Planungsleistungen für Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten Bismarck-Denkmal

Freie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Hamburg-Mitte, Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt

Das Bismarck-Denkmal mitten im Alten Elbpark im Bereich Neustadt/St. Pauli ist zu Ehren des ersten deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck nach den Entwürfen des Architekten Emil Schaudt und dem Bildhauer Prof. Hugo Lederer im Jahre 1906 errichtet worden. Mit seinen 34,3 Metern Höhe ist es zum einen das größte Denkmal Hamburgs, zum anderen stellt es damit auch gleichzeitig das größte Bismarck-Standbild weltweit dar. Dabei war und ist festzuhalten, dass das Wirken Otto von Bismarcks, der unweit Hamburgs in Friedrichsruh lebte, bis heute umstritten ist. Ziel der Instandsetzung ist die dauerhafte Sicherung des Denkmals einschließlich Sockel, Rotunde und Terrasse im Äußeren und im Inneren in seinem historischen Bestand und als Wahrzeichen der Stadt Hamburg im vorgegebenen Kostenrahmen. I.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-12-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-11-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-11-03 Auftragsbekanntmachung
2017-05-22 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-11-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros
Kurze Beschreibung:
Das Bismarck-Denkmal mitten im Alten Elbpark im Bereich Neustadt/St. Pauli ist zu Ehren des ersten deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck nach den Entwürfen des Architekten Emil Schaudt und dem Bildhauer Prof. Hugo Lederer im Jahre 1906 errichtet worden. Mit seinen 34,3 Metern Höhe ist es zum einen das größte Denkmal Hamburgs, zum anderen stellt es damit auch gleichzeitig das größte Bismarck-Standbild weltweit dar. Dabei war und ist festzuhalten, dass das Wirken Otto von Bismarcks, der unweit Hamburgs in Friedrichsruh lebte, bis heute umstritten ist. Ziel der Instandsetzung ist die dauerhafte Sicherung des Denkmals einschließlich Sockel, Rotunde und Terrasse im Äußeren und im Inneren in seinem historischen Bestand und als Wahrzeichen der Stadt Hamburg im vorgegebenen Kostenrahmen. I.
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Freie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Hamburg-Mitte, Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Postanschrift: Klosterwall 8
Postleitzahl: 20095
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: http://www.hamburg.de/mitte/ 🌏
E-Mail: heike.schulze-noethlichs@hamburg-mitte.hamburg.de 📧
Telefon: +49 40428232769 📞
Fax: +49 40427310686 📠
URL der Dokumente: https://ausschreibungsunterlagen.hamburg.de/f/cf386cdbba/?raw=1 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-03 📅
Einreichungsfrist: 2016-12-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-08 📅
Datum des Beginns: 2017-03-01 📅
Datum des Endes: 2019-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 215-391568
ABl. S-Ausgabe: 215
Zusätzliche Informationen
Aktenzeichen: Bismarck-Denkmal VgV 11/16; die Vergabeunterlagen sind vollständig abrufbar unter: https://ausschreibungsunterlagen.hamburg.de/f/cf386cdbba/?raw=1 Die Bewerber werden gebeten, ihre Kontaktdaten unter angegebener Kontaktstelle zu hinterlassen, um weitere Verfahrensinformationen geben zu können.
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bismarck-Denkmal mitten im Alten Elbpark im Bereich Neustadt/St. Pauli ist zu Ehren des ersten deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck nach den Entwürfen des Architekten Emil Schaudt und dem Bildhauer Prof. Hugo Lederer im Jahre 1906 errichtet worden. Mit seinen 34,3 Metern Höhe ist es zum einen das größte Denkmal Hamburgs, zum anderen stellt es damit auch gleichzeitig das größte Bismarck-Standbild weltweit dar. Dabei war und ist festzuhalten, dass das Wirken Otto von Bismarcks, der unweit Hamburgs in Friedrichsruh lebte, bis heute umstritten ist. Ziel der Instandsetzung ist die dauerhafte Sicherung des Denkmals einschließlich Sockel, Rotunde und Terrasse im Äußeren und im Inneren in seinem historischen Bestand und als Wahrzeichen der Stadt Hamburg im vorgegebenen Kostenrahmen. Im Äußeren soll das Eindringen von Wasser vermieden werden. Hierzu gehören neue Verfugungen und die Herstellung einer wasserführenden Schicht über den bzw. innerhalb der flach geneigten bzw. ebenen Bauteile. Im Zuge der Planung ist zu klären, inwieweit die Konstruktion ertüchtigt werden kann, dass auf zusätzliche Stützkonstruktionen im Inneren verzichtet werden kann. Im Wesentlichen soll die derzeitige Situation im Inneren der Rotunde beibehalten werden, jedoch gesichert gegen weiteren Verfall. Dies gilt auch für die Deckenputze und die Malereien mit Bismarcksprüchen, die nach Fertigstellung des Bunkers 1941 entstanden sind. Die Zugänglichkeit, die derzeit durch eine „Sambatreppe“ durch einen Schacht gegeben ist, soll so verbessert werden, dass Personen gefahrlos zu Führungen in den Sockel gelangen können. Alle zusätzlichen Einbauten sollen gestalterisch zurückhaltend sein und sich unterordnen, so dass der Bestand des Denkmals und des Bunkers selbst für die Besucher erlebbar sind.
Mehr anzeigen
Die Objektplanungsleistungen gem. § 34 HOAI, Teil 3, Abschnitt 1, werden unter Berücksichtigung bestimmter Vorleistungen beschafft (Leistungsphasen (teilweise) 2 – 9 der Anlage 10 zu § 34 HOAI; Leistungsphase 9 der Anlage 10 zu § 34 HOAI als optionale Leistung (Stufe)).
Mehr anzeigen
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise zunächst für die Leistungsphasen 2 – 8; optional als weitere Stufe Leistungsphase 9 der Anlage 10 zu § 34 HOAI.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Hamburg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung des Bewerbers nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV.
— Nachweis der beruflichen Befähigung der Projektleitung gem. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV.
— Nachweis der Unterschriftsberechtigung über Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift.
— Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit (Angaben zu Insolvenzverfahren und Liquidation und Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit des Bewerbers in Frage stellt).
— Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen und Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen gem. § 73 Abs. 3 VgV.
— Erklärung zur Nicht-Beteiligung an der Vorbereitung und Durchführung eines ggf. im Zusammenhang stehenden Wettbewerbs nach § 79 Abs. 2 VgV.
— Erklärung zur Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Gesetz über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1 500 000 EUR (im Auftragsfall Erhöhung auf 2 000 000 EUR) für Personenschäden, mind. 500 000 EUR (im Auftragsfall 1 000 000 EUR) für sonstige Schäden. Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben ist als Nachweis ausreichend. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und jeweils in voller Deckungshöhe nachgewiesen werden.
Mehr anzeigen
— Erklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten drei Jahren gem. § 45 VgV. Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Mehr anzeigen
— Erklärung zur Tariftreue und Zahlung eines Mindestlohns.
— Vollmacht eines Vertreters im Falle einer Arbeitsgemeinschaft.
Mindeststandards:
— Aus dem Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI mind. 300 000 EUR netto als durchschnittlicher Jahresumsatz (netto) der letzten 3 Jahre (2013/2014/2015).
— Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1 500 000 EUR (im Auftragsfall Erhöhung auf 2 000 000 EUR) für Personenschäden, mind. 500 000 EUR (im Auftragsfall 1 000 000 EUR) für sonstige Schäden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Angaben zur Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
— Erklärung zur Wahrnehmung der örtlichen Präsenz zur Bauüberwachung mit Darstellung der Maßnahmen.
