Planung und Bau von typisierten Wohnhausgruppen in modularer Bauweise

Gesobau AG

Die GESOBAU AG unterstützt gemeinsam mit anderen städtischen Wohnungsgesellschaften das Land Berlin bei der zeitnahen Unterbringung von Flüchtlingen. Dazu sucht die GESOBAU AG einen oder auch mehrere

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-01-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-01-13 Auftragsbekanntmachung
2016-01-18 Ergänzende Angaben
2016-08-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-01-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau kompletter Wohnhäuser
Menge oder Umfang:
Ziel ist es, im ersten Schritt bis Ende 2016 Flüchtlingsunterkünfte für mindestens 1 000 Personen zu schaffen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau kompletter Wohnhäuser 📦

Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesobau ag
Postanschrift: Wilhelmsruher Damm 142
Postleitzahl: 13439
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.gesobau.de 🌏
E-Mail: juergen.mitschard@gesobau.de 📧
Telefon: +49 304073-1771 📞
Fax: +49 304073-1788 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-13 📅
Einreichungsfrist: 2016-01-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 011-014533
ABl. S-Ausgabe: 11
Zusätzliche Informationen
1. Die Einreichung eines Teilnahmeantrags ist nur unter Verwendung des Bewerbungsbogens (einschließlich Anlage) zulässig. Der Bewerbungsbogen (einschließlich Anlage) kann beim Auftraggeber (Anschrift siehe I.1) schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die von dem Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. 2. Der unterschriebene Teilnahmeantrag (Bewerbungsbogen einschl. Anlage) ist in 3-facher Ausführung (1 Original, 2 Kopien) in einem verschlossenen und mit der gut lesbaren Aufschrift „Teilnahmeantrag: Vergabeverfahren Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge, PB/MUF/2016, Berlin“ gekennzeichneten Umschlag bei der unter I.1) angegebenen Vergabestelle einzureichen. 3. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. 4. Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge bei dem Auftraggeber eingegangen sein. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere können aus Gründen der Gleichbehandlung solche Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ohne Nachforderung ausgeschlossen werden. Macht der Auftraggeber von seinem Nachforderungsrecht Gebrauch, sind die nachgeforderten Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung durch den Auftraggeber. Werden die Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben nicht oder nicht wie gefordert innerhalb der Frist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. 5. Der Auftraggeber behält sich vor, weitergehende Nachweise insbesondere zur Eignung der Bewerber nachzufordern, sofern er Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. Entsprechende Nachweise können etwa ein Bundes- oder Gewerbezentralregisterauszug, Bescheinigungen der zuständigen Stellen nach III.2.1), Bescheinigungen der Referenzauftraggeber etc. sein. 6. Die Anforderungen der Bekanntmachung gelten auch für Bewerbergemeinschaften und deren Mitglieder. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haben jeweils einen gesonderten Bewerbungsbogen auszufüllen und einzureichen. Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei genügt es, wenn die Anforderungen der Vergabebekanntmachung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß III.2.2) bzw. an die technische Leistungsfähigkeit gemäß III.2.3) in der Summe der Bewerbergemeinschaftsmitglieder erfüllt werden. 7. Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Drittunternehmen (z. B. Nachunternehmer, verbundene Unternehmen oder sonstige Dritte, auf die sich der Bewerber im Rahmen seines Teilnahmeantrages beruft) vorzusehen, so ist das Drittunternehmen zu benennen und Art und Umfang des Drittunternehmeranteils zu bezeichnen. Die Vergabestelle behält sich bei Bietern oder Bietergemeinschaften mit demselben Drittunternehmer zudem vor, diesen Drittunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an Vergabeverhandlungen auszuschließen. Die Drittunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand der Vergabeverhandlungen gemacht werden. 8. Drittunternehmen haben einen gesonderten Bewerbungsbogen auszufüllen und die in der Vergabebekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen, sofern sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf diese bezieht. Für sonstige Drittunternehmen gilt dies nur auf ausdrückliches Verlangen des Auftraggebers. Der Auftraggeber kann dieses Verlangen auf bestimmte Nachweise, Erklärungen und Angaben sowie einzelne Drittunternehmen, insbesondere auf solche, deren Leistungsanteil Hauptleistungen betrifft, beschränken. Spätestens mit Abgabe des letztverbindlichen Angebotes haben die Bieter ihrer Obliegenheit nachzukommen, die Verfügbarkeitserklärungen der von ihnen vorgesehenen Drittunternehmen einzureichen. 9. Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie unter Angabe der Auftragsbezeichnung bis spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge in Textform – d. h. per Post, E-Mail oder Fax – an die Vergabestelle gestellt werden. Eine Beantwortung erfolgt ausschließlich in Textform für alle fristgerecht eingegangenen Bewerberfragen spätestens 4 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist. 10. Das Vergabeverfahren wird mit verkürzten Fristen, aber dennoch in aufeinanderfolgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der zu verhandelnden Angebote durchgeführt. 11. Für die Erstellung der indikativen Angebote wird allen Teilnehmern, die fristgerecht ein den Vergabeunterlagen entsprechendes Angebot eingereicht, aber letztendlich nicht den Zuschlag erhalten haben, eine einmalige Aufwandsentschädigung in Höhe von 5 000 EUR brutto erstattet. Allen Teilnehmern, die nach Aufforderung der Vergabestelle ihre Angebote überarbeiten, aber letztendlich nicht den Zuschlag erhalten, wird zusätzlich eine einmalige Aufwandsentschädigung in Höhe von 3 000 EUR brutto erstattet, sofern die überarbeiteten Angebote fristgerecht eingereicht wurden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die GESOBAU AG unterstützt gemeinsam mit anderen städtischen Wohnungsgesellschaften das Land Berlin bei der zeitnahen Unterbringung von Flüchtlingen. Dazu sucht die GESOBAU AG einen oder auch mehrere
Generalübernehmer, um in den nächsten 3 Jahren an verschiedenen Standorten in Berlin typisierte
Wohnhausgruppen (drei- bis fünfgeschossig) in modularer Bauweise (z. B. Betonfertigteilbau, Stahlskelettbau,
Holzbau) errichten zu lassen. Die dabei verwendeten Grundmodule müssen je nach Grundstückssituation
in ihrer Anordnung verschiedene Gebäudetypologien ermöglichen, z. B. Zeilen- oder Solitärbauweise. Die
Gebäude sollen dauerhaft für mindestens 60 Jahre für Wohnzwecke genutzt werden. Als Erstnutzung ist für
einen Zeitraum von zunächst 5 bis 10 Jahren eine Vermietung an das Landeamt für Gesundheit und Soziales in
Berlin vorgesehen.
Es wird erwartet, dass die Bieter modular zu errichtende Haustypen anbieten, die je nach Grundstückssituation
und Bedarf flexibel angepasst werden können. Der AG erwartet einen Pauschalfestpreis (KG 300-700) für einen Gebäudetyp.
Für die KG 200 soll – nach Festlegung des jeweils zu bebauenden Grundstücks – ein standortspezifischer Pauschalpreis vereinbart werden.
Die Wohngebäude sind so zu planen und in modulare Bauweise zu errichten, dass sie sowohl für eine
Unterbringung für Ausländerinnen und Ausländern nach den Vorgaben des Landesamtes für Gesundheit und
Soziales geeignet sind, aber auch mit möglichst geringem Aufwand für andere Zwecke (Sozialwohnungen,
Studenten-Wohnheim u.ä.) genutzt werden können. Die Wohnungen im Erdgeschoss sind barrierearm nach § 51 BauOBln zu errichten
zu errichten. Außerdem sollen im Erdgeschoss für die Erstnutzung allgemeine Funktionsflächen im Rahmen des
modularen Bausystems vorgesehen werden. Die Gebäude sollen nicht unterkellert werden. Aufzugsanlagen und Balkone
sind zunächst nicht vorgesehen, sollen aber später nachgerüstet werden können.
Vom Auftragnehmer wird erwartet, dass er in der Lage ist, nach Zuschlagserteilung die ersten Gebäude
innerhalb von 6 Monaten schlüsselfertig zu übergeben.
Wegen des außergewöhnlich hohen Bedarfs an Wohnraum für die oben genannten Personengruppe hat die
GESOBAU AG neben einer nachhaltigen Bauweise mit angemessener Architektur großes Interesse an einer
schnellen Umsetzung der Baumaßnahmen. Ziel ist es, bis Ende 2016 Wohngebäude für zunächst mindestens
1 000 Flüchtlinge schlüsselfertig zu übergeben. Das Verfahren wird gemäß 3 EG VOB/A mit verkürzten Fristen
durchgeführt.
Für das Pilotprojekt stehen derzeit zwei Grundstücke (Größe 9 300 m
oder bis zum Zeitpunkt der Auftragserteilung im Eigentum der GESOBAU AG befinden, zur Verfügung. Auf beiden
Grundstücken sollen so viele Wohneinheiten geschaffen werden, dass in der vorgesehenen Erstnutzung
jeweils ca. 500 Personen wohnen können. Weitere Flächen für die Errichtung von Wohnhausgruppen in
modularer Bauweise werden noch geprüft. Die baurechtlichen Voraussetzungen für eine zügige Umsetzung des
Pilotprojekts werden derzeit mit den zuständigen Behörden abgestimmt.
Die Angebote sind so zu erarbeiten, dass die Planungs- und Bauleistungen sowohl auf einem vorgegebenen
Grundstück, aber auch als reiner Typenbau auf einem noch unbekannten, erschlossenen Grundstück erbracht
werden können.
Es ist vorgesehen, mit bis zu drei Generalübernehmern einen Rahmenvertrag für einen bestimmten
Gebäudetyp abzuschließen, um flexibel auf die Bedürfnisse an Wohnraum und die Bereitstellung von zur
Bebauung geeigneten Grundstücken reagieren zu können. Gleichzeitig soll es möglich sein, dass andere
Wohnungsbaugesellschaften des Landes Berlin Vertragspartner für den abzuschließenden Rahmenvertrag
werden zu können.
Vom Auftragnehmer bzw. den Auftragnehmern sind sowohl sämtliche erforderlichen Planungsleistungen im
Sinne der HOAI für die Leistungsphasen 1-8 und Teile der Leistungsphase 9 (Dokumentation) einschließlich
evtl. erforderlicher Sachverständigenleistungen als auch alle Bauleistungen als Generalübernehmer zur
bezugsfertigen Errichtung der Wohnhausgruppen einschließlich der Schaffung der Außenanlagen zu erbringen.
Es werden Varianten akzeptiert
Mindestzahl der möglichen Verlängerungen: 1
Höchstzahl der möglichen Verlängerungen: 3
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: PB/MUF/2016
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
[1] Eigenerklärung gemäß § 6 EG Abs. 3 Nr. 2 lit. e) bis i) VOB/A
— ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde,
— ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet,
— dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt,
— dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde,
— dass sich das Unternehmen bei der Berufsgenossenschaft angemeldet hat.
[2] Auszug aus dem Handelsregister, der zum Termin zur Abgabe der Teilnahmeanträge nicht älter als 1 Jahr ist (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle,der zum Termin zur Abgabe der Teilnahmeanträge nicht älter als 1 Jahr sein darf, einreichen, Architekten/Generalplaner die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen Nachweis für die Mitgliedschaft in der Architekten- bzw. Ingenieurkammer einreichen)
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[3] Eigenerklärung über das Vorliegen einer gültigen Betriebshaftpflicht- oder Berufshaftpflichtversicherung.
[4] Eigenerklärung über das Vorliegen einer Bauvorlageberechtigung gemäß § 66 Landesbauordnung Berlin.
[5] Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung gemäß den Anforderungen in Ziffer III.1.3).
[6] Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 lit. a) bis h) VOB/A.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
[7] Angaben über den Gesamtumsatz (brutto) jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2012, 2013, 2014.
[8] Angaben über den Umsatz (brutto) bezogen auf die Errichtung von Gebäuden in modularer Bauweise
(keine Indurstriebauten) jeweils bezogen auf die Geschäftsjahre 2012, 2013, 2014.
Mindeststandards:
Zu [8]: der Umsatz (brutto) bezogen auf die Errichtung von Gebäuden in modularer Bauweise (keine
Industriebauten) muss für die Geschäftsjahre 2012 bis 2014 insgesamt mindestens 15 000 000 EUR (brutto) betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
[9] Angaben zur Anzahl von Mitarbeitern des Bewerbers jeweils bezogen auf die
Geschäftsjahre 2012, 2013, 2014.
