Objektplanung zur Umverlegung der Pleiße im Bereich des ehemaligen Tagebaus Witznitz II zur Sedimentation von Eisenhydroxidschlämmen

Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH

Die Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) mbH plant die Vergabe von Planungsleistungen für eine Gewässerausbaumaßnahme im Südraum von Leipzig.
In der Pleiße südlich von Leipzig wird vor allem in Zeiten von Niedrig- und Mittelwasserabflüssen eine gelb-braun bis orangefarbene Eintrübung des Wassers beobachtet. Dies ist maßgeblich auf die Exfiltration eisenbelasteter Wässer aus den Kippenflächen im Einzugsgebiet der Pleiße oberhalb des Trachenauer Wehres und die sich dadurch bildenden Eisenhydroxidschlämme zurückzuführen.
Im Rahmen des Gesamtprojekts „Untersuchung der Auswirkungen des Grundwasserwiederanstiegs und der daraus folgenden Exfiltration der eisenbelasteten Grundwässer aus den Kippen des ehemaligen Tagebaus Witznitz in die Fließgewässer Pleiße und Wyhra“ wurde die Einbindung der Pleiße in den Kahnsdorfer See auf Höhe des Trachenauer Wehres als Vorzugsvariante für eine dauerhafte Gesamtlösung zur Sedimentation und Verbleib der Eisenhydroxidschlämme identifiziert.
Unter Beachtung der aktuellen Randbedingungen (Einzugsgebiet, Hochwasserschutz, Bewirtschaftung vorhandener Infrastruktur, Entsorgungsmöglichkeiten, Sedimentationsfähigkeit, Geotechnik, Genehmigungsfähigkeit, Naturschutz, kommunale Belange etc.) sind Planungsleistungen zur Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Tragwerksplanung und Fachplanung Technische Ausrüstung bis zur LPh 2 zu erbringen. Anschließend erfolgt, basierend auf den daraufhin vorliegenden belastbaren Aussagen eine Grundsatzentscheidung zur weiteren Bearbeitung.
Leistungszeitraum: 2016/2017.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-13.

Wer? Wie?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-13 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-04-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
HOAI § 43 LPh 1 und 2 (Leistungsbild Ingenieurbauwerke)HOAI § 51 LPh 1 und 2 (Leistungsbild Tragwerksplanung)HOAI § 55 LPh 1 und 2 (Leistungsbild Technische Ausrüstung)Besondere Leistungen: Erstellen von Leitungsbestandsplänen, Mitwirkung bei der Liegenschaftsklärung, Nachweisführung der Maßnahmenwirksamkeit (2D-Modellierung des Gesamtsystems und 3D-Modellierung Kahnsdorfer See), Naturschutzfachlicher Variantenvergleich, Ermittlung von Verwertungs- /Entsorgungswegen anfallenden Erdaushubs, Erarbeitung der Unterlagen für die UVP-Vorprüfung, Präsentation der Ergebnisse der LPh 1 und 2.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Walter-Köhn-Straße 2
Postleitzahl: 04356
Postort: Leipzig
Kontakt
Internetadresse: http://www.lmbv.de 🌏
E-Mail: ramona.hillmann@lmbv.de 📧
Telefon: +49 3412222-2066 📞
Fax: +49 3412222-2310 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-13 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 075-132205
ABl. S-Ausgabe: 75
Zusätzliche Informationen
Die Angebote und Teilnahmeanträge sind jeweils in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche unter Angabe der Vergabenummer entsprechend zu kennzeichnen. Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter Bergaufsicht: ja Hinweis: Die Unterlagen (Wertungsübersicht, Bewerbungsbogen, LMBV-AVB-Ing, Entwurf der Aufgabenstellung sind von unserem elektronischen Bieterportal über www.lmbv-einkauf.de anzufordern und herunterzuladen. Dazu ist bei erstmaliger Anmeldung eine Registrierung erforderlich. (Das bei der Registrierung festgelegte Passwort dient als „persönliches“ Passwort ihrer Firma zum Download-Zugang im Bieterportal.) Der Bezug der Vergabeunterlagen über das Internet ist kostenlos. Die geforderten Nachweise zum Teilnahmewettbewerb sind in einem geschlossenen Umschlag bei der unter I.1 angegebenen Anschrift einzureichen und mit der Vergabenummer 1604600103 zu kennzeichnen. Der Umschlag ist außen mit dem bereitgestellten Adressaufkleber zu versehen. Die Mehrfachbeteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften. Wenn mehrere Bewerber den gleichen Nachunternehmer gebunden haben und nachweisen können, dass ein Geheimwettbewerb gewährleistet ist, werden diese Bewerbungen nicht ausgeschlossen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Lausitzer- und Mitteldeutsche Bergbauverwaltungsgesellschaft (LMBV) mbH plant die Vergabe von Planungsleistungen für eine Gewässerausbaumaßnahme im Südraum von Leipzig.
In der Pleiße südlich von Leipzig wird vor allem in Zeiten von Niedrig- und Mittelwasserabflüssen eine gelb-braun bis orangefarbene Eintrübung des Wassers beobachtet. Dies ist maßgeblich auf die Exfiltration eisenbelasteter Wässer aus den Kippenflächen im Einzugsgebiet der Pleiße oberhalb des Trachenauer Wehres und die sich dadurch bildenden Eisenhydroxidschlämme zurückzuführen.
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Im Rahmen des Gesamtprojekts „Untersuchung der Auswirkungen des Grundwasserwiederanstiegs und der daraus folgenden Exfiltration der eisenbelasteten Grundwässer aus den Kippen des ehemaligen Tagebaus Witznitz in die Fließgewässer Pleiße und Wyhra“ wurde die Einbindung der Pleiße in den Kahnsdorfer See auf Höhe des Trachenauer Wehres als Vorzugsvariante für eine dauerhafte Gesamtlösung zur Sedimentation und Verbleib der Eisenhydroxidschlämme identifiziert.
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Unter Beachtung der aktuellen Randbedingungen (Einzugsgebiet, Hochwasserschutz, Bewirtschaftung vorhandener Infrastruktur, Entsorgungsmöglichkeiten, Sedimentationsfähigkeit, Geotechnik, Genehmigungsfähigkeit, Naturschutz, kommunale Belange etc.) sind Planungsleistungen zur Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Tragwerksplanung und Fachplanung Technische Ausrüstung bis zur LPh 2 zu erbringen. Anschließend erfolgt, basierend auf den daraufhin vorliegenden belastbaren Aussagen eine Grundsatzentscheidung zur weiteren Bearbeitung.
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Leistungszeitraum: 2016/2017.
Menge oder Umfang:
HOAI § 43 LPh 1 und 2 (Leistungsbild Ingenieurbauwerke)
HOAI § 51 LPh 1 und 2 (Leistungsbild Tragwerksplanung)
HOAI § 55 LPh 1 und 2 (Leistungsbild Technische Ausrüstung)
Besondere Leistungen: Erstellen von Leitungsbestandsplänen, Mitwirkung bei der Liegenschaftsklärung, Nachweisführung der Maßnahmenwirksamkeit (2D-Modellierung des Gesamtsystems und 3D-Modellierung Kahnsdorfer See), Naturschutzfachlicher Variantenvergleich, Ermittlung von Verwertungs- /Entsorgungswegen anfallenden Erdaushubs, Erarbeitung der Unterlagen für die UVP-Vorprüfung, Präsentation der Ergebnisse der LPh 1 und 2.
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Referenznummer: 1604600103 - Die geforderten Nachweise zum Teilnahmewettbewerb sind in einem geschlossenen Umschlag bei der unter I.1 angegebenen Anschrift einzureichen und mit der Vergabenummer 1604600103 zu kennzeichnen. Der Umschlag ist außen mit dem bereitgestellten Adressaufkleber zu versehen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Freistaat Sachsen, Landkreis Leipzig, Gemeinden Böhlen und Rötha (westlich ehem. Tagebau Witznitz II).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Geforderte Erklärungen und Nachweise sind in der aufgeführten Reihenfolge geheftet und mit Trennblättern abgegrenzt vorzulegen. Darüber hinausgehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht.
— Angaben zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit Unternehmen, durch einen aktuellen Auszug aus dem Handels-register oder vergleichbarer Nachweis, nicht älter als 3 Monate oder einen gleichwertigen Nachweis der freiberuflichen Tätigkeit. (§ 4 (2) VOF)
— Angaben zur auftragsbezogenen Zusammenarbeit mit Dritten, unter Ausweisung der Bereiche und Art der Zusammenarbeit inklusive der Nachweise der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit sowie fachlichen Eignung der anderen Leistungserbringer, auch für Bewerbergemeinschaften ((§ 4 (2) VOF; als Eigenerklärung)
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— Benennung der verantwortlichen Personen nach § 4 (3) VOF unter Ausweisung der erforderlichen beruflichen Qualifikation
— Eigenerklärung zu § 4 (6) lit. a) bis g), dass keiner der Tatbestände zutreffend ist
— als Nachweis, dass der Bewerber nicht wegen Unzuverlässigkeit i.S. § 4 (6) VOF von der Teilnahme am Vergabeverfahren auszuschließen ist, wird zudem bei Erfordernis der Auszug aus dem Bundeszentralregister oder einer gleichwertigen Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslandes gem. § 4 (7) VOF abverlangt.
