Die Kattwykbrücke ist eine Hubbrücke für den Eisenbahn- und Straßenverkehr über die Seeschifffahrtstraße Süderelbe in Hamburg. Sie verbindet seit 1973 die Stadtteile Moorburg und Wilhelmsburg. Um die Verkehre zu entflechten und die alte Brücke von den Bahnverkehren zu entlasten, projektiert die Hamburg Port Authority den Bau einer neuen Eisenbahnbrücke über die Süderelbe im Nahbereich der vorhandenen Kattwykbrücke. Die Umsetzung des Projektes erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Mit den ersten beiden Bauabschnitten ist die landseitige Anbindung der neuen Brücke bereits in der Ausführung. Das Hauptbauwerk, die Eisenbahnhubbrücke, soll in drei Bauabschnitten hergestellt werden: — VE03a – Unterbauten und Dükerleitung, — VE03b – Überbauten und Technische Ausrüstung, — VE03c – Betriebsgebäude. Die Hamburg Port Authority beabsichtigt, die folgenden Leistungen für den Bauabschnitt VE03b, Überbauten und Technische Ausrüstung, zu vergeben: — HOAI 2013, Anlage 12, Nr. 12.1, Leistungsphase 8, Grundleistungen und besondere Leistungen (Los 1), — HOAI 2013, Anlage 15, Nr. 15.1, Leistungsphase 8, Grundleistungen und besondere Leistungen (Los 2), — HOAI 2013, Anlage 15, Nr. 15.1, Leistungsphase 8, Grundleistungen und besondere Leistungen (Los 3), — Optional: Planprüfung und Planungskoordination (Los 1, Los 2, Los 3) und CE-Koordination (Los 2). Die Leistungen werden in drei Einzellosen vergeben: — Los 1 Überbauten und Pylone (Stahlbau), — Los 2 Maschinentechnische Anlagen, — Los 3 Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-19.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-13.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-04-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauaufsicht
Menge oder Umfang:
Die zu überwachenden Arbeiten enthalten:Los 1 – Überbauten und Pylone— Leistungsbereich L 00: Allgemein/ übergreifendAllgemeine Baustelleneinrichtung, Beweissicherung, Verkehrssicherung, SiGeKo, Vermessungsleistungen, Allgemeine Leistungen der technischen Bearbeitung— Leistungsbereich L 07: Überbauten und PyloneDer Leistungsbereich Bauteil-Nr. B 07 beinhaltet die Erstellung folgender Bauteile:Bauteil-Nr. B 07: Überbau Seitenfeld WestBauteil-Nr. B 08: Überbau Seitenfeld OstBauteil-Nr. B 09: Überbau HubfeldBauteil-Nr. B 10: Pylon Achse 20 (West)Bauteil-Nr. B 11: Pylon Achse 30 (Ost)Bauteil-Nr. B 17: Unterfeuer Moorburger Weide (Installation an Obergurt der Vorlandbrücke)Bauteil-Nr. B 20: Überbau Kattwykbrücke (Erweiterung der Betriebsräume)Im Wesentlichen sind Leistungen der folgenden Gewerke enthalten:— Stahlbauarbeiten,— Korrosionsschutzarbeiten,— Abdichtung,— Entwässerung,— Ausstattung,— Übergangs- bzw. Fugenkonstruktionen,— Lager,— Entwässerung des Überbaus,— Verlegung von Leerrohren,— Entwurfs- und Ausführungsplanung Brückenbesichtigungswagen,— Herstellung Brückenbesichtigungswagen.Los 2 – Maschinentechnische Anlagen— Bauteil-Nr. B 14: Maschinentechnische AnlagenBeinhaltet die Leistungen der maschinentechnischen Ausrüstung der Neuen Bahnbrücke Kattwyk wie den Antrieb, die Brückenführung, die Gegengewichtsführung, die Seilberuhiger und die Niederhalter.Los 3 – Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR)— Bauteil-Nr. B 15: EMSR TechnikDas Bauteil 15 umfasst die komplette elektrotechnische Ausstattung der Neuen Bahnbrücke Kattwyk, der Betriebsgebäude 1 u. 2 sowie die Modernisierung der elektrotechnischen Ausrüstung der Kattwykbrücke. Nicht enthalten ist die technische Gebäudeausrüstung der Betriebsgebäude.Dies beinhaltet insbesondere folgende Gewerke:— Mittelspannungsschaltanlagen,— Niederspannungshauptversorgungen,— Niederspannungsunterverteilungen,— Blindstromkompensationen,— Notstromanlage,— Unterbrechungsfreie Stromversorgungen,— Elektrotechnische Antriebstechnik,— Schifffahrtssignale,— Steuerstand,— Visualisierungen,— Steuerungstechnik für die vorgenannten Gewerke.Inhalt dieses Leistungsbereich ist auch der Rückbau und die anschließende Modernisierung der elektronischen Ausrüstung der Bestandskattwykbrücke.
