Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihrem Netzgebiet. Voraussichtlicher Umstellungszeitpunkt ist nach diesseitigem Stand April 2021. Insgesamt sollen hierbei mit ca. 19 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte), geschätzte 24 500 Gasgeräte bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,25 umgestellt werden. Als Beginn der Tätigkeit für das Projektmanagement ist zunächst der Januar 2017 angenommen und umfasst den gesamten Zeitraum bis Abschluss der kompletten Anpasszungsmaßnahmen voraussichtlich zum Ende Juni 2021. Bei der Auftragsdurchführung muss die tatsächliche Anzahl der Gasgeräte erhoben und angepasst werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-11-16.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-10-19.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-10-19) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Erdgas
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihrem Netzgebiet. Voraussichtlicher Umstellungszeitpunkt ist nach diesseitigem Stand April 2021. Insgesamt sollen hierbei mit ca. 19 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte), geschätzte 24 500 Gasgeräte bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,25 umgestellt werden.
Als Beginn der Tätigkeit für das Projektmanagement ist zunächst der Januar 2017 angenommen und umfasst den gesamten Zeitraum bis Abschluss der kompletten Anpasszungsmaßnahmen voraussichtlich zum Ende Juni 2021.
Bei der Auftragsdurchführung muss die tatsächliche Anzahl der Gasgeräte erhoben und angepasst werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2).
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihrem Netzgebiet. Voraussichtlicher Umstellungszeitpunkt ist nach diesseitigem Stand April 2021. Insgesamt sollen hierbei mit ca. 19 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte), geschätzte 24 500 Gasgeräte bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,25 umgestellt werden.
Als Beginn der Tätigkeit für das Projektmanagement ist zunächst der Januar 2017 angenommen und umfasst den gesamten Zeitraum bis Abschluss der kompletten Anpasszungsmaßnahmen voraussichtlich zum Ende Juni 2021.
Bei der Auftragsdurchführung muss die tatsächliche Anzahl der Gasgeräte erhoben und angepasst werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Erdgas📦
Zusätzlicher CPV-Code: Erdgas📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland
🏙️ Nordrhein-Westfalen
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Troisdorf GmbH
Postanschrift: Poststraße 105
Postleitzahl: 53480
Postort: Troisdorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadtwerke-troisdorf.de🌏
E-Mail: info@kanzlei-bommert.de📧
Telefon: +49 4087099651📞
Fax: +49 4087099653 📠
URL der Dokumente: http://www.kanzlei-bommert.de🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2016-10-19 📅
Einreichungsfrist: 2016-11-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-10-22 📅
Datum des Beginns: 2017-01-09 📅
Datum des Endes: 2021-06-30 📅
Datum des Beginns: 2019-04-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 205-371396
ABl. S-Ausgabe: 205
Zusätzliche Informationen
Wir weisen darauf hin, dass zur Abgabe eines Angebotes eine Eigenerklärung vorgelegt werden muss, dass die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW)
zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben vom 1.5.2012 eingehalten werden.
Sollte in Bezug auf die dort in § 4 benannten Standards ein anderweitiger, bundesweit für allgemeinverbindlich erklärter Tarifvertrag bestehen, kommt dieser ergänzend zur Anwendung.
Die Teilnahmeanträge für alle Lose sind bei der genannten Kontaktstelle (Anwaltskanzlei Bommert, Herrn Rechtsanwalt Martin Bommert, Weidenbaumsweg 19, 21029 Hamburg) abzugeben.
Dort können auch Muster für die Eigenerklärungen gem. III.2.2) Ziffern (8) und (9) (zu § 123 GWB, MiLoG und AEntG) abgefordert werden. Deren Verwendung ist freiwillig.
Es wird schon jetzt darauf hingewiesen, dass die Frist zur Abgabe von Angeboten ab Eingang der Aufforderungen 10 Werktage betragen kann. Insoweit wird verwiesen auf §15 Abs. 3 SektVO
Die Auftraggeberin behält sich aufdrücklich vor, im Verhandlungsverfahren den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten, gem. §15 SektVO Abs. 4 SektVO.
Wir weisen darauf hin, dass zur Abgabe eines Angebotes eine Eigenerklärung vorgelegt werden muss, dass die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW)
zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben vom 1.5.2012 eingehalten werden.
Sollte in Bezug auf die dort in § 4 benannten Standards ein anderweitiger, bundesweit für allgemeinverbindlich erklärter Tarifvertrag bestehen, kommt dieser ergänzend zur Anwendung.
