Planungsleistungen zur Sanierung der Hafenspundwände des Rheinhafens in Koblenz

Stadtwerke Koblenz GmbH

Die Stadtwerke Koblenz GmbH beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen für die Sanierung der Hafenspundwände des Rheinhafens Koblenz, da die Restdicken der Spundwände nicht mehr ausreichend sind. Die Sanierung der Spundwände soll im laufenden Hafenbetrieb erfolgen. Die Spundwände erstrecken sich am Ostufer über eine Länge von ca. 640 m, am Westufer über eine Länge von ca. 740 m, am Nordufer über eine Länge von ca. 130 m und im Bereich der Hafeneinfahrt über eine Länge von ca. 165 m zwischen Hafeneinfahrt und Ostufer sowie ca. 105 m zwischen Hafeneinfahrt und Nordufer. Die Tiefe des Hafenbeckens beträgt ca. 7 m ab der Oberkante der Bermen. Der Abstand zwischen Ost- und Westufer beträgt ca. 98 m. Die Hafeneinfahrt soll für eine erleichterte Schiffein- und Ausfahrt modifiziert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-12-27. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-11-25.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-11-25 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-11-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Die Stadtwerke Koblenz GmbH beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen für die Sanierung der Hafenspundwände des Rheinhafens Koblenz, da die Restdicken der Spundwände nicht mehr ausreichend sind. Die Sanierung der Spundwände soll im laufenden Hafenbetrieb erfolgen. Die Spundwände erstrecken sich am Ostufer über eine Länge von ca. 640 m, am Westufer über eine Länge von ca. 740 m, am Nordufer über eine Länge von ca. 130 m und im Bereich der Hafeneinfahrt über eine Länge von ca. 165 m zwischen Hafeneinfahrt und Ostufer sowie ca. 105 m zwischen Hafeneinfahrt und Nordufer. Die Tiefe des Hafenbeckens beträgt ca. 7 m ab der Oberkante der Bermen. Der Abstand zwischen Ost- und Westufer beträgt ca. 98 m. Die Hafeneinfahrt soll für eine erleichterte Schiffein- und Ausfahrt modifiziert werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Koblenz 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Koblenz GmbH
Postanschrift: Peter-Altmeier-Ufer 50
Postleitzahl: 56068
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-koblenz.de 🌏
E-Mail: swk@stadtwerke-koblenz.de 📧
URL der Dokumente: http://www.subreport.de/E74199752 🌏
URL der Teilnahme: http://www.subreport.de/E74199752 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-25 📅
Einreichungsfrist: 2016-12-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-30 📅
Datum des Beginns: 2017-03-01 📅
Datum des Endes: 2020-03-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 231-421007
ABl. S-Ausgabe: 231
Zusätzliche Informationen
1. Die Stadtwerke Koblenz GmbH hat bereits eine erste Zustandsbeurteilung der zu sanierenden Spundwände nebst 4 alternativer Sanierungsvorschläge erstellen lassen, die allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Die Zustandsbeurteilung der Hartwig & Partner GmbH vom 30.6.2016, der zugehörige Tauchbericht der Tauchbetrieb Helgoland und die Statik sind unter www.webeler-rechtsanwaelte.de abrufbar. 2. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder E-Mail) des Bewerbers oder – im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft – über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Partners der Arbeits-/Bietergemeinschaft. 3. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen zwingend innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch über www.subreport.de/E74199752 oder schriftlich in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.3) genannten Anschrift einzureichen. 4. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.3.2) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax bearbeitet. Rückfragen können bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge gestellt werden. 5. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB wird ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer verwendet. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus Architekturbüros erfolgt die Korrespondenz mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Partners der Arbeits-/Bietergemeinschaft. 6. Voraussichtlicher Terminrahmen: Schlusstermin Eingang Teilnahmeanträge: 27.12.2016, 12:00, Bearbeitungszeitraum Vergabestelle KW 52/16 – 03/2017, Aufforderung zur Abgabe eines Angebots: KW 04/2017, Bearbeitungszeitraum Teilnehmer: KW 04/2017-08/2017, Bearbeitungszeitraum Vergabestelle: KW 08/2017-10/2017, Vergabegespräche: KW 11/2017-12/2017.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 12 000 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Gegenstand der Ausschreibung sind die Objektplanung für die Sanierung der Spundwände (Leistungsphasen 1-9 i.S.d. §§ 41, 43 i. V. m. Anlage 12 HOAI) sowie die hierfür erforderlichen Tragwerksplanungsleistungen (Leistungsphasen 1-6 i. S. d. §§ 49, 51 i. V. m. Anlage 14 HOAI). Die Leistung umfasst die Durchführung einer geotechnischen Untersuchung in der Leistungsphase 2. Die Leistung umfasst weiter das Anfertigen einer vergleichenden Nutzen-Kosten-Untersuchung zu bereits vorliegenden Sanierungsvarianten, ermittelt durch die Hartwig & Partner GmbH.
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Die Sanierung der Spundwände soll in 3 Bauabschnitten erfolgen, wobei das Westufer den Bauabschnitt 1, das Ostufer den Bauabschnitt 2 und die Hafeneinfahrt sowie das Nordufer den Bauabschnitt 3 bilden sollen. Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt.
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In der 1. Stufe sollen zunächst für die Bauabschnitte 1 – 3 die Leistungsphasen 1 – 2 (Grundlagenermittlung und Vorplanung) beauftragt werden, einschließlich der Durchführung der geotechnischen Untersuchung und der Anfertigung der vergleichenden Nutzen-Kosten-Untersuchung. In der 2. Stufe soll für die Bauabschnitte 1 – 3 die Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung) beauftragt werden.
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In der 3. Stufe soll für den Bauabschnitt 1 die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) beauftragt werden. In der 4. Stufe soll für den Bauabschnitt 1 die Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) beauftragt werden. In der 5. Stufe sollen für den Bauabschnitt 1 die Leistungsphasen 6 – 9 (Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Bauoberleitung, Objektbetreuung) beauftragt werden.
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In der 6. Stufe soll für den Bauabschnitt 2 die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) beauftragt werden. In der 7. Stufe soll für den Bauabschnitt 2 die Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) beauftragt werden. In der 8. Stufe sollen für den Bauabschnitt 2 die Leistungsphasen 6 – 9 (Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Bauoberleitung, Objektbetreuung) beauftragt werden.
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In der 9. Stufe soll für den Bauabschnitt 3 die Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) beauftragt werden. In der 10. Stufe soll für den Bauabschnitt 3 die Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) beauftragt werden. In der 11. Stufe sollen für den Bauabschnitt 3 die Leistungsphasen 6 – 9 (Vorbereitung der Vergabe, Mitwirkung bei der Vergabe, Bauoberleitung, Objektbetreuung) beauftragt werden.
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Ab der 4.Stufe sollen die Leistungen der Sicherheitskoordination mit beauftragt werden.
Die Leistungen ab der 2. Stufe werden optional ausgeschrieben. Auf die Beauftragung der Leistungen ab der 2. Stufe besteht kein Rechtsanspruch.
Beschreibung der Optionen:
Die über die Stufe 1 (Vorplanung und Grundlagenermittlung) hinausgehenden Leistungen werden optional beauftragt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Koblenz.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.
2. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist.
3. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung § 123 GWB begründet sind.
4. Schriftliche Erklärung des Bewerbers, dass durch die Person oder das Verhalten des Bewerbers oder dem Bewerber zuzurechnender Personen keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV in Verbindung § 124 GWB begründet sind.
5. Ist der Bewerber eine juristische Person, hat er mit seinem Teilnahmeantrag einen Handelsregisterauszug oder den Rechtsvorschriften seines Heimatstaates entsprechenden Nachweis vorzulegen.
6. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte gemäß vorstehenden Ziffern 1 bis 5 für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen auch von Dritten abzugeben.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Planungsleistungen, die mit der ausgeschriebenen Planungsleistung vergleichbar sind, in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV).
2. Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient und ihm die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV).
3. Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will.
4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären. Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben.
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Mindeststandards:
Der Bewerber muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssumme für Personenschäden mindestens 2 000 000 EUR und zusätzlich für sonstige Sach- und Vermögensschäden mindestens 1 500 000 EUR beträgt (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV).
