Objektplanung Sanierung Hauptsammler Mitte

Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Stadtentwässerungsbetrieb Abt. 67/8.3

Objektplanung Sanierung Hauptsammler Mitte Auf dem Draap bis Südring.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-08-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-06-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-06-28 Auftragsbekanntmachung
2017-02-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-06-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung: Objektplanung Sanierung Hauptsammler Mitte Auf dem Draap bis Südring.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister, Stadtentwässerungsbetrieb Abt. 67/8.3
Postanschrift: Auf'm Hennekamp 47
Postleitzahl: 40225
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.duesseldorf.de 🌏
E-Mail: sascha.kostrzewa@duesseldorf.de 📧
Telefon: +49 2118992740 📞
Fax: +49 2118932740 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-155917f5f6f-1b6d5a279ba5da88 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-28 📅
Einreichungsfrist: 2016-08-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-07-02 📅
Datum des Beginns: 2017-02-01 📅
Datum des Endes: 2029-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 126-225441
ABl. S-Ausgabe: 126
Zusätzliche Informationen
Vertragsgrundlage: das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der jeweils gültigen Fassung, sowie die Allg. Vertragsbedingungen des Stadtentwässerungsbetriebes der Landeshauptstadt Düsseldorf für Verträge und die Ausführung von freiberuflichen Leistungen (AVB-Verträge). Weiterhin gelten die Bedingungen im Standardmustervertrag des SEBD.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In dem zwischen 1973 und 1983 in Ortbeton gebauten 3,5 km langen, ersten Abschnitt des Hauptsammlers-Mitte (HSM) in den Stadtteilen Düsseldorf-Bilk und Düsseldorf-Hamm wurden bei einer systematischen Erfassung des Ist-Zustandes im Jahre 1997 deutliche Schädigungen des Betons festgestellt. Der Hauptsammler hat in diesem Abschnitt, kurz vor dem Klärwerk Düsseldorf-Süd weitestgehend Kastenquerschnitte mit einer lichten Weite von b/h bis zu 5,00 m x 3,50 m aber auch Sonderprofile und fast kein Längsgefälle. Der Endausbau des insgesamt 12,5 km langen Sammlers erfolgte erst zwischen 1993 und 1999. In diesem Zeitraum wurden nach und nach die der Dimensionierung zu Grunde liegenden Einzugsgebiete an den Sammler angeschlossen.
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Bedingt durch die lange Bauzeit des ersten Abschnittes und einen über 10jährigen Baustopp waren Fließ- und Ablagerungsverhältnisse entstanden, die erhebliche negative Auswirkungen auf den Betriebszustand und auf das Bauwerk hatten. Die vorhandene flache, unprofilierte Sohle, mehrere Profilwechsel und der geringe Zufluss waren Ursache für die Bildung von Ablagerungen mit hohen organischen Anteilen. In der Folge ergaben sich im ersten Bauabschnitt teilweise großflächige Schäden im Gasraum des HSM, hervorgerufen durch biogene Schwefelsäurekorrosion (BSK).
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Bei optischen Zustandserfassungen in den Jahren 1997, 2001, 2006 und 2010 wurde eine fortschreitende Schädigung des Betons festgestellt, die durch zusätzlich durchgeführte Bohrkernuntersuchungen bestätigt wurde. Aus diesen Untersuchungen ergibt sich der hier zu planende 1. Sanierungsabschnitt von ca. 2.350 m Länge zwischen dem Südring im Bereich Bedburger Straße und der Vereinigung des HSM mit dem Hauptsammler Süd vor dem Klärwerk Süd an der Straße „Auf dem Draap“.
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Im Februar 2012 wurde die im Auftrag des SEBD durchgeführte „Machbarkeitsstudie zur Sanierung im Hauptsammler-Mitte der Landeshauptstadt Düsseldorf“ fertig gestellt. Hierin wurden neben der prinzipiellen Eignung verschiedener Instandsetzungsmaterialien und -systeme auch auf die konkrete Situation abgestimmte, baustellenspezifische Belange wie Einstiegsmöglichkeiten und Varianten der Wasserhaltung untersucht und verglichen.
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In einem Forschungsprojekt wurde eine Probeinstandsetzung mit verschiedenen Instandsetzungssystemen im Hauptsammler Mitte durchgeführt und einer Langzeituntersuchung unterzogen. Im Ergebnis haben sich 3 Systeme im Einsatz als ausreichend dauerhaft erwiesen und kommen somit für die Instandsetzung in Frage. Im Rahmen der Planung werden auf Grundlage dieser Ergebnisse Materialvorgaben durch den AG gemacht, die vom AN zu berücksichtigen sind.
