Rahmenvereinbarung Vermessung

Abwasserverband Starnberger See

Der Auftraggeber ist ein Zweckverband zur gemeinsamen Abwasserbeseitigung im Trennsystem in den Gemeinden rund um den Starnberger See. Er ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts mit Sitz in Starnberg.
Der Auftraggeber hat für seine Verbandsmitglieder die hoheitliche Aufgabe der Abwasserbeseitigung im Trennsystem und der Straßenentwässerung rund um den Starnberger See übernommen. Verbandsmitglieder sind der Landkreis Starnberg, die Stadt Starnberg sowie die Gemeinden Berg, Bernried, Feldafing, Münsing, Pöcking, Seeshaupt und Tutzing. Zur Erfüllung seiner Aufgabe betreibt der Auftraggeber für die Schmutzwasserableitung und -reinigung die zentrale Kläranlage und die Ringkanäle als Sammelkanäle rund um den Starnberger See sowie die Ortsnetze in den Mitgliedskommunen zur Ableitung von Schmutz- und Niederschlagswasser inklusive der diesbezüglich erforderlichen Sonderbauwerke. Das Kanalnetz weist eine Länge von ca. 600 km auf, die Einzugsfläche beträgt rund 320 Quadratkilometer bei ca. 60 000 Einwohnern rund um den Starnberger See. Dabei betreut der Auftraggeber rund
— 50 km Ringkanäle für Schmutzwasser,
— 370 km Ortskanäle für Schmutzwasser,
— 200 km Ortskanäle für Regenwasser (derzeit bekannt),
— 10 Pumpwerke am Ringkanal und
— 80 Pump-/Hebewerke in den Ortskanälen.
Vom Abwasserverband Starnberger See wurden zum 1.1.2014 die o.g. Schmutz- und Regenwasserkanalisationen der in die Ringkanalisation einleitenden Gemeinden übernommen. Ziel ist die Sicherstellung einer funktionierenden und wirtschaftlichen Schmutz- und Niederschlagswasserentsorgung. Ziel ist zudem, die im Kanalsystem auftretende Fremdwassermenge zu reduzieren.
Der Auftraggeber plant im Rahmen seiner Verantwortlichkeit die abschnittsweise Bestands-Vermessung seines Kanalnetzes. Dabei sollen alle Informationen gesammelt werden, die für eine eindeutige Strukturierung, für die grafische Visualisierung der Netzteile mittels Geografischem-Informations-System (GIS) erforderlich sind. Schacht- und weitere Bauwerke im Schmutz- und Regenwasserkanalnetz sollen vollständig erfasst werden. In den einzelnen Mitgliedsgemeinden liegen unterschiedliche Datenbestände vor. Das Schmutzwasserkanalnetz ist Großteil bereits vermessen, im Regenwassernetz fehlen z.T. größere Bereiche. Für das Regenwassernetz werden vom Auftraggeber z.Zt. Regenwasserkonzepte und hydraulische Berechnungen vorbereitet. Hier werden in diesem Zug größere Bereiche des Kanalnetzes vermessen und optisch inspiziert. Die Vermessung im Zuge der Regenwasserkonzepte und die Bestandsvermessung im Schmutzwassernetz ist Teil der hier ausgeschriebenen Leistung.
Dienstleistungen:
— Arbeitsvorbereitung einschl. ggf. erforderlicher Änderungen der vom AG gelieferten Pläne
— Verdichten des vorhandenen Festpunktnetzes für die erforderliche Messgenauigkeit
— vermessungstechnische Erfassung der Netzelemente in Lage und Höhe(n) incl. Er-fassen von zugehörigen Sachdatenattributen sowie Elementnummern
— Nummerierung der neu aufgefundenen Elemente nach Vorgaben des AGs und in enger Abstimmung mit dem AG
Für diese Leistungen beabsichtigt der Auftraggeber, eine Rahmenvereinbarung mit mehreren geeigneten Auftragnehmern für eine Laufzeit von zwei Jahren mit der Option einer zweimaligen Verlängerung um jeweils ein weiteres Jahr abzuschließen. Die maximale Vertragsdauer beträgt daher vier Jahre. Der unter Ziff. II.1.4) angegebene geschätzte Gesamtauftragswert bezieht sich auf die maximale Laufzeit von vier Jahren.
Der Auftraggeber führt das Vergabeverfahren als mehrstufiges Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme nach den Regeln der VOL/A-EG durch:
— Stufe 1: Teilnahmewettbewerb
— Stufe 2: Verhandlung zur Rahmenvereinbarung
Die Auswahl der Bewerber auf der 1. Stufe erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, die dem bei der Vergabestelle anzufordernden Bewerbungsformular beigefügt ist. Aus den zur Abgabe eines Angebots und zu Verhandlungen aufgeforderten Unternehmen wird sodann ein Bieter-„Pool“ von fünf bis zehn Unternehmen gebildet, mit welchen vergleichbare Rahmenverträge abgeschlossen werden. Die Vergabe der Einzelaufträge über konkrete Projekte erfolgt – ähnlich einer Beschränkten Ausschreibung – mittels Durchführung eines sog. „Miniwettbewerbes“. Hierzu fordert der Auftraggeber bei sämtlichen Unternehmen des „Pools“ unter Benennung des konkreten Einzelauftrags binnen einer bestimmten Frist ein Angebot ab. Das wirtschaftlichste Angebot wird beauftragt. Die Leistung ist dann umgehend, jedoch spätestens 10 Tage nach Auftragserteilung zu erbringen.
Als erste konkrete Maßnahmen sind Vermessungen im Gebiet der Stadt Starnberg und den Gemeinden Berg und Bernried mit einem Gesamtumfang von rd. 750 Schächten und ca. 1.500 Straßeneinläufen, Abdeckungen, etc. vorgesehen. Daneben sind rd. 60 Querprofile von Gewässern aufzunehmen. Der Vergabe ist noch in 2016 nach Abschluss der Rahmenvereinbarung vorgesehen. Die Leistungen sollen in 2016 begonnen und ggf. abgeschlossen werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-15.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-15 Auftragsbekanntmachung
2016-07-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-04-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Vermessungsarbeiten
Menge oder Umfang:
— Arbeitsvorbereitung einschl. ggf. erforderlicher Änderungen der vom AG gelieferten Pläne— Verdichten des vorhandenen Festpunktnetzes für die erforderliche Messgenauigkeit— vermessungstechnische Erfassung der Netzelemente in Lage und Höhe(n) incl. Erfassen von zugehörigen Sachdatenattributen sowie Elementnummern— Nummerierung der neu aufgefundenen Elemente nach Vorgaben des AGs und in enger Abstimmung mit dem AG.300 000
Mehr anzeigen
Gesamtwert des Auftrags: 300 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Vermessungsarbeiten 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Abwasserverband Starnberger See
Postanschrift: Am Schloßhölzl 25
Postleitzahl: 82319
Postort: Starnberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.av-sta-see.de 🌏
E-Mail: lehnberg@av-sta-see.de 📧
Telefon: +49 815190882-75 📞
Fax: +49 815190882-84 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-15 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 077-137177
ABl. S-Ausgabe: 77
Zusätzliche Informationen
Bindefrist des Angebots: 31.7.2016.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber ist ein Zweckverband zur gemeinsamen Abwasserbeseitigung im Trennsystem in den Gemeinden rund um den Starnberger See. Er ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts mit Sitz in Starnberg.
Der Auftraggeber hat für seine Verbandsmitglieder die hoheitliche Aufgabe der Abwasserbeseitigung im Trennsystem und der Straßenentwässerung rund um den Starnberger See übernommen. Verbandsmitglieder sind der Landkreis Starnberg, die Stadt Starnberg sowie die Gemeinden Berg, Bernried, Feldafing, Münsing, Pöcking, Seeshaupt und Tutzing. Zur Erfüllung seiner Aufgabe betreibt der Auftraggeber für die Schmutzwasserableitung und -reinigung die zentrale Kläranlage und die Ringkanäle als Sammelkanäle rund um den Starnberger See sowie die Ortsnetze in den Mitgliedskommunen zur Ableitung von Schmutz- und Niederschlagswasser inklusive der diesbezüglich erforderlichen Sonderbauwerke. Das Kanalnetz weist eine Länge von ca. 600 km auf, die Einzugsfläche beträgt rund 320 Quadratkilometer bei ca. 60 000 Einwohnern rund um den Starnberger See. Dabei betreut der Auftraggeber rund
Mehr anzeigen
— 50 km Ringkanäle für Schmutzwasser,
— 370 km Ortskanäle für Schmutzwasser,
— 200 km Ortskanäle für Regenwasser (derzeit bekannt),
— 10 Pumpwerke am Ringkanal und
— 80 Pump-/Hebewerke in den Ortskanälen.
