Rahmenvereinbarung zur Lieferung einer standardisierten Serverplattform inklusive Services

BWI Informationstechnik GmbH

Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung von Servern (System) eines Herstellers unterschiedlicher Bauform und Leistungs-Kategorien, sowie unterschiedlicher Systemserviceleistungen auf Basis eines Rahmenvertrages. Zu beschaffende Serverbauformen in unterschiedlichen Produktklassen sind:
— Floorstandserver;
— Rackserver;
— Bladeserver & Bladeenclosures.
Zusätzlich sind weitere Systemkomponenten– wie zum Beispiel Datenträger, CPU, Arbeitsspeicher – und / oder Erweiterungen zu diesen Bauformen zu beschaffen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-06-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-05-25.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-05-25 Auftragsbekanntmachung
2016-11-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-05-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Server
Menge oder Umfang:
Ca. 800 – 1 600 Server inkl. Systemservice für alle Produktklassen über die Vertragslaufzeit inkl. aller Verlängerungsoptionen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Server 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: BWI Informationstechnik GmbH
Postanschrift: Vergabestelle Gebäude 17/Raum 413 Balanstraße 73
Postleitzahl: 81541
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: https://www.bwi-it.de 🌏
E-Mail: bwi.fp.ausschreibungen-bwi-it@bwi-it.de 📧
Fax: +49 2225988-3502 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-25 📅
Einreichungsfrist: 2016-06-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 102-182622
ABl. S-Ausgabe: 102
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber behält sich vor eine Preisobergrenze festzulegen, welche sofern einschlägig aus den Unterlagen zum Leistungswettbewerb (2. Phase des Verfahrens) zu entnehmen ist. Diese darf der Bieter in seinem Angebot nicht überschreiten. Der Auftraggeber wird den Zuschlag nur auf ein Angebot erteilen, welches die Preisobergrenze nicht überschreitet. Die vollständigen Vergabeunterlagen (zum Teilnahmewettbewerb) stehen den Bietern unter folgender Internetadresse zum Download bereit: Siehe Vergabe- und Vertragsunterlagen (zum Teilnahmewettbewerb): https://www.bwi-it.de/ausschreibungen-bwi-informationstechnik-gmbh/EU-weite_Ausschreibungen/34_Server/VOE_34_Server.zip Den Teilnahmewettbewerb ergänzende oder berichtigende Angaben sowie Antworten der Vergabestelle können von allen Bewerbern über den nachfolgenden Link eingesehen werden: https://www.bwi-it.de/ausschreibungen-bwi-informationstechnik-gmbh/EU-weite_Ausschreibungen/34_Server/Fragen_und_Antworten_Tabelle_Server_TW.pdf
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 900 000 💰
8 200 000 💰
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die Beschaffung von Servern (System) eines Herstellers unterschiedlicher Bauform und Leistungs-Kategorien, sowie unterschiedlicher Systemserviceleistungen auf Basis eines Rahmenvertrages. Zu beschaffende Serverbauformen in unterschiedlichen Produktklassen sind:
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— Floorstandserver;
— Rackserver;
— Bladeserver & Bladeenclosures.
Zusätzlich sind weitere Systemkomponenten– wie zum Beispiel Datenträger, CPU, Arbeitsspeicher – und / oder Erweiterungen zu diesen Bauformen zu beschaffen.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Dauer: 36 Monate
Referenznummer: 34/Server
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bundesweite Standorte des Auftraggebers.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nachweis, dass der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Vorschriften des Mitgliedstaats seiner Herkunft oder Niederlassung eingetragen ist (Handelsregisterauszug).
2. Bestätigung, dass die Angaben zur Eignung über die Vertragslaufzeit aufrechterhalten werden.
3. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für einen obligatorischen bzw. fakultativen Ausschluss nach §§ 23 / 24 VSVgV nicht vorliegen.
4. Nachweis, dass der Bewerber der Geheimschutzbetreuung unterliegt bzw. Einreichen der Erklärung gemäß Anlage 8.
Die Vergabestelle behält sich vor, nachfolgend aufgeführte Nachweise nachzufordern:
— Bescheinigung der Behörde des betreffenden Mitgliedsstaates, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von
Steuern und Abgaben ordnungsgemäß nachgekommen ist.
Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß nachgekommen ist.
