Planung Heizung – Lüftung- Sanitär

Bayerischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts

BR-Standortentwicklung Freimann – Neubau Besucher- und Servicezentrum, Kindertagesstätte und Parkhaus-/deck am Standort München-Freimann.
Leistungen der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff.
HOAI, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, Leistungsphasen 3-9.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-02-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-01-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-01-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang:
Historisch gewachsen verteilt sich der Bayerische Rundfunk in München auf drei Standorte: das Funkhaus am Hauptbahnhof, den Standort Freimann und den Standort Unterföhring. Der Standort Unterföhring soll im Rahmen der Umstrukturierung aufgegeben werden. Die Standorte Funkhaus und Freimann sollen mit weitreichenden Um- und Neubaumaßnahmen an das Konzept der Trimedialität angepasst werden. In diesem Zusammenhang wurde 2014 bereits ein Ideen- und Realisierungswettbewerb für den Standort München-Freimann ausgelobt, welcher von den größten Veränderungen betroffen ist.Unter anderem ist der Neubau eines Besucher- und Servicezentrums mit einer Kindertagesstätte und einem Parkdeck/-haus im Süden des Geländes geplant. Die für diese Baumaßnahme erforderlichen Leistungen im Rahmen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß §§ 53 ff. HOAI sollen mit vorliegender Ausschreibung vergeben werden.Flächen und Kubaturen:— Besucher- und Servicezentrum: ca. 2 700 m2;— Kindertagesstätte: ca. 800 m2;— Parkdeck/-haus: ca. 520 Stellplätze.Terminvorschau:Leistungsbeginn: Ende April / Anfang Mai 2016Baubeginn: Ende März / Anfang April 2017Inbetriebnahme Besucherzentrum: Ende März 2019Leistungen der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, Leistungsphasen 3-9.Zunächst werden die Leistungsphasen 3-4 (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt.Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt, ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsphasen oder Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bayerischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts
Postanschrift: Rundfunkplatz 1
Postleitzahl: 80335
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: http://www.br.de 🌏
E-Mail: ausschreibungen.zentraleinkauf@br.de 📧
Telefon: +49 89590042429 📞
Fax: +49 89590023469 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-22 📅
Einreichungsfrist: 2016-02-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 018-027906
ABl. S-Ausgabe: 18
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber macht wegen erhöhter Effizienz von der in § 7 VOF vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch, die kompletten Vergabeunterlagen frei, direkt und vollständig im Internet auf dem Portal https://prego-vergabeplattform.prhos.com für alle Interessierten zur Verfügung zu stellen. Anbieter, die bisher über keinen Zugang verfügen, können sich auf dieser Plattform kostenlos registrieren lassen. Von einer Anforderung der Unterlagen über andere Kommunikationswege ist abzusehen. Wenn jedoch ein Interessent/Bieter glaubhaft machen kann, keinen Zugang zu den elektronisch zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen zu haben, erhält er diese auf anderen Wegen. Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren. Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften. Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex und Telefaxe sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht. Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen. Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen. Der Teilnahmeantrag ist zwingend mittels des beigefügten Rücksendeaufklebers auf dem Umschlag/der Verpackung zu kennzeichnen. Sind für den Versand zusätzliche Versandtaschen o.ä. seitens des Kurierdienstes zu verwenden, so ist der Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag mit dem Rücksendeaufkleber in der Versandtasche zu kennzeichnen. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 10 Abs. 3 VOF durch Los zu treffen. Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
BR-Standortentwicklung Freimann – Neubau Besucher- und Servicezentrum, Kindertagesstätte und Parkhaus-/deck am Standort München-Freimann.
Leistungen der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff.
HOAI, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, Leistungsphasen 3-9.
Menge oder Umfang:
Historisch gewachsen verteilt sich der Bayerische Rundfunk in München auf drei Standorte: das Funkhaus am Hauptbahnhof, den Standort Freimann und den Standort Unterföhring. Der Standort Unterföhring soll im Rahmen der Umstrukturierung aufgegeben werden. Die Standorte Funkhaus und Freimann sollen mit weitreichenden Um- und Neubaumaßnahmen an das Konzept der Trimedialität angepasst werden. In diesem Zusammenhang wurde 2014 bereits ein Ideen- und Realisierungswettbewerb für den Standort München-
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Freimann ausgelobt, welcher von den größten Veränderungen betroffen ist.
