Planungsleistungen für Umbaumaßnahmen Büro- und Laborgebäude Timoféef-Ressovsky-Haus

Forschungsverbund Berlin e. V.

Der Auftraggeber beabsichtigt, Teile des Büro- und Laborgebäudes Timoféeff-Ressovsky-Haus (TRH), Gebäude 87 auf dem Campus Berlin Buch, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin umzubauen und zu ertüchtigen. Angestrebt ist die wissenschaftliche Nutzung zum Zwecke der Europäischen Forschungsinfrastruktur EU-Openscreen.
Der Auftragnehmer hat die Generalplanung zu erarbeiten. Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, wobei die erste Beauftragungsstufe die Generalplanungsleistungen bis zum Abschluss der Entwurfsplanung (Leistungsphase 1 bis 3) umfasst.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-12-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-11-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-11-21 Auftragsbekanntmachung
2017-03-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-11-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt, Teile des Büro- und Laborgebäudes Timoféeff-Ressovsky-Haus (TRH), Gebäude 87 auf dem Campus Berlin Buch, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin umzubauen und zu ertüchtigen. Angestrebt ist die wissenschaftliche Nutzung zum Zwecke der Europäischen Forschungsinfrastruktur EU-Openscreen. Der Auftragnehmer hat die Generalplanung zu erarbeiten. Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, wobei die erste Beauftragungsstufe die Generalplanungsleistungen bis zum Abschluss der Entwurfsplanung (Leistungsphase 1 bis 3) umfasst.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Forschungsverbund Berlin e. V.
Postanschrift: Rudower Chaussee 17
Postleitzahl: 12489
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.fv-berlin.de/ 🌏
E-Mail: vergabestelle@fv-berlin.de 📧
Telefon: +49 3063923356 📞
URL der Dokumente: http://www.fv-berlin.de/download/fmp-01-1401-01/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-21 📅
Einreichungsfrist: 2016-12-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 229-417480
ABl. S-Ausgabe: 229
Zusätzliche Informationen
1. Teilnahmeantrag: Es sind die unter http://www.fv-berlin.de/download/fmp-01-1401-01/ abrufbaren Vordrucke zu verwenden. Eignungsanforderungen werden im Teilnahmeantrag bzw. dem Vordruck „Eigenerklärung zur Eignung“ konkretisiert. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der Auftraggeber die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung. Der Teilnahmeantrag ist mit „Teilnahmeantrag – nicht öffnen“ zu kennzeichnen und bis zum Ablauf der Frist gemäß IV.2.2) bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle als rechtsverbindlich unterschriebenes Original in einem fest verschlossenem Umschlag in Papierform einzureichen. 2. Unterlagen: Die weiteren einzureichenden Unterlagen (Erklärungen und Nachweise) sind mit der entsprechenden Nummer (z. B. III.1.1 (3)) zu kennzeichnen und in der vorgegebenen Reihenfolge dem Teilnahmeantrag beizufügen. 3. Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen: Die Vergabestelle behält sich vor, nach eigenem Ermessen fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären, § 56 Abs. 2 VgV. 4. Eignungsleihe: Wird auf andere Unternehmen zum Nachweis der Eignung zurückgegriffen, hat der Bewerber — die anderen Unternehmen in seinem Teilnahmeantrag zu benennen — die unter III.1.1) Ziff. 1-3 aufgeführten Unterlagen jeweils auch für den benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen — die unter III.1.1) Ziff. 4-5, III.1.2) und III.1.3) bezeichneten Unterlagen für den Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeit des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. — Nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel des Dritten tatsächlich zur Verfügung stehen, etwa durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen. 5. Bewerber- und Bietergemeinschaft: Bei Eingehung einer Bewerbergemeinschaft — ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der Vertreter der Bewerbergemeinschaft benannt und die gesamtschuldnerische Haftung erklärt wird. — sind alle unter III.1.1), Ziff 1-3 aufgeführten Erklärungen/Unterlagen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. — sind die unter III.1.1), Ziff. 4-5, III.1.2) und III.1.3) bezeichneten Unterlagen für jedes Mitglied in dem Umfang, in dem die Bewerbergemeinschaft sich auf die Fähigkeiten des Mitglieds zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft, vorzulegen. 6. Subunternehmer: Wird nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beabsichtigt, Teile des Auftrages durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen – ohne sich im Teilnahmewettbewerb auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen-, sind die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle die Unterauftragnehmer zu benennen und die Unterlagen gem. III.1.1) Ziff. 1 bis 3 zum Nachweis der Eignung für die Unterauftragnehmer sowie die Verpflichtungserklärungen vorzulegen. 7. Mindestanforderungen/Bewertung: Wird ein Eignungskriterium nicht erfüllt, wird der Teilnehmer vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Punkte: Werden zusätzliche Punkte im Rahmen der Eignungsprüfung vergeben, sind die Punkteanzahl und das Kriterium oder die Kriterien ausdrücklich angegeben. 8. Bewerberfragen: Fragen sind ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) angegebene E-Mail-Adresse bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später eingehen, nicht zu beantworten. 9. Kosten: Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt, § 77 Abs. 1 VgV. 10. Angebotsaufforderung Nur die ausgewählten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt, Teile des Büro- und Laborgebäudes Timoféeff-Ressovsky-Haus (TRH), Gebäude 87 auf dem Campus Berlin Buch, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin umzubauen und zu ertüchtigen. Angestrebt ist die wissenschaftliche Nutzung zum Zwecke der Europäischen Forschungsinfrastruktur EU-Openscreen.
