Neugestaltung Obere Kaiserstraße, Rastatt: Objektplanung Verkehrsanlagen und Freianlagen LP 5-9, Örtliche Bauüberwachung

Stadt Rastatt

Die Stadt Rastatt plant im Rahmen der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme Aktive Stadt und Ortsteilzentren (ASP) die Neugestaltung der oberen Kaiserstraße. Für die ASP-Maßnahme liegt ein Zuwendungsbescheid des Regierungspräsidiums Karlsruhe für den Bewilligungszeitraum 2012 bis 2020 vor.
Das Plangebiet liegt im südlichen Bereich der barocken Innenstadt und ist wesentlicher Bestandteil der historischen Stadtanlage. Die Stadtanlage entwickelt sich an der zentralen Schlossachse mit einer zweiten, senkrecht dazu angeordneten Achse – der Kaiserstraße. Die Kaiserstraße gliedert sich über die auf der Querachse angeordnete katholische Stadtkirche und das historische Rathaus in einen unteren, mittleren und oberen Abschnitt.
Die „obere Kaiserstraße“ umfasst den Abschnitt der Kaiserstraße zwischen der Stadtkirche im Nordwesten bis zur Kapellenstraße im Südosten. Dieser Abschnitt ist nicht nur in stadthistorischer Hinsicht von hoher Bedeutung; vielmehr handelt es sich zusammen mit der Poststraße um den wichtigsten Einzelhandelsstandort der Rastatter Innenstadt.
Ziel des Projektes ist, die obere Kaiserstraße zu einer attraktiven, gemischt genutzten Platzfläche zu gestalten und die Funktionen ÖPNV-Haltepunkt und Parkierung zu integrieren. Aufgrund der hohen städtebaulichen Bedeutung des Plangebiets hat die Stadt Rastatt im Jahr 2015 eine Mehrfachbeauftragung von vier interdisziplinären Bürogemeinschaften (Landschaftsarchitekten und Verkehrsplaner) zur Erarbeitung eines städtebaulichen Entwurfes durchgeführt. Das im Wettbewerb bearbeitete Plangebiet von ca. 1 ha umfasst neben der oberen Kaiserstraße auch die Rappenstraße, welche parallel zur Poststraße bis zur Herrenstraße verläuft. Der im Ergebnis des Wettbewerbs mit dem ersten Preis ausgezeichnete Gestaltungsentwurf wurde daraufhin zur Realisierung ausgewählt. Im Anschluss erfolgte die Beauftragung der Planerleistungen bis zur Entwurfsplanung (LP 3) für die Neugestaltung der oberen Kaiserstraße. Die im Planungswettbewerb enthaltene Neugestaltung der Rappenstraße soll erst in einem späteren Schritt als gesondertes Vorhaben weiter verfolgt werden.
Nach den Planungen der städtischen Verwaltung soll die Neugestaltung der oberen Kaiserstraße in den Jahren 2017 und 2018 baulich umgesetzt werden. Dieses Vergabeverfahren umfasst die für die Umsetzung erforderlichen Planungsleistungen für die o. g. Maßnahmen, bestehend aus der Objektplanung für die Verkehrsanlagen und Freianlagen, jeweils Lph. 5-9 sowie die Örtliche Bauüberwachung für die Verkehrsanlagen. Die genannten Planungsleistungen sollen an einen Gesamtplaner vergeben werden.
Parallel bzw. vorauslaufend zur Neugestaltung der oberen Kaiserstraße sind im Planungsgebiet Tiefbauarbeiten vorgesehen, wobei insbesondere die unter der Kaiserstraße verlaufende Kanalisation mit einem Stauraumkanal instandgesetzt wird und verschiedene Versorgungsleitungen neu verlegt werden sollen. Die Planungsleistungen wurden bereits separat beauftragt. Die hier zu vergebenden Leistungen sind eng mit diesen Parallelvorhaben abzustimmen. Zur Reduzierung von Schnittstellen und Beeinträchtigungen während der Bauausführung wird eine gemeinsame Ausschreibung und Beauftragung aller Bauleistungen in mehreren Losen angestrebt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-07-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-06-10.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-06-10 Auftragsbekanntmachung
2017-02-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-06-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Der Leistungsumfang der zu vergebenden Planungsleistungen gliedert sich in folgende Teilleistungen und Stufen:Pos. 1) Objektplanung Verkehrsanlagen;Kostenannahme: anrechenbare Kosten ca. 1 100 000 EUR;Pos. 1.1) Grundleistungen nach § 47 HOAI;Pos. 1.1.1) Leistungsphasen 5 bis 6;Pos. 1.1.2) Optional Leistungsphasen 7 bis 8;Pos. 1.1.3) Optional Leistungsphase 9;Pos. 1.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Verkehrsanlagen für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 13.1, HOAI;Pos. 2) Objektplanung Freianlagen.Kostenannahme: anrechenbare Kosten ca. 900 000 EUR:Pos. 2.1) Grundleistungen nach § 39 HOAI;Pos. 2.1.1) Leistungsphasen 5 bis 6;Pos. 2.1.2) Optional Leistungsphasen 7 bis 8;Pos. 2.1.3) Optional Leistungsphase 9;Pos. 3) Mitwirkung Öffentlichkeitsarbeit;Pos. 3.1) Optional Besondere Leistungen im Rahmen der baubegleitenden Öffentlichkeitsarbeit.Die Leistungen sollen in folgenden Stufen beauftragt werden (stufenweise Beauftragung):Stufe I: Leistungsphasen 5-6 (Pos. 1.1.1 und 2.1.1);Stufe II: Optionale weitere Leistungen gemäß Auflistung oben.200 000220 000
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Rastatt
Postanschrift: Herrenstraße 15
Postleitzahl: 76437
Postort: Rastatt
Kontakt
Internetadresse: http://www.rastatt.de 🌏
E-Mail: markus.frass@rastatt.de 📧
Telefon: +49 72229725100 📞
Fax: +49 72229725199 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-10 📅
Einreichungsfrist: 2016-07-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 114-203590
ABl. S-Ausgabe: 114
Zusätzliche Informationen
VI.3.1): Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind auf der Internetadresse http://www.wat.de//vgv-f.ra-kaiserstr.html frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Internetseite wird hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren fortlaufend fortgeschrieben und nach Ablauf der Teilnahmefrist deaktiviert. Zu den dort bereitgestellten Unterlagen gehören u. a.: a) Weitere Informationen zum Planungsprojekt b) Dokument „Fragen und Antworten“ zum Vergabeverfahren. c) Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als Dateivorlage im XML-Format mit Hinweisen zur Bearbeitung d) Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ als Dateivorlage VI.3.2): Der Teilnahmeantrag und alle geforderten Unterlagen sind jeweils in Papierform DIN A 4 einzureichen (s. auch Ziff. III.2.1.1). Für den Teilnahmeantrag wird keine Vorlage bereitgestellt (z. B. formloses Anschreiben). Alle geforderten Angaben und Unterlagen sind, soweit im Einzelnen nichts anderes erwähnt ist, mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Zusätzlich zur Papierform können die vollständig ausgefüllte EEE und das Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ vom Bewerber auf einem Dateiträger (CD o.