Die zu überwachenden Arbeiten enthalten:Los 1 – Überbauten und Pylone— Leistungsbereich L 00: Allgemein/ übergreifendAllgemeine Baustelleneinrichtung, Beweissicherung, Verkehrssicherung, SiGeKo, Vermessungsleistungen, Allgemeine Leistungen der technischen Bearbeitung— Leistungsbereich L 07: Überbauten und PyloneDer Leistungsbereich Bauteil-Nr. B 07 beinhaltet die Erstellung folgender Bauteile:Bauteil-Nr. B 07: Überbau Seitenfeld WestBauteil-Nr. B 08: Überbau Seitenfeld OstBauteil-Nr. B 09: Überbau HubfeldBauteil-Nr. B 10: Pylon Achse 20 (West)Bauteil-Nr. B 11: Pylon Achse 30 (Ost)Bauteil-Nr. B 17: Unterfeuer Moorburger Weide (Installation an Obergurt der Vorlandbrücke)Bauteil-Nr. B 20: Überbau Kattwykbrücke (Erweiterung der Betriebsräume)Im Wesentlichen sind Leistungen der folgenden Gewerke enthalten:— Stahlbauarbeiten,— Korrosionsschutzarbeiten,— Abdichtung,— Entwässerung,— Ausstattung,— Übergangs- bzw. Fugenkonstruktionen,— Lager,— Entwässerung des Überbaus,— Verlegung von Leerrohren,— Entwurfs- und Ausführungsplanung Brückenbesichtigungswagen,— Herstellung Brückenbesichtigungswagen.Los 2 – Maschinentechnische Anlagen— Bauteil-Nr. B 14: Maschinentechnische AnlagenBeinhaltet die Leistungen der maschinentechnischen Ausrüstung der Neuen Bahnbrücke Kattwyk wie den Antrieb, die Brückenführung, die Gegengewichtsführung, die Seilberuhiger und die Niederhalter.Los 3 – Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR)— Bauteil-Nr. B 15: EMSR TechnikDas Bauteil 15 umfasst die komplette elektrotechnische Ausstattung der Neuen Bahnbrücke Kattwyk, der Betriebsgebäude 1 u. 2 sowie die Modernisierung der elektrotechnischen Ausrüstung der Kattwykbrücke. Nicht enthalten ist die technische Gebäudeausrüstung der Betriebsgebäude.Dies beinhaltet insbesondere folgende Gewerke:— Mittelspannungsschaltanlagen,— Niederspannungshauptversorgungen,— Niederspannungsunterverteilungen,— Blindstromkompensationen,— Notstromanlage,— Unterbrechungsfreie Stromversorgungen,— Elektrotechnische Antriebstechnik,— Schifffahrtssignale,— Steuerstand,— Visualisierungen,— Steuerungstechnik für die vorgenannten Gewerke.Inhalt dieses Leistungsbereich ist auch der Rückbau und die anschließende Modernisierung der elektronischen Ausrüstung der Bestandskattwykbrücke.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauaufsicht📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: HPA Hamburg Port Authority AöR
Postanschrift: Brooktorkai 1
Postleitzahl: 20457
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg-port-authority.de🌏
E-Mail: zentralereinkauf@hpa.hamburg.de📧
Telefon: +49 40/42847-2926📞
Fax: +49 40/42847-2305 📠
1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung SektVO 2012.
2.) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) und II.2.1) beschrieben.
3.) Einzuhaltende Form der Bewerbung
Form und Struktur der Bewerbung sind durch die Vergabestelle vorgegeben. Formblätter für die Erstellung der Bewerbung stehen ab sofort unter www.hamburg-port-authority.de/Ausschreibungen-International zum Download bereit. Die Einhaltung der vorgegebenen Reihenfolge und Form (Register R1 bis R24) ist zwingend. Die Vollständigkeit des Teilnahmeantrages ist durch die strikte Einhaltung der vorgegebenen Registerstruktur und Anwendung der Formblätter sicherzustellen. Das Einreichen weiterer Unterlagen als Ergänzung ist möglich. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
4.) Bewerbergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
5.) Nachunternehmer:
Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht abgegeben werden, so ist dies in den Bewerbungsunterlagen zu dokumentieren. Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird dem Bewerber die Möglichkeit eingeräumt, darzulegen wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/ der Nachunternehmer verhindert werden sollen.
6.) Nachforderung von Unterlagen
Die Vergabestelle behält sich gemäß §19 Abs. 3 SektVO 2012 vor, fehlende Unterlagen nachzufordern. Dies gilt nicht für die Angaben der Register R1 / R9, R11, R23, R24a. Das Fehlen dieser Angaben führt unmittelbar zum Ausschluss vom Wettbewerb.