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Der Auftragnehmer hat die Generalplanung zu erarbeiten. Die Planungsleistungen werden stufenweise beauftragt, wobei die erste Beauftragungsstufe die Generalplanungsleistungen bis zum Abschluss der Entwurfsplanung (Leistungsphase 1 bis 3) umfasst.
Das Gebäude Timoféeff-Ressovsky-Haus steht im Eigentum des Landes Berlin. Genutzt wird es derzeit zu einem Drittel durch den Vorhabenträger Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie im Forschungsverbund Berlin e.V. und zu zwei Dritteln durch das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft. Die vorgesehenen Flächen sollen durch Auszug bzw. hausinternen Umzug zum Sommer 2018 nutzbar sein. Die Arbeiten erfolgen daher im laufenden Betrieb.
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Die Umbau- und Ertüchtigungsmaßnahmen betreffen das erste und das dritte Obergeschoss des Gebäudes mit einer Nutzfläche von 1 600 m
Im Anschluss an die Vergabe der hier ausgeschriebenen Generalplanungsleistungen sollen die Bauleistungen separat ausgeschrieben und vergeben werden.
Der Auftraggeber beabsichtigt, die Planungsleistungen stufenweise in fünf Leistungsstufen zu beauftragen.
Die Leistungsstufen umfassen Architekten- und Ingenieurleistungen in Anlehnung an § 34 HOAI bzw. § 55 HOAI.
Leistungsstufe 1: Leistungsphase 1 bis 3 – Grundlagenermittlung, Vorplanung und Entwurfsplanung
— Gebäudeplanung
o u.a. Klärung der Aufgabenstellung, Ortsbesichtigung, Beratung zum gesamten Leistungs- und Untersuchungsbedarf.
o Erarbeitung der Vorplanung, Kostenschätzung nach DIN 276, Erstellung eines Terminplans
o Entwurfsplanung, Objektbeschreibung und Kostenberechnung nach DIN 276
— Technische Gebäudeausrüstung
o Grundlagenermittlung
o Vorplanung
o Entwurfsplanung
— Erstellung von Bauplanungsunterlagen gemäß den Anforderungen der RZBau
o Raumbedarfsermittlung
o Grundlagenklärung und Variantenuntersuchung
o Vorplanung, ggf. Entwurfsplanung
o Detaillierte Kostenberechnung
Leistungsstufe 2: Leistungsphase 4 bis 5 – Genehmigungs- und Ausführungsplanung
Leistungsstufe 3: Leistungsphase 6 bis 7 – Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe
Leistungsstufe 4: Leistungsphase 8 – Bauüberwachung und Dokumentation
Leistungsstufe 5: Leistungsphase 9 – Objektbetreuung
Im zu erbringenden Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der dem Auftragnehmer übertragenen Planung erforderlich sind. Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt jeweils stufenweise, wobei auf Stufe 1 zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt werden. Die Beauftragung der übrigen Leistungsstufen erfolgt optional. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die weiteren Leistungsstufen anderweitig zu vergeben.
