Objektplanung Hochbau BA 1 Projekt Köln Porz

moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwicklung mbH

Die Auftraggeberin schreibt vorliegend die Objektplanung für einen 5-geschossigen Neubau mit gemischter Nutzung im Rahmen des ersten Bauabschnitts für das Projekt „Revitalisierung“ der Innenstadt Köln-Porz europaweit aus.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-12-14 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-12-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: P2
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin schreibt vorliegend die Objektplanung für einen 5-geschossigen Neubau mit gemischter Nutzung im Rahmen des ersten Bauabschnitts für das Projekt „Revitalisierung“ der Innenstadt Köln-Porz europaweit aus. Im Zuge der städtebaulichen Neuordnung ist nach erfolgtem Rückbau von Bestandsgebäuden und Tiefgarage geplant, im ersten Bauabschnitt ein 5-geschossiges Gebäude für gemischte Nutzung zu errichten. Für die Unterbringung der Stellplätze wird im Bereich der bisherigen Tiefgarage eine neue Tiefgarage zu errichten sein, deren Anbindung über eine Rampe unter einem bestehenden Fremdgebäude erfolgt. Die Nutzung umfasst einen Vollsortimenter, nichtstörendes Gewerbe und Wohnen. Zu den Objektdaten können folgende Angaben gemacht werden: — ca. 26 500 m
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: moderne stadt Gesellschaft zur Förderung des Städtebaues und der Gemeindeentwicklung mbH
Postanschrift: Brückenstr. 17
Postleitzahl: 50667
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.modernestadt.de 🌏
E-Mail: thor@modernestadt.de 📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E85622686 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-14 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-17 📅
Datum des Beginns: 2017-04-01 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 244-445411
ABl. S-Ausgabe: 244
Zusätzliche Informationen
Die Vergabestelle behält sich vor, im Stadium der Verhandlungen den Teilnehmerkreis, der zur Abgabe eines endgültigen Angebots aufgefordert wird, anhand der hier und ggf. im späteren Verhandlungsverfahren bekanntgemachten Wertungskriterien für den Zuschlag stufenweise zu reduzieren. Die Vergabestelle behält sich ferner vor, auf das Erstangebot ohne weitere Verhandlungen den Zuschlag zu erteilen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin schreibt vorliegend die Objektplanung für einen 5-geschossigen Neubau mit gemischter Nutzung im Rahmen des ersten Bauabschnitts für das Projekt „Revitalisierung“ der Innenstadt Köln-Porz europaweit aus.
Im Zuge der städtebaulichen Neuordnung ist nach erfolgtem Rückbau von Bestandsgebäuden und Tiefgarage geplant, im ersten Bauabschnitt ein 5-geschossiges Gebäude für gemischte Nutzung zu errichten. Für die Unterbringung der Stellplätze wird im Bereich der bisherigen Tiefgarage eine neue Tiefgarage zu errichten sein, deren Anbindung über eine Rampe unter einem bestehenden Fremdgebäude erfolgt. Die Nutzung umfasst einen Vollsortimenter, nichtstörendes Gewerbe und Wohnen.
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Zu den Objektdaten können folgende Angaben gemacht werden:
— ca. 26 500 m
Der in der vorliegenden Ausschreibung gegenständliche Leistungsumfang beinhaltet Architektenleistungen für Objektplanung gem. §§ 33 ff. HOAI, Honorarzone IV, Leistungsphasen 2 – 9, ggf. stufenweise Beauftragung in maximal 3 Stufen. Durch die bereits erfolgte Erstellung einer Machbarkeitsstudie (siehe Unterlagen der Anlage) ist die Leistungsphase 1 bereits erbracht worden. Schnittstellen zur Rückbauplanung der Bestandsgebäude und zur Planung der umgebenden Außenbereiche sind in ihren Auswirkungen zu definieren und im Leistungsaufwand zu berücksichtigen.
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— Anrechenbare Kosten Neubau (oberirdisch): ca. 8 000 000,00 EUR – Anrechenbare Kosten Tiefgarage (unterirdisch) ca. 4 000 000,00 EUR.
Zusätzliche Informationen:
Die Vergabestelle behält sich vor, im Stadium der Verhandlungen den Teilnehmerkreis, der zur Abgabe eines endgültigen Angebots aufgefordert wird, anhand der hier und ggf. im späteren Verhandlungsverfahren bekanntgemachten Wertungskriterien für den Zuschlag stufenweise zu reduzieren.
