Neubau Zentrale Abschiebehafteinrichtung Dresden

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Dresden I

Der Freistaats Sachsen plant auf der landeseigenen Liegenschaft Fabricestraße in Dresden den Neubau einer dauerhaften zentralen Abschiebehafteinrichtung mit 60 Plätzen einzurichten. Diese sollen teilweise für Familien geeignet sein.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-02-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-02-26 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-02-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Zu vergeben sind Architekturleistungen auf der Liegenschaft Fabricestraße in Dresden. Dies sind Leistungen gemäß HOAI Teil 3 – Objektplanung, Abschnitt 1 – Gebäude und Innenräume in den Leistungsphasen 2-4 gemäß § 34 HOAI 2013 i. V. m. Anlage 10.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Niederlassung Dresden I
Postanschrift: Königsbrücker Str. 80
Postleitzahl: 01099
Postort: Dresden
Kontakt
Internetadresse: http://www.sib.sachsen.de 🌏
E-Mail: claudia.schneider@sib.smf.sachsen.de 📧
Telefon: +49 3518093480 📞
Fax: +49 3518093100 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-02-26 📅
Einreichungsfrist: 2016-03-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 043-071397
ABl. S-Ausgabe: 43
Zusätzliche Informationen
Für die Bewerbung wird empfohlen, die auf der Internetseite http://www.sib.sachsen.de/de/formulare_publikationen/formulare_und_vorlagen/vof_vob_vol_und_wettbewerbe/ abrufbaren Vordrucke des Auftraggebers zu verwenden. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift: „VOF-Verfahren Neubau Zentrale Abschiebehafteinrichtung Dresden“ bzw. unter Verwendung des Kennzettels des Auftraggebers einzureichen. Die Abgabe der Unterlagen soll 1 Mal in Papierform erfolgen. Die Vergabestelle macht von der Möglichkeit der Nachforderung gemäß § 5 Abs. 3 VOF keinen Gebrauch. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen. Informationen zum Ablauf des Verfahrens: Der Termin des Verhandlungsverfahrens wird mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekanntgegeben. Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl ist für die Auftragsvergabe vorgesehen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Freistaats Sachsen plant auf der landeseigenen Liegenschaft Fabricestraße in Dresden den Neubau einer dauerhaften zentralen Abschiebehafteinrichtung mit 60 Plätzen einzurichten. Diese sollen teilweise für Familien geeignet sein.
Das Gebäude und die Außenanlagen sollen auf Grund einer hohen Dringlichkeit in einer verkürzten Planungs- und Bauzeit entstehen.
Für die zentrale Abschiebehaft sind NF von ca. 1.400 m
Beschreibung der Optionen: Weiterbeauftragung der Leistungsphase 5-8 gemäß § 34 HOAI i. V. m. Anlage 10.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 01099 Dresden.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Es sind Angaben zu machen, ob rechtliche/ wirtschaftliche Verknüpfungen zu anderen Unternehmen bestehen, ob beabsichtigt ist – bezogen auf den Auftrag – in relevanter Weise mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu vergeben, bezogen auch auf nur teilweise Bereiche (§ 4 Abs. 2 VOF). Der Bewerber hat eine Erklärung abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und 9 VOF vorliegen. Die fachliche Eignung gemäß § 5 Abs. 5a und § 19 VOF ist durch die Berufszulassung oder Studiennachweise oder andere Bescheinigungen der beruflichen Qualifikation nachzuweisen. Bei Bietergemeinschaften/ Arbeitsgemeinschaften (ARGE) ist der Teilnahmeantrag pro Bietergemeinschaft/ARGE nur einmal einzureichen. Er ist vom bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Die geforderten Erklärungen bzw. Angaben (§ 4 Abs. 2, 6 und 9 VOF) sind von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft/ARGE zu erbringen. Die berufliche Befähigung ist mindestens von einem Mitglied der Bietergemeinschaft/ARGE nachzuweisen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 5 Abs. 4a VOF: Mit der Bewerbung ist der Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den nachfolgenden Deckungssummen zu erbringen: 2.000.000 EUR für Personenschäden und 2.000.000 EUR für sonstige Schäden. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahre mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Für Verträge, deren Deckungssummen die geforderte Höhe nicht erreichen, ist es vorerst ausreichend, wenn mit der Bewerbung zur bestehenden Police eine Erklärung des Versicherers vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass im Fall der Auftragserteilung eine Anpassung des Versicherungsvertrages zu den vorgenannten Konditionen erfolgt oder alternativ eine objektbezogene Versicherung in dieser Höhe abgeschlossen wird. Für Bietergemeinschaften/ARGE gilt: Der Nachweis ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft/ARGE zu führen.
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2. Erklärung zum Gesamtumsatz (brutto) der letzten 3 Geschäftsjahre gemäß § 5 Abs. 4c VOF.
3. Angaben zur personellen Kapazität anhand der durchschnittlichen Anzahl der technischen Mitarbeiter einschließlich Büroinhaber und freien Mitarbeiter (Ohne Praktikanten und Hilfskräfte) der letzten 3 Geschäftsjahre für den Fachbereich Objektplanung Gebäude.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Gefordert ist die Angabe von 2 Referenzen gemäß nachstehender Referenzanforderungen. Bietergemeinschaften/ARGE können insgesamt nur 2 Referenzen angeben. Bei Vorlage von weniger oder mehr als 2 Referenzen wird der Bewerber für die Teilnahme ausgeschlossen.
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Referenz 1: Abgeschlossener und sich in Betrieb befindlicher Neubau
Referenz 2: Abgeschlossener und sich in Betrieb befindlicher Neubau oder sanierter Altbau
Bei Referenz 1 und 2 müssen mindestens die Leistungsphasen nach HOAI 2-8 erbracht worden und die Fertigstellung ab 01.01.2009 erfolgt sein. Weiterhin müssen die Gesamtbaukosten beider Referenzen jeweils mindestens 2 Mio. EUR betragen.
Zu Referenz 1 sind folgende Angaben zu machen:
a) Bezeichnung
b) Bauherr/ Auftraggeber
c) Referenzbescheinigung durch den Auftraggeber; ist der Auftrag kein öffentlicher, sondern ein privater und ist eine solche Bescheinigung durch diesen nicht erhältlich, so ist eine einfache Erklärung des Bewerbers zulässig
d) Nutzfläche (1-6a)
e) Nutzung als
f) Angabe der Honorarzone
g) Beschreibung Bauvorhaben
h) Beschreibung ausgewählter Detailbereich
Zu Referenz 2 sind folgende Angaben zu machen:
Diese Angaben sollen 2-DIN-A4-Seiten (einseitig) pro Referenz nicht überschreiten.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Der bevollmächtigte Vertreter ist in den Bewerbungsunterlagen zu benennen. Eine Bieter-/ARGE-Gemeinschaftserklärung ist der Bewerbung beizulegen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Es ist jeder zugelassen, der gemäß § 19 VOF nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Zugelassen sind auch Ingenieure, die in der von der Ingenieurkammer geführten Liste der Bauvorlageberechtigten eingetragen sind. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen, der die vorgenannten Bedingungen erfüllt, benennen. Der Nachweis der Befähigung ist mit der Bewerbung zu führen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerbungen werden nach den unten aufgeführten Auswahlkriterien bewertet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Punkten. Es werden die 3-5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zum Verhandlungsgespräch eingeladen. Wird die Anzahl durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten, entscheidet unter diesen das Los. 1. Erfüllung der formalen Kriterien gemäß Abschnitt III 2. Bewertung der Referenzen 2.1. Referenz 1: Abgeschlossener und sich in Betrieb befindlicher Neubau; – Das Gesamterscheinungsbild/ Ästhetik/ Proportion des Referenzgebäudes wird der angegebenen Nutzung gerecht. (1/3/5 Pkt.); – Die Materialauswahl ist adäquat und entspricht der Funktionalität (1/2/3 Pkt.); – Der ausgewählte Detailbereich ist funktionell sowie hochwertig gestaltet. Dargestellte Materialien und Elemente sind gut gefügt. (1/2/3 Pkt.); – Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung (z.B. Typologie und Größe des Gebäudes, Umfang der technischen Ausstattung) (1/2/3 Pkt.); – Bauherr ist öffentlicher Auftraggeber: Ja – 2 Zusatzpunkte 1.1. Referenz 2: Abgeschlossener und sich in Betrieb befindlicher Neubau oder sanierter Altbau; – Das Gesamterscheinungsbild/ Ästhetik/ Proportion des Referenzgebäudes wird der angegebenen Nutzung gerecht. (1/3/5 Pkt.); – Die Materialauswahl ist adäquat und entspricht der Funktionalität (1/2/3 Pkt.); – Der ausgewählte Detailbereich ist funktionell sowie hochwertig gestaltet. Dargestellte Materialien und Elemente sind gut gefügt. (1/2/3 Pkt.); – Vergleichbarkeit der Aufgabenstellung (z.B. Typologie und Größe des Gebäudes, Umfang der technischen Ausstattung) (1/2/3 Pkt.);
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Claudia Schneider