Vom Abwasserverband Starnberger See wurden zum 1.1.2014 die o.g. Schmutz- und Regenwasserkanalisationen der in die Ringkanalisation einleitenden Gemeinden übernommen. Ziel ist die Sicherstellung einer funktionierenden und wirtschaftlichen Schmutz- und Niederschlagswasserentsorgung. Ziel ist zudem, die im Kanalsystem auftretende Fremdwassermenge zu reduzieren.
Mehr anzeigen
Der Auftraggeber plant im Rahmen seiner Verantwortlichkeit die abschnittsweise Bestands-Vermessung seines Kanalnetzes. Dabei sollen alle Informationen gesammelt werden, die für eine eindeutige Strukturierung, für die grafische Visualisierung der Netzteile mittels Geografischem-Informations-System (GIS) erforderlich sind. Schacht- und weitere Bauwerke im Schmutz- und Regenwasserkanalnetz sollen vollständig erfasst werden. In den einzelnen Mitgliedsgemeinden liegen unterschiedliche Datenbestände vor. Das Schmutzwasserkanalnetz ist Großteil bereits vermessen, im Regenwassernetz fehlen z.T. größere Bereiche. Für das Regenwassernetz werden vom Auftraggeber z.Zt. Regenwasserkonzepte und hydraulische Berechnungen vorbereitet. Hier werden in diesem Zug größere Bereiche des Kanalnetzes vermessen und optisch inspiziert. Die Vermessung im Zuge der Regenwasserkonzepte und die Bestandsvermessung im Schmutzwassernetz ist Teil der hier ausgeschriebenen Leistung.
Mehr anzeigen
Dienstleistungen:
— Arbeitsvorbereitung einschl. ggf. erforderlicher Änderungen der vom AG gelieferten Pläne
— Verdichten des vorhandenen Festpunktnetzes für die erforderliche Messgenauigkeit
— vermessungstechnische Erfassung der Netzelemente in Lage und Höhe(n) incl. Er-fassen von zugehörigen Sachdatenattributen sowie Elementnummern
— Nummerierung der neu aufgefundenen Elemente nach Vorgaben des AGs und in enger Abstimmung mit dem AG
Für diese Leistungen beabsichtigt der Auftraggeber, eine Rahmenvereinbarung mit mehreren geeigneten Auftragnehmern für eine Laufzeit von zwei Jahren mit der Option einer zweimaligen Verlängerung um jeweils ein weiteres Jahr abzuschließen. Die maximale Vertragsdauer beträgt daher vier Jahre. Der unter Ziff. II.1.4) angegebene geschätzte Gesamtauftragswert bezieht sich auf die maximale Laufzeit von vier Jahren.
Mehr anzeigen
Der Auftraggeber führt das Vergabeverfahren als mehrstufiges Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme nach den Regeln der VOL/A-EG durch:
— Stufe 1: Teilnahmewettbewerb
— Stufe 2: Verhandlung zur Rahmenvereinbarung
Die Auswahl der Bewerber auf der 1. Stufe erfolgt anhand einer Bewertungsmatrix, die dem bei der Vergabestelle anzufordernden Bewerbungsformular beigefügt ist. Aus den zur Abgabe eines Angebots und zu Verhandlungen aufgeforderten Unternehmen wird sodann ein Bieter-„Pool“ von fünf bis zehn Unternehmen gebildet, mit welchen vergleichbare Rahmenverträge abgeschlossen werden. Die Vergabe der Einzelaufträge über konkrete Projekte erfolgt – ähnlich einer Beschränkten Ausschreibung – mittels Durchführung eines sog. „Miniwettbewerbes“. Hierzu fordert der Auftraggeber bei sämtlichen Unternehmen des „Pools“ unter Benennung des konkreten Einzelauftrags binnen einer bestimmten Frist ein Angebot ab. Das wirtschaftlichste Angebot wird beauftragt. Die Leistung ist dann umgehend, jedoch spätestens 10 Tage nach Auftragserteilung zu erbringen.
Mehr anzeigen
Als erste konkrete Maßnahmen sind Vermessungen im Gebiet der Stadt Starnberg und den Gemeinden Berg und Bernried mit einem Gesamtumfang von rd. 750 Schächten und ca. 1.500 Straßeneinläufen, Abdeckungen, etc. vorgesehen. Daneben sind rd. 60 Querprofile von Gewässern aufzunehmen. Der Vergabe ist noch in 2016 nach Abschluss der Rahmenvereinbarung vorgesehen. Die Leistungen sollen in 2016 begonnen und ggf. abgeschlossen werden.
Mehr anzeigen
Menge oder Umfang:
— Arbeitsvorbereitung einschl. ggf. erforderlicher Änderungen der vom AG gelieferten Pläne
— Verdichten des vorhandenen Festpunktnetzes für die erforderliche Messgenauigkeit
— vermessungstechnische Erfassung der Netzelemente in Lage und Höhe(n) incl. Erfassen von zugehörigen Sachdatenattributen sowie Elementnummern