Angaben zu Register R24 werden nicht nachgefordert. Unvollständige oder fehlende Angaben führen zu einer geringeren Punktwertung.
7.) Fragen während des Verfahrens
Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich unter Angabe der unter Pkt. IV 3.1) genannten Vergabenummer per Fax oder E-Mail an folgende Adresse zu richten:
Hamburg Port Authority AöR
Brooktorkai 1
Zentraler Einkauf
D-20457 Hamburg
*Fax: +49 40 42847-2612
E-Mail:ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de
Rechtzeitig (bis 10 Kalendertage vor Bewerbungsschluss) beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Vergabeunterlagen werden in der nach §19 SektVO 2012 vorgesehenen Frist bis sechs Kalendertage vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt.
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
8.) Bewertung der Technischen Leistungsfähigkeit
Die Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf der Grundlage der mit R24 eingereichten Projektreferenzen anhand der folgenden Kriterien (siehe auch Angaben in R24):
a) Vergleichbarkeit der eigenen Leistung mit den ausgeschriebenen Leistungen (BOL, ÖBÜ)
b) Vergleichbarkeit der Komplexität der Baumaßnahme
Für alle wertbaren Referenzen wird eine Punktwertung durchgeführt. Die fünf Referenzen mit der höchsten Punktzahl werden für die Bildung der Rangfolge der Bewerber berücksichtigt.
Hierbei gelten folgende Randbedingungen:
— Das Kriterium a) muss erfüllt sein. Falls nicht, wird die Referenz mit 0 Punkten bewertet.
Die Bewertung erfolgt nach folgenden Kriterien:
— Vergleichbarkeit des Bauwerks,
— Baukosten des Fachloses,
— Vielfältigkeit der Bauwerke.
Pro Referenz können maximal 4 Punkte erreicht werden. Hierbei können mit dem Kriterium Vergleichbarkeit des Bauwerks maximal 3 Punkte und mit dem Kriterium Baukosten des Fachloses maximal 1 Punkt erreicht werden.
Ein Zusatzpunkt kann durch eine große Vielfalt an Bauwerken erlangt werden.
Die vier ranghöchsten Bieter qualifizieren sich für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren. Bei Punktgleichheit lost der Auftraggeber unter den punktgleichen Bietern/ Bietergemeinschaften.
Jedes Fachlos wird separat ausgewertet.
1.) Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Sektorenverordnung SektVO 2012.
2.) Bei dieser Bekanntmachung handelt es sich um einen Aufruf zur Teilnahme am Wettbewerb. Die zu erbringende Leistung ist unter Pkt. II.1.5) und II.2.1) beschrieben.
3.) Einzuhaltende Form der Bewerbung
Form und Struktur der Bewerbung sind durch die Vergabestelle vorgegeben. Formblätter für die Erstellung der Bewerbung stehen ab sofort unter www.hamburg-port-authority.de/Ausschreibungen-International zum Download bereit. Die Einhaltung der vorgegebenen Reihenfolge und Form (Register R1 bis R24) ist zwingend. Die Vollständigkeit des Teilnahmeantrages ist durch die strikte Einhaltung der vorgegebenen Registerstruktur und Anwendung der Formblätter sicherzustellen. Das Einreichen weiterer Unterlagen als Ergänzung ist möglich. Die Nicht-Vorlage des Bewerbungsformblatts zum Eröffnungstermin des Teilnahmewettbewerbs führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
Andere schriftliche Unterlagen werden in dieser Phase nicht zur Verfügung gestellt.
Die Teilnahmeanträge sind als solche zu kennzeichnen und in einem verschlossenen Umschlag einzureichen.
Es sind nur Teilnahmeanträge zugelassen, die dem Verhandlungsleiter zum Eröffnungstermin vorliegen. Eine Ausnahme gilt dann, wenn der verspätete Eingang durch Umstände verursacht worden ist, die nicht vom Bewerber zu vertreten sind. Die Umstände hat der Bewerber unaufgefordert und unverzüglich darzulegen und nachzuweisen.
4.) Bewerbergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen, jedoch ist die Bildung einer Bewerbergemeinschaft zu begründen. In dem Teilnahmeantrag ist ein zentraler Ansprechpartner anzugeben, der bevollmächtigt ist, die Bewerbergemeinschaft und später im Fall der Auswahl für das Verhandlungsverfahren auch die Bietergemeinschaft zu vertreten. Die Vollmacht ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (Kopie ausreichend).
Schließen sich mehrere Bewerber zu einer Bewerbergemeinschaft zusammen, so ist zu gewährleisten, dass kein Bewerber Mitglied in mehr als einer Bewerbergemeinschaft ist. Ist ein Bewerber Mitglied in mehreren Bewerbergemeinschaften, so werden diese Bewerbergemeinschaften zwingend vom Teilnahmeverfahren ausgeschlossen.
