Planung des Neubaus einer GAK-Filtration für die Kläranlage Harsewinkel

Abwasserbetrieb der Stadt Harsewinkel

Der Abwasserbetrieb der Stadt Harsewinkel beabsichtigt den Bau einer weiteren Filtrationsstufe mit GAK-Filtern zur Elimination von Mikroschadstoffen auf dem Kläranlagengelände der Stadt Harsewinkel.
Die Kläranlage Harsewinkel mit einer derzeitigen Ausbaugröße von 57.500 EW besteht bislang aus einer mechanisch-biologischen Reinigungsstufe mit anschließender Flockungsfiltration. Die Belebungsstufe mit vorgeschalteter Denitrifikation und zwei horizontal durchströmten Nachklärbecken wird zur weitergehenden Stickstoffelimination betrieben und im Anschluss eine bestehende Flockungsfiltration (Fa. Preussag) aus dem Jahr 1995 betrieben. Die Stadt Harsewinkel strebt eine weitergehende Abwasserreinigung durch den Einsatz von Aktivkohle auf der Kläranlage Harsewinkel an. Im Auftrag der Stadt erstellte die Hydro-Ingenieure Planungsgesellschaft für Siedlungswasserwirtschaft mbH (Düsseldorf) im Jahr 2012 eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von
Aktivkohle oder alternativen Verfahrenstechniken. Aufbauend auf dieser Machbarkeitsstufe wurden großtechnische Vorversuche zur Filtration mit granulierter Aktivkohle in einem bestehenden Druckfilterkessel durchgeführt. Aufgrund der positiven Ergebnisse dieser Vorversuche beabsichtigt die Stadt Harsewinkel im Ablauf der Flockungsfiltration eine neue Filteranlage mit granulierter Aktivkohle in geschlossenen Druckfilterkesseln zu errichten. Hierzu ist der Neubau einer Maschinenhalle im Anschlusss an die bestehende Filterhalle der Flockungsfiltration geplant.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe der für die Umsetzung des Vorhabens erforderlichen Planungsleistungen zu den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Technische Ausrüstung sowie Tragwerksplanung an einen Generalplaner. Die Planung umfasst die notwendigen Restleistungen der Leistungsphase 1 sowie die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 9, wobei eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt ist (siehe hierzu näher im Folgenden unter II.2.2).
Das Vorhaben wird mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Förderprogramm „Ressoureneffiziente Abwasserbeseitigung NRW“ (ResA) gefördert.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-15 Auftragsbekanntmachung
2016-10-31 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-04-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Menge oder Umfang:
Restleistungen der Leistungsphase 1 sowie Leistungsphasen 2 bis 9 der Leistungsbilder Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Abwasserbetrieb der Stadt Harsewinkel
Postanschrift: Münsterstraße 14
Postleitzahl: 33428
Postort: Harsewinkel
Kontakt
Internetadresse: http://www.harsewinkel.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-15 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 077-137298
ABl. S-Ausgabe: 77
Zusätzliche Informationen
Interessenten müssen die Bewerbungsunterlage zum Teilnahmewettbewerb per E-Mail oder Telefax bei der in Abschnitt I.1) genannten Stelle anfordern. Rückfragen sind ebenfalls ausschließlich per E-Mail oder Telefax bei der in Abschnitt I.1) hierfür genannten Stelle einzureichen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Abwasserbetrieb der Stadt Harsewinkel beabsichtigt den Bau einer weiteren Filtrationsstufe mit GAK-Filtern zur Elimination von Mikroschadstoffen auf dem Kläranlagengelände der Stadt Harsewinkel.
Die Kläranlage Harsewinkel mit einer derzeitigen Ausbaugröße von 57.500 EW besteht bislang aus einer mechanisch-biologischen Reinigungsstufe mit anschließender Flockungsfiltration. Die Belebungsstufe mit vorgeschalteter Denitrifikation und zwei horizontal durchströmten Nachklärbecken wird zur weitergehenden Stickstoffelimination betrieben und im Anschluss eine bestehende Flockungsfiltration (Fa. Preussag) aus dem Jahr 1995 betrieben. Die Stadt Harsewinkel strebt eine weitergehende Abwasserreinigung durch den Einsatz von Aktivkohle auf der Kläranlage Harsewinkel an. Im Auftrag der Stadt erstellte die Hydro-Ingenieure Planungsgesellschaft für Siedlungswasserwirtschaft mbH (Düsseldorf) im Jahr 2012 eine Machbarkeitsstudie zum Einsatz von
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Aktivkohle oder alternativen Verfahrenstechniken. Aufbauend auf dieser Machbarkeitsstufe wurden großtechnische Vorversuche zur Filtration mit granulierter Aktivkohle in einem bestehenden Druckfilterkessel durchgeführt. Aufgrund der positiven Ergebnisse dieser Vorversuche beabsichtigt die Stadt Harsewinkel im Ablauf der Flockungsfiltration eine neue Filteranlage mit granulierter Aktivkohle in geschlossenen Druckfilterkesseln zu errichten. Hierzu ist der Neubau einer Maschinenhalle im Anschlusss an die bestehende Filterhalle der Flockungsfiltration geplant.
