Neugestaltung der 1.900 qm großen Dauerausstellung des ZFL Leipzig

Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland

Neugestaltung der 1.900 qm großen Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig (ZFL). Gegenstand der Beauftragung ist die Umgestaltung der Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig (ZFL). Hierfür sind Leistungen gemäß § 34 HOAI LPH 1-8 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Bauüberwachung und Dokumentation) zu erbringen. Ziel ist eine moderne, besucherfreundliche und erlebnisorientierte Darstellung, die sich innovativer architektonischer, interaktiver, multimedialer und musealer Mittel gleichermaßen bedient. Gefordert wird die gestalterische Umsetzung der Ausstellungsinhalte in enger Zusammenarbeit mit dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig und unter Berücksichtigunug konservatorischer, didaktischer und szenografischer Gesichtspunkte. Mit „Gestaltung“ sind sowohl die Ausstellungsarchitektur als auch die Ausstellungsgrafik und das Beleuchtungskonzept gemeint.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-07-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-06-17.

Wer? Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-06-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-06-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Gegenstand der Beauftragung ist die Umgestaltung der Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig (ZFL). Hierfür sind Leistungen gemäß § 34 HOAI, LPH 1-8 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Bauüberwachung und Dokumentation) zu erbringen. Die Nettobausumme (Produktion und Aufbau Ausstellung inkl. Gestaltung und Produktion Grafik, Lichtplanung und Elektroleistungen) für die Realisierung der Dauerausstellung wird mit 1.960.000,-- Euro netto veranschlagt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland
Postanschrift: Willy-Brandt-Allee 14
Postleitzahl: 53113
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.hdg.de 🌏
E-Mail: bartel@hdg.de 📧
Telefon: +49 2289165-345 📞
Fax: +49 2289165-287 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-17 📅
Einreichungsfrist: 2016-07-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 119-212516
ABl. S-Ausgabe: 119
Zusätzliche Informationen
A) Allgemeine Hinweise zum Verfahrensablauf Die ausgeschriebene Dienstleistung wird im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gemäß § 17 VgV (Teilnahmewettbewerb) vergeben. Nach Auswahl der Bewerber für die zweite Stufe des Verfahrens ist vorgesehen, Unterlagen zu einer vom Auslober gestellten Entwurfsaufgabe auszuarbeiten. Der ca. siebenwöchige Zeitraum zur Erarbeitung der Entwurfsaufgabe ist in den Monaten zwischen August und September 2016 geplant. Welche Unterlagen und in welcher Qualität diese auszuarbeiten sind, wird mit der Einladung für die zweite Stufe an alle ausgewählten Bewerber mitgeteilt. Ziel der Ausschreibung ist es, insbesondere neben der gestalterischen Qualität die wissenschaftlichen und didaktischen Konzepte in kooperativer Arbeitsweise gemäß den heutigen museumspädagogischen Anforderungen umzusetzen. Der ausgearbeitete Entwurf wird anhand der unter IV.1.2 aufgeführten Kriterien bewertet werden. Die Entwurfsausarbeitung wird gemäß § 77 Abs. 2 VgV mit einem angemessenen Pauschalhonorar vergütet. Der Auftraggeber behält sich gem. § 17 Abs. 11 VgV vor, den Auftrag bereits auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen, ohne in Verhandlungen einzutreten. Der Auftraggeber weist gem. § 17 Abs. 12 VgV darauf hin, dass das Verfahren ggfs. in verschiedenen Phasen abgewickelt wird, um so die Zahl der zu verhandelnden Angebote ggfs. nach Erhalt der Erstangebote oder im weiteren Verlauf des Verfahrens anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien zu verringern. Teilnahmeunterlagen 1.) Bei Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag (Vordruck 1) für die Bewerbergemeinschaft als Ganzes einmal auszufüllen und vorzulegen. Zusätzlich ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung (Vordruck 4) vorzulegen. Die Vordrucke 2 und 3 (Allgemeine und Besondere Eignungsnachweise und Referenzen) sowie die dort geforderten Nachweise sind in diesem Fall durch jedes Mitglied vorzulegen. 