Unter anderem ist der Neubau eines Besucher- und Servicezentrums mit einer Kindertagesstätte und einem Parkdeck/-haus im Süden des Geländes geplant. Die für diese Baumaßnahme erforderlichen Leistungen im Rahmen der Technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, Leistungsphasen 3 bis 9 gemäß §§ 53 ff. HOAI sollen mit vorliegender Ausschreibung vergeben werden.
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Flächen und Kubaturen:
— Besucher- und Servicezentrum: ca. 2 700 m
— Kindertagesstätte: ca. 800 m
— Parkdeck/-haus: ca. 520 Stellplätze.
Terminvorschau:
Leistungsbeginn: Ende April / Anfang Mai 2016
Baubeginn: Ende März / Anfang April 2017
Inbetriebnahme Besucherzentrum: Ende März 2019
Leistungen der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI, Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8, Leistungsphasen 3-9.
Zunächst werden die Leistungsphasen 3-4 (Entwurfsplanung und Genehmigungsplanung) gemäß § 55 HOAI beauftragt.
Die Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt, ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungsphasen oder Gesamtbeauftragung besteht nicht.
Beschreibung der Optionen:
— Leistungsphasen 5-9 gemäß § 55 HOAI (ebenfalls stufenweise abzurufen).
— Besondere Leistungen gemäß Anlage 15 HOAI.
Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung der optionalen Leistungen besteht nicht.
Referenznummer: BR-2016-0005
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist (gemäß § 4 Abs. 2 VOF),
b) Angaben, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet (gemäß § 4 Abs. 2 VOF),
c) Erklärungen, dass Ausschlussgründe gemäß § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF nicht vorliegen.
Sämtliche oben geforderten Erklärungen und Angaben sind durch eine rechtsverbindliche Unterschrift mittels des vorgegebenen Bewerbungsbogens zu bestätigen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A) Erklärung des Bewerbers über die Bereitschaft zur finanziellen Beteiligung bzgl. des Abschlusses der Kombi-Risk-Versicherung im Auftragsfalle
b) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013-2015) (gemäß § 5 Abs. 4c VOF)
c) Erklärung über das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten
drei Geschäftsjahren (2013-2015) gegliedert nach Berufsgruppen (gemäß § 5 Abs. 5 d VOF).
d) Eigenerklärung zum Jahr der Bürogründung.
Mindeststandards:
1. Bürogröße im Durchschnitt über die letzten 3 Geschäftsjahre: mindestens 20 Mitarbeiter
2. Gesamtjahresumsatz im Durchschnitt über die letzten 3 Geschäftsjahre: mindestens 2 000 000 EUR
Im Falle eines ordnungsgemäßen Teilnahmeantrags einer Bewerber-/Bietergemeinschaft werden die Eignungsmerkmale der Gemeinschaft
bei der Beurteilung der Eignung und bei der Auswahlentscheidung kumulativ berücksichtigt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
III.2.3.1 – Eignungsprüfung gemäß § 5 Abs. 5 VOF. In einem ersten Wertungsschritt wird anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen die prinzipielle Eignung des Bewerbers
geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes, der Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen.
Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der selbst zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei
der Erbringung vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
III.2.3.2 – Für die Auswahl der Bewerber, die zum Verhandlungsverfahren ausgewählt werden (vgl. § 10Abs. 2 VOF), wird wie folgt vorgegangen:
A – Fachliche Qualifikation:
Darstellung von maximal 4 abgeschlossenen oder in Leistungsphase 8 befindlichen Referenzprojekten für die ausgeschriebenen Leistungen (Technische
Ausrüstung gem. §§ 53 HOAI) aus den letzten 5 Geschäftsjahren (ab 2011 bis zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge
gemäß IV.3.4) dieser Bekanntmachung).