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Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Vergabe der für die Umsetzung des Vorhabens erforderlichen Planungsleistungen zu den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Technische Ausrüstung sowie Tragwerksplanung an einen Generalplaner. Die Planung umfasst die notwendigen Restleistungen der Leistungsphase 1 sowie die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 9, wobei eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt ist (siehe hierzu näher im Folgenden unter II.2.2).
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Das Vorhaben wird mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Förderprogramm „Ressoureneffiziente Abwasserbeseitigung NRW“ (ResA) gefördert.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen. Es werden zunächst nur die Leistungen bis zur Leistungsphase 3 der unter II.2.1 genannten Leistungsbilder übertragen. Für die weiteren Leistungsphasen ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
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Referenznummer: 10.81.03:0083
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Harsewinkel.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 4 Abs. 9 VOF und
2. Eigenerklärung zu rechtskräftigen Verurteilungen gemäß § 4 Abs. 6 VOF.
Für die Eigenerklärungen gemäß 1 und 2 ist ein vom Auftraggeber vorgegebenes Bewerbungsformular zu verwenden, welches bei der in I.1) genannten Stelle erhältlich ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung über die Jahresgesamtumsätze und die Umsätze mit Planungsleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Es ist ein vom Auftraggeber vorgegebenes Bewerbungsformular zu verwenden, welches bei der in I.1) genannten Stelle erhältlich ist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Referenzen des Büros für Planungsleistungen mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 6 sowie 8 der Leistungsbilder Objektplanung Ingenieurbauwerke (mind. Honorarzone III) und Fachplanung Technische Ausrüstung (mind. Honorarzone II) bei Kläranlagen oder wesentlichen Teilen hiervon mit Baukosten (ohne Ingenieurhonorare) von mind. 400.000 EUR ohne MwSt. Es können nur Referenzen angegeben werden, bei denen das geplante Bauvorhaben in den letzten drei Jahren (nicht vor dem 01.05.2013) fertiggestellt wurde; die Forderung eines mindestens dreijährigen Bestehens des Unternehmens ist damit nicht verbunden.
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2. Referenzen des Büros für Planungsleistungen mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 6 sowie 8 der Leistungsbilder Objektplanung Ingenieurbauwerke (mind. Honorarzone III) und Fachplanung Technische Ausrüstung (mind. Honorarzone II) bei Anlagen zur Aktivkohle-Filtration von Wasser oder Abwasser mit Baukosten (ohne Ingenieurhonorare) von mind. 300.000 EUR ohne MwSt. Es können nur Referenzen angegeben werden, bei denen das geplante Bauvorhaben in den letzten drei Jahren (nicht vor dem 01.05.2013) fertiggestellt wurde; die Forderung eines mindestens dreijährigen Bestehens des Unternehmens ist damit nicht verbunden.
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3. Benennung eines verantwortlichen Projektleiters (m/w) mit Angaben zu dessen Berufsjahren sowie mit Angabe und Nachweis zu dessen Berufsqualifikation;
4. Persönliche Referenzen der gemäß Ziffer 3 benannten Person für Projektleitung bei Planungsleistungen mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 6 sowie 8 der Leistungsbilder Objektplanung Ingenieurbauwerke (mind. Honorarzone III) und Fachplanung Technische Ausrüstung (mind. Honorarzone II) bei Kläranlagen oder wesentlichen Teilen hiervon mit Baukosten (ohne Ingenieurhonorare) von mind. 400 000 EUR ohne MwSt. Es können nur Referenzen angegeben werden, bei denen das geplante Bauvorhaben in den letzten 6 Jahren (nicht vor dem 1.5.2010) fertiggestellt wurde; die Forderung einer mindestens sechsjährigen Berufserfahrung der gemäß Ziffer 3 benannten Person ist damit nicht verbunden.