Referenz
Zusätzliche Informationen
Für die Bewerbung wird empfohlen, die auf der Internetseite http://www.sib.sachsen.de/de/formulare_publikationen/formulare_und_vorlagen/vof_vob_vol_und_wettbewerbe/ abrufbaren Vordrucke des Auftraggebers zu verwenden. Die Teilnahmeanträge sind in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift:
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„VOF-Verfahren Neubau Zentrale Abschiebehafteinrichtung Dresden“ bzw. unter Verwendung des Kennzettels des Auftraggebers einzureichen. Die Abgabe der Unterlagen soll 1 Mal in Papierform erfolgen. Die Vergabestelle macht von der Möglichkeit der Nachforderung gemäß § 5 Abs. 3 VOF keinen Gebrauch. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen. Informationen zum Ablauf des Verfahrens: Der Termin des Verhandlungsverfahrens wird mit der Aufforderung zur Teilnahme an der Verhandlung bekanntgegeben. Der Bewerber mit der höchsten Punktzahl ist für die Auftragsvergabe vorgesehen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion, Standort Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419771040 📞
Fax: +49 3419771049 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, NIederlassung Dresden I
Postanschrift: Königsbrücker Str. 80
Postort: Dresden
Postleitzahl: 01099
Telefon: +49 35180930 📞
Fax: +49 3518093100 📠
Quelle: OJS 2016/S 043-071397 (2016-02-26)