Soweit sich Bewerber – insbesondere wenn sie sich auf deren Leistungsfähigkeit berufen, um ihre Eignung nachzuweisen – auf Leistungen eines Unterauftragnehmers beziehen, sind die erforderlichen Eignungsnachweise für diesen Unterauftragnehmer vorzulegen. Inhalt und Umfang ergibt sich aus den Kriterien die für den Bewerber selbst aufgestellt sind.
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Siehe Vergabe- und Vertragsunterlagen:
Mindeststandards:
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen:
o Für Sach- und Personenschäden bis zu 2 000 000 EUR je Schadensereignis;
o Für Produkthaftung bis zu 2 000 000 EUR je Schadensereignis.
Nachweis der Bonität über Eigenauskunft einer Wirtschaftsauskunftei oder gleichwertiger Nachweis einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus dem Land, in dem der Bewerber niedergelassen ist, der eine mindestens „befriedigende bzw. noch gute Bonität“ bescheinigt.
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Siehe Vergabe- und Vertragsunterlagen (zum Teilnahmewettbewerb):
1. Erklärung des Bewerbers dass er in der Lage ist alle Serverkategorien wie in Ziffer 2.1 aufgelistet vom gleichen Hersteller anzubieten.
2. Nachweis über ein gültiges, zertifiziertes QM-System auf Basis DIN ISO 9001 oder gleichwertig (Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt der Abgabefrist des Teilnahmeantrages Gültigkeit besitzen).
3. Nachweis der autorisierten Vertriebs- und Servicepartnerschaft mit einem Serverhersteller (Sofern der Bewerber Hersteller von Servern ist gilt dieses A-Kriterium als erfüllt).
4. Bewertung des Ranking der eingereichten Vertriebs- und Servicepartnerschaft des Herstellers
— Niedriger Zielerfüllungsgrad (1 Punkt) = Der Bewerber verfügt über die Drittbeste Partnerstufe oder niedriger, des jeweiligen Serverherstellers.
— Mittlerer Zielerfüllungsgrad (10 Pkt.) = Der Bewerber verfügt über die zweit-beste Partnerstufe des jeweiligen Serverherstellers.
— Hoher Zielerfüllungsgrad (20 Pkt.) = Der Bewerber verfügt über die beste Partnerstufe des jeweiligen Serverherstellers.
(Sofern der Bewerber Hersteller von Servern ist gilt dieses B-Kriterium mit hohem Zielerfüllungsgrad als erfüllt.)
Definition Serverhersteller:
Jedes Unternehmen das die in Ziffer 2.1 geforderten Produktklassen im Enterprisesegment selbst assembliert und vertreibt.
5. Nachweis eines zertifizierten Umweltmanagementsystems gemäß DIN ISO 14001 für den Produktionsbereich oder gleichwertig (Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt der Abgabefrist des Teilnahmeantrages Gültigkeit besitzen).
6. Nachweis der Zertifizierung eines IT-Sicherheitsmanagementsystems auf Basis DIN ISO 27001 oder gleichwertig. (Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt der Abgabefrist des Teilnahmeantrages Gültigkeit besitzen)
7. Nachweis eines im Unternehmen vorhandenen Notfallkonzeptes zur Sicherstellung einer zeitgerechten und fehlerfreien Lieferung von technischen Vertragsprodukten (s. Kap. 2.1) im Notfall (plötzliche Nichtverfügbarkeit z. B. von Komponenten), ggf. unter Einbindung der hierfür vorgesehenen Unterauftragnehmer. Sofern in dem vorgelegten Konzept maximal auf zwei (2) der in B2.8 genannten Punkte eingegangen wird, gilt das Kriterium als nicht erfüllt.
