Projektsteuerung für Umbau/Neubau einer an das Rechenzentrum der Finanzverwaltung des Landes NRW zu vermietenden Immobilie als Standort für das Rechenzentrum
Der Auftrag umfasst Ingenieurleistungen unter ingenieurtechnischer Bewertung aller fachlichen Gewerke einschließlich Projektsteuerungsleistungen für den Umbau/Neubau einer Immobilie (gemischt genutzt, bestehend aus Verwaltungsgebäude mit Bürofläche, bemessen nach der Richtlinie Mietfläche Gewerbe MF-G2012, Druckstraße und Rechenzentrum, insgesamt zur Unterbringung von ca. 900 Personen) als Standort für das Rechenzentrum (RZF) und der anschließenden Vermietung an dieses, der im Rahmen eines gesonderten Auftrages ausgeschrieben wird (nachfolgend VOB-Verfahren bzw. VOB-Auftrag genannt). Dieser gesondert auszuschreibende Auftrag muss insbesondere den hochspezifischen Anforderungen eines Rechenzentrums genügen. Die Projektsteuerungsleistungen umfassen die Vorbereitung und Begleitung des VOB-Verfahrens, die Begleitung der Entwurfs- und Ausführungsplanung des im Rahmen des VOB-Verfahrens ausgewählten Auftragnehmers, die Durchführung des Baucontrollings und die Abnahmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-10-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-09-21.
Auftragsbekanntmachung (2016-09-21) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Referenznummer: H 4040-16/41-12
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag umfasst Ingenieurleistungen unter ingenieurtechnischer Bewertung aller fachlichen Gewerke einschließlich Projektsteuerungsleistungen für den Umbau/Neubau einer Immobilie (gemischt genutzt, bestehend aus Verwaltungsgebäude mit Bürofläche, bemessen nach der Richtlinie Mietfläche Gewerbe MF-G2012, Druckstraße und Rechenzentrum, insgesamt zur Unterbringung von ca. 900 Personen) als Standort für das Rechenzentrum (RZF) und der anschließenden Vermietung an dieses, der im Rahmen eines gesonderten Auftrages ausgeschrieben wird (nachfolgend VOB-Verfahren bzw. VOB-Auftrag genannt). Dieser gesondert auszuschreibende Auftrag muss insbesondere den hochspezifischen Anforderungen eines Rechenzentrums genügen. Die Projektsteuerungsleistungen umfassen die Vorbereitung und Begleitung des VOB-Verfahrens, die Begleitung der Entwurfs- und Ausführungsplanung des im Rahmen des VOB-Verfahrens ausgewählten Auftragnehmers, die Durchführung des Baucontrollings und die Abnahmen.
Der Auftrag umfasst Ingenieurleistungen unter ingenieurtechnischer Bewertung aller fachlichen Gewerke einschließlich Projektsteuerungsleistungen für den Umbau/Neubau einer Immobilie (gemischt genutzt, bestehend aus Verwaltungsgebäude mit Bürofläche, bemessen nach der Richtlinie Mietfläche Gewerbe MF-G2012, Druckstraße und Rechenzentrum, insgesamt zur Unterbringung von ca. 900 Personen) als Standort für das Rechenzentrum (RZF) und der anschließenden Vermietung an dieses, der im Rahmen eines gesonderten Auftrages ausgeschrieben wird (nachfolgend VOB-Verfahren bzw. VOB-Auftrag genannt). Dieser gesondert auszuschreibende Auftrag muss insbesondere den hochspezifischen Anforderungen eines Rechenzentrums genügen. Die Projektsteuerungsleistungen umfassen die Vorbereitung und Begleitung des VOB-Verfahrens, die Begleitung der Entwurfs- und Ausführungsplanung des im Rahmen des VOB-Verfahrens ausgewählten Auftragnehmers, die Durchführung des Baucontrollings und die Abnahmen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Düsseldorf, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind die unter III.1.1) bis III.1.3) aufgelisteten Nachweise (Bescheinigungen von dritter Seite), Eigenerklärungen (§ 48 Abs. 1 und Abs. 2 VgV) und Angaben (Auskünfte des Bewerbers) – zusammen Unterlagen – gemäß den nachfolgend genannten Bedingungen vollständig beizubringen.
Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sind die gem. § 41 Abs. 1 VgV von der Vergabestelle unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und über den Vergabemarktplatz NRW (http://www.evergabe.nrw.de) zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Die Vordrucke zum Teilnahmeantrag sind vollständig auszufüllen und an den dafür vorgesehenen Stellen eigenhändig zu unterschreiben. Bei einer elektronischen Übermittlung ist eine eigenhändige Unterschrift der einzureichenden Unterlagen/ Vordrucke nicht erforderlich. Dem Teilnahmeantrag sind zudem alle geforderten Unterlagen beizufügen. Sämtliche Unterlagen sind bei Einreichung der Teilnahmeanträge in Papierform, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan oder Fax) einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie in elektronischer Kopie (CD) einzureichen. Alternativ ist eine elektronische Übermittlung des Teilnahmeantrags und der beizufügenden Unterlagen über den Vergabemarktplatz NRW (http://www.evergabe.nrw.de) zugelassen. Eine anderweitige Einreichung des Teilnahmeantrags, etwa per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher Form oder per E-Mail ist nicht zugelassen. Für die Einreichung in Papierform ist der Teilnahmeantrag mit dem Formular 313 EU Kennzettel Teilnahmeantrag zu versehen und bis zu der unter IV.2.2) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Kontaktstelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. Nicht fest verschlossene oder verspätet eingereichte Teilnahmeanträge bleiben unberücksichtigt. Der Bewerber trägt die Darlegungs- und Beweislast für die Ordnungsgemäßheit und Vollständigkeit seines Teilnahmeantrags sowie für dessen rechtzeitigen Eingang und festen Verschluss.
Als vorläufigen Beleg für die Erfüllung der unter III 1.1 – III 1.3 aufgestellten Eignungsanforderungen akzeptiert die Vergabestelle von den Bewerbern oder den Bewerbergemeinschaften die Vorlage einer ordnungsgemäß erstellten und ausgefüllten Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung gem. § 50 VgV.
Fragen und Antworten werden im Vergabemarktplatz (http://www.evergabe.nrw.de) zur Einsicht für alle Bieter bereitgestellt. Die Vergabestelle behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Abgabefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge findet nicht statt. Die Vergabeunterlagen werden nur denjenigen formell und materiell geeigneten Bewerbern zur Verfügung gestellt, die über den Vergabemarktplatz zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Bewerber/Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge/Angebote nicht zugelassen.
Da die Texteingabe begrenzt ist, finden Sie den kompletten Text zu den „Zusätzlichen Angaben“ unter dem Link: http://www.evergabe.nrw.de
Bekanntmachungs-ID: CXPNYDZYFY1.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind die unter III.1.1) bis III.1.3) aufgelisteten Nachweise (Bescheinigungen von dritter Seite), Eigenerklärungen (§ 48 Abs. 1 und Abs. 2 VgV) und Angaben (Auskünfte des Bewerbers) – zusammen Unterlagen – gemäß den nachfolgend genannten Bedingungen vollständig beizubringen.
Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sind die gem. § 41 Abs. 1 VgV von der Vergabestelle unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und über den Vergabemarktplatz NRW (http://www.evergabe.nrw.de) zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Die Vordrucke zum Teilnahmeantrag sind vollständig auszufüllen und an den dafür vorgesehenen Stellen eigenhändig zu unterschreiben. Bei einer elektronischen Übermittlung ist eine eigenhändige Unterschrift der einzureichenden Unterlagen/ Vordrucke nicht erforderlich. Dem Teilnahmeantrag sind zudem alle geforderten Unterlagen beizufügen. Sämtliche Unterlagen sind bei Einreichung der Teilnahmeanträge in Papierform, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan oder Fax) einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie in elektronischer Kopie (CD) einzureichen. Alternativ ist eine elektronische Übermittlung des Teilnahmeantrags und der beizufügenden Unterlagen über den Vergabemarktplatz NRW (http://www.evergabe.nrw.de) zugelassen. Eine anderweitige Einreichung des Teilnahmeantrags, etwa per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher Form oder per E-Mail ist nicht zugelassen. Für die Einreichung in Papierform ist der Teilnahmeantrag mit dem Formular 313 EU Kennzettel Teilnahmeantrag zu versehen und bis zu der unter IV.2.2) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Kontaktstelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. Nicht fest verschlossene oder verspätet eingereichte Teilnahmeanträge bleiben unberücksichtigt. Der Bewerber trägt die Darlegungs- und Beweislast für die Ordnungsgemäßheit und Vollständigkeit seines Teilnahmeantrags sowie für dessen rechtzeitigen Eingang und festen Verschluss.