5.) Nachunternehmer:
Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag auch die Dritten, insbesondere Nachunternehmer, anzugeben, deren Kapazitäten er sich im Fall der Beauftragung bedienen will. Der Bewerber hat insoweit weiter darzulegen, welche Kapazitäten der Dritten genutzt werden sollen, dass sie die Eignungsanforderungen gemäß Pkt. III.2.3) Teilnahmebedingungen (anhand entsprechender Referenzen) erfüllen und z.B. durch eine Verpflichtungserklärung des Dritten nachzuweisen, dass dem Bewerber diese Kapazitäten zum Zeitpunkt der Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen werden.
Abgabe der Erklärung, dass die vorgesehenen Nachunternehmer in diesem Vergabeverfahren ausschließlich für den Bewerber eingesetzt werden sollen und nicht für andere Bewerber. Kann diese Erklärung im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes nicht abgegeben werden, so ist dies in den Bewerbungsunterlagen zu dokumentieren. Sollte die Auswahl der Bewerber für das weitere Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) zu einer Mehrfachbeteiligung von Unterauftragnehmern führen, wird der Auftraggeber einzelfallbezogen entscheiden, ob ein Ausschluss unter dem Gesichtspunkt einer Wettbewerbsbeeinflussung geboten ist. Hierzu wird dem Bewerber die Möglichkeit eingeräumt, darzulegen wie mögliche Wettbewerbsbeeinträchtigungen in Folge einer Mehrfachbeteiligung eines oder mehrerer Nachunternehmer durch Maßnahmen des Bewerbers bzw. des/ der Nachunternehmer verhindert werden sollen.
6.) Nachforderung von Unterlagen
Die Vergabestelle behält sich gemäß §19 Abs. 3 SektVO 2012 vor, fehlende Unterlagen nachzufordern. Dies gilt nicht für die Angaben der Register R1 / R9, R11, R23, R24a. Das Fehlen dieser Angaben führt unmittelbar zum Ausschluss vom Wettbewerb.
Angaben zu Register R24 werden nicht nachgefordert. Unvollständige oder fehlende Angaben führen zu einer geringeren Punktwertung.
7.) Fragen während des Verfahrens
Sollten sich aus Sicht des Bewerbers Nachfragen ergeben, sind diese ausschließlich schriftlich unter Angabe der unter Pkt. IV 3.1) genannten Vergabenummer per Fax oder E-Mail an folgende Adresse zu richten:
Hamburg Port Authority AöR
Brooktorkai 1
Zentraler Einkauf
D-20457 Hamburg
*Fax: +49 40 42847-2612
E-Mail:ZentralerEinkauf@hpa.hamburg.de
Rechtzeitig (bis 10 Kalendertage vor Bewerbungsschluss) beim Auftraggeber beantragte Auskünfte zu den Vergabeunterlagen werden in der nach §19 SektVO 2012 vorgesehenen Frist bis sechs Kalendertage vor Eingang der Teilnahmeanträge erteilt.
Fragen, die während des laufenden Verfahrens gestellt und beantwortet werden, sind ausschließlich unter http://www.hamburg-port-authority.de veröffentlicht. Der Bewerber hat eigenverantwortlich und regelmäßig die Informationen abzurufen.
8.) Bewertung der Technischen Leistungsfähigkeit
Die Bewertung der technischen Leistungsfähigkeit erfolgt auf der Grundlage der mit R24 eingereichten Projektreferenzen anhand der folgenden Kriterien (siehe auch Angaben in R24):
a) Vergleichbarkeit der eigenen Leistung mit den ausgeschriebenen Leistungen (BOL, ÖBÜ)
b) Vergleichbarkeit der Komplexität der Baumaßnahme
Für alle wertbaren Referenzen wird eine Punktwertung durchgeführt. Die fünf Referenzen mit der höchsten Punktzahl werden für die Bildung der Rangfolge der Bewerber berücksichtigt.
Hierbei gelten folgende Randbedingungen:
— Das Kriterium a) muss erfüllt sein. Falls nicht, wird die Referenz mit 0 Punkten bewertet.
Die Bewertung erfolgt nach folgenden Kriterien:
— Vergleichbarkeit des Bauwerks,
— Baukosten des Fachloses,
— Vielfältigkeit der Bauwerke.
Pro Referenz können maximal 4 Punkte erreicht werden. Hierbei können mit dem Kriterium Vergleichbarkeit des Bauwerks maximal 3 Punkte und mit dem Kriterium Baukosten des Fachloses maximal 1 Punkt erreicht werden.