Die Teilnahmeanträge für alle Lose sind bei der genannten Kontaktstelle (Anwaltskanzlei Bommert, Herrn Rechtsanwalt Martin Bommert, Weidenbaumsweg 19, 21029 Hamburg) abzugeben.
Dort können auch Muster für die Eigenerklärungen gem. III.2.2) Ziffern (8) und (9) (zu § 123 GWB, MiLoG und AEntG) abgefordert werden. Deren Verwendung ist freiwillig.
Es wird schon jetzt darauf hingewiesen, dass die Frist zur Abgabe von Angeboten ab Eingang der Aufforderungen 10 Werktage betragen kann. Insoweit wird verwiesen auf §15 Abs. 3 SektVO
Die Auftraggeberin behält sich aufdrücklich vor, im Verhandlungsverfahren den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten, gem. §15 SektVO Abs. 4 SektVO.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihrem Netzgebiet. Voraussichtlicher Umstellungszeitpunkt ist nach diesseitigem Stand April 2021. Insgesamt sollen hierbei mit ca. 19 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte), geschätzte 24 500 Gasgeräte bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,25 umgestellt werden.
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihrem Netzgebiet. Voraussichtlicher Umstellungszeitpunkt ist nach diesseitigem Stand April 2021. Insgesamt sollen hierbei mit ca. 19 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte), geschätzte 24 500 Gasgeräte bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,25 umgestellt werden.
Als Beginn der Tätigkeit für das Projektmanagement ist zunächst der Januar 2017 angenommen und umfasst den gesamten Zeitraum bis Abschluss der kompletten Anpasszungsmaßnahmen voraussichtlich zum Ende Juni 2021.
Bei der Auftragsdurchführung muss die tatsächliche Anzahl der Gasgeräte erhoben und angepasst werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2).
Bezeichnung des Loses: Projektmanagement im Netzgebiet der Stadtwerke Troisdorf GmbH
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung, eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement, eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeber fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende begleiten. Der Projektmanager wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, sowohl mit den Auftraggebern,
Im Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung, eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement, eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeber fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende begleiten. Der Projektmanager wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, sowohl mit den Auftraggebern,
als auch mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen werden sowie gegebenenfalls den betroffenen Anschlussnehmern und anderen Dienstleistern. Um bei der Vorbereitung der Umstellung und der Erhebungs- und Anpassungsleistungen unterstützen zu können, ist beabsichtigt, dass der Projektmanager seine Tätigkeit bereits im Januar 2017 beginnt. Grundlage der Leistungen des Projektmanagers bilden die Anforderungen der DVGW Regelwerke G 680 – Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, G 676 B1- Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen) sowie G 695 (M).
als auch mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen werden sowie gegebenenfalls den betroffenen Anschlussnehmern und anderen Dienstleistern. Um bei der Vorbereitung der Umstellung und der Erhebungs- und Anpassungsleistungen unterstützen zu können, ist beabsichtigt, dass der Projektmanager seine Tätigkeit bereits im Januar 2017 beginnt. Grundlage der Leistungen des Projektmanagers bilden die Anforderungen der DVGW Regelwerke G 680 – Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, G 676 B1- Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen) sowie G 695 (M).
Für das Projektmanagement ist es erforderlich, dass während der gesamten Auftragsphase ein Projektleiter (Ingenieur/ Techniker) sowie ein kompetenter Stellvertreter (Ingenieur/ Techniker) zur Verfügung steht, wobei die Verfügbarkeit des Projektleiters in Räumlichkeiten vor Ort zu leisten ist. Er hat dazu ein „Erdgasbüro“ zu betreiben. Die Räumlichkeiten werden ihm von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellt.
Für das Projektmanagement ist es erforderlich, dass während der gesamten Auftragsphase ein Projektleiter (Ingenieur/ Techniker) sowie ein kompetenter Stellvertreter (Ingenieur/ Techniker) zur Verfügung steht, wobei die Verfügbarkeit des Projektleiters in Räumlichkeiten vor Ort zu leisten ist. Er hat dazu ein „Erdgasbüro“ zu betreiben. Die Räumlichkeiten werden ihm von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellt.
Beschreibung der Verlängerungen: Verlängerung von ca. 3 Monaten.
Bezeichnung des Loses: Qualitätssicherung im Netzgebiet der Stadtwerke Troisdorf GmbH
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Das Los 2 umfasst die Leistung der Qualitätssicherung der von Drittunternehmen durchgeführten Erfassungs- und Anpassungsleistungen. Die Qualitätssicherung soll durch Qualitätskontrollen erfolgen.
