Planungs- und Bauüberwachungsleistungen zur Zentralisierung der Abwasserreinigung im Einzugsbereich der Stadt Boppard am Rhein -Eigenbetrieb Kanalwerke-

Stadt Boppard am Rhein -Eigenbetrieb Kanalwerke-

Die Stadt Boppard am Rhein -Eigenbetrieb Kanalwerke- plant eine Zentralisierung ihrer Abwasserentsorgung.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 3 bis 9 im Sinne des § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12) sowie der Planung der Technischen Ausrüstung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15) und der Freianlagenplanung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 38 HOAI i. V. m. Anlage 11) unter Berücksichtigung der umweltrechtlichen Belange im Zuge der Renaturierung infolge der Rückbaumaßnahmen. Gegenstand sind weiter Besondere Leistungen z.B. im Zuge der Rückbauplanung sowie die örtliche Bauüberwachung. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-12-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-11-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-11-22 Auftragsbekanntmachung
2017-06-27 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-11-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Boppard am Rhein -Eigenbetrieb Kanalwerke- plant eine Zentralisierung ihrer Abwasserentsorgung. Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 3 bis 9 im Sinne des § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12) sowie der Planung der Technischen Ausrüstung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15) und der Freianlagenplanung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 38 HOAI i. V. m. Anlage 11) unter Berücksichtigung der umweltrechtlichen Belange im Zuge der Renaturierung infolge der Rückbaumaßnahmen. Gegenstand sind weiter Besondere Leistungen z.B. im Zuge der Rückbauplanung sowie die örtliche Bauüberwachung. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bauaufsicht 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rhein-Hunsrück-Kreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Boppard am Rhein -Eigenbetrieb Kanalwerke-
Postanschrift: Karmeliterstraße 2
Postleitzahl: 56154
Postort: Boppard
Kontakt
Internetadresse: http://www.boppard.de 🌏
E-Mail: boppard@bieteranfrage.de 📧
URL der Dokumente: http://www.subreport.de/E25271592 🌏
URL der Teilnahme: http://www.subreport.de/E25271592 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-22 📅
Einreichungsfrist: 2016-12-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 229-417398
ABl. S-Ausgabe: 229
Zusätzliche Informationen
1. Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Bewerbungsbogen zur Verfügung, den die Bewerber bei ihrer Bewerbung verwenden sollen. Der Bewerbungsbogen kann ausschließlich elektronisch über die Vergabeplatttform bezogen werden. 2. Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens binnen Wochenfrist schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebenden Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter IV.4.1 genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen. Den Bewerbungsbogen erhalten die Bewerber bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle. Weitere Auskünfte und Fragen zum Vergabeverfahren sind seitens der Bewerber ausschließlich schriftlich bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle zu stellen. 3. Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der eingereichte Bewerbungsbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegenden Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. 4. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder E-Mail) des Ingenieurbüros oder – im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft – über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Ingenieurbüros. 5. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet mit dem unter Abschnitt IV.3.1) angegebenen Aktenzeichen, bei der unter I.1) genannten Anschrift einzureichen. 6. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.1) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Rückfragen können bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge gestellt werden. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus Architekturbüros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Ingenieurbüros.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Boppard am Rhein -Eigenbetrieb Kanalwerke- plant eine Zentralisierung ihrer Abwasserentsorgung.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 3 bis 9 im Sinne des § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12) sowie der Planung der Technischen Ausrüstung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15) und der Freianlagenplanung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 38 HOAI i. V. m. Anlage 11) unter Berücksichtigung der umweltrechtlichen Belange im Zuge der Renaturierung infolge der Rückbaumaßnahmen. Gegenstand sind weiter Besondere Leistungen z.B. im Zuge der Rückbauplanung sowie die örtliche Bauüberwachung. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Mehr anzeigen
Die Stadt Boppard am Rhein -Eigenbetrieb Kanalwerke- plant eine Zentralisierung ihrer Abwasserentsorgung. Sie beabsichtigt hierfür die Vergabe von Aufträgen für die Erbringung von Planungsleistungen im Leistungsbild Ingenieurbauwerken, der technischen Ausrüstung und der Freianlagenplanung:
Mehr anzeigen
1. Die von dem Eigenbetrieb „Kanalwerke der Stadt Boppard“ betriebene Kläranlage Holzfeld soll stillgelegt werden. Zu erstellen ist eine Planung für den Neubau eines Regenüberlaufbeckens sowie eines Pumpwerks am jetzigen Kläranlagenstandort. Zur Ableitung des Abwassers ist eine Abwasserdruckleitung sowie eine Freispiegelleitung zu planen. Soweit möglich soll das Gewässer auf dem Anlagengelände wieder freigelegt / renaturiert werden.
