Personaldienstleistungen im Zusammenhang mit Einführung und Betrieb eines DMS/VBS

Landesbetrieb Daten und Information

Gegenstand der Ausschreibung ist die Beschaffung von zunächst produktunabhängigen Personaldienstleistungen im Zusammenhang mit der Einführung und dem fachlichen Betrieb eines Dokumenten-Management-Systems / Vorgangs-Bearbeitungs-Systems (DMS/VBS) in der Landesverwaltung von Rheinland-Pfalz im Rahmen des Projekts „Digitale Akte des Landes zur Optimierung der Geschäftsabläufe“ (DIALOG RLP). Die Beschaffung eines DMS/VBS ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Das DMS/VBS wird derzeit über ein eigenständiges Vergabeverfahren beschafft.
Mit Hilfe der zu beschaffenden Dienstleistungen sollen eine zentrale Projektsteuerung und lokale Einführungsprojekte unterstützt und eine zentrale Servicestelle aufgebaut und betrieben werden.
Weitergehende Informationen zum Projekt DIALOG RLP und den Aufgaben sowie den Leistungspflichten des zukünftigen Auftragnehmers finden sich in den Vergabeunterlagen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2017-01-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-12-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-12-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-12-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Referenznummer: 420-017782
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist die Beschaffung von zunächst produktunabhängigen Personaldienstleistungen im Zusammenhang mit der Einführung und dem fachlichen Betrieb eines Dokumenten-Management-Systems / Vorgangs-Bearbeitungs-Systems (DMS/VBS) in der Landesverwaltung von Rheinland-Pfalz im Rahmen des Projekts „Digitale Akte des Landes zur Optimierung der Geschäftsabläufe“ (DIALOG RLP). Die Beschaffung eines DMS/VBS ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Das DMS/VBS wird derzeit über ein eigenständiges Vergabeverfahren beschafft. Mit Hilfe der zu beschaffenden Dienstleistungen sollen eine zentrale Projektsteuerung und lokale Einführungsprojekte unterstützt und eine zentrale Servicestelle aufgebaut und betrieben werden. Weitergehende Informationen zum Projekt DIALOG RLP und den Aufgaben sowie den Leistungspflichten des zukünftigen Auftragnehmers finden sich in den Vergabeunterlagen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen in Verbindung mit Software 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rheinland-Pfalz 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Daten und Information
Postanschrift: Valenciaplatz 6
Postleitzahl: 55118
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: https://ldi.rlp.de 🌏
E-Mail: ausschreibungen@ldi.rlp.de 📧
Telefon: +49 6131605-0 📞
Fax: +49 6131605146 📠
URL der Dokumente: https://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXPDYYDYRKQ%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-12-23 📅
Einreichungsfrist: 2017-01-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-28 📅
Datum des Beginns: 2017-05-01 📅
Datum des Endes: 2020-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 250-461113
ABl. S-Ausgabe: 250
Zusätzliche Informationen
Bieter und ihre Bevollmächtigten dürfen bei der Öffnung der Angebote nicht anwesend sein (§ 55 Abs. 2 VgV).

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung ist die Beschaffung von zunächst produktunabhängigen Personaldienstleistungen im Zusammenhang mit der Einführung und dem fachlichen Betrieb eines Dokumenten-Management-Systems / Vorgangs-Bearbeitungs-Systems (DMS/VBS) in der Landesverwaltung von Rheinland-Pfalz im Rahmen des Projekts „Digitale Akte des Landes zur Optimierung der Geschäftsabläufe“ (DIALOG RLP). Die Beschaffung eines DMS/VBS ist nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Das DMS/VBS wird derzeit über ein eigenständiges Vergabeverfahren beschafft.
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Mit Hilfe der zu beschaffenden Dienstleistungen sollen eine zentrale Projektsteuerung und lokale Einführungsprojekte unterstützt und eine zentrale Servicestelle aufgebaut und betrieben werden.
Weitergehende Informationen zum Projekt DIALOG RLP und den Aufgaben sowie den Leistungspflichten des zukünftigen Auftragnehmers finden sich in den Vergabeunterlagen.
Bezeichnung des Loses: Leistungen zur Vorbereitung und Durchführung des Rollouts des neuen DMS/VBS i.V.m. dem Aufbau und Betrieb eines Servicecenters
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Leistungen zur Vorbereitung und Durchführung des Rollouts des neuen DMS/VBS i. V. m. dem Aufbau und Betrieb eines Servicecenters.
Beschreibung der Verlängerungen:
Durch den Auftraggeber kann die Rahmenvereinbarung sechs Monate vor Ende der Laufzeit optional um weitere 12 Monate verlängert werden.
