Planungsleistung „Neugestaltung des Tunnels Johannisstraße im Rahmen der Via Culturalis“

Stadt Köln – Zentrales Vergabeamt

Gegenstand der Maßnahme ist die Neugestaltung des Tunnels Johannisstraße. Mit einer attraktiven Gestaltung, soll der Tunnel eine neue Qualität bekommen. Er soll sowohl einen willkommenen Eingang in die Stadt bilden als auch eine schöne Achse für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt darstellen. Ziel ist es, eine robuste bauliche Grundstruktur zu schaffen, die in hohem Maß den gestalterischen Anforderungen an Oberflächen und Details genüge leisten kann und dabei langfristig gegen Vandalismus und Verschmutzung vorbeugen kann. Beauftragt werden sollen die Leistungsphasen Vorentwurfs- und Entwurfsplanung (Leistungsphase 2 – 3) nach § 34 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude bzw. § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) im Leistungsbild Freianlagen sowie jeweils Teilleistungen der Leistungsphase 4 – 9, zum Beispiel die künstlerische Oberleitung während des Bauphase.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-09-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-08-09.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-08-09 Auftragsbekanntmachung
2017-06-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-08-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 2016-0004-61-3
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Maßnahme ist die Neugestaltung des Tunnels Johannisstraße. Mit einer attraktiven Gestaltung, soll der Tunnel eine neue Qualität bekommen. Er soll sowohl einen willkommenen Eingang in die Stadt bilden als auch eine schöne Achse für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt darstellen. Ziel ist es, eine robuste bauliche Grundstruktur zu schaffen, die in hohem Maß den gestalterischen Anforderungen an Oberflächen und Details genüge leisten kann und dabei langfristig gegen Vandalismus und Verschmutzung vorbeugen kann. Beauftragt werden sollen die Leistungsphasen Vorentwurfs- und Entwurfsplanung (Leistungsphase 2 – 3) nach § 34 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude bzw. § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) im Leistungsbild Freianlagen sowie jeweils Teilleistungen der Leistungsphase 4 – 9, zum Beispiel die künstlerische Oberleitung während des Bauphase.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Köln – Zentrales Vergabeamt
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 2
Postleitzahl: 50679
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-koeln.de 🌏
E-Mail: dorothea.kreutz@stadt-koeln.de 📧
Telefon: +49 22122126-884 📞
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXQ0YYRY6XV%22 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXQ0YYRY6XV%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-09 📅
Einreichungsfrist: 2016-09-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 156-282734
ABl. S-Ausgabe: 156
Zusätzliche Informationen
Alle Bewerbungsformulare sowie gegebenen Falls weitere Informationen sind unter der URL: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatelite/company/welcome.do hinterlegt. Die Beantwortung von Fragen während des Teilnahmewettbewerbs erfolgt im Bereich Downloads auf der oben genannten URL. Eine freiwillige Registrierung ist möglich.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Idee der „Via Culturalis“, eine Maßnahme des Städtebaulichen Masterplans „Innenstadt Köln“, beschreibt das ambitionierte Vorhaben, die Zeitebenen und Zeitspuren von zwei Jahrtausenden Stadt- und Kulturgeschichte im öffentlichen Raum sichtbar und begreifbar zu machen. Dazu soll im Herzen der Altstadt ein „Kulturpfad“ ausgewiesen werden, der vom Hohen Dom zu Köln bis zu Sankt Maria im Kapitol führt.
