Planung und schlüsselfertige Errichtung einer kaufmännischen Schule

Landratsamt Esslingen

Der zu vergebende Auftrag umfasst die Planung und die schlüsselfertige Errichtung des Neubaus der Albert-Schäffle-Schule. Der Bieter hat dem Auftraggeber anzubieten, den Neubau nach den Vorgaben des Raumprogramms und weiteren Erläuterungen zu planen und schlüsselfertig zu errichten. Das Raumprogramm für die Schule, auf deren städtebauliche, architektonische und funktionale Qualität sowie energetische Effizienz ein hoher Wert gelegt wird, beinhaltet eine Programmfläche von ca. 4.830 m, Nebenfläche ca. 3.220 m. Für die planerischen und baulichen Leistungen sollen durch den Landkreis Esslingen 25 500 000 EUR brutto bereitgestellt werden. Die Baumaßnahmen sollen zu Beginn des Schuljahres 2019/2020 abgeschlossen sein.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-08-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-07-04.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-07-04 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-07-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Berufsschulen
Kurze Beschreibung:
Der zu vergebende Auftrag umfasst die Planung und die schlüsselfertige Errichtung des Neubaus der Albert-Schäffle-Schule. Der Bieter hat dem Auftraggeber anzubieten, den Neubau nach den Vorgaben des Raumprogramms und weiteren Erläuterungen zu planen und schlüsselfertig zu errichten. Das Raumprogramm für die Schule, auf deren städtebauliche, architektonische und funktionale Qualität sowie energetische Effizienz ein hoher Wert gelegt wird, beinhaltet eine Programmfläche von ca. 4.830 m
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Berufsschulen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Esslingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landratsamt Esslingen
Postanschrift: Pulverwiesen 11
Postleitzahl: 73726
Postort: Esslingen am Neckar
Kontakt
Internetadresse: http://www.landkreis-esslingen.de 🌏
E-Mail: goetz.elfrun@lra-es.de 📧
URL der Dokumente: https://MBcon.menoldbezler.de/public_links/RK9gKy3842rUZdeszAFAZQ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-04 📅
Einreichungsfrist: 2016-08-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-07-09 📅
Datum des Beginns: 2017-05-02 📅
Datum des Endes: 2019-09-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 131-234408
ABl. S-Ausgabe: 131

Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 21 428 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Esslingen beabsichtigt, die Planung und schlüsselfertige Errichtung einer kaufmännischen Schule (Albert-Schäffle-Schule) in Nürtingen zu vergeben. Das hierfür vorgesehene Grundstück liegt auf dem Schulcampus, eingefasst durch die Straßen Albert-Schäffle-Straße und Säerstraße/Auf dem Säer. Das Grundstück setzt sich zusammen aus einer Rasen- und einer landwirtschaftlichen Nutzfläche, eine Bebauung ist auf dem Areal bisher nicht vorhanden. Das bisherige Gebäude befindet sich am anderen Ende des Schulcampus, dessen Abriss optional anzubieten ist. Die zu planende und zu errichtende Berufsschule ist so zu konzipieren, dass sie den Anforderungen an einen zeitgemäßen Unterricht gerecht wird. Der Bieter hat dem Auftraggeber anzubieten, den Neubau der Albert-Schäffle-Schule nach den Vorgaben des Raumprogramms und weiteren Erläuterungen zu planen und schlüsselfertig zu errichten. Das Raumprogramm für die Schule, auf deren städtebauliche, architektonische und funktionale Qualität sowie energetische Effizienz ein hoher Wert gelegt wird, beinhaltet eine Programmfläche von ca. 4.830 m
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Das Vergabeverfahren wird in Form eines kombinierten Verfahrens „Planen und Bauen“ unter Durchführung des „Zwei-Umschlags-Verfahrens“ durchgeführt. Weitere Erläuterungen hierzu einschließlich der beabsichtigten Verfahrensstruktur und den beabsichtigten Bewertungskriterien sind im Bewerbermemorandum enthalten.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 2 148 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen: Der Abriss des bestehenden Gebäudes ist optional anzubieten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Nürtingen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
2. Beteiligt sich ein Unternehmen mehrfach – sei es als Bewerber, Mitglied einer Bewerbergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren, so kann dies zum Verfahrensausschluss aller Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen das jeweilige Unternehmen beteiligt bzw. als Nachunternehmervorgesehen ist, führen.
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3. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). In diesem Fall ist der Vergabestelle mit Einreichung des Teilnahmeantrags nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen, indem beispielsweise die diesbezüglichen verpflichtenden Zusagen der Unternehmen vorgelegt werden. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerberzum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1 bis III.1.3 hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A und § 6e EU Abs. 6 VOB/A vorzulegen. Werden die vorstehend dargestellten Eignungsanforderungen nicht erfüllt oder liegen Ausschlussgründe gemäß § 6e EU Abs. 1 bis 4 VOB/A vor, so ist das Unternehmen auf Anforderung der Vergabestelle innerhalb einer von dieser vorgegebenen Frist zu ersetzen. Liegen Ausschlussgründe nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A vor, so kann die Vergabestelle verlangen, dass der Bewerber das Unternehmen ersetzt. Vorstehende Ausführungen unter 1. bis 3. gelten für die Nachweise nach III.1.2 und III. 1.3 entsprechend.
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4. Über die nachfolgend und in III.1.2 und III.1.3 geforderten Eignungsnachweise hinaus sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 6e EU Abs. 1 bis Abs. 4 VOB/A nicht vorliegen;
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU Abs. 6 VOB/A;
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Mindestlohngesetzes (MiLoG).
5. Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
(1) Aktueller Nachweis über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Unverbindliche Erklärung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses im Auftragsfall eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Bruttoauftragssumme stellen wird.
Dieser Nachweis ist bei Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
(2) Nachweis des Abschlusses einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 10 000 000 EUR oder Erklärung einer Versicherung, im Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen.
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(3) Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, jeweils aufgeschlüsselt nach „Planungsleistungen Gebäude und Innenräume“ und „schlüsselfertiger Bau“.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Angabe über die Ausführungen von realisierten Leistungen in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, jeweils aufgeschlüsselt nach „Planung Gebäude und Innenräume“ und „schlüsselfertiger Bau“, einschließlich der Angabe eines Ansprechpartners bei dem jeweiligen Auftraggeber der als Referenz genannten Aufträge. Die vorzulegenden Referenzen müssen erkennen lassen, dass das Unternehmen für die Erbringung der vorliegend zu vergebenden Leistungen im Hinblick auf Objektart, Größe, Ausführungsfristen, technischen Wert und Auftragsvolumen geeignet ist. Bei Bewerbergemeinschaften müssen die Referenzen von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft nur für die Teilleistung („Planung Gebäude und Innenräume“ bzw. „schlüsselfertiger Bau“) erbracht werden, für deren Erbringung das jeweilige Unternehmen nach der von der Bewerbergemeinschaft vorgesehenen Aufgabenteilung vorgesehen ist.
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(2) Studiennachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung der Führungskräfte, jeweils aufgeschlüsselt nach „Planung Gebäude und Innenräume“ und „schlüsselfertiger Bau“.
(3) Angabe über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal, jeweils aufgeschlüsselt nach „Planung Gebäude und Innenräume“ und „schlüsselfertiger Bau“.
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Mindeststandards:
Zu (1) „Ausführung von Leistungen“:
a) Vorlage mindestens einer Referenz über eigenerbrachte Bauleistungen im Bereich „Hochbau allgemein“ mit einem realisierten Auftragsvolumen von mindestens 12 000 000 EUR brutto in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Darüberhinaus ist die Vorlage von mindestens einer Referenz über eigenerbrachte Bauleistungen im Bereich „Schulbauten/ Gebäude für Forschung und Lehre“ mit einem realisierten Auftragsvolumen von mindestens 10 000 000 EUR brutto in den letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahren gefordert.
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b) Vorlage mindestens einer Referenz über eigenerbrachte Planungsleistungen von mindestens Leistungsphase 2 bis 5 HOAI im Bereich „Schulbauten“ mit anrechenbaren Herstellkosten von mindestens 12 000 000 EUR brutto in den letzten 5 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
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Anschrift und Ansprechpartner des Referenzprojekts sind mit aktuellen Kontaktdaten anzugeben.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:
(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft,
(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,
(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt,
(4) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird beurteilt (2.), ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) anhand der Referenzen (Mindestreferenz und weitere Referenzen gemäß Ziff. III.1.3) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-08-16 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Elfrun Götz
Internetadresse: www.landkreis-esslingen.de 🌏
Dokumente URL: https://MBcon.menoldbezler.de/public_links/RK9gKy3842rUZdeszAFAZQ 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Herr Dr. Frank Meininger
Telefon: +49 7118604000 📞
E-Mail: albertschaeffleschule@menoldbezler.de 📧
Fax: +49 71186040-550 📠
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: http://www.menoldbezler.de 🌏
Fax: +49 71186040550 📠

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Kappellenstraße 17
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 7219263985 📠
Internetadresse: https://rp.baden-wuerttemberg.de/rpk/Abt1/Ref15/Seiten/default.aspx 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung vom 17.2.2016.
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
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3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt:
Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber oder Konzessionsgeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 131-234408 (2016-07-04)