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Für die Ausführung der Generalplanungs- und Überwachungsleistungen einschließlich Optionen (ohne LP 9) ist derzeit eine Leistungserbringungszeit von 26 Monaten geplant. Spätestens im März 2017 soll mit der Erfüllung der vertraglichen Leistungen begonnen werden. Die optionale und ggf. zu beauftragende Leistungsphase 9 mit den Leistungen der Objektbetreuung und Dokumentation umfasst eine Leistungszeit von weiteren 5 Jahren beginnend mit der Abnahme der Bauleistungen. Weiterführende Informationen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
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Dauer: 26 Monate
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise. In der Leistungsstufe 1 werden die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Formblatt 1 der Teilnahmeunterlagen
1. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB
2. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB
3. Eigenerklärung zu § 19 MiLoG
Formblatt 2 der Teilnahmeunterlagen
4. Angaben zu Registereintragungen, § 44 Abs. 1 VgV.
Bei Bewerbung einer Kapitalgesellschaft Nachweis der Eintragung in das Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in welchem das Unternehmen ansässig ist. Es ist eine aktuelle Kopie (nicht älter als 12 Monate) des Auszugs aus dem Handelsregister vorzulegen.
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5. Angaben zur Berufsqualifikation, § 44 Abs. 2 VgV i. V. m. § 75 Abs. 1, 2 VgV.
Eigenerklärung zur und Nachweis der
a. Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung des Architekten oder der Berechtigung zur entsprechenden Ausübung der Tätigkeit eines Architekten in der Bundesrepublik Deutschland oder
b. Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung des beratenden Ingenieurs bzw. Ingenieurs oder der Berechtigung zur entsprechenden Ausübung der Tätigkeit eines beratenden Ingenieurs bzw. Ingenieurs in der Bundesrepublik Deutschland.
Mit dem Antrag auf Teilnahme ist eine Kopie des entsprechenden Nachweises der Berechtigung (soweit erforderlich in deutscher, beglaubigter Übersetzung) vorzulegen.
Wenn die Eigenerklärungen zu 1. und 2. nicht uneingeschränkt vorgelegt werden können, ist der Grund hierfür im Einzelnen in Form einer vom Bieter eigenständig zu erstellenden Eigenerklärung näher darzulegen. Es erfolgt in diesem Fall kein Ausschluss von der Teilnahme am Verfahren, wenn eine ausreichende Selbstreinigung im Sinne des § 125 GWB nachgewiesen wird oder der zulässige Zeitraum für Ausschlüsse nach § 126 GWB abgelaufen ist. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB wird über einen Ausschluss nach pflichtgemäßem Ermessen entschieden.
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Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn die Eigenerklärungen und Unterlagen wie gefordert vollständig vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Formblatt 3 der Teilnahmeunterlagen
1. Eigenerklärung über das Bestehen bzw. den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung, § 45 Abs. 1 Nr. 3, § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV
Es ist eine Eigenerklärung und der Nachweis über das Bestehen oder eine Eigenerklärung über den Abschluss einer Berufshaftplichtversicherung (einschließlich Generalplanungs- und Überwachungsleistungen) im Auftragsfall bei einem in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen mit den nachfolgend genannten Mindestdeckungssummen, welche über den Zeitraum der Vertragsausführung uneingeschränkt bestehen bleiben müssen, vorzulegen:
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1 500 000 EUR pauschal für Personenschäden bei einer zweifachen Jahresmaximierung und
1 000 000 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) bei einer zweifachen Jahresmaximierung.
2. Eigenerklärung zur Umsatzstruktur, § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV
Es ist eine Eigenerklärung zu den folgenden Angaben abzugeben:
— Gesamtumsatz (in EUR) bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre und
— Umsatz, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind (Objekt- und Fachplanung Gebäude) bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindeststandards:
Das Eignungskriterium ist erfüllt, wenn die Eigenerklärungen und Unterlagen wie gefordert vollständig vorliegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Formblatt 4 der Teilnahmeunterlagen:
1. Angaben gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV über in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren ausgeführte Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung hinsichtlich der folgenden Referenzgruppen vergleichbar sind, wobei mehrere Referenzgruppen auch durch eine Referenz abgedeckt werden können:
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a) Darstellung von mindestens einem vergleichbaren Referenzprojekt aus dem Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung des Leistungsbereiches der Laborplanung, insbesondere labortechnische Anlagen für Institute mit Forschungsaufgaben im Sinne des § 55 Abs. 3 HOAI i. V. m. Anlage 15.2, Anlagegruppe 7.1 zum Beleg der Erfahrungen des Bewerbers in der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung.
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Das Referenzprojekt ist vergleichbar, wenn:
— Das Referenzprojekt aus dem Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung ist hinsichtlich der Aufgabenstellung mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme (Fachplanung von Laborgebäuden mit Laborräumen der Sicherheitsstufe 1 und/oder 2) vergleichbar.