ä.) gespeichert und so elektronisch mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden (nicht verlangt). VI.3.3): Der Teilnahmeantrag ist in einem doppelten Umschlag beim Auftraggeber einzureichen (Postanschrift siehe Ziff. I.1). Der innere Umschlag ist deutlich mit dem Vermerk: „VgV-F Verfahren Neugestaltung Obere Kaiserstraße, Rastatt – Nicht öffnen vor dem 11.7.2016, 11:00 Uhr“ zu kennzeichnen. Die Teilnahmeanträge werden gemäß § 55 (1) VgV erst nach Ablauf des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge geöffnet. VI.3.4): Fragen zum Ausschreibungsverfahren sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an die im Anhang A I genannte Kontaktstelle (E-Mail: b.buechele@wat.de) zu richten. Alle Fragen müssen bis spätestens 30.6.2016, 11:00 Uhr vorliegen, um eine rechtzeitige Beantwortung nach dem Gleichbehandlungsgebot zu gewährleisten. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Alle rechtzeitig eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden in anonymisierter Form auf der vorgenannten Internetseite veröffentlicht. Das Dokument wird fortlaufend fortgeschrieben und letztmalig bis spätestens 04.07.2016, 11:00 Uhr aktualisiert und entsprechend gekennzeichnet. VI.3.5): Die geforderten Unterlagen sind in der in dieser Bekanntmachung genannten Reihenfolge in den Teilnahmeantrag aufzunehmen. Bewerbungsunterlagen, die über die verlangten Nachweise hinausgehen, werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Von der Vorlage von zusätzlichem Informationsmaterial ist Abstand zunehmen. VI.3.6): Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) zu Ziff. III.2.3.2 (Bewerber), III.2.3.3 (Projektleiter) und III.2.3.4 (Stellvertretender Projektleiter) sind vom Bewerber nach hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen zu priorisieren und in entsprechender Reihenfolge in die Bewerbung aufzunehmen (gilt insbesondere für die geforderten Mindesterfahrungen). Die Angaben zu den Referenzen sind hierbei mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung anzugeben. Im Auswahlverfahren werden nur die Referenzen der jeweiligen Referenzliste des Bewerbungsformulars ausgewertet. Weitere Referenzen werden in der Wertung nicht berücksichtigt. Weitere Hinweise zu den Angaben zu Ziff. III.2.3.2 (Bewerber) in den Formblättern: 1.) Der Auftraggeber akzeptiert nach § 48 (3) VgV, wenn folgende Grundangaben zu den Referenzen in der EEE Teil IV C), Eingabefelder „Erbringung von Dienstleistungen der genannten Art“ angegeben werden: Projektbezeichnung (Eintrag im Feld „Beschreibung“); anrechenbare Kosten (Feld „Betrag“), Ende des Leistungszeitraums (Feld „Datum“), Auftraggeber (Feld „Empfänger“). 2.) Der Auftraggeber akzeptiert und bevorzugt, wenn die in der EEE möglichen Grundangaben aus Nr. 1 zusätzlich oder ersatzweise im Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ angegeben werden. Bei vollständigem Eintrag aller Referenzangaben im Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ kann auf die betreffenden Grundangaben in der EEE verzichtet werden. 3.) Alle weiteren geforderten Angaben zu den Referenzen sind im Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ einzutragen. VI.3.7): Die Erfüllung der Mindeststandards und Eignungskriterien für das Auswahlverfahren ist nach eigener Einschätzung vom Bewerber selbst im Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ einzutragen und wird vom Auftraggeber anhand der eingereichten Angaben – sowie im Fall des Bewerbers anhand der Beschreibungen der Referenzen Nr. 1 und 2 sowie ggf. durch Einholung von Auskünften bei Auftraggebern – überprüft und abschließend bewertet. Bei der Bewertung der Referenzen des Bewerbers (Ziff. III.2.3.2)) im Auswahlverfahren erfolgt eine gesonderte Gewichtung mit differenzierter Bewertung der Referenzen Nr. 1-2 (Details vgl. Bewerbungsbogen „Eignungskriterien“). VI.3.8): Im Zuge einer Mehrfachbeauftragung wurden im Jahr 2015 bereits Planungsbüros mit der Erbringung von Planungsleistungen in Vorentwurfsqualität beauftragt. Folgende Büros wurden im Ergebnis dieses Wettbewerbs mit dem 1. Preis ausgezeichnet und sind derzeit mit der weiteren Planung des Entwurfes bis zur LP 3 beauftragt: Büro Bauer.Landschaftsarchitekten, Karlsruhe in Arbeitsgemeinschaft mit Büro StetePlanung, Darmstadt. Die mit der Planung bis zur LP 3 beauftragten Büros werden vom vorliegenden Vergabeverfahren nicht ausgeschlossen, da sie nicht an der Vorbereitung und Durchführung des Verfahrens beteiligt waren bzw. sind. Die Grundsätze des fairen Wettbewerbs und der Gleichbehandlung aller Bewerber werden im Verfahren vom Auftraggeber insbesondere dadurch sichergestellt, dass Erfahrungen bis zur Leistungsphase 3 – so auch aus diesem Projekt – bei den Eignungs- und Zuschlagskriterien nicht gewertet werden. VI.3.9): Die Leistungen der Vor- und Entwurfsplanung sind noch in Bearbeitung; hierzu können im Rahmen des Vergabeverfahrens vorläufig keine Unterlagen zur Verfügung gestellt werden. In der zweiten Stufe des Verfahrens ist beabsichtigt, den zum Angebot aufgeforderten Bewerbern Vorabzüge der Planung für die Angebotserstellung zur Verfügung zu stellen. VI.3.10): Alle Angaben der Bewerber haben in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Übersetzer beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden. VI.3.11): Die Teilnahmeanträge verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. VI.3.12): Die Kosten für die Bewerbung und die Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden nicht erstattet (§ 77 (1) VgV). VI.3.13): Für das Verhandlungsverfahren ist folgender Terminablauf vorgesehen: a) Versand der Angebotsaufforderungen an ausgewählte Bewerber: vsl. 1.8.2016, b) Frist für die Einreichung der Angebote der Bieter: vsl. 31.8.2016, c) Verhandlungstermine und Zuschlagentscheidung: vsl. KW 37 (vsl. 12.9.2016).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Rastatt plant im Rahmen der städtebaulichen Erneuerungsmaßnahme Aktive Stadt und Ortsteilzentren (ASP) die Neugestaltung der oberen Kaiserstraße. Für die ASP-Maßnahme liegt ein Zuwendungsbescheid des Regierungspräsidiums Karlsruhe für den Bewilligungszeitraum 2012 bis 2020 vor.
