Projektsteuerung Echtzeitfahrgastinformationssystem / Projektsteuerungsleistungen für die Ausstattung mit dynamischer Fahrgastinformation (DFI) sowie Projektcontrolling für das Gesamtvorhaben „Echtzeit“ für mehrere kreisfreie Städte und Kommunen im Verbandsgebiet

Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB)

Im Rahmen der Einführung von Echtzeitinformationen im Verbandsgebiet des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB) planen die Verkehrsunternehmen in der Region die Beschaffung eines durchgehenden dynamischen Fahrgastinformationssystems auf Echtzeitbasis für den öffentlichen Personennahverkehr.
Neben der Anbindung der DFI an die Leitsysteme der städtischen Verkehrsunternehmen erfolgt die Versorgung der DFI im ländlichen Raum über die landesweite Zentrale Datendrehscheibe, die vom Verkehrsverbund Bremen/Niedersachen (VBN) betrieben wird. Die Beschaffung der DFI-Anzeiger erfolgt durch Gebietskörperschaften und Verkehrsunternehmen unter dem Dach einer Rahmenvereinbarung, die der ZGB ausschreiben wird.
Die hier ausgeschriebene Leistung umfasst zwei Leistungsbereiche:
1. Die Projektstufen Projektvorbereitung, Planung, Ausführungsplanung, Ausführung, Dokumentation und Projektabschluss für das Vorhaben Ausstattung der Haltestellen mit rund 450 DFI-Anzeigen in etwa 20 Kommunen.
2. Die kaufmännische und rechtliche Abwicklung des gemeinsamen Projektes von ZGB und VRB. Hierbei geht es um ein umfassendes Projektcontrolling im Hinblick auf den Projektfortschritt verbunden mit dem Mittelabruf beim Fördergeber, die Terminüberwachung und die Erstellung von Verwendungsnachweisen inkl. der Schlussverwendung. Die administrative Abwicklung der Zuwendung bis hin zum abschließenden Verwendungsnachweis ist Bestandteil des Vorhabens. Erforderlich ist eine Begleitung des Verfahrens auch aus rechtlicher Sicht, um die Anforderungen der Zuwendungsstelle und die vertraglichen Vereinbarungen zwischen den am Projekt beteiligten Kommunen und Verkehrsunternehmen rechtssicher und vergabekonform zu erfüllen. Wichtig ist eine enge und kontinuierliche Abstimmung mit der Projektkoordination der Teilprojekte zur Ausrüstung der Fahrzeuge mit Bordrechnern im Sinne des Gesamtvorhabens.
Es soll ein Vertrag abgeschlossen werden, der die Beauftragung der einzelnen Projektstufen je nach Verlauf der Arbeiten und Notwendigkeit vorsieht.
Folgende Stufen sind geplant:
Stufe 1: Projektvorbereitung und Planung
Stufe 2: Ausführungsvorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe
Stufe 3: Ausführung, Dokumentation, Projektabschluss inkl. Dokumentation sowie die kaufmännische und zuwendungsrechtliche Abwicklung
Die Verkehrsunternehmen im Verbundtarif Region Braunschweig mbH (VRB) steuern die Ausrüstung von ca. 800 Fahrzeugen mit modernen Bordrechnern / Fahrscheindruckern. Diese Bordrechner werden in ITCS eingebunden, um die Echtzeitdaten über VDV 453/454- Schnittstellen bereit zu stellen. Im Sinne des Gesamtprojektes hat der Bieter federführend die einzelnen Themenbereiche im Projektcontrolling zusammenzufassen.
