Neubau von 2 Kitas in Frankfurt am Main

Stadt Frankfurt am Main, Hochbauamt

Bei der Kita 74 in Frankfurt am Main handelt es sich um eine Kinderbetreuungseinrichtung mit insgesamt 105 Kindern, 42 Plätze von 3-6 Jahren und 63 Plätze für Schulkinder (6-12J.). Diese Einrichtung soll mit dem Neubau auf 147 Kinder erweitert werden.
Bei der Kita 37 ebenfalls in Frankfurt handelt es sich um eine Kinderbetreuungseinrichtung mit insgesamt 82 Kindern, 50 Plätze von 3-6 Jahren und 32 Plätze für Schulkinder (6-12J.).
Beide Kitas sollen abgerissen und neu erbaut werden mit jeweils 7 Gruppen (3 Hortgruppen und 4 Kindergartengruppen). Es sollen 2-geschossige Gebäude entstehen, um genügend Freigelände gewährleisten zu können, da die Einrichtungen auf ein großes Außengelände mit viel Bewegungsmöglichkeit Wert legen.
Beide Gebäude sollen in Passivhausbauweise errichtet werden.
Die Leistung des Abbruchs ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.
In diesem Verfahren sollen die Leistungsphasen 1-9 gemäß §34 HOAI für beide Kitas vergeben werden. Um die Planungs- und Bauzeit zu verkürzen, soll eine ähnliche Planung an beiden Standorten realisiert werden. Daher werden die Leistungen voraussichtlich entsprechend § 11 Abs. 3 (Auftrag für mehrere Objekte) HOAI vergütet werden.
Des Weiteren ist derzeit eine GU-Vergabe nach funktionaler Ausschreibung angedacht.
Bisher wurde eine Machbarkeitsstudie realisiert. Diese wird den Bietern ggf. mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe in der 2. Phase des Verfahrens zur Verfügung gestellt.
Dem Büro, das die Machbarkeitsstudie erstellt hat, steht es frei sich bei diesem Verfahren zu bewerben.
Derzeit werden die Abbruchplanung sowie das archäologische Gutachten erstellt. Damit archäologischen Funden zu rechnen ist, kann der genaue Baubeginn nicht terminiert werden. Mit der Bearbeitung der Planung könnte aber sofort nach der Bezuschlagung begonnen werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-17.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-02-17 Auftragsbekanntmachung
2016-07-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-02-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI, Leistungsphasen 1-9, ggf. TLS.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Frankfurt am Main, Hochbauamt
Postanschrift: Gerbermühlstraße 48
Postleitzahl: 60594
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.vergabe.stadt-frankfurt.de 🌏
E-Mail: info.65.22@stadt-frankfurt.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-17 📅
Einreichungsfrist: 2016-03-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-02-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 036-058620
ABl. S-Ausgabe: 36
Zusätzliche Informationen
Es gibt bereits ein vorgefasstes Büro dem es frei gestellt ist, sich bei diesem Verfahren zu bewerben. Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe werden allen Bietern alle relevanten Informationen und Unterlagen aus dem bisherigen Projektverlauf zur Verfügung gestellt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bei der Kita 74 in Frankfurt am Main handelt es sich um eine Kinderbetreuungseinrichtung mit insgesamt 105 Kindern, 42 Plätze von 3-6 Jahren und 63 Plätze für Schulkinder (6-12J.). Diese Einrichtung soll mit dem Neubau auf 147 Kinder erweitert werden.
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Bei der Kita 37 ebenfalls in Frankfurt handelt es sich um eine Kinderbetreuungseinrichtung mit insgesamt 82 Kindern, 50 Plätze von 3-6 Jahren und 32 Plätze für Schulkinder (6-12J.).
Beide Kitas sollen abgerissen und neu erbaut werden mit jeweils 7 Gruppen (3 Hortgruppen und 4 Kindergartengruppen). Es sollen 2-geschossige Gebäude entstehen, um genügend Freigelände gewährleisten zu können, da die Einrichtungen auf ein großes Außengelände mit viel Bewegungsmöglichkeit Wert legen.
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Beide Gebäude sollen in Passivhausbauweise errichtet werden.
Die Leistung des Abbruchs ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung.
In diesem Verfahren sollen die Leistungsphasen 1-9 gemäß §34 HOAI für beide Kitas vergeben werden. Um die Planungs- und Bauzeit zu verkürzen, soll eine ähnliche Planung an beiden Standorten realisiert werden. Daher werden die Leistungen voraussichtlich entsprechend § 11 Abs. 3 (Auftrag für mehrere Objekte) HOAI vergütet werden.