2.) Die vorgenannten Vordrucke sind im Internet unter der Adresse www.evergabe-online.de erhältlich. Es sind ausschließlich die vorgesehenen Vordrucke zu verwenden. Der rechtsverbindlich unterzeichnete Teilnahmeantrag mit den darin enthaltenen Erklärungen ist zusammen mit den weiteren geforderten Nachweisen (Vordrucke 2 und 3 sind von jedem Bewerber abzugeben) in einem verschlossenen Umschlag an die unter Ziffer I.1 genannte Anschrift zu senden. Eine persönliche Übergabe der Bewerbungsunterlagen kann nur innerhalb der Bewerbungsfrist erfolgen. Bitte kennzeichnen Sie die Sendung außen auf dem Umschlag deutlich mit dem Hinweis „Teilnahmeantrag Umgestaltung ZFL“. Der Teilnahmeantrag (Vordruck 1) ist samt der weiteren erforderlichen Erklärungen ( in jedem Fall Vordruck 2 und 3, ggfs. Vordrucke 4 und 5) innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und unterschrieben einzureichen. Soweit der Bewerbung geforderte Nachweise und Unterlagen (Punkt III.2.1 bis III.2.3) nicht beiliegen sind diese auf Anforderung innerhalb der hierfür benannten Frist nachzureichen. Werden nachgeforderte Unterlagen nicht innerhalb der Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren. Eingereichte Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Auskünfte werden ausschließlich über die unter Ziffer I.1 genannten Kontaktdaten erteilt. Zur Gewährleistung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber werden die Rückfragen, sobald sie beantwortet sind, auf der Webseite www.evergabe-online.de veröffentlicht.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Neugestaltung der 1.900 qm großen Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig (ZFL). Gegenstand der Beauftragung ist die Umgestaltung der Dauerausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig (ZFL). Hierfür sind Leistungen gemäß § 34 HOAI LPH 1-8 (Grundlagenermittlung, Vorplanung, Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung, Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe, Bauüberwachung und Dokumentation) zu erbringen. Ziel ist eine moderne, besucherfreundliche und erlebnisorientierte Darstellung, die sich innovativer architektonischer, interaktiver, multimedialer und musealer Mittel gleichermaßen bedient. Gefordert wird die gestalterische Umsetzung der Ausstellungsinhalte in enger Zusammenarbeit mit dem Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig und unter Berücksichtigunug konservatorischer, didaktischer und szenografischer Gesichtspunkte. Mit „Gestaltung“ sind sowohl die Ausstellungsarchitektur als auch die Ausstellungsgrafik und das Beleuchtungskonzept gemeint.
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Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich die Option zur stufenweisen Beauftragung vor. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf eine Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Referenznummer: xx/2016
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Zeitgeschichtliches Forum Leipzig Grimmaische Straße 6 04109 Leipzig.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.) Vollständig ausgefüllter und von dem/den Büroinhaber(n), dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigen Vertreter(n) rechtsverbindlich unterschriebener Teilnahmeantrag gemäß Vordruck 1. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist zusätzlich eine Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Vordruck 4 vorzulegen – es ist nur ein Teilnahmeantrag pro Bewerber zugelassen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft hat jedes Mitglied die Teilnahmebedingungen zu erfüllen. Jedes Mitglied muss die Eignung für den Leistungsbestandteil, den es angebotsgemäß übernehmen soll, nachweisen. 2.) Rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung nach §§ 123 und 124 GWB (Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) gemäß Vordruck 2 (Allgemeine Eignungsnachweise). Diese Erklärung ist im Falle einer Bewerbergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen. 3.) Bei juristischen Personen ist ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder aus sonstigen einschlägigen Berufsregistern, in Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes vorzulegen. 