Ein Zusatzpunkt kann durch eine große Vielfalt an Bauwerken erlangt werden.
Die vier ranghöchsten Bieter qualifizieren sich für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren. Bei Punktgleichheit lost der Auftraggeber unter den punktgleichen Bietern/ Bietergemeinschaften.
Jedes Fachlos wird separat ausgewertet.
Objekt Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 12
Kurze Beschreibung:
Die Kattwykbrücke ist eine Hubbrücke für den Eisenbahn- und Straßenverkehr über die Seeschifffahrtstraße Süderelbe in Hamburg. Sie verbindet seit 1973 die Stadtteile Moorburg und Wilhelmsburg. Um die Verkehre zu entflechten und die alte Brücke von den Bahnverkehren zu entlasten, projektiert die Hamburg Port Authority den Bau einer neuen Eisenbahnbrücke über die Süderelbe im Nahbereich der vorhandenen Kattwykbrücke. Die Umsetzung des Projektes erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Mit den ersten beiden Bauabschnitten ist die landseitige Anbindung der neuen Brücke bereits in der Ausführung.
Die Kattwykbrücke ist eine Hubbrücke für den Eisenbahn- und Straßenverkehr über die Seeschifffahrtstraße Süderelbe in Hamburg. Sie verbindet seit 1973 die Stadtteile Moorburg und Wilhelmsburg. Um die Verkehre zu entflechten und die alte Brücke von den Bahnverkehren zu entlasten, projektiert die Hamburg Port Authority den Bau einer neuen Eisenbahnbrücke über die Süderelbe im Nahbereich der vorhandenen Kattwykbrücke. Die Umsetzung des Projektes erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Mit den ersten beiden Bauabschnitten ist die landseitige Anbindung der neuen Brücke bereits in der Ausführung.
Das Hauptbauwerk, die Eisenbahnhubbrücke, soll in drei Bauabschnitten hergestellt werden:
— VE03a – Unterbauten und Dükerleitung,
— VE03b – Überbauten und Technische Ausrüstung,
— VE03c – Betriebsgebäude.
Die Hamburg Port Authority beabsichtigt, die folgenden Leistungen für den Bauabschnitt VE03b, Überbauten und Technische Ausrüstung, zu vergeben:
— HOAI 2013, Anlage 12, Nr. 12.1, Leistungsphase 8, Grundleistungen und besondere Leistungen (Los 1),
— HOAI 2013, Anlage 15, Nr. 15.1, Leistungsphase 8, Grundleistungen und besondere Leistungen (Los…
… 2),
… 3),
— Optional: Planprüfung und Planungskoordination (Los 1, Los 2, Los 3) und CE-Koordination (Los 2).
Die Leistungen werden in drei Einzellosen vergeben:
— Los 1 Überbauten und Pylone (Stahlbau),
— Los 2 Maschinentechnische Anlagen,
— Los 3 Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR).
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Überbauten und Pylone (Stahlbau)
Kurze Beschreibung:
Der Leistungsbereich Bauteil-Nr. B 07 beinhaltet die Erstellung folgender Bauteile:
Bauteil-Nr. B 07: Überbau Seitenfeld West
Bauteil-Nr. B 08: Überbau Seitenfeld Ost
Bauteil-Nr. B 09: Überbau Hubfeld
Bauteil-Nr. B 10: Pylon Achse 20 (West)
Bauteil-Nr. B 11: Pylon Achse 30 (Ost)
Bauteil-Nr. B 17: Unterfeuer Moorburger Weide (Installation an Obergurt der Vorlandbrücke)
Bauteil-Nr. B 20: Überbau Kattwykbrücke (Erweiterung der Betriebsräume)
Im Wesentlichen sind Leistungen der folgenden Gewerke enthalten:
— Stahlbauarbeiten,
— Korrosionsschutzarbeiten,
— Abdichtung,
— Entwässerung,
— Ausstattung,
— Übergangs- bzw. Fugenkonstruktionen,
— Lager,
— Entwässerung des Überbaus,
— Verlegung von Leerrohren,
— Entwurfs- und Ausführungsplanung Brückenbesichtigungswagen,
— Herstellung Brückenbesichtigungswagen.
Menge oder Umfang:
HOAI 2013, Anlage 12, Nr. 12.1, Leistungsphase 8, Grundleistungen und besondere Leistungen.
Optional: Planprüfung und Planungskoordination.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Maschinentechnische Anlagen
Kurze Beschreibung:
— Bauteil-Nr. B 14: Maschinentechnische Anlagen
Beinhaltet die Leistungen der maschinentechnischen Ausrüstung der Neuen Bahnbrücke Kattwyk wie den Antrieb, die Brückenführung, die Gegengewichtsführung, die Seilberuhiger und die Niederhalter.