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5. Benennung eines für die Objektüberwachung (LPh 8) verantwortlichen Bauleiters (m/w) mit Angaben zu dessen Berufsjahren sowie mit Angabe und Nachweis zu dessen Berufsqualifikation;
6. Persönliche Referenzen der gemäß Ziffer 5 benannten Person für die Bauüberwachung (LPh 8) mindestens für die Leistungsbilder Ingenieurbauwerke (mind. Honorarzone III) und Technische Ausrüstung (mind. Honorarzone II) bei Baumaßnahmen an Kläranlagen oder wesentlichen Teilen hiervon mit Baukosten (ohne Ingenieurhonorare) von mind. 400 000 EUR ohne MwSt. Es können nur Referenzen angegeben werden, bei denen das überwachte Bauvorhaben in den letzten sechs Jahren (nicht vor dem 1.5.2010) fertiggestellt wurde; die Forderung einer mindestens sechsjährigen Berufserfahrung der gemäß Ziffer 5 benannten Person ist damit nicht verbunden.
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7. Angabe der aktuellen Anzahl qualifizierter Mitarbeiter (m/w) in den Bereichen Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Technische Ausrüstung und Tragwerksplanung.
Es genügen jeweils Eigenerklärungen. Für die Angaben ist ein vom Auftraggeber vorgegebenes Bewerbungsformular zu verwenden, welches bei der in I.1) genannten Stelle erhältlich ist und nähere Detailvorgaben zu den einzureichenden Referenzen enthält.
Mindeststandards:
Bewerber müssen jeweils mindestens eine Referenz des Büros, die den unter Ziffer 2 genannten Voraussetzungen genügt, und mindestens eine persönliche Referenz der gemäß Ziffer 3 benannten Person, die den Voraussetzungen unter Ziffer 4 genügt, vorweisen, sonst gelten sie als nicht hinreichend geeignet. Die Möglichkeit der Eignungsleihe bleibt hierbei unberührt.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit noch zu verhandelnden angemessenen Mindestdeckungssummen für Personen- und sonstige Schäden. Der Abschluss einer projektbezogenen Versicherung im Auftragsfall genügt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß HOAI 2013.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Im Auftragsfall: gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Sonstige besondere Bedingungen:
Mit dem Angebot
sind folgende Erklärungen abzugeben:
1. Verpflichtungserklärung zur Zahlung eines vergabespezifischen Mindeststundenentgelts von 8,85 EUR für alle im Rahmen der Auftragsausführung in Deutschland tätigen Mitarbeiter (einschließlich Mitarbeiter von Nachunternehmern und Leiharbeitnehmern) gemäß TVgG NRW.
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2. Verpflichtungserklärung zur Durchführung von Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf gemäß TVgG NRW (gilt nur für Unternehmen mit mehr als 20 Beschäftigten).
3. Erklärung zur Erbringung der Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen (§ 2 Abs. 3 VOF).
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
§ 19 Abs. 1 VOF:
Zugelassen sind nur Bewerber, die nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur (Fachrichtung Bauwesen, Elektrotechnik oder Versorgungstechnik) zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur der entsprechenden Fachrichtung tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die o.a. Zulassungsvoraussetzungen erfüllt.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Unvollständige und nicht fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge bleiben ebenso unberücksichtigt wie Teilnahmeanträge, die nicht den genannten Mindestanforderungen entsprechen oder von aus sonstigen Gründen ungeeigneten Bewerbern eingereicht werden. Bei unvollständigen Bewerbungen bleibt eine Nachforderung gemäß § 5 Abs. 3 VOF vorbehalten. Unter den verbleibenden Bewerbern wird erforderlichenfalls eine Auswahl von drei bis fünf Bewerbern auf Grundlage folgender Auswahlkriterien vorgenommen: 1) Referenzen des Büros über Planungsleistungen für Kläranlagen (entsprechend Abschnitt III.2.3, Ziffer 1), Gewichtung: 18,5 %; mit folgenden Unterkriterien: 1.1) Erfüllung der allgemeinen Anforderungen (siehe Abschnitt III.2.3, Ziffer 1), Gewichtung: 5 %; 1.2) davon Planung von Aktivkohle-Filtrationsanlagen, Gewichtung: 7,5 %; 1.3) Durchführung der Bauvergaben nach VOB/A, Gewichtung: 2 %; 1.4) Ausführung