— Nummerierung der neu aufgefundenen Elemente nach Vorgaben des AGs und in enger Abstimmung mit dem AG.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Dauer: 24 Monate
Referenznummer: Rahmenvereinbarung Vermessung
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
82319 Starnberg, 82327 Tutzing, 82335 Berg, 82340 Feldafing, 82343 Pöcking, 82402 Seeshaupt, 94505 Bernried, 82541 Münsing.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind alle nachfolgend genannten Erklärungen und Nachweise einzureichen. Eine Bewerbung um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Teilnahmeantrag) ist mittels des vom Auftraggeber vorgesehenen Bewerbungsformulars nebst den dazugehörigen Anlagen möglich. Die Unterlagen für den Teilnahmewettbewerb können bei unter Ziff. I.1) genannten Kontaktstellen angefordert werden.
Mehr anzeigen
Der Teilnahmeantrag ist bei der Vergabestelle schriftlich und mit rechtsverbindlicher Unterschrift an den entsprechend gekennzeichneten Stellen einzureichen. Dabei ist der Teilnahmeantrag in einem verschlossenen Umschlag mit dem dafür in dem Bewerbungsformular vorgesehenen Adressetikett zu versehen und einzureichen.
Mehr anzeigen
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
(1) Erklärung, dass keine Ausschlusskriterien gemäß § 6 Abs. 4 Satz 1 und Abs. 6 VOL/A-EG vorliegen sowie
(2) Vorlage eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister (nicht älter als 6 Monate, Kopie ausreichend) oder gleichwertig.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
1) Erklärung zum Umsatz bezogen auf die zu vergebenden oder vergleichbare Leistungen, jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013, 2014 und 2015),
(2) Angabe des jährlichen Mittels der fachspezifischen, fest angestellten Mitarbeiter, die sich im Schwerpunkt mit den zuvergebenden oder vergleichbaren Leistungen beschäftigt haben, jeweils in den letzten 3 Geschäftsjahren (2013, 2014 und 2015),
(3) Angabe über die beabsichtige Vergabe von Unteraufträgen gemäß § 7 Abs. 9 VOL/A-EG.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen:
(1) Angaben gemäß § 7 Abs. 3 lit. c) VOL/A-EG zu den für die technische Leitung vorgesehenen Personen(Projektleiter) einschließlich Nachweis deren fachlicher Qualifikationen durch Vorlage der Berufszulassung. Der Projektleiter muss mindestens Vermessungsingenieur (abgeschlossenes Studium) sein (Mindestkriterium); zudem sind folgende Angaben erforderlich, nämlich
Mehr anzeigen
(a) jeweils branchenspezifische Berufserfahrung im Zusammenhang mit den zu vergebenden oder vergleichbaren Leistungen in Jahren,
(b) mindestens drei Referenzprojekte, maximal jedoch fünf Referenzprojekte über in den letzten drei Jahren (2013, 2014 und 2015) abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind.
Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als 5 Referenzen an der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise entsprechen.
Mehr anzeigen
Den Referenzen sind Anlagen mit aussagekräftigen Informationen in Papierform auf jeweils maximal 3 DIN A4 Seiten beizufügen. Zur Darstellung der Referenzen sind jeweils die Art des vermessenen Objektes, die Anzahl der vermessenen Objekte (Bauwerke) und die Länge des Kanalnetzes anzugeben.
Mehr anzeigen
Eine Referenz muss die Vermessung eines Kanalnetzes mit mindestens 15km Länge betreffen (Mindestkriterium). Es können auch solche Referenzprojekte angegeben werden, die gleichzeitig als Referenzprojekt des Büros benannt sind.
(2) Angabe von maximal 6 Referenzen des Büros nach Maßgabe von § 7 Abs. 3 lit. a) VOL/A-EG über in den letzten 3 Jahren (2013, 2014 und 2015) abgeschlossene Maßnahmen, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind. Dabei sind mindestens drei, maximal jedoch sechs Referenzen im Folgenden anzugeben. Sofern vom Bewerber im Rahmen der Bewerbung mehr als sechs Referenzen an der entsprechenden Stelle im Bewerbungsformular angegeben werden, werden zugunsten des Bewerbers die Referenzen gewertet, die den Anforderungen an die ausgeschriebenen Leistungen optimalerweise entsprechen.