Für die Durchführung der Planung und der Investition sind 2015 Zuwendungen des Landes Niedersachsen beantragt worden. Die Aufnahme in das ÖPNV-Förderprogramm 2016 ff liegt vor. Die Bewilligung wird im Laufe des Jahres 2016 erwartet. Das Projekt hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2020, wobei im Jahr 2020 nur noch Arbeiten zum Projektabschluss vorgesehen sind.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-11 Auftragsbekanntmachung
2016-11-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-04-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen
Menge oder Umfang:
U. a. Planungs- und Koordinationsleistungen für rund 450 DFI-Anzeigen im Zeitraum 01.08.2016 bis 31.12.2020 (vgl. Ziffer II.3).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB)
Postanschrift: Frankfurter Straße 2
Postleitzahl: 38122
Postort: Braunschweig
Kontakt
Internetadresse: http://www.zgb.de 🌏
E-Mail: echtzeit@zgb.de 📧
Telefon: +49 5312426222/+49 5312426254 📞
Fax: +49 5312426242 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-11 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 075-132073
ABl. S-Ausgabe: 75
Zusätzliche Informationen
(1) Die Leistungen werden im Verhandlungsverfahren mit Öffentlichem Teilnahmewettbewerb nach nach Vorgaben der Verordnung über die Vergabe von freiberuflichen Dienstleistungen (VOF) vergeben. (2) Weitere Informationen zum Verfahren sowie zur Form der Teilnahmeanträge enthält die Bewerberinformation zum Teilnahmewettbewerb, die von den Bewerbern bzw. der Bewerbergemeinschaft zusammen mit dem Formblatt zum Teilnahmewettbewerb schriftlich, per Telefax oder E-Mail bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle angefordert werden kann; auf die Frist unter Ziffer IV.3.3) wird hingewiesen. (3) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und nach Möglichkeit in elektronischer Kopie (CD-ROM, DVD, Datenstick, etc.) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder allein in elektronischer Form ist nicht zugelassen. Die Teilnahmeanträge und alle dazugehörigen Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag/Paket einzureichen. Umschlag bzw. Paket sind durch den Bewerber wie folgt zu kennzeichnen: „Teilnahmeantrag Projektsteuerung Echtzeit – Nicht öffnen“. Die Teilnahmeanträge sind in deutscher Sprache abzufassen. Dies schließt auch alle Bescheinigungen und beigefügten Dokumente ein. (4) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind diese ausschließlich schriftlich (per E-Mail) an die unter Ziffer I.1) angegebene E-Mail-Adresse bis spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 6 Kalendertage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten. (5) Die unter Ziffer I.1) angegebene Vergabestelle bildet in diesem Verfahren die zentrale Vergabestelle und beschafft die hier ausgeschriebene Leistung im Namen und im Auftrag der unter Anhang A Nr. IV dieser Bekanntmachung genannten Auftraggeber. Die zu erbringenden Leistungen sind gegenüber den in Anhang A Nr. IV genannten Auftraggebern zu erbringen. (6) Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt einer endgültigen Förderzusage des Landes Niedersachsen für die Einrichtung eines Echtzeitfahrgastinformationssystems im Verbandsgebiet des Zweckverbandes Großraum Braunschweig. Der Auftraggeber behält sich daher vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, wenn eine entsprechende Förderzusage nicht erteilt wird. Der Auftraggeber behält sich ferner vor, das Vergabeverfahren vorzeitig aufzuheben, wenn im Ergebnis der Auswertung der ersten Angebote sowie der Führung ggf. erforderlicher Aufklärungsgespräche mit hinreichender Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass auch nach der Führung entsprechender Vertragsverhandlungen mit den noch im Verfahren befindlichen Bietern kein wirtschaftliches abschließendes verbindliches Angebot eingehen wird.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Einführung von Echtzeitinformationen im Verbandsgebiet des Zweckverbandes Großraum Braunschweig (ZGB) planen die Verkehrsunternehmen in der Region die Beschaffung eines durchgehenden dynamischen Fahrgastinformationssystems auf Echtzeitbasis für den öffentlichen Personennahverkehr.
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Neben der Anbindung der DFI an die Leitsysteme der städtischen Verkehrsunternehmen erfolgt die Versorgung der DFI im ländlichen Raum über die landesweite Zentrale Datendrehscheibe, die vom Verkehrsverbund Bremen/Niedersachen (VBN) betrieben wird. Die Beschaffung der DFI-Anzeiger erfolgt durch Gebietskörperschaften und Verkehrsunternehmen unter dem Dach einer Rahmenvereinbarung, die der ZGB ausschreiben wird.
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Die hier ausgeschriebene Leistung umfasst zwei Leistungsbereiche:
1. Die Projektstufen Projektvorbereitung, Planung, Ausführungsplanung, Ausführung, Dokumentation und Projektabschluss für das Vorhaben Ausstattung der Haltestellen mit rund 450 DFI-Anzeigen in etwa 20 Kommunen.