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Des Weiteren ist derzeit eine GU-Vergabe nach funktionaler Ausschreibung angedacht.
Bisher wurde eine Machbarkeitsstudie realisiert. Diese wird den Bietern ggf. mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe in der 2. Phase des Verfahrens zur Verfügung gestellt.
Dem Büro, das die Machbarkeitsstudie erstellt hat, steht es frei sich bei diesem Verfahren zu bewerben.
Derzeit werden die Abbruchplanung sowie das archäologische Gutachten erstellt. Damit archäologischen Funden zu rechnen ist, kann der genaue Baubeginn nicht terminiert werden. Mit der Bearbeitung der Planung könnte aber sofort nach der Bezuschlagung begonnen werden.
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Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der Leistungen. Ein Rechtsanspruch auf eine Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Um die Planungs- und Bauzeit zu verkürzen, soll eine ähnliche Planung an beiden Standorten realisiert werden. Daher werden die Leistungen voraussichtlich entsprechend § 11 Abs. 3 (Auftrag für mehrere Objekte) HOAI vergütet werden.
Des weiteren ist derzeit eine GU-Vergabe nach funktionaler Ausschreibung angedacht.
Dauer: 24 Monate
Referenznummer: 65-2016-00027
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Bernadottestraße 35 und In der Römerstadt 117, 60439 FFM und weitere Dienststellen der Stadt Frankfurt am Main verteilt über das gesamte Stadtgebiet.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs. 3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
— ein ausgefüllter und von einem bevollmächtigten Vertreter des Büros/Unternehmens unterschriebener Teilnahmeantrag,
— bei juristischen Personen ein aktueller Handelsregisterauszug. In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern),
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— Nachweis der Berufszulassung als Architekt (von dem Bewerber, bzw. bei juristischen Personen von einem für diese Person tätigen Angestellten. Bei Bewerbergemeinschaften genügt ein Nachweis),
— formlose Bankerklärung zur Kreditwürdigkeit (nicht älter als 4 Monate) von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern,
— Angaben zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Dritten (auch von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft),
— Angaben des Auftrags, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gemäß § 5 Abs. 5h VOF (Einschaltung eines Nachunternehmers). Möchte sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde bei anderen Unternehmen bedienen, so muss er mit seiner Bewerbung den Nachweis führen, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 5 Abs. 6 VOF). Der Nachweis ist durch eine Nachunternehmerverpflichtungserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) zu führen. Die vom Nachunternehmer zu erbringenden Leistungen sind nach Art und Umfang im Teilnahmeantrag zu benennen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für den Nachunternehmer im Zuge der Aufklärung anzufordern,
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— Angaben zu § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF: Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen und/oder Verurteilungen nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Teilnahmeantrag versichert,
— Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 96 HVGT) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Teilnahmeantrag versichert.
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Die Nachforderung von Nachweisen wird vorbehalten.
Hinweise: Zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellte Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) zu verwenden! Nichtvorliegen des ausgefüllten Teilnahmeantrags mit Anlagen führt zum Ausschluss der Bewerbung. Der Teilnahmeantrag mit Anlagen ist von einem bevollmächtigten Vertreter im Original unterzeichnet und fristgerecht in Papierform (Unterschrift!) bei der unter I.1) (Angebote/Teilnahmeanträge) genannten Adresse einzureichen (Hochbauamt der Stadt Frankfurt am Main). Die Bewerbungsunterlagen sind von der Homepage des verfahrensbetreuenden Büros unter www.stadtbauplan.de/verfahren herunterzuladen.
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Nichtvorlage bzw. nicht rechtzeitige Vorlage des von einem bevollmächtigten Vertreter im Original unterschriebenen Teilnahmeantrags oder Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung. Geforderte Nachweise und Erklärungen sind in der Verfahrenssprache Deutsch einzureichen.
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Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs.3 und 9 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen eines Erklärungsumfangs zulässig.
Umsatz des Bewerbers der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel in EUR netto für Leistungen der Objektplanung Gebäude für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaft in Summe, die Umsätze von Nachunternehmen werden nicht berücksichtigt.