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8. Bewertung des Notfallkonzepts zur Sicherstellung der Leistungen unter Notfallbedingungen. Beschreibungen und Erläuterungen des Notfallkonzepts (max. zehn (10) DIN A4 Seiten bei Schriftgröße 11) (vgl. A2.7) zur Sicherstellung der in Kapitel 2.1 aufgeführten Leistungen unter Notfallbedingungen, insbesondere hinsichtlich:
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1. Notfall-Definition,
2. Alarmierungsplan,
3. Regelung der Verantwortlichkeiten,
4. Untersuchung interner und externer Ausweichmöglichkeiten,
5. Notfall-Pläne für ausgewählte Schadensereignisse (z. B. Höhere Gewalt),
6. Regelung für Zugangssicherung,
7. Erstellung eines Datensicherungsplans (z. B. Kunden- und Bestelldaten),
8. Ersatzbeschaffungsplan z. B. technische Einrichtungen,
9. Redundante / alternative Kommunikationsverbindungen,
10. Wiederanlaufplan,
11. Regelung hinsichtlich Durchführung von Notfallübungen.
Die Bewertung der Beschreibungen und Erläuterungen hinsichtlich des Notfallkonzepts erfolgt anhand der folgenden Bewertungssystematik:
Niederer Zielerfüllungsgrad = Konzept vorhanden, in der Beschreibung des Konzepts werden mindestens drei (3) der in B2.8 aufgelisteten Punkte realisierbar dargestellt.(Minimalpunktzahl = 5);
Mittlerer Zielerfüllungsgrad = Konzept vorhanden, in der Beschreibung des Konzepts werden mindestens fünf (5) der in B2.8 aufgelisteten Punkte realisierbar dargestellt.(Mittlere Punktzahl = 10);
Hoher Zielerfüllungsgrad = Konzept vorhanden, in der Beschreibung des Konzepts werden mindestens zehn (10) der in B2.8 aufgelisteten Punkte realisierbar dargestellt.(Maximalpunktzahl = 20).
9. Nachweis der Zertifizierung im Bereich IT-Service-Management gemäß (ISO/IEC 20000-1 und 20000-2 für das Unternehmen) oder gleichwertig. (Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt der Abgabefrist des Teilnahmeantrages Gültigkeit besitzen).
10. Nachweis über die Durchführung eines Referenzprojektes in Europa in dem Zeitraum 1.1.2011 bis einschließlich 31.12.2015 (5 Jahre), bei denen mindestens 300 Servern (Systeme) aus den Produktklassen geliefert wurden und deren Vor-Ort-Service an mindestens 100 Standorten des Kunden über mindestens 3 Jahre erbracht wurde. Als Standort gelten neben Rechenzentren alle Betriebsorte, an denen ein oder mehrere Server der Produktklassen eingesetzt und betrieben werden. Das Projekt kann vor dem Zeitraum begonnen worden sein und muss nicht innerhalb des Zeitraums abgeschlossen worden sein.
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11. Bewertung eines weiteren Referenzprojekts im Zeitraum 1.1.2011 bis einschließlich 31.12.2015 (5 Jahre).
Die eingereichten Referenzen werden quantitativ (Anzahl der gelieferten Server pro Jahr) und hinsichtlich des Umfangs (Anzahl der Standorte für den Vor-Ort-Service) bewertet.
Bewertungssystematik Mengen:
Es wird die Referenzzahl an gelieferten Servern über den oben genannten Zeitraum herangezogen.
— Niederer Zielerfüllungsgrad = weist das eingereichte Referenzprojekt eine Servermenge von 50-100 Stück auf (5 Punkte);
— Mittlerer Zielerfüllungsgrad = weist das eingereichte Referenzprojekt eine Servermenge von 101-300 Stück auf (10 Punkte);
— Hoher Zielerfüllungsgrad = weist das eingereichte Referenzprojekt eine Servermenge von größer 300 Stück auf (20 Punkte).
Bewertungssystematik Standorte:
— Niederer Zielerfüllungsgrad = weist das eingereichte Referenzprojekt eine Anzahl zwischen 10-20 Servicestandorten aus (5 Punkte);
— Mittlerer Zielerfüllungsgrad = weist das eingereichte Referenzprojekt eine Anzahl zwischen 21-80 Servicestandorten aus (10 Punkte);
— Hoher Zielerfüllungsgrad = weist das eingereichte Referenzprojekt eine Anzahl über 80 Servicestandorten aus (20 Punkte).
12.Nachweis eines im Unternehmen vorhandenen Konzeptes zur Sicherstellung der zeitgerechten Leistungserbringung im Falle von Hardwaredefekten ab Störungsmeldung als Next-Business-Day-Serviceleistungen vor Ort in Deutschland. Sofern in dem vorgelegten Konzept maximal auf eins (1) der in B2.13 genannten Punkte eingegangen wird, gilt das Kriterium als nicht erfüllt.