— Nachweis der erbrachten Leistungen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV anhand von 3 Referenzprojekten (Objektbezeichnung/Projektbezeichnung/Standort, Projektleiter/verantwortlicher Mitarbeiter, Kurzbeschreibung, Leistungszeitraum, Leistungsbild gem. § 34 HOAI, Baukosten gem. DIN 276 KG 300 und KG 400, Größe Natursteinfassade und Objektgröße (Grundfläche), Bestandsbau für öffentlichen Auftraggeber, Instandsetzung im Natursteinmauerwerk, Einbindung bauphysikalischer und statischer Anforderungen, Referenzschreiben).
Mehr anzeigen
— Angaben zu Auftragsanteilen in einer Bewerber-/Arbeitsgemeinschaft.
— Erklärung über die Leistungsbereitstellung im Auftragsfall.
Mindeststandards:
— Mind. 5 festangestellte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter inkl. Büroinhaber, davon mind. drei Architektinnen/Architekten.
— Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt/in für die Leistungen gem. § 34 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.

Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Dlle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/ -anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
Mehr anzeigen
Die einzureichenden 3 Referenzen werden wie folgt bewertet:
Vergleichbare Bauaufgabe 0-4 Pkt. (1 Pkt. je Übereinstimmung):
— denkmalgerechte Sanierung eines Gebäudes/Bauwerks 1 Pkt.;
— Erfahrung Instandsetzung im Natursteinmauerwerk 1 Pkt.;
— Erfahrung Instandsetzung (Stahl-)Betonbauwerke 1 Pkt.;
— Umsetzung bauphysikalischer und statischer Anforderungen in Bestandsbauwerken 1 Pkt.
Vergleichbare Größe Objekt 0-2 Pkt.:
— ab 300 m
— ab 600 m
Vergleichbare Größe Natursteinfassade 0-2 Pkt.:
— ab 500 m
— ab 1000 m
Vergleichbarer Leistunsgbereich 0-3 Pkt.:
— mind. LPH 2 – 4 Objektplanung gem. § 34 HOAI wurden bearbeitet 1 Pkt.;
— LPH 2 – 8 Objektplanung und Ausführung gem. § 34 HOAI wurden bearbeitet 3 Pkt.
Vergleichbare angestrebte Qualität 0-2 Pkt. (1 Pkt. je Übereinstimmung):
— Schlichtheit der gestalterischen/architektonischen Intervention im Innenraum (z.B. Einbauten, Stützmaßnahmen) 1 Pkt.;
— Ansätze zur Minimierung von Unterhaltungs- und Betriebskosten 1 Pkt.
Referenzschreiben:
liegt vor 1 Pkt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-12-13 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Herangehensweise an die Kostenplanung und -sicherung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Herangehensweise an die Bauaufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personalkonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Kostenkriterium: Wertungshonorar
Gewichtung der Kosten: 25
Kostenkriterium: Stundensätze
Gewichtung der Kosten: 5

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Freie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Hamburg-Mitte Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt, Klosterwall 8, 20095 Hamburg, 1. OG, Raum 114, Frau Schulze-Noethlichs
Dokumente URL: https://ausschreibungsunterlagen.hamburg.de/f/cf386cdbba/?raw=1 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Aktenzeichen: Bismarck-Denkmal VgV 11/16; die Vergabeunterlagen sind vollständig abrufbar unter: https://ausschreibungsunterlagen.hamburg.de/f/cf386cdbba/?raw=1
Die Bewerber werden gebeten, ihre Kontaktdaten unter angegebener Kontaktstelle zu hinterlassen, um weitere Verfahrensinformationen geben zu können.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 40428402441 📞
Fax: +49 40427310499 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 – 4 GWB unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Mitte
Postanschrift: Klosterwall 8
Postleitzahl: 20095
Telefon: +49 40428543145 📞
E-Mail: heike.schulze-noethlichs@hamburg-mitte.hamburg.de 📧
Quelle: OJS 2016/S 215-391568 (2016-11-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-05-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 2016-141652
Kurze Beschreibung:
Das Bismarck-Denkmal mitten im Alten Elbpark im Bereich Neustadt/St. Pauli ist zu Ehren des ersten deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck nach den Entwürfen des Architekten Emil Schaudt und dem Bildhauer Prof. Hugo Lederer im Jahre 1906 errichtet worden. Mit seinen 34,3 Metern Höhe ist es zum einen das größte Denkmal Hamburgs, zum anderen stellt es damit auch gleichzeitig das größte Bismarck-Standbildweltweit dar. Dabei war und ist festzuhalten, dass das Wirken Otto von Bismarcks, der unweit Hamburgs in Friedrichsruh lebte, bis heute umstritten ist. Ziel der Instandsetzung ist die dauerhafte Sicherung des Denkmals einschließlich Sockel, Rotunde und Terrasse im Äußeren und im Inneren in seinem historischen Bestand und als Wahrzeichen der Stadt Hamburg im vorgegebenen Kostenrahmen.
