Planungsleistungen für die Sanierung des Rathauses Marl – Technische Gebäudeausrüstung

Stadt Marl – Planungs- und Umweltamt

Gegenstand der Ausschreibung sind Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung zu den Anlagengruppen 1 bis 8 des § 53 Abs. 2 HOAI für die Errichtung des Bauvorhabens ?Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses Marl?.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-07-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-06-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-06-14 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-06-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 2016-180
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung sind Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung zu den Anlagengruppen 1 bis 8 des § 53 Abs. 2 HOAI für die Errichtung des Bauvorhabens ?Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses Marl?.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Recklinghausen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Marl – Planungs- und Umweltamt
Postanschrift: Liegnitzer Str. 5
Postleitzahl: 45768
Postort: Marl
Kontakt
Internetadresse: http://www.marl.de 🌏
E-Mail: submission@marl.de 📧
Telefon: +49 2365996012 📞
Fax: +49 2365996060 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXS0YY9YYUQ%22 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-06-14 📅
Einreichungsfrist: 2016-07-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-06-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 117-208085
ABl. S-Ausgabe: 117
Zusätzliche Informationen
1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der VgV. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber werden im gesamten Verfahren streng beachtet. 2. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die Ausgestaltung desVerfahrens und die zu erwartenden Bewerbungen bedeuten einen erheblichen Aufwand bei dem Auftraggeber. Dies beschränkt die Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter anhand der unter Ziff. II.2.9) aufgezeigten Wertung der Eignungsnachweise. 3. Die für den Teilnahmeantrag erforderlichen Formulare und Vordrucke sind über die Internetadresse www.evergabe.nrw.de/VMPCenter abrufbar. 4. Die Teilnahmeanträge sind bis zum 15.7.2016, 12:00 Uhr (Eingang!) in einem verschlossenen Umschlag? versehen mit dem zur Verfügung gestellten Kennzettel? bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle 1 x Original und 1 x in Kopie jeweils in Papierform sowie 1 x als pdf.-Datei auf einem Datenträger einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss. 5. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der Vergabeunterlagen aufgefordert. In den Vergabeunterlagen werden den Bietern weitere Projektinformationen und die Zuschlagskriterien mitgeteilt. 6. Nach Angebotsabgabe erhalten die ausgewählten Bieter die Möglichkeit, ihr Angebot vor Ort in einer Präsentation vorzustellen. Anschließend werden mit den Bietern Verhandlungsgespräche geführt, auf deren Grundlage die Bieter – bei Bedarf – aufgefordert werden, nochmals – nunmehr – letztverbindliche Angebote abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, den Bieterkreis während des Verfahrens einzuschränken. 7. Auskunftsersuchen sowie jegliche Kommunikationen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich über die Internetseite www.evergabe.nrw.de/VMPCenter zu richten bzw. zu führen. Dazu bedarf es einer kostenlosen Registrierung und anschließenden erneuten Anmeldung auf dem Vergabeportal www.evergabe.nrw.de/VMPCenter 8. Die Ausschreibungsunterlagen werden nach Veröffentlichung in digitaler Form über das Portal www.evergabe.nrw.de/VMPCenter zur Verfügung gestellt. 9. Der unter II.1.5) geschätzte Auftragswert von 0,01 EUR ist nicht relevant. Es wird auf die Angabe des geschätzten Auftragswertes verzichtet. Bekanntmachungs-ID: CXS0YY9YYUQ.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 0.01 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung sind Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung zu den Anlagengruppen 1 bis 8 des § 53 Abs. 2 HOAI für die Errichtung des Bauvorhabens ?Sanierung des denkmalgeschützten Rathauses Marl?. Konkret sind zu erbringen: Die Grundleistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 nach §§ 53 ff. HOAI, Besondere Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 9 nach §§ 53 ff. HOAI und als zusätzliche Leistungen: a) Fachplanung Technische Ausrüstung in Bezug auf die technischen Anlagen im, b) Fachplanung in Bezug auf das Zutritt- und Schließsystem, c) Entwässerungsplanung, d) Erstellung der ?Dokumentation in der Technischen Gebäudeausrüstung? gemäß VDI-Richtlinie 6026, e) Inbetriebnahmemanagement gemäß VDI-Richtlinie 6039, f) baubegleitende Beratung der Technischen Ausrüstung im Hinblick auf die Lebenszykluskosten (Betriebs- und Instandhaltungskosten), g) Erstellung eines funktionalen Raumbuches und h) Erstellung einer Bestandsdokumentation.