Menge oder Umfang:
HOAI 2013, Anlage 15, Nr. 15.1, Leistungsphase 8, Grundleistungen und besondere Leistungen
Optional: Planprüfung und Planungskoordination sowie CE-Koordination.
Losnummer: 3
Bezeichnung des Loses: Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR)
Kurze Beschreibung:
— Bauteil-Nr. B 15: EMSR Technik
Das Bauteil 15 umfasst die komplette elektrotechnische Ausstattung der Neuen Bahnbrücke Kattwyk, der Betriebsgebäude 1 u. 2 sowie die Modernisierung der elektrotechnischen Ausrüstung der Kattwykbrücke. Nicht enthalten ist die technische Gebäudeausrüstung der Betriebsgebäude.
Das Bauteil 15 umfasst die komplette elektrotechnische Ausstattung der Neuen Bahnbrücke Kattwyk, der Betriebsgebäude 1 u. 2 sowie die Modernisierung der elektrotechnischen Ausrüstung der Kattwykbrücke. Nicht enthalten ist die technische Gebäudeausrüstung der Betriebsgebäude.
Dies beinhaltet insbesondere folgende Gewerke:
— Mittelspannungsschaltanlagen,
— Niederspannungshauptversorgungen,
— Niederspannungsunterverteilungen,
— Blindstromkompensationen,
— Notstromanlage,
— Unterbrechungsfreie Stromversorgungen,
— Elektrotechnische Antriebstechnik,
— Schifffahrtssignale,
— Steuerstand,
— Visualisierungen,
— Steuerungstechnik für die vorgenannten Gewerke.
Inhalt dieses Leistungsbereich ist auch der Rückbau und die anschließende Modernisierung der elektronischen Ausrüstung der Bestandskattwykbrücke.
Menge oder Umfang:
HOAI 2013, Anlage 15, Nr. 15.1, Leistungsphase 8, Grundleistungen und besondere Leistungen.
Der Leistungsbereich Bauteil-Nr. B 07 beinhaltet die Erstellung folgender Bauteile:
Bauteil-Nr. B 07: Überbau Seitenfeld West
Bauteil-Nr. B 08: Überbau Seitenfeld Ost
Bauteil-Nr. B 09: Überbau Hubfeld
Bauteil-Nr. B 10: Pylon Achse 20 (West)
Bauteil-Nr. B 11: Pylon Achse 30 (Ost)
Bauteil-Nr. B 17: Unterfeuer Moorburger Weide (Installation an Obergurt der Vorlandbrücke)
Bauteil-Nr. B 20: Überbau Kattwykbrücke (Erweiterung der Betriebsräume)
Im Wesentlichen sind Leistungen der folgenden Gewerke enthalten:
— Stahlbauarbeiten,
— Korrosionsschutzarbeiten,
— Abdichtung,
— Entwässerung,
— Ausstattung,
— Übergangs- bzw. Fugenkonstruktionen,
— Lager,
— Entwässerung des Überbaus,
— Verlegung von Leerrohren,
— Entwurfs- und Ausführungsplanung Brückenbesichtigungswagen,
— Herstellung Brückenbesichtigungswagen.
Los 2 – Maschinentechnische Anlagen
— Bauteil-Nr. B 14: Maschinentechnische Anlagen
Beinhaltet die Leistungen der maschinentechnischen Ausrüstung der Neuen Bahnbrücke Kattwyk wie den Antrieb, die Brückenführung, die Gegengewichtsführung, die Seilberuhiger und die Niederhalter.
Los 3 – Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR)
— Bauteil-Nr. B 15: EMSR Technik
Das Bauteil 15 umfasst die komplette elektrotechnische Ausstattung der Neuen Bahnbrücke Kattwyk, der Betriebsgebäude 1 u. 2 sowie die Modernisierung der elektrotechnischen Ausrüstung der Kattwykbrücke. Nicht enthalten ist die technische Gebäudeausrüstung der Betriebsgebäude.
Das Bauteil 15 umfasst die komplette elektrotechnische Ausstattung der Neuen Bahnbrücke Kattwyk, der Betriebsgebäude 1 u. 2 sowie die Modernisierung der elektrotechnischen Ausrüstung der Kattwykbrücke. Nicht enthalten ist die technische Gebäudeausrüstung der Betriebsgebäude.
Dies beinhaltet insbesondere folgende Gewerke:
— Mittelspannungsschaltanlagen,
— Niederspannungshauptversorgungen,
— Niederspannungsunterverteilungen,
— Blindstromkompensationen,
— Notstromanlage,
— Unterbrechungsfreie Stromversorgungen,
— Elektrotechnische Antriebstechnik,
— Schifffahrtssignale,
— Steuerstand,
— Visualisierungen,
— Steuerungstechnik für die vorgenannten Gewerke.
