Planungsleistungen Neubau (Anbau) eines Hybrid-OPs

Klinikum Obergöltzsch Rodewisch

Planungsleistungen zum Neubau (Anbau) eines Hybrid-OPs als Erweiterung des bestehenden OP-Trakts.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-06-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-05-06.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-05-06 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-05-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen zum Neubau (Anbau) eines Hybrid-OPs als Erweiterung des bestehenden OP-Trakts.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Vogtlandkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Obergöltzsch Rodewisch
Postanschrift: Stiftstraße 10
Postleitzahl: 08228
Postort: Rodewisch
Kontakt
Internetadresse: http://www.klinikum-obergoeltzsch.de 🌏
E-Mail: s.knuepfer@klinikum-obergoeltzsch.de 📧
Telefon: +49 37443610 📞
Fax: +49 374432907 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-KOR-2016-0001 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-06 📅
Einreichungsfrist: 2016-06-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-11 📅
Datum des Beginns: 2016-11-01 📅
Datum des Endes: 2019-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 090-160063
ABl. S-Ausgabe: 90
Zusätzliche Informationen
1. Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Vergabeverordnung (VgV) und den Vorgaben des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). 2. Die Vergabestelle behält sich – unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes – vor, nicht eingereichte oder unvollständige Unterlagen/Erklärungen nachzufordern. Wird die gesetzte Frist nicht eingehalten, führt dies zum Ausschluss des Angebots. 3. Es wird im Falle der Bildung einer Bietergemeinschaft davon ausgegangen, dass sämtlichen Mitglieder Ihre Kapazitäten uneingeschränkt zur Verfügung stellen. 4. Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen: Wenn Teile des Auftrages an Nachunternehmer vergeben werden, hat der Bieter auf besonderer schriftlicher Anforderung (nicht mit dem Teilnahmeantrag oder mit der Angebotsabgabe) binnen 6 Kalendertagen eine Erklärung der/s Nachunternehmer/s vorzulegen, dass diese Leistung dem Bieter im Auftragsfall uneingeschränkt zur Verfügung gestellt wird. 5. Die Vergabe der Leistung erfolgt gem. den Vergabe- und Vertragsunterlagen und den Bestimmungen der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI) in der Fassung vom 10.7.2013, in Kraft getreten am 17.7.2013. Diese Verordnung regelt die Berechnung der Entgelte für die Grundleistungen der Architekten und Architektinnen und der Ingenieure und Ingenieurinnen (Auftragnehmer oder Auftragnehmerinnen) mit Sitz im Deutschland, soweit die Grundleistungen durch diese Verordnung erfasst und von Deutschland aus erbracht werden.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber vergibt die Generalplanungsleistungen zur Planung und Ausstattung eines Hybrid-OPs als Anbau an ein Bestandsgebäude zur Erweiterung des bestehenden OP-Trakts.
Die Teilprojekte liegen innerhalb eines zusammenhängenden Planungsgebietes und werden als interdisziplinäre Leistung eines Generalplaners ausgelobt. Gesucht wird ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft für folgende Planungsleistungen, gem. HOAI:
— Objektplanung, LPH 3-8, § 34 HOAI 2013,
— Tragwerksplanung, LPH 3-6, § 51 HOAI 2013,
— Technische Ausrüstung, LPH 3-8, § 55 HOAI 2013, inkl. Fachplanung Medizintechnik.
Die Leistungsphase 3 wurde bereits teilweise erbracht.
Die im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bieter werden in der 2.Stufe zu einem Verhandlungsgespräch eingeladen.
Der Neubau des Hybrid-OP erfolgt als Anbau im Süd-Osten an das Gebäude Haus IV. Der Routinebetrieb in der OP-Abteilung wie auch in der Radiologischen Abteilung muss während der Bauphase aufrechterhalten werden.
Um den täglichen Krankenhausbetrieb so gering wie möglich zu belasten, soll das Obergeschoß des Anbaus in vorgefertigten Raummodulen erstellt werden. In dieser Ebene werden der Hybrid-OP mit Technik- und Schaltraum installiert sowie ein Einleitungsraum und Lagerräume für Geräte und medizinische Verbrauchsgüter vorgehalten.
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Das Erdgeschoß wird in konventioneller Stahlbetonbauweise errichtet. Hier wird die erforderliche Technische Gebäudeausstattung, insbesondere Lüftungs- und Klimatechnik, aufgestellt.
BGF des Hybrid-OP-Anbaus: ca. 262 m
Alle angrenzenden Gebäudebereiche werden während der Baumaßnahmen in Betrieb bleiben.
Alle relevanten Planungsunterlagen (Bestandspläne, Beschreibungen, Raumprogramm, Fotos usw.) werden vom AG an die für die 2. Stufe ausgewählten Büros versandt.
Beauftragung der Generalplanerleistungen mit Architekten- und Ingenieurleistungen nach HOAI.
Architektenleistungen zur Erstellung eines Gebäudes entsprechend dem Leistungsbild Objektplanung Gebäude nach § 34 HOAI, Leistungsphase anteilig 3, 4-8.
Ingenieurleistungen zur Integrierung der Technik eines Hybrid-OP in das geplante Gebäude entsprechend dem Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung nach § 55 HOAI, Leistungsphase anteilig 3, 4-8.
Ingenieurleistungen Tragwerkplanung nach § 51 HOAI, Leistungsphase anteilig 3, 4-6.
Der Auftraggeber behält sich den stufenweisen Abruf der Leistungen vor.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 3 235 000 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der Planungsleistungen ausdrücklich vor. Siehe II.2.4).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Beschreibung des Firmenprofils (auch von der auftragsausführenden/vertragsschließenden Niederlassung) in geeigneter Weise, s. Anlage Bewerbungsbogen.
2) Aktueller Handelsregisterauszug bzw. bei Einzelkaufleuten, GbR oder sonstigen nicht im Handelsregister Eingetragenen die Gewerbeanmeldung.
3) Angaben zur Eignung/Zuverlässigkeit gem. § 42 – § 51 VgV, s. Anlage Bewerbungsbogen.
4) Eigenerklärung, dass mögliche Ausschlussgründe nach § 42 – § 51 VgV nicht vorliegen, s. Anlage Bewerbungsbogen.
5) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Architekt bzw. Ingenieur zu tragen oder in Deutschland unter dieser Bezeichnung tätig zu werden. Beizufügen ist eine Kopie der letzten Beitragsrechnung oder die Kopie einer Bescheinigung der jeweiligen Kammer, die nicht älter als zwei Jahre ist. Als Stichtag dient der Tag der Bekanntmachung. s. Anlage Bewerbungsbogen.
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6) Nachweis des Bewerbers über eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckung in Höhe von 2.500.000 EUR für Personen- und 2 500 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherers oder Kreditinstituts. Ein Nachweis über die geforderte Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung für den Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen, eine Eigenerklärung, des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft ist nicht ausreichend. Bei Arbeitsgemeinschaften/Bewerbergemeinschaften ist der Versicherungsschutz zwingend in voller Höhe auf alle Mitglieder nachzuweisen.
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7) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren. s. Anlage Bewerbungsbogen.
8) Eigenerklärung über die Bürogröße (Anzahl der Mitarbeiter mit Diplom oder gleichwertigem Abschluss) des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren und zur Entfernung zur Baustelle. s. Anlage Bewerbungsbogen 9) Nachweis der Erfahrung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft in der Generalplanung für vergleichbare Gebäude.
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10) Eigenerklärung zur ausreichenden Verfügbarkeit des für die Leistungserbringung erforderlichen Personals. s. Anlage Bewerbungsbogen
11) Nachweis der Erfahrung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über eine realisierte Planung für vergleichbare OP-Bereiche, insbesondere von Hybrid-OP's, s. Anlage Bewerbungsbogen
(3 Büroreferenzen sowie Referenzen des Projektleiters und stellvertretenden Projektleiters)
12) Berufliche Qualifikation des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters sind durch Studiennachweise und gemeinsame Referenzen oder ähnliches zu belegen.
Hinweise: Alle Angaben sind jeweils auf DIN A 4 Seiten einzureichen. Es sind die Bewerbungsformulare zu verwenden, die mit der Bekanntmachung auf dem Vergabeportal www.evergabe.de hochgeladen wurden. Alle Nachweise und Erklärungen sind in deutscher Sprache abzufassen. Anderssprachigen Dokumenten muss eine Übersetzung beigefügt werden (Eigenübersetzung ist ausreichend).
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Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Nachweise für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Ferner hat die Bewerbergemeinschaft dem Antrag auf Teilnahme eine Erklärung beizulegen, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und dieser die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder im Auftragsfall als Gesamtschuldner haften (Bewerbergemeinschaftserklärung).
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Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerber-/Bietergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmen zu erbringenden Leistungen nach Art und Umfang mit dem Teilnahmeantrag zu benennen (§ 47 VgV). Der Auftraggeber behält sich vor, bei Angabe eines hohen Nachunternehmeranteils weitergehende Eignungsnachweise für die Nachunternehmerebene im Wege der Aufklärung anzufordern.
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Hinweis: Mehrfachbewerbungen von Unternehmen z. B. als Einzelbewerber und als Mitglied von Bewerbergemeinschaften sind unzulässig, wenn und soweit diese zu einer vergaberechtlich unzulässigen Wettbewerbsverzerrung führen. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind ohne weitere Prüfung der Wettbewerbsverzerrung Bewerber, die als Einzelner und/oder Mitglied einer Bietergemeinschaft mehrere Bewerbungen einreichen oder am Tag der Bekanntmachung angestellter oder freier Mitarbeiter eines Bieters/eines Mitglieds einer Bietergemeinschaft sind. Das gilt auch für Nachunternehmer/Subplaner/Fachplaner.
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Von der Teilnahme ausgeschlossen werden können Bewerber, deren Bewerbungsunterlagen unvollständig vorliegen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Für den fristgerechten Eingang (vgl. Punkt IV.2.2)) ist der Bewerber verantwortlich. Es gilt der Posteingang bei der unter Punkt I.1) genannten Stelle. Digitale Angebote sind nicht zugelassen.
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Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Siehe III.1.1).
Technische und berufliche Fähigkeiten: Siehe III.1.1).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Das Verfahren nach VgV richtet sich an Architekten und Ingenieure.
Teilnahmeberechtigt sind im Zulassungsbereich ansässige natürliche Personen, die am Tag der Bekanntmachung
1. zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Ingenieur berechtigt sind und Mitglied der jeweiligen Kammer in Deutschland sind oder
2. die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Ingenieur haben und ihren Geschäftssitz/Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet oder in einem sonstigen Drittstaat haben, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO-Dienstleistungsabkommens ist, oder
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3. zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Ingenieur nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaats berechtigt und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind.
4. Ist die Berufsbezeichnung nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie.
5. Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn zu ihrem Geschäftszweck die Erbringung von Planungsleistungen gehört, die der Planungsaufgabe entsprechen und die in der Gesellschaft tätigen Entwurfsverfasser die in Absatz 1 genannten Anforderungen erfüllen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Als Sicherheit wird von jeder Zahlung jeweils 5 v. H. bis zu einer Höhe von 5 v. H. des tatsächlichen Gesamthonorars vom AG einbehalten. Der AN kann stattdessen auch eine Bankbürgschaft stellen.