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13.Beschreibungen und Erläuterungen des Konzepts (max. fünf (5) DIN A4 Seiten bei Schriftgröße 11) (vgl. A2.12) zum Nachweis der Sicherstellung der zeitgerechten Leistungserbringung im Falle von Hardwaredefekten ab Störungsmeldung als Next-Business-Day-Serviceleistungen vor Ort in Deutschland.
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Die Bewertung des Nachweises erfolgt anhand der im Unternehmen dazu eingeführten Prozesse – insbesondere:
1. Störungsannahme 24 h x 7 d inkl. Quittierung der Störungsmeldung beim Kunden,
2. Prozess der Entstörung inkl. maximaler geplanter Verweildauer je Prozessschritt,
3. Eskalationsstufen bei Zeitüberschreitungen,,
4. Bundesweite Servicestandorte
5. Diagnose-Vorgehen zur Identifizierung benötigter Ersatzteile,
6. Ersatzteilbereitstellung ggf. inkl. Angabe der Standorte von Ersatzteillagern,
7. Vorgehen zur Sicherstellung der Problem-Lösung.
Die Bewertung der Beschreibungen und Erläuterungen hinsichtlich des Servicekonzepts erfolgt anhand der folgenden Bewertungssystematik:
Niederer Zielerfüllungsgrad = Konzept vorhanden, in der Beschreibung des Konzepts werden mindestens zwei (2) der in B2.13 aufgelisteten Punkte realisierbar dargestellt.(Minimal Punktzahl = );
Mittlerer Zielerfüllungsgrad = Konzept vorhanden, in der Beschreibung des Konzepts werden mindestens vier (4) der in B2.13 aufgelisteten Punkte realisierbar dargestellt.(Mittlere Punktzahl = 10);
Hoher Zielerfüllungsgrad = Konzept vorhanden, in der Beschreibung des Konzepts werden mindestens sechs (6) der in B2.13 aufgelisteten Punkte realisierbar dargestellt.(Maximalpunktzahl = 20).
14. Erklärung des Bewerbers über die Anzahl des im Unternehmen vorhandenen Personals in der Business Unit „Server“. Die geforderte Mindestanzahl in der Business Unit „Server“ liegt bei 200 FTEs in Europa.
15. Erklärung des Bewerbers über die Anzahl des im Unternehmen oder eines von ihm beauftragten Unterauftragnehmers vorhandenen Personals in der Vor-Ort-Betreuung von Serverprodukten. Die geforderte Mindestanzahl in der Vor-Ort-Betreuung von Serverprodukten liegt bei 50 FTEs in Deutschland.
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16. Nachweis einer im Unternehmen vorhandenen deutschsprachigen Störungsannahme hinsichtlich von Serviceerbringung. Bitte bestätigen Sie, dass eine deutschsprachige Störungsannahme (24/7) hinsichtlich der Serviceerbringung im Unternehmen vorhanden ist. Hierunter wird verstanden dass im Unternehmen eine qualifizierte Störungsannahme per Hotline, Serviceportal oder ähnliches in der europäischen Union und/oder NATO erfolgt. Sofern in dem vorgelegten Konzept maximal auf zwei (2) der in B2.21 genannten Punkte eingegangen wird, gilt das Kriterium als nicht erfüllt.
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17. Beschreibung und Erläuterung der im Unternehmen vorhandenen Störungsannahme und weitere Störungsbearbeitung / Nachverfolgung der Störungslösung.
1. Schaubild hinsichtlich des Prozesses der Störungsbearbeitung;
2. Darstellung der Störungserfassung bei unterschiedlichen Meldewegen;
3. Vorgehen zur Beschreibung und Klassifizierung/Priorisierung von Fehlern;
4. Darstellung unterschiedlicher Prioritätsstufen und der hiermit verbundenen Reaktions- und Lösungszeiten;
5. Darstellung von Meilensteinen / Weitergabepunkten im Rahmen der Störungsbearbeitung und den hiermit verbundenen Zeiten;
6. Beschreibung der Eskalationsmechanismen bei Überschreitung der definierten Zeiten (s. vorheriger Punkt) oder erkannten Problemen im Rahmen der Störungsbeseitigung (z.B. fehlendes Ersatzteil);
7. Darstellung Meldung und Dokumentation der Störungserledigung beginnend beim Störungsbearbeiter/-löser:
Niederer Zielerfüllungsgrad = Konzept vorhanden, in der Beschreibung des Konzepts werden mindestens drei (3) der in B2.21 aufgelisteten Punkte realisierbar dargestellt. (Minimalpunktzahl = 1).