Mehr anzeigen
2. Für die Stilllegung der Kläranlage Boppard ist eine Rückbauplanung zu erstellen nebst der Ausschreibung der Baufeldfreimachung. Zur Ableitung des Abwassers ist die Planung für eine Druckleitung nach Bad Salzig sowie der Umbau und die Ertüchtigung des Pumpwerks zu erstellen. Durch parallele Maßnahmen anderer Baulastträger (im Bereich „Kurfürstliche Burg“ und „Radweg B9“) wurden bereits Teile dieser Druckleitung baulich umgesetzt und sind im Rahmen der anstehenden Planung zu integrieren.
Mehr anzeigen
3. Zur Reinigung der insoweit zentralisierten Abwässer ist weiter Gegenstand der zu vergebenden Planungsleistungen eine grundlegende Ertüchtigung und Erweiterung der Kläranlage Bad Salzig, nebst der Errichtung zweier zusätzlicher Schlammsilos, einer Schlammfaulung und der eines Blockheizkraftwerkes.
Mehr anzeigen
Die Projektstandorte „KA Boppard“ und „KA Bad Salzig“ liegen zum Teil im Bereich der „UNESCO Welterbestätte Oberes Mittelrheintal“ statt, eine diesbezügliche Berücksichtigung zu erwartender Planungsanforderungen ist erforderlich.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Leistungen für die Planung
— der Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 3 bis 9 im Sinne des § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12) sowie
— der Technischen Ausrüstung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15) und
— der Freianlagen (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 38 HOAI i.V.m. Anlage 11) unter Berücksichtigung der umweltrechtlichen Belange im Zuge der Renaturierung infolge der Rückbaumaßnahmen.
Bei der technischen Ausrüstung wird zunächst von einer Unterteilung in die Objekte der Anlagengruppe 4 „Starkstromanlagen“ und 7 „Verfahrenstechnische Anlagen“ ausgegangen.
Gegenstand sind weiter Besondere Leistungen, z.B. im Zuge der Rückbauplanung sowie die örtliche Bauüberwachung.
Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen: Es sollen zunächst die Leistungen bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden (Leistungsstufe 1), sowie sodann die erforderlichen weiteren Planungsleistungen im Zuge der Realisierung der Baumaßnahme (Leistungsstufe 2). Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Mehr anzeigen
Dauer: 15 Monate
Beschreibung der Optionen:
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Leistungen für die Planung
— der Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 3 bis 9 im Sinne des § 43 HOAI i.V.m. Anlage 12) sowie
— der Technischen Ausrüstung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 55 HOAI i.V.m. Anlage 15) und
— der Freianlagen (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 38 HOAI i.V.m. Anlage 11) unter Berücksichtigung der umweltrechtlichen Belange im Zuge der Renaturierung infolge der Rückbaumaßnahmen.
Bei der technischen Ausrüstung wird zunächst von einer Unterteilung in die Objekte der Anlagengruppe 4 „Starkstromanlagen“ und 7 „Verfahrenstechnische Anlagen“ ausgegangen.
Gegenstand sind weiter Besondere Leistungen, z. B. im Zuge der Rückbauplanung sowie die örtliche Bauüberwachung.
Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen: Es sollen zunächst die Leistungen bis zur Genehmigungsplanung beauftragt werden (Leistungsstufe 1), sowie sodann die erforderlichen weiteren Planungsleistungen im Zuge der Realisierung der Baumaßnahme (Leistungsstufe 2). Die auf die Leistungsstufe 1 aufbauenden Leistungen werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen/Stufen besteht kein Rechtsanspruch.
Mehr anzeigen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Boppard.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung § 123 GWB begründet sind.
Mehr anzeigen
2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung § 124 GWB begründet sind.
Mehr anzeigen
3. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären.
Mehr anzeigen
Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 3 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Planungsleistung vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV).
2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV).
3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
Mehr anzeigen
Mindeststandards:
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 500 000 EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 2 500 000 EUR beträgt (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exzedentenversicherung nachzuweisen.
Mehr anzeigen
Im Falle einer Beauftragung einer Arbeits- /Bietergemeinschaft haftet jedes Mitglied gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projektes als Einzeldeckung zur Verfügung stehen. Eine Bescheinigung über das Bestehen der Versicherung ist beizufügen, mindestens jedoch die Zusicherung des Bewerbers zum Abschluss dieser Versicherung im Auftragsfall und die schriftliche Zusicherung der Versicherungsgesellschaft über die Möglichkeit des Abschlusses einer entsprechenden Versicherung. Die geforderten Nachweise sind schriftlich einzureichen.
Mehr anzeigen
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen, namentlich genannt und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung, aufgeführt werden, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachgewiesen wird (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV).
Mehr anzeigen
2. Erläuterung, aus der die Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker etc.) hervorgeht (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV).
3. Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Erläuterung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).
Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Die geforderten Auskünfte sind schriftlich einzureichen.
Mindeststandards:
I. Mindestanforderung an die Bürogröße und Personalqualifikation:
Der Bewerber muss mindestens hinsichtlich der Person des Planers (Ingenieurbau) sowie des Bauüberwachers (Ingenieurbau) über die Qualifikation eines abgeschlossenen Studiums des Bauingenieurwesens verfügen. Der Planer (Technische Ausrüstung) für die Anlagengruppe 7 „Verfahrenstechnische Anlagen“ muss mindestens über die Qualifikation eines Maschinenbautechnikers oder eines Verfahrenstechnikers und für die Anlagengruppe 4 „Starkstromanlagen“ mindestens über die Qualifikation eines staatlich geprüften Elektrotechnikers oder Elektrotechnikmeisters verfügen.
Mehr anzeigen
Hinsichtlich der Bürogröße muss der Bewerber neben den Personen der Planer und des Bauüberwachers über jeweils einen Vertreter mit mindestens vergleichbarer beruflicher Qualifikation verfügen.
II. Mindestanforderung an die Erfahrung des Bewerbers:
Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Sanierung, der Erweiterung oder dem Neubau von Kläranlagen (mit Vergabe nach VOB/A) und mit Umsetzung / Durchführung der Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten im laufenden Betrieb nachzuweisen. Er hat hierzu mindestens fünf Referenzobjekte anzugeben, bei denen die Anlage nach dem 1.1.2011 in Betrieb genommen worden ist (Abschluss des Probebetriebs, falls dieser stattgefunden hat). Dies gilt für alle Referenzen.
Mehr anzeigen
Mindestens 2 der Referenzen müssen den Neubau, die Sanierung oder Erweiterung von Kläranlagen mit vergleichbarer Größe zum Inhalt haben (anrechenbare Kosten der Kostengruppen 300+400 nach DIN 276 mindestens 3 000 000 EUR netto). Es müssen mindestens die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke und der Technischen Ausrüstung (hier jeweils mindestens Leistungsphasen 3-6 und 8) erbracht worden sein, die Vergabe der Maßnahme muss nach den Regeln der VOB/A erfolgt sein. Mindestens eine Referenz hiervon muss eine Umsetzung / Durchführung der Sanierungsarbeiten im laufenden Betrieb aufweisen.