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Die Beauftragung erfolgt mit einem Stufenvertrag (siehe Ziffer II.2.11)). Der Auftragnehmer hat keinen Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Leistungen. Aufgrund förderrechtliche Zwänge soll eine Kostenschätzung (Leistungsphase 2 technische Ausrüstung) bis zum 9.2.2017 vorliegen. Die anrechenbaren Kosten beruhen auf einer groben Kostenschätzung und betragen für die unterschiedlichen Gegenstände der Ausschreibung wie folgt: KG 300: ca. 18 000 000 EUR brutto, KG 400: ca. 10 000 000 EUR brutto und KG 500: ca. 2 000 000 EUR brutto.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: 0.01 EUR 💰
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Auftraggeber wird die zu vergebenden Leistungen in die folgenden, einzeln zu beauftragenden Stufen fassen (LP entspricht Leistungsphase HOAI):
— LP 1 – 4 (wird fest beauftragt);
— LP 5 – 7;
— LP 8;
— LP 9.
Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen zu erbringen. Im Falle der Erbringung aller Leistungsteile wird mit einer Ausführungszeit von 72 Monaten gerechnet.
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber wird die zu vergebenden Leistungen in die folgenden, einzeln zu beauftragenden Stufen fassen (LP entspricht Leistungsphase HOAI):
— LP 1 – 4;
— LP 5 – 7;
— LP 8;
— LP 9.
Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen zu erbringen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Rathaus der Stadt Marl, Creiler Platz 1, 45768 Marl.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die unter III.1.1) geforderten Nachweise sind von dem Bewerber bzw. den jeweiligen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft jeweils gesondert vorzulegen. Alle Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, noch vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß abgegeben/eingereicht worden sind. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen. Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen. Folgende Eigenerklärungen und Nachweise sind erforderlich:
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a) aktueller Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes.
b) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB. Die Erklärung kann zunächst durch die Abgabe des Formulars II ?Eigenerklärungen zur Zuverlässigkeit? erbracht werden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
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c) Eigenerklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG. Hierfür ist das Formular III ?Eigenerklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG? zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
d) Eigenerklärung zum Unternehmen mit Aussagen zu: Hauptsitz des Unternehmens, Gründungsjahr, Gesellschafter / ggf. Konzernzugehörigkeit, Standorte, von denen aus der Auftraggeber betreut werden soll, Anzahl der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitskräfte insgesamt, davon im Verwaltungsbereich, davon im planerischen Bereich, davon im infrastrukturellen Bereich und ggf. weitere Bereiche, Organisationsstruktur im Unternehmen (Darstellung der Hierarchieebenen, Organigramm), Erfahrung mit CAFM-Software. Hierfür ist das Formular IV ?Eigenerklärung zum Unternehmen? zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
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e) Übersicht aller für den Auftrag vorgesehenen Personen/Unternehmen, die die Leistung tatsächlich erbringen würden, mit Angaben über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV. Die Personen sind namentlich zu benennen. Es ist zwingend ein Projektleiter, ein stellvertretender Projektleiter und ein Projektleiter Bauüberwachung zu benennen. Personenidentität zwischen Projektleiter/stellvertretendem Projektleiter und Projektleiter Bauüberwachung darf herrschen, ansonsten nicht. Hierzu ist das Formular V zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die unter III.1.2) geforderten Nachweise sind von dem Bewerber bzw. den jeweiligen.
Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen.
Alle Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend.
Geforderte Nachweise sind:
a) Eigenerklärung, dass der Bewerber eine Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen in Höhe von 2 000 000 EUR für Personenschäden, 1 500 000 EUR für Sachschäden und 500 000 EUR für Vermögensschäden hat bzw. im Auftragsfall unverzüglich abschließen wird. Hierzu ist das Formular VI zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
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b) Erklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 abgelaufenen Geschäftsjahren und über den Umsatz im Bereich der ausgeschriebenen Aufgabenbereiche (Planungsleistungen technische Ausrüstung). Hierzu ist das Formular VII zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
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Mindeststandards:
Bei Buchstabe a) die angegebenen Deckungssummen. Bei Buchstabe b) muss der Gesamtumsatz 2 000 000 EUR im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre betragen haben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die unter III.1.3) geforderten Nachweise sind von dem Bewerber bzw. den jeweiligen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft als solcher oder getrennt von jedem Mitglied vorzulegen. Alle Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen; fehlende Nachweise können vom Auftraggeber nachgefordert werden. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Soweit ein Bieter für Leistungen Subunternehmer einsetzen will, auf die der Betrieb des Bewerbers eingerichtet ist, hat er diese Leistungen unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen in dem Formular VIII zu benennen. Beruft sich ein Bewerber darüber hinaus für den Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit auch auf Referenzen von Subunternehmern für Leistungen, auf die der Betrieb des Bewerbers nicht eingerichtet ist, sind diese unter Angabe der jeweiligen Teilleistungen und der Namen der Nachunternehmer in dem Formular IX zu benennen. Zusätzlich ist für diese Subunternehmer gesondert das Formular II ?Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit?, und das Formular X, XI oder XII ?Eigenerklärung zu Referenzen? bezogen auf ihre Teilleistung auszufüllen. Ferner ist im Verlauf des weiteren Verfahrens eine Verpflichtungserklärung für jeden benannten Subunternehmer sowie das Formular Erklär TVgG auch von diesen insoweit auszufüllen und insoweit einzureichen, wie es sich auf die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung bezieht.
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Eigenerklärung zu Unternehmens-Referenzen, die folgendes umfassen: TGA-Planung für einen Auftraggeber in den letzten 5 Jahren über die Leistungsphasen 1 -5 des Leistungsbildes technische Ausrüstung im Rahmen der Sanierung eines denkmalgeschützten Verwaltungsgebäudes oder Hochhauses mit mind. 8 000 m² BGF im laufenden Betrieb. Für die Angabe der Referenzen ist das Formular X zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist. Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen der zuständigen Behörde nachzufordern. Es werden nur abgeschlossene Projekte gewertet.
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Eigenerklärung zu Referenzen des Projektleiters, die folgendes umfassen: TGA-Planung für einen Auftraggeber in den letzten 8 Jahren über die Leistungsphasen 1 -5 des Leistungsbildes technische Ausrüstung im Rahmen der Sanierung eines denkmalgeschützten Verwaltungsgebäudes oder Hochhauses mit mind. 8 000 m² BGF im laufenden Betrieb. Für die Angabe der Referenzen ist das Formular XI zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist. Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen der zuständigen Behörde nachzufordern. Es werden nur abgeschlossene Projekte gewertet.
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Eigenerklärung zu Referenzen des stellvertretenden Projektleiters, die folgendes umfassen: TGA-Planung für einen Auftraggeber in den letzten 8 Jahren über die Leistungsphasen 1 -5 des Leistungsbildes technische Ausrüstung im Rahmen der Sanierung eines denkmalgeschützten Verwaltungsgebäudes oder Hochhauses mit mind. 8 000 m² BGF im laufenden Betrieb. Für die Angabe der Referenzen ist das Formular XII zu verwenden, das der Unterlage zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist. Der Auftraggeber behält sich vor, Bescheinigungen der zuständigen Behörde nachzufordern. Es werden nur abgeschlossene Projekte gewertet.
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Mindeststandards:
Für das Unternehmen, den Projektleiter und den stellvertretenden Projektleiter muss mindestens jeweils ein Referenzobjekt benannt werden, mit dem sämtliche dargestellten Anforderungen nachgewiesen werden. Im Übrigen gilt, dass nicht alle der dargestellten Anforderungen an den Referenznachweis in demselben Projekt erbracht worden sein müssen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
A) Die Architekten- und Ingenieurtätigkeiten werden nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) vergütet, sofern sie unter den Anwendungsbereich dieser Honorarordnung fallen.
b) Ausgefülltes Formular ErklärTVgG, welches mit der Angebotsabgabe einzureichen ist und folgenden Inhalt ausweist: aa) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung; bb) Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen; cc) Verpflichtungserklärung zur Frauenförderung und zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie;
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c) Mit Angebotsabgabe: Bestätigung über die Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes Nordrhein-Westfalen zur Erfüllung der Verpflichtungen zur Tariftreue und Mindestentlohnung.
d) Mit Angebotsabgabe: Bestätigung über die Einhaltung der Besonderen vertragliche Nebenbedingungen zur Beachtung der in den ILO-Kernarbeitsnormen festgelegten Mindeststandards durch Nachunternehmerinnen bzw. Nachunternehmer.
e) Mit Angebotsabgabe: Bestätigung der Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen zur Einhaltung des MiLoG.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Unter den geeigneten Bewerbern wählt die Stadt Marl bis max. 4 Bewerber anhand folgender Kriterien aus, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden: 1. „wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“ [Gewichtung: 20 %], davon „Gesamtumsatz Unternehmen in den letzten drei Geschäftsjahren“: 5 % und „Gesamtumsatz vergleichbarer Projekte in den letzten drei Geschäftsjahren“: 15 %;
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2. „technische Leistungsfähigkeit“ [Gewichtung: 80 %], davon ?Referenzen des sich bewerbenden Unternehmens? [Gewichtung: 20 %], Referenzen des benannten Projektleiters? [Gewichtung: 40 %], ?Referenzen des benannten stellvertretenden Projektleiters? [Gewichtung: 20 %].
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Die vorgenannten Kriterien werden anhand einer Skala von 0? 5 Punkten bewertet (0 Punkte = ungenügend, 1 Punkt = mangelhaft, 2 Punkte = ausreichend, 3 Punkte = befriedigend, 4 Punkte =gut, 5 Punkte = sehr gut). Die für das jeweilige Kriterium vorgenommene Bewertung wird sodann mit der dem Kriterium zugewiesenen Gewichtung multipliziert. Daraus ergeben sich die für das jeweilige Kriterium erzielten Leistungspunkte. Die Höchstpunktzahl von 5 Punkten wird erteilt, wenn sämtliche der in Ziffer III.1.3) genannten Anforderungen mit jeweils drei Referenzobjekten nachgewiesen werden können. Werden die genannten Anforderungen bei drei oder weniger Referenzobjekten nicht erfüllt, erfolgt eine Abwertung. Mindestens bei jeweils einem Referenzobjekt sind sämtliche Anforderungen zu erfüllen, anderenfalls erfolgt ein Ausschluss wegen mangelnder Eignung.
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Der Umsatz wird bezogen auf beide Unterkriterien anhand des Mittels der letzten drei Geschäftsjahre bewertet. Für das Kriterium „Gesamtumsatz Unternehmen in den letzten 3 Geschäftsjahren“ gilt: Die volle Punktzahl erhalten Bewerber, die in Mittel 4 000 000 EUR oder mehr Umsatz erzielt haben. Die Punkte für die übrigen Bewerber werden dazu ins Verhältnis gesetzt. Für das Kriterium „Gesamtumsatz vergleichbarer Projekte in den letzten 3 Geschäftsjahren“ gilt: Die volle Punktzahl erhalten Bewerber, die in Mittel 500 000 EUR oder mehr Umsatz erzielt haben. Die Punkte für die übrigen Bewerber werden dazu ins Verhältnis gesetzt.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-08-15 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Internetadresse: www.marl.de 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/company/announcements/categoryOverview.do?method=search&searchString=%22CXS0YY9YYUQ%22 🌏
Internetadresse: http://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Das vom Auftraggeber durchgeführte Verfahren ist ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach Maßgabe der VgV. Die vergaberechtlichen Grundsätze der Transparenz des Verfahrens und der Gleichbehandlung aller Bewerber werden im gesamten Verfahren streng beachtet.
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2. Diese Bekanntmachung leitet den vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ein. Die Ausgestaltung desVerfahrens und die zu erwartenden Bewerbungen bedeuten einen erheblichen Aufwand bei dem Auftraggeber. Dies beschränkt die Zahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter anhand der unter Ziff. II.2.9) aufgezeigten Wertung der Eignungsnachweise.
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3. Die für den Teilnahmeantrag erforderlichen Formulare und Vordrucke sind über die Internetadresse www.evergabe.nrw.de/VMPCenter abrufbar.
4. Die Teilnahmeanträge sind bis zum 15.7.2016, 12:00 Uhr (Eingang!) in einem verschlossenen Umschlag? versehen mit
dem zur Verfügung gestellten Kennzettel? bei der unter Ziff. I.1) genannten Stelle 1 x Original und 1 x in Kopie jeweils in Papierform sowie 1 x als pdf.-Datei auf einem Datenträger einzureichen. Eine Verspätung führt zum Ausschluss.
5. Im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb werden die ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf Basis der Vergabeunterlagen aufgefordert. In den Vergabeunterlagen werden den Bietern weitere Projektinformationen und die Zuschlagskriterien mitgeteilt.
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6. Nach Angebotsabgabe erhalten die ausgewählten Bieter die Möglichkeit, ihr Angebot vor Ort in einer Präsentation vorzustellen. Anschließend werden mit den Bietern Verhandlungsgespräche geführt, auf deren Grundlage die Bieter – bei Bedarf – aufgefordert werden, nochmals – nunmehr – letztverbindliche Angebote abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, den Bieterkreis während des Verfahrens einzuschränken.
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7. Auskunftsersuchen sowie jegliche Kommunikationen des Interessenten/Bewerbers zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich über die Internetseite
www.evergabe.nrw.de/VMPCenter zu richten bzw. zu führen. Dazu bedarf es einer kostenlosen Registrierung und anschließenden erneuten Anmeldung auf dem Vergabeportal www.evergabe.nrw.de/VMPCenter
8. Die Ausschreibungsunterlagen werden nach Veröffentlichung in digitaler Form über das Portal www.evergabe.nrw.de/VMPCenter zur Verfügung gestellt.
9. Der unter II.1.5) geschätzte Auftragswert von 0,01 EUR ist nicht relevant. Es wird auf die Angabe des geschätzten Auftragswertes verzichtet.
Bekanntmachungs-ID: CXS0YY9YYUQ.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2514111691 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.de 📧
Fax: +49 2514112165 📠
Internetadresse: www.bezreg-muenster.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bewerber/Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf dieser Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB).
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 117-208085 (2016-06-14)