[10] Organigramm der vorgesehenen Mitarbeiter des Projektteams unter Benennung der vorgesehenen Funktion im Projekt.
[11] Angaben zu den vorgesehenen im Organigramm
benannten Mitarbeitern des Projektteams unter Angabe
der/des:
— Namens; Vornamens
— Qualifikationen/Abschlüsse;
— Berufserfahrung in der vorgeshenen Funktion
— Dauer der Unternehmenszugehörigkeit
[12] persönliche Referenzen des Projektleiters
mit Angaben zu(r)
— Bezeichnung des Bauvorhabens,
— Bauzeit,
— Auftraggeber / Ansprechpartner mit Name, Anschrift, Telefon
— Kurzbeschreibung des Bauvorhabens, insbesondere unter Angabe der Gebäudenutzung
— Kurzbeschreibung der wesentlichen Aufgabenbereiche in der Projektleitung
— Hochbau,
— Neubau,
— Schlüsselfertige Errichtung mit Gesamtverantwortlichkeit für alle Planungs- und Bauleistungen,
— Gebäude in modularer Bauweise,
[13] persönliche Referenzen des Bauleiters
— Gebäude in modularer Bauweise
[14] Angaben für das Bauunternehmen
mit Angeben zu(r)
— Kurzbeschreibung des Bauvorhabens, insbesondere unter Angabe der Gebäudenutzung, des eigenen Leistungsanteils)
— Neubau in modularar Bauweise,
— Angabe der Gesamtkosten (netto) nach DIN 276 KG 200-500,
[15] Angabe zu Referenzen des Architekten/Planungsbüros
mit Angaben zu(r):
— Planungszeitraum;
— Kurzbeschreibung des Projekts, insbesondere unter Angabe der Gebäudenutzung,
— Auftraggeber / Ansprechpartner mit Name, Anschrift, Telefon,
— tatsächlich erbrachte Leistungsphasen gemäß HOAI
— Neubau in modularer Bauweise.
Mindeststandards:
Zu [11] Das Projektteam muss wenigstens aus dem Projektleiter, dem Bauleiter sowie einem planenden Architekten bestehen. Alle müssen mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in der vorgesehenen Funktion besitzen.
zu [14] Das Bauunternehmen muss mindestens ein abgeschlossenes Referenzprojekt im Schlüsselfertigbau oder ein abgeschlossenes Referenzprojekt für ein Gebäude in modularer Bauweise (kein Industriebau) nachweisen..
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Zur Sicherung der Erfüllung der von dem Auftragnehmer vertraglich übernommenen Verpflichtungen hat der erfolgreiche Bieter Sicherheitsleistung zu erbringen. Der Zeitpunkt für die Sicherheitsleistung, die Höhe und die Anforderung an diese werden in den Vergabeunterlagen näher bestimmt, die die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die wesentlichen Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen sind in den Vergabeunterlagen aufgeführt, die die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Sie müssen gesamtschuldnerisch haften und einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Die Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Anlage 1 zum Bewerbungsbogen) abzugeben,
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— in der alle Mitglieder mit Namen und Adressen benannt sind,
— in der ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— wonach der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und für den Fall der Auftragserteilung bei der Vertragsdurchführung rechtsverbindlich vertritt,
— mit der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— wonach alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbewerbungen sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller hiervon betroffenen Bewerber/
Bewerbergemeinschaften. Eine Mehrfachbewerbung liegt beispielsweise vor, wenn einzelne Mitglieder von
Bewerbergemeinschaften sich zusätzlich als Einzelbewerber oder an mehr als einer Bewerbergemeinschaft
beteiligen. Auch eine Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers ist eine Mehrfachbewerbung.
Eine Änderung der Zusammensetzung der Bewerbergemeinschaft nach Ablauf der Teilnahmefrist ist dem Auftraggeber unverzüglich mitzuteilen. Die Bewerber-/Bietergemeinschaft muss nachweisen, dass durch den Austausch von Unternehmen die nachgewiesene Eignung der Bewerber-/Bietergemeinschaft nicht nachteilig geändert wurde. Die vorgenannten Ausführungen gelten entsprechend im Hinblick auf benannte Drittunternehmen, wie Nachunternehmer, verbundene Unternehmen und sonstige Dritte, auf die sich der Bewerber im Rahmen seines Teilnahmeantrages zum Nachweis seiner Eignung berufen hat.
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Sonstige besondere Bedingungen:
Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 19.7.2011 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 498) müssen Bieter mit Abgabe des Angebots eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt.
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Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl.S.399 vom 22.7.2010), zuletzt geändert am 5.6.2012 (GVBl.S.159 vom 16.6.2012). Näheres siehe Vergabeunterlagen.
Der Bieter (einschließlich eventueller Drittunternehmer) darf weder einen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister, noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung durch die Vergabestelle.
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Die zu Vergabeverhandlungen aufgeforderten Bieter haben sich zu verpflichten, im Fall der Auftragserteilung einen Integritätsvertrag mit der GESOBAU AG abzuschließen. Auf Angebote von Bietern, die den Abschluss einer derartigen Vereinbarung verweigern, kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
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Verfahren
Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 3
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 3
Begründung des beschleunigten Verfahrens:
Der Bedarf an Wohnraum für eine Unterbringung von Ausländerinnen
und Ausländern, die nach den §§ 22 und 23 des Aufenthaltsgesetzes
aufgenommen worden sind, ist 2015 in Berlin extrem gestiegen. Um deren
Unterbringung zu gewährleisten, sind beschleunigte Maßnahmen und
Verfahren erforderlich.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geht in seinem
„Rundschreiben zur Anwendung des Vergaberechts im Zusammenhang
mit der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen“ vom 24.8.2015
(vgl. auch Mitteilung EU-Kommission vom 9.9.2015, COM(2015) 454) davon
aus, dass eine „besondere Dringlichkeit […] aufgrund der vorliegenden
Informationen im Zusammenhang mit der Unterbringung von Flüchtlingen
derzeit im Regelfall anzunehmen ist“. Die Berliner Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Umwelt hat sich mit Rundschreiben vom 16.9.2015
diese Auffassung zu Eigen gemacht.
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Auswahlkriterien:
Sofern mehr als 3 Bewerber geeignet sind, erfolgt die Auswahl anhand folgender Kriterien: Die Angaben zu den unter Ziffer III.2.2) und III.2.3) eingereichten Erklärungen und Nachweise gehen wie folgt in die Bewertung ein: [12] und [13] Referenzen des Projektleiters und des Bauleiters – max. 20 Punkte [14] Referenzen des Bauunternehmens – max. 60 Punkte [14] Referenzen des Architekten – max. 20 Punkte. Die Rangfolge der Bewerber richtet sich nach den erreichten Punkten. Falls die geplante maximale Zahl der Wirtschaftsteilnehmer durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten wird, entscheidet unter diesen das Los. Die Bewertungsmatrix ist dem Bewerbungsbogen beigefügt.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Wohn- und Geschäftshaus GmbH BEWOGE
Postanschrift: Dircksenstraße 38
Postleitzahl: 10178
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH
Postanschrift: Hallesches Ufer 74-76
Postleitzahl: 10963
Name des öffentlichen Auftraggebers: degewo AG
Postanschrift: Potsdamer Str. 60
Postleitzahl: 10785
Name des öffentlichen Auftraggebers: degewo City Wohnungsgesellschaft mbH
degewo Köpenicker Wohnungsgesellschaft mbH
degewo Marzahner Wohnungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Mehrower Allee 52
Postleitzahl: 12687
Name des öffentlichen Auftraggebers: degewo Nord Wohnungsgesellschaft mbH
degewo Süd Wohnungsgesellschaft mbH
Gewobag WB Wohnen in Berlin GmbH
Postanschrift: Alt Moabit 101a
Postleitzahl: 10559
Name des öffentlichen Auftraggebers: GEWOBAG Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Berlin
Postanschrift: Alt-Moabit 101a
Name des öffentlichen Auftraggebers: HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Postanschrift: Ferdinand-Schultze-Straße 71
Name des öffentlichen Auftraggebers: STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH
Postanschrift: Werbellinstraße 12
Postleitzahl: 12053
Name des öffentlichen Auftraggebers: WBF Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain mbH
WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte GmbH
WBMI Real Estate GmbH Berlin
WoGeHe – Wohnungsbaugesellschaft Hellersdorf mbH
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Jürgen Mitschard
Internetadresse: www.gesobau.de 🌏

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: PB/MUF/2016
Zusätzliche Informationen
1. Die Einreichung eines Teilnahmeantrags ist nur unter Verwendung des Bewerbungsbogens (einschließlich Anlage) zulässig. Der Bewerbungsbogen (einschließlich Anlage) kann beim Auftraggeber (Anschrift siehe I.1) schriftlich oder per Fax, vorzugsweise per E-Mail angefordert werden. Die Versendung des Bewerbungsbogens erfolgt ausschließlich per E-Mail an die von dem Interessenten in der Anforderung zu benennende E-Mail-Adresse. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt.
