Die Berliner Wasserbetriebe planen die Erweiterung des Klärwerks Ruhleben (Freiheit 17, 13597 Berlin) zur Einhaltung der Behördenanforderungen bzgl. der Klarwasserqualität, der ganzjährigen Einleitung in die Spree, den Erhalt einer Reinigungsleistung bei Trockenwetter von ca. 250 000 m³/d und einer hydraulischen Kapazität von 8 m³/s im Regenwetterfall. Das Vorhaben ist der erste Teil der Standorterweiterung des KW Ruhleben. Vorgesehen sind folgende Baumaßnahmen: — Errichtung einer Flockungsfiltration mit einer Filterfläche (netto) von ca. 1 900 m² zur Einhaltung zukünftiger behördlicher Überwachungswerte, incl. Aggregationsbecken für eine mögliche Dosierung von pulverisierter Aktivkohle (PAK) zur Spurenstoffentfernung, — Bau einer UV-Desinfektionsanlage für einen Vollstrom von bis zu 8 m³/s zur Gewährleistung der Einhaltung der EUBadegewässerrichtlinie, — Neubau eines Auslaufbauwerks in die Spree, — Stromnetzanpassung, Neubau der Betriebswasserstation und Bau einer stationären Ablaufmessstation, — Baufeldfreimachung, Leitungsumverlegung (Abwasserdruckleitungen, Hochdruckgasleitung). Bei der Realisierung der Standortweiterung sind folgende Punkte zu berücksichtigen: — Beachtung der planungsseitigen Berücksichtigung einer möglichen Standorterweiterung um weitere Verfahren der 4. Reinigungsstufe, — Terminliche Steuerung des Neubaus eines Großteilelagers (Planungsauftrag außerhalb der angestrebten Beauftragungen), — Die Baumaßnahmen sind im laufenden Betrieb ohne Störung des vorhandenen Betriebs durchzuführen. Für die bauseitige Umsetzung der geplanten Maßnahme ist ein Budget für die Baukosten (nach DIN 276 KGR 200 – 600) von ca. 70 000 000 EUR netto veranschlagt. Für die Planung wird eine Vergabe an einen Generalplaner für die Leistungsphasen 1 bis 7 angestrebt. Die Leistungsphase 8 wird an einen anderen Auftragnehmer in Form eines Generalüberwachers vergeben. Bezüglich der Unternehmereinsatzform wird eine Vergabe an Unternehmer oder an Arbeitsgemeinschaften für große gewerkeorientierte Vergabepakte angestrebt. Mit den Planungen der Leistungsphase 1 wird im 1. Quartal Jahr 2017 begonnen. Die Projektrealisierung ist für die Jahre 2017 - 2023 vorgesehen. Die Berliner Wasserbetriebe beabsichtigen, hierfür einen Projektsteuerer mit den Projektsteuerungsleistungen angelehnt an das Leistungsbild gemäß § 2 AHO Schriftenreihe, Heft Nr. 9, 4. Auflage 2014, Handlungsbereiche A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation), B (Qualitäten und Quantitäten) optional, C (Kosten), D (Termine) und E (Verträge und Versicherungen) zu beauftragen. Siehe auch Ziffer II.2.1) und II.2.2) der Bekanntmachung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-04.
Auftragsbekanntmachung (2016-03-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement im Bauwesen
Menge oder Umfang:
Die auftragsgegenständlichen Leistungen umfassen die unter Ziffer II.1.5) beschriebenen Projektsteuerungsleistungen angelehnt an das Leistungsbild gemäß § 2 AHO Schriftenreihe, Heft Nr. 9, 4. Auflage 2014, mit folgenden Handlungsbereichen und Projektstufen:Handlungsbereiche:— A: Organisation, Information, Koordination und Dokumentation— B: Qualitäten und Quantitäten (optional),— C: Kosten,— D: Termine,— E: Verträge und Versicherungen.Projektstufen:— 1: Projektvorbereitung,— 2 : Planung (Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung),— 3: Ausführungsvorbereitung (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe und Mitwirken bei der Vergabe),— 4: Ausführung (Objektüberwachung),— 5 : Projektabschluss (Objektbetreuung, Dokumentation).
Die auftragsgegenständlichen Leistungen umfassen die unter Ziffer II.1.5) beschriebenen Projektsteuerungsleistungen angelehnt an das Leistungsbild gemäß § 2 AHO Schriftenreihe, Heft Nr. 9, 4. Auflage 2014, mit folgenden Handlungsbereichen und Projektstufen:Handlungsbereiche:— A: Organisation, Information, Koordination und Dokumentation— B: Qualitäten und Quantitäten (optional),— C: Kosten,— D: Termine,— E: Verträge und Versicherungen.Projektstufen:— 1: Projektvorbereitung,— 2 : Planung (Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung),— 3: Ausführungsvorbereitung (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe und Mitwirken bei der Vergabe),— 4: Ausführung (Objektüberwachung),— 5 : Projektabschluss (Objektbetreuung, Dokumentation).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Projektmanagement im Bauwesen📦
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Wasserbetriebe, Einkauf Bauleistungen (Netze), EK-B
Postanschrift: Neue Jüdenstraße 1
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bwb.de🌏
Telefon: +49 30 8644-4146📞
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: Stufe I / Beauftragungsstufe I: 3./4. Quartal 2016.
Abschluss: Stufe V / Beauftragungsstufe IV: 2./3. Quartal 2023.
(1.) Der Bekanntmachungstext einschließlich der genannten Anlagen ist zum Herunterladen unter:
http://www.bwb.de/content/language1/html/572.php erhältlich. Unternehmen, die bisher nicht bei den Berliner Wasserbetrieben registriert sind, müssen, um die Unterlagen herunterladen zu können, einen Zugangsantrag stellen. Dazu ist auf der oben genannten Internetseite der Link „Zugangsantrag stellen“ zu aktivieren. Dann sind die im Zugangsantrag erscheinenden Felder auszufüllen und im Anschluss daran ist auf „Zugangsantrag abschicken“ zu klicken. Per E-Mail wird Ihnen dann ein Passwort zugesandt. Mit dem Benutzernamen, der im Zugangsantrag anzugeben ist, und dem Passwort sind die Unterlagen herunterzuladen. Die Verwendung der vorgegebenen Formulare ist zwingend. Änderungen an diesen Formularen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages (Bewerbungsbogen – Anlage I).