Mehr anzeigen
Gesamtwert des Auftrags: 416 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: heike.schulze-noethlichs@hamburg-mitte.de 📧
Telefon: +49 4028232769 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-05-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-05-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 100-198715
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 215-391568
ABl. S-Ausgabe: 100

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Bismarck-Denkmal mitten im Alten Elbpark im Bereich Neustadt/St. Pauli ist zu Ehren des ersten deutschen Reichskanzlers Fürst Otto von Bismarck nach den Entwürfen des Architekten Emil Schaudt und dem Bildhauer Prof. Hugo Lederer im Jahre 1906 errichtet worden. Mit seinen 34,3 Metern Höhe ist es zum einen das größte Denkmal Hamburgs, zum anderen stellt es damit auch gleichzeitig das größte Bismarck-Standbild weltweit dar. Dabei war und ist festzuhalten, dass das Wirken Otto von Bismarcks, der unweit Hamburgs in Friedrichsruh lebte, bis heute umstritten ist. Ziel der Instandsetzung ist die dauerhafte Sicherung des Denkmals einschließlich Sockel, Rotunde und Terrasse im Äußeren und im Inneren in seinem historischen Bestand und als Wahrzeichen der Stadt Hamburg im vorgegebenen Kostenrahmen. Im Äußeren soll das Eindringen von Wasser vermieden werden. Hierzu gehören neue Verfügungen und die Herstellung einer wasserführenden Schicht über den bzw. innerhalb der flach geneigten bzw. ebenen Bauteile. Im Zuge der Planung ist zu klären, inwieweit die Konstruktion ertüchtigt werden kann, dass auf zusätzliche Stützkonstruktionen im Inneren verzichtet werden kann. Im Wesentlichen soll die derzeitige Situation im Inneren der Rotunde beibehalten werden, jedoch gesichert gegen weiteren Verfall. Dies gilt auch für die Deckenputze und die Malereien mit Bismarcksprüchen, die nach Fertigstellung des Bunkers 1941 entstanden sind. Die Zugänglichkeit, die derzeit durch eine „Sambatreppe“ durch einen Schacht gegeben ist, soll so verbessert werden, dass Personen gefahrlos zu Führungen in den Sockel gelangen können. Alle zusätzlichen Einbauten sollen gestalterisch zurückhaltend sein und sich unterordnen, so dass der Bestand des Denkmals und des Bunkers selbst für die Besucher erlebbar sind. Die Objektplanungsleistungen gem. § 34 HOAI, Teil 3, Abschnitt 1, werden unter Berücksichtigung bestimmter Vorleistungen beschafft (Leistungsphasen (teilweise) 2 – 9 der Anlage 10 zu § 34 HOAI; Leistungsphase 9 der Anlage 10 zu § 34 HOAI als optionale Leistung (Stufe)).
Mehr anzeigen

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-04-25 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Freie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Hamburg-Mitte, Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Internetadresse: www.hamburg.de/mitte/ 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Finanzbehörde – Organisation und Zentrale Dienste – Grundsatzangelegenheiten (Abtlg. 11)
Postanschrift: Große Bleichen 27
Postleitzahl: 20354
Telefon: +49 40428231448 📞
Fax: +49 40428232020 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Freie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Hamburg Mitte, Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt
Quelle: OJS 2017/S 100-198715 (2017-05-22)