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2. Der unterschriebene Teilnahmeantrag (Bewerbungsbogen einschl. Anlage) ist in 3-facher Ausführung (1 Original, 2 Kopien) in einem verschlossenen und mit der gut lesbaren Aufschrift „Teilnahmeantrag: Vergabeverfahren Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge, PB/MUF/2016, Berlin“ gekennzeichneten Umschlag bei der unter I.1) angegebenen Vergabestelle einzureichen.
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3. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.
4. Sämtliche in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und sonstigen Angaben müssen bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge bei dem Auftraggeber eingegangen sein. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere können aus Gründen der Gleichbehandlung solche Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ohne Nachforderung ausgeschlossen werden. Macht der Auftraggeber von seinem Nachforderungsrecht Gebrauch, sind die nachgeforderten Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung durch den Auftraggeber vorzulegen. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Aufforderung durch den Auftraggeber. Werden die Nachweise, Erklärungen oder sonstigen Angaben nicht oder nicht wie gefordert innerhalb der Frist vorgelegt, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
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5. Der Auftraggeber behält sich vor, weitergehende Nachweise insbesondere zur Eignung der Bewerber nachzufordern, sofern er Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. Entsprechende Nachweise können etwa ein Bundes- oder Gewerbezentralregisterauszug, Bescheinigungen der zuständigen Stellen nach III.2.1), Bescheinigungen der Referenzauftraggeber etc. sein.
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6. Die Anforderungen der Bekanntmachung gelten auch für Bewerbergemeinschaften und deren Mitglieder. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft haben jeweils einen gesonderten Bewerbungsbogen auszufüllen und einzureichen. Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Dabei genügt es, wenn die Anforderungen der Vergabebekanntmachung an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit gemäß III.2.2) bzw. an die technische Leistungsfähigkeit gemäß III.2.3) in der Summe der Bewerbergemeinschaftsmitglieder erfüllt werden.
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7. Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Drittunternehmen (z. B. Nachunternehmer, verbundene Unternehmen oder sonstige Dritte, auf die sich der Bewerber im Rahmen seines Teilnahmeantrages beruft) vorzusehen, so ist das Drittunternehmen zu benennen und Art und Umfang des Drittunternehmeranteils zu bezeichnen. Die Vergabestelle behält sich bei Bietern oder Bietergemeinschaften mit demselben Drittunternehmer zudem vor, diesen Drittunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an Vergabeverhandlungen auszuschließen. Die Drittunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand der Vergabeverhandlungen gemacht werden.
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8. Drittunternehmen haben einen gesonderten Bewerbungsbogen auszufüllen und die in der Vergabebekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen, sofern sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner/ihrer Eignung auf diese bezieht. Für sonstige Drittunternehmen gilt dies nur auf ausdrückliches Verlangen des Auftraggebers. Der Auftraggeber kann dieses Verlangen auf bestimmte Nachweise, Erklärungen und Angaben sowie einzelne Drittunternehmen, insbesondere auf solche, deren Leistungsanteil Hauptleistungen betrifft, beschränken. Spätestens mit Abgabe des letztverbindlichen Angebotes haben die Bieter ihrer Obliegenheit nachzukommen, die Verfügbarkeitserklärungen der von ihnen vorgesehenen Drittunternehmen einzureichen.
