Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind Leistungen der Projektsteuerung für den Bereich Altlasten, wobei im Ergebnis des Vergabevorganges der Abschluss eines Projektsteuerungsvertrages geplant ist. Bei dem seit 1994 durch die LEG bearbeiteten Altlastengroßprojektes „ehemaliges Teerverarbeitungswerk Rositz“ handelt es sich um einen seit 1916 genutzte Standort, der im Altenburger Land liegt und eine Gesamtgröße von ca.50 ha hat. Hier wurden über Jahrzehnte hinweg Braunkohleschwelteer und teilweise auch Erdöl zu verschiedenen Folge- und Veredelungsprodukten wie anfangs Dieselöl verarbeitet. Die teils flüssigen, pastösen und festen Abfallprodukte des Werkes haben zu einer großflächigen Verschmutzung des Geländes und des Grundwassers geführt, die Sanierung ist noch nicht abgeschlossen. Der Standort stellt ein einheitliches Sanierungsgebiet im Sinne des § 13 des Bundesbodenschutzgesetzes dar und untergliedert sich in vier Einzelprojekte mit unterschiedlichem Abarbeitungstand. Dies betrifft das „Werksgelände“, die Deponie „Neue Sorge“, die Deponie „Aschehalde Fichtenhainichen“ sowie den Bereich des Grundwassers. Zwischenzeitlich sind die Sanierungsmaßnahmen im Wesentlichen für die Bereiche „Werksgelände“ und Deponie „Neue Sorge“ abgeschlossen, wobei hier nicht unerhebliche Kontroll- und Nachsorgemaßnahmen auch weiterhin umgesetzt werden müssen. Die Bereiche „Aschehalde Fichtenhainichen“ und „Grundwassersanierung“ werden untersucht, weitere Maßnahmen stehen an. Die Projektsteuerung wird einen Zeitraum von mehreren Jahren umfassen. Es besteht im Rahmen der Projektsteuerung umfangreicher Handlungs-, Überwachungs-, Koordinierungs- und Abstimmungsbedarf in verschiedene Richtungen und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Akteure (Auftraggeber, Behörden, Gemeinde, Auftragnehmer und Dritte).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2016-03-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang: Siehe Punkt II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH
Postanschrift: Mainzerhofstraße 12
Postleitzahl: 99084
Postort: Erfurt
Kontakt
E-Mail: stefan.renker@leg-thueringen.de📧
Telefon: +49 36156030📞
Fax: +49 3615603335 📠
1. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 8 Tage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge (siehe Punkt IV.3.4)) bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle schriftlich eingegangen sind. Auskunftsersuchen sind ausschließlich schriftlich, per elektronischer Post oder per Telefax zu stellen.
2. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ablauf der Einreichungsfrist gemäß IV.3.4) (Bewerbungsfrist) vollständig an die unter I.1) genannte Kontaktadresse zu übermitteln. Der Umschlag ist mit folgendem Hinweis zu versehen:
"Teilnahmeantrag für Projektsteuerleistungen für den Altlastenbereich im Projekt "Sanierung und Erschließung des ehemaligen Teerverarbeitungswerkes Rositz",
"Umschlag bitte nicht öffnen! Den Umschlag unverzüglich an die ausschreibende Stelle weiterleiten".
Die Übermittlung hat schriftlich zu erfolgen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form (E-Mail) ist nicht ausreichend.
3. Kosten für die Erstellung der Bewerbung und gegebenfalls des Angebotes werden nicht übernommen.
4. Es werden keinerlei Verdingungs-, Ausschreibungs- oder sonstige Unterlagen (z. B. Teilnahmeanträge, Bewerbungsbögen) in der Ausschluss- und Auswahlphase zur Verfügung gestellt.
1. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 8 Tage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge (siehe Punkt IV.3.4)) bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle schriftlich eingegangen sind. Auskunftsersuchen sind ausschließlich schriftlich, per elektronischer Post oder per Telefax zu stellen.
2. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ablauf der Einreichungsfrist gemäß IV.3.4) (Bewerbungsfrist) vollständig an die unter I.1) genannte Kontaktadresse zu übermitteln. Der Umschlag ist mit folgendem Hinweis zu versehen:
"Teilnahmeantrag für Projektsteuerleistungen für den Altlastenbereich im Projekt "Sanierung und Erschließung des ehemaligen Teerverarbeitungswerkes Rositz",
"Umschlag bitte nicht öffnen! Den Umschlag unverzüglich an die ausschreibende Stelle weiterleiten".