Als vorläufigen Beleg für die Erfüllung der unter III 1.1 – III 1.3 aufgestellten Eignungsanforderungen akzeptiert die Vergabestelle von den Bewerbern oder den Bewerbergemeinschaften die Vorlage einer ordnungsgemäß erstellten und ausgefüllten Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung gem. § 50 VgV.
Fragen und Antworten werden im Vergabemarktplatz (http://www.evergabe.nrw.de) zur Einsicht für alle Bieter bereitgestellt. Die Vergabestelle behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Abgabefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge findet nicht statt. Die Vergabeunterlagen werden nur denjenigen formell und materiell geeigneten Bewerbern zur Verfügung gestellt, die über den Vergabemarktplatz zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Bewerber/Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge/Angebote nicht zugelassen.
Da die Texteingabe begrenzt ist, finden Sie den kompletten Text zu den „Zusätzlichen Angaben“ unter dem Link: http://www.evergabe.nrw.de
Bekanntmachungs-ID: CXPNYDZYFY1.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die VOB-Ausschreibung wird bis spätestens zum 31.12.2017 veröffentlicht und das Vergabeverfahren daher bis zu diesem Zeitpunkt begonnen werden. Für die Vorbereitung des VOB-Verfahrens ist es u. a. erforderlich, dass das RZF als Auftraggeber des VOB-Auftrages die Anforderungen für diesen Auftrag definiert. Hierzu prüft und bewertet der Projektsteuerer die vorhandenen Anforderungsdefinitionen des RZF, gibt Hinweise auf Unstimmigkeiten und Unvollständigkeiten und zeigt notwendige Folgeanforderungen für den weiteren Verlauf des Projekts auf.
Die VOB-Ausschreibung wird bis spätestens zum 31.12.2017 veröffentlicht und das Vergabeverfahren daher bis zu diesem Zeitpunkt begonnen werden. Für die Vorbereitung des VOB-Verfahrens ist es u. a. erforderlich, dass das RZF als Auftraggeber des VOB-Auftrages die Anforderungen für diesen Auftrag definiert. Hierzu prüft und bewertet der Projektsteuerer die vorhandenen Anforderungsdefinitionen des RZF, gibt Hinweise auf Unstimmigkeiten und Unvollständigkeiten und zeigt notwendige Folgeanforderungen für den weiteren Verlauf des Projekts auf.
Zur Vorbereitung des VOB-Verfahrens:
— entwickelt der Projektsteuerer den ebenfalls im Rahmen des VOB-Verfahrens zu vereinbarenden Mietvertrag in Zusammenarbeit mit dem juristischen Dienstleister des Auftraggebers,
— erstellt der Projektsteuerer eine Projektbeschreibung sowie die funktionale Leistungsbeschreibung unter Verwendung der bereits erstellten Anforderungsdefinitionen,
— erstellt der Projektsteuerer als Bestandteil der Vergabeunterlagen eine Konzeption des Prozesses und Verantwortungszuordnung für die sachverständige Bewertung für Planungs- und Realisierungsfreigaben und Abnahmen,
— unterstützt der Projektsteuerer fachlich die Erstellung eines Bewertungsmodells – insbesondere unter Berücksichtigung der energetischen Folgekosten – im Rahmen der VOB-Ausschreibung und erstellt die Definition der Abnahmekriterien,
— arbeitet der Projektsteuerer ein den Anforderungen eines Rechenzentrums genügendes spezifisches Abnahmeverfahren aus unter Berücksichtigung von Last, Überlast, Dauerbetrieb und Einbindung von Nebengewerken,
— erarbeitet der Projektsteuerer ein technisches Betriebskonzept und
— erstellt der Projektsteuerer in den Vergabeunterlagen für das VOB-Verfahren die Konzeption und Beschreibung von Abnahmeprozessen mit Meilensteinen. Der Projektsteuerer prüft und bestätigt die Vergabeunterlagen für das VOB-Verfahren kurzfristig vor deren Veröffentlichung auf Vollständigkeit.
— erstellt der Projektsteuerer in den Vergabeunterlagen für das VOB-Verfahren die Konzeption und Beschreibung von Abnahmeprozessen mit Meilensteinen. Der Projektsteuerer prüft und bestätigt die Vergabeunterlagen für das VOB-Verfahren kurzfristig vor deren Veröffentlichung auf Vollständigkeit.
