Planungs- und Ingenieurleistungen für die Sanierung von Parkplatzanlagen im Märkischen Viertel

Gesobau AG

Die GESOBAU plant für Teile ihrer Wohnhausgruppen im Märkischen Viertel in 13439 Berlin-Reinickendorf die Sanierung und Instandsetzung zur Parkraumbewirtschaftung der bestehenden Parkplätze durchzuführen.
Zu dem Projekt gehören die Parkplätze der Wohnhausgruppen (WHG) mit folgenden Adressen:
WHG 909 Eichhorster Weg 4-30 gerade, Wilhelmsruher Damm 152-158 gerade;
WHG 910 Dannenwalder Weg 188-196 gerade, Treuenbritzener Str. 2-24 gerade, Tiefenseer Str. 1-13 ungerade, 2, 4, Wilhelmsruher Damm 81-101 ungerade, 100;
WHG 913 Eichhorster Weg 44;
WHG 914 Senftenberger Ring 54-70 gerade, Finsterwalder Str. 72-100 gerade;
WHG 915 Senftenberger Ring 72-78 gerade, Senftenberger Ring 71-95 ungerade;
WHG 917 Treuenbritzener Str. 29, 31, Quickborner Str. 69-77 ungerade;
WHG 918 Quickborner Str. 79-93 ungerade, Senftenberger Ring 40, 40 a-h;
WHG 928 Dannenwalder Weg 156-186 gerade, Tramper Weg 1, 3;
WHG 916 Treuenbritzener Str. 17-27.
Die Parkplätze wurden 2015 in einer Voruntersuchung auf ihren Zustand hin untersucht. Dabei wurden drei verschiedene Dringlichkeitsstufen der oberflächigen Sanierung festgestellt und definiert:
Dringlichkeitsstufe 1 (Kanten und Aushebungen, angehobene Baumeinfassungen, stehende Pfützenbildung nach Niederschlägen);
Dringlichkeitsstufe 2 (Aushebungen > 10cm, Risse in Betonflächen, mittelfristige Verschlechterung in Stufe 1);
Dringlichkeitsstufe 3 (Beschädigungen an vorhandener Absperrmöblierung, geringfügige Pflaster- und Belagssenkungen/-Hebungen).
Weiterhin wurden Flächen einem grundhaften Sanierungsbedarf zugeordnet.
Die Ergebnisse der Voruntersuchung sollen überprüft und ein Sanierungskonzept mit dem Ziel der Schadensbeseitigung sowie einer vollständigen Vermietbarkeit der derzeit nicht vermieteten Parkplätze erstellt werden. Es sind sowohl kleinteilige Instandsetzungsarbeiten als auch der Neubau von Verkehrs- und Parkflächen zu planen. Weiterhin sind der Baumbestand und die Regenentwässerung planerisch zu erfassen. Durch die große Bedeutung der Parkplatzflächen als Nahbereich der angrenzenden Wohnbebauung bestehen wichtige landschaftsplanerische Gestaltungsanfordernisse, die das Gesamterscheinungsbild des Märkischen Viertels maßgeblich beeinflussen. Die Planung ist hinsichtlich Rodungs- und Pflanzarbeiten mit dem zuständigen Naturschutz- und Grünflächenamt abzustimmen.
Für die einzelnen Parkplätze ergibt sich folgender festgestellter Sanierungsbedarf:
WHG 909:
Es handelt sich um eine Parkplatzanlage mit 512 Stellplätzen. Der Sanierungsbedarf umfasst eine grundhafte Sanierung.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) in Höhe von ca. 1 160 000 EUR brutto ausgegangen.
WHG 910:
Es handelt sich um eine Parkplatzanlage mit 1 144 Stellplätzen. Der Sanierungsbedarf umfasst eine grundhafte Sanierung.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) von ca. 3 850 000 EUR brutto ausgegangen.
WHG 911:
Es handelt sich um eine Parkplatzanlage mit 458 Stellplätzen. Der Sanierungsbedarf umfasst alle Dringlichkeitsstufen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) in Höhe von ca. 23 500 EUR brutto ausgegangen.
WHG 912:
Es handelt sich um eine Parkplatzanlage mit 483 Stellplätzen. Der Sanierungsbedarf umfasst alle Dringlichkeitsstufen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) in Höhe von ca. 1 445 000 EUR brutto ausgegangen.
WHG 914:
Es handelt sich um eine Parkplatzanlage mit 418 Stellplätzen. Der Sanierungsbedarf umfasst alle Dringlichkeitsstufen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) in Höhe von ca. 466 000 EUR brutto ausgegangen.
WHG 915:
Es handelt sich um eine Parkplatzanlage mit 506 Stellplätzen. Der Sanierungsbedarf umfasst alle Dringlichkeitsstufen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) in Höhe von ca. 470 000 EUR brutto ausgegangen.
WHG 917:
Es handelt sich um eine Parkplatzanlage mit 227 Stellplätzen. Der Sanierungsbedarf umfasst alle Dringlichkeitsstufen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) in Höhe von ca. 345 000 EUR brutto ausgegangen.
WHG 918:
Es handelt sich um eine Parkplatzanlage mit 187 Stellplätzen. Der Sanierungsbedarf umfasst alle Dringlichkeitsstufen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) in Höhe von ca. 213 000 EUR brutto ausgegangen.
WHG 928:
Es handelt sich um eine Parkplatzanlage mit 331 Stellplätzen. Der Sanierungsbedarf umfasst alle Dringlichkeitsstufen.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) in Höhe von ca. 245 000 EUR brutto ausgegangen.
WHG 916:
Es handelt sich um eine Parkplatzanlage mit 619 Stellplätzen. Der Sanierungsbedarf umfasst eine grundhafte Sanierung.
Es wird derzeit von Baukosten (ohne Baunebenkosten) in Höhe von ca. 1 840 000 EUR brutto ausgegangen.
Für die Durchführung der Baumaßnahmen sind drei verschiedene Abschnitte mit folgendem Baubeginn vorgesehen:
Abschnitt 1 mit Baubeginn 1. Halbjahr 2017: WHG 909, 911, 915, 917, 928
Abschnitt 2 mit Baubeginn 2. Halbjahr 2017: WHG 910, 912, 914, 918
Abschnitt 3 mit Baubeginn 1. Halbjahr 2018: WHG 916
Bei den zu erbringenden Leistungen handelt es sich um
A: Grundleistungen:
Verkehrsplanung gemäß §45 HOAI, Anlage 13, LP 1-9
Freianlagen gemäß §38 HOAI, Anlage 11, LP 1-9
B: Besondere Leistungen:
Nach Erfordernis gemäß Anlage 11/13 HOAI
C: Beratungsleistungen:
Nach Erfordernis gemäß Anlage 1 HOAI.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-03-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-01-27.

Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-01-27 Auftragsbekanntmachung
2016-08-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge