Nibelungenschule Viernheim, Sanierung und Modernisierung- Leistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI 2013

Schule + Gebäudewirtschaft Eigenbetrieb des Kreises Bergstraße

Der Eigenbetrieb Schule + Gebäudewirtschaft des Kreises Bergstraße plant die Durchführung eines Verfahrens nach VgV im Zusammenhang mit der Sanierung der Nibelungenschule in Viernheim.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-09-12. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-08-12.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-08-12 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-08-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Menge oder Umfang:
Siehe Punkt II.1.5) dieser Bekanntmachung; stufenweiser Abruf zunächst Leistungsphasen 1 und 2.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Schule + Gebäudewirtschaft Eigenbetrieb des Kreises Bergstraße
Postanschrift: Graben 15
Postleitzahl: 64646
Postort: Heppenheim
Kontakt
E-Mail: sekretariat_ffm@du-diederichs.de 📧
Telefon: +49 69257585970 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-12 📅
Einreichungsfrist: 2016-09-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 157-285636
ABl. S-Ausgabe: 157
Zusätzliche Informationen
Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Einreichen der Bewerbungsunterlagen: Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebriefe, Telex und Telefaxe sind nicht zugelassen. Sämtliche unter Abschnitt III. genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter „Bewerbungsbogen“ und „Referenzbogen“ zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen sind in digitaler Form bei Punkt I.1 genannten Kontaktadresse erhältlich. Eine Anforderung per E-Mail mit Angabe der Bekanntmachungsnummer ist ausreichend. Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum XX (SECHS TAGE VOR ABLAUF BEWERBUNGSFRIST), 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die E-Mail-Adresse susanne.maisel@du-diederichs.de zu richten. Sofern nicht ausdrücklich anderes vermerkt, sind Kopien als Nachweis ausreichend. Der Auslober behält sich vor gem. VOF § 5 Abs. 3 fehlende Unterlagen einmalig im Rahmen einer Nachfrist nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachreichung besteht nicht. Im Falle einer Nachforderung ergeht diese i. S. des Gleichbehandlungsgrundsatz an alle betroffenen Bewerber. Die Anonymität der Bewerber untereinander wird dabei von Ausloberseite gewahrt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Eigenbetrieb Schule + Gebäudewirtschaft des Kreises Bergstraße plant die Durchführung eines Verfahrens nach VgV im Zusammenhang mit der Sanierung der Nibelungenschule in Viernheim.
Die Nibelungenschule ist eine Grundschule mit pädagogischer Ganztagesbetreuung. Sie liegt am Rand des Wohngebiets Nordweststadt in Viernheim. Die 1960 gegründete Grund- und Hauptschule ist seit August 2001 eine reine Grundschule.
In den letzten Jahren liegt die Schülerzahl bei rund 350 Schüler/innen.
Zur Anpassung der Nibelungenschule an die aktuellen Anforderungen und Bedürfnisse infolge ihrer Nutzung als Grundschule beabsichtigt der Kreis Bergstraße umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten durchführen zu lassen. Diese zielen vornehmlich auf die Gebäude Block A und F, Verwaltung, und die Sporthalle ab, die sanierungsbedürftig sind.
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Die Nibelungenschule wurde um 1960 in Massivbauweise errichtet. Die zu sanierenden Gebäude sind ein- und dreigeschossig und verfügen über flachgeneigte Dächer.
Bisher weisen die Gebäude keine ausreichende Dämmung auf. Zu den Schwachstellen zählen unter anderen:
— Sanierung der Innenräume,
— Instandsetzung der Gebäudehüllen,
— Einbau von Dämmung (Fassade, Fenster der Sporthalle).
Die NF 1-6 (ehem. HNF) umfasst gesamt ca. 4.000 m
— Erhöhung der Nutzersicherheit im Brandfall,
— Sanierungen zum Schutz der Bausubstanz,
— Modernisierungen zur Verbesserung des Gebrauchswertes,
— Dämmen der Gebäude zur Verringerung der Energiekosten.
