Planungsleistung „Gestaltungsplan Gesamtraum Via Culturalis“ sowie Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI 2013 für den Teilraum „Gürzenichstraße in Köln“

Stadt Köln – Zentrales Vergabeamt

Gegenstand der Maßnahme ist zum einen ein Gestaltungsplan für die Via Culturalis, der ein Gesamtkonzept (Anbindung an und Verknüpfung mit der Umgebung, Straßenprofilierung, Materialien, Oberflächen, Möblierung, Beleuchtung, kommunikative Elemente mit Bezug zur Historie und zu den Kulturbauten), sowie besondere Leitdetails festlegen wird, die für alle im Gebiet stattfindenden Planungen verbindlich einzuhalten sind. Zudem wird ein detaillierter Realisierungsplan in Projektstufen für das gesamte Gebiet gefordert. Teil der Maßnahme wird die konkrete Planung eines ersten Teilgebietes, der Gürzenichstraße. Beauftragt werden die Leistungsphasen Vorentwurfs- und Entwurfsplanung (Leistungsphase 2 – 3) Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) sowie Teilleistungen der Leistungsphase 4 – 9, zum Beispiel die künstlerische Oberleitung während des Bauprozesses. Als gestalterische Grundlage ist das Gestaltungshandbuch „Innenstadt“ zu berücksichtigen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-09-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-08-10.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-08-10 Auftragsbekanntmachung
2017-06-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-08-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 2016-0003-61-3
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Maßnahme ist zum einen ein Gestaltungsplan für die Via Culturalis, der ein Gesamtkonzept (Anbindung an und Verknüpfung mit der Umgebung, Straßenprofilierung, Materialien, Oberflächen, Möblierung, Beleuchtung, kommunikative Elemente mit Bezug zur Historie und zu den Kulturbauten), sowie besondere Leitdetails festlegen wird, die für alle im Gebiet stattfindenden Planungen verbindlich einzuhalten sind. Zudem wird ein detaillierter Realisierungsplan in Projektstufen für das gesamte Gebiet gefordert. Teil der Maßnahme wird die konkrete Planung eines ersten Teilgebietes, der Gürzenichstraße. Beauftragt werden die Leistungsphasen Vorentwurfs- und Entwurfsplanung (Leistungsphase 2 – 3) Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) sowie Teilleistungen der Leistungsphase 4 – 9, zum Beispiel die künstlerische Oberleitung während des Bauprozesses. Als gestalterische Grundlage ist das Gestaltungshandbuch „Innenstadt“ zu berücksichtigen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln – Zentrales Vergabeamt
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-koeln.de 🌏
E-Mail: dorothea.kreutz@stadt-koeln.de 📧
Telefon: +49 22122126-884 📞
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXQ0YYRY6X8%22 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXQ0YYRY6X8%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-10 📅
Einreichungsfrist: 2016-09-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 156-282749
ABl. S-Ausgabe: 156
Zusätzliche Informationen
Alle Bewerbungsformulare sowie gegebenenfalls weitere Informationen sind unter der URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatelite/company/welcome.do hinterlegt. Die Beantwortung von Fragen während des Teilnahmewettbewerbs erfolgt im Bereich Downloads auf der oben genannten URL. Eine freiwillige Registrierung ist möglich.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Idee der „Via Culturalis“, eine Maßnahme des Städtebaulichen Masterplans „Innenstadt Köln“, beschreibt das ambitionierte Vorhaben, die Zeitebenen und Zeitspuren von zwei Jahrtausenden Stadt- und Kulturgeschichte im öffentlichen Raum sichtbar und begreifbar zu machen. Dazu soll im Herzen der Altstadt ein „Kulturpfad“ ausgewiesen werden, der vom Hohen Dom zu Köln bis zu Sankt Maria im Kapitol führt.