Referenzprojekte die vor 2011 in Betrieb genommen wurden, werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
Für die maximale Bewertung sollten durch die Referenzprojekte folgende Anforderungen erfüllt sein:
— Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Hochbaumaßnahme mit drei oder mehr unterschiedlichen Nutzungseinheiten,
— das Referenzprojekt beinhaltet eine Versammlungsstätte gemäß
Versammlungsstättenverordnung (VStättVO),
— das Referenzprojekt ist vergleichbarer Größenordnung
(Baukosten (Kgr. 300+400) = 15 000 000 EUR brutto),
— dem Bewerber wurden mindestens die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 (gem. § 53 HOAI) beauftragt,
— dem Bewerber wurden mindestens die Leistungsphasen 3-8 (gem. § 55 HOAI) beauftragt.
Die erfolgreiche Abwicklung/Bearbeitung der Referenzprojekte ist jeweils mittels
Referenzbescheinigung des öffentlichen bzw. privaten Auftraggebers zu belegen.
Bei Bietergemeinschaften fließen in Summe maximal 4
Referenzprojekte in die Wertung ein.
B – Personelle Besetzung:
Angabe der technischen Leitung. Benennung des vorgesehenen Projektleiters sowie dessen Stellvertreter unter Angabe dessen/deren Referenzen. Es können
für den Projektleiter sowie für den stellvertretenden Projektleiter bis zu 2 Referenzen angegeben werden.
Eine zeitliche Beschränkung der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters besteht nicht.
Es sollte dargestellt werden, dass seitens des Projektleiters sowie dessen Stellvertreters Erfahrung
bei der Planung und Abwicklung von vergleichbaren Projekten vorherrscht.
Für die maximale Bewertung sollten bzgl. der Referenzprojekte des Projektleiters bzw. dessen
Stellvertreters folgende Anforderungen erfüllt sein:
— durch den Projektleiter bzw. stellvertretenden Projektleiter wurden die
Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 (gem. § 53 HOAI) erbracht,
Leistungsphasen 3-8 (gem. §
55 HOAI) erbracht.
Bei Bietergemeinschaften sind seitens der Gemeinschaft ein Projektleiter sowie ein
stellvertretender Projektleiter zu benennen.
Die Benennung von jeweils 2 Personen je Bietergemeinschaftspartner ist unerwünscht.
Die Berufszulassung des Projektleiters und dessen Stellvertreters ist durch Vorlage von Studiennachweisen / Ausbildungsnachweisen o. ä.
nachzuweisen.
Zusätzliche Abgabeleistungen/Benennungen:
— Benennung der vorgesehenen Mitarbeiter für das Projekt sowie Vorlage von entsprechenden Studiennachweisen / Ausbildungsnachweisen o. ä..
— Abgabe eines Organigramms des Projektteams (bei Planungsgemeinschaften unter Einbeziehung des ARGE-Partners).
Mindeststandards:
Die 4 Referenzprojekte unter „A- Fachliche Qualifikation“ müssen abgeschlossen oder mindestens in der Leistungsphase 8 (Bauausführung) befindlich sein.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Seitens des Auftraggebers ist beabsichtigt eine Kombi-Risk-Versicherung (Kombinierte Bauleistungs- und Haftpflicht-Versicherung) für alle Beteiligten nach deutschem Recht abzuschließen.
In diesem Zusammenhang wird derzeit von einer Beteiligung der Dienstleistungserbringer von ca. 0,7 % – 1,2 % ihrer jeweiligen Brutto-Honorarsumme ausgegangen. Eine exakte Festlegung der Höhe ist erst im
Verhandlungsverfahren möglich (Ausschreibung der Kombi-Risk-Versicherung läuft derzeit).