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Die Vergabestelle behält sich ferner vor, auf das Erstangebot ohne weitere Verhandlungen den Zuschlag zu erteilen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung.
Mindeststandards:
— Mindestumsatz in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren in Höhe von jeweils mindestens 2 000 000,00 EUR.
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden in Höhe von mindestens 5 000 000,00 EUR sowie für Vermögensschäden in Höhe von mindestens 1 000 000,00 EUR (es genügt die verbindliche, schriftliche Verpflichtung, bei Auftragserteilung die entsprechenden Policen abzuschließen oder bestehende Policen aufzustocken, insbesondere bei einer ARGE) – Vorlage einer aktuellen, allgemeinen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und/oder ein geordnetes Zahlungsverhalten des Bewerbers.
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— Vorlage von mindestens zwei (2) vergleichbaren Referenzobjekten für Objektplanung.
Ein Referenzobjekt ist vergleichbar, wenn o es in Innenstadtlage liegt,
o einen Nutzungsmix aus – Wohnen und nichtstörendem Gewerbe in Kombination mit einer Tiefgarage und einer Anlieferzone oder – Wohnen und Einzelhandel in Kombination mit einer Tiefgarage und einer Anlieferzone oder – nichtstörendem Gewerbe und Einzelhandel in Kombination mit einer Tiefgarage und einer Anlieferzone abbildet,
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o mindestens 5.000,00 m
o im Zeitraum zwischen 2006 und 2016 Planungsleistungen erbracht wurden (das Projekt kann vor 2006 begonnen sein und muss nicht abgeschlossen sein).
— Angaben über das für die Projektleitung und Planung vorgesehene Personal und dessen jeweilige Qualifikation (Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung).
— Erklärung, aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, welche Geräte und welche technische Ausrüstung das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Architekten.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Teilnahmeanträge müssen schriftlich (nicht per Telefax oder E-Mail oder elektronisch ) eingereicht werden.
Der Teilnahmeantrag ist in Papierform zweifach einzureichen, und zwar einmal im Original mit eigenhändiger Unterschrift samt Anlagen (Unterschrift nicht eingescannt oder kopiert) und einmal als Kopie.
Zusätzlich (nur digital ist nicht ausreichend) soll eine digitale Version (auf CD ROM/DVD oder USB-Stick) eingereicht werden, die in allgemein üblichen Formaten lesbar ist (z. B. PDF-Format). Bei digitalen Dokumenten kann auf Unterschriften verzichtet oder eine eingescannte Version verwendet werden.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Gemäß der nachfolgenden Matrix zur Auswertung der Referenzen der Bewerber sind maximal 45 Punkte zu erzielen. Die Punkteverteilung erfolgt nach folgenden Kriterien, wobei eine Referenz auch für mehrere Einzelpunkte angegeben und dann dementsprechend mehrfach bepunktet werden kann.
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Die Punkteverteilung und die Voraussetzungen für das Erreichen der Höchstpunktzahl ergeben sich aus folgender „Matrix zur Auswertung der Referenzen der Bewerber“:
_1.
Anzahl der Referenzprojekte, die die Mindestkriterien erfüllen und zusätzlich
eine mehrgeschossige Tiefgarage größer/gleich 5 000,00 m
eine unterirdische Anlieferung aufweisen 0 Referenzprojekte = 0 Punkte 1 Referenzprojekt = 1 Punkt 2 Referenzprojekte = 2 Punkte 3 Referenzprojekte = 3 Punkte 4 Referenzprojekte = 4 Punkte 5 oder mehr Referenzprojekte = 5 Punkte _3.
eine oberirdische BGF größer/gleich 7 500,00 m
einen Nutzungsmix Wohnen und/oder nichtstörendem Gewerbe mit einer Einzelhandelsfläche größer/gleich 500,00 m
anrechenbare Kosten (ober- und unterirdisch) größer/gleich 12 000 000,00 EUR aufweisen 0 Referenzprojekte = 0 Punkte 1 Referenzprojekt = 1 Punkt 2 Referenzprojekte = 2 Punkte 3 Referenzprojekte = 3 Punkte 4 Referenzprojekte = 4 Punkte 5 oder mehr Referenzprojekte = 5 Punkte _6.