(2.) Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
(3.) Sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle vollständig eingegangen sein; ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder Angaben nachzufordern. Ein schutzwürdiger Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann sich der Auftraggeber ohne entsprechende Nachforderung veranlasst sehen, unvollständige Teilnahmeanträge auszuschließen.
(4.) Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.
(5.) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
(6.) Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausführung (ein Original, eine Kopie) in einem verschlossenen und mit „Teilnahmeantrag Projektsteuerung Klärwerk Ruhleben Standorterweiterung - Nicht Öffnen“ versehenen Umschlag bis zum Schlusstermin bei der unter Ziffer I.1) benannten Kontaktstelle einzureichen. Per Telefax oder in elektronischer Form (z. B. per E-Mail) übersandte Teilnahmeanträge sind unzulässig und werden nicht berücksichtigt.
(7.) Geforderte Erklärungen und Angaben sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Nachweise können - soweit nicht anders bestimmt - in Kopie beigefügt werden. Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind registergeheftet in der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) angeführten Reihenfolge abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen (dies können insbesondere Gewerbe- oder Bundeszentralregisterauszüge sein).
(8.) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bewerbergemeinschaften haben zudem die Anlage 1 vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterzeichnet mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(9.) Wenn ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft von der Möglichkeit Gebrauch macht, Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen vorzusehen, so sind mit dem Teilnahmeantrag (Anlage I) die Leistungsanteile zu bezeichnen, welche auf diese übertragen werden sollen. Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen, auf die der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung zurückgreift, sind zudem mit dem Teilnahmeantrag zu benennen, haben eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben und sämtliche geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen einzureichen. In Abweichung zu Ziffer III.1.1) und Ziffer III.2.2) 6. betragen die von Nachunternehmen, sonstigen Dritten oder verbundenen Unternehmen nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR pauschal für Personenschäden und 500 000 EUR pauschal für sonstige Schäden je Versicherungsfall.
(10.) Es wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung die Eignungsangaben zu überprüfen und sich gegebenenfalls Nachweise/Bescheinigungen zu den abgegebenen Erklärungen vorlegen zu lassen. Zudem behält sich der Auftraggeber vor, erneut in die Beurteilung der Eignung einzutreten, wenn ihm bekannt wird, dass sich auf Seiten des Bieters / der Bietergemeinschaft Änderungen gegenüber den Angaben im Teilnahmewettbewerb ergeben haben.
(11.) Der im dem Teilnahmewettbewerb nachgeschalteten Verhandlungsverfahren für die Leistungserbringung vorgesehene gesamtverantwortliche Projektleiter einschließlich des Stellvertreters sowie die vorgesehenen weiteren Projektmitarbeiter muss / müssen im Fall der Auftragserteilung die Leistung erbringen. Der Austausch ist nur aus wichtigem Grund (z. B. Ausscheiden, Krankheit o. Ä.) und nur gegen Mitarbeiter möglich, welche/r mindestens über die angegebene Qualifikation des/r ursprünglich vorgesehenen Mitarbeiter/s verfügt/verfügen. Der Austausch ist zudem von der Zustimmung des Auftraggebers abhängig.
(12.) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich (per Post, Telefax oder E-Mail) bis 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziffer I.1) benannte Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich.
(13.) Die im Bekanntmachungstext genannten Anforderungen gelten auch dann, wenn sie in den genannten Anlagen nicht explizit wiederholt werden. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat dafür Sorge zu tragen, dass sein / ihr Teilnahmeantrag die Anforderungen sowohl der Bekanntmachung als auch der Anlagen erfüllt.
(14.) Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der unter Ziffer IV.1.2) benannten und gewichteten Auswahlkriterien unter Verwendung der Bewerbungsbogens in Anlage I.
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: Stufe I / Beauftragungsstufe I: 3./4. Quartal 2016.
Abschluss: Stufe V / Beauftragungsstufe IV: 2./3. Quartal 2023.
(1.) Der Bekanntmachungstext einschließlich der genannten Anlagen ist zum Herunterladen unter:
http://www.bwb.de/content/language1/html/572.php erhältlich. Unternehmen, die bisher nicht bei den Berliner Wasserbetrieben registriert sind, müssen, um die Unterlagen herunterladen zu können, einen Zugangsantrag stellen. Dazu ist auf der oben genannten Internetseite der Link „Zugangsantrag stellen“ zu aktivieren. Dann sind die im Zugangsantrag erscheinenden Felder auszufüllen und im Anschluss daran ist auf „Zugangsantrag abschicken“ zu klicken. Per E-Mail wird Ihnen dann ein Passwort zugesandt. Mit dem Benutzernamen, der im Zugangsantrag anzugeben ist, und dem Passwort sind die Unterlagen herunterzuladen. Die Verwendung der vorgegebenen Formulare ist zwingend. Änderungen an diesen Formularen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages (Bewerbungsbogen – Anlage I).
(2.) Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
(3.) Sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle vollständig eingegangen sein; ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder Angaben nachzufordern. Ein schutzwürdiger Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann sich der Auftraggeber ohne entsprechende Nachforderung veranlasst sehen, unvollständige Teilnahmeanträge auszuschließen.
(4.) Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.
(5.) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
(6.) Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausführung (ein Original, eine Kopie) in einem verschlossenen und mit „Teilnahmeantrag Projektsteuerung Klärwerk Ruhleben Standorterweiterung - Nicht Öffnen“ versehenen Umschlag bis zum Schlusstermin bei der unter Ziffer I.1) benannten Kontaktstelle einzureichen. Per Telefax oder in elektronischer Form (z. B. per E-Mail) übersandte Teilnahmeanträge sind unzulässig und werden nicht berücksichtigt.
(7.) Geforderte Erklärungen und Angaben sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Nachweise können - soweit nicht anders bestimmt - in Kopie beigefügt werden. Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind registergeheftet in der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) angeführten Reihenfolge abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen (dies können insbesondere Gewerbe- oder Bundeszentralregisterauszüge sein).
(8.) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bewerbergemeinschaften haben zudem die Anlage 1 vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterzeichnet mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(9.) Wenn ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft von der Möglichkeit Gebrauch macht, Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen vorzusehen, so sind mit dem Teilnahmeantrag (Anlage I) die Leistungsanteile zu bezeichnen, welche auf diese übertragen werden sollen. Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen, auf die der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung zurückgreift, sind zudem mit dem Teilnahmeantrag zu benennen, haben eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben und sämtliche geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen einzureichen. In Abweichung zu Ziffer III.1.1) und Ziffer III.2.2) 6. betragen die von Nachunternehmen, sonstigen Dritten oder verbundenen Unternehmen nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR pauschal für Personenschäden und 500 000 EUR pauschal für sonstige Schäden je Versicherungsfall.