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Das Plangebiet liegt im südlichen Bereich der barocken Innenstadt und ist wesentlicher Bestandteil der historischen Stadtanlage. Die Stadtanlage entwickelt sich an der zentralen Schlossachse mit einer zweiten, senkrecht dazu angeordneten Achse – der Kaiserstraße. Die Kaiserstraße gliedert sich über die auf der Querachse angeordnete katholische Stadtkirche und das historische Rathaus in einen unteren, mittleren und oberen Abschnitt.
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Die „obere Kaiserstraße“ umfasst den Abschnitt der Kaiserstraße zwischen der Stadtkirche im Nordwesten bis zur Kapellenstraße im Südosten. Dieser Abschnitt ist nicht nur in stadthistorischer Hinsicht von hoher Bedeutung; vielmehr handelt es sich zusammen mit der Poststraße um den wichtigsten Einzelhandelsstandort der Rastatter Innenstadt.
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Ziel des Projektes ist, die obere Kaiserstraße zu einer attraktiven, gemischt genutzten Platzfläche zu gestalten und die Funktionen ÖPNV-Haltepunkt und Parkierung zu integrieren. Aufgrund der hohen städtebaulichen Bedeutung des Plangebiets hat die Stadt Rastatt im Jahr 2015 eine Mehrfachbeauftragung von vier interdisziplinären Bürogemeinschaften (Landschaftsarchitekten und Verkehrsplaner) zur Erarbeitung eines städtebaulichen Entwurfes durchgeführt. Das im Wettbewerb bearbeitete Plangebiet von ca. 1 ha umfasst neben der oberen Kaiserstraße auch die Rappenstraße, welche parallel zur Poststraße bis zur Herrenstraße verläuft. Der im Ergebnis des Wettbewerbs mit dem ersten Preis ausgezeichnete Gestaltungsentwurf wurde daraufhin zur Realisierung ausgewählt. Im Anschluss erfolgte die Beauftragung der Planerleistungen bis zur Entwurfsplanung (LP 3) für die Neugestaltung der oberen Kaiserstraße. Die im Planungswettbewerb enthaltene Neugestaltung der Rappenstraße soll erst in einem späteren Schritt als gesondertes Vorhaben weiter verfolgt werden.
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Nach den Planungen der städtischen Verwaltung soll die Neugestaltung der oberen Kaiserstraße in den Jahren 2017 und 2018 baulich umgesetzt werden. Dieses Vergabeverfahren umfasst die für die Umsetzung erforderlichen Planungsleistungen für die o. g. Maßnahmen, bestehend aus der Objektplanung für die Verkehrsanlagen und Freianlagen, jeweils Lph. 5-9 sowie die Örtliche Bauüberwachung für die Verkehrsanlagen. Die genannten Planungsleistungen sollen an einen Gesamtplaner vergeben werden.
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Parallel bzw. vorauslaufend zur Neugestaltung der oberen Kaiserstraße sind im Planungsgebiet Tiefbauarbeiten vorgesehen, wobei insbesondere die unter der Kaiserstraße verlaufende Kanalisation mit einem Stauraumkanal instandgesetzt wird und verschiedene Versorgungsleitungen neu verlegt werden sollen. Die Planungsleistungen wurden bereits separat beauftragt. Die hier zu vergebenden Leistungen sind eng mit diesen Parallelvorhaben abzustimmen. Zur Reduzierung von Schnittstellen und Beeinträchtigungen während der Bauausführung wird eine gemeinsame Ausschreibung und Beauftragung aller Bauleistungen in mehreren Losen angestrebt.
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Menge oder Umfang:
Der Leistungsumfang der zu vergebenden Planungsleistungen gliedert sich in folgende Teilleistungen und Stufen:
Pos. 1) Objektplanung Verkehrsanlagen;
Kostenannahme: anrechenbare Kosten ca. 1 100 000 EUR;
Pos. 1.1) Grundleistungen nach § 47 HOAI;
Pos. 1.1.1) Leistungsphasen 5 bis 6;
Pos. 1.1.2) Optional Leistungsphasen 7 bis 8;
Pos. 1.1.3) Optional Leistungsphase 9;
Pos. 1.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Verkehrsanlagen für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 13.1, HOAI;
Pos. 2) Objektplanung Freianlagen.
Kostenannahme: anrechenbare Kosten ca. 900 000 EUR:
Pos. 2.1) Grundleistungen nach § 39 HOAI;
Pos. 2.1.1) Leistungsphasen 5 bis 6;
Pos. 2.1.2) Optional Leistungsphasen 7 bis 8;
Pos. 2.1.3) Optional Leistungsphase 9;
Pos. 3) Mitwirkung Öffentlichkeitsarbeit;
Pos. 3.1) Optional Besondere Leistungen im Rahmen der baubegleitenden Öffentlichkeitsarbeit.