des Vorhabens im laufenden Kläranlagenbetrieb, Gewichtung: 4 %; 2) Referenzen des Büros über Planungsleistungen für Anlagen zur Aktivkohle-Filtration von Wasser oder Abwasser (entsprechend Abschnitt III.2.3, Ziffer 2), Gewichtung: 14 %; mit folgenden Unterkriterien: 2.1) Erfüllung der allgemeinen Anforderungen (siehe Abschnitt III.2.3, Ziffer 2), Gewichtung: 5 %; 2.2) davon Planung von Anlagen mit granulierter Aktivkohle, Gewichtung: 3 %; 2.3) Durchführung der Bauvergaben nach VOB/A, Gewichtung: 2 %; 2.4) Ausführung des Vorhabens im laufenden Anlagenbetrieb, Gewichtung: 4 %; 3) Berufsqualifikation und Berufsjahre des verantwortlichen Projektleiters (m/w), Gewichtung: 6 %; mit folgenden Unterkriterien: 3.1) Berufsabschluss, Gewichtung: 2 %; 3.2) Berufsjahre mit der zu Punkt 3.1 angegebenen Berufsqualifikation, Gewichtung: 2 %; 3.3) davon Berufsjahre im Bereich Planung für Kläranlagen, Gewichtung: 2 %; 4) Persönliche Referenzen des verantwortlichen Projektleiters (m/w) im Bereich Planungsleistungen für Kläranlagen (entsprechend Abschnitt III.2.3, Ziffer 4), Gewichtung: 30 %; mit folgenden Unterkriterien: 4.1) Erfüllung der allgemeinen Anforderungen (siehe Abschnitt III.2.3, Ziffer 4), Gewichtung: 8 %; 4.2) davon Planung von Aktivkohle-Filtrationsanlagen, Gewichtung: 10 %; 4.3) Durchführung der Bauvergaben nach VOB/A, Gewichtung: 4 %; 4.4) Ausführung des Vorhabens im laufenden Kläranlagenbetrieb, Gewichtung: 8 %; 5) Berufsqualifikation und Berufsjahre des verantwortlichen Bauleiters (m/w), Gewichtung: 3 %; mit folgenden Unterkriterien: 5.1) Berufsabschluss, Gewichtung: 1 %; 5.2) Berufsjahre mit der zu Punkt 5.1 angegebenen Berufsqualifikation, Gewichtung: 1 %; 5.3) davon Berufsjahre im Bereich Bauüberwachung für Ingenieurbauwerke, Gewichtung: 1 %; 6) Persönliche Referenzen des verantwortlichen Bauleiters (m/w) über die Bauüberwachung bei Baumaßnahmen an Kläranlagen (entsprechend Abschnitt III.2.3, Ziffer 6), Gewichtung: 15 %; mit folgenden Unterkriterien: 6.1) Erfüllung der allgemeinen Anforderungen (siehe Abschnitt III.2.3, Ziffer 6), Gewichtung: 4 %; 6.2) davon Planung von Aktivkohle-Filtrationsanlagen, Gewichtung: 5 %; 6.3) Geltung der VOB/B, Gewichtung: 2 %; 6.4) Ausführung des Vorhabens im laufenden Kläranlagenbetrieb, Gewichtung: 4 %; 7) Personelle Leistungsfähigkeit, Gewichtung: 7,5 %; mit folgenden Unterkriterien: 7.1) Anzahl qualifizierter Mitarbeiter im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke, Gewichtung: 3 %; 7.2) Anzahl qualifizierter Mitarbeiter im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung, Gewichtung: 3 %; 7.3) Anzahl qualifizierter Mitarbeiter im Bereich Tragwerksplanung, Gewichtung: 1,5 %; 8) Finanzielle Leistungsfähigkeit, Gewichtung: 6 %; mit folgenden Unterkriterien: 8.1) durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, Gewichtung: 2,5 %; 8.2) durchschnittlicher Umsatz mit Planungsleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, Gewichtung: 3,5 %; Eine detaillierte Beschreibung der Bewertungsmethodik findet sich in den Bewerbungsunterlagen, die bei der in Abschnitt I.1) genannten Stelle anzufordern sind und für den Teilnahmeantrag zwingend verwendet werden müssen.
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Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-06-15 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Heinz Austermann
Name: Wolter Hoppenberg Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Münsterstr. 1-3
Postort: Hamm
Postleitzahl: 59065
Kontaktperson: Marc Dewald
Telefon: +49 238192122474 📞
E-Mail: vergabestelle@wolter-hoppenberg.de 📧
Fax: +49 2381921227059 📠
URL für weitere Informationen: http://www.wolter-hoppenberg.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.wolter-hoppenberg.de 🌏
Name: Stadt Harsewinkel
Kontaktperson: Vergabestelle
Raum 209
URL der Teilnahme: http://www.harsewinkel.de 🌏
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-10-17 📅
Datum des Endes: 2019-07-01 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: 10.81.03:0083
Zusätzliche Informationen
Interessenten müssen die Bewerbungsunterlage zum Teilnahmewettbewerb per E-Mail oder Telefax bei der in Abschnitt I.1) genannten Stelle anfordern.
Rückfragen sind ebenfalls ausschließlich per E-Mail oder Telefax bei der in Abschnitt I.1) hierfür genannten Stelle einzureichen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Telefon: +49 2514111691 📞
Internetadresse: http://www.bezreg-muenster.nrw.de/startseite/abteilungen/Vergabekammer1/index.htmlFax 🌏
Fax: +49 2514112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
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Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit
— der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern (in der Regel innerhalb weniger Tage und auch in schwierigen Fällen längstens innerhalb von 14 Tagen) gerügt hat,
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— Vergaberechtsverstöße, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in IV.3.4) genannten Frist gerügt werden, oder
— Vergaberechtsverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in IV.3.4) genannten Frist gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag stellen.
Quelle: OJS 2016/S 077-137298 (2016-04-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-10-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Abwasserbetrieb der Stadt Harsewinkel beabsichtigt den Bau einer 4. Filtrationsstufe mit GAK-Filtern zur Elimination von Mikroschadstoffen in der Kläranlage Harsewinkel. Hierzu ist auch der Neubau einer Maschinenhalle geplant. Auftragsgegenstand sind die zur Umsetzung des Vorhabens erforderlichen Planungsleistungen zu den Leistungsbildern Objektplanung Ingenieurbauwerke, Fachplanung Technische Ausrüstung sowie Tragwerksplanung an einen Generalplaner. Die Planung umfasst die notwendigen Restleistungen der Leistungsphase 1 sowie die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 9, wobei eine stufenweise Beauftragung erfolgt ist.
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Gesamtwert des Auftrags: 243852.87 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Beaufsichtigung der Bauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Gütersloh 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: heinz.austermann@harsewinkel.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-10-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 212-386340
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 077-137298
ABl. S-Ausgabe: 212

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Kläranlage Harsewinkel besteht bislang aus einer mechanisch-biologischen Reinigungsstufe mit anschließender Flockungsfiltration. Die Belebungsstufe mit vorgeschalteter Denitrifikation und zwei horizontal durchströmten Nachklärbecken wird zur weitergehenden Stickstoffelimination betrieben und im Anschluss eine bestehende Flockungsfiltration (Fa. Preussag) aus dem Jahr 1995 betrieben. Die Stadt Harsewinkel strebt eine weitergehende Abwasserreinigung durch den Einsatz von Aktivkohle auf der Kläranlage Harsewinkel an. Deshalb ist beabsichtigt, im Ablauf der Flockungsfiltration eine neue Filteranlage mit granulierter Aktivkohle in geschlossenen Druckfilterkesseln zu errichten. Hierzu ist auch der Neubau einer Maschinenhalle im Anschluss an die bestehende Filterhalle der Flockungsfiltration.
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Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen. Es wurden zunächst nur die Leistungen bis zur Leistungsphase 3 der unter II.2.1 genannten Leistungsbilder übertragen. Für die weiteren Leistungsphasen ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept für den Planungs- und Vergabeprozess
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept für die Ausführungsphase
Qualitätskriterium (Gewichtung): 16
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kostenmanagement
Qualitätskriterium (Gewichtung): 14
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Terminsteuerung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Nachvollziehbarkeit der Darstellungsweise des Projektkonzeptes
Gewichtung des Preises: 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-10-05 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Herr Heinz Austermann

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.3.1. genannten Vergabekammer kann bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Eine wirksame Zuschlagserteilung ist erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und den Namen des Bieters, dessen Angebot angenommen werden soll, in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
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Ist die Zuschlagserteilung unwirksam, kann der Nachprüfungsantrag innerhalb von 30 Kalendertagen ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung bei der unter VI.3.1. genannten Vergabekammer gestellt werden.
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
— der Bieter den gerügten Vergaberechtsverstoß schon im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich, also ohne schuldhaftes Zögern (i.d.R. innerhalb weniger Tage) gerügt hat,
— Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der in IV.3.2) angegebenen Auftragsbekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in dieser Auftragsbekanntmachung genannten Bewerbungsfrist gerügt worden sind, oder
— Vergaberechtsverstöße, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Auftragsbekanntmachung genannten Bewerbungsfrist genannten Frist gerügt werden.
Teilt der Auftraggeber einem Bieter mit, dass er einer Rüge nicht abhelfen will, so kann der Bieter wegen dieser Rüge nur innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung des Auftraggebers einen Nachprüfungsantrag stellen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Quelle: OJS 2016/S 212-386340 (2016-10-31)