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Der Kulturpfad soll verschiedene Aspekte beinhalten. Zum einen geht es um die räumliche Verknüpfung und das Erscheinungsbild der Plätze, die sich entlang des Pfades befinden und die sich heute in sehr unterschiedlichen baulichen Zuständen befinden. Zum anderen geht es um die Inszenierung der bedeutenden historischen und kulturellen Gebäude aus den verschiedenen Epochen, die ebenfalls entlang des Pfades liegen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt das Projekt „Via Culturalis“ der Stadt Köln im Rahmen von „Nationale Projekte des Städtebaus“. Weitere Informationen zu der Via Culturalis finden sich unter:
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Die Aufgabe
Die Aufgabe beinhaltet die Vorbereitung, Erarbeitung und Abstimmung eines Gestaltungsplanes für den Gesamtraum der Via Culturalis bestehend aus der Kernzone Kulturpfad mit dem Teilraum Gürzenichstraße sowie dem erweiterten Betrachtungsgebiet, die in jeweils unterschiedlichem Detaillierungsgrad erarbeitet werden sollen. Ziel des Projektes ist eine umfassende Neuordnung und Aufwertung des Straßenraums als Passepartout, um der Bedeutung des öffentlichen Raumes im Herzen der Stadt gerecht zu werden und eine zusammenhängende Gestaltung von öffentlichem Raum, kulturellen Bauten und geschichtlichen Relikten mittels eines verbindlichen Leitfadens zu erreichen. Konkreter Gegenstand der Maßnahme ist zum einen ein Gestaltungsplan für die Via Culturalis, der ein Gesamtkonzept (Anbindung an und Verknüpfung mit der Umgebung, Straßenprofilierung, Materialien, Oberflächen, Möblierung, Beleuchtung, kommunikative Elemente mit Bezug zur Historie und zu den Kulturbauten) sowie besondere Leitdetails festlegen wird, die für alle im Gebiet stattfindenden Planungen verbindlich einzuhalten sind. Zudem wird ein detaillierter Realisierungsplan in Projektstufen für das gesamte Gebiet gefordert. Teil der Maßnahme wird zum anderen die konkrete Planung eines ersten Teilgebietes, der Gürzenichstraße, auf Basis des Konzepts des Leitfadens sein. Die Auftraggeberin ordnet den Schwierigkeitsgrad in die Honorarzone IV ein. Beauftragt werden sollen die Leistungsphasen Vorentwurfs- und Entwurfsplanung (Leistungsphasen 2 – 3) nach § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) im Leistungsbild Freianlagen sowie Teilleistungen der Leistungsphasen 4 – 9, zum Beispiel die künstlerische Oberleitung während des Bauprozesses. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Leistungsphase 4 gegebenenfalls vollständig selbst zu erbringen oder entfallen zu lassen.
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Budget und Zeitrahmen
Für das Projekt, Gestaltungsplan Gesamtraum Via Culturalis mit Umsetzung des Teilraums Gürzenichstraße, ist im Rahmen dieses Förderprojektes eine Kostenobergrenze von rund 2,55 Millionen Euro (netto) für die Kostengruppen 200 bis 700 festgelegt. Mit den Leistungen ist sofort nach Vertragsschluss zu beginnen. Die Förderperiode für die Gesamtmaßnahme läuft über einen Zeitraum von drei Jahren und endet am 31.12.2018. Bis zu diesem Zeitpunkt muss die Leistung ausgeführt worden sein. Die Schlussrechnung muss Mitte des 4. Quartals 2018 bei der Auftraggeberin eingegangen sein.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 345 000 EUR 💰
Dauer: 25 Monate
Beschreibung der Optionen:
Teilleistungen der Leistungsphase 4 – 9 gemäß § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI), zum Beispiel die künstlerische Oberleitung während des Bauprozesses. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Leistungsphase 4 gegebenenfalls vollständig selbst zu erbringen oder entfallen zu lassen.
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Zusätzliche Informationen:
Alle Bewerbungsformulare sowie gegebenenfalls weitere Informationen sind unter der URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatelite/company/welcome.do hinterlegt.
Die Beantwortung von Fragen während des Teilnahmewettbewerbs erfolgt im Bereich Downloads auf der oben genannten URL. Eine freiwillige Registrierung ist möglich.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Planungsleistung und Objektplanung Freianlagen; 50679; Köln.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der Eintragung in ein Berufsregister am Wohnort des Bewerbers. Alternativ Auszug aus dem Handelsregister. Hinweis: Ein Handelsregisterauszug muss gültig und darf nicht älter als 3 Monate sein. (Stichtag ist der Tag der Submissionsfrist für Teilnahmeanträge).
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Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben mit dem Teilnahmeantrag die gemäß Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 10.01.2012 (Gesetz- und Verordnungsblatt Ausgabe 2012 Nummer 2 vom 26.01.2012 Seite 15 bis 26) erforderliche Verpflichtungserklärung abzugeben (insbesondere zur Gewährung von Tarif- beziehungsweise Mindestlohn, Beachtung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)); ein Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsformular (Anlage 2 zur Auftragsbekanntmachung) zu verwenden. Zur Angabe der Nachweise ist der Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt und rechtskräftig unterschrieben einzureichen. Nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
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Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die Bildung einer Bietergemeinschaft ist möglich. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat die geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Der Bewerbungsbogen ist für eine Bietergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
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Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen abzugeben:
B1: Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/ Zusammenarbeit
B2: Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen. Nachweis durch Auszug aus dem Gewerbezentralregister (Bundesregister) nach § 150 Gewerbeordnung, beziehungsweise bei ausländischen Bewerbern eine gleichwertige Bescheinigung (maximal 3 Monate alt). Alternativ: Nachweis durch Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien nach §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und keine Verstöße gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz vorliegen.
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B3: Nachweis über die Eintragung im Berufs- beziehungsweise Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (Hinweis: Ein Handelsregisterauszug muss gültig und darf nicht älter als 3 Monate sein. Stichtag ist der Tag der Submission des
Teilnahmewettbewerbs.)
B4: A) Bescheinigung von der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaates, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Auskunft in Steuersachen, maximal 3 Monate alt) ordnungsgemäß erfüllt. Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs.
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B4: B) Nachweis über regelmäßige Leistung der Sozialversicherungsbeiträge (Unbedenklichkeitsbescheinigung der Einzugsstelle und der Berufsgenossenschaft, maximal 3 Monate alt) Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs.
B5: Verpflichtungserklärung gemäß dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
C1: Aktueller Nachweis (nicht älter als 3 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 (4) Nummer 2 der Vergabeverordnung (VgV))
C2: Erklärung über den Gesamt- und Teilumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 (4) Nummer 4 der Vergabeverordnung (VgV)) für dem Auftrag vergleichbare Leistungen. Sofern in Bietergemeinschaft beziehungsweise mit Eignungsleihe angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft beziehungsweise inklusive der Unternehmen, von denen Eignung
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geliehen wird zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Die aufgezählten Nachweise dürfen nicht älter als 3 Monate (Nachweise der Versicherung nicht älter als 12 Monate) und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise in englischer oder deutscher Sprache vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, indem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt.
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Die Bewerbung ist ausschließlich über den Vergabemarktplatz Nordrhein-Westfalen einzureichen.
Mindeststandards:
Zu C1: Die Deckungssummen müssen mindestens 1 500 000 Euro für Personenschäden, mindestens 2 000 000 Euro für sonstige Schäden abdecken.
zu C2: Der Gesamt- und Teilumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für die dem Auftrag vergleichbare Leistungen muss mindestens 300 000 Euro(netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015) betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
D1: Liste der wesentlichen in den letzten 7 Jahren (Stichtag: 1.1.2009) erbrachten Leistungen (§ 46 (3) Nr. 1 der Vergabeverordnung (VgV));
D2: Erklärung der Beschäftigtenzahl in den letzten 3 Jahren (§ 46 (3) Nummer 8 der Vergabeverordnung)
Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (Bürobroschüren oder ähnliches), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag.
Mindeststandards:
Zu D1:
Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 1.1.2009) bearbeitet und abgeschlossen worden sein.
Jedem aufgelisteten Projekt ist ein Referenzschreiben oder eine Referenzbestätigung des Bauherrn beizulegen. Dieser Mindeststandard gilt für alle Referenzen, die eingereicht (in die Leistungsübersicht D1.3 eingetragen) werden. Referenzen werden sowohl für die Erfüllung der Mindest- als auch der Auswahlkriterien herangezogen. Eine Mehrfachnennung ist dafür nicht erforderlich.
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Kann der Bewerber kein Referenzschreiben oder keine Referenzbestätigung des Bauherrn beschaffen, so ist eine vom Bewerber unterzeichnete Eigenerklärung über die erbrachten Leistungen mit Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner (inklusive Telefonnummer) vorzulegen.
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Es werden nur Referenzen bewertet, für die ein Referenzschreiben oder eine Referenzbestätigung des Bauherrn beziehungsweise eine Eigenerklärung des Bewerbers vorliegt.
Mit der Leistungsübersicht ist zwingend ein Projekt (Neubau von Freianlagen), in der Honorarzone III und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2-8 (Leistungsphase 8 muss nachweislich abgeschlossen sein) nachzuweisen.
Mit den Referenzen in der Leistungsübersicht ist zwingend mindestens eine Referenz für einen öffentlichen Auftraggeber aus den letzten 7 Jahren (Stichtag 1.1.2009) nachzuweisen.
Entsprechende Referenzen sind unter
Angabe der Projektbeschreibung,
Angabe des Projekttyps,
Angabe zum historischen, städtischen Kontext
Angabe der Honorarzone,
Angabe des Leistungszeitraums von Leistungsphase 2 bis Leistungsphase 8 (wobei Leistungsphase 8 begonnen haben muss),
Angabe der beauftragten Leistungsphasen (wobei Leistungsphase 8 begonnen sein muss),
Angabe der Baukosten der Kostengruppe 500 gemäß DIN 276 in Euro(netto),
Angaben zu den Auszeichnungen und Wettbewerbserfolgen/Auszeichnungen,
Angabe und Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner (inklusive Telefonnummer) in die Leistungsübersicht D1.3 einzutragen.
zu D2:
Für den geforderten Leistungsbereich sind mindestens 3 Personen mit einem berufsqualifizierendem Hochschulabschluss gemäß § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) (sowohl Inhaber als auch sozialversicherungspflichtig Beschäftigte werden gewertet) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (je Jahr; 2013, 2014, 2015) nachzuweisen.