Die Leistungen sollen in folgenden Stufen beauftragt werden (stufenweise Beauftragung):
Stufe I: Leistungsphasen 5-6 (Pos. 1.1.1 und 2.1.1);
Stufe II: Optionale weitere Leistungen gemäß Auflistung oben.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 200 000 💰
220 000 💰
Beschreibung der Optionen:
Optionale Planungsleistungen gemäß Nennung in II.2.1). Die optionalen Leistungen der Stufe II werden in Abhängigkeit des Projektfortschrittes nach Erbringung der Leistungsphasen 5 und 6 (Vorlage bepreistes LV) und der Mittelbereitstellung für die Umsetzung vom Auftraggeber schriftlich abgerufen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung optionaler Leistungen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung optionaler Leistungen nicht in Anspruch zu nehmen oder auf Teilleistungen zu beschränken, wenn z. B. die Gesamtmaßnahme nicht mehr weitergeführt wird, einzelne Teilleistungen gemäß Projektfortschritt nicht mehr erforderlich werden, der Auftraggeber mit der Qualität der erbrachten Leistungen nicht zufrieden ist oder keine Einigung über eventuelle zusätzlich erforderliche Leistungen erzielt wird.
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Vorläufiger Zeitplan für die Nutzung von Optionen: 3 Monate
Referenznummer: I75107006001
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Rastatt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
III.2.1.1):
Teilnahmeanträge und Angebote sind rechtsverbindlich zu unterzeichnen und in Papierform in einem verschlossenen Umschlag einzureichen (§§ 53 (4) bis (6) VgV). Die Person(en), die zur Unterzeichnung des Antrags und zur Vertretung des Bewerbers in diesem Vergabeverfahren ermächtigt ist (sind), ist (sind) in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung gemäß Ziff. III.2.1.2) und durch ergänzende Informationen zur Berechtigung der Vertretung gem. Ziff. III.2.1.7) zu benennen.
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III.2.1.2):
Als vorläufiger Beleg der Eignung und des Nicht-Vorliegens von Ausschlussgründen im Sinn des § 48 (3) VgV ist eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV vorzulegen. Die EEE wird als Vorlage vom Auftraggeber über die in Ziff. VI.3) genannte Internetseite zusammen mit weiteren Unterlagen elektronisch bereitgestellt. Die EEE ist in Papierform auszufertigen, rechtsverbindlich zu unterzeichnen und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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Ergänzend zur EEE und den darin geforderten Angaben werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in den nachfolgenden Ziffern dieser Bekanntmachung genannt sind.
III.2.1.3):
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) gemäß Ziff. III.2.1.2) für jedes Mitglied vorzulegen (§ 47 (4) VgV).
III.2.1.4):
Bewerber-/Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften und ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der Bietergemeinschaft hinaus (§§ 47 (3) und 53 (9) VgV). Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine dementsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung einzureichen.
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III.2.1.5):
Für Unternehmer, an die der Bewerber beabsichtigt einen Unterauftrag zu vergeben, ist die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) separat in Papierform vorzulegen (§ 47 (2) VgV). In diesem Fall wird im Hinblick auf die Eignungsprüfung mit dem Teilnahmeantrag eine zusätzliche Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als Unterauftrag zu vergeben (§ 46 (3) Nr. 10 VgV).
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III.2.1.6):
Verpflichtungserklärungen nach § 47 (1) VgV der Unternehmer, an die ein Unterauftrag vergeben werden soll, werden von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind spätestens mit dem Angebot vorzulegen.
III.2.1.7):
Vorlage eines aktuellen Nachweises nach § 44 (1) VgV für die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder auf andere Weise für die erlaubte Berufsausübung (ausgestellt nach dem 1.4.2016, in der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister; bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung; bei Unternehmen die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o.ä. verpflichtet sind durch Eigenerklärung). Aus dem Nachweis müssen die Rechtsform und die Berechtigung der Person(en) für die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags und der verlangten Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
III.2.2.1):
Nachweis nach § 45 (4) Nr. 2 VgV zur Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 2 000 000 EUR für Personenschäden und von 2 000 000 EUR für sonstige Schäden. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung entsprechender Deckung zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen.
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III.2.2.2):
Erklärung nach § 45 (4) Nr. 4 VgV über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren (Angabe in EEE gemäß Ziff. III.2.1.2)).
III.2.2.3):
Erklärung nach § 45 (4) Nr. 8 VgV, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist (Angabe in EEE gemäß Ziff. III.2.1.2)).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3.1):
Erklärung nach § 43 (1) VgV zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, fachliche Zuständigkeiten etc.) und der Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation mit zugehörigem Nachweis verlangt (z. B. Diplomzeugnis, siehe auch Ziff. III.3.1)).
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III.2.3.2):
Nachweis geeigneter Referenzen des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen in den letzten höchstens 15 Jahren, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (nachfolgend aufgeführte Mindeststandards zu beachten). Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert: Projektbezeichnung, anrechenbare Baukosten, Auftraggeber mit Ansprechpartner und Kontaktadresse mit Telefonnummer, Ausführungsort, Objekttyp und –größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen, Honorarzone, Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Insgesamt können maximal sechs Referenzen angegeben und gewertet werden; sie untergliedern sich wie folgt:
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a) Zwei Referenzen (Referenzen Nr. 1-2), die in besonderem Maße geeignet sind, das mit den anstehenden Aufgaben vergleichbare Leistungsspektrum des Bewerbers darzustellen und die Einhaltung der Mindeststandards für die Eignungskriterien nachzuweisen. Die beiden Referenzen werden einer differenzierten Bewertung unterzogen. Hierzu können zusätzlich zu den geforderten Referenzangaben im Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ beschreibende Darstellungen von maximal zwei Referenzen auf jeweils maximal zwei DIN A4 Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt).
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b) Weitere maximal vier Referenzen (Nr. 3-6, ohne Nr. 1-2) mit den o.a. Referenzangaben im Bewerbungsformular „Eignungskriterien“.
