Projektsteuerungsleistungen gemäß § 2 AHO, Projektstufen 1-2 teilweise und 3-5 vollständig, Handlungsbereiche A-E für die Erweiterung und Strukturverbesserung – OP, Aufwachraum und Zentralsterilisation – der Kliniken Dr. Erler

Kliniken Dr. Erler gGmbH

Projektsteuerungsleistungen gemäß § 2 AHO, Projektstufen 1-2 teilweise und 3-5 vollständig, Handlungsbereiche A-E. Die Projektstufen 1-2 wurden bereits teilweise erbracht. Die Projektstufen werden jeweils stufenweise beauftragt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-04-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-03-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-03-08 Auftragsbekanntmachung
2016-08-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-03-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Menge oder Umfang: Siehe Nr. II.1.5).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Kliniken Dr. Erler gGmbH
Postanschrift: Kontumazgarten 4-18
Postleitzahl: 90429
Postort: Nürnberg
Kontakt
Telefon: +49 0911/2728/100 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-03-08 📅
Einreichungsfrist: 2016-04-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-03-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 050-083087
ABl. S-Ausgabe: 50
Zusätzliche Informationen
— Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden. Der Bewerbungsbogen kann bei PMA Projektmanagement Aumann schriftlich per E-Mail (siehe Anhang A) angefordert werden. — Der Teilnahmeantrag ist auf dem Postweg oder direkt im verschlossenen Umschlag mit dem, dem Bewerbungsbogen beiliegenden, Aufkleber einzureichen. — Die Bewerbungsunterlagen bleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Kosten, die dem Bewerber im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs entstehen, werden nicht erstattet. Anfragen sind ausdrücklichschriftlich an die unter Anhang A genannte Kontaktstelle zu richten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Projektsteuerungsleistungen gemäß § 2 AHO, Projektstufen 1-2 teilweise und 3-5 vollständig, Handlungsbereiche A-E. Die Projektstufen 1-2 wurden bereits teilweise erbracht. Die Projektstufen werden jeweils stufenweise beauftragt.
Die Kliniken Dr. Erler gGmbH beabsichtigen eine Erweiterung der OP-Ebene und Strukturverbesserung mit Umbau im Bestand:
Umbau ca. 739 m
Erweiterung ca. 722 m
Gesamtkosten (KG 200-600) ca. 13 000 000 EUR brutto.
Der Gebäudebestand der Kliniken Dr. Erler, ist zeitversetzt in mehreren Bauabschnitten erstellt worden. In den Jahren 1995 bis 2009 erfolgte eine umfassende Sanierung und Erweiterung des Baubestandes. Die Gesamtanlage besteht aus dem, dem Bettenhaus vorgelagerten dreigeschossigen, unterkellerten Funktionstrakt (Bauteil A), der neben der Küche die Radiologie, den Personalspeiseraum und die OP-Abteilung enthält. Das Bettenhaus (Bauteil B), ein sechsgeschossiger unterkellerter zweihüftiger Bau mit zentralem Treppenhaus und Aufzugskern besteht in seiner Grundsubstanz aus den 1965 bzw. 1972 errichteten Baukörpern. Diese wurde in den Jahren 1995 bis 2004 grundlegend saniert. Nördlich des Bettenhauses (Bauteil B) schließen die Bauteile D bis G an. Die Bauteile D+E wurden als Neubauten 2006 in Betrieb genommen. In diesen drei, geschossigen unterkellerten Bauteilen, sind die Physikalische Therapie, die Ergotherapie, Endoskopie, Labor und Arztdiensträume untergebracht. Die Bauteile F und G fertiggestellt in 2009 beinhalten das Zentrallager, einen septischen OP und zwei ambulante OPs mit den zugehörigen Nebenräumen. In den oberen Geschossen beinhaltet der viergeschossige Bau die Konferenzräume und zwei Wahlleistungsstationen.
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Das Krankenhaus weist derzeit 244 Betten auf und ist im Bettenplan mit dieser Anzahl geführt. Hierin eingeschlossen sind 10 interdisziplinäre Intensivpflegebetten.
