Nach Durchführung einer Markt- und Standortanalyse beabsichtigt die Alte Hansestadt Lemgo, das mit dem Hansa Hotel bebaute Grundstück in Lemgo (Breite Straße 14, 16) für einen Hotelneubau zu veräußern. Das südlich angrenzende Grundstück mit den denkmalgeschützten historischen Gebäuden der Alten Abtei und der Remise (Breite Straße 10, 10a) ist in das Projekt einzubeziehen und soll ebenfalls veräußert werden. Die Gesamtfläche der genannten Flurstücke beläuft sich auf ca. 3 066 m². Möglicherweise kann darüber hinaus das nördlich angrenzende Flurstück 99 teilweise zur Verfügung gestellt werden. Es sollen vier Leistungselemente verbunden und Gegenstand des ausgeschriebenen Projektvertrages sein: 1. Die im Eigentum der Alten Hansestadt Lemgo stehenden Flurstücke 103 und 104, auf denen sich das Hansa Hotel befindet, sowie die angrenzenden Flurstücke 157 und 158 (alle Flurstücke der Flur 18 der Gemarkung Lemgo), die mit den historischen Gebäuden der Alten Abtei und der Remise bebaut sind, sollen veräußert werden. Dafür ist ein Kaufpreis anzubieten, der mit haushaltsrechtlichen Vorgaben vereinbar ist (§ 90 Abs. 3 S. 2 GO NRW). 2. Die Planung für den Neubau sowie die Sanierung / den Umbau der Alten Abtei und der Remise hat das städtebauliche Umfeld im historischen Stadtkern zu beachten. Die besonders reizvolle und attraktive Lage mitten im historischen Stadtkern bedeutet für das Bauprojekt, dass sich der Hotelkomplex sensibel in den städtebaulichen und stadtgestalterischen Kontext einfügen muss. Die Breite Straße besitzt zahlreiche Baudenkmäler, besonders zu erwähnen ist das städtische Museum Hexenbürgermeisterhaus schräg gegenüber des Hotelgrundstückes. Im direkten Umfeld des Hotelkomplexes wird derzeit mit Städtebaufördermaßnahmen der südliche Stadteingang Langenbrücker Tor attraktiv aufgewertet und eine Sitzstufenanlage zum Fluss „Bega“ errichtet. Da es sich bei dem Bauvorhaben um eine erstklassige und prominente Lage im Stadtkern handelt, beabsichtigt der Auftraggeber, gestalterische und ggf. (für den denkmalgeschützten Gebäudebestand) funktionale Vorgaben zu definieren. Die Planung ist in einem Zeitraum baulich umzusetzen, der zu vereinbaren ist. 3. Für den Betrieb des neuen Hotels (sanierte, denkmalgerecht umgebaute Alten Abtei und Remise, Neubaukomplex des Hotels) soll ein Konzept erarbeitet werden. Das Konzept soll den Erkenntnissen der vorliegenden Machbarkeitsstudie Rechnung tragen. Es wird Gegenstand des Projektvertrages. 4. Für die vorgenannten Leistungselemente ist ein Finanzierungskonzept zu erarbeiten. Das Konzept zeigt die nachhaltige Belastbarkeit und Wirtschaftlichkeit auf. Der Auftraggeber sucht in dem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb Bewerber aus, die aufgrund vorzulegender Eignungsnachweise, insbesondere Referenzen, zu allen vier Leistungselementen die Prognose rechtfertigen, dass die Mindestanforderungen an das Hotelneubauprojekt sicher erfüllt und dass darüber hinaus ein optimaler Beitrag für die Entwicklung dieses zentralen Standortes im Herzen der Alten Hansestadt Lemgo erreicht wird. Bewerber können entweder Investoren (Kapitalgeber) sein, die die VOF-Leistungen und den Betrieb selbst oder mit Vertragspartnern (als BG-Mitgliedern oder Nachunternehmern) darstellen, oder Betreiber, die die VOF-Leistungen und die Finanzierung selbst oder mit Vertragspartnern (als BG-Mitgliedern oder Nachunternehmern) darstellen. Der Auftraggeber erwartet eine umfassende Teilnahmebewerbung, die allen dargestellten Projektanforderungen Rechnung trägt, und eine entsprechende Angebotsbearbeitung in dem anschließenden Verhandlungsverfahrensabschnitt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-08-22.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-06-09.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-06-09) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Bauleistungen im Hochbau
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauleistungen im Hochbau📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Alte Hansestadt Lemgo
Postanschrift: Marktplatz 1
Postleitzahl: 32657
Postort: Lemgo
Kontakt
Internetadresse: http://www.lemgo.net🌏
E-Mail: d.blome@lemgo.de📧
Fax: +49 05261/213/5145 📠
Weitere Informationen zum Vergabeverfahren und zum Teilnahmewettbewerb sind auf der Homepage des Auftraggebers unter dem Link http://www.lemgo.net/4677/html nachzulesen. Dort finden die Bewerber auch die mit dem Teilnahmeantrag zu verwendenden Formulare.
