NF66 Fischbeker Heidbrook, Innere Erschließung (Verkehrs- und Entwässerungsanlagen)

IBA Hamburg GmbH, vertreten durch die ReGe Hamburg Projekt-Realisierungsgesellschaft mbH

Auf dem Gelände der ehemaligen Röttiger Kaserne (ca. 52 ha) soll in den kommenden Jahren ein neues Quartier mit ca. 800 Wohneinheiten mit einer Mischung aus Einzel-, Doppel- und Reihenhäusern sowie Geschosswohnungsbauten entstehen. Darüber hinaus sollen im Grenzbereich zur B 73 ein Mischkerngebiet mit Flächen für Dienstleistungen sowie Einzelhandelsnutzungen realisiert werden. Weitere Elemente wie Kindertagesheim, Grün- und Freizeitflächen sind im Plangebiet ausgewiesen, so dass insgesamt eine hohe Wohnqualität entstehen kann.
Die Erschließung des Gesamtgebietes erfolgt über eine Haupterschließungsachse (Planstraße A), die sich an der ehemaligen Haupterschließungsachse (Panzerringstraße) der Kaserne orientiert. Diese Wohnsammelstraße verläuft u-förmig und ist mit zwei Vollknoten an die Cuxhavener Straße (B 73) angeschlossen. Die Breite der Fahrbahn beträgt 6,00 m und ist für Busverkehre im Einrichtungsverkehr ausgelegt. In den Nebenflächen sind neben den Ableitungsgräben, ein Parkstreifen und beidseitig Gehwege vorgesehen.
Die innere Erschließung erfolgt über Wohnerschließungsstraßen (Planstraßen B) und Wohnhöfe (Planstraßen C und D). Die Wohnerschließungsstraßen haben eine Fahrbahnbreite von 5,50 m und bieten die Möglichkeit, am Fahrbahnrand zu parken. Hier sind ebenfalls beidseitig Gehwege vorgesehen. Die Wohnhöfe sind als Mischverkehrsfläche ausgebildet und inkl. Parken und Seitenraum mind. 7 m breit.
Die Oberflächenentwässerung der privaten und öffentlichen Flächen soll oberflächennah und dezentral erfolgen. Das Niederschlagswasser in den straßenbegleitenden Gräben und Mulden wird versickert oder einer Retentionsfläche zur Versickerung zugeführt. Die Retentionsfläche wird als 8 m breiter Grabens ausgebildet und in das insgesamt 17 m breite, so genannte „lineare Parkband“ zwischen Mischkern- und Wohngebiet eingebunden. Überschüssige Wassermengen werden in die östlich und westlich angrenzenden Regenrückhaltebecken innerhalb der Freianlagen abgeleitet und bei Bedarf ins öffentliche Siel abgeschlagen.
Die Flächen an der B 73 werden über ein RW-Siel entwässert, das an das Bestandssiel in der B 73 angeschlossen werden soll.
Gegenstand dieser Ausschreiung ist die Herstellung der Verkehrs- und Entwässerungsanlagen zur inneren Erschließung des B-Plangebiets. Die äußere Erschließung, in Form von zwei Knotenanschlüssen an die B 73 ist nicht Bestandteil dieser Bekanntmachung.
Die Baumaßnahme soll in zwei Bauphasen hergestellt werden. Die erste beinhaltet die Herstellung von zwei Regenrückhaltebecken, Entwässerungsgräben, Regenwasserkanäle, Löschwassereinrichtungen und bituminöse Baustraßen. Das Planum für die Baustraßen und Gehwegtrassen wurde bereits hergestellt. Nach einer längeren Unterbrechung für die Hochbautätigkeiten sollen im Endausbau die Verkehrsflächen und die Entwässerungsanlagen fertiggestellt werden.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-15.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-15 Auftragsbekanntmachung
2016-07-20 Bekanntmachung über vergebene Aufträge