Projektmanagement und Qualitätssicherung im Rahmen der Marktraumumstellung „L-/H-Gas-Anpassung“ im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG, der Stadtwerke Neuwied GmbH und der Stadtwerke Andernach Energie GmbH

Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG

Die Auftraggeber planen im Zeitraum 2021 bis 2023 die Anpassung sämtlicher zurzeit mit L-Gas versorgten Gas-Verbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas in ihren Gas-Netzgebieten, und zwar für das Netzgebiet der
— Energienetze Mittelrhein GmbH & Co.KG
— zum Umstellungszeitpunkt 2021 in den in der späteren Leistungsbeschreibung angegebenen Netzgebieten mit ca. 31.480 Gasentnahmestellen (SLP) und ca. 128 Industriekunden (RLM) (gemeinsam: „Zählpunkte“ genannt) und geschätzten 41.000 Gasgeräten,
— zum Umstellungszeitpunkt 2022 in den in der späteren Leistungsbeschreibung angegebenen Netzgebieten mit ca. 64.486 Gasentnahmestellen (SLP) und ca. 140 Industriekunden (RLM) und geschätzten 84.000 Gasgeräten,
— zum Umstellungszeitpunkt 2023 in den in der späteren Leistungsbeschreibung angegebenen Netzgebieten mit ca. 66.674 Gasentnahmestellen (SLP) und ca. 159 Industriekunden (RLM) und geschätzten 87.000 Gasgeräten,
— Stadtwerke Neuwied GmbH
— zum Umstellungszeitpunkt 2022 in den in der späteren Leistungsbeschreibung angegebenen Netzgebieten mit ca.26.923 Gasentnahmestellen (Zählpunkte) und geschätzten 35.000 Gasgeräten,
— Stadtwerke Andernach Energie GmbH
— zum Umstellungszeitpunkt 2022 in den in der späteren Leistungsbeschreibung angegebenen Netzgebieten mit ca.9.835 Gasentnahmestellen (SLP) und ca. 13 Industriekunden (RLM) und geschätzten 13.000 Gasgeräten,
Insgesamt somit ca. 260.000 Gasverbrauchsgeräte über den gesamten Zeitraum bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3.
Beginn der Tätigkeit für das Projektmanagement ist zunächst zum Januar 2017 vorgesehen und umfasst den gesamten Zeitraum bis Abschluss der kompletten Anpassungsmaßnahmen voraussichtlich zum Ende 2023.
Bei der Auftragsdurchführung muss die tatsächliche Anzahl der Gasgeräte erhoben und angepasst werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2) für die oben aufgeführten Projekte.
Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt die Ausschreibung zur Erhebung und Anpassung aller Gasgeräte. Um keine Vermischung der Kompetenzbereiche und der Verantwortlichkeiten herbeizuführen und insbesondere zur Vermeidung einer „Eigenüberwachung“ der beauftragten Unternehmen, legen die Auftraggeber großen Wert darauf, dass das Projektmanagement und die Qualitätssicherung einerseits sowie die Erhebung und die Anpassung der Gasgeräte andererseits nicht von demselben Unternehmen erbracht werden. Es ist daher zu beachten, dass der oder die spätere(n) Auftragnehmer der Lose 1 (Projektmanagement) und 2 (Qualitätssicherung) nicht auch als Auftragnehmer für die Erhebungs- und Anpassungsleistungen in Betracht kommt/kommen. Diese Leistungen müssen jeweils von unterschiedlichen Unternehmen ausgeführt werden.
Im Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung, eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement, eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeber fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende begleiten. Der Projektmanager wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, sowohl mit den Auftraggebern, als auch mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen werden sowie gegebenenfalls mit den betroffenen Anschlussnehmern und anderen Dienstleistern. Um bei der Vorbereitung der Umstellung und der Erhebungs- und Anpassungsleistungen unterstützen zu können, ist beabsichtigt, dass der Projektmanager seine Tätigkeit bereits im Januar 2017 beginnt. Grundlage der Leistungen des Projektmanagers bilden die Anforderungen des DVGW Regelwerkes G 680 – Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, November 2011 sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1- Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen), Oktober 2011 sowie das DVGW-Regelwerk G 695 (M).