(10.) Es wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung die Eignungsangaben zu überprüfen und sich gegebenenfalls Nachweise/Bescheinigungen zu den abgegebenen Erklärungen vorlegen zu lassen. Zudem behält sich der Auftraggeber vor, erneut in die Beurteilung der Eignung einzutreten, wenn ihm bekannt wird, dass sich auf Seiten des Bieters / der Bietergemeinschaft Änderungen gegenüber den Angaben im Teilnahmewettbewerb ergeben haben.
(11.) Der im dem Teilnahmewettbewerb nachgeschalteten Verhandlungsverfahren für die Leistungserbringung vorgesehene gesamtverantwortliche Projektleiter einschließlich des Stellvertreters sowie die vorgesehenen weiteren Projektmitarbeiter muss / müssen im Fall der Auftragserteilung die Leistung erbringen. Der Austausch ist nur aus wichtigem Grund (z. B. Ausscheiden, Krankheit o. Ä.) und nur gegen Mitarbeiter möglich, welche/r mindestens über die angegebene Qualifikation des/r ursprünglich vorgesehenen Mitarbeiter/s verfügt/verfügen. Der Austausch ist zudem von der Zustimmung des Auftraggebers abhängig.
(12.) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich (per Post, Telefax oder E-Mail) bis 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziffer I.1) benannte Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich.
(13.) Die im Bekanntmachungstext genannten Anforderungen gelten auch dann, wenn sie in den genannten Anlagen nicht explizit wiederholt werden. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat dafür Sorge zu tragen, dass sein / ihr Teilnahmeantrag die Anforderungen sowohl der Bekanntmachung als auch der Anlagen erfüllt.
(14.) Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der unter Ziffer IV.1.2) benannten und gewichteten Auswahlkriterien unter Verwendung der Bewerbungsbogens in Anlage I.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Berliner Wasserbetriebe planen die Erweiterung des Klärwerks Ruhleben (Freiheit 17, 13597 Berlin) zur Einhaltung der Behördenanforderungen bzgl. der Klarwasserqualität, der ganzjährigen Einleitung in die Spree, den Erhalt einer Reinigungsleistung bei Trockenwetter von ca. 250 000 m³/d und einer hydraulischen Kapazität von 8 m³/s im Regenwetterfall. Das Vorhaben ist der erste Teil der Standorterweiterung des KW Ruhleben. Vorgesehen sind folgende Baumaßnahmen:
Die Berliner Wasserbetriebe planen die Erweiterung des Klärwerks Ruhleben (Freiheit 17, 13597 Berlin) zur Einhaltung der Behördenanforderungen bzgl. der Klarwasserqualität, der ganzjährigen Einleitung in die Spree, den Erhalt einer Reinigungsleistung bei Trockenwetter von ca. 250 000 m³/d und einer hydraulischen Kapazität von 8 m³/s im Regenwetterfall. Das Vorhaben ist der erste Teil der Standorterweiterung des KW Ruhleben. Vorgesehen sind folgende Baumaßnahmen:
— Errichtung einer Flockungsfiltration mit einer Filterfläche (netto) von ca. 1 900 m² zur Einhaltung zukünftiger behördlicher Überwachungswerte, incl. Aggregationsbecken für eine mögliche Dosierung von pulverisierter Aktivkohle (PAK) zur Spurenstoffentfernung,
— Errichtung einer Flockungsfiltration mit einer Filterfläche (netto) von ca. 1 900 m² zur Einhaltung zukünftiger behördlicher Überwachungswerte, incl. Aggregationsbecken für eine mögliche Dosierung von pulverisierter Aktivkohle (PAK) zur Spurenstoffentfernung,
— Bau einer UV-Desinfektionsanlage für einen Vollstrom von bis zu 8 m³/s zur Gewährleistung der Einhaltung der EUBadegewässerrichtlinie,
— Neubau eines Auslaufbauwerks in die Spree,
— Stromnetzanpassung, Neubau der Betriebswasserstation und Bau einer stationären Ablaufmessstation,
Bei der Realisierung der Standortweiterung sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
— Beachtung der planungsseitigen Berücksichtigung einer möglichen Standorterweiterung um weitere Verfahren der 4. Reinigungsstufe,
— Terminliche Steuerung des Neubaus eines Großteilelagers (Planungsauftrag außerhalb der angestrebten Beauftragungen),
— Die Baumaßnahmen sind im laufenden Betrieb ohne Störung des vorhandenen Betriebs durchzuführen.
Für die bauseitige Umsetzung der geplanten Maßnahme ist ein Budget für die Baukosten (nach DIN 276 KGR 200 – 600) von ca. 70 000 000 EUR netto veranschlagt.
Für die Planung wird eine Vergabe an einen Generalplaner für die Leistungsphasen 1 bis 7 angestrebt. Die Leistungsphase 8 wird an einen anderen Auftragnehmer in Form eines Generalüberwachers vergeben.
Bezüglich der Unternehmereinsatzform wird eine Vergabe an Unternehmer oder an Arbeitsgemeinschaften für große gewerkeorientierte Vergabepakte angestrebt.
Mit den Planungen der Leistungsphase 1 wird im 1. Quartal Jahr 2017 begonnen. Die Projektrealisierung ist für die Jahre 2017 - 2023 vorgesehen.
Die Berliner Wasserbetriebe beabsichtigen, hierfür einen Projektsteuerer mit den Projektsteuerungsleistungen angelehnt an das Leistungsbild gemäß § 2 AHO Schriftenreihe, Heft Nr. 9, 4. Auflage 2014, Handlungsbereiche A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation), B (Qualitäten und Quantitäten) optional, C (Kosten), D (Termine) und E (Verträge und Versicherungen) zu beauftragen. Siehe auch Ziffer II.2.1) und II.2.2) der Bekanntmachung.
Die Berliner Wasserbetriebe beabsichtigen, hierfür einen Projektsteuerer mit den Projektsteuerungsleistungen angelehnt an das Leistungsbild gemäß § 2 AHO Schriftenreihe, Heft Nr. 9, 4. Auflage 2014, Handlungsbereiche A (Organisation, Information, Koordination und Dokumentation), B (Qualitäten und Quantitäten) optional, C (Kosten), D (Termine) und E (Verträge und Versicherungen) zu beauftragen. Siehe auch Ziffer II.2.1) und II.2.2) der Bekanntmachung.