Bezeichnung des Loses: Leistungen zur strategischen Beratung hinsichtl. der Weiterentwicklung des neuen DMS/VBS
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Leistungen zur strategischen Beratung hinsichtl. der Weiterentwicklung des neuen DMS/VBS.
Beschreibung der Verlängerungen:
Durch den Auftraggeber kann die Rahmenvereinbarung 6 Monate vor Ende der Laufzeit optional um weitere 12 Monate verlängert werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 55118 Mainz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Bieter hat mit seinem Angebot die nachfolgenden Eigenerklärungen abzugeben [den Vergabeunterlagen
liegt ein entsprechendes Formblatt als Anlage 4 Eigenerklärungen bei] und mit seiner Unterschrift die Richtigkeit der Angaben zu versichern. Mit seiner Unterschrift versichert der Bieter (bzw. Nachunternehmer) die Richtigkeit seiner Angaben, weshalb weitere Nachweise zu den Ziffern 1 bis 13 zunächst nicht vorgelegt werden müssen.
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Mit seiner Unterschrift versichert der Bieter (bzw. Nachunternehmer) die Richtigkeit seiner Angaben, weshalb weitere Nachweise zu den Ziffern 1 bis 13 zunächst nicht vorgelegt werden müssen.
Die Vergabestelle kann in Zweifelsfällen entsprechende Nachweise zur Zuverlässigkeitsprüfung jedoch jederzeit anfordern. Werden die Nachweise auf Anforderung nicht vorgelegt, kann dies zum Ausschluss des betreffenden Angebotes führen.
Werden vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Eignung (Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit) abgegeben, wird das Angebot ausgeschlossen.
Setzt der Bieter Nachunternehmer ein, hat jeder Nachunternehmer die vorstehenden Erklärungen durch Unterzeichnung dieses Vordrucks Anlage 4_Eigenerklärungen abzugeben. Gleiches gilt für sämtliche Mitglieder einer Bietergemeinschaft.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter die ausgefüllten und unterzeichneten Anlage 5 Unternehmensinformationen seinem Angebot beizufügen. Dem gemäß hat der Bieter zur Prüfung seiner Leistungsfähigkeit Auskunft zu Folgendem zu geben: Als Unternehmen am Markt präsent seit:, durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz des Unternehmens aus den Jahren 2013, 2014 und 2015 in Deutschland (brutto), durchschnittlicher Gesamtjahresumsatz des Unternehmens aus den Jahren 2013, 2014 und 2015 in Deutschland (brutto) bezogen auf das hier in Frage stehende Geschäftsfeld, durchschnittliche Gesamtanzahl der freien und fest angestellten Mitarbeiter in den Jahren 2013, 2014 und 2015 in Deutschland, durchschnittliche Gesamtanzahl der freien und fest angestellten Mitarbeiter in den Jahren 2013, 2014 und 2015 in Deutschland in Bezug auf das hier in Frage stehende Geschäftsfeld. Ist das Unternehmen noch nicht 3 Jahre am Markt tätig, ist es möglich, die genannten Angaben über die bisherige Tätigkeit zu machen.
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Mindeststandards:
I. Nachweis Haftpflichtversicherung für Personenschäden und sonstige Schäden in angemessener Höhe (mindestens jeweils 500 000 EUR für Sach- und Personenschäden sowie für Vermögensschäden je Schadensfall, siehe Bekanntmachung) nachzuweisen oder alternativ eine verbindliche Erklärung einer Versicherung vorzulegen, aus der sich ergibt, dass im Falle der Zuschlagserteilung an den Bieter eine solche Versicherung vorliegen wird.
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II. Nachweis, dass der Bieter im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens eingetragen ist, in dem er ansässig ist (Handelsregisterauszug, nicht älter als 6 Monate – Kopie genügt).
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III. Jahresumsatz des Unternehmens aus den Jahren 2013, 2014 und 2015 (brutto) in Deutschland in Bezug auf das betroffene Geschäftsfeld Personaldienstleistungen (Mindestanforderung 1 500 000 EUR p. a.).