Für das Projektmanagement ist es erforderlich, dass während der gesamten Auftragsphase ein Projektleiter (Ingenieur / Techniker) sowie ein Stellvertreter (Ingenieur / Techniker) zur Verfügung steht, wobei die Verfügbarkeit des Projektleiters in Räumlichkeiten vor Ort zu leisten ist. Er hat dazu ein „Erdgasbüro“ zu betreiben. Die Räumlichkeiten werden ihm von den Auftraggebern zur Verfügung gestellt. Näheres hierzu ergibt sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Das Los 2 umfasst die Leistung der Qualitätssicherung der von Drittunternehmen durchgeführten Erfassungs- und Anpassungsleistungen. Die Qualitätssicherung soll durch Qualitätskontrollen erfolgen.
Jeweils in der Erhebungs- und in der Anpassungsphase sollen etwa 10 Prozent der Gasgeräte vom Auftragnehmer überprüft werden, so dass
— im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG im Jahr 2021 2 x 4.100, insgesamt also ca. 8.200 Geräte, im Jahr 2022 2 x 8.400, insgesamt also ca.16.800 Gasgeräte, im Jahr 2023 2 x 8.700, insgesamt also ca. 17.400 Gasgeräte
— im Netzgebiet der Stadtwerke Neuwied GmbH im Jahr 2022 2 x 3.500, insgesamt also 7.000 Gasgeräte,
— im Netzgebiet der Stadtwerke Andernach Energie GmbH im Jahr 2022 2 x 1.300, insgesamt also 2.600 Gasgeräte
(In Summe 52.000 Gasgeräte im gesamten Zeitraum) qualitätsgesichert werden müssen.
Im Rahmen der Qualitätssicherung sind daher insbesondere nachfolgende Tätigkeiten zu erbringen:
Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort, Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens
10 % aller ausgeführten Arbeiten vor Ort beim Kunden und zwar jeweils in der Erhebungsphase und in der Anpassungsphase.
Ferner sollen mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten an gewerblich genutzten Gasgeräten einer Qualitätsüberwachung und -überprüfung unterzogen werden. Gegebenenfalls wird die Sperrung von Gasgeräten bei festgestellten Mängeln erforderlich, welche von den Auftraggebern durchgeführt werden. Die Qualitätssicherung ist zu dokumentieren und den Auftraggebern eine Auswertung der Daten zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus können Sonderprüfungen und die Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen erforderlich werden. Grundlage für die auszuführenden Leistungen bilden ebenfalls die bereits genannten DVGW Regelwerke G 680, G 676 B1 und G 695 (M).
Detaillierte Informationen zur auszuführenden Leistung werden sich aus der Leistungsbeschreibung ergeben, die den aufzufordernden Bewerbern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-09-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-07-29.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-07-29 Auftragsbekanntmachung
2017-03-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-07-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Erdgas
Menge oder Umfang:
Energienetze Mittelrhein GmbH & Co.KG— Projektmanagement für den Schaltungszeitpunkt ca. 2021: ca. geschätzte 41.000 Gasgeräte (bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3),Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 4.100 Geräte, insgesamt also etwa 8.200 zu überprüfende Geräte),— Projektmanagement für den Schaltungszeitpunkt im Jahr 2022: ca. geschätzte 84.000 Gasgeräte (bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3).Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 8.400 Geräte, insgesamt also etwa 16.800 zu überprüfende Geräte),— Projektmanagement für den Schaltungszeitpunkt im Jahr 2023: ca. geschätzte 87.000 Gasgeräte (bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3).Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 8.700 Geräte, insgesamt also etwa 17.400 zu überprüfende Geräte),— Stadtwerke Neuwied GmbH— Projektmanagement für den Schaltungszeitpunkt Juni 2022: ca. geschätzte 35.000 Gasgeräte (bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3),Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 3.500 Geräte, insgesamt also etwa 7.000 zu überprüfende Geräte),— Stadtwerke Andernach Energie GmbH— Projektmanagement für den Schaltungszeitpunkt September 2022: ca. geschätzte 13.000 Gasgeräte (bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3).Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 1.300 Geräte, insgesamt also etwa 2.600 zu überprüfende Geräte).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Erdgas 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für ein oder mehrere Los(e)
