Philipps-Universität Marburg, Neubau eines Seminargebäudes und eines Forschungszentrums für Kunstgeschichte (DDK)

Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe

Für die Philipps-Universität Marburg, Campus Firmanei, sind der Neubau des Forschungszentrums Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte (DDK) Bildarchiv Foto Marburg sowie direkt daneben ein Seminargebäude geplant.
Hierfür sind die Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013 zu vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-06. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-05.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-09-05 Auftragsbekanntmachung
2017-07-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-09-05)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Referenznummer: A.0435.144002 PS
Kurze Beschreibung:
Für die Philipps-Universität Marburg, Campus Firmanei, sind der Neubau des Forschungszentrums Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte (DDK) Bildarchiv Foto Marburg sowie direkt daneben ein Seminargebäude geplant. Hierfür sind die Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013 zu vergeben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Marburg-Biedenkopf 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5 – 7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg (Hessen)
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbih.hessen.de 🌏
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 6031167-0 📞
Fax: +49 6031167-126 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6273 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-09-05 📅
Einreichungsfrist: 2016-10-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-09-10 📅
Datum des Beginns: 2016-11-01 📅
Datum des Endes: 2020-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 175-314184
ABl. S-Ausgabe: 175
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach). 2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. 3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734). 4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740). 5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Philipps-Universität Marburg, Campus Firmanei, sind der Neubau des Forschungszentrums Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte (DDK) Bildarchiv Foto Marburg sowie direkt daneben ein Seminargebäude geplant.
Hierfür sind die Ingenieurleistungen der Tragwerksplanung gemäß § 51 HOAI 2013 zu vergeben.
Das Land Hessen, vertreten durch das LBIH, plant für die Philipps-Universität Marburg den Neubau des Forschungszentrums Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte (DDK) Bildarchiv Foto Marburg sowie direkt daneben ein Seminargebäude. Die Bauten sollen auf dem Campus Firmanei südlich des Alten botanischen Gartens in unmittelbarer Nähe des Gebäudes „Sprachatlas“ entstehen.
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Zur Findung des Objekt- und Freianlagenplaners erfolgt zur Zeit ein offener einphasiger Realisierungswettbewerb.
Die Maßnahme teilt sich in zwei Module:
Die Planungsaufträge für beide Gebäude sollen an jeweils einen Planer vergeben werden, jedoch soll für jedes Gebäude je ein Ingenieurvertrag geschlossen werden.
Modul I: Forschungszentrum Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte (DDK) Bildarchiv Foto Marburg
Der Neubau DDK (Modul I) hat eine Nutzfläche von ca. 2 564 m
Ein Schwerpunkt des DDK besteht in der bis zu 100 Jahre alten fotografischen Sammlung in verschiedenen Medien (von Glasplatten bis zur heutigen Technologie). Die Sammlung, die nicht nur aus eigenen Beständen besteht, ist in ständigem Wachstum. Ein Schwerpunkt in der Haustechnikplanung liegt in der Klimatisierung und der Raumlufttechnik für die Archivräume.
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Die Kostenobergrenze der Baukosten (KGR 200 bis 600) für das DDK beträgt ca. 13 000 000. EUR brutto.
Modul II: Seminargebäude
Der Neubau des Seminargebäudes (Modul II) hat eine Nutzfläche von ca. 1 237 m
Das Seminargebäude umfasst 8 Seminarräume in drei unterschiedlichen Größen für 60 bis 100 Personen.
Die Kostenobergrenze der Baukosten (KGR 200 bis 600) für das Seminargebäude beträgt 5 400 000 Mio. EUR brutto.
Die im Kabinettsbeschluss „CO2-neutrale Landesverwaltung“ vom 17. Mai 2010 definierten Energiestandards sind zu berücksichtigen.
Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb ist die Vergabe der Projektsteuerungsleistung in Anlehnung an § 2 Heft Nr. 9 der Schriftenreihe AHO, Stand Mai 2014:
Modul I: Projektstufen 1 – 5, Handlungsbereiche A – E.
Modul II: Projektstufen 1 – 5, Handlungsbereiche A – E.
Geplante Auftragsvergabe: November 2016
Geplanter Baubeginn: 01. September 2017
Ziel der baulichen Fertigstellung: 31. Oktober 2019
Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber überträgt dem Auftragnehmer mit Unterzeichnung des Vertrags die Leistungen der Projektstufen 1 und 2. Die Projektstufen 3 – 5 sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Projektstufen besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Projektstufen.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist (Ausschlusskriterium);
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2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegestz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S. 354 (HE 736);
3) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für
Modul I: Personenschäden 3 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden 3 000 000,00 EUR
Modul II: Personenschäden 2 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden 2 000 000,00 EUR,
jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Projektsteuerung (in Anlehnung an § 2 AHO, Heft Nr. 9 „Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft“) mind. 400 000,00 EUR (brutto)/Jahr.
Bei mindestens 400 000,00 EUR brutto durchschnittlichem Jahresumsatz für entsprechende Leistungen in den letzten 3 Jahren wird dieses Kriterium als Wertungskriterium herangezogen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an mit der Ausschreibung entsprechenden Leistungen betrauten festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
3) Darstellung von drei Referenzen (1 – 3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 6 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme (Sanierung / Umbau, Neubau);
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Gesamt und Kostengruppen 300 + 400);
— Projektgröße, durch Angabe der Nutzfläche NUF 1-6;
— Projektzeit;
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten Projektstufen mit Handlungsbereichen in Anlehnung an AHO, Heft Nr. 9);