2. Die kaufmännische und rechtliche Abwicklung des gemeinsamen Projektes von ZGB und VRB. Hierbei geht es um ein umfassendes Projektcontrolling im Hinblick auf den Projektfortschritt verbunden mit dem Mittelabruf beim Fördergeber, die Terminüberwachung und die Erstellung von Verwendungsnachweisen inkl. der Schlussverwendung. Die administrative Abwicklung der Zuwendung bis hin zum abschließenden Verwendungsnachweis ist Bestandteil des Vorhabens. Erforderlich ist eine Begleitung des Verfahrens auch aus rechtlicher Sicht, um die Anforderungen der Zuwendungsstelle und die vertraglichen Vereinbarungen zwischen den am Projekt beteiligten Kommunen und Verkehrsunternehmen rechtssicher und vergabekonform zu erfüllen. Wichtig ist eine enge und kontinuierliche Abstimmung mit der Projektkoordination der Teilprojekte zur Ausrüstung der Fahrzeuge mit Bordrechnern im Sinne des Gesamtvorhabens.
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Es soll ein Vertrag abgeschlossen werden, der die Beauftragung der einzelnen Projektstufen je nach Verlauf der Arbeiten und Notwendigkeit vorsieht.
Folgende Stufen sind geplant:
Stufe 1: Projektvorbereitung und Planung
Stufe 2: Ausführungsvorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe
Stufe 3: Ausführung, Dokumentation, Projektabschluss inkl. Dokumentation sowie die kaufmännische und zuwendungsrechtliche Abwicklung
Die Verkehrsunternehmen im Verbundtarif Region Braunschweig mbH (VRB) steuern die Ausrüstung von ca. 800 Fahrzeugen mit modernen Bordrechnern / Fahrscheindruckern. Diese Bordrechner werden in ITCS eingebunden, um die Echtzeitdaten über VDV 453/454- Schnittstellen bereit zu stellen. Im Sinne des Gesamtprojektes hat der Bieter federführend die einzelnen Themenbereiche im Projektcontrolling zusammenzufassen.
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Für die Durchführung der Planung und der Investition sind 2015 Zuwendungen des Landes Niedersachsen beantragt worden. Die Aufnahme in das ÖPNV-Förderprogramm 2016 ff liegt vor. Die Bewilligung wird im Laufe des Jahres 2016 erwartet. Das Projekt hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2020, wobei im Jahr 2020 nur noch Arbeiten zum Projektabschluss vorgesehen sind.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Großraum Braunschweig (Verbandsgebiet).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Bewerber müssen die nachfolgend aufgeführten Eigenerklärungen und Nachweise vollständig und fristgerecht schriftlich in einem verschlossenen Umschlag bis zum Ablauf der Teilnahmefrist gemäß Ziffer IV.3.4) bei der unter I.1) genannten Adresse einreichen.
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Die geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben sind zwingend vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich jedoch vor, die Bewerber aufzufordern, die vorgelegten Unterlagen zu vervollständigen oder zu erläutern bzw. die fehlenden Erklärungen und Nachweise kurzfristig nachzufordern. Hierauf besteht jedoch kein Rechtsanspruch seitens der Bewerber.
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Ein Verweis auf frühere Angebote oder Bewerbungen ist nicht zulässig und führt zum Ausschluss aus dem Verfahren.
A) Die Bewerber müssen folgende Erklärungen und Unterlagen mit ihrem Teilnahmeantrag in deutscher Sprache einreichen:
a) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 lit. a) bis g) VOF nicht vorliegen
b) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 9 lit. a) bis e) VOF nicht vorliegen
c) Eigenerklärung, dass keine Einwände im Gewerbezentralregister für das jeweilige Unternehmen sowie seine geschäftsführenden natürlichen Personen vorliegen
d) Dem Teilnahmeantrag muss – sofern möglich – ein Auszug aus dem Berufs- und Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschriften des Landes, in dem der Bewerber ansässig ist, beigelegt werden – soweit die Eintragung nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, erforderlich ist. Zulässig sind auch Ausdrucke aus dem elektronischen Handelsregister (www.handelsregister.de). Dabei ist der „aktuelle Ausdruck“ (AD) mit einem Überblick über alle derzeitigen Eintragungen oder der „chronologische Ausdruck“ (CD) mit allen Daten ab Umstellung auf elektronische Registerführung zu wählen. Bei Kommanditgesellschaften ist der vorstehende Nachweis zusätzlich für die persönlich haftende Gesellschafterin zu erbringen. Ist der Bewerber oder eines der an einer Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen nicht im Handelsregister eingetragen, ist/sind (die) im Teilnahmeantrag berechtigte(n) Person(en) anzugeben. Der Nachweis darf vom Tag der Abgabe des Teilnahmeantrags nicht älter als 3 Monate sein.