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG
Postanschrift: Schützenstraße 80-82
Postleitzahl: 56068
Postort: Koblenz
Kontakt
Internetadresse: http://www.energienetze-mittelrhein.de 🌏
E-Mail: info@kanzlei-bommert.de 📧
Telefon: +49 4087099651 📞
Fax: +49 4087099653 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-29 📅
Einreichungsfrist: 2016-09-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 148-269182
ABl. S-Ausgabe: 148
Zusätzliche Informationen
Wir weisen darauf hin, dass zur Abgabe eines Angebotes eine Eigenerklärung vorgelegt werden muss, dass die Bestimmungen des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (LTTG) vom 01. Dezember 2010 eingehalten werden. Sollte in Bezug auf die dort in § 4 benannten Standards ein anderweitiger, bundesweit für allgemeinverbindlich erklärter Tarifvertrag bestehen, kommt dieser ergänzend zur Anwendung. Die Teilnahmeanträge für alle Lose sind bei der genannten Kontaktstelle (Anwaltskanzlei Bommert, Herrn Rechtsanwalt Martin Bommert, Weidenbaumsweg 19, 21029 Hamburg) abzugeben. Dort können auch Muster für die Eigenerklärungen gem. III.2.2) Ziffern (8) und (9) (zu § 123 GWB, MiLoG und AEntG) abgefordert werden. Deren Verwendung ist freiwillig.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Dienstleistungskategorie: 1
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeber planen im Zeitraum 2021 bis 2023 die Anpassung sämtlicher zurzeit mit L-Gas versorgten Gas-Verbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas in ihren Gas-Netzgebieten, und zwar für das Netzgebiet der
— Energienetze Mittelrhein GmbH & Co.KG
— zum Umstellungszeitpunkt 2021 in den in der späteren Leistungsbeschreibung angegebenen Netzgebieten mit ca. 31.480 Gasentnahmestellen (SLP) und ca. 128 Industriekunden (RLM) (gemeinsam: „Zählpunkte“ genannt) und geschätzten 41.000 Gasgeräten,
— zum Umstellungszeitpunkt 2022 in den in der späteren Leistungsbeschreibung angegebenen Netzgebieten mit ca. 64.486 Gasentnahmestellen (SLP) und ca. 140 Industriekunden (RLM) und geschätzten 84.000 Gasgeräten,
— zum Umstellungszeitpunkt 2023 in den in der späteren Leistungsbeschreibung angegebenen Netzgebieten mit ca. 66.674 Gasentnahmestellen (SLP) und ca. 159 Industriekunden (RLM) und geschätzten 87.000 Gasgeräten,
— Stadtwerke Neuwied GmbH
— zum Umstellungszeitpunkt 2022 in den in der späteren Leistungsbeschreibung angegebenen Netzgebieten mit ca.26.923 Gasentnahmestellen (Zählpunkte) und geschätzten 35.000 Gasgeräten,
— Stadtwerke Andernach Energie GmbH
— zum Umstellungszeitpunkt 2022 in den in der späteren Leistungsbeschreibung angegebenen Netzgebieten mit ca.9.835 Gasentnahmestellen (SLP) und ca. 13 Industriekunden (RLM) und geschätzten 13.000 Gasgeräten,
Insgesamt somit ca. 260.000 Gasverbrauchsgeräte über den gesamten Zeitraum bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3.
Beginn der Tätigkeit für das Projektmanagement ist zunächst zum Januar 2017 vorgesehen und umfasst den gesamten Zeitraum bis Abschluss der kompletten Anpassungsmaßnahmen voraussichtlich zum Ende 2023.
Bei der Auftragsdurchführung muss die tatsächliche Anzahl der Gasgeräte erhoben und angepasst werden.
Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2) für die oben aufgeführten Projekte.
Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt die Ausschreibung zur Erhebung und Anpassung aller Gasgeräte. Um keine Vermischung der Kompetenzbereiche und der Verantwortlichkeiten herbeizuführen und insbesondere zur Vermeidung einer „Eigenüberwachung“ der beauftragten Unternehmen, legen die Auftraggeber großen Wert darauf, dass das Projektmanagement und die Qualitätssicherung einerseits sowie die Erhebung und die Anpassung der Gasgeräte andererseits nicht von demselben Unternehmen erbracht werden. Es ist daher zu beachten, dass der oder die spätere(n) Auftragnehmer der Lose 1 (Projektmanagement) und 2 (Qualitätssicherung) nicht auch als Auftragnehmer für die Erhebungs- und Anpassungsleistungen in Betracht kommt/kommen. Diese Leistungen müssen jeweils von unterschiedlichen Unternehmen ausgeführt werden.