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Der Kulturpfad soll verschiedene Aspekte beinhalten. Zum einen geht es um die räumliche Verknüpfung und das Erscheinungsbild der Plätze, die sich entlang des Pfades befinden und die sich heute in sehr unterschiedlichen baulichen Zuständen befinden. Zum anderen geht es um die Inszenierung der bedeutenden historischen und kulturellen Gebäude aus den verschiedenen Epochen, die ebenfalls entlang des Pfades liegen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt das Projekt „Via Culturalis“ der Stadt Köln im Rahmen von „Nationale Projekte des Städtebaus“. Weitere Informationen zu der Via Culturalis finden sich unter:
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Ausgangssituation
Der Tunnel Johannisstraße, als ein Baustein der Via Culturalis, befindet sich derzeit in einem völlig verwahrlosten Zustand, der für großes Unbehagen bei der Durchquerung sorgt. Die Wegeverbindung wird als Angst- und Unraum wahrgenommen. Verunreinigungen durch Taubendreck, Urin und Vandalismus sowie eine hohe Belastung durch den Lieferverkehr tragen maßgeblich zu diesem Unbehagen bei. Insgesamt steht der wichtigen stadträumlichen Verbindungsfunktion des Tunnels Johannisstraße, seiner Nähe zum Weltkulturerbe und zur bereits neugestalteten Domumgebung heute kein angemessener, gestalteter und gepflegter Stadtraum gegenüber.
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Ziel
Mit einer attraktiven, und dabei gleichzeitig den rauen Anforderungen einer Bahnhofsumgebung gerechten Gestaltung, soll der Tunnel unter der südlichen Gleisharfe des Kölner Hauptbahnhofes eine neue Qualität bekommen. Er soll sowohl einen willkommenen Eingang in die Stadt bilden als auch eine schöne Achse für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt darstellen, die den Tunnel täglich nutzen. Ziel ist es, eine robuste bauliche Grundstruktur zu schaffen, die in hohem Maß den gestalterischen Anforderungen an Oberflächen und Details genüge leisten kann und dabei langfristig gegen Vandalismus und Verschmutzung vorbeugen kann. Insbesondere im Zusammenhang mit der Umgestaltung des Tunnels „Am Domhof“ und der damit verbundenen Aufwertung des benachbarten Umfeldes, ist der desolate Zustand des Tunnels Johannisstraße besonders augenfällig und eine Verbesserung der Situation dringend erforderlich.
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Im Rahmen der Fördermaßnahme soll für den Tunnel Johannisstraße sowohl die Gestaltungsplanung als auch deren bauliche Umsetzung beauftragt und realisiert werden. Beauftragt werden sollen die Leistungsphasen Vorentwurfs- und Entwurfsplanung (Leistungsphase 2 – 3) nach § 34 sowie § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude beziehungsweise Freianlagen sowie Teilleistungen der Leistungsphase 4 – 9, zum Beispiel die künstlerische Oberleitung während des Bauprozesses.
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Budget und Zeitrahmen.
Für das Projekt „Tunnel Johannisstraße“ ist im Rahmen dieses Förderprojektes eine Kostenobergrenze von rund 1,66 Millionen Euro (netto) für die Kostengruppen 200 bis 700 festgelegt. Die Leistungen sind sofort nach Vertragsschluss zu beginnen. Die Förderperiode für die Gesamtmaßnahme läuft über einen Zeitraum von drei Jahren und Endet am 31.12.2018. Bis zu diesem Zeitpunkt muss die Leistung ausgeführt worden sein. Die Schlussrechnung muss Mitte des 4. Quartals 2018 bei der Auftraggeberin eingegangen sein.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 218 000 EUR 💰
Dauer: 25 Monate
Beschreibung der Optionen:
Beauftragt werden sollen die Leistungsphasen Vorentwurfs- und Entwurfsplanung (Leistungsphase 2 – 3) nach § 34 sowie § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude beziehungsweise Freianlagen sowie Teilleistungen der Leistungsphase 4 – 9, zum Beispiel die künstlerische Oberleitung während des Bauprozesses.
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Zusätzliche Informationen:
Alle Bewerbungsformulare sowie gegebenen Falls weitere Informationen sind unter der URL: https://vergabe.stadt-koeln.de/VMPSatelite/company/welcome.do hinterlegt.