Für die Erweiterung der OP-Abteilung wurden verschiedenen Varianten untersucht. Ausgewählt wurde eine Variante die eine direkte Anbindung an den bestehenden OP-Bereich erlaubt. Diese Variante ist die einzige, die den notwendigen Flächenbedarf gewährleistet und mit den geringsten Eingriffen in den Bestand zu verwirklichen ist. Die Erweiterung im 1. Obergeschoss verbindet die im Bauteil F befindlichen OP-Bereiche mit denen des Bauteils A. Somit ist eine direkte Anbindung der neuen OPs an die bestehende OP-Abteilung gegeben. Die Zentralsterilisation wird entsprechend dem größeren Arbeitsaufkommen vergrößert und in den Neubauteil verlegt.
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Der Bauablauf gliedert sich in mehrere aufeinander folgende Phasen. Ziel des Bauablaufes ist es, die Beeinträchtigungen für den laufenden Krankenhausbetrieb so gering wie möglich zu halten und das Krankenhaus in seiner Funktionsfähigkeit nicht zu beeinträchtigen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kontumazgarten 4 – 18, 90429 Nürnberg.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle nachfolgenden Auskünfte sind auf den Formblättern des „Bewerbungsbogens“ zu erteilen, die per E-Mail unter aumann@pma-m.de angefordert werden können.
— Bürobezeichnung und Anschrift des Bewerbers;
— Darstellung der wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen, hinsichtlich Trennung von Planung und Bauausführung;
— Kontaktperson mit Telefon- und Faxnummer, E-Mail und Homepage;
— Rechtsform des Bewerbers;
— Jahr der Bürogründung;
— Tätigkeitsschwerpunkt des Unternehmens;
— Nachweis zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur;
— verbindliche Erklärung zu Ausschlussgründen gemäß VOF § 4 Abs. 6 a) bis g) und Abs. 9 a) bis e).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Zur Prüfung der Eignung sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben und Unterlagen vorzulegen:
— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und 2 000 000 EUR für Sonstige Schäden, Ausschlusskriterium (siehe III.1.1);
— Angaben zum Gesamtumsatz und dem Umsatz für entsprechende Leistungen der letzten 3 Geschäftsjahre.
Die mögliche Gesamtpunktzahl für die genannten Angaben und Nachweise zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen bildet 10 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkte.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die mögliche Gesamtpunktzahl für die im nachstehenden Absatz genannten Angaben und Nachweise bildet 90 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkte.
Zur Prüfung der Eignung sind mit dem Teilnahmeantrag folgende Angaben und Unterlagen vorzulegen:
— Angaben zum Mittel der festangestellten Mitarbeiter und Führungskräfte in Vollzeit der letzten 3 Jahre (10 %);
— Angaben zur Qualifikation und Erfahrung des
Projektleiters anhand von Nachweisen und Referenzen für Neubau/Umbau Klinik mit OP-Bereichen, öffentlicher Auftraggeber oder privater Auftraggeber, der mit öffentlichen Geldern bezuschusst wird;
stellv. Projektleiters anhand von Nachweisen und Referenzen für Neubau/Umbau Klinik mit OP-Bereichen (35 %);
— 5 Referenzen über die abgeschlossene Ausführung vergleichbarer Leistungen:
Neubau/Umbau Klinik mit OP-Bereichen (oder vergleichbare Einrichtung), Erfüllung der Projektstufen 2-5, Handlungsbereiche A-E, in vergleichbarer Größenordnung, mindestens 2 500 m
— Benennung von Leistungen, für die ein Nachunternehmereinsatz beabsichtigt ist.