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Im Rahmen des Loses 1 (Projektmanagement) hat der Auftragnehmer das Projekt umfassend zu begleiten und zu managen. So sollen insbesondere eine Vorplanung, eine Detailplanung und Projektvorbereitung, eine Abwicklungs- und Überwachungsorganisation, eine aktive Kundenbetreuung, das Datenmanagement, eine Dokumentation und Auswertung sowie das Terminmanagement erbracht werden. Der Projektmanager soll als „verlängerter Arm“ der Auftraggeber fungieren und das gesamte Projekt von Beginn bis Ende begleiten. Der Projektmanager wird in dieser Funktion mit allen Beteiligten zusammenarbeiten, sowohl mit den Auftraggebern, als auch mit den Unternehmen, die die Erhebungs- und Anpassungsleistungen erbringen werden sowie gegebenenfalls mit den betroffenen Anschlussnehmern und anderen Dienstleistern. Um bei der Vorbereitung der Umstellung und der Erhebungs- und Anpassungsleistungen unterstützen zu können, ist beabsichtigt, dass der Projektmanager seine Tätigkeit bereits im Januar 2017 beginnt. Grundlage der Leistungen des Projektmanagers bilden die Anforderungen des DVGW Regelwerkes G 680 – Umstellung und Anpassung von Gasgeräten, November 2011 sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1- Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen), Oktober 2011 sowie das DVGW-Regelwerk G 695 (M).
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Für das Projektmanagement ist es erforderlich, dass während der gesamten Auftragsphase ein Projektleiter (Ingenieur / Techniker) sowie ein Stellvertreter (Ingenieur / Techniker) zur Verfügung steht, wobei die Verfügbarkeit des Projektleiters in Räumlichkeiten vor Ort zu leisten ist. Er hat dazu ein „Erdgasbüro“ zu betreiben. Die Räumlichkeiten werden ihm von den Auftraggebern zur Verfügung gestellt. Näheres hierzu ergibt sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
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Das Los 2 umfasst die Leistung der Qualitätssicherung der von Drittunternehmen durchgeführten Erfassungs- und Anpassungsleistungen. Die Qualitätssicherung soll durch Qualitätskontrollen erfolgen.
Jeweils in der Erhebungs- und in der Anpassungsphase sollen etwa 10 Prozent der Gasgeräte vom Auftragnehmer überprüft werden, so dass
— im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG im Jahr 2021 2 x 4.100, insgesamt also ca. 8.200 Geräte, im Jahr 2022 2 x 8.400, insgesamt also ca.16.800 Gasgeräte, im Jahr 2023 2 x 8.700, insgesamt also ca. 17.400 Gasgeräte
— im Netzgebiet der Stadtwerke Neuwied GmbH im Jahr 2022 2 x 3.500, insgesamt also 7.000 Gasgeräte,
— im Netzgebiet der Stadtwerke Andernach Energie GmbH im Jahr 2022 2 x 1.300, insgesamt also 2.600 Gasgeräte
(In Summe 52.000 Gasgeräte im gesamten Zeitraum) qualitätsgesichert werden müssen.
Im Rahmen der Qualitätssicherung sind daher insbesondere nachfolgende Tätigkeiten zu erbringen:
Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort, Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens
10 % aller ausgeführten Arbeiten vor Ort beim Kunden und zwar jeweils in der Erhebungsphase und in der Anpassungsphase.
Ferner sollen mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten an gewerblich genutzten Gasgeräten einer Qualitätsüberwachung und -überprüfung unterzogen werden. Gegebenenfalls wird die Sperrung von Gasgeräten bei festgestellten Mängeln erforderlich, welche von den Auftraggebern durchgeführt werden. Die Qualitätssicherung ist zu dokumentieren und den Auftraggebern eine Auswertung der Daten zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus können Sonderprüfungen und die Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen erforderlich werden. Grundlage für die auszuführenden Leistungen bilden ebenfalls die bereits genannten DVGW Regelwerke G 680, G 676 B1 und G 695 (M).