Jeweils in der Erhebungs- und in der Anpassungsphase sollen mindestens 10 Prozent der Gasgeräte vom Auftragnehmer überprüft werden, so dass bei einer geschätzten Gasgeräteanzahl von 24 500 im Netzgebiet der Stadtwerke Troisdorf im Jahr 2021 2 x 2 450 Gasgeräte, also insgesamt mindestens 4 900 Gasgeräte qualitätsgesichert werden müssen.
Jeweils in der Erhebungs- und in der Anpassungsphase sollen mindestens 10 Prozent der Gasgeräte vom Auftragnehmer überprüft werden, so dass bei einer geschätzten Gasgeräteanzahl von 24 500 im Netzgebiet der Stadtwerke Troisdorf im Jahr 2021 2 x 2 450 Gasgeräte, also insgesamt mindestens 4 900 Gasgeräte qualitätsgesichert werden müssen.
Im Rahmen der Qualitätssicherung sind daher insbesondere nachfolgende Tätigkeiten zu erbringen:
Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort, Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten vor Ort beim Kunden und zwar jeweils in der Erhebungsphase und in der Anpassungsphase.
Ferner sollen mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten an gewerblich genutzten Gasgeräten einer Qualitätsüberwachung und -überprüfung unterzogen werden.
Gegebenenfalls wird die Sperrung von Gasgeräten bei festgestellten Mängeln erforderlich, welche von der Auftraggeberin durchgeführt werden.
Die Qualitätssicherung ist nach einer verbindlichen Prüfungscheckliste durchzuführen, zu dokumentieren und dem Projektmanager sowie ggf. der Auftraggeberin eine Auswertung der Daten zur Verfügung zu stellen.
Weiterhin können Sonderprüfungen und die Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen erforderlich werden.
Grundlage für die auszuführenden Leistungen bilden ebenfalls die bereits genannten DVGW Regelwerke G 680, G 676 B1 und G 695 (M).
Detaillierte Informationen zur auszuführenden Leistung werden sich aus der Leistungsbeschreibung ergeben, die den aufzufordernden Bewerbern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird.
Beschreibung der Verlängerungen: Von ca. 3 Monaten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Troisdorf.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Teilnahmeantrag hat die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Die Erklärungen und
Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1) – (15) (siehe Nachweise, die in den Ziffern III.2.1
— III.2.3 dieser Bekanntmachung aufgeführt sind) zusammengefasst werden und als ganzes, bestenfalls
durchnummeriertes Dokument abgegeben werden. Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben.
(1) Der Bewerber hat seinem Teilnahmeantrag ein Anschreiben voran zu stellen, aus dem folgende
Informationen deutlich werden:
a. Auf welche Leistung (Los 1 oder/und Los 2) er sich bewirbt;
b. Gegebenenfalls, welche Vorteile und Synergien er vermutet, wenn er den Zuschlag auf beide Lose erhält.
(2) Der Bewerber hat darzulegen, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder
eine Bietergemeinschaft handelt.
(3) Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, müssen Bietergemeinschaften mit ihrer Bewerbung
eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben:
a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
b. in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und in der für die Durchführung des Vertrags
bevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird;
c. in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin
vertritt.
Sollen Nachunternehmer eingesetzt werden, müssen alle entsprechenden Nachweise und Erklärungen
auch vom Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden. Zudem muss der Bewerber der
Auftraggeberin durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers verbindlich
nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel dieses Unternehmens für die Laufzeit des Projekts zur Verfügung
stehen.
Ist keine Bietergemeinschaft oder kein Einsatz von Nachunternehmen geplant, braucht zu Ziffer (3) kein Nachweis erbracht werden, der Bieter hat seinen
Teilnahmeantrag ohne einen Nachweis zu Ziffer (3) abzugeben und mit dem Nachweis zu Ziffer (4) fortzufahren.
(4) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (möglichst nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch
6 Monate gültig).
(5) Bescheinigung der Berufsgenossenschaft (Gültigkeit bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs).
(6) Vorlage einer Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung (Gültigkeit
mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. eine Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft
erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Ausländische Bieter können
gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen.
(7) Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung
einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit
aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(8) Eigenerklärung, dass keine rechtskräftig festgestellten Verstöße im Sinne von § 123 Abs. 1 GWB und keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 4 GWB vorliegen.
(9) Eigenerklärung, dass keine rechtskräftige Bußgeldentscheidung wegen einer Ordnungswidrigkeit nach §§ 19, 21 Mindestlohngesetz
(Verstoß gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes oder das Mindestlohngesetz) oder wegen eines Verstoßes gegen
§§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 Arbeitnehmer-Entsendegesetz vorliegt.
