Philipps-Universität Marburg, Sanierung Ketzerbach 63 – Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI 2013

Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe

Die Philipps-Universität Marburg plant, das Fach Politikwissenschaft in das derzeit weitgehend leerstehende Gebäude Ketzerbach 63 umzusiedeln.
Bevor das Gebäude umgenutzt werden kann, muss es einer Gesamtsanierung unterzogen werden.
Dabei sind die Aspekte des Denkmalschutzes zu berücksichtigen.
Hierfür sind die Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI 2013 zu vergeben.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-12-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-11-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-11-22 Auftragsbekanntmachung
2016-11-29 Ergänzende Angaben
2018-03-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-11-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Referenznummer: A.0435.154003_OP
Kurze Beschreibung:
Die Philipps-Universität Marburg plant, das Fach Politikwissenschaft in das derzeit weitgehend leerstehende Gebäude Ketzerbach 63 umzusiedeln. Bevor das Gebäude umgenutzt werden kann, muss es einer Gesamtsanierung unterzogen werden. Dabei sind die Aspekte des Denkmalschutzes zu berücksichtigen. Hierfür sind die Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI 2013 zu vergeben.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Marburg-Biedenkopf 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen vertreten durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH), Niederlassung Mitte, Zentrale Vergabe
Postanschrift: Schützenrain 5 – 7
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg (Hessen)
Kontakt
Internetadresse: http://www.lbih.hessen.de 🌏
E-Mail: vof-fbg.info@lbih.hessen.de 📧
Telefon: +49 6031167-0 📞
Fax: +49 6031167-126 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6341 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-22 📅
Einreichungsfrist: 2016-12-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-26 📅
Datum des Beginns: 2017-01-30 📅
Datum des Endes: 2020-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 229-417504
ABl. S-Ausgabe: 229
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach). 2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. 3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734). 4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740). 5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Philipps-Universität Marburg plant, das Fach Politikwissenschaft in das derzeit weitgehend leerstehende Gebäude Ketzerbach 63 umzusiedeln.
Bevor das Gebäude umgenutzt werden kann, muss es einer Gesamtsanierung unterzogen werden.
Dabei sind die Aspekte des Denkmalschutzes zu berücksichtigen.
Hierfür sind die Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI 2013 zu vergeben.
Geschätzter Gesamtwert: 345 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Die Philipps-Universität Marburg plant, das Fach Politikwissenschaft in das derzeit weitgehend leerstehende Gebäude Ketzerbach 63 umzusiedeln. Anlass hierfür ist ein Mehrbedarf an Lehr- und Büroflächen aufgrund der gestiegenen Zahl an Hauptfachstudierenden.
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Das Gebäude Ketzerbach 63 wurden in den Jahren 1838 bis 1841 als erster Backsteinbau Marburgs errichtet. Im Laufe der Zeit wurde es um ein Geschoss erweitert und der Hörsaalflügel mit dem Aufzug angebaut. Ende der 50er Jahre fand eine Grundsanierung des Hauptgebäudes und seiner Einrichtungen statt.
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Bevor das Gebäude Ketzerbach 63 nun durch ein anderes Institut genutzt werden kann, muss es einer Gesamtsanierung unterzogen werden. Dabei sind die Aspekte des Denkmalschutzes zu berücksichtigen.
Die baulichen Änderungen betreffen vor allem den Rückbau der Labore und der Labortechnik.
Besonders zu beachten ist außerdem das sanierungsbedürftige schiefergedeckte Dach.
Neben der notwendigen Umgestaltung liegen die kostenrelevanten Arbeiten in der Erneuerung der Haustechnik. Weiterhin muss der bauliche Brandschutz gewährleistet werden.
Die Nutzungsfläche (NUF 1 – 6) des Gebäudes beträgt insgesamt 1 607 m
Die Kostenobergrenze der KG 300 + 400 für die Maßnahme beträgt 3 630 000 EUR brutto. In den Kosten ist bereits eine Zulage für Denkmalschutz und Umbau enthalten.
Ziel dieses Verhandlungsverfahrens mit Teilnahmewettbewerb ist die Vergabe der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) i. V. mit Anlage 10.1: Leistungsphasen 2 – 8.
Die anrechenbaren Kosten für die Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) betragen ca. 2 795 000 EUR.
Geplante Auftragsvergabe: Januar 2017.