Mehr anzeigen
Mindestens 2 der Referenzen müssen den Neubau einer Schlammfaulung / Faulturm zum Inhalt haben (anrechenbare Kosten der Kostengruppen 300+400 nach DIN 276 mindestens 2 000 000 EUR netto). Es müssen mindestens die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke und der Technischen Ausrüstung (mindestens Leistungsphasen 2-6 und 8) erbracht worden sein. Die Vergabe der Maßnahmen muss nach den Regeln der VOB/A erfolgt sein.
Mehr anzeigen
Mindestens eine der Referenzen muss den Bau einer Druckleitung mit mind. 2,5 km Länge, einschließlich Pumpwerk mit einer Förderleistung von mind. 50 l/s zum Inhalt haben (anrechenbare Kosten der Kostengruppen 300+400 nach DIN 276 mindestens 1 000 000 EUR netto). Es müssen mindestens die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke und der Technischen Ausrüstung (mindestens Leistungsphasen 2-6 und 8) erbracht worden sein. Die Vergabe der Maßnahmen muss nach den Regeln der VOB/A erfolgt sein.
Mehr anzeigen
Hinsichtlich der Referenzen ist darzustellen, inwieweit die im Rahmen der Referenzobjekte erbrachten Leistungen von den zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen erbracht worden sind.
Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Empfehlungsschreiben sind wünschenswert.
Der Bewerber hat für die jeweilige Referenz eine kurze Beschreibung der Maßnahme zu machen (max. 3 DIN A4-Seiten).
Für die Referenzen hat der Bewerber Auskunft darüber zu geben, wie sich die Bauzeit und die Baukosten entwickelt haben (Vergleich der Ergebnisse zum Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 3, der Leistungsphase 7 und der Projektergebnisse nach Abschluss der Leistungsphase 8). Abweichungen zwischen den Projektergebnissen und dem Kostenanschlag sowie der geplanten Bauzeit zum Zeitpunkt der Vergabe sind zu begründen.
Mehr anzeigen
Die angeforderten Auskünfte sind schriftlich einzureichen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Mit der Bewerbung sind die Voraussetzungen bezüglich der Planvorlageberechtigung im Sinne des §110 Landeswassergesetz nachzuweisen.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen bei der Sanierung und Erweiterung von Kläranlagen anhand der angegebenen Referenzen (40 %).
2. Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (20 %).
3. Nachgewiesene Erfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen (20 %).
4. Einhaltung von Bauzeit und Baukosten bei den eingereichten Referenzprojekten (20 %).
Sonstiges:
— Bei der Bewertung können je Kriterium zwischen 10 Punkten (sehr hohe Erfüllung, sehr gute Bewertung) und 0 Punkten (niedrige Erfüllung, vergleichsweise schlechte Bewertung) erreicht werden. Diese gehen mit der angegebenen Wichtung in die Gesamtbewertung ein;
Mehr anzeigen
— Bei der Bewertung der Teilnahmeanträge werden ausschließlich Referenzen herangezogen, die die Mindestanforderungen an Referenzen gemäß Ziffer III.1.3) der Bekanntmachung erfüllen;
— Bei gleichqualifizierten Bewerbern entscheidet hinsichtlich der Teilnehmerauswahl das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: http://www.Vergabeberatungsstelle.de 🌏
Dokumente URL: www.subreport.de/E25271592 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vergabeberatungsstelle Klaeser GmbH
Postanschrift: Kirchstraße 54
Postort: Montabaur
Postleitzahl: 56410
Telefon: +49 26029973890 📞
Fax: +49 32121239232 📠
Land: Westerwaldkreis 🏙️
Internetadresse: www.Vergabeberatungsstelle.de 🌏
URL der Teilnahme: www.subreport.de/E25271592 🌏
Internetadresse: http://www.Vergabeberatungsstelle.de 🌏
URL der Dokumente: www.subreport.de/E25271592 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen steht ein Bewerbungsbogen zur Verfügung, den die Bewerber bei ihrer Bewerbung verwenden sollen. Der Bewerbungsbogen kann ausschließlich elektronisch über die Vergabeplatttform bezogen werden.