Per E-Mail oder Telefax übermittelte Teilnahmeanträge werden nicht gewertet. Teilnahmeanträge sind des Weiteren in deutscher Sprache abzugeben.
Fragen zum Teilnahmewettbewerb können an die unter I.1) genannte Stelle gestellt werden. Der Auftraggeber wird etwaige Antworten auf seiner Homepage unter dem vorgenannten Link zur Verfügung stellen. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass sie diese Informationen selbst abzurufen haben.
Weitere Informationen zum Vergabeverfahren und zum Teilnahmewettbewerb sind auf der Homepage des Auftraggebers unter dem Link http://www.lemgo.net/4677/html nachzulesen. Dort finden die Bewerber auch die mit dem Teilnahmeantrag zu verwendenden Formulare.
Per E-Mail oder Telefax übermittelte Teilnahmeanträge werden nicht gewertet. Teilnahmeanträge sind des Weiteren in deutscher Sprache abzugeben.
Fragen zum Teilnahmewettbewerb können an die unter I.1) genannte Stelle gestellt werden. Der Auftraggeber wird etwaige Antworten auf seiner Homepage unter dem vorgenannten Link zur Verfügung stellen. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass sie diese Informationen selbst abzurufen haben.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Nach Durchführung einer Markt- und Standortanalyse beabsichtigt die Alte Hansestadt Lemgo, das mit dem Hansa Hotel bebaute Grundstück in Lemgo (Breite Straße 14, 16) für einen Hotelneubau zu veräußern. Das südlich angrenzende Grundstück mit den denkmalgeschützten historischen Gebäuden der Alten Abtei und der Remise (Breite Straße 10, 10a) ist in das Projekt einzubeziehen und soll ebenfalls veräußert werden. Die Gesamtfläche der genannten Flurstücke beläuft sich auf ca. 3 066 m². Möglicherweise kann darüber hinaus das nördlich angrenzende Flurstück 99 teilweise zur Verfügung gestellt werden.
Nach Durchführung einer Markt- und Standortanalyse beabsichtigt die Alte Hansestadt Lemgo, das mit dem Hansa Hotel bebaute Grundstück in Lemgo (Breite Straße 14, 16) für einen Hotelneubau zu veräußern. Das südlich angrenzende Grundstück mit den denkmalgeschützten historischen Gebäuden der Alten Abtei und der Remise (Breite Straße 10, 10a) ist in das Projekt einzubeziehen und soll ebenfalls veräußert werden. Die Gesamtfläche der genannten Flurstücke beläuft sich auf ca. 3 066 m². Möglicherweise kann darüber hinaus das nördlich angrenzende Flurstück 99 teilweise zur Verfügung gestellt werden.
Es sollen vier Leistungselemente verbunden und Gegenstand des ausgeschriebenen Projektvertrages sein:
1. Die im Eigentum der Alten Hansestadt Lemgo stehenden Flurstücke 103 und 104, auf denen sich das Hansa Hotel befindet, sowie die angrenzenden Flurstücke 157 und 158 (alle Flurstücke der Flur 18 der Gemarkung Lemgo), die mit den historischen Gebäuden der Alten Abtei und der Remise bebaut sind, sollen veräußert werden. Dafür ist ein Kaufpreis anzubieten, der mit haushaltsrechtlichen Vorgaben vereinbar ist (§ 90 Abs. 3 S. 2 GO NRW).
1. Die im Eigentum der Alten Hansestadt Lemgo stehenden Flurstücke 103 und 104, auf denen sich das Hansa Hotel befindet, sowie die angrenzenden Flurstücke 157 und 158 (alle Flurstücke der Flur 18 der Gemarkung Lemgo), die mit den historischen Gebäuden der Alten Abtei und der Remise bebaut sind, sollen veräußert werden. Dafür ist ein Kaufpreis anzubieten, der mit haushaltsrechtlichen Vorgaben vereinbar ist (§ 90 Abs. 3 S. 2 GO NRW).