Weitere Hinweise zu den Angaben in den Formblättern: siehe zusätzliche Angaben in Ziff. VI.3.6
III.2.3.3):
Nachweis geeigneter Referenzen des Projektleiters nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (Referenzliste, nachfolgend aufgeführte Mindeststandards zu beachten). Insgesamt können maximal fünf Referenzen angegeben und gewertet werden. Die Angaben zu den Referenzen sind im Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ einzutragen (weiteres siehe zusätzliche Angaben unter Ziff. VI.3).
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III.2.3.4):
Nachweis geeigneter Referenzen des Stellvertretenden Projektleiters nach § 46 (3) Nr. 1 VgV über ausgeführte Leistungen, die ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen (Referenzliste, nachfolgend aufgeführte Mindeststandards zu beachten). Insgesamt können maximal fünf Referenzen angegeben und gewertet werden. Die Angaben zu den Referenzen sind im Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ einzutragen (weiteres siehe zusätzliche Angaben unter Ziff. VI.3).
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III.2.3.5):
Erklärung des Bewerbers nach § 46 (3) Nr. 3 VgV zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation (in der Regel durch Eigenerklärung, ggf. ergänzend Bescheinigung einer Zertifizierungsstelle).
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Mindeststandards:
Mindeststandards zu Ziff. III.2.3.2) (Referenzen Bewerber):
Erfahrungen mit Planungs- und Bauüberwachungsleistungen für innerörtliche Straßen und Plätze bzw. verkehrsberuhigte Bereiche mit verkehrstechnischen und/oder städtebaulichen Anforderungen mindestens der Honorarzone III. Für die Wertung als geeignete Referenzen gelten folgende Mindeststandards, die aus den Angaben des Bewerbers zu den Referenzen eindeutig hervorgehen müssen:
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a) vergleichbare Leistungen in der Objektplanung HOAI § 47 Verkehrsanlagen und/oder § 39 Freianlagen in den Leistungsphasen 5-8, ggf. in Kombination mit Besonderen Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung für Verkehrsanlagen.
b) bei abgeschlossenen Projekten: Abschluss LP 8 nach dem 1.10.2001 oder bei laufenden Projekten zumindest Abschluss LP 7 (erfolgte Vergabe) zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist.
c) anrechenbare Baukosten mindestens ca. 500 000 EUR.
d) mindestens ein Referenzprojekt für Verkehrsanlagen nach § 47 HOAI der Honorarzone III oder höher.
e) mindestens ein Referenzprojekt für Freianlagen nach § 39 HOAI der Honorarzone IV oder höher.
f) Ein Referenzprojekt mit kombinierten Leistungen für Verkehrsanlagen und Freianlagen, welches die Mindestanforderungen nach Buchstabe d.) und e.) jeweils erfüllt, kann als 2 separate Referenzen für die jeweiligen Leistungen angegeben und doppelt gewertet werden.
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III.2.3.3) (Referenzen Projektleiter) und III.2.3.4) (Referenzen Stellvertretender Projektleiter)
a) vergleichbare Leistungen in der Objektplanung HOAI § 47 Verkehrsanlagen und/oder § 39 Freianlagen in den Leistungsphasen 5-8 und/oder Besondere Leistungen der Örtlichen Bauüberwachung für Verkehrsanlagen nach Anlage 13.1 HOAI.
b) mindestens ein Referenzprojekt in der Funktion als verantwortlicher Projektleiter (> gilt für Projektleiter und Stellvertretenden Projektleiter) oder der Leitung der Örtlichen Bauüberwachung für Verkehrsanlagen (> gilt für Stellvertretenden Projektleiter).
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c) anrechenbare Baukosten mindestens ca. 500 TEUR
f) Ein Referenzprojekt mit kombinierten Leistungen für Verkehrsanlagen und Freianlagen, welches die Mindestanforderungen nach Buchstabe d.) und e.) jeweils erfüllt, kann als zwei separate Referenzen für die jeweiligen Leistungen angegeben und doppelt gewertet werden.
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III.2.3.3 (Referenzen Projektleiter) und III.2.3.4) (Referenzen Stellvertretender Projektleiter).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Es wird eine Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für sonstige Schäden gefordert. (§ 45 (1) Nr. 3 VgV).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß HOAI 2013.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gemäß § 43 VgV. Bedingungen zur gesamtschuldnerischen Haftung siehe Ziff. III.2.1.4).
Sonstige besondere Bedingungen:
III.1.4.1):
Zusätzliche Vertragsbedingungen zum Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG-BW) gemäß dem Kommunalen Vergabehandbuch für Baden-Württemberg (Formblatt KEV 117.3).
III.1.4.2):
Änderungen im Hinblick auf das vom Bewerber benannte Schlüsselpersonal (Projektleiter und Stellvertretender Projektleiter) und die Verteilung der Funktionen sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Dies betrifft auch die Beauftragung anderer Nachunternehmer.
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III.1.4.3):
Für den Auftrag gelten folgende terminliche Rahmenvorgaben:
a) Leistungsbeginn unmittelbar nach Abschluss des Verfahrens (geplanter Vertragsbeginn 1.10.2016)
b) Erbringung der Leistungsphasen 5 und 6 so, dass die Veröffentlichung der Ausschreibung der geplanten Bauleistungen im Hinblick auf die erforderliche Bindung der Haushaltsmittel noch im Dezember 2016 erfolgen kann.
c) Erbringung der weiteren Leistungen/Leistungsphasen so, dass die Bauausführung in voraussichtlich zwei Bauabschnitten in den Jahren 2017 und 2018 erfolgen kann. Als Fertigstellungstermin für die Bauleistungen wird der 31.12.2018 avisiert.
Diese Terminvorgaben werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil, sofern vom Auftraggeber im Verhandlungsverfahren keine geänderten Terminvorgaben mitgeteilt werden (z.B. Verschiebung des Leistungsbeginns ohne Verkürzung der Gesamtlaufzeit). Unmittelbar nach Leistungsbeginn ist vom beauftragten Bieter ein entsprechender Terminplan für die Ausführungsphase im Entwurf aufzustellen und mit dem AG abzustimmen, der diese Terminvorgaben als Rahmentermine ausweist.