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Mindeststandards:
Ein Umsatz von mind. 250 000 EUR netto der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel für Leistungen der Objektplanung Gebäude. Bewerber, welche den geforderten Mindeststandard nicht erfüllen, werden von der weiteren Teilnahme an dem Verfahren ausgeschlossen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Geforderte Eignungsnachweise (gem. § 5 Abs. 1, 5, 8 VOF), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Nachweis von Referenzen der letzten 10 Jahre, im Zeitraum 2006 -2010:
— 2 Referenzen mit Nachweis von Wettbewerbserfolgen aus Hochbauwettbewerben (nur Preise, keine Anerkennung) oder Auszeichnung zu Hochbauprojekten.
Nachweis von Referenzen der letzten 10 Jahre (Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2006) mit Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI und einer Mindestgröße von 1,0 Mio. EUR netto KG 300+400 (Mindestgröße ist nicht zutreffend für Referenzen der Gestaltung/Architektursprache).
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— 1 Referenz vergleichbarer Nutzung (Kindergarten, Kinderbetreuung, Krippen, Grundschulen, weiterführende Schulen; nicht gewertet werden: Berufsschulen, Universitäten, Institutsgebäude, etc.).
— 2 Referenzen zu Holzbauweise mit Vorfertigung aus den Bereichen Holz-Tafelbauweise, Brettsperrholzbauweise, Holzhybrid-Bauweise.
— 1 Referenz zu Energieeffizientem Bauen (Niedrigenergiestandard mit einem Jahresprimärenergiebedarf von max. 40 kWh/m
— 1 Referenz für öffentliche Auftraggeber.
— 2 Referenzen zu Gestaltung / Architektursprache (mit graphischem Nachweis; max. 2 Seiten DIN A3 doppelseitig pro Referenz).
Hinweis:
Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden berücksichtigt, soweit ein Nachweis des früheren Arbeitgebers/Auftraggebers eingereicht wird, dass diese Referenzen projektleitend betreut wurden.
Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (z. B. Bürobroschüren o.ä.), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag! Es werden nur Referenzen gewertet, welche auf den Referenzblättern des Teilnahmeantrages benannt und beschrieben sind. Die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden/spiralisiert sein oder in Ordnern eingereicht werden Heftstreifen oder Büroklammern werden vorgezogen.
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Mindeststandards:
Mind. eine voll wertbare Referenz (Nachweis von mind. 80 % HOAI Grundleistung) in einer der beschriebenen Kategorien. Bewerber, welche den geforderten Mindeststandard nicht erfüllen, werden von der weiteren Teilnahme an dem Verfahren ausgeschlossen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Im Falle einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von 1 000 000 EUR für Personenschäden, 1 000 000 EUR für sonstige Schäden und 1 000 000 EUR für Umwelthaftung und Umweltschadensgesetz nachzuweisen. Die Erklärung zum Abschluss einer Versicherung in geforderter Höhe bei erfolgter Beauftragung wird durch die Unterschrift des bevollmächtigten Vertreters im Teilnahmeantrag geleistet.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlagszahlungen erfolgen in angemessenen zeitlichen Abständen für nachgewiesene Leistungen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Die Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (Formblatt im Teilnahmeantrag) mit dem Hinweis auf die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder in Form einer Kopie oder eines Scans vorzulegen. Ein Original ist gegebenenfalls nachzureichen. Gleiches gilt für Nachunternehmer (hier mit Nachunternehmerverpflichtungserklärung).
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Sonstige besondere Bedingungen:
— Vertragsmuster der Stadt Frankfurt am Main für Architektenverträge;
— Nebenkostenpauschale maximal 4 %;
— Leitlinien wirtschaftliches Bauen der Stadt Frankfurt in der aktuellen Fassung.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewertung der wirtschaftlichen/finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit erfolgt gemäß der Einzelbewertungsmatrix in den Bewerbungsunterlagen (max. erreichbare Punkte: 100).
Wertung Umsatz:
Der Umsatz wird für vergleichbare Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel bewertet. Volle Punktzahl wird vergeben ab 500 000 EUR netto für Leistungen der Objektplanung Gebäude. Zwischen dem Wert für die volle Punktzahl und der Mindesteignung (vgl. III.2.2)) wird interpoliert, unterhalb der Mindesteignung wird die Bewerbung ausgeschlossen, das Erreichen des Mindestumsatzes gibt 5 Punkte.