2. Die Planung für den Neubau sowie die Sanierung / den Umbau der Alten Abtei und der Remise hat
das städtebauliche Umfeld im historischen Stadtkern zu beachten. Die besonders reizvolle und attraktive Lage mitten im historischen Stadtkern bedeutet für das Bauprojekt, dass sich der Hotelkomplex sensibel in den städtebaulichen und stadtgestalterischen Kontext einfügen muss. Die Breite Straße besitzt zahlreiche Baudenkmäler, besonders zu erwähnen ist das städtische Museum Hexenbürgermeisterhaus schräg gegenüber des Hotelgrundstückes. Im direkten Umfeld des Hotelkomplexes wird derzeit mit Städtebaufördermaßnahmen der südliche Stadteingang Langenbrücker Tor attraktiv aufgewertet und eine Sitzstufenanlage zum Fluss „Bega“ errichtet. Da es sich bei dem Bauvorhaben um eine erstklassige und prominente Lage im Stadtkern handelt, beabsichtigt der Auftraggeber, gestalterische und ggf. (für den denkmalgeschützten Gebäudebestand) funktionale Vorgaben zu definieren. Die Planung ist in einem Zeitraum baulich umzusetzen, der zu vereinbaren ist.
das städtebauliche Umfeld im historischen Stadtkern zu beachten. Die besonders reizvolle und attraktive Lage mitten im historischen Stadtkern bedeutet für das Bauprojekt, dass sich der Hotelkomplex sensibel in den städtebaulichen und stadtgestalterischen Kontext einfügen muss. Die Breite Straße besitzt zahlreiche Baudenkmäler, besonders zu erwähnen ist das städtische Museum Hexenbürgermeisterhaus schräg gegenüber des Hotelgrundstückes. Im direkten Umfeld des Hotelkomplexes wird derzeit mit Städtebaufördermaßnahmen der südliche Stadteingang Langenbrücker Tor attraktiv aufgewertet und eine Sitzstufenanlage zum Fluss „Bega“ errichtet. Da es sich bei dem Bauvorhaben um eine erstklassige und prominente Lage im Stadtkern handelt, beabsichtigt der Auftraggeber, gestalterische und ggf. (für den denkmalgeschützten Gebäudebestand) funktionale Vorgaben zu definieren. Die Planung ist in einem Zeitraum baulich umzusetzen, der zu vereinbaren ist.
3. Für den Betrieb des neuen Hotels (sanierte, denkmalgerecht umgebaute Alten Abtei und Remise, Neubaukomplex des Hotels) soll ein Konzept erarbeitet werden. Das Konzept soll den Erkenntnissen der vorliegenden Machbarkeitsstudie Rechnung tragen. Es wird Gegenstand des Projektvertrages.
3. Für den Betrieb des neuen Hotels (sanierte, denkmalgerecht umgebaute Alten Abtei und Remise, Neubaukomplex des Hotels) soll ein Konzept erarbeitet werden. Das Konzept soll den Erkenntnissen der vorliegenden Machbarkeitsstudie Rechnung tragen. Es wird Gegenstand des Projektvertrages.
4. Für die vorgenannten Leistungselemente ist ein Finanzierungskonzept zu erarbeiten. Das Konzept zeigt die nachhaltige Belastbarkeit und Wirtschaftlichkeit auf.
Der Auftraggeber sucht in dem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb Bewerber aus, die aufgrund vorzulegender Eignungsnachweise, insbesondere Referenzen, zu allen vier Leistungselementen die Prognose rechtfertigen, dass die Mindestanforderungen an das Hotelneubauprojekt sicher erfüllt und dass darüber hinaus ein optimaler Beitrag für die Entwicklung dieses zentralen Standortes im Herzen der Alten Hansestadt Lemgo erreicht wird.
Der Auftraggeber sucht in dem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb Bewerber aus, die aufgrund vorzulegender Eignungsnachweise, insbesondere Referenzen, zu allen vier Leistungselementen die Prognose rechtfertigen, dass die Mindestanforderungen an das Hotelneubauprojekt sicher erfüllt und dass darüber hinaus ein optimaler Beitrag für die Entwicklung dieses zentralen Standortes im Herzen der Alten Hansestadt Lemgo erreicht wird.
Bewerber können entweder Investoren (Kapitalgeber) sein, die die VOF-Leistungen und den Betrieb selbst oder mit Vertragspartnern (als BG-Mitgliedern oder Nachunternehmern) darstellen, oder Betreiber, die die VOF-Leistungen und die Finanzierung selbst oder mit Vertragspartnern (als BG-Mitgliedern oder Nachunternehmern) darstellen. Der Auftraggeber erwartet eine umfassende Teilnahmebewerbung, die allen dargestellten Projektanforderungen Rechnung trägt, und eine entsprechende Angebotsbearbeitung in dem anschließenden Verhandlungsverfahrensabschnitt.