Die Übermittlung hat schriftlich zu erfolgen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form (E-Mail) ist nicht ausreichend.
3. Kosten für die Erstellung der Bewerbung und gegebenfalls des Angebotes werden nicht übernommen.
4. Es werden keinerlei Verdingungs-, Ausschreibungs- oder sonstige Unterlagen (z. B. Teilnahmeanträge, Bewerbungsbögen) in der Ausschluss- und Auswahlphase zur Verfügung gestellt.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind Leistungen der Projektsteuerung für den Bereich Altlasten, wobei im Ergebnis des Vergabevorganges der Abschluss eines Projektsteuerungsvertrages geplant ist. Bei dem seit 1994 durch die LEG bearbeiteten Altlastengroßprojektes „ehemaliges Teerverarbeitungswerk Rositz“ handelt es sich um einen seit 1916 genutzte Standort, der im Altenburger Land liegt und eine Gesamtgröße von ca.50 ha hat. Hier wurden über Jahrzehnte hinweg Braunkohleschwelteer und teilweise auch Erdöl zu verschiedenen Folge- und Veredelungsprodukten wie anfangs Dieselöl verarbeitet. Die teils flüssigen, pastösen und festen Abfallprodukte des Werkes haben zu einer großflächigen Verschmutzung des Geländes und des Grundwassers geführt, die Sanierung ist noch nicht abgeschlossen. Der Standort stellt ein einheitliches Sanierungsgebiet im Sinne des § 13 des Bundesbodenschutzgesetzes dar und untergliedert sich in vier Einzelprojekte mit unterschiedlichem Abarbeitungstand. Dies betrifft das „Werksgelände“, die Deponie „Neue Sorge“, die Deponie „Aschehalde Fichtenhainichen“ sowie den Bereich des Grundwassers. Zwischenzeitlich sind die Sanierungsmaßnahmen im Wesentlichen für die Bereiche „Werksgelände“ und Deponie „Neue Sorge“ abgeschlossen, wobei hier nicht unerhebliche Kontroll- und Nachsorgemaßnahmen auch weiterhin umgesetzt werden müssen. Die Bereiche „Aschehalde Fichtenhainichen“ und „Grundwassersanierung“ werden untersucht, weitere Maßnahmen stehen an. Die Projektsteuerung wird einen Zeitraum von mehreren Jahren umfassen. Es besteht im Rahmen der Projektsteuerung umfangreicher Handlungs-, Überwachungs-, Koordinierungs- und Abstimmungsbedarf in verschiedene Richtungen und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Akteure (Auftraggeber, Behörden, Gemeinde, Auftragnehmer und Dritte).
Gegenstand des zu vergebenden Auftrages sind Leistungen der Projektsteuerung für den Bereich Altlasten, wobei im Ergebnis des Vergabevorganges der Abschluss eines Projektsteuerungsvertrages geplant ist. Bei dem seit 1994 durch die LEG bearbeiteten Altlastengroßprojektes „ehemaliges Teerverarbeitungswerk Rositz“ handelt es sich um einen seit 1916 genutzte Standort, der im Altenburger Land liegt und eine Gesamtgröße von ca.50 ha hat. Hier wurden über Jahrzehnte hinweg Braunkohleschwelteer und teilweise auch Erdöl zu verschiedenen Folge- und Veredelungsprodukten wie anfangs Dieselöl verarbeitet. Die teils flüssigen, pastösen und festen Abfallprodukte des Werkes haben zu einer großflächigen Verschmutzung des Geländes und des Grundwassers geführt, die Sanierung ist noch nicht abgeschlossen. Der Standort stellt ein einheitliches Sanierungsgebiet im Sinne des § 13 des Bundesbodenschutzgesetzes dar und untergliedert sich in vier Einzelprojekte mit unterschiedlichem Abarbeitungstand. Dies betrifft das „Werksgelände“, die Deponie „Neue Sorge“, die Deponie „Aschehalde Fichtenhainichen“ sowie den Bereich des Grundwassers. Zwischenzeitlich sind die Sanierungsmaßnahmen im Wesentlichen für die Bereiche „Werksgelände“ und Deponie „Neue Sorge“ abgeschlossen, wobei hier nicht unerhebliche Kontroll- und Nachsorgemaßnahmen auch weiterhin umgesetzt werden müssen. Die Bereiche „Aschehalde Fichtenhainichen“ und „Grundwassersanierung“ werden untersucht, weitere Maßnahmen stehen an. Die Projektsteuerung wird einen Zeitraum von mehreren Jahren umfassen. Es besteht im Rahmen der Projektsteuerung umfangreicher Handlungs-, Überwachungs-, Koordinierungs- und Abstimmungsbedarf in verschiedene Richtungen und unter Berücksichtigung unterschiedlicher Akteure (Auftraggeber, Behörden, Gemeinde, Auftragnehmer und Dritte).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Thüringen, Gemeinde Rositz, Landkreis Altenburger Land.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit der Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen:
1. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder Kopie desselben, soweit das Unternehmen ins Handelsregister eingetragen ist. (Bei ausländischen Bewerbern entsprechende/r Erklärung/ Nachweis, die /der mit der geforderten Angabe vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4)) nicht älter als 3 Monate sein.
1. Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder Kopie desselben, soweit das Unternehmen ins Handelsregister eingetragen ist. (Bei ausländischen Bewerbern entsprechende/r Erklärung/ Nachweis, die /der mit der geforderten Angabe vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4)) nicht älter als 3 Monate sein.
2. Erklärung, ob und auf welcher Art der Bewerber wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft ist oder ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit Anderen zusammenarbeitet gemäß § 4 (2) VOF.
3. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigungen Finanzamt oder Kopie derselben. Bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärung/ Nachweis, die/ der mit der geforderten vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4)) nicht älter als 3 Monate sein.
3. Aktuelle Unbedenklichkeitsbescheinigungen Finanzamt oder Kopie derselben. Bei ausländischen Bewerbern entsprechende Erklärung/ Nachweis, die/ der mit der geforderten vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4)) nicht älter als 3 Monate sein.
4. Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft keine Ausschlussgründe gemäß § 4 (6) a) – g) VOF vorliegen.
5. Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. den Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft keine Ausschlussgründe gemäß § 4 (9) a) – e) VOF vorliegen.
6. Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Firmen der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes auf Ressourcen von Dritten/ Nachunter-nehmern zugreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen (analog Pkt. 1-7) auch von Dritten/ Nachunternehmern vollständig vorzulegen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes auf Ressourcen von Dritten/ Nachunter-nehmern zugreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen (analog Pkt. 1-7) auch von Dritten/ Nachunternehmern vollständig vorzulegen.
Fehlende Nachweise werden von der VST in Anwendung von § 5 (3) VOF mit entsprechender Fristsetzung nachgefordert. Falls daraufhin Angaben und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist bei der Vergabestelle eingehen, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Fehlende Nachweise werden von der VST in Anwendung von § 5 (3) VOF mit entsprechender Fristsetzung nachgefordert. Falls daraufhin Angaben und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist bei der Vergabestelle eingehen, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit der Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen:
1. Nachweise zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäß §5 (4) a) VOF.
Nachweis der Berufshaftpflicht gemäß Pkt. III.1.1)).
Bei Bewerbergemeinschaften ist der vorgenannte Nachweis der Berufshaftpflicht eines Mitgliedes ausreichend.
2. Nachweise zur finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit gemäß §5 (4) c) VOF.
a) [Jährlicher Gesamtumsatz des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr für 2012,2013,2014)].
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Umsatz zusätzlich kumuliert anzugeben.
b) %-Anteil für entsprechende Dienstleistungen gemäß II.1.5) am jährlichen Gesamtumsatz des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr für 2012,2013,2014).
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes auf Ressourcen von Dritten/ Nachunternehmern zugreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von Dritten/ Nachunternehmern vollständig vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes auf Ressourcen von Dritten/ Nachunternehmern zugreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von Dritten/ Nachunternehmern vollständig vorzulegen.
Fehlende Nachweise werden von der VST in Anwendung von § 5 (3) VOF mit entsprechender Fristsetzung nachgefordert. Falls daraufhin Angaben und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist bei der Vergabestelle eingehen, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Fehlende Nachweise werden von der VST in Anwendung von § 5 (3) VOF mit entsprechender Fristsetzung nachgefordert. Falls daraufhin Angaben und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist bei der Vergabestelle eingehen, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV 3.4)) nicht älter als 3 Monate sein.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die folgenden Angaben und Erklärungen sind mit der Einreichung des Teilnahmeantrages vorzulegen.
1. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) a) und c) VOF durch Studiennachweise und Bescheinigungen über berufliche Befähigungen sowie Angaben der Technischen Leitung; Angaben zur beruflichen Erfahrung des Projektleiters
2. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) b) VOF insbesondere durch eine Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen des Projektleiters mit Angabe der Gesamtprojektkosten, der Leistungszeit sowie der öffentlichen / privaten Auftraggeber mit Telefon- und Faxnummer.
2. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) b) VOF insbesondere durch eine Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen des Projektleiters mit Angabe der Gesamtprojektkosten, der Leistungszeit sowie der öffentlichen / privaten Auftraggeber mit Telefon- und Faxnummer.
Die Darstellung der Referenzen soll zusätzlich auch in Tabellenform erfolgen.
3. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) b) VOF insbesondere durch eine Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen des Büros/ der Bewerbergemeinschaft mit Angabe der Gesamtprojektkosten sowie der öffentlichen/ privaten Auftraggeber mit Telefon- und Faxnummer.
3. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) b) VOF insbesondere durch eine Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen des Büros/ der Bewerbergemeinschaft mit Angabe der Gesamtprojektkosten sowie der öffentlichen/ privaten Auftraggeber mit Telefon- und Faxnummer.
4. Nachweis der fachlichen Eignung nach § 5 (5) d) VOF (jährliches Mittel der Anzahl der Beschäftigten des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Geschäftsjahren (2012,2013,2014)).
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Anzahl der Mitarbeiter zusätzlich kumuliert anzugeben.
5.Nachweis zur fachlichen Eignung nach §6 (5) f) VOF (Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, Angaben zum Qualitätsmanagement).
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes auf Ressourcen von Dritten/ Nachunternehmern zugreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von Dritten/ Nachunternehmern vollständig vorzulegen.
Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen bzw. technischen Leistungsfähigkeit im Rahmen des Teilnahmewettbewerbes auf Ressourcen von Dritten/ Nachunternehmern zugreifen will, sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von Dritten/ Nachunternehmern vollständig vorzulegen.
Fehlende Nachweise werden von der VST in Anwendung von § 5 (3) VOF mit entsprechender Fristsetzung nachgefordert. Falls daraufhin Angaben und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist bei der Vergabestelle eingehen, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Fehlende Nachweise werden von der VST in Anwendung von § 5 (3) VOF mit entsprechender Fristsetzung nachgefordert. Falls daraufhin Angaben und Erklärungen nicht innerhalb der gesetzten Frist bei der Vergabestelle eingehen, wird der Teilnahmeantrag vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Mindeststandards:
Zu 2. und 3.): Vergleichbare Projektsteuerleistungen für die Sanierung von Industrie(alt)standorten inklusive Deponiestandorten mit vergleichbaren Schadstoffbelastungen (u. a. BTEX, Phenole, MKW...) in Böden und Gewässern.
Die Referenzen sind durch Referenzschreiben des Auftraggebers oder sofern diese bei privaten Auftraggebern nicht zu erlangen sind, durch Eigenerklärungen nachzuweisen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlichen Deckung von mindestens 2 500 000 EUR bei Personenschäden und 2 500 000 EUR bei Sach- und Vermögens-schäden oder eine schriftliche Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft zur Erhöhung der Versicherungssumme im Auftragsfall oder zum Abschluss einer projektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung.
Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlichen Deckung von mindestens 2 500 000 EUR bei Personenschäden und 2 500 000 EUR bei Sach- und Vermögens-schäden oder eine schriftliche Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft zur Erhöhung der Versicherungssumme im Auftragsfall oder zum Abschluss einer projektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Abschlagszahlungen für nachgewiesene und bestätigte Leistungen (Stundennachweis nach Vorgabe des Auftraggebers).
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Mit den Bewerbungsunterlagen ist eine verbindliche Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder einzureichen.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Gemäß § 19 (2) VOF.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
1. § 5 (5) a) und c) VOF – berufliche Erfahrung des Projektleiters Wichtung: 20 v. H. Wertung: 1 Pkt. <4 Jahre; 2 Pkt. 4 – 8 Jahre; 3 Pkt. 9 – 13 Jahre; 4 Pkt.> 13 Jahre 2. § 5 (5) b) VOF – vergleichbare Leistungen des Projektleiters in den letzten 3 Jahren (2012-2014) Wichtung: 25 v. H. Wertung: 1 Pkt. = 1 Objekt; 2 Pkt. = 2 Objekte; 3 Pkt. = 3 Objekte; 4 Pkt. > 3 Objekte 3. § 5 (5) b) VOF – vergleichbare Leistungen des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2012 – 2014) Wichtung: 20 v.H. Wertung: 1 Pkt.= 1 Objekt; 2 Pkt.= 2 Objekte, 3 Pkt.= 3 Objekte; 4 Pkt.> 3 Objekte 4. §5 (5) f) VOF – Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität der Projektsteuerleistungen, Angaben zum Qualitätsmanagementsystem (QMS) Wichtung: 5 v.H. Wertung: 0 Pkt. = kein QMS; 2 Pkt.= bürointernes QMS bzw. zertifiziertes QMS gemäß DIN EN ISO 9001 (bei Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis der Zertifizierung für ein Mitglied ausreichend) 5. § 5 (4) c) VOF – jährlicher Gesamtumsatz des Büros /der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (je Jahr für 2012,2013,2014) Wichtung: 10 v.H. Wertung: 1 Pkt. < 0,25 Mio. EUR; 2 Pkt. 0,25 – 0,48 Mio. EUR; 3 Pkt. > 0,48 – 0,80 Mio. EUR; 4 Pkt.>0,80 Mio. EUR 6. %-Anteil für Projektsteuerungsleistungen am jährlichen Gesamtumsatz des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (je Jahr für 2012,2013,2014) Wichtung: 20 v.H. Wertung: 1 Pkt. < 25 %; 2 Pkt. =25-45 %; 3 Pkt. = 45-60 %; 4 Pkt. > 60 % Bei gleicher Eignung mehrerer Teilnehmer wird ggf. ein Losverfahren nach § 10 (3) VOF durchgeführt.
1. § 5 (5) a) und c) VOF – berufliche Erfahrung des Projektleiters Wichtung: 20 v. H. Wertung: 1 Pkt. <4 Jahre; 2 Pkt. 4 – 8 Jahre; 3 Pkt. 9 – 13 Jahre; 4 Pkt.> 13 Jahre 2. § 5 (5) b) VOF – vergleichbare Leistungen des Projektleiters in den letzten 3 Jahren (2012-2014) Wichtung: 25 v. H. Wertung: 1 Pkt. = 1 Objekt; 2 Pkt. = 2 Objekte; 3 Pkt. = 3 Objekte; 4 Pkt. > 3 Objekte 3. § 5 (5) b) VOF – vergleichbare Leistungen des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (2012 – 2014) Wichtung: 20 v.H. Wertung: 1 Pkt.= 1 Objekt; 2 Pkt.= 2 Objekte, 3 Pkt.= 3 Objekte; 4 Pkt.> 3 Objekte 4. §5 (5) f) VOF – Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität der Projektsteuerleistungen, Angaben zum Qualitätsmanagementsystem (QMS) Wichtung: 5 v.H. Wertung: 0 Pkt. = kein QMS; 2 Pkt.= bürointernes QMS bzw. zertifiziertes QMS gemäß DIN EN ISO 9001 (bei Bewerbergemeinschaft ist der Nachweis der Zertifizierung für ein Mitglied ausreichend) 5. § 5 (4) c) VOF – jährlicher Gesamtumsatz des Büros /der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (je Jahr für 2012,2013,2014) Wichtung: 10 v.H. Wertung: 1 Pkt. < 0,25 Mio. EUR; 2 Pkt. 0,25 – 0,48 Mio. EUR; 3 Pkt. > 0,48 – 0,80 Mio. EUR; 4 Pkt.>0,80 Mio. EUR 6. %-Anteil für Projektsteuerungsleistungen am jährlichen Gesamtumsatz des Büros/ der Bewerbergemeinschaft in den letzten 3 Jahren (je Jahr für 2012,2013,2014) Wichtung: 20 v.H. Wertung: 1 Pkt. < 25 %; 2 Pkt. =25-45 %; 3 Pkt. = 45-60 %; 4 Pkt. > 60 % Bei gleicher Eignung mehrerer Teilnehmer wird ggf. ein Losverfahren nach § 10 (3) VOF durchgeführt.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn S. Renker
Name: Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen mbH
Kontaktperson: Herrn Stefan Renker
Telefon: +49 036156030📞
E-Mail: stefan.renker@leg-thueringen.de📧
Fax: +49 03615603335 📠
Referenz Daten
Datum des Beginns: 2016-09-01 📅
Datum des Endes: 2020-08-31 📅
Zusätzliche Informationen
1. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 8 Tage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge (siehe Punkt IV.3.4)) bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle schriftlich eingegangen sind. Auskunftsersuchen sind ausschließlich schriftlich, per elektronischer Post oder per Telefax zu stellen.
1. Auskünfte werden grundsätzlich nur auf solche Fragen erteilt, die bis spätestens 8 Tage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote bzw. Teilnahmeanträge (siehe Punkt IV.3.4)) bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle schriftlich eingegangen sind. Auskunftsersuchen sind ausschließlich schriftlich, per elektronischer Post oder per Telefax zu stellen.
2. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ablauf der Einreichungsfrist gemäß IV.3.4) (Bewerbungsfrist) vollständig an die unter I.1) genannte Kontaktadresse zu übermitteln. Der Umschlag ist mit folgendem Hinweis zu versehen:
2. Der Teilnahmeantrag ist in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ablauf der Einreichungsfrist gemäß IV.3.4) (Bewerbungsfrist) vollständig an die unter I.1) genannte Kontaktadresse zu übermitteln. Der Umschlag ist mit folgendem Hinweis zu versehen:
"Teilnahmeantrag für Projektsteuerleistungen für den Altlastenbereich im Projekt "Sanierung und Erschließung des ehemaligen Teerverarbeitungswerkes Rositz",
"Umschlag bitte nicht öffnen! Den Umschlag unverzüglich an die ausschreibende Stelle weiterleiten".
Die Übermittlung hat schriftlich zu erfolgen. Die Übersendung per Telefax oder in elektronischer Form (E-Mail) ist nicht ausreichend.
3. Kosten für die Erstellung der Bewerbung und gegebenfalls des Angebotes werden nicht übernommen.
4. Es werden keinerlei Verdingungs-, Ausschreibungs- oder sonstige Unterlagen (z. B. Teilnahmeanträge, Bewerbungsbögen) in der Ausschluss- und Auswahlphase zur Verfügung gestellt.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Weimarplatz 4
Postort: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 36137737276📞
Fax: +49 36137739354 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Rechtsbehelfsbelehrung gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB.
Teilt der Auftraggeber dem Bieter oder Bewerber mit, dass er seiner Rüge nicht abhilft, muss der Bewerber oder Bieter binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers die Vergabekammer anrufen. Andernfalls kann er die entsprechende Rüge im Verfahren nicht mehr geltend machen.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Teilt der Auftraggeber dem Bieter oder Bewerber mit, dass er seiner Rüge nicht abhilft, muss der Bewerber oder Bieter binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers die Vergabekammer anrufen. Andernfalls kann er die entsprechende Rüge im Verfahren nicht mehr geltend machen.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer beim Thüringer Landesverwaltungsamtes
Quelle: OJS 2016/S 047-078518 (2016-03-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2017-01-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 436 800 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Objekt Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland, Thüringen, Landkreis Altenburger Land, Gemeinde Rositz.
Verfahren Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis/ Honorar (40)
2. Konzept zur Projektrealisierung (15)
3. Konzept Termin- und Kostenmanagements (15)
4. Unternehmenspräsentation im Bietergespräch (5)
5. Ausführungen des Projektleiters im Verhandlungs- und Bietergespräch (15)
6. Problembezogene Reaktionszeit (10)
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-10-13 📅
Name: Bietergemeinschaft Drees & Sommer / Sakosta SKB
Postanschrift: Anger 66-73
Postort: Erfurt
Postleitzahl: 99084
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info.erfurt@dreso.com📧
Internetadresse: www.dreso.com🌏 Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: Herrn Renker, Frau Arndt
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Thüringer Landesverwaltungsamtes
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Vergabekammer beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Quelle: OJS 2017/S 014-022735 (2017-01-18)