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Wertung Referenzen:
Referenzen werden nur gewertet, wenn sie die in den einzelnen Kategorien geforderten Merkmale nachvollziehbar und plausibel erfüllen (aussagekräftige Beschreibung in jedem Referenzblatt). Dabei trifft den Bewerber eine sogenannte Bringschuld. Der Auftraggeber muss sich einzig anhand der Angaben in dem Teilnahmeantrag ein abschließendes Bild von den genannten Projekten machen können. Alle eingereichten Referenzen werden in allen in Frage kommenden Kategorien gewertet. Um für eine Wertung in den einzelnen Kategorien zugelassen zu werden, müssen die Referenzen die nachfolgend beschriebenen Merkmale zweifelsfrei erfüllen. Zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in der Anlage „Referenzprojekte“ im Teilnahmeantrag zu machen (falls zutreffend unter anderem Projektbeschreibung, Auftraggeber, erbrachter Leistung, Leistungszeitraum und Baukosten).
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Leistungszeitraum: Der Abschluss der Leistungen (ohne LPH 9) darf nicht vor 2006 liegen. Bei noch nicht abgeschlossenen Projekten wird der Umfang der erbrachten Leistungen bis zum Stichtag dieser Bekanntmachung gewertet. Ggf. ist dazu der bis dahin erbrachte Anteil der aktuell laufenden Leistungsphase anzugeben. Bei Referenzen mit Nachweis von Wettbewerbserfolgen ist der Zeitraum 2006-2015 nachzuweisen.
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Leistungsumfang: Bei mindestens zu 80 % erbrachtem Leistungsumfang gemäß HOAI-Grundleistung nach §§ 33 ff. HOAI wird die Referenz voll gewertet. Wurden mind. 40 %-80 % des Leistungsumfangs erbracht, wird die Referenz zur Hälfte gewertet. Bei weniger als 40 % erbrachtem Leistungsumfang wird die Referenz nicht gewertet (nicht zutreffend für Referenzen mit Nachweis von Wettbewerbserfolgen).
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Größe: Bauwerkskosten mind. 1 000 000 EUR netto KG 300+400 (nicht zutreffend für Referenzen der Gestaltung/Architektursprache und mit Nachweis von Wettbewerbserfolgen).
Die zu vergebenden Punkte werden wie folgt verteilt:
— maximal 10 Punkte ab 2 Referenzen mit Nachweis von Wettbewerbserfolgen aus Hochbauwettbewerben oder Auszeichnung zu Hochbauprojekten im Zeitraum 2006 bis 2015, belegt durch geeignete Nachweise der Prämierung (z. B. Auszug Preisgerichtsprotokoll, Veröffentlichung Fachzeitschrift, Newsletter). Bei Berufsanfängern können dies auch Wettbewerbserfolge aus einem Studentenwettbewerb sein oder Wettbewerbe, bzw. Projekte die sie als verantwortlicher Projektleiter in einem anderen Büro eigenständig abgewickelt haben. Für letzteres ist ein entsprechender Nachweis des früheren Arbeitgebers erforderlich. 5 Punkte werden bei einem Nachweis für einen Wettbewerbserfolg/Auszeichnung aus dem Bildungs-/Betreuungsbereich vergeben, 5 weitere Punkte für einen weiteren Wettbewerbserfolg/Auszeichnung ohne Vorgabe der Nutzung.
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— maximal 10 Punkte ab einer voll wertbaren Referenz vergleichbarer Nutzung. Gewertet werden Kindergärten, Kinderbetreuung, Krippen, Grundschulen, weiterführende Schulen. Nicht gewertet werden Berufsschulen, Universitäten, Institutsgebäude, etc.
— maximal 10 Punkte ab zwei Referenzen zu Holzbauweise mit Vorfertigung aus den Bereichen Holz-Tafelbauweise, Brettsperrholzbauweise, Holzhybrid-Bauweise. 10 Punkte werden bei Nachweis von mindestens zwei der genannten Bauweisen vergeben. 5 Punkte werden vergeben, wenn nur eine der Bauweisen nachgewiesen werden kann
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— maximal 10 Punkte ab einer voll wertbaren
Referenz zu Energieeffizientem Bauen. Gewertet werden nur Gebäude mit einem Niedrigenergiestandard mit einem Jahresprimärenergiebedarf von max. 40 kWh/m
Referenzen für öffentliche Auftraggeber.