Die Beantwortung von Fragen während des Teilnahmewettbewerbs erfolgt im Bereich Downloads auf der oben genannten URL. Eine freiwillige Registrierung ist möglich.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Planungsleistung; 50679; Köln.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der Eintragung in ein Berufsregister am Wohnort des Bewerbers. Alternativ Auszug aus dem Handelsregister. Hinweis: Ein Handelsregisterauszug muss gültig und darf nicht älter als 3 Monate sein. (Stichtag ist der Tag der Submissionsfrist für Teilnahmeanträge).
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Bieter sowie deren Nachunternehmer und Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben mit dem Teilnahmeantrag die gemäß Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen TVgG NRW) vom 10.01.2012 (Gesetz- und Verordnungsblatt Ausgabe 2012 Nummer 2 vom 26.01.2012 Seite 15 bis 26) erforderliche Verpflichtungserklärung abzugeben (insbesondere zur Gewährung von Tarif- beziehungsweise Mindestlohn, Beachtung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)); ein Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt,
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsformular (Anlage 2 zur Auftragsbekanntmachung) zu verwenden. Zur Angabe der Nachweise ist der Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt und rechtskräftig unterschrieben einzureichen. Nicht rechtskräftig unterschriebene Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt.
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Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die Bildung einer Bietergemeinschaft ist möglich. Jedes Mitglied der Bietergemeinschaft hat die geforderten Unterlagen, Erklärungen und Nachweise vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben.
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Der Bewerbungsbogen ist für eine Bietergemeinschaft nur einmal vorzulegen.
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen abzugeben:
B1, Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/ Zusammenarbeit
B2, Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen. Nachweis durch Auszug aus dem Gewerbezentralregister (Bundesregister) nach § 150 Gewerbeordnung, beziehungsweise bei ausländischen Bewerbern eine gleichwertige Bescheinigung (maximal 3 Monate alt). Alternativ: Nachweis durch Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlusskriterien nach §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und keine Verstöße gegen das Arbeitnehmerentsendegesetz vorliegen.
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B3, Nachweis über die Eintragung im Berufs- beziehungsweise Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (Hinweis: Ein Handelsregisterauszug muss gültig und darf nicht älter als 3 Monate sein. Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs.)
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B4, A) Bescheinigung von der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaates, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Auskunft in Steuersachen, maximal 3 Monate alt) ordnungsgemäß erfüllt. Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs.
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B4, B) Nachweis über regelmäßige Leistung der Sozialversicherungsbeiträge (Unbedenklichkeitsbescheinigung der Einzugsstelle und der Berufsgenossenschaft, maximal 3 Monate alt) Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs.
B5, Verpflichtungserklärung gemäß dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge
C1, Aktueller Nachweis (nicht älter als 3 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (§ 45 (4) Nr. 2 der Vergabeverordnung (VgV))
C2, Erklärung über den Gesamt- und Teilumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 (4) Nr. 4 der Vergabeverordnung (VgV)) für dem Auftrag vergleichbare Leistungen. Sofern in Bietergemeinschaft beziehungsweise mit Eignungsleihe angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft beziehugnsweise inklusive der Unternehmen, von denen Eignung geliehen wird zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben. Die aufgezählten Nachweise dürfen nicht älter als 3 Monate (Nachweise der Versicherung nicht älter als 12 Monate) und noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise in englischer oder deutscher Sprache vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, indem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist ausschließlich über den Vergabemarktplatz Nordrhein-Westfalen einzureichen.
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Mindeststandards:
Zu C1: Die Deckungssummen müssen mindestens 1 500 000 Euro für Personenschäden, mindestens 2 000 000 Euro für sonstige Schäden abdecken.
zu C2: Der Gesamt- und Teilumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für die dem Auftrag vergleichbare Leistungen muss mindestens 200 000 Euro(netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015) betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
D1, Liste der wesentlichen in den letzten 7 Jahren (Stichtag: 1.1.2009) erbrachten Leistungen (§ 46 (3) Nummer 1 der Vergabeordnung(VgV))
D2, Erklärung der Beschäftigtenzahl in den letzten 3 Jahren (§ 46 (3) Nummer 8 der Vergabeordnung (VgV))
Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (Bürobroschüren oder ähnliches), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag.
Mindeststandards:
Zu D1:
1. Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 7 Jahre (Stichtag 1.1.2009) bearbeitet und abgeschlossen worden sein.
2. Jedem aufgelisteten Projekt ist ein Referenzschreiben oder eine Referenzbestätigung des Bauherrn beizulegen. Dieser Mindeststandard gilt für alle Referenzen, die eingereicht (in die Leistungsübersicht D1.3 eingetragen) werden. Es werden nur Referenzen bewertet, für die ein Referenzschreiben oder eine Referenzbestätigung des Bauherrn beziehungsweise eine Eigenerklärung des Bewerbers vorliegt. Kann der Bewerber kein Referenzschreiben oder keine Referenzbestätigung des Bauherrn beschaffen, so ist eine vom Bewerber unterzeichnete Eigenerklärung über die erbrachten Leistungen mit Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner (inkllusive Telefonnummer) vorzulegen.
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3. Mit der Leistungsübersicht ist zwingend ein Projekt (Neubauten/Erweiterungsbauten) in der Honorarzone III und durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2-8 gemäß § 34 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) 2013 (Leistungsphase 8 muss nachweislich abgeschlossen sein) nachzuweisen.
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4. Mit den Referenzen in der Leistungsübersicht ist zwingend mindestens eine Referenz für einen öffentlichen Auftraggeber nachzuweisen
Hinweise:
5. Entsprechende Referenzen sind unter
a. Angabe der Projektbeschreibung,
b. Angabe des Projekttyps,
c. Angabe zum historischen, städtischen Kontext
d. Angabe der Honorarzone,
e. Angabe des Leistungszeitraums von Leistungsphase 2 bis Leistungsphase 8,
f. Angabe der beauftragten und abgeschlossenen Leistungsphasen,
g. Angabe der Baukosten der Kostengruppe 300 und 400 gemäß der Norm des Deutschen Instituts für Normung (DIN) 276 in Euro (netto),
h. Angaben zu den Auszeichnungen und Wettbewerbserfolgen/Auszeichnungen,
i. Angabe und Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner (inklusive Telefonnummer) in die Leistungsübersicht D1.3 einzutragen.
Referenzen werden sowohl für die Erfüllung der Mindest- als auch der Auswahlkriterien herangezogen. Eine Mehrfachnennung ist dafür nicht erforderlich.
zu D2:
Für den geforderten Leistungsbereich sind mindestens 3 operativ tätige Personen mit einem berufsqualifizierendem Hochschulabschluss gemäß § 34 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) und mindestens 1 operativ tätige Personen mit einem berufsqualifizierendem Hochschulabschluss gemäß § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) (Es werden sowohl Inhaber als auch sozialversichrungspflichtig beschäftigte Mitarbeiter mit entsprechenden Berufsqualifikation gewertet.) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (je Jahr; 2013, 2014, 2015) nachzuweisen. Bewerbergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Angaben zu einem besonderen Berufsstand sind in Anlage 1 zur Auftragsbekanntmachung aufgeführt und zwingend zu beachten.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Bedingungen für die Ausführung des Auftrags sind in Anlage 1 zur Auftragsbekanntmachung aufgeführt und zwingend zu beachten.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 6
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) 2013 eingereichten Projekte aus der Leistungsübersicht in den Kriterien:
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1. PROJEKTE VERGLEICHBARER BAUAUFGABE und mit VERGLEICHBAREM LEISTUNGSBILD
Neubau/Umgestaltung von Bauten im verdichteten urbanen/städtischen Kontext mit hoher Nutzungsintensität (zum Beispiel. Infrastrukturprojekte, öffentliche Gebäude et cetera); UND durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß § 34 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) 2013.
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0 Projekte = 0 Punkte, 1 Projekt = 1 Punkt, 2 Projekte = 2 Punkte, 3 und mehr Projekte = 3 Punkte (maximal 3Punkte
2. PROJEKTE VERGLEICHBARER HISTORISCHER, STÄDTISCHER KONTEXT und mit VERGLEICHBAREM LEISTUNGSBILD
Neubau/Umgestaltung von Gebäuden im historischen, städtischen Kontext (zum Beispiel im Bezug zu denkmalgeschützten Gebäuden, im Bereich von Bodendenkmälern oder in Bereichen, die als Welterbe der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) anerkannt sind) UND durchgängiger Bearbeitung der Leistungsphasen 2 bis 5 gemäß § 34 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) 2013. 0 Projekte = 0 Punkte, 1 und mehr Projekte = 2 (maximal 2 Punkte)
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3. PROJEKTE VERGLEICHBARER PLANUNGSAUFGABE
Mit Inszenierung von Bauten im Bereich der Verkehrsinfrastruktur oder von Flächen, die im unmittelbaren Zusammenhang mit Bauten der Verkehrsinfrastrukturen stehen (zum Beispiel Tunnelunterführungen, Brückenbauwerke, unterirdische Bahnhöfe).
0 Projekte = 0 Punkte, 1 Projekt = 1 Punkt, 2 Projekte = 2 Punkte, 3 und mehr Projekte = 3 Punkte (maximal 3 Punkte)
4. PREISE IN HOCHBAULICHEN REALISIERUNGSWETTBEWERBEN
Wettbewerbspreise (keine Anerkennungen oder Ankäufe) in einem geregelten (zum Beispiel Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW)) hochbaulichen oder in einem interdisziplinären hochbaulich-freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb.
0 Projekte = 0 Punkte, 1 und mehr Projekte = 2 (maximal 2 Punkte)
5. AUSZEICHNUNGEN ODER LOBENDE ERWÄHNUNGEN IM BEREICH DER ARCHITEKTUR
Auszeichnungen oder lobende Erwähnungen für realisierte hochbauliche Projekte (z. B. Bund Deutscher Architekten (BDA) Preis). In der Jury muss mindestens ein Vertreter mit der Qualifikation des Bewerbers vertreten sein.
6. PROJEKTE MIT ÖFFENTLICHER FÖRDERUNG
Öffentlich geförderte Projekte.
0 Projekte = 0 Punkte, 1 und mehr Projekte = 2 (maximal 2 Punkte) Insgesamt können 15 Punkte erreicht werden.
Die Auswahlkriterien zu 1. bis 6. können sowohl mit einem oder mehreren Projekten erfüllt werden. Eine Referenz kann in mehreren Mindest- und/oder Auswahlkriterien (Kriterien 1. bis 6.) gewertet werden. Zum optimalen Nachweis der Leistungsfähigkeit wird empfohlen, gegebenen Falls eine Bietergemeinschaft zu bilden. Die Auftraggeberin beabsichtigt, mindestens 6 und höchstens 8 Bieter auszuwählen. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen qualifizieren sich als Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, gemäß § 75 (6) Vergabeverordnung (VgV) unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Für den Fall, dass ausgewählte Bieter ihre Teilnahme am Verhandlungsverfahren vor dem Versand der Aufgabenstellung absagen, behält sich die Vergabestelle vor, Nachrücker zu benennen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.stadt-koeln.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXQ0YYRY6XV%22 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach dem Gesetz über die Sicherung von Tariftreue und Sozialstandards sowie fairen Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen – TVgG – NRW) vom 10.01.2012 (TVgG).
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Hiernach müssen Bieterinnen beziehungsweise Bieter, deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer oder Verleiherinnen beziehungsweise Verleiher von Arbeitskräften, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind beziehungsweise bekannt sein müssen, gemäß den Vorgaben der §§ 4, 17 und 18 des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen – TVgG – NRW Verpflichtungserklärungen zu Tarif- beziehungsweise Mindestlöhnen, Umweltstandards und Energieeffizienz sowie sozialen Mindeststandards abgeben. Die Verpflichtungserklärungen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen.