Mehr anzeigen
2. Von Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bieter bei der vergebenden Stelle spätestens binnen Wochenfrist schriftlich zu rügen. Erklärt die vergebenden Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der unter IV.4.1 genannten Stelle einen Nachprüfungsantrag zu stellen. Den Bewerbungsbogen erhalten die Bewerber bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle. Weitere Auskünfte und Fragen zum Vergabeverfahren sind seitens der Bewerber ausschließlich schriftlich bei der im Anhang A.I genannten Kontaktstelle zu stellen.
Mehr anzeigen
3. Die Verwendung des Bewerbungsbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Der eingereichte Bewerbungsbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegenden Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen.
Mehr anzeigen
4. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder E-Mail) des Ingenieurbüros oder – im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft – über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Ingenieurbüros.
Mehr anzeigen
5. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet mit dem unter Abschnitt IV.3.1) angegebenen Aktenzeichen, bei der unter I.1) genannten Anschrift einzureichen.
Mehr anzeigen
6. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.1) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax beantwortet. Rückfragen können bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge gestellt werden. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus Architekturbüros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Ingenieurbüros.
Mehr anzeigen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 56116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131165234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Fax: +49 6131162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfverfahren gemäß GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie- und Landesplanung
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postleitzahl: 55116
Quelle: OJS 2016/S 229-417398 (2016-11-22)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-06-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Boppard am Rhein -Eigenbetrieb Kanalwerke- plant eine Zentralisierung ihrer Abwasserentsorgung. Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 3 bis 9 im Sinne des § 43 HOAI i. V. m. Anlage 12) sowie der Planung der Technischen Ausrüstung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15) und der Freianlagenplanung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 38 HOAI i.V.m. Anlage 11) unter Berücksichtigung der umweltrechtlichen Belange im Zuge der Renaturierung infolge der Rückbaumaßnahmen. Gegenstand sind weiter Besondere Leistungen z. B. im Zuge der Rückbauplanung sowie die örtliche Bauüberwachung. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Mehr anzeigen
Gesamtwert des Auftrags: 1060490.99 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Rhein-Hunsrück-Kreis 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 123-249912
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 229-417398
ABl. S-Ausgabe: 123

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe sind die Planungsleistungen für die Planung der Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 3 bis 9 im Sinne des § 43 HOAI i. V. m. Anlage 12) sowie der Planung der Technischen Ausrüstung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15) und der Freianlagenplanung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 38 HOAI i.V.m. Anlage 11) unter Berücksichtigung der umweltrechtlichen Belange im Zuge der Renaturierung infolge der Rückbaumaßnahmen. Gegenstand sind weiter Besondere Leistungen z. B. im Zuge der Rückbauplanung sowie die örtliche Bauüberwachung. Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.
Mehr anzeigen
Beschreibung der Optionen:
— der Ingenieurbauwerke (Leistungsphasen 3 bis 9 im Sinne des § 43 HOAI i. V. m. Anlage 12) sowie
— der Technischen Ausrüstung (Leistungsphasen 1 bis 9 im Sinne des § 55 HOAI i. V. m. Anlage 15) und
Gegenstand sind weiter Besondere Leistungen, z.B. im Zuge der Rückbauplanung sowie die örtliche Bauüberwachung.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bearbeitungsorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 75 %
Gewichtung des Preises: 25 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-04-11 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfverfahren gemäß GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Der Antrag ist unzulässig, soweit
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 56116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131165234 📞
Fax: +49 6131162113 📠
Quelle: OJS 2017/S 123-249912 (2017-06-27)