— Leistungsstand der Referenz;
— Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro);
— Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG);
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 2 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen Vergabevorschriften müssen Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Nur bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
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Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Zusatzinformation bezüglich der Referenzen:
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies – bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung: 3 mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Projektsteuerung (in Anlehnung an § 2 AHO, Heft Nr. 9 „Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft“) betraute festangestellte Dipl.-Ingenieure, Master- oder Bachelorabsolventen, (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen); Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen gebildet.
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Bei mindestens 3 mit entsprechenden Leistungen betrauten, festangestellten Dipl.-Ingenieuren, Master- oder Bachelorabsolventen durchschnittlich in den letzten 3 Jahren wird dieses Kriterium als Wertungskriterium herangezogen.
zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Referenz und in Folge zum Ausschluss der Bewerbung am weiteren Verfahren):
— Leistungsumfang: Mindestens die Projektstufen 1 – 5 in Anlehnung an AHO (Heft Nr. 9) müssen beauftragt sein.
— Leistungsumfang: Mindestens 3 der 5 Handlungsbereiche A bis E in Anlehnung der AHO (Heft Nr. 9 ) müssen beauftragt sein.
— Leistungsstand: Mindestens die Projektstufe 4, Ausführung, in Anlehnung an AHO (Heft Nr. 9) muss begonnen haben.
— Projektgröße: Mindestanforderung Baukosten KG 300 + 400 größergleich 9 000 000,00 EUR (brutto).
— Projektgröße: Mindestens NUF 1-6 größergleich 2 600 m
— Projektzeit: Die Referenz darf nicht älter als 6 Jahre sein, d.h. die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen 1 – 3 erfüllt sein müssen:
— Mindestens 2 der 3 Referenzen müssen eine Neubaumaßnahme sein.
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss abgeschlossen sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer ist bereits erfolgt.
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss nach öffentlichen Vergabevorschriften / für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB ausgeführt worden sein. Eine Bescheinigung des Auftraggebers ist beizufügen.
— Mindestens eine der drei Referenzen muss ein Gebäude mit vergleichbarer Nutzung (Hochschulbau) sein. Die Wertung erfolgt nur, wenn die Referenz eindeutig beschrieben ist.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand folgender Wertungskriterien:
— Art des Auftraggebers (privater AG, öffentlicher AG)
— Art der Maßnahme (Sanierung/Umbau, Neubau)
— Art der Nutzung (Sonstiges, Hochschulbau)
— Baukosten der KG 300 + 400 (mind. 9 000 000 EUR (brutto))
— Nutzfläche NUF 1-6 (mind. 2 600 m
— Zusatzpunkte: Seminarraum/Hörsaal NUF 1 -6 mind. 140 m
Wichtung der Referenzen (geweils 25 %): Gesamt 75,0 %.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen.
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Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
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Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
siehe III.1.1), III.1.2) und III.1.3) sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtungen gemäß Wertungsmatrix:
Durchschnittlicher Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (brutto) der letzten 3 Jahre: 12,5 %,
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit entsprechenden Leistungen betraute Dipl.-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Jahren: 12,5 %,
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenz 1, 2 und 3 mit jeweils 25 %): 75,0 %,
Ggfs Losentscheidung bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung des Projektleiters und des Projektteams, deren Verfügbarkeit und deren Leistungsfähigkeit anhand persönlicher Referenzen.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der geplanten Projektorganisation, insbesondere Entscheidungsabläufe, Strukturierung der Informationsflüsse Projektkommunikationssystem, Schnittstellenmanagement, Projekthandbuch etc..
Darstellung der Herangehensweise an die konkrete Projektabwicklung in Bezug auf die Vorgaben zu Kosten, Terminen und Qualitäten unter Berücksichtigung der vorhandenen Projektgrundlagen.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auftreten des Projektleiters innerhalb der Präsentation im Hinblick auf die vorgesehene Maßnahme.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Kostenkriterium: Honorar
Gewichtung der Kosten: 20 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe – Fachbereich VOF, IBK, HOAI
Internetadresse: www.lbih.hessen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6273 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach).
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2016/S 175-314184 (2016-09-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-07-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Für die Philipps-Universität Marburg, Campus Firmanei, sind der Neubau des Forschungszentrums Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte (DDK) Bildarchiv Foto Marburg sowie direkt daneben ein Seminargebäude geplant. Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb war die Vergabe der Projektsteuerungsleistung in Anlehnung an § 2 Heft Nr. 9 der Schriftenreihe AHO, Stand Mai 2014.
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Gesamtwert des Auftrags: 438 588 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-07-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-07-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 133-272692
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 175-314184
ABl. S-Ausgabe: 133

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb war die Vergabe der Projektsteuerungsleistung in Anlehnung an § 2 Heft Nr. 9 der Schriftenreihe AHO, Stand Mai 2014.
Die Maßnahme teilt sich in 2 Module:
Die Kostenobergrenze der Baukosten (KGR 200 bis 600) für das
DDK beträgt ca. 13 000 000 EUR brutto.
Seminargebäude beträgt 5,40 Mio. EUR brutto.
Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb war die Vergabe der Projektsteuerungsleistung in Anlehnung an § 2 Heft Nr. 9 der Schriftenreihe AHO, Stand Mai 2014:

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-05-02 📅
Quelle: OJS 2017/S 133-272692 (2017-07-12)