Vertragsstrafe
Werden die Vertragstermine, schriftlich festgelegte Termine aus einem vom Auftragnehmer zu vertretenden Grund überschritten, hat der Auftraggeber für jeden Werktag der Fristüberschreitung Anspruch auf eine Vertragsstrafe iHv 0,1 % der Netto-
Auftragssumme, insgesamt jedoch maximal 5 % der Netto-Auftragssumme.
Sobald der Auftragnehmer bzgl. eines Vertragstermins bereits in Verzug geraten ist, wird diese Vertragsstrafe bei der Überschreitung weiterer Vertragstermine nur verwirkt, wenn insoweit zusätzlicher bzw. neuer Verzug des Auftragnehmers eingetreten ist. Schadensersatzansprüche und sonstige Ansprüche des Auftraggebers bleiben unberührt. Die Vertragsstrafe wird jedoch auf Schadensersatzansprüche angerechnet. Der Vertragsstrafenanspruch muss nicht bei der Abnahme vorbehalten werden, sondern kann bis zur Schlusszahlung auf die Schlussrechnung geltend gemacht werden.
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Bewerbergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch. Sie haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter aufgezeigt ist, der die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
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Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der vorzulegenden Erklärungen und Nachweise gemäß Ziffer III.1.1) anhand objektiver Kriterien. Die detaillierte Bewertungsmatrix mit Angabe über die Verteilung der Punkte und Gewichtung der einzelnen Eignungskriterien ist den Bewerbungsunterlagen beigefügt.
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Zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren für den Hybrid-OP werden aus den eingegangenen Bewerbungen mindestens 3 und höchstens 5 geeignete Teilnehmer ausgewählt (höchste Punkzahlen aus der Bewertungsmatrix). Bei gleicher Gesamtpunktzahl wird die Auswahl durch Losentscheid getroffen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-06-24 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Krankenhaus
Kontakt
Kontaktperson: Angebotssammelstelle
Internetadresse: www.klinikum-obergoeltzsch.de 🌏
Dokumente URL: https://www.deutsches-ausschreibungsblatt.de/VN/X-KOR-2016-0001 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Das Vergabeverfahren erfolgt nach der Vergabeverordnung (VgV) und den Vorgaben des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
2. Die Vergabestelle behält sich – unter Wahrung des Gleichbehandlungsgrundsatzes – vor, nicht eingereichte oder unvollständige Unterlagen/Erklärungen nachzufordern. Wird die gesetzte Frist nicht eingehalten, führt dies zum Ausschluss des Angebots.
3. Es wird im Falle der Bildung einer Bietergemeinschaft davon ausgegangen, dass sämtlichen Mitglieder Ihre Kapazitäten uneingeschränkt zur Verfügung stellen.
4. Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen: Wenn Teile des Auftrages an Nachunternehmer vergeben werden, hat der Bieter auf besonderer schriftlicher Anforderung (nicht mit dem Teilnahmeantrag oder mit der Angebotsabgabe) binnen 6 Kalendertagen eine Erklärung der/s Nachunternehmer/s vorzulegen, dass diese Leistung dem Bieter im Auftragsfall uneingeschränkt zur Verfügung gestellt wird.
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5. Die Vergabe der Leistung erfolgt gem. den Vergabe- und Vertragsunterlagen und den Bestimmungen der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI) in der Fassung vom 10.7.2013, in Kraft getreten am 17.7.2013. Diese Verordnung regelt die Berechnung der Entgelte für die Grundleistungen der Architekten und Architektinnen und der Ingenieure und Ingenieurinnen (Auftragnehmer oder Auftragnehmerinnen) mit Sitz im Deutschland, soweit die Grundleistungen durch diese Verordnung erfasst und von Deutschland aus erbracht werden.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: PF 10 13 64
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04013
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419773800 📞
E-Mail: wiltrud.kadenbach@lds.sachsen.de 📧
Fax: +49 3419771049 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2016/S 090-160063 (2016-05-06)