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— Der Bewerber wurde mit der Erbringung der Leistungsphase 1-3 gem. § 55 HOAI beauftragt.
b) Darstellung von mindestens einem vergleichbaren Referenzprojekt aus dem Bereich der Technischen Gebäudeausrüstung des Leistungsbereiches Büroplanung zum Beleg der Erfahrungen des Bewerbers in der Planung der Technischen Gebäudeausrüstung.
— Das Referenzprojekt aus dem Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung ist hinsichtlich der Aufgabenstellung mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme (Fachplanung von Büro- und Verwaltungsgebäuden) vergleichbar.
— Der Bewerber wurde mit der Erbringung der Leistungsphase 1 bis 3 der Fachplanung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI beauftragt.
c) Darstellung von mindestens einem vergleichbaren Referenzprojekt aus dem Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume (Labor- oder Institutsgebäude) zum Beleg der Erfahrungen des Bewerbers in der Objektplanung von Laborgebäuden.
— Das Referenzprojekt aus dem Bereich Objektplanung Gebäude und Innenräume ist hinsichtlich der Aufgabenstellung mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme (Objekt- und Fachplanung von Laborgebäuden mit Laborräumen der Sicherheitsstufe 1 und/oder 2) vergleichbar.
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— Der Bewerber wurde mit der Erbringung der Leistungsphase 1 bis 3 der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI beauftragt.
d) Darstellung von mindestens einem vergleichbaren Referenzprojekt aus dem Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume (Büro- und Verwaltungsgebäude oder Objekte mit vergleichbaren Planungsanforderungen) zum Beleg der Erfahrungen des Bewerbers in der Generalplanung und/oder Objektplanung.
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— Das Referenzprojekt aus dem Bereich der Objektplanung Gebäude und Innenräume ist hinsichtlich der Aufgabenstellung mit der ausschreibungsgegenständlichen Maßnahme (Generalplanungs- und Überwachungsleistungen für den Umbau eines Büro- und Verwaltungsgebäudes einer Forschungseinrichtung) vergleichbar.
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— der Bewerber wurde mit der Erbringung der Leistungsphase 1-3 der Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. § 34 HOAI beauftragt.
Die Vergabestelle behält sich eine Überprüfung der Angaben vor.
2. Angaben zu den technischen Fachkräften des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, unter Angabe des Namens und der beruflichen Qualifikation
3. Benennung der projektverantwortlichen Person des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft (Führungskraft) nebst Angaben zur beruflichen Ausbildung, der bisherigen Berufserfahrung in Jahren sowie Nachweis der beruflichen Qualifikation der Führungskraft
4. durchschnittliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
5. Teile des Auftrages, die ggf. als Unteraufträge vergeben werden, § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV.
Mindeststandards:
Zu § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
die Referenzen haben mindestens die nachfolgenden Angaben zu umfassen:
(1) Auftragsgegenstand;
(2) Kurzbeschreibung des Projekts unter Angabe der beauftragten Leistungsphasen;
(3) Auftraggeber mit Anschrift;
(4) Ansprechpartner des Auftraggebers mit Kontaktdaten;
(5) Auftragswert;
(6) Auftragszeitraum (von ... bis ...).
Mindestens eine der angegebenen Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft muss eine Baumaßnahme betreffen, die mit öffentlichen Finanzmitteln gefördert worden ist.
Das Eignungskriterium ist erfüllt. wenn:
— jeweils mindestens eine den Mindestanforderungen entsprechende Referenz zu lit. a bis lit. d eingereicht wird,
— mit der/den Referenzen werden die geforderten Erfahrungen nachgewiesen.
Zu § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV:
Die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung vorgesehenen technischen Fachkräfte weisen die Berufsqualifikation eines Ingenieurs oder eine vergleichbare Qualifikation auf. Es sind mindestens 3 Mitarbeiter zu benennen.
Zu § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV:
Die projektverantwortliche Führungskraft des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft muss die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung des Architekten oder des Ingenieurs bzw. des beratenden Ingenieurs aufweisen oder berechtigt sei, in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden und mindestens fünf Jahre Berufserfahrung in diesem Tätigkeitsgebiet aufweisen.
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Zu § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen sind natürliche Personen, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ bzw. „beratender Ingenieur“ zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden, vgl. § 75 Abs. 1 und 2 VgV.
Juristische Personen sind zugelassen, soweit sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorgenannten Sinne benennen, vgl. § 75 Abs. 3 VgV.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Gesamtumsatz des Bewerbers im Tätigkeitsbereich des Auftrags gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre.
Gewichtung dieses Kriteriums: 15 v. H.
Bei der Bewertung des Antrags auf Teilnahme sind die nachfolgenden Kriterien maßgeblich:
— Durchschnittlicher Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Tätigkeitsbereich des Auftrags
200 000 EUR netto bis 300 000 EUR netto = 1 Punkt;
mehr als 300 000 EUR netto bis 400 000 EUR netto = 2 Punkte;
mehr als 400 000 EUR netto = 3 Punkte.
2. Angaben zu Referenzen über in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren ausgeführte Dienstleistungsaufträge gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Bei der Bewertung des Antrages auf Teilnahme sind die nachfolgenden Kriterien maßgeblich: Vergleichbarkeit der jeweiligen Referenz und Anzahl der Referenzen.
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Gewichtung: 60 v. H., davon 30 v. H. Vergleichbarkeit der Referenzen und 30 v. H. Anzahl der Referenzen.
Die Bewertung erfolgt zunächst separat für jede Referenzgruppe gem. III.1.3) nach dem folgenden Punktesystem:
a) Vergleichbarkeit der Referenzen:
Keine Vergleichbarkeitsvorgabe erfüllt bei Einhaltung der Mindestanforderungen = 1 Punkt; eine der Vergleichbarkeitsvorgaben vollständig erfüllt = 2 Punkt; alle Vergleichbarkeitsvorgaben vollständig erfüllt = 3 Punkte. Die an die Vergleichbarkeit gestellten Anforderungen für jede Referenzgruppe sind den Angaben unter III.1.3) zu entnehmen. Bei der Bewertung der Vergleichbarkeit kann die Höchstpunktzahl von 3 Punkten je Referenzgruppe mit der Vorlage einer Referenz erreicht werden. Die Vorlage von mehreren Referenzen führt im Rahmen der Bewertung der Vergleichbarkeit nicht zu einer höheren Punktzahl.
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b) Anzahl der Referenzen je Referenzgruppe gem. III.1.3)
Eine Referenz eingereicht = 1 Punkt; zwei bis vier Referenzen eingereicht = 2 Punkte; fünf und mehr Referenzen eingereicht = 3 Punkte.
Die erreichten Gesamtpunktzahlen der einzelnen Referenzgruppen für die Vergleichbarkeit und die Anzahl der Referenzen werden jeweils addiert und durch die Anzahl der Referenzgruppen dividiert. Die sich daraus ergebenden Durchschnittswerte für die Vergleichbarkeit und die Anzahl der Referenzen gehen in die Gewichtung ein.
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3. Angaben zur Führungskraft des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft gem. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV.
Gewichtung dieses Kriteriums: 25 v. H.
— Die Führungskraft des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft weist eine Berufserfahrung von
mind. 5 Jahren als Architekt oder Ingenieur bzw. beratender Ingenieur oder vergleichbar vor = 1 Punkt;
sechs bis einschließlich neun Jahren als Architekt oder Ingenieur bzw. beratender Ingenieur oder vergleichbar vor = 2 Punkte;
zehn Jahren und mehr als Architekt oder Ingenieur bzw. beratender Ingenieur oder vergleichbar vor = 3 Punkte.
Bewertet wird nur die Berufserfahrung der von dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft benannten projektverantwortlichen Person.
Erfüllen mehrere Bewerber am Teilnahmewettbewerb gleichermaßen die Anforderungen und übersteigt die Bewerberzahl auch nach der objektiven Auswahl entsprechend der benannten Eignungskriterien die Höchstzahl von fünf Bewerbern, erfolgt die Auswahl unter den verbleibenden gleich geeigneten Bewerbern durch Losentscheid.
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Geforderte Eignungskriterien, die nicht bei den objektiven Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern benannt sind, finden im Rahmen der Auswahl der Bewerber im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs keine Berücksichtigung.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: eingetragener Verein
Kontakt
Kontaktperson: Forschungsverbund Berlin e. V.