Bewerber können entweder Investoren (Kapitalgeber) sein, die die VOF-Leistungen und den Betrieb selbst oder mit Vertragspartnern (als BG-Mitgliedern oder Nachunternehmern) darstellen, oder Betreiber, die die VOF-Leistungen und die Finanzierung selbst oder mit Vertragspartnern (als BG-Mitgliedern oder Nachunternehmern) darstellen. Der Auftraggeber erwartet eine umfassende Teilnahmebewerbung, die allen dargestellten Projektanforderungen Rechnung trägt, und eine entsprechende Angebotsbearbeitung in dem anschließenden Verhandlungsverfahrensabschnitt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Breite Straße 10, 10a, 14, 16 (und ggf. 18) in Lemgo.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vom Bewerber – und im Falle einer Bietergemeinschaft: von jedem Mitglied – sowie für eingebundene Nachunternehmer, die eines oder mehrere der vier Leistungselemente aus II.1.5) vollständig oder wesentlich übernehmen, sind folgende Eigenerklärungen bzw. Bescheinigungen Dritter beizubringen:
Vom Bewerber – und im Falle einer Bietergemeinschaft: von jedem Mitglied – sowie für eingebundene Nachunternehmer, die eines oder mehrere der vier Leistungselemente aus II.1.5) vollständig oder wesentlich übernehmen, sind folgende Eigenerklärungen bzw. Bescheinigungen Dritter beizubringen:
1. Eigenerklärung zur Darstellung des Unternehmens (Leistungsspektrum und Kerngeschäft des Unternehmens) und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, ggf. Niederlassungen, Struktur/Aufbau) sowie – falls zutreffend – ausführliche Darstellung der (Konzern-)Verbundenheit mit anderen Unternehmen,
1. Eigenerklärung zur Darstellung des Unternehmens (Leistungsspektrum und Kerngeschäft des Unternehmens) und der Unternehmensorganisation (Hauptsitz, ggf. Niederlassungen, Struktur/Aufbau) sowie – falls zutreffend – ausführliche Darstellung der (Konzern-)Verbundenheit mit anderen Unternehmen,
2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB,
3. Eigenerklärung zur Anerkennung der gesamtschuldnerischen Haftung durch sämtliche Mitglieder einer Bietergemeinschaft,
4. aktueller Auszug, nicht älter als 6 Monate, aus dem Handelsregister, der Handwerkskammer oder von anderen Berufsregistern, soweit die Eintragung nach den Normen seines Sitzes oder Wohnsitzes gesetzlich vorgeschrieben ist,
5. Bescheinigung der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedsstaates, aus der sich ergibt, dass Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Auskunft in Steuersachen) sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Unbedenklichkeitsbescheinigung der Einzugsstelle und der Berufsgenossenschaft) ordnungsgemäß erfüllt sind (max. 6 Monate alt). Ausländische Bewerber haben auf Nachfrage gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen;
5. Bescheinigung der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedsstaates, aus der sich ergibt, dass Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Auskunft in Steuersachen) sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (Unbedenklichkeitsbescheinigung der Einzugsstelle und der Berufsgenossenschaft) ordnungsgemäß erfüllt sind (max. 6 Monate alt). Ausländische Bewerber haben auf Nachfrage gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen;
6. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag mitzuteilen, welche Unternehmen im Auftragsfall die Leistungselemente gemäß II.1.5) als „verantwortliche Unternehmen“, d. h. als Vertragspartner unmittelbar oder als Nachunternehmer mittelbar, gegenüber dem Auftraggeber zu verantworten haben.