Architektenleistungen für Objektplanung gem.
§§ 33 ff. HOAI, Honorarzone IV aufweisen 0 Referenzprojekte = 0 Punkte 1 Referenzprojekt = 1 Punkt 2 Referenzprojekte = 2 Punkte 3 Referenzprojekte = 3 Punkte 4 Referenzprojekte = 4 Punkte 5 oder mehr Referenzprojekte = 5 Punkte _7.
Anzahl der Referenzprojekte, die die Mindestkriterien erfüllen und zusätzlich
in beengten innerstädtischen Verhältnissen liegen 0 Referenzprojekte = 0 Punkte 1 Referenzprojekt = 1 Punkt 2 Referenzprojekte = 2 Punkte 3 Referenzprojekte = 3 Punkte 4 Referenzprojekte = 4 Punkte 5 oder mehr Referenzprojekte = 5 Punkte _8.
Wettbewerbsauszeichnungen und/oder Architekturpreise erhalten haben 0 Referenzprojekte = 0 Punkte 1 Referenzprojekt = 1 Punkt 2 Referenzprojekte = 2 Punkte 3 Referenzprojekte = 3 Punkte 4 Referenzprojekte = 4 Punkte 5 oder mehr Referenzprojekte = 5 Punkte _9.
eine positive Würdigung durch den Bauherren in Bezug auf Kosten, Termine und Qualitätstreue erhalten haben, belegt durch entsprechende Referenzschreiben oder Bauherren-bescheinigungen 0 Referenzprojekte = 0 Punkte 1 Referenzprojekt = 1 Punkt 2 Referenzprojekte = 2 Punkte 3 Referenzprojekte = 3 Punkte 4 Referenzprojekte = 4 Punkte 5 oder mehr Referenzprojekte = 5 Punkte _Die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden zu Verhandlungen aufgefordert. Sollte die Auswertung der Punkte ergeben, dass aufgrund von Punktgleichstand mehr als 3 Bewerber zu berücksichtigen wären, behält sich die Vergabestelle vor, bis zu fünf Bewerber aufzufordern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-01-31 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-03-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung der Projektplanung, Projektabwicklung bzw. der Projektleiter im Rahmen der Verhandlungsgespräche
Qualitätskriterium (Gewichtung): 80 %
Gewichtung des Preises: 20 %

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Fördermittelempfänger
Kontakt
Kontaktperson: Holger Thor
Internetadresse: www.modernestadt.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E85622686 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Lenz und Johlen Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Gustav-Heinemann-Ufer 88
Postleitzahl: 50968
Kontaktperson: Rechtsanwalt Martin Hahn
E-Mail: klinikum@lenz-johlen.de 📧
Land: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.lenz-johlen.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Vergabestelle führt ein förmliches Vergabeverfahren allein aufgrund von Auflagen des Fördermittelgebers durch. Sie ist keine öffentliche Auftraggeberin i. S. d. § 99 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Die Vergabestelle weist auf diesen Umstand explizit hin, ein Bieter/Bewerber kann sich ggf. nicht darauf berufen, dass die Vergabestelle durch Einleitung des freiwilligen Verfahrens vorgegeben habe, einen öffentlichen Auftrag zu vergeben. Bieter/Bewerber haben daher keinen Anspruch auf Einhaltung von Vergabebestimmungen, die für öffentliche Auftraggeber gelten.
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Aus demselben Grunde wäre eine Nachprüfung des hiesigen Verfahrens vor einer Vergabekammer unstatthaft, obwohl die Vergabestelle vorliegend eine freiwillige europaweite Ausschreibung durchführt. Kosten, die ggf. durch Einleitung eines demgemäß unstatthaften Nachprüfungsverfahrens vor einer Vergabekammer entstehen könnten, hätte ggf. der Bieter zu tragen.
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Die Eintragung unter VI.4.1 und VI.4.3 erfolgen lediglich, weil es sich um Pflichtfelder handelt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln, Spruchkörper Köln
Postort: Köln
Postleitzahl: 50606
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221147-3116 📞
Fax: +49 221147-2889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 135 GWB zur Geltendmachung der Unwirksamkeit:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist,
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und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn 1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
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Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.
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Siehe ferner § 160 GWB zu Nachprüfungsanträgen vor der Vergabekammer:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2016/S 244-445411 (2016-12-14)