49 371 3669 100 📠

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Nationale Registrierungsnummer: 06-25930435-74
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Region: Wetteraukreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Telefon: 0000 📞
Fax: +49 6032-8862-111 📠
URL: https://vergabe.hessen.de 🌏
Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
Der Auftrag wird von einer zentralen Beschaffungsstelle vergeben

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Nationale Registrierungsnummer: Ust-Identifikationsnummer: DE 812 056 745
Postanschrift: Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Region: Kassel, Kreisfreie Stadt 🏙️
E-Mail: vergabekammer@rpa.hessen.de 📧
Telefon: +49 6151-12-0 📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-11-05+01:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
gestaltungsbedingter konstruktiver Mehraufwand im Zuge der vertieften Planung
Hauptgrund für die Änderung: Änderungen aufgrund von Umständen, die bei aller Umsicht vom Beschaffer nicht vorhergesehen werden konnten, erforderlich.
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: CON-0001
Neuer Wert
Text:
Gestaltungsbedingter Mehraufwand, Umplanung Übergangsbrücke, Porenbetonfassade, Maschinenfundamente Technikzentrale, Überarbeitung der Verbinder-Fundamente
Quelle: OJS 2024/S 216-677070 (2024-11-05)