Bei der Begleitung des VOB-Verfahrens ist der Projektsteuerer zuständig und verantwortlich für die Beantwortung der fachlichen Bieterfragen, die Prüfung der fachlichen Referenzen und Teilnahmeanträge im Teilnahmewettbewerb, die Prüfung und Bewertung der indikativen Angebote, die Vorbereitung der Verhandlungstermine und Führung der fachlichen Verhandlungsgespräche, Dokumentation von Verhandlungsverlauf und Ergebnis, Einarbeitung der Verhandlungsergebnisse in die finale Angebotsaufforderung, Aus- und Bewertung der finalen Angebote.
Bei der Begleitung des VOB-Verfahrens ist der Projektsteuerer zuständig und verantwortlich für die Beantwortung der fachlichen Bieterfragen, die Prüfung der fachlichen Referenzen und Teilnahmeanträge im Teilnahmewettbewerb, die Prüfung und Bewertung der indikativen Angebote, die Vorbereitung der Verhandlungstermine und Führung der fachlichen Verhandlungsgespräche, Dokumentation von Verhandlungsverlauf und Ergebnis, Einarbeitung der Verhandlungsergebnisse in die finale Angebotsaufforderung, Aus- und Bewertung der finalen Angebote.
Bei der Entwurfs- und Ausführungsplanung des im Rahmen des VOB-Verfahrens ausgewählten Auftragnehmers vertritt der Projektsteuerer die Interessen des Auftraggebers als Mieter in allen Planungsgesprächen mit dem im VOB-Verfahren ausgewählten Auftragnehmer. Der Projektsteuerer bereitet die notwendige Entscheidungsfindung des Auftraggebers vor mit Auswirkungen auf Mehr-/Minderkosten unter Beachtung der Zielwerte des Auftraggebers in seiner Funktion als Mieter sowie deren Dokumentation, die Dokumentation der Planungsabsprachen/ -abnahmen, Überwachung der Bieterversprechen und Überwachung der Einhaltung von BSI-Kriterien und Abnahme der Meilensteinpläne im Planungsbereich.
Bei der Entwurfs- und Ausführungsplanung des im Rahmen des VOB-Verfahrens ausgewählten Auftragnehmers vertritt der Projektsteuerer die Interessen des Auftraggebers als Mieter in allen Planungsgesprächen mit dem im VOB-Verfahren ausgewählten Auftragnehmer. Der Projektsteuerer bereitet die notwendige Entscheidungsfindung des Auftraggebers vor mit Auswirkungen auf Mehr-/Minderkosten unter Beachtung der Zielwerte des Auftraggebers in seiner Funktion als Mieter sowie deren Dokumentation, die Dokumentation der Planungsabsprachen/ -abnahmen, Überwachung der Bieterversprechen und Überwachung der Einhaltung von BSI-Kriterien und Abnahme der Meilensteinpläne im Planungsbereich.
Im Rahmen des Baucontrollings und der Abnahmen überwacht der Projektsteuerer den Bauverlauf mit Blick auf die Mieterinteressen, übernimmt die Dokumentation und die Kommunikation von Vertragsabweichungen im Rahmen des VOB-Auftrages, die Dokumentation der Mehr-/Minderkosten unter Beachtung der Zielwerte des Mieters, Vor- und Nachbereitungen von Baubesprechungen sowie die Teilnahme hieran, Durchführung von Abnahmen, Begleitung der für ein Rechenzentrum spezifischen Abnahmetests, Prüfung der vom Auftragnehmer des VOB-Auftrags vorgenommenen Dokumentation auf Vollständigkeit.
Im Rahmen des Baucontrollings und der Abnahmen überwacht der Projektsteuerer den Bauverlauf mit Blick auf die Mieterinteressen, übernimmt die Dokumentation und die Kommunikation von Vertragsabweichungen im Rahmen des VOB-Auftrages, die Dokumentation der Mehr-/Minderkosten unter Beachtung der Zielwerte des Mieters, Vor- und Nachbereitungen von Baubesprechungen sowie die Teilnahme hieran, Durchführung von Abnahmen, Begleitung der für ein Rechenzentrum spezifischen Abnahmetests, Prüfung der vom Auftragnehmer des VOB-Auftrags vorgenommenen Dokumentation auf Vollständigkeit.