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III.1.4.4):
Vorauslaufend und zeitweise parallel zur geplanten Bauausführung dieser Beauftragung sind Tiefbauarbeiten im Baufeld vorgesehen, die durch ein bereits beauftragtes anderes Ingenieurbüro geplant und überwacht werden. Es handelt sich um die Neuverlegung von Kanalisationsleitungen und eines Stauraumkanales sowie verschiedener Versorgungsleitungen. Die Bauleistungen für diese Parallelarbeiten sollen voraussichtlich als separate Lose gemeinsam mit den hier zu beplanenden Bauleistungen in einem Vergabeverfahren vergeben werden, um Synergieeffekte zur Ausführung durch eine Baufirma zu erreichen. Die hier zu vergebenden Planungs- und Überwachungsleistungen sind daher hinsichtlich der technischen und terminlichen Abhängigkeiten von Beginn an entsprechend mit den Parallelarbeiten des Ingenieurbüros für die Tiefbauarbeiten abzustimmen.
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III.1.4.5):
Die Bauausführung ist aufgrund der technischen und verkehrlichen Erfordernisse, auch im Zusammenwirken mit den o.a. Tiefbauarbeiten, abschnittweise vorgesehen. Angedacht ist eine Grobeinteilung in zwei Bauabschnitte (BA 1 = Fläche mit Kanalarbeiten nordwestlich Bernardusbrunnen, , BA 2 = Fläche südöstlich Bernardusbrunnen). Es bleibt vorbehalten, die Ausführung aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen in andere Einheiten (Bauabschnitte) aufzuteilen und die einzelnen Bauabschnitte ggf. in mehreren Vergabeverfahren oder mehreren Einzellosen zu vergeben. Einzelheiten bzgl. der Bildung von Bauabschnitten und Vergabeeinheiten sowie der abschnittsweisen Bauausführung sind nach Ausführungsbeginn mit dem AG abzustimmen.
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III.1.4.6):
Während der gesamten Bauausführung ist die Zugänglichkeit zu den an das Baufeld seitlich angrenzenden Einzelhandelsgeschäften, Wohngebäuden etc. zu gewährleisten. Mögliche Beeinträchtigungen durch die Baumaßnahmen sind auf das unvermeidliche Minimum zu konzentrieren. Hierzu sind vom Planer frühzeitig während der Ausführungsplanung spezifische Anforderungen an Provisorien, Beweissicherung etc. zu definieren, erforderliche Maßnahmen zu planen und hinsichtlich der Öffentlichkeitswirkung mit dem Auftraggeber sowie ggf. mit betroffenen Eigentümern, Nutzern etc. abzustimmen. Während der Bauausführung sind ferner im Rahmen der baubegleitenden Öffentlichkeitsbeteiligung regelmäßige Sprechstunden für Anlieger/Bürger vorgesehen (voraussichtlich ca. 14-tägig, hierzu Pos. 3.1 in Ziff. II.2.1).
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Für die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur, Architekt oder vergleichbar im Sinn der §§ 75 (1) und (2) VgV gefordert. § 75 (3) VgV gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die verantwortliche Person ist vorzulegen (z. B. Diplomzeugnis, Eintrag in ein Berufsregister). Juristische Personen und Gesellschaften haben die Stellung der Person anzugeben für welche der/die Nachweis/e beigefügt ist, sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch diese Person (siehe auch Erklärung zum Personal gemäß Ziff. III.2.3.1). Bei Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für ein Mitglied beizufügen.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
IV.1.2.1) Der Auftraggeber fordert nach § 42 (2) VgV nur die Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die nach den Bedingungen dieser Bekanntmachung ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind. Der Auswertungsbogen „Teilnahmebedingungen“ kann als pdf-Vordruck auf der in Ziff. VI.3) genannten Internetseite heruntergeladen werden. IV.1.2.2) Der Auftraggeber begrenzt nach § 51 (2) VgV die Anzahl Bewerber, die gemäß Ziff. IV.1.2.1) nicht ausgeschlossen worden sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach den folgenden Auswahlkriterien mit zugehöriger Gewichtung: – III.2.2.2) Spezifischer Jahresumsatz in den letzten 3 Jahren (Wichtung 10 Prozent); – III.2.2.3 Anzahl Mitarbeiter (Wichtung 5 Prozent); – III.2.3.2) Referenzen Bewerber (Wichtung 35 Prozent, davon Referenzen Nr. 1 und 2: je 10 Prozent); – Ergebnisse der Überprüfung der Referenzen bei Auftraggebern (Wichtung 5 Prozent) – III.2.3.3) Referenzen Projektleiter (Wichtung 20 Prozent) – III.2.3.2) Referenzen stellvertretender Projektleiter (Wichtung 15 Prozent); – III.2.3.5) Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität (Wichtung 5 Prozent); – Gesamteindruck der Bewerbung (Wichtung 5 Prozent). Für diese Auswahlkriterien werden jeweils 1 bis 5 Punkte vergeben und mit der genannten Wichtung gewertet. Nach dieser Wertung kann eine Punktzahl von 100 bis 500 Punkten erreicht werden. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und qualifizieren sich als Teilnehmer für die Verhandlungsgespräche. Bei Bewerbern mit gleicher Punktzahl entscheidet das Los (§ 75 (6) VgV). Der Bewertungsbogen „Auswahlkriterien“ kann als PDF-Vordruck auf der in Ziff. VI.3) genannten Internetseite heruntergeladen werden.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Stadt Rastatt, Fachbereich 5 – Bauen und Verkehr
Fraß, Markus
Name: wat Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Kleinoberfeld 5
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76135
Kontaktperson: Projektsteuerung
Dr. Bruno Büchele
Telefon: +49 7219872-145 📞
E-Mail: b.buechele@wat.de 📧
Fax: +49 7219872-88 📠
URL für weitere Informationen: http://www.wat.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.wat.de//vgv-f.ra-kaiserstr.html 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-10-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: I75107006001
Zusätzliche Informationen
VI.3.1):
Alle ergänzend zu dieser Auftragsbekanntmachung zur Verfügung gestellten Unterlagen und weiteren Informationen zum Vergabeverfahren sind auf der Internetadresse http://www.wat.de//vgv-f.ra-kaiserstr.html frei zugänglich und kostenlos als Download abrufbar. Die Internetseite wird hinsichtlich möglicher Fragen und weiterer Auskünfte zum Vergabeverfahren fortlaufend fortgeschrieben und nach Ablauf der Teilnahmefrist deaktiviert. Zu den dort bereitgestellten Unterlagen gehören u. a.:
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a) Weitere Informationen zum Planungsprojekt
b) Dokument „Fragen und Antworten“ zum Vergabeverfahren.
c) Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) als Dateivorlage im XML-Format mit Hinweisen zur Bearbeitung
d) Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ als Dateivorlage
VI.3.2):
Der Teilnahmeantrag und alle geforderten Unterlagen sind jeweils in Papierform DIN A 4 einzureichen (s. auch Ziff. III.2.1.1). Für den Teilnahmeantrag wird keine Vorlage bereitgestellt (z. B. formloses Anschreiben). Alle geforderten Angaben und Unterlagen sind, soweit im Einzelnen nichts anderes erwähnt ist, mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Zusätzlich zur Papierform können die vollständig ausgefüllte EEE und das Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ vom Bewerber auf einem Dateiträger (CD o.ä.) gespeichert und so elektronisch mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden (nicht verlangt).
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VI.3.3):
Der Teilnahmeantrag ist in einem doppelten Umschlag beim Auftraggeber einzureichen (Postanschrift siehe Ziff. I.1). Der innere Umschlag ist deutlich mit dem Vermerk: „VgV-F Verfahren Neugestaltung Obere Kaiserstraße, Rastatt – Nicht öffnen vor dem 11.7.2016, 11:00 Uhr“ zu kennzeichnen.
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Die Teilnahmeanträge werden gemäß § 55 (1) VgV erst nach Ablauf des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge geöffnet.
VI.3.4):
Fragen zum Ausschreibungsverfahren sind ausschließlich schriftlich per E-Mail an die im Anhang A I genannte Kontaktstelle (E-Mail: b.buechele@wat.de) zu richten. Alle Fragen müssen bis spätestens 30.6.2016, 11:00 Uhr vorliegen, um eine rechtzeitige Beantwortung nach dem Gleichbehandlungsgebot zu gewährleisten. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Alle rechtzeitig eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden in anonymisierter Form auf der vorgenannten Internetseite veröffentlicht. Das Dokument wird fortlaufend fortgeschrieben und letztmalig bis spätestens 04.07.2016, 11:00 Uhr aktualisiert und entsprechend gekennzeichnet.
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VI.3.5):
Die geforderten Unterlagen sind in der in dieser Bekanntmachung genannten Reihenfolge in den Teilnahmeantrag aufzunehmen. Bewerbungsunterlagen, die über die verlangten Nachweise hinausgehen, werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Von der Vorlage von zusätzlichem Informationsmaterial ist Abstand zunehmen.
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VI.3.6):
Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen) zu Ziff. III.2.3.2 (Bewerber), III.2.3.3 (Projektleiter) und III.2.3.4 (Stellvertretender Projektleiter) sind vom Bewerber nach hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen zu priorisieren und in entsprechender Reihenfolge in die Bewerbung aufzunehmen (gilt insbesondere für die geforderten Mindesterfahrungen). Die Angaben zu den Referenzen sind hierbei mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung anzugeben. Im Auswahlverfahren werden nur die Referenzen der jeweiligen Referenzliste des Bewerbungsformulars ausgewertet. Weitere Referenzen werden in der Wertung nicht berücksichtigt.
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Weitere Hinweise zu den Angaben zu Ziff. III.2.3.2 (Bewerber) in den Formblättern:
1.) Der Auftraggeber akzeptiert nach § 48 (3) VgV, wenn folgende Grundangaben zu den Referenzen in der EEE Teil IV C), Eingabefelder „Erbringung von Dienstleistungen der genannten Art“ angegeben werden: Projektbezeichnung (Eintrag im Feld „Beschreibung“); anrechenbare Kosten (Feld „Betrag“), Ende des Leistungszeitraums (Feld „Datum“), Auftraggeber (Feld „Empfänger“).
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2.) Der Auftraggeber akzeptiert und bevorzugt, wenn die in der EEE möglichen Grundangaben aus Nr. 1 zusätzlich oder ersatzweise im Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ angegeben werden. Bei vollständigem Eintrag aller Referenzangaben im Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ kann auf die betreffenden Grundangaben in der EEE verzichtet werden.
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3.) Alle weiteren geforderten Angaben zu den Referenzen sind im Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ einzutragen.
VI.3.7):
Die Erfüllung der Mindeststandards und Eignungskriterien für das Auswahlverfahren ist nach eigener Einschätzung vom Bewerber selbst im Bewerbungsformular „Eignungskriterien“ einzutragen und wird vom Auftraggeber anhand der eingereichten Angaben – sowie im Fall des Bewerbers anhand der Beschreibungen der Referenzen Nr. 1 und 2 sowie ggf. durch Einholung von Auskünften bei Auftraggebern – überprüft und abschließend bewertet. Bei der Bewertung der Referenzen des Bewerbers (Ziff. III.2.3.2)) im Auswahlverfahren erfolgt eine gesonderte Gewichtung mit differenzierter Bewertung der Referenzen Nr. 1-2 (Details vgl. Bewerbungsbogen „Eignungskriterien“).
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VI.3.8):
Im Zuge einer Mehrfachbeauftragung wurden im Jahr 2015 bereits Planungsbüros mit der Erbringung von Planungsleistungen in Vorentwurfsqualität beauftragt. Folgende Büros wurden im Ergebnis dieses Wettbewerbs mit dem 1. Preis ausgezeichnet und sind derzeit mit der weiteren Planung des Entwurfes bis zur LP 3 beauftragt: Büro Bauer.Landschaftsarchitekten, Karlsruhe in Arbeitsgemeinschaft mit Büro StetePlanung, Darmstadt.