IV. Die Bewertung der Bietereignung erfolgt auf der Grundlage der aus der Anlage 9.0 Bewertungsmatrix Bietereignung ersichtlichen Kriterien der Kriterienart „B“. Die Bieterantwort zu einem Bewertungskriterium wird hierbei von der Vergabestelle mit 0 bis 3 Punkten bewertet. Diese Punktzahl wird dann mit dem Gewichtungsfaktor, der in der vorgenannten Anlage ausgewiesen ist, multipliziert. Die Summen der so ermittelten gewichteten Bewertungspunkte aller Bewertungskriterien werden addiert. Für die Erfüllung der als Bewertungskriterien ausgestalteten Eignungskriterien der Anlage 9.0 Bewertungsmatrix können die Bieter insgesamt maximal 300 Punkte erhalten. Ein Bieter gilt als nicht geeignet, wenn er weniger als 150 Punkte erreicht. Einzelheiten zur Bewertung und Gewichtung sind der Anlage 9.0 Bewertungsmatrix Bietereignung zu entnehmen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters wird anhand der Angabe zur Beschäftigtenzahl nach Anlage 5 (A-Kriterium), der Angabe zu Qualitätssicherungsmaßnahmen nach Anlage 5 und der genannten Referenzen geprüft, die der Bieter nach Maßgabe der Anlage 6 Referenzen vorgelegt hat. Hinweis: Der Auftraggeber berücksichtigt bei der Eignungsprüfung auch Referenzen, die mehr als drei Jahre zurückliegen (§ 46 Abs. 3 VgV).
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Es wird die Nennung und Beschreibung von drei Unternehmensreferenzen erwartet (A-Kriterium). Weitere Einzelheiten ergeben sich aus Anlage 06 Referenzen sowie Anlage 9.0 Bewertungsmatrix Bietereignung.
Mindeststandards:
I. Nachweis von drei vergleichbaren Referenz in den letzten fünf (5) Jahren, davon mindestens eine (1) in der öffentlichen Verwaltung (Ausschlusskriterium).
II. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl des Bieters (bzw. bei den Unternehmen der Bietergemeinschaft insgesamt oder bei einem Generalunternehmer und dessen Unterauftragnehmern insgesamt) in den Jahren 2013, 2014 und 2015 in Deutschland beträgt mindestens 10.
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III. Die Bewertung der Bietereignung erfolgt auf der Grundlage der aus der Anlage 9.0 Bewertungsmatrix Bietereignung ersichtlichen Kriterien der Kriterienart „B“. Die Bieterantwort zu einem Bewertungskriterium wird hierbei von der Vergabestelle mit 0 bis 3 Punkten bewertet. Diese Punktzahl wird dann mit dem Gewichtungsfaktor, der in der vorgenannten Anlage ausgewiesen ist, multipliziert. Die Summen der so ermittelten gewichteten Bewertungspunkte aller Bewertungskriterien werden addiert. Für die Erfüllung der als Bewertungskriterien ausgestalteten Eignungskriterien der Anlage 9.0 Bewertungsmatrix können die Bieter insgesamt maximal 300 Punkte erhalten. Ein Bieter gilt als nicht geeignet, wenn er weniger als 150 Punkte erreicht. Einzelheiten zur Bewertung und Gewichtung sind der Anlage 9.0 Bewertungsmatrix Bietereignung zu entnehmen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Im Falle des Zuschlags wird der als Anlage beigefügte Teil R „Rechtliche Rahmenbedingungen“ Vertragsbestandteil. Mit der Abgabe seines Angebotes erkennt der Bieter sämtliche festgelegten Vertragsbedingungen in diesem Vertrag an. Im Falle des Zuschlags wird insbesondere auch die Anlage 11_Tariftreueerklärung Vertragsbestandteil. Mit der Abgabe seines Angebotes erkennt der Bieter sämtliche festgelegten Vertragsbedingungen in diesem Vertrag an. Insbesondere ist der spätere Auftragnehmer für die Dauer der Wirksamkeit des Vertrages verpflichtet, die Regelungen des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz – LTTG) vom 01. Dezember 2010 (GVBl. 2010, Nr. 20, S. 426 ff. vom 13.12.2010), geändert durch Gesetz vom 8.3.2016 (GVBl. S. 178) einzuhalten. Einzelheiten, siehe Vergabeunterlagen.
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Verfahren
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Datum der Angebotseröffnung: 2017-01-31 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Zusätzliche Informationen:
Bieter und ihre Bevollmächtigten dürfen bei der Öffnung der Angebote nicht anwesend sein (§ 55 Abs. 2 VgV).

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Rene Mueller
Dokumente URL: https://www.vergabe.rlp.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXPDYYDYRKQ%22 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPDYYDYRKQ.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Siftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 613116-0 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 613116-2113 📠
Internetadresse: www.mwvlw.rlp.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §§ 160 ff. GWB erteilt der Auftraggeber folgende Hinweise:
Vergabestelle ist der Landesbetrieb Daten und Information Rheinland-Pfalz, Herr Rene Mueller, Valenciaplatz 6, 55118 Mainz, Telefax: +49 6131 605-146. Die Vergabestelle ist Adressatin bei Rügen.
Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 4 GWB lautet:
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Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach§ 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Quelle: OJS 2016/S 250-461113 (2016-12-23)