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9. Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie unter Angabe der Auftragsbezeichnung bis spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge in Textform – d. h. per Post, E-Mail oder Fax – an die Vergabestelle gestellt werden. Eine Beantwortung erfolgt ausschließlich in Textform für alle fristgerecht eingegangenen Bewerberfragen spätestens 4 Tage vor Ablauf der Teilnahmefrist.
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10. Das Vergabeverfahren wird mit verkürzten Fristen, aber dennoch in aufeinanderfolgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der zu verhandelnden Angebote durchgeführt.
11. Für die Erstellung der indikativen Angebote wird allen Teilnehmern, die fristgerecht ein den Vergabeunterlagen entsprechendes Angebot eingereicht, aber letztendlich nicht den Zuschlag erhalten haben,
eine einmalige Aufwandsentschädigung in Höhe von 5 000 EUR brutto erstattet. Allen Teilnehmern, die nach Aufforderung der Vergabestelle ihre Angebote überarbeiten, aber letztendlich nicht den Zuschlag erhalten,
wird zusätzlich eine einmalige Aufwandsentschädigung in Höhe von 3 000 EUR brutto erstattet, sofern die überarbeiteten Angebote fristgerecht eingereicht wurden.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 309013-8316 📞
Fax: +49 309013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Regelungen der §§ 102 ff. GWB. Insbesondere ist § 107 Abs. 3 GWB zu beachten. Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat. Unverzüglich in diesem Sinne bedeutet, dass der erkannte Vergaberechtsverstoß spätestens innerhalb von 7 Kalendertagen nach Kenntnisnahme gerügt worden sein muss. Für den Fall der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens wird sich die GESOBAU AG nicht auf den Einwand der Rügepräklusion gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB berufen, sofern innerhalb des vorgenannten Zeitraums die Rüge ausgesprochen worden ist. Darüber hinaus ist ein Nachprüfungsantrag gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 GWB unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Dies gilt auch, sofern Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen wie den Bewerberbögen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB). Gemäß § 107 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag zudem unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2016/S 011-014533 (2016-01-13)
Ergänzende Angaben (2016-01-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-01-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-01-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 014-019679
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 011-014533
ABl. S-Ausgabe: 14
Quelle: OJS 2016/S 014-019679 (2016-01-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-08-17)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gesobau AG

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-17 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 159-288016
ABl. S-Ausgabe: 159

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Planungs- und Baukosten für die KG 300, 400, 610 und 700 sowie der Summe der Wartungspauschalen über 5 Jahre pro m² BGF für MUF mit 250 Personen in 4-geschossiger Bauweise (20)
2. Planungs- und Baukosten für die KG 300, 400, 610 und 700 sowie der Summe der Wartungspauschalen über 5 Jahre pro m² BGF für MUF mit 500 Personen in 4-geschossiger Bauweise (10)
3. Planungs- und Baukosten für die KG 300, 400, 610 und 700 sowie der Summe der Wartungspauschalen über 5 Jahre pro m² BGF für MUF mit 250 Personen in 2-geschossiger Bauweise (10)
4. Planungs- und Baukosten für die KG 300, 400, 610 und 700 sowie der Summe der Wartungspauschalen über 5 Jahre pro m² BGF für MUF mit 250 Personen in 6-geschossiger Bauweise (10)
5. Bauzeit einer MUF für 250 Personen in 4-geschossiger Bauweise (10)
6. Flexibilität der Grundrisse für die Nutzung als MUF (15)
7. Flexibilität der Grundrisse für die Nutzung als Wohnhaus (15)
8. Flexibilität im Erreichen städtebaulicher Standards und architektonische Qualitäten (5)
9. Nachhaltigkeit von Konstruktion und Materialien und unter Berücksichtigung der Nachrüstung von Balkonen und Aufzügen und anderer Umbaumaßnahmen für die Nachnutzung (5)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-06-16 📅
Name: Ed. Züblin AG, Bereich Berlin
Postanschrift: Bessemenrstr. 42 b
Postort: Berlin
Postleitzahl: 12103
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Name: Goldbeck Nordost GmbH
Postanschrift: Seestr. 35
Postort: Ludwigsfelde
Postleitzahl: 14974
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Telefon: +49 3090138316 📞
Fax: +49 3090137613 📠
Quelle: OJS 2016/S 159-288016 (2016-08-17)