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HINWEIS ZUM VERFAHREN:
Der Auftraggeber beabsichtigt mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe einen Lösungsvorschlag in Form eines skizzenhaften Vorentwurfs abzufordern. Weitere Informationen zu dem Lösungsvorschlag finden sich in der Anlage 1.
Bekanntmachungs-ID: CXQ0YYRY6XV.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfungsstelle für behauptete Vergabeverstöße
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211472-120 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird auf § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) verwiesen:
1. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
2. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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3. Der Antrag ist unzulässig, soweit
a. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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b. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
c. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
d. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2016/S 156-282734 (2016-08-09)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-06-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Maßnahme ist die Neugestaltung des Tunnels Johannisstraße. Mit einer attraktiven Gestaltung, soll der Tunnel eine neue Qualität bekommen. Er soll sowohl einen willkommenen Eingang in die Stadt bilden als auch eine schöne Achse für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt darstellen. Ziel ist es, eine robuste bauliche Grundstruktur zu schaffen, die in hohem Maß den gestalterischen Anforderungen an Oberflächen und Details genüge leisten kann und dabei langfristig gegen Vandalismus und Verschmutzung vorbeugen kann. Beauftragt werden sollen die Leistungsphasen Vorentwurfs-und Entwurfsplanung (Leistungsphase 2 – 3) nach § 34 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude bzw. § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) im Leistungsbild Freianlagen sowie jeweils Teilleistungen der Leistungsphase 4 – 9, zum Beispiel die künstlerische Oberleitung während des Bauphase.
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Gesamtwert des Auftrags: 194676.31 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-06-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-06-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 112-225989
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 156-282734
ABl. S-Ausgabe: 112

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Fördermaßnahme soll für den Tunnel Johannisstraße sowohl die Gestaltungsplanung als auch deren bauliche Umsetzung beauftragt und realisiert werden. Beauftragt werden sollen die Leistungsphasen Vorentwurfs- und Entwurfsplanung (LPH 2 – 3) nach § 34 sowie § 39 der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) im Leistungsbild Objektplanung Gebäude bzw. Freianlagen sowie Teilleistungen der LPH 4 – 9, z. B. die künstlerische Oberleitung während des Bauprozesses.
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Für das Projekt „Tunnel Johannisstraße“ ist im Rahmen dieses Förderprojektes eine Kostenobergrenze von rund 1,66 Millionen Euro (netto) für die Kostengruppen 200 bis 700 festgelegt. Die Leistungen sind sofort nach Vertragsschluss zu beginnen. Die Förderperiode für die Gesamtmaßnahme läuft über einen Zeitraum von drei Jahren und Endet am 31.12.2018. Bis zu diesem Zeitpunkt muss die Leistung ausgeführt worden sein. Die Schlussrechnung muss Mitte des 4. Quartal 2018 bei der Auftraggeberin eingegangen sein.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Zusammensetzung und Erfahrung des vorgesehenen Projektteams – Struktur, Erfahrung mit vergleichbaren Projekten, Auftreten Projektleiter/Stellvertreters
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsstruktur und Methodik zur Erfüllung des Auftrags – Methoden zur Kommunikation, zur Kostensicherheit und zur Sicherstellen der Präsenz vor Ort, Konzept zum Einhalten des vorgegebenen Terminplans
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Lösungsvorschlag zur Gestaltung des Bereiches Tunnel Johannisstraße – Qualität des Konzepts, Konzept zur Minimierung von Risiken, Konzept zum Einhalten des Kostenrahmens
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Kostenkriterium: Gesamthonorar – inkl. Nebenkosten und Kosten für besondere Leistungen
Gewichtung der Kosten: 10

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-04-25 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Telefon: +49 2211472120 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfungsstelle für behauptete Vergabeverstöße
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Quelle: OJS 2017/S 112-225989 (2017-06-12)