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Infolge des beschriebenen IST-Zustandes beabsichtigt der SEBD die Vergabe von Planungsleistungen auf Grundlage der HOAI 2013 für das Projekt „034/58 HSM, Sanierung, Auf dem Draap bis Südring“ an ein fachkundiges, leistungsfähiges und zuverlässiges Ingenieurbüro. Der Auftrag wird an den nach den Auftragskriterien am besten bewerteten Bewerber vergeben.
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Der abzuschließende Vertrag beinhaltet Grundleistungen und besondere Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 nach HOAI, auf die im Folgenden näher eingegangen wird. Zunächst werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 und 2 direkt beauftragt. Der Abruf der weiteren Leistungen durch den Auftraggeber erfolgt optional.
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Folgende besonderen Leistungen sind zu erbringen (Nummerierung in Anlehnung an die Reihenfolge der Tabelle 12.1 in Anlage 12 der HOAI 2013):
— B 2.3: Anfertigen von Nutzen-Kosten-Untersuchungen
— B 3.1: Fortschreiben von Nutzen-Kosten-Untersuchungen
— B 4.1: Mitwirken bei der Beschaffung der Zustimmung von Betroffenen
— B 5.1: Objektübergreifende, integrierte Bauablaufplanung
— B 5.2: Koordination des Gesamtprojekts
— B 5.3: Aufstellen von Ablauf- und Netzplänen
— B 6.1: detaillierte Planung von Bauphasen bei besonderen Anforderungen
— B 7.1: Prüfen und Werten von Nebenangeboten
— B 8.1: Kostenkontrolle
— B 8.2: Prüfen von Nachträgen
— B 8.5 Örtliche Bauüberwachung
— B 8.6: Mitwirken beim Aufmaß mit den ausführenden Unternehmen und Prüfen der Aufmaße
— B 8.7: Mitwirken bei behördlichen Abnahmen
— B 8.8: Rechnungsprüfung, Vergleich der Ergebnisse der Rechnungsprüfungen mit der Auftragssumme
— B 9.1: Überwachen der Mängelbeseitigung innerhalb der Verjährungsfrist
Der AG stellt als Planungsgrundlagen u. a. zur Verfügung:
— Optische Zustandserfassungen
— Machbarkeitsstudie Sanierung HSM
— Hydraulische Untersuchungen
— H2S-Messungen der Kanalatmosphäre
— Wasserstandsmessungen
— Untersuchungsergebnisse der Probeinstandsetzung
— Instandsetzungskonzept Betoninstandsetzung
Weitere erforderliche Gutachten und Untersuchungen (z.B. Baugrund- und Altlastengutachten, Vermessung, Statik) sind vom AN zu benennen und werden im Planungsprozess vom AG beauftragt.
Beschreibung der Optionen:
Zunächst beauftragt der AG die Leistungen der LPh 1 und 2. Der AG behält sich vor, optional die stufenweise Beauftragung weiterer Grundleistungen und besonderer Leistungen der folgenden Leistungsphasen leistungsweise und objektbezogen zu beauftragen. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen / Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
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Zusätzliche Informationen:
Vertragsgrundlage: das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der jeweils gültigen Fassung, sowie die Allg. Vertragsbedingungen des Stadtentwässerungsbetriebes der Landeshauptstadt Düsseldorf für Verträge und die Ausführung von freiberuflichen Leistungen (AVB-Verträge). Weiterhin gelten die Bedingungen im Standardmustervertrag des SEBD.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Düsseldorf.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bewerben können sich einzelne Unternehmen oder Bewerbergemeinschaften. Bewerbergemeinschaften sind mit allen Teilnehmern zu benennen und müssen insgesamt die Nachweise zur Eignung der Fachkunde und Leistungsfähigkeit einreichen. Das Nicht-Vorliegen von Ausschlussgründen muss bei Bewerbergemeinschaften für jedes Mitglied nachgewiesen werden.
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Sofern Auftragsanteile an Nachunternehmer vergeben werden sollen, sind Teilleistungen und Nachunternehmer im Teilnahmeantrag zu benennen und eine Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer zur Durchführung der Leistungen einzureichen. Andernfalls ist eine Erklärung beizufügen, dass keine Leistungen an Nachunternehmer vergeben werden. Der Auftraggeber wird den Umfang des an Nachunternehmer vergebenen Umfangs bei der Bewertung der Eignung mit heranziehen.
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Für den Bewerber / die Bewerbergemeinschaft und für jeden namentlich benannten Nachunternehmer sind die im Folgenden angeführten Nachweise und Unterlagen im Bewerbungsverfahren vollständig dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Ausgeschlossen werden Bewerbungen, welche die weiter unten aufgelisteten Nachweise und Erklärungen nicht vollständig erbringen. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden fehlende, unvollständige oder unverstandene Nachweise einmalig nachgefragt. Sollte innerhalb einer Frist von sechs Tagen keine ausreichende Antwort bzw. Darstellung erfolgen, wird der Bewerber ausgeschlossen.
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Im Rahmen des nachfolgenden Auftragsverfahrens sollen bis zu vier Bewerber um ein Angebot gebeten werden. Mit Einladung zum Auftragsverfahren werden ergänzende Unterlagen zugesendet.
Bieter, sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit sie bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, sind verpflichtet, die gem. §§ 4 und 18 des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW vom 10.01.2012 geforderten Verpflichtungserklärungen abzugeben. Zudem ist die Verpflichtungserklärung gemäß § 19 TVgG-NRW vom Bieter abzugeben. Diese Verpflichtungserklärungen werden jedoch erst im Rahmen des Angebotsverfahrens angefordert.
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Weiterhin werden im Rahmen der Auftragsvergabe Verpflichtungserklärungen gem. § 1 Verpflichtungsgesetz von allen Beschäftigten, die unmittelbar an dem Auftrag beteiligt sind, erforderlich. Der Bewerber hat sicherzustellen, dass er ausschließlich Mitarbeiter einsetzen wird, die dazu bereit sind, eine Verpflichtungserklärung nach § 1 Verpflichtungsgesetz abzugeben. Die Vordrucke werden ebenfalls im Rahmen des Auftragsverfahrens übergeben.
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NACHWEISE UND ERKLÄRUNGEN
ALLGEMEINE ANGABEN
— Name Bewerber mit vollständiger Anschrift, Bürobeschreibung, ggf. Büroprospekt
— Bei Bewerbergemeinschaften: Beschreibung der Bewerbergemeinschaft (Aufgabenverteilung), Beschreibung der Mitglieder wie bei Einzelbewerbern, Beschreibung der Rechtsform und Haftungsverteilung inklusive Bewerbererklärung
— Verpflichtungserklärung Personaleinsatz (s. Formular in der Anlage zu den Bewerbungsunterlagen.): Das im Teilnahmeantrag benannte Projektteam ist verbindlich für die Erbringung der Leistungen einzusetzen. Eine spätere Anpassung ist nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Für neue Projektteammitglieder sind zwingend und rechtzeitig die zur Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit durch den AG vorzulegen.
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— Auszug aus dem Bundeszentralregister (nicht älter als 6 Monate)
— Nachweis Sozialversicherung über Krankenkasse oder vergleichbar (nicht älter als 12 Monate) über Zahlung von Beiträgen
— Erklärung Finanzamt, Steuerberater oder gleichwertig (nicht älter als 12 Monate) zur Zahlung von Steuern
— Erklärung, dass das Unternehmen nicht zahlungsunfähig ist, dass über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren eröffnet wurde.
BEFÄHIGUNG ZUR BERUFSAUSÜBUNG
— Bescheinigung über Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister
— Auszug aus der Ing.-Kammer für den Projektleiter oder Geschäftsführer: Es wird die Berufsqualifikation des „Beratenden Ingenieurs“ (Fachrichtung Bauingenieurwesen) gefordert. Es wird jeder zugelassen, der nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu tragen oder nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome in der Bundesrepublik Deutschland als „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ tätig werden könnte.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Bankerklärung oder Nachweis der Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung (nicht älter als 12 Monate). Der Auftragnehmer muss mindestens über eine ständig aufrechtzuerhaltende Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 22 Abs. 2 Ziff. 5 BauKaG NRW verfügen. Die Mindestdeckungssummen sind nach § 19 Abs. 2 DVO BauKG NRW für jeden Versicherungsfall anzusetzen. Sollte zum Zeitpunkt der Bewerbung noch keine ausreichende Deckungssumme vorliegen, so ist durch die Versicherung zu bestätigen, dass im Auftragsfall die Deckungssumme erhöht wird.
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— Erklärung über den Gesamtumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre
— Erklärung über den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags (d.h. Sanierung von Abwassersammlern > 2000 mm lichte Profilweite, Betoninstandsetzung von abwassertechnischen Anlangen) der letzten 3 Geschäftsjahre, aufgeteilt in die beiden genannten Tätigkeitsbereiche.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Darstellung der Verknüpfung zu anderen Unternehmen, Darstellung der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen
— Referenzen*1) des Bewerbers über mit diesem Projekt vergleichbare*2), in den letzten 7 Jahren abgeschlossene Projekte
— Projektteam: Für das zum Einsatz kommende Projektteam ist die Organisationsstruktur/Aufgabenverteilung zu erläutern. Für jedes Mitglied des zum Einsatz kommenden Projektteams sind folgende Angaben vorzulegen: Name, berufliche Qualifikation, Aufgabe im Projektteam, persönliche Referenzen*1) über abgeschlossene Projekte der letzten 7 Jahre. Die Benennung des eingesetzten Personals gilt als Bestätigung, dass dieses auch für das vorliegende Projekt tatsächlich eingesetzt wird.
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— Projektleiter: Persönliche Projektleitungs-Referenzen*1) des tatsächlich bei diesem Projekt zum Einsatz kommenden Projektleiters bei mit dem zu vergebenden Projekt vergleichbaren*2), abgeschlossenen Projekten der letzten 7 Jahre.
— Projektleiter-Vertreter: Persönliche Projektleitungs-Referenzen*1) des Vertreters des Projektleiters bei mit dem zu vergebenden Projekt vergleichbaren*2), abgeschlossenen Projekten der letzten 7 Jahre.
— Studien- und Ausbildungsnachweise zur Betoninstandsetzung für den verantwortlichen Planer/Projektleiter und den Bauüberwacher sowie ggf. weiterer Beteiligter. Idealerweise können Kenntnisse zur Betoninstandsetzung in abwassertechnischen Anlagen nachgewiesen werden.
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— Erklärung zur durchschnittlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens in den letzten drei Jahren (inkl. Angabe zur Anzahl der Führungskräfte)
— Erklärung zur Art und Anzahl der technischen Ausstattung des Unternehmens: generelle Ausstattung, Geräteausstattung, Datensicherung, Office-Schnittstellen, CAD- und GAEB-Schnittstellen
— Angaben über Art und Umfang der Einschaltung von Nachunternehmern: Name der Nachunternehmer, es gelten die gleichen Nachweise wie beim Bewerber selbst. Verpflichtungserklärung der Nachunternehmer zur Durchführung der Leistungen. Falls keine Nachunternehmer eingesetzt werden, ist eine Erklärung hierüber abzugeben.
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FUSSNOTE/INDEX:
*1) Referenzen sind in einer Tabelle mit Angaben zur Bezeichnung des Projektes, zum Auftraggeber (mit Ansprechpartner und Telefonnummer), zum Leistungsbild (Leistungsphasen gemäß HOAI), zum Honorarumfang (getrennt nach Leistungsbildern) und zum Projektbearbeiter einzureichen. Der Ansprechpartner beim Auftraggeber muss für Anrufer tatsächlich erreichbar sein und Auskunft zum Referenzprojekt geben können; d.h. es ist der jeweilige Projekt-Sachbearbeiter oder eine andere, mit dem Projekt vertraute Person mit Auskunftsbefugnis anzugeben.
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*2) Die Vergleichbarkeit der Referenzprojekte bezieht sich auf die Leistungserbringung in der Betoninstandsetzung von abwassertechnischen Anlagen sowie Sanierungsarbeiten in Hauptsammlern (lichte Profilweite >= 2000 mm) unter laufendem Betrieb sowie das vom Bewerber bearbeitete Auftragsvolumen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Landesrecht, z.B. BauKaG NRW.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es wird die Berufsqualifikation des „Beratenden Ingenieurs“ gefordert. Es wird jeder zugelassen, der nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ zu tragen und in der Fachrichtung Bauingenieurwesen tätig ist.
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Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-09-12 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-01-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Kostrzewa
Internetadresse: www.duesseldorf.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabe.duesseldorf.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-155917f5f6f-1b6d5a279ba5da88 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt Düsseldorf, Der Oberbürgermeister – Rechtsamt – Submissionsstelle
Postanschrift: Brinckmannstraße 5, 3. Etage, Zimmer 3101
Telefon: +49 2118993902 📞
E-Mail: ausschreibungen@duesseldorf.de 📧
Fax: +49 2118929653 📠
Land: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️
Adresse des Käuferprofils: https://vergabe.duesseldorf.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Teilnahmewettbewerbsunterlagen sind ausschließlich elektronisch unter https://vergabe.duesseldorf.de abzurufen. Dazu ist eine einmalige kostenfreie Registrierung notwendig. Die Einreichung des Teilnahmeantrages ist ausschließlich postalisch möglich, bitte nutzen Sie dazu das den Teilnahmeantragsunterlagen beigefügte Umschlagmuster.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland, Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211473055 📞
E-Mail: vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Fax: +49 2211472891 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage ab Kenntnis des Verstoßes, der zur Unwirksamkeit des Vertrages führt, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
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Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 126-225441 (2016-06-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-02-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1197425.30 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Telefon: +49 211/8992740 📞
Fax: +49 211/8932740 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-02-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-02-25 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 040-073178
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 126-225441
ABl. S-Ausgabe: 40

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: S. EU-Bekanntmachung 2016/S 126-225441.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-01-12 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit – der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, – Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, – Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, – mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2017/S 040-073178 (2017-02-21)