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Detaillierte Informationen zur auszuführenden Leistung werden sich aus der Leistungsbeschreibung ergeben, die den aufzufordernden Bewerbern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt wird.
Losnummer: 1
Bezeichnung des Loses: Projektmanagement
Kurze Beschreibung:
Leistungsumfang Projektmanagement
o Vorplanung
o Detailplanung und Projektvorbereitung
o Abwicklungs- und Überwachungsorganisation
o Aktive Kundenbetreuung
o Datenmanagement
o Dokumentation und Auswertung
o Terminmanagement
Grundlage für das Angebot bilden die DVGW Regelwerke G 680, Umstellung und Anpassung von Gasgeräten,
G 695 (M), Qualitätskontrolle von Umstell- und Anpassungsmaßnahmen bei Gasverbrauchsgeräten,
sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen). Die genauen Anforderungen an die auszuführenden Leistungen ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
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Menge oder Umfang:
— Energienetze Mittelrhein GmbH & Co.KG, Projektmanagement im Zeitraum 2021 bis 2023 für insgesamt ca. 163.000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte) und geschätzten 212.000 Gasgeräten bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3
— Stadtwerke Neuwied GmbH, Projektmanagement im Jahr 2022 für insgesamt ca. 27.000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte) und geschätzten 35.000 Gasgeräten bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3
— Stadtwerke Andernach Energie GmbH, Projektmanagement im Jahr 2022 für insgesamt ca. 10.000 Gasentnahmestellen (Zählpunkte) und geschätzten 13.000 Gasgeräten bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3.
Losnummer: 2
Bezeichnung des Loses: Qualitätssicherung
Kurze Beschreibung:
— Qualitätssicherung durch Qualitätskontrollen
— Durchführung von Qualitätskontrollen vor Ort
o Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten in der
Erhebungsphase durch Qualitätskontrollen vor Ort beim Kunden.
Anpassungsphase durch Qualitätskontrollen vor Ort beim Kunden.
o Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten an gewerblich genutzten Gasgeräten
— Sperrung von Gasgeräten
— Dokumentation und Auswertung
— Sonderprüfungen
— Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen
Menge oder Umfang:
Parallel zu den jeweiligen Erhebungs- und Anpassungsmaßnahmen
— Energienetze Mittelrhein GmbH & Co.KG, Qualitätssicherung für ca. 10 % der Gasgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 21.200 Gasgeräte, insgesamt also etwa 42.400 zu überprüfende Geräte)
— Stadtwerke Neuwied GmbH, Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 3.500 Gasgeräte, insgesamt also etwa 7.000 zu überprüfende Geräte)
— Stadtwerke Andernach Energie GmbH, Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 1.300 Gasgeräte, insgesamt also etwa 2.600 zu überprüfende Geräte)
(insgesamt 52.000 zu überprüfende Gasgeräte im gesamten Zeitraum).
Energienetze Mittelrhein GmbH & Co.KG
— Projektmanagement für den Schaltungszeitpunkt ca. 2021: ca. geschätzte 41.000 Gasgeräte (bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3),
Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 4.100 Geräte, insgesamt also etwa 8.200 zu überprüfende Geräte),
— Projektmanagement für den Schaltungszeitpunkt im Jahr 2022: ca. geschätzte 84.000 Gasgeräte (bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3).
Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 8.400 Geräte, insgesamt also etwa 16.800 zu überprüfende Geräte),
— Projektmanagement für den Schaltungszeitpunkt im Jahr 2023: ca. geschätzte 87.000 Gasgeräte (bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3).
Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 8.700 Geräte, insgesamt also etwa 17.400 zu überprüfende Geräte),
— Stadtwerke Neuwied GmbH
— Projektmanagement für den Schaltungszeitpunkt Juni 2022: ca. geschätzte 35.000 Gasgeräte (bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3),
Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 3.500 Geräte, insgesamt also etwa 7.000 zu überprüfende Geräte),
— Stadtwerke Andernach Energie GmbH
— Projektmanagement für den Schaltungszeitpunkt September 2022: ca. geschätzte 13.000 Gasgeräte (bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3).
Qualitätssicherung für ca. 10 % der Verbrauchsgeräte sowohl in der Erhebungs- als auch in der Anpassungsphase (je 1.300 Geräte, insgesamt also etwa 2.600 zu überprüfende Geräte).
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 3 Monate
Referenznummer: ENM/MBO 16
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Netzgebiete der Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG, der Stadtwerke Neuwied GmbH und der
Stadtwerke Andernach Energie GmbH.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Ausschreibung des Projektmanagements und der Qualitätssicherung der Umstellung von L- auf H-Gas erfolgt in einem Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb gem. § 13 Abs.1 SektVO (Marktraumumstellung).
Für jedes Los ist ein gesonderter Teilnahmeantrag abzugeben, auch wenn sich der Bewerber auf beide Lose
bewirbt. Bei einer Bewerbung auf beide Lose hat der Bewerber im Anschreiben zu vermerken, dass er sich
auf beide Lose bewirbt und daher zwei Teilnahmeanträge abgibt. Ebenfalls hat er bei einer Bewerbung auf
beide Lose im Anschreiben oder in einer Anlage zum Anschreiben darzustellen, welche Vorteile und Synergien
sich aus seiner Sicht ergeben werden, wenn er den Zuschlag auf beide Lose erhält. Dieses kann bspw. eine
geringere erforderliche Personalausstattung, Kostenvorteile usw. sein, wobei sich die Angaben des Bewerbers
im Teilnahmeantrag lediglich auf eine allgemeine Darstellung beschränken. Bei der Angebotserstellung wäre
dieser Punkt dann gegebenenfalls konkreter zu fassen. Der Teilnahmeantrag ist nach der im Folgenden
genannten Reihenfolge für jedes Los gesondert zu gliedern. Fehlen Unterlagen in einem Teilnahmeantrag,
behalten sich die Auftraggeber eine Nachforderung von Unterlagen und Nachweisen unter Beachtung des
Gleichbehandlungsgrundsatzes ausdrücklich vor. Es werden für jedes Los höchstens 3 Bewerber zugelassen.
Erfüllen mehr als drei Bewerber die Anforderungen, werden davon pro Los nur die 3 nach den folgenden
Kriterien besten Bewerber zum Verhandlungsverfahren zugelassen. Eine Auswahl der Bewerber erfolgt für
jedes Los gesondert anhand nachfolgender Kriterien:
Auswahlkriterien Los 1:
1. Erfahrungen im Bereich des Projektmanagements (50 %)
2. Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazitäten (50 %)
Auswahlkriterien Los 2:
1. Erfahrung im Bereich der Qualitätssicherung (50 %)
2. Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazitäten (50 %).
Der Teilnahmeantrag hat die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise zu enthalten. Die Erklärungen und
Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1) – (15) (siehe Nachweise, die in den Ziffern III.2.1
— III.2.3 dieser Bekanntmachung aufgeführt sind) zusammengefasst werden und als ganzes, bestenfalls
durchnummeriertes Dokument abgegeben werden. Der Teilnahmeantrag ist zu unterschreiben.
(1) Der Bewerber hat seinem Teilnahmeantrag ein Anschreiben voran zu stellen, aus dem folgende
Informationen deutlich werden:
a. Auf welche Leistung (Los 1 oder/und Los 2) er sich bewirbt.
b. Gegebenenfalls, welche Vorteile und Synergien er vermutet, wenn er den Zuschlag auf beide Lose erhält.
(2) Der Bewerber hat darzulegen, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder eine Bietergemeinschaft handelt.
(3) Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, müssen Bietergemeinschaften mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben:
a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b. in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und in der für die Durchführung des Vertrags
bevollmächtigte Vertreter bezeichnet wird,
c. in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber der Auftraggeberin vertritt.
Sollen Nachunternehmer eingesetzt werden, müssen alle entsprechenden Nachweise und Erklärungen
auch vom Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden. Zudem muss der Bewerber der
Auftraggeberin durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers verbindlich nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel dieses Unternehmens für die Laufzeit des Projekts zur Verfügung stehen.
Ist keine Bietergemeinschaft oder kein Einsatz von Nachunternehmen geplant, braucht zu Ziffer (3) kein Nachweis erbracht werden, der Bieter hat seinen Teilnahmeantrag ohne einen Nachweis zu Ziffer (3) abzugeben und mit dem Nachweis zu Ziffer (4) fortzufahren.
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(4) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (möglichst nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig)
(5) Bescheinigung der Berufsgenossenschaft (Gültigkeit bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs)
(6) Vorlage einer Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. eine Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Ausländische Bieter können gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen.
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(7) Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder eine gleichwertige Urkunde oder Bescheinigung
einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit
aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgsehen ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(8) Eigenerklärung, dass keine rechtskräftig festgestellten Verstöße im Sinne von § 123 Abs. 1 GWB und keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 4 GWB vorliegen.
(9) Eigenerklärung, dass keine rechtskräftige Bußgeldentscheidung wegen einer Ordnungswidrigkeit nach §§ 19, 21 Mindestlohngesetz (Verstoß gegen das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes oder das Mindestlohngesetz) oder wegen eines Verstoßes gegen §§ 21 Abs. 1 und Abs. 3 i.V.m. § 23 Abs. 2 und Abs. 3 Arbeitnehmer-Entsendegesetz vorliegt.
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(10) GuV-Rechnungen mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.
(11) Angabe zur Unternehmensgröße, also Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, aufgeteilt nach Berufsgruppen, insbesondere im Bereich der Marktraumumstellung (Projektmanagement und Qualitätssicherung).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(12) Der Bewerber muss über eine entsprechende Zertifizierung des DVGW (Anwendungsbereich Wartungs-/Umbauunternehmen für Gasgeräte nach DVGW G 676 B1) verfügen.
Für das Los 1 ist eine Zertifizierung nach Zertifizierungsumfang Gruppe C (Projektmanagement / Engineering von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten) erforderlich.
Für das Los 2 ist eine Zertifizierung nach Gruppe B (Kontrolle von Umstell- und Anpassungsarbeiten an Gasgeräten) nachzuweisen. Ein akkreditiertes Prüfunternehmen muss nicht über eine Zertifizierung verfügen, es kann entweder den Nachweis der Zertifizierung oder den Nachweis der Akkreditierung vorlegen. Die Qualifikationsanforderungen zur Erlangung dieser Zertifizierung ergeben sich für die Gruppe C (relevant für Los 1) aus den Ziffern 7.2 und 8.2, für die Gruppe B (relevant für Los 2) aus den Ziffern 7.1, 8.1 und 8.2 des DVGW- Arbeitsblattes G 676 B1.
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(13) Nachweis (Referenzen) über die Erfahrung des Projektleiters bezüglich Projektmanagement (Los 1)
bzw. Qualitätssicherung (Los 2) in L-/H-Gas-Projekten für verschiedene Netzbetreiber und / oder erfolgreiche Durchführung des Projektmanagements (Los 1) und / oder der Qualitätssicherung (Los 2) bei L-/H-Gas Anpassungsmaßnahmen. Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen:
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a. Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen erbracht wurden
b. Umfang des Projekts
c. Grobe Skizzierung der durchgeführten Aufgaben
d. Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch die jetzige Auftraggeberin.
(14) Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum Zeitpunkt der Auftragserteilung.
(15) Angabe des beim Projekt vor Ort einzusetzenden Projektleiters und dessen Stellvertreters bzw. etwaiger
weiterer Führungskräfte mit Darstellung der Qualifikation und eines kurzen Lebenslaufs.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Gemäß Ausschreibungsunterlagen. Die Abrechung erfolgt getrennt für jeden der drei Auftraggeber.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Neuwied GmbH
Postanschrift: Hafenstraße 90
Postort: Neuwied
Postleitzahl: 56564
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Andernach Energie GmbH
Postanschrift: Läufstr. 4
Postort: Andernach
Postleitzahl: 56626
Kontakt
Kontaktperson: Anwaltskanzlei Bommert, Weidenbaumsweg 19, 21029 Hamburg
RA Martin Bommert

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2017-01-02 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Telefon: +49 6131/16-2234 📞
Internetadresse: https://mwvlw.rlp.de 🌏
Fax: +49 6131/16-2113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gem § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2016/S 148-269182 (2016-07-29)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-03-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeber planen im Zeitraum 2021 bis 2023 die Anpassung sämtlicher zurzeit mit L-Gas versorgten Gas-Verbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas in ihren Gas-Netzgebieten von insgesamt ca. 260 000 Gasverbrauchsgeräten über den gesamten Zeitraum bei einem geschätzten Gerätefaktor von 1,3. Beginn der Tätigkeit für das Projektmanagement ist zunächst zum Januar 2017 vorgesehen und umfasst den gesamten Zeitraum bis Abschluss der kompletten Anpassungsmaßnahmen voraussichtlich zum Ende 2023. Bei der Auftragsdurchführung muss die tatsächliche Anzahl der Gasgeräte erhoben und angepasst werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los 2) für die oben aufgeführten Projekte.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Erdgas 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: martin.bommert@kanzlei-bommert.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2017-03-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2017-03-08 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2017/S 047-086858
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 148-269182
ABl. S-Ausgabe: 47

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Auftraggeber planen im Zeitraum 2021 bis 2023 die Anpassung sämtlicher zurzeit mit L-Gas versorgten Gas-Verbrauchsstellen von L-Gas auf H-Gas in ihren Gas-Netzgebieten von insgesamt ca. 260 000 Gasverbrauchsgeräten über den gesamten Zeitraum bei einem geschätzten
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Gerätefaktor von 1,3.
Bei der Auftragsdurchführung muss die tatsächliche Anzahl der Gasgeräte erhoben und angepasst werden. Gegenstand dieser Ausschreibung ist das Projektmanagement (Los 1) und die spätere Qualitätssicherung (Los
2) für die oben aufgeführten Projekte.
Bezeichnung des Loses: Projektmanagement im Rahmen der Marktraumumstellung „L-/H-Gas-Anpassung“ im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG, der Stadtwerke Neuwied GmbH und der Stadtwerke Andernach Energie GmbH
Kurze Beschreibung:
sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und
Projektmanagement (Engineeringfirmen). Die genauen Anforderungen an die auszuführenden Leistungen
ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Bezeichnung des Loses: Qualitätssicherung im Rahmen der Marktraumumstellung „L-/H-Gas-Anpassung“ im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG, der Stadtwerke Neuwied GmbH + der Stadtwerke Andernach Energie GmbH
Kurze Beschreibung:
o Qualitätsüberwachung und -überprüfung von mindestens 10 % aller ausgeführten Arbeiten in der
Erhebungsphase durch Qualitätskontrollen vor Ort beim Kunden;
Anpassungsphase durch Qualitätskontrollen vor Ort beim Kunden;
— Sperrung von Gasgeräten;
— Dokumentation und Auswertung;
— Sonderprüfungen;
— Erstellung von Sondergutachten für Gasinstallationen.
Grundlage für das Angebot bilden die DVGW Regelwerke G 680, Umstellung und Anpassung von Gasgeräten,G 695 (M), Qualitätskontrolle von Umstell- und Anpassungsmaßnahmen bei Gasverbrauchsgeräten, sowie das DVGW Regelwerk G 676 B1 – Qualifikationskriterien für Umbau-, Anpassungs-, Kontrollfirmen und Projektmanagement (Engineeringfirmen).
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Netzgebiete der Energienetze Mittelrhein GmbH & Co. KG, der Stadtwerke Neuwied GmbH und der Stadtwerke Andernach Energie GmbH.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2017-01-15 📅
Name: Gas- und Wärmeinstitut Essen e. V.
Postanschrift: Hafenstraße 101
Postort: Essen
Postleitzahl: 45356
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.gwi-essen.de 🌏

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Läufstraße 4
Kontakt
Internetadresse: http://www.swn-neuwied.de 🌏
: http://www.stadtwerke-andernach.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz, Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Postanschrift: Stiftstraße 9
Internetadresse: https://mwvlw.rlp.de/de/ministerium/zugeordnete-institutionen/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, kann ein Nachprüfungsverfahren gemäß § 160 ff. GWB bei der unter VI.4.1) genannten Stelle einleiten.
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Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Die Ausführungen zur Unzulässigkeit (Satz 2) gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs.1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2017/S 047-086858 (2017-03-03)