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B) Ist beabsichtigt, sich als Bewerbergemeinschaft zu beteiligen, so ist dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung beizufügen, in der:
a) die Bildung einer gesamtschuldnerisch haftenden Bewerbergemeinschaft erklärt ist,
b) alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft mit Angabe ihrer Leistungsanteile aufgeführt sind,
c) der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft bezeichnet ist,
d) erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Die unter Ziffer III.2.1) der Bekanntmachung genannten Unterlagen sind von einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
3. Die unter Ziffer III.2.1) der Bekanntmachung geforderten Nachweise sind auch für die jeweiligen Nach-/Subunternehmer beizubringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit Verweis auf § 5 Abs. 4 VOF sind von dem Bewerber folgende Nachweise und Erklärungen einzureichen:
A) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers
— jeweils bezogen auf die letzten 2 Geschäftsjahre (2013, 2014) sowie
— bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand dieser Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 2 Geschäftsjahre (2013, 2014)
B) Eigenerklärung, ob über das Vermögen des Bewerbers das Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist und ob er sich in Liquidation befindet.
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Beruft sich ein Bewerber zum Nachweis seiner finanziellen Leistungsfähigkeit auf diejenige eines Dritten, z. B. seiner Muttergesellschaft, eines anderen verbundenen Unternehmens oder eines Nachunternehmers, so ist in diesem Falle die finanzielle Leistungsfähigkeit dieses anderen Unternehmens durch Vorlage der vorstehend verlangten Nachweise und Erklärungen darzulegen.
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Die unter Ziffer III.2.2) der Bekanntmachung genannten Unterlagen sind von einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit Verweis auf § 5 Abs. 5 VOF sind von dem Bewerber folgende Nachweise und Erklärungen einzureichen:
Darstellung von Referenzprojekten in den Themenfeldern Echtzeitfahrgastinformation sowie dynamische Fahrgastinformationsanzeiger in den Jahren 2012 bis 2015. Erfahrungen sind insbesondere für Projekte mit mehreren Auftraggebern und im Zusammenhang mit Landeszuwendungen nachzuweisen.
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Es sind die folgenden Referenzen mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen:
a) Durchführung europaweites Vergabeverfahren mit mind. 3 Losen für eine Beschaffergemeinschaft von insgesamt mind. 10 Auftraggebern.
Mindestanzahl: 1
b) Durchführung europaweites Vergabeverfahren für einen Rahmenvertrag für eine Beschaffergemeinschaft von mind. 10 Auftraggebern für Systeme, die Echtzeitdaten verarbeiten.
c) Durchführung von weiteren europaweiten Vergabeverfahren.
Mindestanzahl: 2
d) Projekte zur Einführung von Systemen mit dem Ziel der Bereitstellung von Echtzeitdaten über VDV 453/454-Schnittstellen.
e) Projekte zur Durchführung der administrativen Aufgaben, mindestens der Erstellung der Zwischen- und Endverwendungsnachweise, für Projekte mit Zuwendungen eines Bundeslandes.
Bei den zu a) bis e) zu benennenden Referenzen sind Mehrfachnennungen nicht zulässig. Wird die jeweils geforderte Mindestanzahl nicht nachgewiesen, ist die Technische Leistungsfähigkeit nicht nachgewiesen und der Bewerber wird nicht zugelassen.
Zu jeder Referenz sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen:
— Projektbezeichnung und Auftraggeber,
— Angabe der erbrachten Leistungen,
— Art, Typ und Anzahl der ausgeschriebenen Systeme,
— Projektlaufzeit (Beginn und vsl. Ende, Angabe jeweils Monat/Jahr),
— Name, Anschrift und Kontaktdaten (Telefon, Mail) eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Projektes,
— zu jeder Referenz sind die eingesetzten Mitarbeiter zu benennen.
Für die Darstellung der Referenzen ist das Formblatt zu verwenden, das über den Ansprechpartner nach Ziffer I.1) anzufordern ist.
Zur Absicherung der vergaberechtlichen Tätigkeiten muss der Bewerber nachweisen, dass er sich bei den Referenzen zu a) und b) einer fachanwaltlichen Beratung bedient hat.
Die unter Ziffer III.2.3) der Bekanntmachung genannten Unterlagen sind von einer Bietergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen; die Angaben zu den Referenzen dabei für das jeweilige Fachgebiet des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft, welches dieses Mitglied innerhalb der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall bearbeiten wird.