Die Durchführung der baulichen Maßnahmen muss mit Rücksicht auf den Schulbetrieb umgesetzt werden und sollte günstigstenfalls in den Ferien stattfinden bzw. auch nach Schulschluss oder Samstags. In einem ersten Schritt sollen die notwendigen Maßnahmen mit dringendem Handlungsbedarf planerisch vorbereitet und umgesetzt werden. Hieraus ergibt sich, dass die Maßnahmen in mehreren Bauabschnitten durchgeführt werden müssen.
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Die Kostenobergrenze für alle vier Teilmaßnahmen belaufen sich gemäß einer Grobkostenrahmenermittlung des AGs auf ca. 2,64 Mio. EUR brutto für die KG 300 / 400. Der haushaltsrechtlich wirksame Kostenansatz wird nach Abschluss der Kostenberechnung (HOAI-Lph. 3) verbindlich vereinbar und ist sodann zwingend einzuhalten.
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Diese Ausschreibung umfasst Planungsleistungen nach § 34 HOAI 2013 Lph. 1-9 und sieht zunächst einen stufenweisen Abruf bis einschließlich Lph. 2 vor.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hessen, Viernheim.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende geforderten Erklärungen und Angaben sind zwingend in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
a) Angaben, ob und auf welcher Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 47 VgV) Erklärung, dass Ausschlussgründe gemäß GWB § 123, 124 nicht vorliegen.
c) Auszug aus dem gerichtlichen Register (Berufs, Handels- oder Partnerschaftsregister) oder in Ermangelung eines solchen, eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende geforderte Erklärungen und Angaben sind zwingend in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
d) Nachweis der entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (gemäß VgV § 45 Abs. 1 (3) Abs. 4 (2) bzw. bei geringeren Deckungssummen eine zusätzliche Erklärung der Versicherungsgesellschaft über die Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssumme im Auftragsfalle.
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e) Angabe zu den spezifischen Umsätzen durch Planungsleistungen gem. HOAI § 34 in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Mindeststandards:
Zu d) Geforderte Deckungssumme der Berufshaftpflichtversicherung:
s. Punkt III.1.1) dieser Bekanntmachung.
zu e) Mindestanforderungen zum Umsatz für entsprechende Leistungen: jeweils 100.000 EUR/Jahr im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre (2013 – 2015).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind zwingend in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
f) Angaben und Nachweise nach VgV § 46 über die berufliche Befähigung des Bewerbers (Geschäftsführer oder Inhaber) sowie die jeweilige Berufserfahrung in Jahren.
g) Erklärung nach VgV § 46, aus der das jährliche Mittel der Beschäftigten mit fachliche relevantem Abschluss (Dipl.-Ing. Arch, M. A. Arch; B. A. Arch. hervorgeht.
h) Liste nach VgV § 75 Ab.s 5 bzw. § 46 Abs. 3, Nr. 1 der in den letzten 8 Jahren erbrachten Leistungen für vergleichbare max. 3 Referenzobjekte (weniger Referenzen führen zu weniger Punkten) mit kurzer Beschreibung des Projektes und Angabe:
— der vergleichbaren Nutzung (Schule, Ausbildungsstätte)
— der Projektgröße in NF 1-7 und BGFa
— des Leistungsumfangs (Leistungsphasen nach § 34 HOAI)
— des Leistungszeitraumes und der Bauzeit
— Umfang der erbrachten Leistungen (Aufgabenstellung: Neubau, Anbau, techn. Sanierung, Generalsanierung)
— Angabe zu baulich ausgeführten Leistungen bei lfd. Betrieb im gleichen Gebäude
— Baukosten (KG 300 / 400 brutto)
— der Referenzperson beim Auftraggeber über den Umfang der erbrachten Leistung Erklärung (VgV § 48).
Mindeststandards:
Mindestanforderungen an die Referenzobjekte:
— Das Referenzobjekt befindet sich in der Leistungsphase 8 (Objektüberwachung) oder ist in den letzten 8 Jahren (nach 30.09.2008) übergeben worden.