Diesbezüglich wird die Erklärung des Bewerbers zur Bereitschaft an der finanziellen Beteiligung bzgl. des Abschlusses der Kombi-Risk-Versicherung im Auftragsfall verlangt.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
1. HOAI (zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung).
2. Seitens des Auftraggebers ist folgende Regelung in Bezug auf einen Sicherheitseinbehalt im Vertrag vorgesehen:
Die Parteien vereinbaren einen Sicherheitseinbehalt von 5 % auf sämtliche Brutto-Abschlagszahlungen als Sicherheit für die Vertragserfüllung zur Absicherung aller Erfüllungs-, Mängelhaftungs- und
Schadenersatzansprüche. Der Sicherheitseinbehalt dient auch der Sicherung der Ansprüche aus Störungssachverhalten, für die der AN keinen Versicherungs- und Deckungsschutz hat (reine Kosten- oder Terminüberschreitungen) oder für die ein Versicherungsschutz ausgeschlossen ist (z. B. Obliegenheitsverletzungen, Vorsatz). Der Sicherheitseinbehalt kann durch Stellung einer den Anforderungen des § 17 VOB/B genügenden Bürgschaft abgelöst werden. Die Bürgschaft muss von einem in der EU
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zugelassenen Kreditinstitut ausgestellt sein. Vor Vorlage der Bürgschaft hat der Auftragnehmer keinen Anspruch auf Auszahlung des Sicherheitseinbehalts. Der AG hat eine nicht verwertete Sicherheit nach Ablauf der Verjährungsfrist für Mängelansprüche zurückzugeben. Soweit jedoch zu diesem Zeitpunkt seine geltend gemachten Ansprüche noch nicht erfüllt sind, darf er einen entsprechenden Teil der Sicherheit zurückhalten.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften müssen als gesamtschuldnerisch haftende Arbeitsgemeinschaft auftreten und einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die Leistungen sind folgendem Berufsstand im Bereich des europäischen Wirtschaftsraumes vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind.
Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis
verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und der Planungsaufgabe
entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Arbeitsgemeinschaften, bei denen
jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
Einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 19 Abs. 2 VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bieter mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Gewichtung der Wertungskriterien der 1. Phase des Verfahrens: --- Fachliche Qualifikation 60 % (siehe III.2.3.2, A), hieraus:
Referenzprojekte 60 Punkte. Je angegebenem Referenzprojekt können maximal 15 Punkte erreicht werden. D. h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 4 Projekten, die in die Wertung einfließen, können insgesamt
60 Punkte erzielt werden (4 Referenzprojekte x max. 15 Punkte = max. 60 Punkte). Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes wird wie folgt vorgegangen: – Handelt es sich bei dem Referenzprojekt um eine Hochbaumaßnahme mit drei oder mehr unterschiedlichen Nutzungseinheiten? Wenn ja, werden 3 Punkte
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vergeben. Für jede Nutzungseinheit werden 1,0 Punkte vergeben. Maximal können 3 Punkte erreicht werden.
Wurde die Hochbaumaßnahme mit z. B. 2 verschiedenen Nutzungseinheiten realisiert, werden 2 Punkte vergeben.
— Beinhaltet das Referenzprojekt eine Versammlungsstätte gemäß Versammlungsstättenverordnung (VStättVO)? Wenn ja, werden 2 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0,0 Punkte vergeben.
— Ist das Referenzprojekt vergleichbarer Größenordnung (Baukosten (Kgr. 300+400) = 15 000 000 EUR brutto)?
Wenn das Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (15 000 000 EUR brutto oder mehr (Kgr. 300+400)) werden 3 Punkte vergeben. Bei geringeren Baukosten als 15 000 000 EUR brutto (Kgr. 300+400)
wird die zu vergebende Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Baukosten in Höhe von 7 500 000 EUR werden 1,5 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 7 500 000 EUR / 15 000 000 EUR x 3 Punkte). -
Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt mindestens die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 beauftragt?
Wenn ja, werden 4,0 Punkte vergeben. Bei geringeren, beauftragten Anlagengruppen werden die tatsächlich beauftragten Anlagengruppen den geforderten Anlagengruppen gegenübergestellt und daraus die Bepunktung
ermittelt. (Bsp.: Dem Bewerber wurden die Anlagengruppen 1, 2 und 3 beauftragt. Hier werden 2,4 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 3 AG / 5 AG x 4 Punkte).
— Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt mindestens die Leistungsphasen 3-8 (gem. § 55 HOAI) beauftragt? Wenn die Leistungsphasen 3-8 beauftragt
wurden, werden 3,0 Punkte vergeben. Bei geringerem, beauftragtem Leistungsumfang (weniger als Leistungsphasen 3-8) werden die tatsächlich beauftragten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen
(LPH 3-8 = 88 v.H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. Über das geforderte Maß hinausgehende, beauftragte Leistungsphasen (Leistungsphasen 1, 2 bzw. 9) werden bei der Berechnung
der Punkte nicht berücksichtigt. (Bsp.: Dem Bewerber wurden die Leistungsphasen 2-5 beauftragt. Hier werden 1,40 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 41 v. H. / 88 v. H. x 3 Punkte).
— – Personelle Besetzung 40 % (siehe III.2.3.2, B), hieraus: Technische Leitung (Projektleiter+ Stellv. Projektleiter) 40 Punkte. Je angegebenem
Referenzprojekt des Projektleiters sowie des stellvertretenden Projektleiters können maximal 10 Punkte erreicht werden. D. h. bei der maximalen Referenzprojektanzahl von 2 Projekten für den Projektleiter und 2 Projekten
für den stellvertretenden Projektleiter können insgesamt 40 Punkte erzielt werden (2 x 2 Referenzprojekte x max. 10 Punkte = max. 40 Punkte). Bei der Bewertung jedes Referenzprojektes des Projektleiters bzw.
stellvertretenden Projektleiters wird wie folgt vorgegangen: – Handelt es sich bei dem Referenzprojekt um eine Hochbaumaßnahme mit drei oder mehr unterschiedlichen Nutzungseinheiten? Wenn ja, werden 3 Punkte
vergeben. Für jede Nutzungseinheit werden 1 Punkte vergeben. Maximal können 3 Punkte erreicht werden.
Wurde die Hochbaumaßnahme mit z. B. 2 verschiedenen Nutzungseinheiten realisiert, werden 2 Punkte
vergeben.
— Beinhaltet das Referenzprojekt eine Versammlungsstätte gemäß Versammlungsstättenverordnung
(VStättVO)? Wenn ja, werden 1,0 Punkte vergeben. Wenn nein, werden 0 Punkte vergeben. – Ist das Referenzprojekt vergleichbarer Größenordnung (Baukosten (Kgr. 300+400) = 15 000 000 EUR brutto)? Wenn das
Referenzprojekt vergleichbarer oder übersteigender Größenordnung ist (15 000 000 EUR brutto oder mehr (Kgr. 300+400)) werden 2 Punkte vergeben. Bei geringeren Baukosten als 15 000 000 EUR brutto (Kgr. 300+400)
wird die zu vergebende Punktzahl linear interpoliert. (Bsp.: Bei einem Referenzprojekt mit Baukosten in Höhe von 7 500 000 EUR werden 1 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 7 500 000 EUR / 15 000 000 EUR x 2 Punkte). -
Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt die Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 (gem. § 53 HOAI) durch den Projektleiter bzw. den stellvertretenden Projektleiter erbracht? Wenn ja, werden 2,0 Punkte vergeben. Bei
geringeren, erbrachten Anlagengruppen werden die tatsächlich erbrachten Anlagengruppen den geforderten Anlagengruppen gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. (Bsp.: Durch den Projektleiter wurden
die Anlagengruppen 1, 2 ud 3 erbracht. Hier werden 1,2 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 3 AG /5 AG x 2 Punkte).
— Wurden bei dem angegebenen Referenzprojekt die Leistungsphasen 3-8 (gem. § 55 HOAI) durch den Projektleiter bzw. den stellvertretenden Projektleiter erbracht? Wenn die Leistungsphasen 3-8 erbracht wurden, werden 2 Punkte vergeben. Bei geringerem, erbrachtem Leistungsumfang (weniger als
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Leistungsphasen 3-8) werden die tatsächlich erbrachten Leistungsphasen den geforderten Leistungsphasen (LPH 3-8 = 97 v.H. nach HOAI) gegenübergestellt und daraus die Bepunktung ermittelt. Über das geforderte
Maß hinausgehende, erbrachte Leistungsphasen (Leistungsphasen 1, 2 bzw. 9) werden bei der Berechnung der Punkte nicht berücksichtigt. (Bsp.: Durch den Projektleiter wurden die Leistungsphasen 2-5 erbracht.
Hier werden 0,93 Punkte vergeben. Berechnungsmethode: 41 v. H. / 88 v.H. x 2 Punkte). Der zur Wertung herangezogene Beurteilungskatalog (hierin dargestellt: Bepunktung innerhalb der o. g. Kriterien sowie
mögliche Abzüge) wird beim Versand des Bewerbungsformulars beigefügt. Sämtliche Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4 einzureichen. Die Bewerbungsunterlagen sind in einem sog. „Schnellhefter“ oder
Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-03-17 📅
Öffnungsort: Entfällt.
Ort des Eröffnungstermins: Entfällt.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabemanager
Internetadresse: www.br.de 🌏
Name: Die Vergabeunterlagen können kostenfrei, nach Registrierung, heruntergeladen werden. Internetadresse siehe unten
URL der Dokumente: https://prego-vergabeplattform.prhos.com 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-05-02 📅
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: BR-2016-0005
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber macht wegen erhöhter Effizienz von der in § 7 VOF vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch, die kompletten Vergabeunterlagen frei, direkt und vollständig im Internet auf dem Portal https://prego-vergabeplattform.prhos.com für alle Interessierten zur Verfügung zu stellen.
Mehr anzeigen
Anbieter, die bisher über keinen Zugang verfügen, können sich auf dieser Plattform kostenlos registrieren lassen.
Von einer Anforderung der Unterlagen über andere Kommunikationswege ist abzusehen.
Wenn jedoch ein Interessent/Bieter glaubhaft machen kann, keinen Zugang zu den elektronisch zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen zu haben, erhält er diese auf anderen Wegen.
Je Bewerber ist nur eine Bewerbung zulässig. Mehrfachbewerbungen führen zum Ausschluss vom Verfahren.
Als Mehrfachbewerbung gelten auch mehrere Bewerbungen von Einzelpersonen innerhalb verschiedener Bewerbergemeinschaften.
Das Versandrisiko für den rechtzeitigen Eingang liegt beim Bewerber. Es gilt keine Poststempel-Abgabe.
Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Auf elektronischem Wege übermittelte Teilnahmeanträge, wie E-Mails, Fernschreiben, Telegramme, Telebrief, Telex und Telefaxe sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Bewerbungsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt.
Mehr anzeigen
Sämtliche unter Abschnitt III genannten Angaben und Nachweise sind zwingend mittels der anzufordernden Formblätter („Bewerbungsbogen“) zu erbringen. Formlose Anträge können nicht gewertet werden und werden
von der Teilnahme ausgeschlossen.
Die Bewerbungsunterlagen sind im Format DIN A4, in einem sog. „Schnellhefter“ oder Vergleichbarem ohne feste Bindung einzureichen. Sog. „Leitz-Ordner“, fest gebundene Unterlagen, etc. sind nicht gewünscht.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbungsgemeinschaften hingewiesen. Bei Bietergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen von jedem
Bewerber der Bietergemeinschaft separat auszufüllen.
Der Teilnahmeantrag ist zwingend mittels des beigefügten Rücksendeaufklebers auf dem Umschlag/der Verpackung zu kennzeichnen. Sind für den Versand zusätzliche Versandtaschen o.ä. seitens des Kurierdienstes
zu verwenden, so ist der Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag mit dem Rücksendeaufkleber in der Versandtasche zu kennzeichnen.
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 5 Abs. 3 VOF nachzufordern.
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberanzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich der Auftraggeber vor, die Auswahl
unter den verbleibenden Bewerbern gemäß § 10 Abs. 3 VOF durch Los zu treffen.
Es wird auf die Rügeobliegenheit des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft bzw. Bieter/Bietergemeinschaft gemäß § 107 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB) hingewiesen. Der Bewerber/Bieter ist
verpflichtet, eventuelle Mängel im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen etc. unverzüglich jedoch spätestens 6 Werktage nach Feststellung des Mangels im Vergabeverfahren oder an den Vergabeunterlagen zu rügen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstr. 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung eines Nachprüfungsantrages ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2016/S 018-027906 (2016-01-22)