— maximal 30 Punkte für zwei Referenzen zur Gestaltung/Architektursprache mit graphischem Nachweis, wenn mindestens eine der Referenzen aus dem Bildungs-/Betreuungsbereich nachgewiesen werden kann; wenn keine Referenz aus dem Bildungs-/Betreuungsbereich nachgewiesen werden kann, werden maximal 20 Punkte vergeben. Die Referenzen werden anhand des Gesamteindrucks wie folgt bewertet: 100 % = voll überzeugend, 75 % = weitgehend überzeugend, 50 % = teilweise überzeugend, 25 % = wenig überzeugend, 0 % = nicht überzeugend.
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Bei der Bewertung geht es um die Architektursprache, es kommt dabei insbesondere auf Qualität, Materialität, Funktionalität, Langlebigkeit, Erscheinungsbild etc. an. Als grafischer Nachweis sollen maximal 2 DIN A3 Seiten doppelseitig pro Referenz mit Darstellung von Lageplan, Grundriss und mindestens 1 Foto (keine Renderings) zum Nachweis der Realisierung eingereicht werden. Werden mehr als 2 Referenzen für diese Kategorie eingereicht, werden die zwei zu wertenden Referenzen per Losverfahren bestimmt.
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Eine Mehrfachnennung von Referenzprojekten in verschiedenen Kategorien ist möglich, sollen deshalb aber nicht in der Anlage „Referenzprojekte“ doppelt eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden.
Sollten mehr als die gewünschte Anzahl Bewerber die Anforderungen gleich gut erfüllen, erfolgt die Auswahl durch Losverfahren aus dem Kreis der gleich gut geeignet erscheinenden Büros.
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2016-09-30 📅
Öffnungsort: Entfällt.
Ort des Eröffnungstermins: Entfällt.
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Wirtschaftlichkeit, mit Kriterien, die in den Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zur Verhandlung aufgeführt sind (100)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Brigitte Böhm
Internetadresse: www.vergabe.stadt-frankfurt.de 🌏
Name: Stadtbauplan GmbH
Postanschrift: Rheinstraße 40-42
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Telefon: +49 615199570 📞
E-Mail: ktf2@stadtbauplan.de 📧
Fax: +49 6151995730 📠
URL der Dokumente: www.stadtbauplan.de/verfahren 🌏
Name: Hochbauamt der Stadt Frankfurt am Main, Objektbereich 65.22
Postanschrift: Gerbermühlstr. 48
Postort: Frankfurt
Kontaktperson: Frau Böhm

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 65-2016-00027

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt, Regierungspräsidium Darmstadt, Dezernat III 31.4
Postanschrift: Wilhelminenstr. 1-3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Quelle: OJS 2016/S 036-058620 (2016-02-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-07-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bei den Kitas 37 und 74 in Frankfurt am Main handelt es sich um Kinderbetreuungseinrichtungen für Kinder von 3-12 Jahren. Beide Kitas sollen abgerissen und an gleichem Standort neu erbaut werden mit jeweils 7 Gruppen (3 Hortgruppen und 4 Kindergartengruppen). Die Gebäude sollen in Passivhausbauweise errichtet werden. Um die Planungs- und Bauzeit zu verkürzen, soll eine ähnliche Planung an beiden Standorten realisiert werden. Daher werden die Leistungen voraussichtlich entsprechend § 11 Abs. 3 (Auftrag für mehrere Objekte) HOAI vergütet werden. Des Weiteren ist derzeit eine GU-Vergabe nach funktionaler Ausschreibung angedacht.
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Gesamtwert des Auftrags: 350 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 6921201 📞
Fax: +49 6921237851 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 147-266057
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 036-058620
ABl. S-Ausgabe: 147

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bei den Kitas 37 und 74 in Frankfurt am Main handelt es sich um Kinderbetreuungseinrichtungen für Kinder von 3-12 Jahren.
Beide Kitas sollen abgerissen und an gleichem Standort neu erbaut werden mit jeweils 7 Gruppen (3 Hortgruppen und 4 Kindergartengruppen).
Die Gebäude sollen in Passivhausbauweise errichtet werden.
Um die Planungs- und Bauzeit zu verkürzen, soll eine ähnliche Planung an beiden Standorten realisiert werden. Daher werden die Leistungen voraussichtlich entsprechend § 11 Abs. 3 (Auftrag für mehrere Objekte) HOAI vergütet werden.
Leistungen der Objektplanung Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bernadottestraße 35 und In der Römerstadt 117, 60439 FFM.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam/Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektanalyse/Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 10

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-07-25 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2016/S 147-266057 (2016-07-28)