Mehr anzeigen
Es müssen mindestens drei Referenzen des Büros bzw. der Bietergemeinschaft (Jahre 2013 bis einschließlich 2015) genannt werden, die jeweils das Mindestkriterium einer Bestandsvermessung für mindestens 500 Objekte (Bauwerke) beinhalten.
(3) Angaben über die technische Ausrüstung gemäß Bewerberanschreiben/-formular.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
Nachweis gemäß § 7 Abs. 2 lit. b) VOL/A-EG über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der Europäischen Union zugelassenen Versicherer für Personenschäden und für Sach- und Vermögensschäden mit den Deckungssummen je Schadensfall:
Mehr anzeigen
— Personenschäden: 2 000 000 EUR;
— Sach- und Vermögensschäden: 1 000 000 EUR.
Falls die Höhe der vorhandenen Deckungssummen nicht ausreicht, ist eine Bestätigung des Haftpflichtversicherers, dass im Falle einer Beauftragung die Deckungssummen auf die vorgegebenen Beträge erhöht werden können, sowie eine Verpflichtungserklärung des Bewerbers, dass im Falle der Beauftragung von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird, beizufügen.
Mehr anzeigen
Die Versicherung muss mindestens für die Dauer der Ausführungsfrist, z. B. unbefristet, sich automatisch verlängernd o. ä. abgeschlossen sein.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine Versicherung zu den o. g. Bedingungen nachzuweisen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist gleichzeitig eine Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beizufügen, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer ARGE, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
Mehr anzeigen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bieter- bzw. Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen und haben sich bereits als solche zu bewerben.
Bieter- bzw. Arbeitsgemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter Verwendung des beim Auftraggeber für die Abgabe einer Bewerbung anzufordernden Bewerbungsbogens abzugeben,
Mehr anzeigen
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreterbezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wird diese Bewerbergemeinschaftserklärung nicht mit der Bewerbung eingereicht, wird die Bewerbung der Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig und führen automatisch zum Ausschluss. Als Mehrfachbewerbungen gelten auch Bewerbungen unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerberbüros sowie mehrerer Mitglieder ständiger Büro- und Arbeitsgemeinschaften.
Mehr anzeigen
Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften Ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristischen Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier gegebenen Art ausgerichtet ist. Bei Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.
Mehr anzeigen
Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Höchstzahl der Wirtschaftsteilnehmer der Rahmenvereinbarung: 10
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 24
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 10
Objektive Auswahlkriterien:
Die entsprechende Anzahl an Bewerbern, die zur Angebotsabgabe und zur Teilnahme an Verhandlungsgesprächen aufgefordert wird, wird in Rangfolge absteigend ausgehend von der insgesamt höchsten Punktzahl ermittelt. Dabei ergibt sich die Gewichtung aus der Bewertungsmatrix, die dem bei der Vergabestelle anzufordernden Bewerbungsformular beigefügt ist.
Mehr anzeigen
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Abwasserverband Starnberger See
Herrn Dipl.-Ing. (FH) Dirk Lehnberg
Name: Dr.-Ing. Pecher und Partner Ingenieurgesellschaft mbH
Postanschrift: Landsberger Straße 155 – Haus 4
Postort: München
Postleitzahl: 80687
Kontaktperson: Herrn Ulbrich
Telefon: +49 89741521-16 📞
E-Mail: daniel.ulbrich@pecherundpartner.de 📧
Fax: +49 89741521-33 📠