Dies ist durch eine Bescheinigung über die Haftpflicht- oder durch eine Exzedentenversicherung nachzuweisen. Die geforderten Nachweise sind schriftlich einzureichen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Tabellarische Liste, in der die zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich und unter Angabe der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung genannt werden, die auf Verlangen durch Vorlage von Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweisen oder sonstigen vergleichbaren Belegen nachzuweisen ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV).
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2. Erläuterung zur Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung innerhalb der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Ingenieure, Techniker etc.) (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV).
3. Erläuterung der technischen Büroausstattung des Bewerbers mit Nennung und detaillierter Beschreibung der mindestens verwendeten Software für den Datenaustausch und die Datensicherung (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).
4. Die vorgenannten Auskünfte sind mit dem Teilnahmeantrag schriftlich zu erklären.
5. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die vorgenannten Auskünfte auf Verlangen der Vergabestelle auch von Dritten abzugeben. Die geforderten Auskünfte sind schriftlich einzureichen.
6. Wünschenswert ist eine besondere Erfahrung des Bewerbers mit der Planung der Sanierung oder des Neubaus von Spundwänden für Hafenbecken im laufenden Betrieb, die der Bewerber in den letzten 5 Jahren vor Veröffentlichung dieser Bekanntmachung gesammelt hat. Zum Nachweis dieser besonderen Erfahrung soll der Bewerber die von ihm geplanten Vorhaben kurz beschreiben (maximal 3 DIN-A 4 Seiten) unter Angabe der Person des Auftraggebers, Beschreibung der Baumaßnahme, Beschreibung von Art und Umfang der erbrachten Planungsleistungen und der Person des Projektleiters. Es wird darauf hingewiesen, dass diese besondere Erfahrung keine Mindestanforderung für die Wertung des Teilnahmeantrages ist.
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Mindeststandards:
1. Der Bewerber muss hinsichtlich der Bürogröße neben der Person des Planers mindestens über einen Vertreter mit vergleichbaren beruflichen Qualifikationen verfügen.
2. Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung des Baus oder der Sanierung von Spundwänden in wasserberührten Baugruben oder Hafenbecken nachzuweisen. Er hat hierfür mit dem Teilnahmeantrag mindestens 2 Referenzen nachzuweisen, bei denen er Planungsleistungen für die Errichtung oder Sanierung von Spundwänden in wasserberührten Baugruben, Hafenbecken oder vergleichbaren Anlagen im Sinne von §§ 41, 43 HOAI, Leistungsphasen 2-8, erbracht hat, bei denen die Baukosten der Spundwand mindestens 3 000 000 EUR (netto) betragen haben. Bei den Referenzen muss die Leistungsphase 8 (Bauoberleitung) innerhalb der letzten 5 Jahre vor Veröffentlichung dieser Bekanntmachung abgeschlossen worden sein.
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3. Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit Tragwerksplanungsleistungen für Spundwände oder vergleichbare Stützbauwerke nachzuweisen. Er hat hierfür mit dem Teilnahmeantrag mindestens 2 Referenzen nachzuweisen, bei denen er Planungsleistungen für Spundwände oder vergleichbare Stützbauwerke im Sinne von §§ 49, 51 HOAI, Leistungsphasen 2-6 erbracht hat, bei denen die Baukosten der Spundwand oder des Stützbauwerks mindestens 3 000 000 EUR (netto) betragen haben. Bei den Referenzen muss die Leistungsphase 6 (Vorbereitung der Vergabe) innerhalb der letzten 5 Jahre vor Veröffentlichung dieser Bekanntmachung abgeschlossen worden sein.
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4. Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit Baugrunduntersuchungen nebst Gründungsempfehlungen für Spundwände oder vergleichbare Stützbauwerke nachzuweisen. Er hat hierfür mit dem Teilnahmeantrag mindestens 2 Referenzen nachzuweisen, bei denen er Baugrunduntersuchungen nebst Gründungsempfehlungen für Spundwände oder vergleichbare Stützbauwerke im Sinne von §§ 49, 51 HOAI, Leistungsphasen 2-6 erbracht hat, bei denen die Baukosten der Spundwand oder des Stützbauwerks mindestens 2 000 000 EUR (netto) betragen haben. Bei den Referenzen muss die Gründungsempfehlung innerhalb der letzten 5 Jahren vor Veröffentlichung dieser Bekanntmachung abgeschlossen worden sein.