Im Übrigen ergibt sich die Beschreibung der Beschaffung aus den Vergabeunterlagen.
Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Der Auftrag endet jedenfalls mit Fertigstellung des Projekts.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Düsseldorf.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die allg. Teilnahmebedingungen sowie diejenigen zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister sind unter diesem Link abrufbar: http://www.evergabe.nrw.de
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Dies ist unter diesem Link abrufbar: http://www.evergabe.nrw.de
Technische und berufliche Fähigkeiten: Dies ist unter diesem Link abrufbar: http://www.evergabe.nrw.de
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Aus dem Kreis der Bewerber, die die formellen und materiellen Anforderungen an die Eignung (§ 122 Abs. 1 GWB, §§ 42 ff. VgV) gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.1.1) bis III.1.3) erfüllen, werden nicht mehr als fünf Bewerber vom Auftraggeber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 51 Abs. 2 VgV). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl (mehr als fünf) an formell und materiell geeigneten Bewerbern vorhanden ist. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand folgender Auswahlkriterien 1 bis 3. Die von den Bewerbern je Auswahlkriterium (1 bis 3) erreichten Punkte werden je Bewerber zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Insgesamt sind maximal 10 Punkte zu erreichen. Anhand der erreichten Gesamtpunktzahlen wird eine Rangfolge der Bewerber erstellt. Die fünf Bestplatzierten werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichstand werden mehr als fünf Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Aus dem Kreis der Bewerber, die die formellen und materiellen Anforderungen an die Eignung (§ 122 Abs. 1 GWB, §§ 42 ff. VgV) gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.1.1) bis III.1.3) erfüllen, werden nicht mehr als fünf Bewerber vom Auftraggeber ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert (§ 51 Abs. 2 VgV). Eine solche Reduzierung des Teilnehmerkreises erfolgt nur, sofern eine ausreichende Anzahl (mehr als fünf) an formell und materiell geeigneten Bewerbern vorhanden ist. Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt objektiv und diskriminierungsfrei anhand folgender Auswahlkriterien 1 bis 3. Die von den Bewerbern je Auswahlkriterium (1 bis 3) erreichten Punkte werden je Bewerber zu einer Gesamtpunktzahl addiert. Insgesamt sind maximal 10 Punkte zu erreichen. Anhand der erreichten Gesamtpunktzahlen wird eine Rangfolge der Bewerber erstellt. Die fünf Bestplatzierten werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichstand werden mehr als fünf Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
(1) Auswahlkriterium 1: Für eine weitere Referenz gemäß den Anforderungen nach Abschnitt III.1.3) (D2) (Nr. 1), die über die Mindestanzahl von einer Referenz hinausgeht, erhält das Unternehmen 3 Punkte. Es kann eine unbeschränkte Anzahl von solchen Referenzen angegeben werden; es sind jedoch lediglich 3 Punkte erreichbar. Es ist für dieses Auswahlkriterium zulässig, eine entsprechende Referenz eines im Teilnahmeantrag benannten Unterauftragnehmers vorzulegen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
(1) Auswahlkriterium 1: Für eine weitere Referenz gemäß den Anforderungen nach Abschnitt III.1.3) (D2) (Nr. 1), die über die Mindestanzahl von einer Referenz hinausgeht, erhält das Unternehmen 3 Punkte. Es kann eine unbeschränkte Anzahl von solchen Referenzen angegeben werden; es sind jedoch lediglich 3 Punkte erreichbar. Es ist für dieses Auswahlkriterium zulässig, eine entsprechende Referenz eines im Teilnahmeantrag benannten Unterauftragnehmers vorzulegen.
(2) Auswahlkriterium 2: Für eine weitere Referenz gemäß den Anforderungen nach Abschnitt III.1.3) (D2) (Nr. 2), die über die Mindestzahl von zwei Referenzen hinausgeht, erhält das Unternehmen 4 Punkte. Es kann eine unbeschränkte Anzahl von solchen Referenzen angegeben werden; es sind jedoch lediglich 4 Punkte erreichbar. Es ist für dieses Auswahlkriterium zulässig, eine entsprechende Referenz eines im Teilnahmeantrag benannten Unterauftragnehmers vorzulegen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
(2) Auswahlkriterium 2: Für eine weitere Referenz gemäß den Anforderungen nach Abschnitt III.1.3) (D2) (Nr. 2), die über die Mindestzahl von zwei Referenzen hinausgeht, erhält das Unternehmen 4 Punkte. Es kann eine unbeschränkte Anzahl von solchen Referenzen angegeben werden; es sind jedoch lediglich 4 Punkte erreichbar. Es ist für dieses Auswahlkriterium zulässig, eine entsprechende Referenz eines im Teilnahmeantrag benannten Unterauftragnehmers vorzulegen.