Geplanter Baubeginn: 1. Quartal 2018.
Ziel der baulichen Fertigstellung: 4. Quartal 2019.
Mit der Leistungserbringung ist sofort nach Auftragserteilung zu beginnen.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Zustimmung des Landes Hessen und sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 345 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrags werden die Leistungsphasen 2-4 beauftragt. Die Leistungsphasen 5, 6-7 und 8 sowie die Besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden, vorbehaltlich des Vorliegens der Haushaltsmittel.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Marburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen (HE 734), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist (Ausschlusskriterium);
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2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegestz (HVTG) vom 19.12.2014, GVBl. S. 354 (HE 736);
3) Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) in den letzten 3 Jahren in Euro gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für
Personenschäden 2 000 000 EUR und für sonstige Schäden 2 000 000 EUR,
jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln zu erbringen.
Zu 2) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013): mind. 300 000 EUR (brutto) durchschnittlicher Umsatz in den letzten 3 Jahren.
Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze in Summe gewertet.
Bei mindestens 300 000 EUR (brutto) durchschnittlichem Jahresumsatz für entsprechende Leistungen in den letzten 3i Jahren wird dieses Kriterium als Wertungskriterium herangezogen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl an festangestellten, mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) betrauten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten 3 Geschäftsjahren ersichtlich ist gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./ Master/ Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
3) Darstellung von mindestens einer bis maximal drei Referenzen (1 – 3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 6 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Personal des Bewerberbüros für die Referenz (Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters);
— Art der Maßnahme (Neubau, Umbau/Sanierung);
— Art der Nutzung (Sonstiges, Hochschulbau);
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Gesamt und Kostengruppen 300 + 400);
— Projektgröße, durch Angabe der Bruttogrundfläche und der Nutzungsfläche NUF 1-6;
— Projektzeit;
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI);
— Leistungsstand der Referenz;
— Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG);
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Auch bei Bewerbergemeinschaften können in Summe mindestens eine bis maximal drei geforderte Referenzen eingereicht werden.
Für die eingereichten Referenzen gelten folgende Bedingungen, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 2 DIN A4 Blätter zu beschränken.
Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Für alle Referenzen der öffentlichen Hand / nach öffentlichen Vergabevorschriften sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei privaten Auftraggebern oder öffentlichen Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, ist eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abzugeben.
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Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Zusatzinformation bezüglich der Referenzen:
Sofern Bewerber bereits für das Land Hessen tätig waren, haben sie dies – bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre – unter Angabe laufender und abgeschlossener Baumaßnahmen, des konkreten Leistungsumfangs sowie eines Ansprechpartners, vollständig mitzuteilen.
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Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an die Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Objektplanung Gebäude gem. § 34 HOAI (2013) betrauten Dipl.-Ingenieure, Master, Bachelor: 4 Beschäftigte durchschnittlich in den letzten 3 Jahren (kaufmännisches Auf- und Abrunden von Dezimalzahlen).
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Bei Bewerbergemeinschaften wird die Summe aus dem jährlichen Mittel der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Dipl.-Ingenieuren, Master- und Bachelorabsolventen gebildet.
Bei mindestens 4 festangestellten, mit entsprechenden Leistungen betrauten Dipl.-Ingenieuren, Master- oder Bachelorabsolventen durchschnittlich in den letzten 3 Jahren wird dieses Kriterium als Wertungskriterium herangezogen.
Zu 3) Mindestanforderungen an alle Referenzen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Referenz):
— Leistungsumfang: Mindestens Leistungsphasen 2 – 3 und 5 – 8 gem. § 34 HOAI (2013) müssen beauftragt sein;
— Leistungsstand: Mindestens Leistungsphase 8 gem. § 34 HOAI (2013) muss begonnen haben;
— Projektgröße: Mindestanforderung Baukosten KG 300 + 400 größergleich 2 500 000 EUR (brutto);
— Projektgröße: Mindestanforderung NUF 1 – 6 größergleich 1 000 m
— Projektzeit: Die Referenz darf nicht älter als 6 Jahre sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein.
Mindestanforderungen, die durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen 1-3 erfüllt sein müssen (Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung):
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss nach öffentlichen Vergabevorschriften/ für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB ausgeführt worden sein;
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss eine Sanierung/ ein Umbau eines Kulturdenkmals sein;
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss ein Gebäude mit vergleichbarer Nutzung (Hochschulbau) sein;
— Mindestens eine der 3 Referenzen muss abgeschlossen sein, d. h. die Übergabe an den Nutzer ist bereits erfolgt.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestanforderungen anhand folgender Wertungskriterien:
— Art des Auftraggebers (privater AG, öffentlicher AG);
— Art der Maßnahme (Neubau, Umbau/ Sanierung);
— Art der Nutzung (Sonstiges, Hochschulbau);
— Baukosten der KG 300 + 400 (mind. 2 500 000 EUR (brutto));
— Nutzungsfläche NUF 1-6 (mind. 1 000 m
— Zusatzpunkte: Denkmalschutzmaßnahme, Brandschutzertüchtigung, Seminarraum/ Hörsaal mit Nutzungsfläche NUF 1-6 mind. 100 m
Wichtung der Referenzen (jeweils 25 %): Gesamt 75 %.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin/ Architekt, Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architektin/ Architekt, Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn ein bevollmächtigter Vertreterin/Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
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Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
siehe III.1.1), III.1.2) und III.1.3) sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtungen gemäß Wertungsmatrix:
Durchschnittlicher Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (brutto) der letzten drei Jahre: 12,5 %.
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen betraute Dipl.-Ingenieure, Master- und Bachelorabsolventen in den letzten drei Jahren: 12,5 %.
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien (Referenz 1, 2 und 3 mit jeweils 25 %): 75,0 %.
Ggf. Losentscheidung bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung des Personaleinsatzkonzepts und fachliche Leistungsfähigkeit des Projektleiters und des Projektteams im Hinblick auf die vorgesehenen Maßnahme anhand persönlicher Referenzen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methodik zur Sicherstellung des Projekterfolgs bezogen auf die Aufgabenstellung im Hinblick auf Kosten, Termine und Qualitäten. Außerdem Darstell. erster Ideen zum Bauabl. sowie zur örtlichen Präsenz
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung erster Überlegungen zur Herangehensweise an die konkrete Projektaufgabe in Bezug auf Lösungsmöglichkeiten und Optimierungsmöglichkeiten auf Basis der zur Verfügung gestellten Unterlagen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Kostenkriterium: Honorarangebot
Gewichtung der Kosten: 10 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe – Fachbereich VOF, IBK, HOAI
Internetadresse: www.lbih.hessen.de 🌏
Dokumente URL: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6341 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (zweifach).
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach § 36VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist durch eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 6151125816 / +49 6151126834 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2016/S 229-417504 (2016-11-22)
Ergänzende Angaben (2016-11-29)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-12-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 232-423027
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 229-417504
ABl. S-Ausgabe: 232
Quelle: OJS 2016/S 232-423027 (2016-11-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2018-03-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 445109.93 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2018-03-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2018-03-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2018/S 055-122258
ABl. S-Ausgabe: 55

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Philipps-Universität Marburg plant, das Fach Politikwissenschaft in das derzeit weitgehend leerstehende Gebäude Ketzerbach 63 umzusiedeln. Anlass hierfür ist ein Mehrbedarf an Lehr- und Büroflächen aufgrund der gestiegenen Zahl an Hauptfach studierenden.
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Neben der notwendigen Umgestaltung liegen die kosten relevanten Arbeiten in der Erneuerung der Haustechnik. Weiterhin muss der bauliche Brandschutz gewährleistet werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Marburg

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung des Personaleinsatzkonzepts und fachliche Leistungsfähigkeit des Projektleiters und des Projektteams im Hinblick auf die vorgesehenen Maßnahme anhand persönlicher Referenzen.
Methodik zur Sicherstellung des Projekterfolgs bezogen auf die Aufgabenstellung im Hinblick auf Kosten, Termine und Qualitäten. Außerdem Darstell. erster Ideen zum Bauabl. sowie zur örtlichen Präsenz.
Darstellung erster Überlegungen zur Herangehensweise an die konkrete Projektaufgabe in Bezug auf Lösungsmöglichkeiten und Optimierungsmöglichkeiten auf Basis der zur Verfügung gestellten Unterlagen.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-09-05 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabe – Fachbereich Vergabe Freiberufliche Leistungen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rüge pflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabe stelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2018/S 055-122258 (2018-03-16)