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Bewerbergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Angaben zu einem besonderen Berufsstand sind in Anlage 1 zur Auftragsbekanntmachung aufgeführt und zwingend zu beachten.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Bedingungen für die Ausführung des Auftrags sind in Anlage 1 zur Auftragsbekanntmachung aufgeführt und zwingend zu beachten.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Siehe Vergabemarktplatz der Stadt Köln: Teilnahmeunterlagen: Sonstiges
Anlage 2: Kriterien Bieterauswahl.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.stadt-koeln.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXQ0YYRY6X8%22 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG – NRW) vom 10.01.2012 (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG)).
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Hiernach müssen Bieterinnen beziehungsweise Bieter, deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer oder Verleiherinnen beziehungsweise Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind beziehungsweise bekannt sein müssen, gemäß den Vorgaben der §§ 4, 17 und 18 (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG) Verpflichtungserklärungen zu Tarif- beziehungsweise Mindestlöhnen, Umweltstandards und Energieeffizienz sowie sozialen Mindeststandards abgeben. Die Verpflichtungserklärungen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen.
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Bekanntmachungs-ID: CXQ0YYRY6X8.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfungsstelle für behauptete Vergabeverstöße
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211472-120 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird auf § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verwiesen:
1. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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3. Der Antrag ist unzulässig, soweit
a. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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b. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
c. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
d. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 156-282749 (2016-08-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-06-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Maßnahme ist zum einen ein Gestaltungsplan für die Via Culturalis, der ein Gesamtkonzept (Anbindung an und Verknüpfung mit der Umgebung, Straßenprofilierung, Materialien, Oberflächen, Möblierung,Beleuchtung, kommunikative Elemente mit Bezug zur Historie und zu den Kulturbauten), sowie besondere Leitdetails festlegen wird, die für alle im Gebiet stattfindenden Planungen verbindlich einzuhalten sind. Zudem wird ein detaillierter Realisierungsplan in Projektstufen für das gesamte Gebiet gefordert. Teil der Maßnahme wird die konkrete Planung eines ersten Teilgebietes, der Gürzenichstraße. Beauftragt werden die Leistungsphasen Vorentwurfs- und Entwurfsplanung (Leistungsphase 2 – 3) Objektplanung Freianlagen gemäß§ 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) sowie Teilleistungen der Leistungsphase 4 –9, zum Beispiel die künstlerische Oberleitung während des Bauprozesses. Als gestalterische Grundlage ist das Gestaltungshandbuch „Innenstadt“ zu berücksichtigen.
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Gesamtwert des Auftrags: 322672.94 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 112-225992
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 156-282749
ABl. S-Ausgabe: 112

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin ordnet den Schwierigkeitsgrad in die Honorarzone IV ein. Beauftragt werden sollen die Leistungsphasen Vorentwurfs- und Entwurfsplanung (Leistungsphasen 2 – 3) nach § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) im Leistungsbild Freianlagen sowie Teilleistungen der Leistungsphasen 4 – 9, zum Beispiel die künstlerische Oberleitung während des Bauprozesses. Die Auftraggeberin behält sich vor, die Leistungsphase 4 gegebenenfalls vollständig selbst zu erbringen oder entfallen zu lassen.
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Für das Projekt, Gestaltungsplan Gesamtraum Via Culturalis mit Umsetzung des Teilraums Gürzenichstraße, ist im Rahmen dieses Förderprojektes eine Kostenobergrenze von rund 2 550 000 EUR (netto) für die Kostengruppen 200 bis 700 festgelegt. Mit den Leistungen ist sofort nach Vertragsschluss zu beginnen. Die Förderperiode für die Gesamtmaßnahme endet am 31.12.2018. Bis zu diesem Zeitpunkt muss die Leistung ausgeführt worden sein.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Zusammensetzung und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams – Struktur, Erfahrung mit vergleichbaren Projekten, Auftreten Projektleiter/Stellvertreters
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsstruktur und Methodik zur Erfüllung des Auftrags – Methoden zur Kommunikation, zur Kostensicherheit und zur Sicherstellen der Präsenz vor Ort, Grobterminplan
Darstellung einer konzeptionellen Herangehensweise an das konkrete Vorhaben – Gestaltungsplan Gesamtraum und Planung Teilraum Gürzenich anhand eigens erstellter Gesamtkonzeption
Kostenkriterium: Gesamthonorar – inkl. Nebenkosten und Kosten für besondere Leistungen
Gewichtung der Kosten: 10

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-04-21 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 2211472120 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfungsstelle für behauptete Vergabeverstöße
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Quelle: OJS 2017/S 112-225992 (2017-06-12)