6. Der Bewerber hat in dem Teilnahmeantrag mitzuteilen, welche Unternehmen im Auftragsfall die Leistungselemente gemäß II.1.5) als „verantwortliche Unternehmen“, d. h. als Vertragspartner unmittelbar oder als Nachunternehmer mittelbar, gegenüber dem Auftraggeber zu verantworten haben.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Vom Bewerber – und im Falle einer Bietergemeinschaft: von jedem Mitglied – sowie für eingebundene Nachunternehmer, die eines oder mehrere der vier Leistungselemente aus II.1.5) vollständig oder wesentlich übernehmen, sind folgende Eigenerklärungen bzw. Bescheinigungen Dritter beizubringen:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Vom Bewerber – und im Falle einer Bietergemeinschaft: von jedem Mitglied – sowie für eingebundene Nachunternehmer, die eines oder mehrere der vier Leistungselemente aus II.1.5) vollständig oder wesentlich übernehmen, sind folgende Eigenerklärungen bzw. Bescheinigungen Dritter beizubringen:
1. Eigenerklärung zum Honorar- /Geschäftsumsatz (des Unternehmens insgesamt) während der letzten 3 Geschäftsjahre,
2. Eigenerklärung zum Honorar- /Geschäftsumsatz während der letzten 3 Geschäftsjahre aus vergleichbaren Leistungen, differenziert nach den unter II.1.5) differenzierten Leistungselementen,
3. Eigenerklärung zur Zahl der fest angestellten Beschäftigten, differenziert nach den Leistungselementen der Planung, des Baus und des Betriebs (das Leistungselement der Finanzierung ist hier ausgenommen),
4. Erklärung einer in der Europäischen Union niedergelassenen Bank, dass die grundsätzliche Bereitschaft besteht, dem Bieter in Anbetracht seiner Bonität und der Bonität der „verantwortlichen Unternehmer“ (siehe vorstehend unter III.2.1), Ziff. 6.), die notwendigen Finanzierungsmittel zur Erbringung der Leistungen zur Verfügung zu stellen. Die in Aussicht gestellten verfügbaren Finanzierungsmittel müssen der Höhe nach benannt sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
4. Erklärung einer in der Europäischen Union niedergelassenen Bank, dass die grundsätzliche Bereitschaft besteht, dem Bieter in Anbetracht seiner Bonität und der Bonität der „verantwortlichen Unternehmer“ (siehe vorstehend unter III.2.1), Ziff. 6.), die notwendigen Finanzierungsmittel zur Erbringung der Leistungen zur Verfügung zu stellen. Die in Aussicht gestellten verfügbaren Finanzierungsmittel müssen der Höhe nach benannt sein.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Vom Bewerber – und im Falle einer Bietergemeinschaft: von jedem Mitglied – sowie für eingebundene Nachunternehmer, die eines oder mehrere der vier Leistungselemente aus II.1.5) vollständig oder wesentlich übernehmen, ist eine Eigenerklärung über die Ausführung von Leistungen seit 2005 beizubringen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, einschließlich Angabe der Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der genannten Referenzen.
Vom Bewerber – und im Falle einer Bietergemeinschaft: von jedem Mitglied – sowie für eingebundene Nachunternehmer, die eines oder mehrere der vier Leistungselemente aus II.1.5) vollständig oder wesentlich übernehmen, ist eine Eigenerklärung über die Ausführung von Leistungen seit 2005 beizubringen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind, einschließlich Angabe der Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der genannten Referenzen.
Planungs- oder Bauleistungen, die als Referenz genannt werden, müssen weitestgehend abgeschlossen sein. Ihnen sind aussagekräftige Lagepläne, Bilder, Schnitte, Grundrisse, Pläne etc. beizufügen.
Betriebsleistungen, die als Referenz genannt werden, müssen über einen Zeitraum von wenigstens 5 Jahren erbracht worden sein.
Die Bewerber können für jedes der vier Leistungselemente aus II.1.5) bis zu sechs Referenzen einreichen. Die Einreichung weiteren Referenzen führt nicht zu einer besseren Bewertung des Teilnahmeantrags. Der Auftraggeber wird in diesem Fall nach seiner eigenen Beurteilung die bestgeeigneten 6 Referenzen auswählen, die übrigen Referenzen wird er unberücksichtigt lassen.
Die Bewerber können für jedes der vier Leistungselemente aus II.1.5) bis zu sechs Referenzen einreichen. Die Einreichung weiteren Referenzen führt nicht zu einer besseren Bewertung des Teilnahmeantrags. Der Auftraggeber wird in diesem Fall nach seiner eigenen Beurteilung die bestgeeigneten 6 Referenzen auswählen, die übrigen Referenzen wird er unberücksichtigt lassen.
Als „vergleichbare Leistungen“ sieht der Auftraggeber Leistungen an, die sich – insbesondere im Hinblick auf die Planung – auf ein Projekt im (historischen) Innenstadtbereich beziehen, die denkmalrechtliche Gesichtspunkte zu berücksichtigen hatten und die eine Bewältigung der architektonischen und funktionalen Verbindung von Neubau und Altbau aufzeigen. Je besser und mehr eine Referenz diesen Merkmalen entspricht, desto besser wird sie bewertet (siehe auch unter IV.1.2)). Für das Betriebs- und das Finanzierungskonzept ist eine „vergleichbare Leistung“ ferner dadurch gekennzeichnet, dass sie sich auf ein der Alten Hansestadt Lemgo vergleichbares Marktumfeld bezieht (Mittelstadt bis ca. 100 000 Einwohnern).
Als „vergleichbare Leistungen“ sieht der Auftraggeber Leistungen an, die sich – insbesondere im Hinblick auf die Planung – auf ein Projekt im (historischen) Innenstadtbereich beziehen, die denkmalrechtliche Gesichtspunkte zu berücksichtigen hatten und die eine Bewältigung der architektonischen und funktionalen Verbindung von Neubau und Altbau aufzeigen. Je besser und mehr eine Referenz diesen Merkmalen entspricht, desto besser wird sie bewertet (siehe auch unter IV.1.2)). Für das Betriebs- und das Finanzierungskonzept ist eine „vergleichbare Leistung“ ferner dadurch gekennzeichnet, dass sie sich auf ein der Alten Hansestadt Lemgo vergleichbares Marktumfeld bezieht (Mittelstadt bis ca. 100 000 Einwohnern).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
1. Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung für die ausgeschriebenen Planungs- und Bauleistungen mit Deckungssummen für Personenschäden von 1 500 000 EUR sowie Sach- und Vermögensschäden und sonstigen Schäden von jeweils 5 000 000 EUR bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Der Auftraggeber wird mit der Aufforderung an die ausgewählten Bewerber zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren eine Bestätigung des Versicherungsträgers fordern, die sich auf den Fall der Zuschlagserteilung beziehen darf.
1. Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung für die ausgeschriebenen Planungs- und Bauleistungen mit Deckungssummen für Personenschäden von 1 500 000 EUR sowie Sach- und Vermögensschäden und sonstigen Schäden von jeweils 5 000 000 EUR bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Der Auftraggeber wird mit der Aufforderung an die ausgewählten Bewerber zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren eine Bestätigung des Versicherungsträgers fordern, die sich auf den Fall der Zuschlagserteilung beziehen darf.
2. Der Bieter hat mit einer Eigenerklärung zu versichern, dass er für den Fall der Zuschlagserteilung eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Erstellungskosten stellen wird. Diese Bürgschaft wird nach Abnahme der Baumaßnahmen zurückgegeben.
2. Der Bieter hat mit einer Eigenerklärung zu versichern, dass er für den Fall der Zuschlagserteilung eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Erstellungskosten stellen wird. Diese Bürgschaft wird nach Abnahme der Baumaßnahmen zurückgegeben.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) vom 10.7.2013 (BGBl. I, 2276).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Eigenerklärung aller Mitglieder einer Bietergemeinschaft zur gesamtschuldnerischen Haftung für die angebotenen Leistungen. Es ist ein verantwortlicher Ansprechpartner durch sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft zu benennen und der Nachweis für dessen Bevollmächtigung zu erbringen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Eigenerklärung aller Mitglieder einer Bietergemeinschaft zur gesamtschuldnerischen Haftung für die angebotenen Leistungen. Es ist ein verantwortlicher Ansprechpartner durch sämtliche Mitglieder der Bietergemeinschaft zu benennen und der Nachweis für dessen Bevollmächtigung zu erbringen.
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Bieter und deren Nachunternehmer haben die Anforderungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (GV. NRW 2012, 17, kurz: „TVgG NRW“) zu erfüllen, insbesondere:
a) Gemäß § 4 TVgG NRW sind Verpflichtungserklärungen zur Tariftreue und zum Mindestlohn abzugeben. Nach Abs. 3 der Vorschrift müssen sich die Bieter mit Angebotsabgabe schriftlich verpflichten, ihren Beschäftigten (ohne Auszubildende) bei der Ausführung der Leistung wenigsten ein Mindeststundenentgelt in Höhe von 8,85 EUR zu zahlen. Die Höhe des Mindeststundenentgeltes kann nach Maßgabe des § 21 TVgG NRW durch Rechtsverordnung angepasst werden. Unterfallen die Leistungen dem AEntG, bezieht sich die Verpflichtungserklärung gemäß § 4 Abs. 1 TVgG NRW darauf, bei der Auftragsausführung wenigstens diejenigen Mindestarbeitsbedingungen einschließlich des Mindestentgelts zu gewähren, die durch einen für allgemein verbindlich erklärten Tarifvertrag oder eine nach §§ 7 oder 11 AEntG erlassene Rechtsverordnung verbindlich vorgegeben werden. Der Bieter muss sich gemäß § 4 Abs. 5 TVgG NRW bei Angebotsabgabe ferner schriftlich verpflichten, dafür zu sorgen, dass Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer im Sinne des AÜG bei der Ausführung der Leistungen für die gleiche Tätigkeit ebenso entlohnt werden wie ihre regulären Beschäftigen.