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Bedient sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeit anderer Unternehmen (Nach-/Subunternehmer), so ist eine Übersicht beizufügen, die die Leistungsanteile je Unternehmen ausweist. Dabei sind die Eignungsnachweise jeweils auf die Leistungen zu beziehen, die der Subunternehmer im Zuschlagsfall erbringen soll und nur insoweit vorzulegen, wie sie auf die vom Subunternehmer zu erbringende Leistung anwendbar sind. Eine Verpflichtungserklärung der Subunternehmer ist auf Verlangen des Auftraggebers, innerhalb von 6 Kalendertagen, vorzulegen.
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Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Bewerbungen werden nach einem Punktesystem bewertet. Die Punkte werden für die Erfüllung der in Ziffer III.2.3) beschriebenen Kriterien für den Nachweis der Technischen Leistungsfähigkeit nach folgenden Festlegungen vergeben: zu a) 50 Pkt. pro Referenz für max. 1 Referenz. Sind die Vorgaben für die Anzahl der Lose und Auftraggeber nicht vollständig erfüllt, erfolgt ein Punktabzug entsprechend den Festlegungen im Formblatt. Maximal erreichbare Punktzahl: 50. zu b) 50 Pkt. pro Referenz für max. 1 Referenz. Sind die Vorgaben für die Anzahl der Lose und Auftraggeber nicht vollständig erfüllt, erfolgt ein entsprechender Punktabzug. Maximal erreichbare Punktzahl: 50. zu c) 30 Pkt. pro Referenz für max. 5 Referenzen. Maximal erreichbare Punktzahl: 150. zu d) 20 Pkt. pro Referenz für max. 6 Referenzen. zusätzlich jeweils 5 Pkt. für einen der Dienste DFI, ANS und AUS zu jeder der Referenzen. Maximal erreichbare Punktzahl: 210. zu e) 10 Pkt. pro Referenz für max. 4 Referenzen. Maximal erreichbare Punktzahl: 40. Insgesamt können maximal 500 Punkte erreicht werden. Für den Nachweis der geforderten Referenzen ist ein Formblatt zu verwenden, das bei dem Ansprechpartner nach Ziffer I.1) angefordert werden kann.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Braunschweiger Verkehrs-GmbH
Postanschrift: Am Hauptgüterbahnhof 28
Postleitzahl: 38126
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wolfsburger Verkehrs-GmbH
Postanschrift: Borsigstraße 28
Postort: Wolfsburg
Postleitzahl: 38446
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtbus Goslar GmbH
Postanschrift: Stapelner Straße 6
Postort: Goslar
Postleitzahl: 38644
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Salzgitter
Postanschrift: Joachim-Campe-Straße 6-8
Postort: Salzgitter
Postleitzahl: 38226
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Gifhorn
Postanschrift: Marktplatz 1
Postort: Gifhorn
Postleitzahl: 38518
Name des öffentlichen Auftraggebers: Samtgemeinde Isenbüttel
Postanschrift: Gutsstraße 11
Postort: Isenbüttel
Postleitzahl: 38550
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Meinersen
Postanschrift: Hauptstraße 1
Postort: Meinersen
Postleitzahl: 38536
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Sassenburg
Postanschrift: Bokensdorfer Weg 12
Postort: Sassenburg
Postleitzahl: 38524
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Wittingen
Postanschrift: Bahnhofstraße 35
Postort: Wittingen
Postleitzahl: 29378
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Peine
Postanschrift: Kantstraße 5
Postort: Peine
Postleitzahl: 31224
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Lengede
Postanschrift: Vallstedter Weg 1
Postort: Lengede
Postleitzahl: 38268
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Königslutter am Elm
Postanschrift: Am Markt 1
Postort: Königslutter am Elm
Postleitzahl: 38154
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Lehre
Postanschrift: Marktstraße 10
Postort: Lehre
Postleitzahl: 38165
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Wolfenbüttel
Postanschrift: Stadtmarkt 3-6
Postort: Wolfenbüttel
Postleitzahl: 38300
Name des öffentlichen Auftraggebers: Samtgemeinde Oderwald
Postanschrift: Dahlgrundsweg 5
Postort: Börßum
Postleitzahl: 38312
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Cremlingen
Postanschrift: Ostdeutsche Straße 22
Postort: Cremlingen
Postleitzahl: 38162
Name des öffentlichen Auftraggebers: Samtgemeinde Elm-Asse
Postanschrift: Markt 3
Postort: Schöppenstedt
Postleitzahl: 38170
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Schladen-Werla
Postanschrift: Am Weinberg 9
Postort: Schladen
Postleitzahl: 38315
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bad Harzburg
Postanschrift: Forstwiese 5
Postort: Bad Harzburg
Postleitzahl: 38667
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Seesen
Postanschrift: Marktstraße 1
Postort: Seesen
Postleitzahl: 38723
Kontakt
Kontaktperson: Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB)
Frau Sabine Wolff, Herrn Malte Kupferschmidt

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-08-01 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
(1) Die Leistungen werden im Verhandlungsverfahren mit Öffentlichem Teilnahmewettbewerb nach nach Vorgaben der Verordnung über die Vergabe von freiberuflichen Dienstleistungen (VOF) vergeben.
(2) Weitere Informationen zum Verfahren sowie zur Form der Teilnahmeanträge enthält die Bewerberinformation zum Teilnahmewettbewerb, die von den Bewerbern bzw. der Bewerbergemeinschaft zusammen mit dem Formblatt zum Teilnahmewettbewerb schriftlich, per Telefax oder E-Mail bei der in Ziffer I.1) genannten Stelle angefordert werden kann; auf die Frist unter Ziffer IV.3.3) wird hingewiesen.
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(3) Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und nach Möglichkeit in elektronischer Kopie (CD-ROM, DVD, Datenstick, etc.) einzureichen. Eine Einreichung per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher oder allein in elektronischer Form ist nicht zugelassen. Die Teilnahmeanträge und alle dazugehörigen Unterlagen sind in einem verschlossenen Umschlag/Paket einzureichen. Umschlag bzw. Paket sind durch den Bewerber wie folgt zu kennzeichnen:
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„Teilnahmeantrag Projektsteuerung Echtzeit – Nicht öffnen“.
Die Teilnahmeanträge sind in deutscher Sprache abzufassen. Dies schließt auch alle Bescheinigungen und beigefügten Dokumente ein.
(4) Soweit Auskünfte erforderlich werden, sind diese ausschließlich schriftlich (per E-Mail) an die unter Ziffer I.1) angegebene E-Mail-Adresse bis spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist zu richten. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht bis spätestens 6 Kalendertage vor dem Ablauf der Teilnahmefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.
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(5) Die unter Ziffer I.1) angegebene Vergabestelle bildet in diesem Verfahren die zentrale Vergabestelle und beschafft die hier ausgeschriebene Leistung im Namen und im Auftrag der unter Anhang A Nr. IV dieser Bekanntmachung genannten Auftraggeber. Die zu erbringenden Leistungen sind gegenüber den in Anhang A Nr. IV genannten Auftraggebern zu erbringen.
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(6) Die Erteilung des Zuschlags steht unter dem Vorbehalt einer endgültigen Förderzusage des Landes Niedersachsen für die Einrichtung eines Echtzeitfahrgastinformationssystems im Verbandsgebiet des Zweckverbandes Großraum Braunschweig. Der Auftraggeber behält sich daher vor, das Vergabeverfahren aufzuheben, wenn eine entsprechende Förderzusage nicht erteilt wird. Der Auftraggeber behält sich ferner vor, das Vergabeverfahren vorzeitig aufzuheben, wenn im Ergebnis der Auswertung der ersten Angebote sowie der Führung ggf. erforderlicher Aufklärungsgespräche mit hinreichender Sicherheit davon ausgegangen werden kann, dass auch nach der Führung entsprechender Vertragsverhandlungen mit den noch im Verfahren befindlichen Bietern kein wirtschaftliches abschließendes verbindliches Angebot eingehen wird.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Regierungsvertretung Lüneburg
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131151335 📞
Fax: +49 4131152943 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Vorschriften über die Einlegung von Rechtsbehelfen finden sich in §§ 102 ff. GWB (Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen).
Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrages zur Vergabekammer gemäß §§ 107 ff. GWB
wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des § 107 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat:
„(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden;
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden;
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2.
§101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt“.
Der Nachprüfungsantrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er
soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 108 GWB).
Quelle: OJS 2016/S 075-132073 (2016-04-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-11-01)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Unbestimmt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 212-387137
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 075-132073
ABl. S-Ausgabe: 212

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-09-20 📅
Name: BLIC GmbH
Postanschrift: Rheinstraße 45
Postort: Berlin
Postleitzahl: 12161
Land: Deutschland 🇩🇪
Internetadresse: www.blic.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Regierungsvertretung Lüneburg
Quelle: OJS 2016/S 212-387137 (2016-11-01)