Bei Bietergemeinschaften sind die Angaben zu Nr. III.2.1) bis einschließlich Nr. III.2.3) auf die Bietergemeinschaft bezogen anzugeben, die Anteile des jeweiligen Mitglieds sind dabei darzustellen. Für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft ist ein eigener Bewerbungsbogen zu erstellen, es dürfen in Summe max. 5 Referenzprojekte benannt werden. Im Falle der Leistungserbringung durch einen Nachunternehmer ist zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit, ebenfalls ein eigener Bewerbungsbogen durch den Nachunternehmer zu erstellen. Der Nachunternehmer muss eine unterzeichnete und verbindliche Verpflichtungserklärung zu den benannten Leistungen abgeben.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Berufshaftpflichtversicherung über 2 000 000 EUR für Personenschäden und über 2 000 000 EUR für Sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Der aktuelle schriftliche Nachweis der geforderten Versicherungssummen bzw. die Absichtserklärung des Versicherers, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz seines Versicherungsnehmers entsprechend dem Bekanntmachungstext angepasst wird, oder eine entsprechende Eigenerklärung, ist als Anlage beizufügen.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbungen von Bietergemeinschaften sind zugelassen in Form einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts -GBR- nach §§ 705 ff. BGB. Die Bewerbergemeinschaft hat mit den Bewerbungsunterlagen eine von allen Mitgliedern unterzeichnete verbindliche Erklärung mit folgendem Inhalt abzugeben:
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— die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall nach §§ 705 ff. BGB;
— die Benennung eines für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigten Vertreters, der die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften;
— die Leistungsabgrenzung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft ist darzustellen. Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren.
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind.
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Die Auswahl erfolgt anhand einer vergleichenden Bewertung der eingereichten Angaben und Unterlagen in Bezug auf die daraus hervorgehende Leistungsfähigkeit, Fachkunde und Zuverlässigkeit.
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Geschäftsführer Herrn Markus Stark
Name: PMA Projektmanagement Aumann
Postanschrift: Münchener Straße 55
Postort: Sauerlach
Postleitzahl: 82054
Kontaktperson: Herrn Peter Aumann
Telefon: +49 81046496778 📞
E-Mail: aumann@pma-m.de 📧
Fax: +49 81046496779 📠
URL für weitere Informationen: http://www.pma-m.de 🌏
URL der Dokumente: http://www.pma-m.de 🌏
URL der Teilnahme: http://www.pma-m.de 🌏
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-06-20 📅
Datum des Endes: 2022-06-30 📅
Zusätzliche Informationen
— Für den Teilnahmeantrag ist ein Bewerbungsbogen zu verwenden. Der Bewerbungsbogen kann bei PMA Projektmanagement Aumann schriftlich per E-Mail (siehe Anhang A) angefordert werden.
— Der Teilnahmeantrag ist auf dem Postweg oder direkt im verschlossenen Umschlag mit dem, dem Bewerbungsbogen beiliegenden, Aufkleber einzureichen.
— Die Bewerbungsunterlagen bleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Kosten, die dem Bewerber im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs entstehen, werden nicht erstattet. Anfragen sind ausdrücklichschriftlich an die unter Anhang A genannte Kontaktstelle zu richten.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern bei der Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Postfach 606 (Promenade 27)
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91511
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de 📧
Telefon: +49 981/53-1277 📞
Fax: +49 981/53-1837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
In diesem Zusammenhang wird auf die §§ 101b und 107 Abs. 3 GWB hingewiesen, die nachfolgend in ihrem Wortlaut aufgeführt sind:§ 107 Abs. 3, Antrag.(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr.2.§101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 101b Unwirksamkeit. (1) Ein Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber:
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1. gegen § 101a verstoßen hat oder,
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist. (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2016/S 050-083087 (2016-03-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-08-02)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 150-272300
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 050-083087
ABl. S-Ausgabe: 150

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Organisation der Auftragsabwicklung (10)
2. Verfügbarkeit während der Auftragsabwicklung (10)
3. Arbeitsmethodik während der Auftragsabwicklung (50)
4. Gesamteindruck (15)
5. Honorar (15)

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-07-12 📅
Name: WSP Deutschland AG
Postanschrift: Atelierstraße 14
Postort: München
Postleitzahl: 81671
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
In diesem Zusammenhang wird auf die §§ 101b und 107 Abs. 3 GWB
hingewiesen, die nachfolgend in ihrem Wortlaut aufgeführt sind: § 107 Abs. 3,
Antrag.(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im
Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich
gerügt hat,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem
Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1
Nr. 2. § 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. § 101b Unwirksamkeit. (1) Ein
Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der Auftraggeber:
2. einen öffentlichen Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt, ohne
andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu beteiligen und ohne dass dies
aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem
Nachprüfungsverfahren nach Absatz 2 festgestellt worden ist. (2) Die
Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im
Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des
Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend
gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der
Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der
Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung
der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Quelle: OJS 2016/S 150-272300 (2016-08-02)