a) Gemäß § 4 TVgG NRW sind Verpflichtungserklärungen zur Tariftreue und zum Mindestlohn abzugeben. Nach Abs. 3 der Vorschrift müssen sich die Bieter mit Angebotsabgabe schriftlich verpflichten, ihren Beschäftigten (ohne Auszubildende) bei der Ausführung der Leistung wenigsten ein Mindeststundenentgelt in Höhe von 8,85 EUR zu zahlen. Die Höhe des Mindeststundenentgeltes kann nach Maßgabe des § 21 TVgG NRW durch Rechtsverordnung angepasst werden. Unterfallen die Leistungen dem AEntG, bezieht sich die Verpflichtungserklärung gemäß § 4 Abs. 1 TVgG NRW darauf, bei der Auftragsausführung wenigstens diejenigen Mindestarbeitsbedingungen einschließlich des Mindestentgelts zu gewähren, die durch einen für allgemein verbindlich erklärten Tarifvertrag oder eine nach §§ 7 oder 11 AEntG erlassene Rechtsverordnung verbindlich vorgegeben werden. Der Bieter muss sich gemäß § 4 Abs. 5 TVgG NRW bei Angebotsabgabe ferner schriftlich verpflichten, dafür zu sorgen, dass Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer im Sinne des AÜG bei der Ausführung der Leistungen für die gleiche Tätigkeit ebenso entlohnt werden wie ihre regulären Beschäftigen.
b) Gemäß § 18 TVgG NRW sind Verpflichtungserklärungen zur Berücksichtigung sozialer Kriterien abzugeben.
c) Der Auftraggeber wird ferner § 19 TVgG NRW anwenden.
2. Der Auftraggeber lässt es zu, dass die Bieter die ausgeschriebenen Leistungen im Falle der Zuschlagserteilung nicht unmittelbar selbst, sondern über eine Objektgesellschaft erbringen. Falls ein Bieter von dieser Möglichkeit Gebrauch machen will, hat er diese Absicht in seinem Teilnahmeantrag mitzuteilen. Einzelheiten zu gesellschaftsrechtlichen Anforderungen an die Objektgesellschaft und an die Haftung des Bieters als Gesellschafter wird die Aufforderung an ausgewählte Bieter zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren festlegen. In jedem Fall muss die Zurechenbarkeit der erbrachten Eignungsnachweise des Bieters für die Objektgesellschaft gewährleistet sein.
2. Der Auftraggeber lässt es zu, dass die Bieter die ausgeschriebenen Leistungen im Falle der Zuschlagserteilung nicht unmittelbar selbst, sondern über eine Objektgesellschaft erbringen. Falls ein Bieter von dieser Möglichkeit Gebrauch machen will, hat er diese Absicht in seinem Teilnahmeantrag mitzuteilen. Einzelheiten zu gesellschaftsrechtlichen Anforderungen an die Objektgesellschaft und an die Haftung des Bieters als Gesellschafter wird die Aufforderung an ausgewählte Bieter zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren festlegen. In jedem Fall muss die Zurechenbarkeit der erbrachten Eignungsnachweise des Bieters für die Objektgesellschaft gewährleistet sein.
3. Der Abschluss des Vertrages bzw. der Verträge über die Leistungselemente gemäß II.1.5) bedarf der vorherigen Zustimmung des Rates der Alten Hansestadt Lemgo.
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit und Formwirksamkeit der nach III.1) und III.2) abzugebenden Erklärungen und vorzulegenden sonstigen Nachweise. Kriterien für die Bewertung der Teilnahmeanträge sind: 1. Honorar- bzw. Geschäftsumsatz insgesamt – Gewichtung: 10 %, 2. Honorar- bzw. Geschäftsumsatz aus vergleichbaren Leistungen – Gewichtung: 10 %, 3. Referenzliste vergleichbarer Planungsleistungen – Gewichtung: 40 %, 4. Referenzliste vergleichbarer Bauleistungen – Gewichtung: 30 %, 5. Gesamteindruck des Teilnahmeantrags – Gewichtung: 10 %. Die Summe der gewichteten Punktzahlen ergibt die Gesamtpunktzahl einer Bewerbung. In der Bewertung der einzelnen Kriterien können zwischen 0 bis 4 Punkte erzielt werden. Insgesamt können maximal 400 Punkte erreicht werden. Die Bieter mit den höchsten Gesamtpunktzahlen werden zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert. Dazu wird der Auftraggeber höchstens 5 Bieter auffordern.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit und Formwirksamkeit der nach III.1) und III.2) abzugebenden Erklärungen und vorzulegenden sonstigen Nachweise. Kriterien für die Bewertung der Teilnahmeanträge sind: 1. Honorar- bzw. Geschäftsumsatz insgesamt – Gewichtung: 10 %, 2. Honorar- bzw. Geschäftsumsatz aus vergleichbaren Leistungen – Gewichtung: 10 %, 3. Referenzliste vergleichbarer Planungsleistungen – Gewichtung: 40 %, 4. Referenzliste vergleichbarer Bauleistungen – Gewichtung: 30 %, 5. Gesamteindruck des Teilnahmeantrags – Gewichtung: 10 %. Die Summe der gewichteten Punktzahlen ergibt die Gesamtpunktzahl einer Bewerbung. In der Bewertung der einzelnen Kriterien können zwischen 0 bis 4 Punkte erzielt werden. Insgesamt können maximal 400 Punkte erreicht werden. Die Bieter mit den höchsten Gesamtpunktzahlen werden zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren aufgefordert. Dazu wird der Auftraggeber höchstens 5 Bieter auffordern.
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-09-30 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Frau Doris Blome
Name: Alte Hansestadt Lemgo
Kontaktperson: Siehe unter I.1)
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2017-07-01 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Weitere Informationen zum Vergabeverfahren und zum Teilnahmewettbewerb sind auf der Homepage des Auftraggebers unter dem Link http://www.lemgo.net/4677/html nachzulesen. Dort finden die Bewerber auch die mit dem Teilnahmeantrag zu verwendenden Formulare.
Weitere Informationen zum Vergabeverfahren und zum Teilnahmewettbewerb sind auf der Homepage des Auftraggebers unter dem Link http://www.lemgo.net/4677/html nachzulesen. Dort finden die Bewerber auch die mit dem Teilnahmeantrag zu verwendenden Formulare.
Per E-Mail oder Telefax übermittelte Teilnahmeanträge werden nicht gewertet. Teilnahmeanträge sind des Weiteren in deutscher Sprache abzugeben.
Fragen zum Teilnahmewettbewerb können an die unter I.1) genannte Stelle gestellt werden. Der Auftraggeber wird etwaige Antworten auf seiner Homepage unter dem vorgenannten Link zur Verfügung stellen. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass sie diese Informationen selbst abzurufen haben.
Fragen zum Teilnahmewettbewerb können an die unter I.1) genannte Stelle gestellt werden. Der Auftraggeber wird etwaige Antworten auf seiner Homepage unter dem vorgenannten Link zur Verfügung stellen. Die Bewerber werden darauf hingewiesen, dass sie diese Informationen selbst abzurufen haben.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de📧
Telefon: +49 251/4111691📞
Internetadresse: http://www.bezreg-muenster.nrw.de🌏
Fax: +49 251/4112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 Abs. 1 GWB nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechte nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechte nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB [Vertragsschluss nach Ablauf einer Wartefrist] bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB [Vertragsschluss nach Ablauf einer Wartefrist] bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe oder gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollenb, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Im Übrigen wird auf die in Ziffer VI.4.1) angegebene Stelle verwiesen, von der weitere Auskünfte zur Einlegung von Rechtsbehelfen eingeholt werden können.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Siehe unter VI.4.1)
Quelle: OJS 2016/S 113-201249 (2016-06-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-11-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2016/S 113-201249
Kurze Beschreibung:
Die Alte Hansestadt Lemgo hat das Grundstück Breite Straße 14, 16 für einen Hotelneubau an einen Investor und Betreiber veräußert. Der Kaufpreisermittlung unterlag haushaltsrechtlichen Bindungen, für den Neubau sind städtebauliche und stadtgestalterische Vorgaben zu beachten, die aus den angrenzenden Baudenkmälern resultieren. Des Weiteren waren ein Betriebskonzept für das neue Hotel und ein Finanzierungskonzept zum Nachweis der nachhaltigen Wirtschaftlichkeit gefordert.
Die Alte Hansestadt Lemgo hat das Grundstück Breite Straße 14, 16 für einen Hotelneubau an einen Investor und Betreiber veräußert. Der Kaufpreisermittlung unterlag haushaltsrechtlichen Bindungen, für den Neubau sind städtebauliche und stadtgestalterische Vorgaben zu beachten, die aus den angrenzenden Baudenkmälern resultieren. Des Weiteren waren ein Betriebskonzept für das neue Hotel und ein Finanzierungskonzept zum Nachweis der nachhaltigen Wirtschaftlichkeit gefordert.
Gesamtwert des Auftrags: 775 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Lippe
🏙️
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Siehe dazu unter II.1.4).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Alte Hansestadt Lemgo, Breite Straße 14, 16.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfüllung der städtebaulichen, gestalterischen und denkmalpflegerischen Vorgaben
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Erfüllung der funktionalen Vorgaben
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Betreiber- und des Finanzierungskonzeptes
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45 %
Gewichtung des Preises: 10 %
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-11-14 📅
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster – Vergabekammer Westfalen -
Postleitzahl: 48143
Telefon: +49 2514110📞
E-Mail: poststelle@brms.nrw.de📧
Fax: +49 2514112165 📠
Internetadresse: http://brms.nrw.de🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postort: Münster
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2017/S 231-481028 (2017-11-29)