Menge oder Umfang:
Die auftragsgegenständlichen Leistungen umfassen die unter Ziffer II.1.5) beschriebenen Projektsteuerungsleistungen angelehnt an das Leistungsbild gemäß § 2 AHO Schriftenreihe, Heft Nr. 9, 4. Auflage 2014, mit folgenden Handlungsbereichen und Projektstufen:
Die auftragsgegenständlichen Leistungen umfassen die unter Ziffer II.1.5) beschriebenen Projektsteuerungsleistungen angelehnt an das Leistungsbild gemäß § 2 AHO Schriftenreihe, Heft Nr. 9, 4. Auflage 2014, mit folgenden Handlungsbereichen und Projektstufen:
Handlungsbereiche:
— A: Organisation, Information, Koordination und Dokumentation
— B: Qualitäten und Quantitäten (optional),
— C: Kosten,
— D: Termine,
— E: Verträge und Versicherungen.
Projektstufen:
— 1: Projektvorbereitung,
— 2 : Planung (Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung),
— 3: Ausführungsvorbereitung (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe und Mitwirken bei der Vergabe),
Die Berliner Wasserbetriebe beabsichtigen die oben beschriebenen Leistungen mit dem Auftragnehmer abzuwickeln. Die Beauftragung erfolgt in 5 Beauftragungsstufen.
Die Beauftragung der Stufe I erfolgt fest mit Zuschlagserteilung. Die Beauftragung der Stufen II-V erfolgt jeweils durch einseitige Erklärung des Auftraggebers (Optionsrecht) gemäß den Bedingungen des Vertrages. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf Ausübung der Optionsrechte durch den Auftraggeber.
Die Beauftragung der Stufe I erfolgt fest mit Zuschlagserteilung. Die Beauftragung der Stufen II-V erfolgt jeweils durch einseitige Erklärung des Auftraggebers (Optionsrecht) gemäß den Bedingungen des Vertrages. Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf Ausübung der Optionsrechte durch den Auftraggeber.
Referenznummer: Intern4461
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Unternehmensdarstellung unter Angabe des Namens, der Adresse, der Kontaktdaten, des Gründungsjahres, der Rechtsform und der Gesellschafter (vgl. Anlage I);
2. Vorlage eines aktuellen Auszuges aus dem Berufs- oder Handelsregister in Kopie (der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für die Abgabe der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein);
3. Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach § 4 Abs. 6 und Abs. 9 VOF (vgl. Anlage I);
4. Erklärung über das Vorliegen und gegebenenfalls den Umfang einer Projektantentätigkeit (vgl. Anlage I );
5. Gegebenenfalls Erklärung zur Bewerbergemeinschaft (Anlage I);
6. Erklärung über das Vorliegen wirtschaftlicher Verknüpfungen und gegebenenfalls über die Art der wirtschaftlichen Verknüpfungen (vgl. Anlage I);
7. Erklärung über die Vergabe von Unteraufträgen und gegebenenfalls über Teile und Umfang der Unteraufträge (vgl. Anlage I);
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
6. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 5 000 000 EUR pauschal für Personenschäden und 5 000 000 EUR pauschal für sonstige Schäden je Versicherungsfall. Der Nachweis erfolgt durch Vorlage der Kopie des gültigen Versicherungsscheins oder durch eine schriftliche Erklärung des Versicherers über die Erhöhung auf die genannten Deckungssummen im Auftragsfall oder eine schriftliche Erklärung eines Versicherers über den Abschluss einer objektbezogenen Versicherung mit den genannten Deckungssummen im Auftragsfall;
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
6. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 5 000 000 EUR pauschal für Personenschäden und 5 000 000 EUR pauschal für sonstige Schäden je Versicherungsfall. Der Nachweis erfolgt durch Vorlage der Kopie des gültigen Versicherungsscheins oder durch eine schriftliche Erklärung des Versicherers über die Erhöhung auf die genannten Deckungssummen im Auftragsfall oder eine schriftliche Erklärung eines Versicherers über den Abschluss einer objektbezogenen Versicherung mit den genannten Deckungssummen im Auftragsfall;
7. Eigenerklärung über die Einzelumsätze sowie den durchschnittlichen Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, bezogen auf den Gesamtumsatz (netto) und den Umsatz (netto) auf dem Gebiet der Projektsteuerung (vgl. Anlage 2).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
7. Eigenerklärung über die Einzelumsätze sowie den durchschnittlichen Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, bezogen auf den Gesamtumsatz (netto) und den Umsatz (netto) auf dem Gebiet der Projektsteuerung (vgl. Anlage 2).
Mindeststandards:
Zu 7.: Der durchschnittliche Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers muss mindestens 600 000 EUR betragen. Des Weiteren muss der durchschnittliche Jahresumsatz im Bereich Projektstreuerung der letzten 3 Geschäftsjahre mindestens 300 000 EUR betragen. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft werden addiert. Umsätze von Nachunternehmen, sonstigen Dritten oder verbundenen Unternehmen, auf die sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung beruft, werden nicht dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft zugerechnet.
Zu 7.: Der durchschnittliche Gesamtjahresumsatz (netto) des Bewerbers muss mindestens 600 000 EUR betragen. Des Weiteren muss der durchschnittliche Jahresumsatz im Bereich Projektstreuerung der letzten 3 Geschäftsjahre mindestens 300 000 EUR betragen. Die Umsätze von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft werden addiert. Umsätze von Nachunternehmen, sonstigen Dritten oder verbundenen Unternehmen, auf die sich der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung beruft, werden nicht dem Bewerber / der Bewerbergemeinschaft zugerechnet.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
8. Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigen des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, bezogen auf die Gesamtmitarbeiteranzahl mit der Berufsbezeichnung Ingenieur im Sinne des Berliner Ingenieurgesetzes (IngG) oder der jeweiligen Gesetze entsprechend des Sitzes des Bewerbers und die Mitarbeiteranzahl auf dem Gebiet der Projektsteuerung mit der Berufsbezeichnung Ingenieur im Sinne des Berliner Ingenieurgesetzes (IngG) oder der jeweiligen Gesetze entsprechend des Sitzes des Bewerbers (vgl. Anlage I).
8. Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigen des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, bezogen auf die Gesamtmitarbeiteranzahl mit der Berufsbezeichnung Ingenieur im Sinne des Berliner Ingenieurgesetzes (IngG) oder der jeweiligen Gesetze entsprechend des Sitzes des Bewerbers und die Mitarbeiteranzahl auf dem Gebiet der Projektsteuerung mit der Berufsbezeichnung Ingenieur im Sinne des Berliner Ingenieurgesetzes (IngG) oder der jeweiligen Gesetze entsprechend des Sitzes des Bewerbers (vgl. Anlage I).
9. Detaillierte Vorstellung von 3 Referenzprojekten mit folgenden Angaben (Anlage 1):
a. Projektbezeichnung,
b. Ort / Anschrift des Projekts,
c. Bauherr / Auftraggeber / Ansprechpartner / Tel.-Nr.,
d. Entwurfsverfasser / Architekt,
e. Projektdauer / -zeitraum,
f. Anlagen- / Gebäudeart,
g. Art der Bamaßnahme,
h. Klärwerksprojekte,
i. Kosten,
j. Umfang der eigenen Leistung (Handlungsbereiche und Projektstufen nach AHO),
k. Referenzschreiben.
10. Angabe von 5 weiteren Referenzen (Anlage I):
c. Bauherr / Auftraggeber,
d. Umfang der eigenen Leistung (Handlungsbereich und Projektstufen nach AHO),
e. Projektdauer:
aa. Projektbeginn;
bb. Beginn Ausführung;
cc. Ende Ausführung.
f. Gesamtprojektkosten.
11. Detaillierte Vorstellung des für den Auftrag vorgesehenen Projektleiters.
a. Name,
b. Studienabschluss im Fachbereich Ingenieurwesen des vorgestellten Mitarbeiters,
c. Berufserfahrung,
d. Erfahrung des vorgesehenen Projektleiters mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Projekten:
aa. Sanierung;
bb. Umbau;
cc. Bauen im Bestand;
dd. Bauen im laufenden Betrieb;
e. Besondere Erfahrungen des vorgesehenen Projektleiters mit Projekten zur Erweiterung von Klärwerken:
aa. Erweiterung eines Klärwerks der Größenklasse 4;
bb. Erweiterung eines Klärwerks der Größenklasse 5;
f. Bearbeitung des unter Punkt 10. angegebenen 1. Referenzprojekts durch den vorgesehenen Projektleiter,
g. Bearbeitung des unter Punkt 10. angegebenen 2. Referenzprojekts durch den vorgesehenen Projektleiter,
h. Bearbeitung des unter Punkt 10. angegebenen 3. Referenzprojekts durch den vorgesehenen Projektleiter.
12. Detaillierte Vorstellung des für den Auftrag vorgesehenen Projektmitarbeiters (stellvertretender Projektleiter).
d. Erfahrung des vorgesehenen Projektmitarbeiters mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren Projekten:
dd. Bauen im laufenden Betrieb.
aa. Erweiterung eines Klärwerks der Größenklasse 4,
bb. Erweiterung eines Klärwerks der Größenklasse 5.
13. Bisherige Zusammenarbeit des vorgesehen Projektleiters und Projektmitarbeiters (Projektteam).
a. Allgemeine bisherige Zusammenarbeit,
b. Zusammenarbeit beim unter Punkt 10. vorgestellten Referenzprojekt 1,
c. Zusammenarbeit beim unter Punkt 10. vorgestellten Referenzprojekt 2,
d. Zusammenarbeit beim unter Punkt 10. vorgestellten Referenzprojekt 3.
Mindeststandards:
Zu 8.: Die Gesamtmitarbeiteranzahl mit der Berufsqualifikation Ingenieur im Sinne des Berliner Ingenieurgesetzes (IngG) oder der jeweiligen Gesetze entsprechend des Sitzes des Bewerbers als Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre muss mindestens 8 betragen. Die Mitarbeiterzahl auf dem Gebiet der Projektsteuerung mit der Berufsqualifikation Ingenieur im Sinne des Berliner Ingenieurgesetzes (IngG) oder der jeweiligen Gesetze entsprechend des Sitzes des Bewerbers als Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre muss mindestens 4 betragen. Die Mitarbeiter einer Bietergemeinschaft mit der geforderten Berufsqualifikation werden addiert. Mitarbeiterzahlen von Nachunternehmern, sonstigen Dritten oder verbundenen Unternehmen, auf die sich der Bewerber zum Nachweis der Eignung beruft, werden nicht dem Bewerber / der Bietergemeinschaft zugerechnet.
Zu 8.: Die Gesamtmitarbeiteranzahl mit der Berufsqualifikation Ingenieur im Sinne des Berliner Ingenieurgesetzes (IngG) oder der jeweiligen Gesetze entsprechend des Sitzes des Bewerbers als Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre muss mindestens 8 betragen. Die Mitarbeiterzahl auf dem Gebiet der Projektsteuerung mit der Berufsqualifikation Ingenieur im Sinne des Berliner Ingenieurgesetzes (IngG) oder der jeweiligen Gesetze entsprechend des Sitzes des Bewerbers als Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre muss mindestens 4 betragen. Die Mitarbeiter einer Bietergemeinschaft mit der geforderten Berufsqualifikation werden addiert. Mitarbeiterzahlen von Nachunternehmern, sonstigen Dritten oder verbundenen Unternehmen, auf die sich der Bewerber zum Nachweis der Eignung beruft, werden nicht dem Bewerber / der Bietergemeinschaft zugerechnet.
Zu 9. und 10.: Es ist eine Referenzliste mit mindestens 3 mit der Bauaufgabe vergleichbaren Referenzprojekten vorzulegen, die sich seit mind. einem Jahr in der Leistungserbringung befinden oder nicht länger als 5 Jahre abgeschlossen sind. Des Weiteren müssen die Projektkosten (KGR 100 bis 700, ausgenommen 110, 710, 760) nach DIN 276 einer Referenz mindestens 30 000 000 EUR betragen. Außerdem muss eine Referenz vorgestellt werden, bei der der Bewerber bei einem öffentlichen Auftraggeber als Auftragnehmer tätig war.