— bei öffentlichen AG ist ein Referenzschreiben/Bescheinigung vorzulegen
— Referenz muss in eigener Verantwortlichkeit der sich bewerbenden Niederlassung erbracht worden sein.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe für Personenschäden von min. 1.500.000 EUR und Sachschäden von min. 1.500.000 EUR (2-fach maximiert im Versicherungsjahr).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Die Vergütung erfolgt nach der HOAI (gültige Fassung).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Teilnahmeanträge von Bewerbergemeinschaften finden nur Berücksichtigung, wenn gegenüber dem Auftraggeber
— alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einschließlich Benennung des bevollmächtigten Vertreters aufgeführt wird.
— alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die formalen Voraussetzungen gemäß III.2.1) – III.2.3) dieser Bekanntmachung erfüllen.
— die Mindestanforderungen von der ARGE insgesamt erfüllt werden.
Die Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Bezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderung als Ingenieur wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu Ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Jedes Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft muss für sich die geforderten Nachweise erbringen.
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Die ARGE-Mitglieder müssen verbindlich erklären, dass die ARGE das Projekt in der benannten Zusammensetzung bearbeiten wird. Ferner ist ein bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
Mehrfachbewerbungen natürlicher und juristischer Personen oder Mitgliedern von Arbeitsgemeinschaften führen zum Ausschluss der Beteiligten.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Wertung der ersten Phase erfolgt schrittweise in folgender Reihenfolge: Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen, Prüfung der Einhaltung der Mindeststandards Referenzobjekte, insbesondere im Hinblick auf die Vergleichbarkeit. Es wird ein Auswahlgremium gebildet. Ggf. Losentscheidung bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern. Die Wertung der ersten Phase schließt mit der Einladung zum Verhandlungsgespräch ab. Die Wertung der zweiten Phase wird mit der Einladung festgestellt.
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Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (20)
2. Darstellung der Organisation des Projektteams (15)
3. Fachliche- und soziale Kompetenz der Projektleitung (15)
4. Verfügbarkeit des Projektteams (10)
5. Darstellung der projektspezifischen Herangehensweise/Ideenskizze (10)
6. Darstellung der Maßnahmen zur projektspezifischen Termineinhaltung (10)
7. Darstellung der Maßnahmen zur projektspezifischen Kosteneinhaltung (10)
8. Darstellung der Herangehensweise und Erfahrung mit öffentlichem AG (10)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KG, NL Frankfurt am Main
Frau Susanne Maisel

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-10-01 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften.
Einreichen der Bewerbungsunterlagen:
Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebriefe, Telex und Telefaxe sind nicht zugelassen.
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Sämtliche unter Abschnitt III. genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter „Bewerbungsbogen“ und „Referenzbogen“ zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen sind in digitaler Form bei Punkt I.1 genannten Kontaktadresse erhältlich. Eine Anforderung per E-Mail mit Angabe der Bekanntmachungsnummer ist ausreichend.
Mehr anzeigen
Eventuell auftretende Fragen sind spätestens bis zum XX (SECHS TAGE VOR ABLAUF BEWERBUNGSFRIST), 12:00 Uhr, schriftlich per E-Mail an die E-Mail-Adresse susanne.maisel@du-diederichs.de zu richten.
Sofern nicht ausdrücklich anderes vermerkt, sind Kopien als Nachweis ausreichend.
Der Auslober behält sich vor gem. VOF § 5 Abs. 3 fehlende Unterlagen einmalig im Rahmen einer Nachfrist nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachreichung besteht nicht. Im Falle einer Nachforderung ergeht diese i. S. des Gleichbehandlungsgrundsatz an alle betroffenen Bewerber. Die Anonymität der Bewerber untereinander wird dabei von Ausloberseite gewahrt.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antragssteller den aus seiner Sicht erfolgten Verstoß gegen Vergabevorschriften nicht gegenüber dem Auftraggeber gerügt hat oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. hierzu im Einzelnen § 107 Abs. 3 GWB mit den dort festgelegten Rügefristen). Der Auftraggeber betrachtet eine solche Rüge als „unverzüglich“ im Sinne des § 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB, die innerhalb von sechs Kalendertagen ab Kenntnis des Bewerbers/Bieters von dem vermeintlichen Verstoß gegen Vergabevorschrift erfolgt.
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Quelle: OJS 2016/S 157-285636 (2016-08-12)