(10) GuV-Rechnungen mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten sind die GuV-Rechnungen
aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.
(11) Angabe zur Unternehmensgröße, also Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, aufgeteilt nach Berufsgruppen, insbesondere im Bereich der Marktraumumstellung
(Projektmanagement und Qualitätssicherung).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(12) Der Bewerber muss über eine entsprechende Zertifizierung des DVGW (Anwendungsbereich Wartungs-/Umbauunternehmen für Gasgeräte nach DVGW G 676 B1) verfügen.
Für das Los 1 ist eine Zertifizierung nach Zertifizierungsumfang Gruppe C (Projektmanagement/ Engineering von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten) erforderlich.
Für das Los 2 ist eine Zertifizierung nach Gruppe B (Kontrolle von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten) nachzuweisen. Ein akkreditiertes Prüfunternehmen muss nicht über eine Zertifizierung
verfügen, es kann entweder den Nachweis der Zertifizierung oder den Nachweis der Akkreditierung vorlegen. Die Qualifikationsanforderungen zur Erlangung dieser Zertifizierung ergeben sich für die
Gruppe C (relevant für Los 1) aus den Ziffern 7.2 und 8.2, für die Gruppe B (relevant für Los 2) aus den Ziffern 7.1, 8.1 und 8.2 des DVGW- Arbeitsblattes G 676 B1.
(13) Nachweis (Referenzen) über die Erfahrung des Projektleiters bezüglich Projektmanagement (Los 1) bzw. Qualitätssicherung (Los 2) in L-/H-Gas-Projekten für verschiedene Netzbetreiber und/ oder
erfolgreiche Durchführung des Projektmanagements (Los 1) und/ oder der Qualitätssicherung (Los 2) bei L-/H-Gas Anpassungsmaßnahmen. Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln.
In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen:
a. Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen erbracht wurden;
b. Umfang des Projekts;
c. Grobe Skizzierung der durchgeführten Aufgaben;
d. Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch die jetzige Auftraggeberin.
(14) Darstellung der voraussichtlich erforderlichen Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum Zeitpunkt der Auftragserteilung.
(15) Angabe des beim Projekt vor Ort einzusetzenden Projektleiters und dessen Stellvertreters bzw. etwaiger weiterer Führungskräfte mit Darstellung der Qualifikation und eines kurzen Lebenslaufs.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Ausschreibung Projektmanagement & Qualitätssicherung erfolgt in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 13 Abs.1 SektVO.
Für jedes Los ist ein gesonderter Teilnahmeantrag abzugeben, auch wenn sich der Bewerber auf beide Lose bewirbt.
Bei einer Bewerbung auf beide Lose hat der Bewerber im Anschreiben zu vermerken, dass er sich auf beide Lose bewirbt und daher zwei Teilnahmeanträge abgibt.
Wenn Bieter sich auf beide Lose bewirbt, hat er Vorteile und Synergien darzustellen.
Es werden für jedes Los höchstens 3 Bewerber zugelassen.
Auswahl der Bewerber erfolgt für jedes Los gesondert anhand nachfolgender Kriterien:
Los 1:
1. Erfahrungen im Bereich des Projektmanagements (50 %).
2. Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazitäten (50 %).
Los 2:
1. Erfahrung im Bereich der Qualitätssicherung (50 %).
Verfahren
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-12-06 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Wir weisen darauf hin, dass zur Abgabe eines Angebotes eine Eigenerklärung vorgelegt werden muss, dass die Bestimmungen des Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (TVgG-NRW)
zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben vom 1.5.2012 eingehalten werden.
Sollte in Bezug auf die dort in § 4 benannten Standards ein anderweitiger, bundesweit für allgemeinverbindlich erklärter Tarifvertrag bestehen, kommt dieser ergänzend zur Anwendung.
Die Teilnahmeanträge für alle Lose sind bei der genannten Kontaktstelle (Anwaltskanzlei Bommert, Herrn Rechtsanwalt Martin Bommert, Weidenbaumsweg 19, 21029 Hamburg) abzugeben.
Dort können auch Muster für die Eigenerklärungen gem. III.2.2) Ziffern (8) und (9) (zu § 123 GWB, MiLoG und AEntG) abgefordert werden. Deren Verwendung ist freiwillig.