4.) Angabe von Art und Umfang des Auftrages, für den der Bewerber möglicherweise einen Unterauftrag zu erteilen beabsichtigt gemäß § 36 Abs. 1 VgV. Der Bewerber muss für Nachunternehmer, auf deren Eignung er sich berufen möchte, einen vom Nachunternehmer unterzeichneten Vordruck 5 (Verpflichtungserklärung) vorlegen. Ebenso hat der Nachunternehmer in diesem Fall seine besondere Eignung gemäß Vordruck 3 (Besondere Eignungsnachweise und Referenzen) nachzuweisen. Für die Bewerbung sind ausschließllich die vorgesehenen Vordrucke 1 bis 5 (Teilnahmeunterlagen) zu verwenden. Diese können auf der Webseite www.evergabe-online.de heruntergeladen werden. Sofern gesonderte Unterlagen (bspw. Auszug Handelsregister, Referenzen) vorzulegen sind, wird darauf in dieser Bekanntmachung oder den Teilnahmeunterlagen entsprechend hingewiesen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1.) Im Fall einer Beauftragung ist eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 520 000 EUR für Personenschäden und 155 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen bzw. soweit nicht vorhanden durch eine entsprechende Eigenerklärung über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall zu bestätigen. Sofern eine entsprechende Versicherung bereits besteht sind die Angaben hierzu in Vordruck 3 (Besondere Eignungsnachweise und Referenzen) zu tätigen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied zu erbringen. 2.) Eigenerklärung über a.) den Gesamthonorarumsatz des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft / des für die Eignung erforderlichen Nachunternehmers und b.) den Honorarumsatz im Bereich Ausstellungsplanung für Museen, jeweils für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind zu addieren. Junge oder neu gegründete Bewerber können ihre finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch andere geeignet erscheinende Belege nachweisen, bei Kapitalgesellschaften zum Beispiel in der Höhe des Gesellschafterkapitals. Die entsprechenden Angaben sind jeweils an den dafür vorgesehenen Stellen des Vordrucks 3 (Besondere Eignungsnachweise und Referenzen) bzw. -wenn gefordert- auf gesonderter Anlage zu machen. Dieser ist von jedem Bewerber, jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie jedem für die Eignung erforderlichen Nachunternehmer abzugeben.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1.) Liste mit Namen, beruflicher Qualifikation, Berufs- und Projekterfahrung der Personen, die für die Ausführung von Aufträgen vergleichbarer Art und Größe zur Verfügung stehen, insbesondere des vorgesehenen Projektleiters. Die Mitarbeiterstruktur muss die Bereiche Grafik, Szenografie, Architektur und Medien abdecken. Mindestens ein Mitarbeiter muss über die fachliche und technische Kompetenz für museale raumbildende Innenausbauten verfügen (Dipl.Ing. Architekt/in bzw. BA Architekt/in / Innenarchitekt/in mit der Berechtigung,die Berufsbezeichnung Architekt/in / Innenarchitekt/in führen zu dürfen); ein entsprechender Nachweis ist dem Teilnahmeantrag beizufügen. Die entsprechenden Angaben sind jeweils an den dafür vorgesehenen Stellen des Vordrucks 3 (Besondere Eignungsnachweise und Referenzen) bzw. -wenn gefordert- auf gesonderter Anlage zu machen. Dieser ist von jedem Bewerber, jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie jedem für die Eignung erforderlichen Nachunternehmer abzugeben. 2.) Liste der wesentlichen in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen mit Angaben zum Projektbudget, Rechnungswert, Auftraggeber und Leistungserbringer (insbesondere Projektleiter/Bauleiter). Die entsprechenden Angaben sind jeweils an den dafür vorgesehenen Stellen des Vordrucks 3 (Besondere Eignungsnachweise und Referenzen) bzw. -wenn gefordert- auf gesonderter Anlage zu machen. Dieser ist von jedem Bewerber, jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie jedem für die Eignung erforderlichen Nachunternehmer abzugeben.