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— Erklärungen zum Nichtvorliegen der Gründe gemäß § 4 (9) lit. a) bis e) VOF sind als Eigenerklärungen mit der Bewerbung vorzulegen. § (9) lit. d) VOF zusätzlich mit Hinweis auf vollständige und pünktliche Zahlung der Verpflichtungen gegenüber Finanzamt, KV, SV.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben und Formalitäten, die die finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nach § 5 (4) a und c VOF nachweisen, werden verlangt:
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (Deck-ungssummen von min. 3.000.000 EUR für Personen¬schäden und min. 250.000 EUR für sonstige Schäden; Kopie der gültigen Berufshaftpflichtversicherung oder eine verbindliche Erklärung des Versicherers, welche nachweist, dass der Versicherer die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend anpasst oder der Bewerber im Auftragsfall in erforderlicher Höhe mittels einer Objektversicherung versichert wird; Summen je Schadensfall zweifach maximiert)
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— Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren (2013 bis 2015) sowie durchschnittlich Beschäftigte in diesem Zeitraum
— Stundensätze für Techniker, Ingenieure, Projektleiter
Auswahlkriterium Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit
5 % Gewichtung.
Mindeststandards:
Bewerber einer Bewerbergemeinschaft und Leistungserbringer im Nachauftrag eines Bewerbers haben für den durch Sie zu erbringenden Leistungsbereich den Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren sowie die durchschnittlich Beschäftigten anzugeben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Als Nachweis der fachlichen Leistungsfähigkeit sind Eigenerklärungen mit Namen der Auftraggeber, Art und Umfang der vergleichbaren Leistungen sowie der Wertumfang anzugeben. Die Referenzen müssen innerhalb des Zeitraums vom 01.03.2010 bis zum Tag dieser Bekanntmachung erbracht worden sein.
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Bewerbungen werden anhand einer Nutzwertanalyse (NWA) bewertet. Die Gewichtung sowie Bewertung der Kriterien und Unterkriterien ist in der NWA dargestellt. NWA und ein Bewerbungsbogen können von unserem elektronischen Bieterportal www.lmbv-einkauf.de angefordert und heruntergeladen werden. Dazu ist bei erstmaliger Anmeldung eine Registrierung erforderlich. (Das bei der Registrierung festgelegte Passwort dient als „persönliches“ Passwort ihrer Firma zum Download-Zugang im Bieterportal.)
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Angaben für das Auswahlkriterium Referenzen nach § 5 Abs. 5 VOF jeweils bezogen auf Referenzen des Bewerbers (mit 65 % Gewichtung über alle referenzbezogenen Kriterien) und zweitens für die Auswahlkriterien Qualifikation / Referenzen der verantwortlichen Mitarbeiter, die für die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen vorgesehen sind (30 % Gewichtung über alle qualifikationsbezogenen Kriterien):
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1. Referenz Objektplanung (OPL) für Ingenieurbauwerk (IBW) Gewässerausbau; Mindeststandard: Referenz muss mindestens eine Planungleistung zum Gegenstand haben über ein Gewässerausbauvorhaben einschließlich konstruktivem Ingenieurbauwerk an einem Fließgewässer über eine Abschnittslänge von mind. 200 m; Wertung siehe Nutzwertanalyse (NWA)
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2. Referenzen Umweltverträglichkeitsuntersuchung (UVU);
3. Referenzen Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP)
4. Referenzen Artenschutzrechtlicher Fachbeitrag (AFB)
5. Referenzen Modellierung, Hydraulische / Hydronumerische Berechnungen.
Mindeststandards:
— Referenz zu Kriterien der Nutzwertanalyse muss mindestens eine Planungleistung zum Gegenstand haben über ein Gewässerausbauvorhaben einschließlich konstruktivem Ingenieurbauwerk an einem Fließgewässer über eine Abschnittslänge von mind. 200 m
— Übergabe von Daten im Format Microstation V8
— Anwendung Software zur Modellierung 2D- /3D von Stand- / Fließgewässern
Die hier erforderlichen Referenzen müssen beinhalten:
— Auftraggeber/ Bauherr mit Ansprechpartner und Telefonnummer
— Leistung des Bewerbers (z.B. Leistungsbild, Leistungsphase o.ä.)