Zu 9. und 10.: Es ist eine Referenzliste mit mindestens 3 mit der Bauaufgabe vergleichbaren Referenzprojekten vorzulegen, die sich seit mind. einem Jahr in der Leistungserbringung befinden oder nicht länger als 5 Jahre abgeschlossen sind. Des Weiteren müssen die Projektkosten (KGR 100 bis 700, ausgenommen 110, 710, 760) nach DIN 276 einer Referenz mindestens 30 000 000 EUR betragen. Außerdem muss eine Referenz vorgestellt werden, bei der der Bewerber bei einem öffentlichen Auftraggeber als Auftragnehmer tätig war.
Zu 11. und 12.: Als Nachweis des Studiums im Fachbereich Ingenieurwesen ist eine Kopie der Abschlussurkunde ausreichend und beizulegen. Des Weiteren ist eine persönliche ReferenzlisteProjektliste mit jeweiliger Aufgabenbeschreibung, Art und Umfang des Bauvorhabens und Benennung des Auftraggebers für den vorgesehenen Projektleiter und den Projektmitarbeiter der als stellvertretender Projektleiter tätig werden soll mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Unter den Unterpunkten d. sind Erfahrungen der vorgesehenen Mitarbeiter mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbarer Projekte anzugegeben. Bei Ankreuzen einer Kategorie, ist dass Projekt zu benennen. Dabei sind Doppelbenennungen eines Projekts möglich, die Begründung für die Doppelbennung (Art und Umfang der Baumaßnahme) muss aus der Mitarbeiterreferenzliste hervorgehen.
Zu 11. und 12.: Als Nachweis des Studiums im Fachbereich Ingenieurwesen ist eine Kopie der Abschlussurkunde ausreichend und beizulegen. Des Weiteren ist eine persönliche ReferenzlisteProjektliste mit jeweiliger Aufgabenbeschreibung, Art und Umfang des Bauvorhabens und Benennung des Auftraggebers für den vorgesehenen Projektleiter und den Projektmitarbeiter der als stellvertretender Projektleiter tätig werden soll mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Unter den Unterpunkten d. sind Erfahrungen der vorgesehenen Mitarbeiter mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbarer Projekte anzugegeben. Bei Ankreuzen einer Kategorie, ist dass Projekt zu benennen. Dabei sind Doppelbenennungen eines Projekts möglich, die Begründung für die Doppelbennung (Art und Umfang der Baumaßnahme) muss aus der Mitarbeiterreferenzliste hervorgehen.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen von 5 000 000 EUR pauschal für Personenschäden und 5 000 000 EUR pauschal für sonstige Schäden je Versicherungsfall.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die Rechnungslegung erfolgt für beauftragte und nachgewiesene Leistungen in Abständen von 2 Monaten.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter (vgl. Anlage I).
Sonstige besondere Bedingungen:
1. Die Leistungen müssen insbesondere auf der Grundlage:
— der Berliner Bauordnung,
— der Berliner und Brandenburger Wassergesetze,
— der ABau - Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins,
— der BWB-Regelwerke, hier insbesondere die Ausschreibungssoftware der Berliner Wasserbetriebe,
— des Projektsteuerungsvertrages und der Anlagen,
— der allgemein anerkannten Regeln der Technik und
— der sonstigen für die Leistungen maßgeblichen Bestimmungen und amtlichen Vorschriften erbracht werden.
2. Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber werden sich zu verpflichten haben, Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung von Vereinbarkeit von Beruf und Familie im eigenen Unternehmen durchzuführen sowie das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten. Um dies sicherzustellen, wird mit Abgabe des Angebots eine Erklärung zur Förderung von Frauen entsprechend der dazu erlassenen Regelungen in der jeweils geltenden Frauenförderungsverordnung (FVV) abzugeben sein.
2. Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber werden sich zu verpflichten haben, Maßnahmen zur Frauenförderung und zur Förderung von Vereinbarkeit von Beruf und Familie im eigenen Unternehmen durchzuführen sowie das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten. Um dies sicherzustellen, wird mit Abgabe des Angebots eine Erklärung zur Förderung von Frauen entsprechend der dazu erlassenen Regelungen in der jeweils geltenden Frauenförderungsverordnung (FVV) abzugeben sein.
3. Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber werden mit Abgabe des Angebots eine Verpflichtungserklärung zur Anerkennung und Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes (BlnAVG) abzugeben haben.
4. Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber werden mit der Abgabe des Angebots eine Verpflichtungserklärung zur Anerkennung und Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt (VwVBU) abzugeben haben.
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Die für die Erbringung der Leistungen verantwortliche(n) Person(en) muss/müssen die Qualifikation als Ingenieur im Sinne des § 19 VOF besitzen.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals ✅
Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Für die Auswahl der Bewerber sind von den Teilnehmern 3 Referenzprojekte im Detail vorzustellen sowie 5 weitere Referenzen anzugeben. Die Detailangaben der 3 Projekte gehen zu jeweils 12 % (12 % x 3 = 36 %) in die Bewertung ein und die 5 weiteren Referenzen werden zusammengefasst mit 4 % berücksichtigt. Des Weiteren sind der / die für die Leistungserbringung vorgesehene Projektleiter / Projektleiterin und Projektmitarbeiter / Projektmitarbeiterin (stellv. Projektleiter / Projektleiterin) sowie Angaben zur bereits vorhergehenden Zusammenarbeit dieser anzugeben. Die Angaben zum Projektleiter gehen mit 36 % und die zum Projektmitarbeiter (stellv. Projektleiter) gehen mit 18 % in die Bewertung ein. Die mögliche vorherige Zusammenarbeit dieser wird mit 6 % berücksichtigt.
Für die Auswahl der Bewerber sind von den Teilnehmern 3 Referenzprojekte im Detail vorzustellen sowie 5 weitere Referenzen anzugeben. Die Detailangaben der 3 Projekte gehen zu jeweils 12 % (12 % x 3 = 36 %) in die Bewertung ein und die 5 weiteren Referenzen werden zusammengefasst mit 4 % berücksichtigt. Des Weiteren sind der / die für die Leistungserbringung vorgesehene Projektleiter / Projektleiterin und Projektmitarbeiter / Projektmitarbeiterin (stellv. Projektleiter / Projektleiterin) sowie Angaben zur bereits vorhergehenden Zusammenarbeit dieser anzugeben. Die Angaben zum Projektleiter gehen mit 36 % und die zum Projektmitarbeiter (stellv. Projektleiter) gehen mit 18 % in die Bewertung ein. Die mögliche vorherige Zusammenarbeit dieser wird mit 6 % berücksichtigt.