Inhalt dieses Leistungsbereich ist auch der Rückbau und die anschließende Modernisierung der elektronischen Ausrüstung der Bestandskattwykbrücke.
Beschreibung der Optionen:
Los 1: Planungskoordination, Planprüfung Überbauten und Pylone.
Los 2: Planungskoordination, Planprüfung Maschinentechnische Anlagen und CE-Koordination.
Los 3: Planungskoordination, Planprüfung Elektro-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR).
Referenznummer: E-0288-16-V-EU
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerber reichen die Angaben zu Register (R1) bis (R8) ein. Bewerbergemeinschaften reichen die Angaben zu Register (R9) bis (R20) ein. Bewerber und Bewerbergemeinschaften reichen, sofern zutreffend, die Register (R21) und (R22) ein. Bei Bewerbung für mehrere Lose sind die vorgenannten Unterlagen nur einfach einzureichen.
Bewerber reichen die Angaben zu Register (R1) bis (R8) ein. Bewerbergemeinschaften reichen die Angaben zu Register (R9) bis (R20) ein. Bewerber und Bewerbergemeinschaften reichen, sofern zutreffend, die Register (R21) und (R22) ein. Bei Bewerbung für mehrere Lose sind die vorgenannten Unterlagen nur einfach einzureichen.
Es sind zwingend die zum Download bereit gestellten Formblätter für die entsprechenden Register zu verwenden. Andere Einreichungen werden nicht gewertet.
(R1) Rechtsverbindlich unterzeichnetes Anschreiben, in dem die Richtigkeit der Angaben der Bewerbung bestätig werden.
(R2) Basisdaten bzw. Kontaktdaten des Bewerbers sowie Benennung des Ansprechpartners für den Teilnahmewettbewerb.
(R3) Angaben, ob und auf welcher Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen, in relativer Weise mit anderen zusammenarbeitet, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
(R3) Angaben, ob und auf welcher Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen, in relativer Weise mit anderen zusammenarbeitet, sofern dem nicht berufsrechtliche Vorschriften entgegenstehen.
(R4) Darstellung der Organisationsstruktur des Unternehmens, der Standorte und der Niederlassungen z.B. in Form eines Organigramms.
(R5) Angaben zur zahlenmäßigen Entwicklung der Mitarbeiter des Bewerbers innerhalb der vergangenen 3 Jahre (2013, 2014, 2015).
Bei einem vorgesehenen Einsatz von Nachunternehmern ist das entsprechende Personal als solches gekennzeichnet mit aufzuführen.
(R6) Nachweis der bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mindestens in der folgenden Höhe: Personenschäden 1 500 000 EUR, Sach- und Vermögensschäden 500 000 EUR.
Alternativ ist vom Bewerber eine Erklärung abzugeben, dass die Haftpflichtversicherung im Auftragsfalle in der entsprechenden Höhe vorliegen wird bzw. angepasst wird.
(R7) Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 21 Abs. 1 und 4 SektVO 2012 vorliegen.
(R8) Nachweis über eine bestehende Zertifizierung nach DIN ISO 9001. Alternativ ist eine kurze, aussagekräftige Beschreibung über die im Unternehmen durchgeführten Qualitätssicherungsmaßnahmen beizufügen.
(R9) wie (R1), jedoch für Bewerbergemeinschaft, aufgestellt durch den Vertretungsberechtigten der Bewerbergemeinschaft.
(R10) Benennung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit Angabe über das vorgesehene Arbeitsfeld des jeweiligen Mitglieds der Bewerbergemeinschaft sowie Angaben zur technischen und kaufmännischen Federführung.
(R11) Benennung des Vertretungsberechtigten und Bestätigung jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, dass der Vertretungsberechtigte im Namen und im Auftrag die Interessen der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich wahrnimmt.
(R12) wie (R2), jedoch für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
(R13) Durch den Vertretungsberechtigen der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung, dass sich die Bewerbergemeinschaft zusammengeschlossen hat, um den sich aus der Vergabeeinheit VE03b ergebenden Leistungsanteil bestmöglich abdecken zu können. Zudem sollen die technischen Kapazitäten, das vorhandene Know-how und die benötigten Kompetenzen gebündelt werden.
(R13) Durch den Vertretungsberechtigen der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich unterschriebene Eigenerklärung, dass sich die Bewerbergemeinschaft zusammengeschlossen hat, um den sich aus der Vergabeeinheit VE03b ergebenden Leistungsanteil bestmöglich abdecken zu können. Zudem sollen die technischen Kapazitäten, das vorhandene Know-how und die benötigten Kompetenzen gebündelt werden.
(R14) wie (R4) jedoch für Bewerbergemeinschaft.
(R15) wie (R3) jedoch für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
(R16) wie (R4) jedoch für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
(R17) wie (R5) jedoch für Bewerbergemeinschaft.