Referenz
Kennungen
Vom öffentlichen Auftraggeber vergebene Referenznummer: Rahmenvereinbarung Vermessung

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Südbayern bei der Regierung von Oberbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf Antrag kann bei der unter Ziffer VI.4.1) genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller (a) den Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und nicht gegenüber der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich (7 Tage) gerügt hat oder (b) Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung beider unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 bzw. Nr. 3 GWB gerügt hat. Der Nachprüfungsantrag ist außerdem gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2016/S 077-137177 (2016-04-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-07-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 300 000 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Art des Auftrags: Lieferungen

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Rahmenvereinbarung Vermessung

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-07-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-07-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 139-252016
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 077-137177
ABl. S-Ausgabe: 139

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Projekteinschätzung (30)
2. Erwartete fachliche Leistung hinsichtlich Projekterfolg und Qualität der Leistung durch Präsentation einer vergleichbaren Aufgabenstellung (40)
3. Preis (30)

Auftragsvergabe

1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2016-07-19 📅
Name: Dipl.-Ing. Gajowski GmbH
Postanschrift: Lübecker Straße 22
Postort: Baunatal
Postleitzahl: 34225
Land: Deutschland 🇩🇪

2️⃣
Name: Ingenieurgesellschaft Oldenburg Nordwest mbH
Postanschrift: Frieslandstraße 2
Postort: Oldenburg
Postleitzahl: 26125

3️⃣
Name: Steinbacher-Consult Ingenieurgesellschaft mbH & Co. KG
Postanschrift: Richard-Wagner-Straße 6
Postort: Neusäß
Postleitzahl: 86356

4️⃣
Name: fks – Beratende Ingenieure GbR
Postanschrift: Austraße 6
Postort: Bad Mergentheim
Postleitzahl: 97980
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf Antrag kann bei der unter Ziffer VI.3.1) genannten Stelle ein Nachprüfungsverfahren eingeleitet werden. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller (a) den Verstoß gegen Vergabevorschriften bereits im Vergabeverfahren erkannt und nicht gegenüber der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB unverzüglich (7 Tage) gerügt hat oder (b) Vergaberechtsverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht innerhalb der Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung beider unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 bzw. Nr. 3 GWB gerügt hat. Der Nachprüfungsantrag ist außerdem gem. § 107 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der unter Ziffer I.1) genannten Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2016/S 139-252016 (2016-07-19)