(3) Auswahlkriterium 3: Für eine weitere Referenz des Rechenzentrum-Planers gemäß den Anforderungen nach Abschnitt III.1.3) (D3) (Nr. 3), die über diese Anforderungen insofern hinausgeht, als dass die Planungsleistungen zur Errichtung, Sanierung, Ertüchtigung oder Modernisierung für ein Rechenzentrum bei einer Höchstverfügbarkeit von 99,98 Prozent im Jahresmittel erfolgt sein müssen. Es sind jedoch lediglich 3 Punkte erreichbar.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
(3) Auswahlkriterium 3: Für eine weitere Referenz des Rechenzentrum-Planers gemäß den Anforderungen nach Abschnitt III.1.3) (D3) (Nr. 3), die über diese Anforderungen insofern hinausgeht, als dass die Planungsleistungen zur Errichtung, Sanierung, Ertüchtigung oder Modernisierung für ein Rechenzentrum bei einer Höchstverfügbarkeit von 99,98 Prozent im Jahresmittel erfolgt sein müssen. Es sind jedoch lediglich 3 Punkte erreichbar.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2016-11-15 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind die unter III.1.1) bis III.1.3) aufgelisteten Nachweise (Bescheinigungen von dritter Seite), Eigenerklärungen (§ 48 Abs. 1 und Abs. 2 VgV) und Angaben (Auskünfte des Bewerbers) – zusammen Unterlagen – gemäß den nachfolgend genannten Bedingungen vollständig beizubringen.
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs sind die unter III.1.1) bis III.1.3) aufgelisteten Nachweise (Bescheinigungen von dritter Seite), Eigenerklärungen (§ 48 Abs. 1 und Abs. 2 VgV) und Angaben (Auskünfte des Bewerbers) – zusammen Unterlagen – gemäß den nachfolgend genannten Bedingungen vollständig beizubringen.
Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sind die gem. § 41 Abs. 1 VgV von der Vergabestelle unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und über den Vergabemarktplatz NRW (http://www.evergabe.nrw.de) zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Die Vordrucke zum Teilnahmeantrag sind vollständig auszufüllen und an den dafür vorgesehenen Stellen eigenhändig zu unterschreiben. Bei einer elektronischen Übermittlung ist eine eigenhändige Unterschrift der einzureichenden Unterlagen/ Vordrucke nicht erforderlich. Dem Teilnahmeantrag sind zudem alle geforderten Unterlagen beizufügen. Sämtliche Unterlagen sind bei Einreichung der Teilnahmeanträge in Papierform, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan oder Fax) einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie in elektronischer Kopie (CD) einzureichen. Alternativ ist eine elektronische Übermittlung des Teilnahmeantrags und der beizufügenden Unterlagen über den Vergabemarktplatz NRW (http://www.evergabe.nrw.de) zugelassen. Eine anderweitige Einreichung des Teilnahmeantrags, etwa per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher Form oder per E-Mail ist nicht zugelassen. Für die Einreichung in Papierform ist der Teilnahmeantrag mit dem Formular 313 EU Kennzettel Teilnahmeantrag zu versehen und bis zu der unter IV.2.2) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Kontaktstelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. Nicht fest verschlossene oder verspätet eingereichte Teilnahmeanträge bleiben unberücksichtigt. Der Bewerber trägt die Darlegungs- und Beweislast für die Ordnungsgemäßheit und Vollständigkeit seines Teilnahmeantrags sowie für dessen rechtzeitigen Eingang und festen Verschluss.
Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sind die gem. § 41 Abs. 1 VgV von der Vergabestelle unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und über den Vergabemarktplatz NRW (http://www.evergabe.nrw.de) zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden. Die Vordrucke zum Teilnahmeantrag sind vollständig auszufüllen und an den dafür vorgesehenen Stellen eigenhändig zu unterschreiben. Bei einer elektronischen Übermittlung ist eine eigenhändige Unterschrift der einzureichenden Unterlagen/ Vordrucke nicht erforderlich. Dem Teilnahmeantrag sind zudem alle geforderten Unterlagen beizufügen. Sämtliche Unterlagen sind bei Einreichung der Teilnahmeanträge in Papierform, soweit nicht die Einreichung in Kopie nachfolgend ausdrücklich zugelassen ist, im schriftlichen Original (kein Scan oder Fax) einzureichen. Der Teilnahmeantrag ist schriftlich im Original und in nicht beglaubigter Kopie (Papierform) sowie in elektronischer Kopie (CD) einzureichen. Alternativ ist eine elektronische Übermittlung des Teilnahmeantrags und der beizufügenden Unterlagen über den Vergabemarktplatz NRW (http://www.evergabe.nrw.de) zugelassen. Eine anderweitige Einreichung des Teilnahmeantrags, etwa per Telefax oder in mündlicher, fernmündlicher Form oder per E-Mail ist nicht zugelassen. Für die Einreichung in Papierform ist der Teilnahmeantrag mit dem Formular 313 EU Kennzettel Teilnahmeantrag zu versehen und bis zu der unter IV.2.2) angegebenen Teilnahmefrist bei der unter I.1) angegebenen Kontaktstelle in einem fest verschlossenen Umschlag einzureichen. Nicht fest verschlossene oder verspätet eingereichte Teilnahmeanträge bleiben unberücksichtigt. Der Bewerber trägt die Darlegungs- und Beweislast für die Ordnungsgemäßheit und Vollständigkeit seines Teilnahmeantrags sowie für dessen rechtzeitigen Eingang und festen Verschluss.
Als vorläufigen Beleg für die Erfüllung der unter III 1.1 – III 1.3 aufgestellten Eignungsanforderungen akzeptiert die Vergabestelle von den Bewerbern oder den Bewerbergemeinschaften die Vorlage einer ordnungsgemäß erstellten und ausgefüllten Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung gem. § 50 VgV.
Als vorläufigen Beleg für die Erfüllung der unter III 1.1 – III 1.3 aufgestellten Eignungsanforderungen akzeptiert die Vergabestelle von den Bewerbern oder den Bewerbergemeinschaften die Vorlage einer ordnungsgemäß erstellten und ausgefüllten Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung gem. § 50 VgV.
Fragen und Antworten werden im Vergabemarktplatz (http://www.evergabe.nrw.de) zur Einsicht für alle Bieter bereitgestellt. Die Vergabestelle behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Abgabefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge findet nicht statt. Die Vergabeunterlagen werden nur denjenigen formell und materiell geeigneten Bewerbern zur Verfügung gestellt, die über den Vergabemarktplatz zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Bewerber/Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge/Angebote nicht zugelassen.
Fragen und Antworten werden im Vergabemarktplatz (http://www.evergabe.nrw.de) zur Einsicht für alle Bieter bereitgestellt. Die Vergabestelle behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Abgabefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge findet nicht statt. Die Vergabeunterlagen werden nur denjenigen formell und materiell geeigneten Bewerbern zur Verfügung gestellt, die über den Vergabemarktplatz zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Bewerber/Bieter sowie deren Vertreter/Bevollmächtigte sind bei der Öffnung der Teilnahmeanträge/Angebote nicht zugelassen.
Da die Texteingabe begrenzt ist, finden Sie den kompletten Text zu den „Zusätzlichen Angaben“ unter dem Link: http://www.evergabe.nrw.de
Bekanntmachungs-ID: CXPNYDZYFY1.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland – Spruchkörper Düsseldorf
Postanschrift: Am Bonneshof 35
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40474
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221147-3055📞
E-Mail: vkrhld-d@bezreg-koeln.nrw.de📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist rein vorsorglich ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) hin. Die Vorschrift des § 160 GWB ist geregelt wie folgt:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Die Vergabestelle weist rein vorsorglich ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Unternehmen/Bewerber/Bieter sowie auf die Präklusionsregelungen gemäß § 160 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) hin. Die Vorschrift des § 160 GWB ist geregelt wie folgt:
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Rechenzentrum der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen
Postanschrift: Rossstraße 131
Postleitzahl: 40476
Telefon: +49 2114572-2811📞
E-Mail: v-vergabe-5011@fv.nrw.de📧
Quelle: OJS 2016/S 185-332055 (2016-09-21)