— Leistungszeitraum der Realisierung
— Baukosten
Die Referenzen müssen innerhalb des Zeitraums vom 01.03.2010 bis zum Tag dieser Bekanntmachung erbracht worden sein.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Siehe Vergabeunterlagen, insbesondere LMBV-AVB-Ing, Pkt. 13 (1)
Der Auftragnehmer muss über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung verfügen. Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht.
Die Deckungssummen der Haftpflichtversicherung für Ingenieur- und andere freiberufliche Leistungen müssen, soweit nichts anderes im Vertrag festgelegt wurde, mindestens betragen:
a) für Personenschäden 3.000.000 EUR
b) für sonstige Schäden 250.000 EUR bis zu einem Objektwert von 3 Mio. EUR
Ab einem Objektwert größer 3 Mio. EUR ist eine Mindestdeckungssumme in Höhe von 10 % des Objektwertes nachzuweisen.
Die Maximierung der Ersatzleistung muss pro Jahr mindestens das Zweifache der Versicherungssumme betragen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind diese Erklärungen zur Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft beizufügen und der Versicherungsschutz muss für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Der Nachweis bzw. die Erklärungen dürfen nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Abgabe der Teilnahmeanträge sein. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Sollte eine Berufshaftpflicht mit einer geringen Deckungssumme bestehen, ist eine Erklärung beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme auf die oben festgesetzten Summen erhöht wird.
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siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen, insbesondere LMBV-AVB-Ing, Pkt. 10.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigten Vertreter.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die Leistungen sind Ingenieuren gemäß VOF §19 Absatz 2 oder juristischen Personen gemäß VOF §19 Absatz 3 vorbehalten.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
— 1. Referenzen des Bewerbers: 65 % – 2. Qualifikation/Referenzen verantwortliche Mitarbeiter 30 % – 3. Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit 5 % Die Punktvergabe erfolgt gemäß der Nutzwertanalyse, die entsprechend dem Hinweis zu Pkt. III.2.3 von unserem elektronischem Bieterportal angefordert und heruntergeladen werden kann.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-06-23 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (40)
2. Präsentationsgespräch (60)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Frau Hillmann
Internetadresse: www.lmbv.de 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-12-19 📅
Datum des Endes: 2017-09-29 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 1604600103 - Die geforderten Nachweise zum Teilnahmewettbewerb sind in einem geschlossenen Umschlag bei der unter I.1 angegebenen Anschrift einzureichen und mit der Vergabenummer 1604600103 zu kennzeichnen. Der Umschlag ist außen mit dem bereitgestellten Adressaufkleber zu versehen.
Zusätzliche Informationen
Die Angebote und Teilnahmeanträge sind jeweils in einem verschlossenen Umschlag einzureichen und als solche unter Angabe der Vergabenummer entsprechend zu kennzeichnen.
Die Fläche, auf der die Leistungen erbracht werden, stehen unter Bergaufsicht: ja
Hinweis: Die Unterlagen (Wertungsübersicht, Bewerbungsbogen, LMBV-AVB-Ing, Entwurf der Aufgabenstellung sind von unserem elektronischen Bieterportal über www.lmbv-einkauf.de anzufordern und herunterzuladen. Dazu ist bei erstmaliger Anmeldung eine Registrierung erforderlich. (Das bei der Registrierung festgelegte Passwort dient als „persönliches“ Passwort ihrer Firma zum Download-Zugang im Bieterportal.)
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Der Bezug der Vergabeunterlagen über das Internet ist kostenlos.
Die geforderten Nachweise zum Teilnahmewettbewerb sind in einem geschlossenen Umschlag bei der unter I.1 angegebenen Anschrift einzureichen und mit der Vergabenummer 1604600103 zu kennzeichnen. Der Umschlag ist außen mit dem bereitgestellten Adressaufkleber zu versehen.
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Die Mehrfachbeteiligung einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft ist unzulässig und führt zum Verfahrensausschluss sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften. Wenn mehrere Bewerber den gleichen Nachunternehmer gebunden haben und nachweisen können, dass ein Geheimwettbewerb gewährleistet ist, werden diese Bewerbungen nicht ausgeschlossen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 02289499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 107 Abs. 3 GWB schreibt vor:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Auftraggeber sieht eine Rüge im Sinne von Nr. 1 als unverzüglich an, wenn sie bis 5 Kalendertage ab Verstoß erhoben wird.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Quelle: OJS 2016/S 075-132205 (2016-04-13)