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Mindeststandards:
3.) Drei vergleichbare, ausführlich beschriebene und fotografisch dokumentierte Referenzprojekte der letzten zehn Jahre mit Angaben zu Bauherr/Auftraggeber, Ort, Art der Ausstellung, Entwurfsverfasser, Leistungszeitraum, Fläche, Projektkosten und dem Umfang der erbrachten Leistungen. Pro Referenzprojekt sind jeweils zwei einseitig bedruckte DIN-A3-Bögen einzureichen. Anhand der Unterlagen soll erkennbar sein: – die gestalterische Qualität der Referenzprojekte (Gesamtkonzept, Details, Farben, Materialien, Lichtkonzept, Ausstellungsgrafik, audiovisuelle Medien), – dass der Bewerber bereits zeitgeschichtliche Dauerausstellungen gestaltet hat und über mehrjährige Erfahrungen mit Gestaltung und Planung von Ausstellungsarchitektur verfügt, – dass der Bewerber bereits museale Original-Objekte unter Beachtung konservatorischer Anforderungen in Ausstellungen integriert hat. Die o.g. Referenzen sind vergleichbar, wenn – mindestens eins der Referenzprojekte 1.000 Quadratmeter, die beiden anderen mindestens 300 Quadratmeter Ausstellungsfläche haben, – bei mindestens einem der Referenzprojekte die Baukosten über 500.000 Euro lagen, – mindestens eins der Referenzprojekte eine Dauerausstellung war, – mindestens zwei der Referenzprojekte Ausstellungen zu zeitgeschichtlichen Themen waren, – alle drei Referenzprojekte Originalobjekte, audiovisuelle Medien und interaktive Elemente einbeziehen. Darüber hinaus gehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen. Die Referenzprojekte müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können die Referenzprojekte von verschiedenen Partnern der Bewerbergemeinschaft eingereicht werden, jedoch soll die oben genannte Anzahl der Referenzblätter insgesamt nicht überschritten werden. Der Vordruck 3 (Besondere Eignungsnachweise und Referenzen) ist von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft abzugeben. Referenzprojekte eines Nachunternehmers sind nur dann zugelassen, wenn der Bewerber eine vom Nachunternehmer unterschriebene Verpflichtungserklärung (Vordruck 5) vorlegt und der Bewerber die Eignung des Nachunternehmers mit dem Teilnahmeantrag und einem vom Nachunternehmer ausgefüllten Vordruck 3 (Besondere Eignungsnachweise und Referenzen) nachweist. Unter fremden Namen in verantwortlicher Position (Büro- oder Projektleiter) erstellte Referenzprojekte sind zulässig, sofern der Urheberrechtsinhaber seine Zustimmung erteilt hat und den maßgeblichen Anteil des Bewerbers an dem Projekt bestätigt. Der Leistungsanteil des Bewerbers ist zu erläutern.
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Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Es gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und die Anforderungen des § 128 GWB.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Eine Bewerbergemeinschaft besteht im Falle der Aufforderung zur Angebotsabgabe als Bietergemeinschaft fort und wird im Falle der Zuschlagserteilung als Arbeitsgemeinschaft tätig. Die Mitglieder haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Bewerbergemeinschaftserklärung (siehe Vordruck 4 der Teilnahmeunterlagen) vorzulegen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 4
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Auswahlkriterien:
Gestalterischer Ansatz (Formensprache, Farbkonzept, Eigenständigkeit der Idee) 30 %, Umgang mit Exponaten (Einbindung ins Gesamtbild, Umgang mit der auratischen Wirkung des Objekts, konservatorische Gesichtspunkte) 20 %, Umsetzung von Ausstellungsinhalten (Inhaltliche Durchdringung, Erkennen von Hierarchien, Setzen von Eyecatchern) 20 %, Gestaltung interaktiver Elemente (Funktionalität, Animierender Charakter, Didaktischer Nutzen) 10 %, Einbindung audiovisueller Medien (technische Innovation, effektvolle Nutzung, Hierarchie der Mittel) 10 %, Grafisches Konzept (Typografie, Umgang mit Bildern, strukturierende Funktion) 10 %.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-08-08 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Herrn Guido Bartel
Internetadresse: www.hdg.de 🌏
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-01-15 📅
Datum des Endes: 2018-10-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: xx/2016

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 2289499-0 📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren des Bundes ist das Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes, Villemombler Straße 76, 53123 Bonn, Tel. +49 228 94990, Fax. +49 228 9499400. Gemäß §160 Abs. 3 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften spätestens innerhalb von zehn Kalendertagen bei der Vergabestelle des Auftraggebers gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus diesem Bekanntmachungstext ergeben, müssen innerhalb der Bewerbungsfrist gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden, vergl. § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 119-212516 (2016-06-17)