(R18) wie (R6) jedoch für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
(R19) wie (R7) jedoch für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
(R20) wie (R8) jedoch für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(R23) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre, sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (vergleichbare Leistungen: BOL und öBü). Es ist folgender Mindestumsatz (Mittelwert der 3 Jahre) für vergleichbare Leistungen pro Los erforderlich:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
(R23) Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre, sowie den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (vergleichbare Leistungen: BOL und öBü). Es ist folgender Mindestumsatz (Mittelwert der 3 Jahre) für vergleichbare Leistungen pro Los erforderlich:
Los 1: 500 000 EUR
Los 2: 100 000 EUR
Los 3: 100 000 EUR.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die fachliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft ist anhand von Referenzen nachzuweisen.
Mindestanforderung an Referenzen:
— Die Referenz wird in Formblatt R24 dargestellt. Zusätzliche ergänzende Anlagen sind möglich.
— Die geforderten Informationen müssen sich aus der Referenz ableiten lassen können.
— Die Referenz betrifft Maßnahmen der Ingenieurbauwerke mit Schwerpunkt Stahlbau (Los 1), der Maschinentechnik (Los 2) bzw. der EMSR
(Los 3).
— Die Referenz bezieht sich auf Maßnahmen mit einem Bauvolumen für das entsprechende Fachlos von mindestens (alle Angaben netto):
Los 1: 10 000 000 EUR
Los 2: 1 000 000 EUR
Los 3: 1 000 000 EUR
— Die referenzierte Leistung erstreckt sich über den Zeitraum von 2010 bis 2015 oder länger. Es wurde mindestens 75 % der referenzierten Leistung innerhalb des Zeitraums 2010 bis 2015 erbracht.
— Eine Referenz zum Nachweis der Erfahrung der Leistungsphase 5 liegt vor (Formblatt R24a). Falls nicht, erfolgt ein Ausschluss vom Verfahren.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen im Angebotsverfahren.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem(r) Vertreter(in).
Sonstige besondere Bedingungen: Vertragsgrundlage werden die Allgemeinen Vertragsbestimmungen des Auftraggebers.
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-06-30 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelderstraße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Hinsichtlich der Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gilt § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Insbesondere ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB nur zulässig, soweit nicht mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 075-132690 (2016-04-13)
Ergänzende Angaben (2016-04-22) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Verfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-03-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Kattwykbrücke ist eine Hubbrücke für den Eisenbahn- und Straßenverkehr über die Seeschifffahrtstraße Süderelbe in Hamburg. Sie verbindet seit 1973 die Stadtteile Moorburg und Wilhelmsburg. Um die Verkehre zu entflechten und die alte Brücke von den Bahnverkehren zu entlasten, projektiert die Hamburg Port Authority den Bau einer neuen Eisenbahnbrücke über die Süderelbe im Nahbereich der vorhandenen Kattwykbrücke. Die Umsetzung des Projektes erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Mit den ersten beiden Bauabschnitten ist die landseitige Anbindung der neuen Brücke bereits in der Ausführung.
Die Hamburg Port Authority beabsichtigt, die folgenden Leistungen für den Bauabschnitt VE03b, Überbauten und Technische Ausrüstung, zu vergeben:
HOAI 2013, Anlage 12, Nr. 12.1, Leistungsphase 8, Grundleistungen und besondere Leistungen (Los 1);
HOAI 2013, Anlage 15, Nr. 15.1, Leistungsphase 8, Grundleistungen und besondere Leistungen (Los 2+3).
Die Kattwykbrücke ist eine Hubbrücke für den Eisenbahn- und Straßenverkehr über die Seeschifffahrtstraße Süderelbe in Hamburg. Sie verbindet seit 1973 die Stadtteile Moorburg und Wilhelmsburg. Um die Verkehre zu entflechten und die alte Brücke von den Bahnverkehren zu entlasten, projektiert die Hamburg Port Authority den Bau einer neuen Eisenbahnbrücke über die Süderelbe im Nahbereich der vorhandenen Kattwykbrücke. Die Umsetzung des Projektes erfolgt in mehreren Bauabschnitten. Mit den ersten beiden Bauabschnitten ist die landseitige Anbindung der neuen Brücke bereits in der Ausführung.
Die Hamburg Port Authority beabsichtigt, die folgenden Leistungen für den Bauabschnitt VE03b, Überbauten und Technische Ausrüstung, zu vergeben:
HOAI 2013, Anlage 12, Nr. 12.1, Leistungsphase 8, Grundleistungen und besondere Leistungen (Los 1);
HOAI 2013, Anlage 15, Nr. 15.1, Leistungsphase 8, Grundleistungen und besondere Leistungen (Los 2+3).
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Bauaufsicht📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg
🏙️