Es wird schon jetzt darauf hingewiesen, dass die Frist zur Abgabe von Angeboten ab Eingang der Aufforderungen 10 Werktage betragen kann. Insoweit wird verwiesen auf §15 Abs. 3 SektVO
Die Auftraggeberin behält sich aufdrücklich vor, im Verhandlungsverfahren den Auftrag auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten, gem. §15 SektVO Abs. 4 SektVO.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 0221/1472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gem. § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat
und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der
Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur
Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-04-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihrem Netzgebiet.Voraussichtlicher Umstellungszeitpunkt ist nach diesseitigem Stand April 2021. Insgesamt sollen hierbei mit ca. 19 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte), geschätzte 24.500 Gasgeräte bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,25 umgestellt werden.
Als Beginn der Tätigkeit für das Projektmanagement ist zunächst der Januar 2017 angenommen und umfasstden gesamten Zeitraum bis Abschluss der kompletten Anpasszungsmaßnahmen voraussichtlich zum Ende Juni 2021.
Bei der Auftragsdurchführung muss die tatsächliche Anzahl der Gasgeräte erhoben und angepasst werden.Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2).
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihrem Netzgebiet.Voraussichtlicher Umstellungszeitpunkt ist nach diesseitigem Stand April 2021. Insgesamt sollen hierbei mit ca. 19 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte), geschätzte 24.500 Gasgeräte bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,25 umgestellt werden.
Als Beginn der Tätigkeit für das Projektmanagement ist zunächst der Januar 2017 angenommen und umfasstden gesamten Zeitraum bis Abschluss der kompletten Anpasszungsmaßnahmen voraussichtlich zum Ende Juni 2021.
Bei der Auftragsdurchführung muss die tatsächliche Anzahl der Gasgeräte erhoben und angepasst werden.Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2).
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihrem Netzgebiet.Voraussichtlicher Umstellungszeitpunkt ist nach diesseitigem Stand April 2021. Insgesamt sollen hierbei mit ca. 19 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte), geschätzte 24.500 Gasgeräte bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,25 umgestellt werden.
Die Auftraggeberin plant die Anpassung sämtlicher Gasverbrauchsstellen von L- auf H-Gas in ihrem Netzgebiet.Voraussichtlicher Umstellungszeitpunkt ist nach diesseitigem Stand April 2021. Insgesamt sollen hierbei mit ca. 19 000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte), geschätzte 24.500 Gasgeräte bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,25 umgestellt werden.
Als Beginn der Tätigkeit für das Projektmanagement ist zunächst der Januar 2017 angenommen und umfasstden gesamten Zeitraum bis Abschluss der kompletten Anpasszungsmaßnahmen voraussichtlich zum Ende Juni 2021.
Bei der Auftragsdurchführung muss die tatsächliche Anzahl der Gasgeräte erhoben und angepasst werden.Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2).
ILeistungsumfang Projektmanagement:
o Vorplanung,
o Detailplanung und Projektvorbereitung,
o Abwicklungs- und Überwachungsorganisation,
o Aktive Kundenbetreuung,
o Datenmanagement,
o Dokumentation und Auswertung,
o Terminmanagement.
Grundlage für das Angebot bilden die DVGW Regelwerke G 680, Umstellung und Anpassung von Gasgeräten,
G 695 (M), Qualitätskontrolle von Umstell- und Anpassungsmaßnahmen bei Gasverbrauchsgeräten,
sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen). Die genauen Anforderungen an die auszuführenden Leistungen ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen). Die genauen Anforderungen an die auszuführenden Leistungen ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Bezeichnung des Loses: Qualitätssicherung im Rahmen der Marktraumumstellung „L-/H-Gas-Anpassung“ im Netzgebiet der Stadtwerke Troisdorf GmbH
Kurze Beschreibung: — Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort
o Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten…
… in der Erhebungsphase durch Qualitätskontrollen vor Ort beim Kunden.
… in der Anpassungsphase durch Qualitätskontrollen vor Ort beim Kunden.
… an gewerblich genutzten Gasgeräten.
— Sperrung von Gasgeräten,
— Dokumentation und Auswertung,
— Sonderprüfungen,
— Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen.
Grundlage für das Angebot bilden die DVGW Regelwerke G 680, Umstellung und Anpassungvon Gasgeräten,G 695 (M), Qualitätskontrolle von Umstell- und Anpassungsmaßnahmen beiGasverbrauchsgeräten, sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-,Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen).
Grundlage für das Angebot bilden die DVGW Regelwerke G 680, Umstellung und Anpassungvon Gasgeräten,G 695 (M), Qualitätskontrolle von Umstell- und Anpassungsmaßnahmen beiGasverbrauchsgeräten, sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-,Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen).
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-03-01 📅
Name: Gas- und Wärmeinstitut Essen e. V.
Postanschrift: Hafenstraße 101
Postort: Essen
Postleitzahl: 45356
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.gwi-essen.de🌏