Die objektive Bewertung der im Detail vorzustellenden Referenzen und des für die Leistungserbringung vorgesehene Personal ist in der Anlage I (Bewerbungsbogen) zu dieser Bekanntmachung aufgeschlüsselt und nachvollziehbar dargestellt.
Kumulierende Zusammenfassung der objektiv betrachteten Kriterien:
Referenzen (40 %):
Referenzprojekt 1 (P1) = 12 %,
Referenzprojekt 2 (P2) = 12 %,
Referenzprojekt 3 (P3) = 12 %.
Weitere vergleichbare Projekte (P div) = 4 %.
Projektteam (60 %):
Projektleiter, der für den Auftrag vorgesehen ist (PL) = 36 %.
Projektmitarbeiter (stellv. Projektleiter), der für den Auftrag vorgesehen ist (MA) = 18 %.
Projektteam (PT) = 6 %.
Es wird eine Wichtung von 40 % zu 60 % bei der Gesamtwertung der erreichten Punkte zwischen den angegebenen Referenzen und den für die Leistungserbringung vorgesehenen Projektleiter und dem stellvertretenden Projektleiter vorgenommen.
Referenz Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Intern4461
Zusätzliche Informationen
II.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung:
Beginn: Stufe I / Beauftragungsstufe I: 3./4. Quartal 2016.
Abschluss: Stufe V / Beauftragungsstufe IV: 2./3. Quartal 2023.
(1.) Der Bekanntmachungstext einschließlich der genannten Anlagen ist zum Herunterladen unter:
http://www.bwb.de/content/language1/html/572.php erhältlich. Unternehmen, die bisher nicht bei den Berliner Wasserbetrieben registriert sind, müssen, um die Unterlagen herunterladen zu können, einen Zugangsantrag stellen. Dazu ist auf der oben genannten Internetseite der Link „Zugangsantrag stellen“ zu aktivieren. Dann sind die im Zugangsantrag erscheinenden Felder auszufüllen und im Anschluss daran ist auf „Zugangsantrag abschicken“ zu klicken. Per E-Mail wird Ihnen dann ein Passwort zugesandt. Mit dem Benutzernamen, der im Zugangsantrag anzugeben ist, und dem Passwort sind die Unterlagen herunterzuladen. Die Verwendung der vorgegebenen Formulare ist zwingend. Änderungen an diesen Formularen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages (Bewerbungsbogen – Anlage I).
http://www.bwb.de/content/language1/html/572.php erhältlich. Unternehmen, die bisher nicht bei den Berliner Wasserbetrieben registriert sind, müssen, um die Unterlagen herunterladen zu können, einen Zugangsantrag stellen. Dazu ist auf der oben genannten Internetseite der Link „Zugangsantrag stellen“ zu aktivieren. Dann sind die im Zugangsantrag erscheinenden Felder auszufüllen und im Anschluss daran ist auf „Zugangsantrag abschicken“ zu klicken. Per E-Mail wird Ihnen dann ein Passwort zugesandt. Mit dem Benutzernamen, der im Zugangsantrag anzugeben ist, und dem Passwort sind die Unterlagen herunterzuladen. Die Verwendung der vorgegebenen Formulare ist zwingend. Änderungen an diesen Formularen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages (Bewerbungsbogen – Anlage I).
(2.) Der Teilnahmeantrag ist rechtsverbindlich zu unterzeichnen. Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist der Teilnahmeantrag von allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft oder dem bevollmächtigten Vertreter rechtsverbindlich zu unterzeichnen.
(3.) Sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle vollständig eingegangen sein; ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder Angaben nachzufordern. Ein schutzwürdiger Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann sich der Auftraggeber ohne entsprechende Nachforderung veranlasst sehen, unvollständige Teilnahmeanträge auszuschließen.
(3.) Sämtliche geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise müssen bis zum Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge bei der unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle vollständig eingegangen sein; ein Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder Angaben nachzufordern. Ein schutzwürdiger Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann sich der Auftraggeber ohne entsprechende Nachforderung veranlasst sehen, unvollständige Teilnahmeanträge auszuschließen.
(4.) Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.
(4.) Die Teilnahmeanträge und deren Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten in anderen Sprachen sind beglaubigte Übersetzungen ins Deutsche beizufügen.
(5.) Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht erwünscht.
(6.) Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausführung (ein Original, eine Kopie) in einem verschlossenen und mit „Teilnahmeantrag Projektsteuerung Klärwerk Ruhleben Standorterweiterung - Nicht Öffnen“ versehenen Umschlag bis zum Schlusstermin bei der unter Ziffer I.1) benannten Kontaktstelle einzureichen. Per Telefax oder in elektronischer Form (z. B. per E-Mail) übersandte Teilnahmeanträge sind unzulässig und werden nicht berücksichtigt.
(6.) Der Teilnahmeantrag ist in zweifacher Ausführung (ein Original, eine Kopie) in einem verschlossenen und mit „Teilnahmeantrag Projektsteuerung Klärwerk Ruhleben Standorterweiterung - Nicht Öffnen“ versehenen Umschlag bis zum Schlusstermin bei der unter Ziffer I.1) benannten Kontaktstelle einzureichen. Per Telefax oder in elektronischer Form (z. B. per E-Mail) übersandte Teilnahmeanträge sind unzulässig und werden nicht berücksichtigt.
(7.) Geforderte Erklärungen und Angaben sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Nachweise können - soweit nicht anders bestimmt - in Kopie beigefügt werden. Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind registergeheftet in der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) angeführten Reihenfolge abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen (dies können insbesondere Gewerbe- oder Bundeszentralregisterauszüge sein).
(7.) Geforderte Erklärungen und Angaben sind dem Teilnahmeantrag schriftlich beizufügen. Nachweise können - soweit nicht anders bestimmt - in Kopie beigefügt werden. Die geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind registergeheftet in der unter Ziffer III.2.1) bis III.2.3) angeführten Reihenfolge abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Bedenken hinsichtlich der Eignung des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen (dies können insbesondere Gewerbe- oder Bundeszentralregisterauszüge sein).
