Planungsleistungen zur Ertüchtigung und Umbau der U-Bahn-Haltestelle Sengelmannstraße (SE) für die U5

Hamburger Hochbahn AG

Der Senat beabsichtigt, das U-Bahnnetz so zu erweitern, dass es auf Jahrzehnte die Stadt attraktiver und lebenswerter macht.
Die Hamburger Hochbahn AG hat die ersten Planungsschritte als städtisches U-Bahn-Verkehrsunternehmen im Interesse der Stadt übernommen (siehe Senatsdrucksachen 20/13739 und 21/1736, abrufbar unter https://www.buergerschaft-hh.de/parldok/).
Im Rahmen einer Konzeptstudie hat die Hamburger Hochbahn AG städtebaulich, verkehrlich, betrieblich und wirtschaftlich sinnvolle U-Bahn-Erweiterungen entwickelt.
Die Neubaustrecke (zukünftige U5) beginnt in der City Nord, verläuft über die Haltestelle Sengelmannstraße (Verknüpfung mit dem Bestandsnetz) und weiter durch die Stadtteile Barmbek-Nord und Steilshoop bis zum Bereich Bramfeld. Im Bereich Sengelmannstraße ist zudem eine Ausfädelung zu einer Abstellanlage/(Betriebs-) werkstatt geplant.
Neben geplanten fünf unterirdischen Neubau-Haltestellen soll die U-Bahn-Haltestelle Sengelmannstraße als einzige oberirdische Bestandshaltestelle den Übergang zwischen der Neubaulinie U5 im automatisierten Betrieb und der bereits bestehenden Linie U1 abwickeln.
Die U-Bahn-Haltestelle Sengelmannstraße befindet sich im Bezirk Hamburg-Nord im Stadtteil Alsterdorf. Die Haltestelle wurde von 1973-1975 errichtet und besteht aus zwei auf dem Bahndamm angeordneten Bahnsteigen, sowie einer darunterliegenden Schalterhalle mit Nebenräumen und der Haltestellenmeisterei SE.
Ein öffentlicher Durchgangstunnel verbindet die südlich angrenzende City-Nord sowie ein nördlich angrenzendes Wohngebiet und das Ev. Krankenhaus Alsterdorf (EKA) mit der Schalterhalle.
Im nördlichen Bereich ist eine Stützwand in Verlängerung zur Haltestellenmeisterei unterhalb des Bahndamms als Begrenzung zum angrenzenden Weg „Maiglöckchenstieg“ angeordnet.
Auf der südlichen Seite grenzt desweiteren die Endhaltestelle der Buslinie 118 an.
In Betrieb (Linie U1) befindet sich nur der südliche Bahnsteig. Dieser wird über die Schalterhalle mit zwei Mitteltreppen erschlossen. Neben der westlichen Treppe ist eine Fahrtreppe, neben der östlichen Treppe ein Schrägaufzug angeordnet. Der Schrägaufzug wurde zu Lasten einer bestehenden Fahrtreppe nachträglich im Jahr 1993 eingebaut. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte im Rahmen des Barrierefreien Ausbaus auch die Vollerhöhung des Bahnsteiges auf 98 cm. Auf dem Bahnsteig befindet sich im mittleren Bereich eine Überdachung. Desweiteren gibt es am westlichen Ende einen Trennschalterraum. Unterhalb des Daches befindet sich Wartehäuschen, sowie zwischen den Treppen ein weiteres Bauwerk mit von der Hochbahn genutzten Nebenräumen.
Der nördliche Bahnsteig wurde zwar in den Jahren 1973-75 zusammen mit der Haltestelle errichtet, jedoch nie in Betrieb genommen. Er besitzt ebenso, wie der südliche Bahnsteig zwei Mitteltreppen zur Erschliessung. Die Treppen sind jedoch mittels einer provisorischen Überdachung verschlossen worden. Eine in der Schalterhalle eingezogene Wand verhindert den unbefugten Zugang.
Im Rahmen einer vorab zur Planung separat beauftragten und mit Planungsbeginn abgeschlossenen Objektbezogenen Schadensanalyse (OSA) werden die Erhaltungszustände der vorhandenen Bausubstanz festgestellt und Aussagen über notwendige Maßnahmen getroffen. Die OSA wird dem Auftragnehmer bei Auftragserteilung zur Verfügung gestellt.
Bestandteile der Planungsaufgabe sind daher die erkannten notwendigen Maßnahmen in Kombination der im Rahmen der Anbindung der Neubaulinie U5 notwendigen Maßnahmen. Dies betrifft ebenso Instandhaltungsmaßnahmen wie auch (Teil-) Neubauten einzelner Bereiche (z. B. Bahnsteige und Überdachungen), das Herstellen der Barrierefreiheit (Integration von Aufzügen) sowie die Integration vorgegebener Automatisierungstechnik (Bahnsteigtüren). Die genannten Teilbereiche sind in einem schlüssigen gestalterischen und funktionalen Gesamtkonzept zu bündeln.
Die Umsetzung der Maßnahme ist dabei im laufenden Betrieb und nur partiell in Sperrpausen durchzuführen. Die Planung hat entsprechend zu erfolgen. Schnittstellen mit dem Projekt „U5“ sind entsprechend zu berücksichtigen.
Der vorgesehene Kostenrahmen für die Baumaßnahme beträgt 10 000 000 EUR. Hiervon entfallen
ca. 6 000 000 EUR auf Baukosten und ca. 4 000 000 EUR auf technische Anlagen.

Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-12-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-10-31.

Wer?

Wie?

Wo?

Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-10-31 Auftragsbekanntmachung
2017-05-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-05-02)
Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Hamburger Hochbahn AG
Postanschrift: Steinstraße 20
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20095
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Olaf Kuchel
E-Mail: olaf.kuchel@hochbahn.de 📧
Fax: +49 4032882135 📠
Region: Hamburg 🏙️
URL: http://www.hochbahn.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: https://www.hochbahn.de/hochbahn/hamburg/de/Home/Unternehmen/Lieferantenbereich/Aktuelle%20Ausschreibungen 🌏

Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel:
“Planungsleistungen zur Ertüchtigung und Umbau der U-Bahn-Haltestelle Sengelmannstraße (SE) für die U5. U-Bahn-Haltestelle Sengelmannstraße - Teilneu- und Umbau U5”    Mehr anzeigen
Produkte/Dienstleistungen: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau 📦
Kurze Beschreibung:
“Die Hamburger Hochbahn AG beabsichtigt eine stufenweise Vergabe der erforderlichen Architekten- u. Ingenieurleistungen für den Neu- und Umbau der...”    Mehr anzeigen

1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen 📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Ort der Leistung: Hamburg 🏙️
Beschreibung der Beschaffung:
“Architekten- und Ingenieurleistungen (Generalplanerleistungen oder Arbeits-/Bietergemeinschaften) für die Ertüchtigung und den Umbau der U-Bahn-Haltestelle...”    Mehr anzeigen
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen: Eine stufenweise Beauftragung ist vorgesehen.

Verfahren
Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2016/S 213-389138

Auftragsvergabe

1️⃣
Vertragsnummer: 911-4553872
Titel:
“Planungsleistungen zur Ertüchtigung und Umbau der U-Bahn-Haltestelle Sengelmannstraße (SE) für die U5”
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-04-12 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Finanzbehörde Hamburg
Postanschrift: Große Bleichen 27
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4042823-1816-1448 📞
Fax: +49 4042823-2020 📠
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Europäische Kommission, Generaldirektion Wettbewerb
Postanschrift: Rue de Loi
Postort: Brüssel
Postleitzahl: 1048
Land: Belgien 🇧🇪
Telefon: +32 2991111 📞
Fax: +32 2950138 📠
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Nach § 101b Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30...”    Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer bei der Finanzbehörde Hamburg
Postanschrift: Rödingsmarkt 1
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20459
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4042823-1816-1448 📞
Fax: +49 4042823-2020 📠
Quelle: OJS 2017/S 086-168453 (2017-05-02)