Dokumente URL: http://www.fv-berlin.de/download/fmp-01-1401-01/ 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Teilnahmeantrag:
Es sind die unter http://www.fv-berlin.de/download/fmp-01-1401-01/ abrufbaren Vordrucke zu verwenden. Eignungsanforderungen werden im Teilnahmeantrag bzw. dem Vordruck „Eigenerklärung zur Eignung“ konkretisiert. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der Auftraggeber die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung. Der Teilnahmeantrag ist mit „Teilnahmeantrag – nicht öffnen“ zu kennzeichnen und bis zum Ablauf der Frist gemäß IV.2.2) bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle als rechtsverbindlich unterschriebenes Original in einem fest verschlossenem Umschlag in Papierform einzureichen.
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2. Unterlagen:
Die weiteren einzureichenden Unterlagen (Erklärungen und Nachweise) sind mit der entsprechenden Nummer (z. B. III.1.1 (3)) zu kennzeichnen und in der vorgegebenen Reihenfolge dem Teilnahmeantrag beizufügen.
3. Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen:
Die Vergabestelle behält sich vor, nach eigenem Ermessen fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären, § 56 Abs. 2 VgV.
4. Eignungsleihe:
Wird auf andere Unternehmen zum Nachweis der Eignung zurückgegriffen, hat der Bewerber
— die anderen Unternehmen in seinem Teilnahmeantrag zu benennen
— die unter III.1.1) Ziff. 1-3 aufgeführten Unterlagen jeweils auch für den benannten Dritten im Teilnahmeantrag beizubringen
— die unter III.1.1) Ziff. 4-5, III.1.2) und III.1.3) bezeichneten Unterlagen für den Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bewerber auf die Fähigkeit des Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft.
— Nachzuweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel des Dritten tatsächlich zur Verfügung stehen, etwa durch Vorlage entsprechender Verpflichtungserklärungen.
5. Bewerber- und Bietergemeinschaft:
Bei Eingehung einer Bewerbergemeinschaft
— ist eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichnete Bewerbergemeinschaftserklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der Vertreter der Bewerbergemeinschaft benannt und die gesamtschuldnerische Haftung erklärt wird.
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— sind alle unter III.1.1), Ziff 1-3 aufgeführten Erklärungen/Unterlagen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
— sind die unter III.1.1), Ziff. 4-5, III.1.2) und III.1.3) bezeichneten Unterlagen für jedes Mitglied in dem Umfang, in dem die Bewerbergemeinschaft sich auf die Fähigkeiten des Mitglieds zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft, vorzulegen.
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6. Subunternehmer:
Wird nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beabsichtigt, Teile des Auftrages durch Unterauftragnehmer erbringen zu lassen – ohne sich im Teilnahmewettbewerb auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen-, sind die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle die Unterauftragnehmer zu benennen und die Unterlagen gem. III.1.1) Ziff. 1 bis 3 zum Nachweis der Eignung für die Unterauftragnehmer sowie die Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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7. Mindestanforderungen/Bewertung:
Wird ein Eignungskriterium nicht erfüllt, wird der Teilnehmer vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Punkte: Werden zusätzliche Punkte im Rahmen der Eignungsprüfung vergeben, sind die Punkteanzahl und das Kriterium oder die Kriterien ausdrücklich angegeben.
8. Bewerberfragen:
Fragen sind ausschließlich per E-Mail an die unter I.1) angegebene E-Mail-Adresse bis spätestens 10 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später eingehen, nicht zu beantworten.
9. Kosten:
Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren findet nicht statt, § 77 Abs. 1 VgV.
10. Angebotsaufforderung
Nur die ausgewählten Bewerber werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Die Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2016/S 229-417480 (2016-11-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-03-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 539008.69 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-04-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 065-122614
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 229-417480
ABl. S-Ausgabe: 65

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Gebäude Timoféeff-Ressovsky-Haus steht im Eigentum des Landes Berlin. Die vorgesehenen Flächen sollen durch Auszug bzw. hausinternen Umzug zum Sommer 2018 nutzbar sein. Die Umbau- und Ertüchtigungsmaßnahmen betreffen das erste und das dritte Obergeschoss des Gebäudes mit einer Nutzfläche von 1 600 m
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Im zu erbringenden Leistungsumfang enthalten sind alle Planungsaufgaben und Nebenleistungen, die zur sachgerechten und vollständigen Ausführung der dem Auftragnehmer übertragenen Planung erforderlich sind. Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt stufenweise. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht nicht. Weiterführende Informationen sind der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Planungsorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation des Erstangebots
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Gewichtung des Preises: 35 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-03-29 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
§ 135 Abs. 2 GWB
Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2017/S 065-122614 (2017-03-29)