(8.) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bewerbergemeinschaften haben zudem die Anlage 1 vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterzeichnet mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(8.) Die geforderten Nachweise, Angaben und Erklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Bewerbergemeinschaften haben zudem die Anlage 1 vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterzeichnet mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
(9.) Wenn ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft von der Möglichkeit Gebrauch macht, Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen vorzusehen, so sind mit dem Teilnahmeantrag (Anlage I) die Leistungsanteile zu bezeichnen, welche auf diese übertragen werden sollen. Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen, auf die der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung zurückgreift, sind zudem mit dem Teilnahmeantrag zu benennen, haben eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben und sämtliche geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen einzureichen. In Abweichung zu Ziffer III.1.1) und Ziffer III.2.2) 6. betragen die von Nachunternehmen, sonstigen Dritten oder verbundenen Unternehmen nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR pauschal für Personenschäden und 500 000 EUR pauschal für sonstige Schäden je Versicherungsfall.
(9.) Wenn ein Bewerber / eine Bewerbergemeinschaft von der Möglichkeit Gebrauch macht, Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen vorzusehen, so sind mit dem Teilnahmeantrag (Anlage I) die Leistungsanteile zu bezeichnen, welche auf diese übertragen werden sollen. Nachunternehmen, sonstige Dritte oder verbundene Unternehmen, auf die der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft für den Nachweis seiner / ihrer Eignung zurückgreift, sind zudem mit dem Teilnahmeantrag zu benennen, haben eine Verfügbarkeitserklärung abzugeben und sämtliche geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen einzureichen. In Abweichung zu Ziffer III.1.1) und Ziffer III.2.2) 6. betragen die von Nachunternehmen, sonstigen Dritten oder verbundenen Unternehmen nachzuweisenden Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR pauschal für Personenschäden und 500 000 EUR pauschal für sonstige Schäden je Versicherungsfall.
(10.) Es wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung die Eignungsangaben zu überprüfen und sich gegebenenfalls Nachweise/Bescheinigungen zu den abgegebenen Erklärungen vorlegen zu lassen. Zudem behält sich der Auftraggeber vor, erneut in die Beurteilung der Eignung einzutreten, wenn ihm bekannt wird, dass sich auf Seiten des Bieters / der Bietergemeinschaft Änderungen gegenüber den Angaben im Teilnahmewettbewerb ergeben haben.
(10.) Es wird darauf hingewiesen, dass alle mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise auch für das gegebenenfalls einzureichende Angebot Geltung haben. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung die Eignungsangaben zu überprüfen und sich gegebenenfalls Nachweise/Bescheinigungen zu den abgegebenen Erklärungen vorlegen zu lassen. Zudem behält sich der Auftraggeber vor, erneut in die Beurteilung der Eignung einzutreten, wenn ihm bekannt wird, dass sich auf Seiten des Bieters / der Bietergemeinschaft Änderungen gegenüber den Angaben im Teilnahmewettbewerb ergeben haben.
(11.) Der im dem Teilnahmewettbewerb nachgeschalteten Verhandlungsverfahren für die Leistungserbringung vorgesehene gesamtverantwortliche Projektleiter einschließlich des Stellvertreters sowie die vorgesehenen weiteren Projektmitarbeiter muss / müssen im Fall der Auftragserteilung die Leistung erbringen. Der Austausch ist nur aus wichtigem Grund (z. B. Ausscheiden, Krankheit o. Ä.) und nur gegen Mitarbeiter möglich, welche/r mindestens über die angegebene Qualifikation des/r ursprünglich vorgesehenen Mitarbeiter/s verfügt/verfügen. Der Austausch ist zudem von der Zustimmung des Auftraggebers abhängig.
(11.) Der im dem Teilnahmewettbewerb nachgeschalteten Verhandlungsverfahren für die Leistungserbringung vorgesehene gesamtverantwortliche Projektleiter einschließlich des Stellvertreters sowie die vorgesehenen weiteren Projektmitarbeiter muss / müssen im Fall der Auftragserteilung die Leistung erbringen. Der Austausch ist nur aus wichtigem Grund (z. B. Ausscheiden, Krankheit o. Ä.) und nur gegen Mitarbeiter möglich, welche/r mindestens über die angegebene Qualifikation des/r ursprünglich vorgesehenen Mitarbeiter/s verfügt/verfügen. Der Austausch ist zudem von der Zustimmung des Auftraggebers abhängig.
(12.) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich (per Post, Telefax oder E-Mail) bis 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziffer I.1) benannte Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich.
(12.) Nachfragen werden nur beantwortet, wenn sie schriftlich (per Post, Telefax oder E-Mail) bis 7 Tage vor dem Schlusstermin zur Abgabe der Teilnahmeanträge an die unter Ziffer I.1) benannte Kontaktstelle gestellt werden. Eine Beantwortung gestellter Fragen erfolgt ebenfalls ausschließlich schriftlich.
(13.) Die im Bekanntmachungstext genannten Anforderungen gelten auch dann, wenn sie in den genannten Anlagen nicht explizit wiederholt werden. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat dafür Sorge zu tragen, dass sein / ihr Teilnahmeantrag die Anforderungen sowohl der Bekanntmachung als auch der Anlagen erfüllt.
(13.) Die im Bekanntmachungstext genannten Anforderungen gelten auch dann, wenn sie in den genannten Anlagen nicht explizit wiederholt werden. Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat dafür Sorge zu tragen, dass sein / ihr Teilnahmeantrag die Anforderungen sowohl der Bekanntmachung als auch der Anlagen erfüllt.
(14.) Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der unter Ziffer IV.1.2) benannten und gewichteten Auswahlkriterien unter Verwendung der Bewerbungsbogens in Anlage I.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 30 9013-8316📞
Fax: +49 30 9013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Regelungen der §§ 102 ff. GWB. Insbesondere ist § 107 Abs. 3 GWB zu beachten. Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung folgen, müssen bis zum Ablauf der Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge gemäß Ziffer IV.3.4) gerügt werden. Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus den Vergabeunterlagen folgen, müssen bis zum Ablauf der in den Vergabeunterlagen benannten Frist für die Abgabe der Angebote gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Vergabenachprüfungsverfahrens ist gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Es gelten die Regelungen der §§ 102 ff. GWB. Insbesondere ist § 107 Abs. 3 GWB zu beachten. Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung folgen, müssen bis zum Ablauf der Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge gemäß Ziffer IV.3.4) gerügt werden. Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus den Vergabeunterlagen folgen, müssen bis zum Ablauf der in den Vergabeunterlagen benannten Frist für die Abgabe der Angebote gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Vergabenachprüfungsverfahrens ist gemäß § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2016/S 053-089260 (2016-03-04)
Ergänzende Angaben (2016-03-18) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben