Planung des Neubaus einer GAK-Filtration für die Kläranlage Harsewinkel

Abwasserbetrieb der Stadt Harsewinkel

Der Abwasserbetrieb der Stadt Harsewinkel beabsichtigt den Bau einer weiteren Filtrationsstufe mit GAK-Filtern zur Elimination von Mikroschadstoffen auf dem Kläranlagengelände der Stadt Harsewinkel.
Die Kläranlage Harsewinkel mit einer derzeitigen Ausbaugröße von 57.500 EW besteht bislang aus einer mechanisch-biologischen Reinigungsstufe mit anschließender Flockungsfiltration. Die Belebungsstufe mit vorgeschalteter Denitrifikation und zwei horizontal durchströmten Nachklärbecken wird zur weitergehenden Stickstoffelimination betrieben und im Anschluss eine bestehende Flockungsfiltration (Fa. Preussag) aus dem Jahr 1995 betrieben. Die Stadt Harsewinkel strebt eine weitergehende Abwasserreinigung durch den Einsatz von Aktivkohle auf der Kläranlage Harsewinkel an. Im Auftrag der Stadt erstellte die Hydro-Ingenieure Planungsgesellschaft für Siedlungswasserwirtschaft mbH (Düsseldorf) im Jahr 2012 eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von
Aktivkohle oder alternativen Verfahrenstechniken. Aufbauend auf dieser Machbarkeitsstufe wurden großtechnische Vorversuche zur Filtration mit granulierter Aktivkohle in einem bestehenden Druckfilterkessel durchgeführt. Aufgrund der positiven Ergebnisse dieser Vorversuche beabsichtigt die Stadt Harsewinkel im Ablauf der Flockungsfiltration eine neue Filteranlage mit granulierter Aktivkohle in geschlossenen Druckfilterkesseln zu errichten. Hierzu ist der Neubau einer Maschinenhalle im Anschlusss an die bestehende Filterhalle der Flockungsfiltration geplant.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe der für die Umsetzung des Vorhabens erforderlichen Planungsleistungen zu den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Technische Ausrüstung sowie Tragwerksplanung an einen Generalplaner. Die Planung umfasst die notwendigen Restleistungen der Leistungsphase 1 sowie die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 9, wobei eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt ist (siehe hierzu näher im Folgenden unter II.2.2).
Das Vorhaben wird mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Förderprogramm „Ressoureneffiziente Abwasserbeseitigung NRW“ (ResA) gefördert.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-15.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-15 Auftragsbekanntmachung
2016-10-31 Bekanntmachung über vergebene Aufträge