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Die mit der Planung bis zur LP 3 beauftragten Büros werden vom vorliegenden Vergabeverfahren nicht ausgeschlossen, da sie nicht an der Vorbereitung und Durchführung des Verfahrens beteiligt waren bzw. sind. Die Grundsätze des fairen Wettbewerbs und der Gleichbehandlung aller Bewerber werden im Verfahren vom Auftraggeber insbesondere dadurch sichergestellt, dass Erfahrungen bis zur Leistungsphase 3 – so auch aus diesem Projekt – bei den Eignungs- und Zuschlagskriterien nicht gewertet werden.
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VI.3.9):
Die Leistungen der Vor- und Entwurfsplanung sind noch in Bearbeitung; hierzu können im Rahmen des Vergabeverfahrens vorläufig keine Unterlagen zur Verfügung gestellt werden. In der zweiten Stufe des Verfahrens ist beabsichtigt, den zum Angebot aufgeforderten Bewerbern Vorabzüge der Planung für die Angebotserstellung zur Verfügung zu stellen.
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VI.3.10):
Alle Angaben der Bewerber haben in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Übersetzer beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden.
VI.3.11):
Die Teilnahmeanträge verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben.
VI.3.12):
Die Kosten für die Bewerbung und die Teilnahme am Verhandlungsverfahren werden nicht erstattet (§ 77 (1) VgV).
VI.3.13):
Für das Verhandlungsverfahren ist folgender Terminablauf vorgesehen:
a) Versand der Angebotsaufforderungen an ausgewählte Bewerber: vsl. 1.8.2016,
b) Frist für die Einreichung der Angebote der Bieter: vsl. 31.8.2016,
c) Verhandlungstermine und Zuschlagentscheidung: vsl. KW 37 (vsl. 12.9.2016).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Karl-Friedrich-Straße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76133
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Internetadresse: http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf folgende Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen:
§ 160 GWB – Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2016/S 114-203590 (2016-06-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-02-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Rastatt plant die Neugestaltung der oberen Kaiserstraße, einem innerstädt. Einzelhandelsstandort zwischen Stadtkirche und Kapellenstraße. Ziel ist, die obere Kaiserstraße zu einer attraktiven, gemischt genutzten Platzfläche zu gestalten und die Funktionen ÖPNV-Haltepunkt und Parkierung zu integrieren. Im Jahr 2015 wurde eine Mehrfachbeauftragung zur Erarbeitung eines städtebaul. Entwurfes durchgeführt. Der Siegerentwurf wurde zur Realisierung ausgewählt und Planerleistungen bis zur Entwurfsplanung beauftragt. Die Baumaßnahme soll in den Jahren 2017 und 2018 umgesetzt werden. Das Vergabeverfahren umfasst die erforderl. Planungsleistungen (Objektplanung Verkehrsanlagen und Freianlagen, jeweils LP 5-9 sowie Örtliche Bauüberwachung Verkehrsanlagen). Die vergebenen Leistungen sind eng mit einem Parallelvorhaben (Tiefbauarbeiten, Ergänzung / Erneuerung Kanal u. Versorgungsleitungen) abzustimmen.
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Gesamtwert des Auftrags: 209690.10 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rastatt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-02-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-02-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 030-054240
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 114-203590
ABl. S-Ausgabe: 30

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Rastatt plant die Neugestaltung der oberen Kaiserstraße, einem innerstädt. Einzelhandelsstandort zwischen Stadtkirche und Kapellenstraße. Ziel ist, die obere Kaiserstraße zu einer attraktiven, gemischt genutzten Platzfläche zu gestalten und die Funktionen ÖPNV-Haltepunkt und Parkierung zu integrieren.
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Im Jahr 2015 wurde eine Mehrfachbeauftragung zur Erarbeitung eines städtebaul. Entwurfes durchgeführt. Der Siegerentwurf wurde zur Realisierung ausgewählt und Planerleistungen bis zur Entwurfsplanung beauftragt.
Die Baumaßnahme soll in den Jahren 2017 und 2018 umgesetzt werden. Das Vergabeverfahren umfasst die erforderl. Planungsleistungen (Objektplanung Verkehrsanlagen und Freianlagen, jeweils LP 5-9 sowie Örtliche Bauüberwachung Verkehrsanlagen).
Die vergebenen Leistungen sind eng mit einem Parallelvorhaben (Tiefbauarbeiten, Ergänzung / Erneuerung Kanal u. Versorgungsleitungen) abzustimmen.
Der Auftrag umfasst folgende Leistungen:
Pos. 1) Objektplanung Verkehrsanlagen;
Pos. 1.1) Grundleistungen nach § 47 HOAI;
Pos. 1.1.1) Leistungsphasen 5 bis 6;
Pos. 1.1.2) Optional Leistungsphasen 7 bis 8;
Pos. 1.1.3) Optional Leistungsphase 9;
Pos. 1.2) Optional Besondere Leistungen aus dem Leistungsbild für Verkehrsanlagen für die Örtliche Bauüberwachung nach Anlage 13.1, HOAI;
Pos. 2) Objektplanung Freianlagen.
Pos. 2.1) Grundleistungen nach § 39 HOAI;
Pos. 2.1.1) Leistungsphasen 5 bis 6;
Pos. 2.1.2) Optional Leistungsphasen 7 bis 8;
Pos. 2.1.3) Optional Leistungsphase 9;
Pos. 3) Mitwirkung Öffentlichkeitsarbeit;
Pos. 3.1) Optional Besondere Leistungen im Rahmen der baubegleitenden Öffentlichkeitsarbeit.
Die Leistungen werden in folgenden Stufen beauftragt (stufenweise Beauftragung):
Stufe I: Leistungsphasen 5-6 (Pos. 1.1.1 und 2.1.1);
Stufe II: Optionale weitere Leistungen gemäß Auflistung oben.
Beschreibung der Optionen: Optionale Leistungen gem. Nennung in Ziff. II.2.4).

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Einzelkriterien gemäß Vergabeunterlagen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 85
Kostenkriterium: Honorarbewertung gemäß Vergabeunterlagen
Gewichtung der Kosten: 15

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-11-07 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die nach dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) geltenden Fristen zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren sind abgelaufen.
Quelle: OJS 2017/S 030-054240 (2017-02-09)