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5. Zu allen Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten des Referenzgebers mitzuteilen. Der Bewerber hat für die jeweilige Referenz eine kurze Beschreibung der Maßnahme in Wort und Bild zu machen, einschließlich der Angabe der anrechenbaren Kosten, der erbrachten Leistungsphasen und des Leistungszeitraums (max. 3 DIN A4- Seiten einschließlich Abbildungen und Plandarstellungen).
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Zugelassen ist, wer nach den Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome, berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekt oder Ingenieur benennen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 8
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Objekt- und Tragwerksplanungsleistungen anhand der eingereichten Referenzen, die die genannten Mindestanforderungen erfüllen (25 %).
2. Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (25 %).
3. Gesammelte Berufserfahrung der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen anhand der eingereichten Referenzen, die die Mindestanforderungen erfüllen (20 %).
4. Erfahrung des Bewerbers mit der Sanierung oder dem Neubau von Spundwänden von Hafenbecken, die im Betrieb der Hafenanlagen umgesetzt worden (30 %).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2017-01-23 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2017-04-28 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke
Kontakt
Internetadresse: www.stadtwerke-koblenz.de 🌏
Dokumente URL: www.subreport.de/E74199752 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Webeler Rechtsanwälte
Postanschrift: Löhrstraße 99
Telefon: +49 261/9886620 📞
E-Mail: t.frank@webeler-rechtsanwaelte.de 📧
Fax: +49 261/98866220 📠
Land: Koblenz 🏙️
Internetadresse: www.webeler-rechtsanwaelte.de 🌏
URL der Teilnahme: www.subreport.de/E74199752 🌏
URL der Dokumente: www.subreport.de/E74199752 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die Stadtwerke Koblenz GmbH hat bereits eine erste Zustandsbeurteilung der zu sanierenden Spundwände nebst 4 alternativer Sanierungsvorschläge erstellen lassen, die allerdings keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Die Zustandsbeurteilung der Hartwig & Partner GmbH vom 30.6.2016, der zugehörige Tauchbericht der Tauchbetrieb Helgoland und die Statik sind unter www.webeler-rechtsanwaelte.de abrufbar.
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2. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder E-Mail) des Bewerbers oder – im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft – über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Partners der Arbeits-/Bietergemeinschaft.
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3. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen zwingend innerhalb der Teilnahmefrist elektronisch über www.subreport.de/E74199752 oder schriftlich in einem verschlossenen Umschlag bei der unter I.3) genannten Anschrift einzureichen.
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4. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per E-Mail oder Fax an die unter I.3.2) genannte Kontaktstelle entgegengenommen und ebenso nur schriftlich per E-Mail oder Fax bearbeitet. Rückfragen können bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge gestellt werden.
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5. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 134 GWB wird ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer verwendet. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus Architekturbüros erfolgt die Korrespondenz mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Partners der Arbeits-/Bietergemeinschaft.
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6. Voraussichtlicher Terminrahmen: Schlusstermin Eingang Teilnahmeanträge: 27.12.2016, 12:00, Bearbeitungszeitraum Vergabestelle KW 52/16 – 03/2017, Aufforderung zur Abgabe eines Angebots: KW 04/2017, Bearbeitungszeitraum Teilnehmer: KW 04/2017-08/2017, Bearbeitungszeitraum Vergabestelle: KW 08/2017-10/2017, Vergabegespräche: KW 11/2017-12/2017.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Postanschrift: Stiftstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de 📧
Fax: +49 6131/162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es wird darauf hingewiesen, dass ein Vergabenachprüfverfahren nach dem GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) nur auf Antrag bei der Vergabekammer eingeleitet wird. Der Antrag ist unzulässig soweit:
— der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 231-421007 (2016-11-25)