Mittlerer Zielerfüllungsgrad = Konzept vorhanden, in der Beschreibung des Konzepts werden mindestens vier (4) der in B2.21 aufgelisteten Punkte realisierbar dargestellt. (Mittlere Punktzahl = 10).
— Hoher Zielerfüllungsgrad = Konzept vorhanden, in der Beschreibung des Konzepts werden mindestens sechs (6) der in B2.21 aufgelisteten Punkte realisierbar dargestellt. (Maximalpunktzahl = 20).
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern im Original unterzeichnete Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Sonstige besondere Bedingungen:
Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi):
Nachweis erfolgt durch Eigenerklärung auf einem zu den Vergabeunterlagen gehörenden Formblatt (Anlage 8 bzw. für Unterauftragnehmer Anlage 9).
Die Erfüllung der Voraussetzung, dass Bewerber bereits zum Zeitpunkt der Abgabe ihres Teilnahmeantrages in die Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aufgenommen sind, kann dadurch ersetzt werden, dass Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe ihres Teilnahmeantrages, die Bereitschaft erklären, in die Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgenommen zu werden, den erforderlichen öffentlich-rechtlichen Vertrag abzuschließen und während der Laufzeit aufrecht zu erhalten. Das Formblatt für diese Eigenerklärung gehört zu den Vergabe und Vertragsunterlagen (Anlage 8 bzw. für Unterauftragnehmer Anlage 9). Einzelheiten sind den Vergabe- und Vertragsunterlagen zu entnehmen. (siehe Dokument „Beschreibung zum Teilnahmewettbewerb“ insbesondere Ziffer 1.12)
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4. Alle zur Verfügung gestellten Informationen unterliegen der Vertraulichkeit. Der Bewerber hat deshalb mit dem Teilnahmeantrag die Vertraulichkeitserklärung (Anlage 5 der Vergabe- und Vertragsunterlagen) einzureichen.
Verpflichtungserklärungen der vorgesehenen Unterauftragnehmer:
Der Auftragnehmer verpflichtet sich gegenüber dem Auftraggeber, die Vorschriften des Mindestlohngesetzes („Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns“ – MiLoG) und die Regelungen des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes („Gesetz über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen“ – AEntG) einzuhalten, sofern für ihn einschlägig.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 36
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber stellt die Eignung auf Basis der in genannten Eignungskriterien fest. Ein Bewerber ist danach geeignet, wenn er alle A-Kriterien erfüllt und mindestens 85 der 120 möglichen Eignungspunkte erreicht. Alle geeigneten Bewerber werden in der Angebotsphase vom Auftraggeber aufgefordert, auf der Grundlage weiterer Vergabeunterlagen ein verbindliches Angebot einzureichen. Sofern die ermittelte Punktzahl mehrerer Bewerber an fünfter Stelle identisch ist, erhält derjenige Bewerber die Aufforderung zur Angebotsabgabe dessen Referenz die höchste Punktzahl erreicht. (= Stichentscheid). Sollte dieser Stichentscheid zu keinem Ergebnis führen, da bei der Bewertung Referenz die gleiche Punktzahl erreicht wurde, so entscheidet das Los.
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Herrn Vidic

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber behält sich vor eine Preisobergrenze festzulegen, welche sofern einschlägig aus den Unterlagen zum Leistungswettbewerb (2. Phase des Verfahrens) zu entnehmen ist. Diese darf der Bieter in seinem Angebot nicht überschreiten.
Der Auftraggeber wird den Zuschlag nur auf ein Angebot erteilen, welches die Preisobergrenze nicht überschreitet.
Die vollständigen Vergabeunterlagen (zum Teilnahmewettbewerb) stehen den Bietern unter folgender Internetadresse zum Download bereit:
Siehe Vergabe- und Vertragsunterlagen (zum Teilnahmewettbewerb):
Den Teilnahmewettbewerb ergänzende oder berichtigende Angaben sowie Antworten der Vergabestelle können von allen Bewerbern über den nachfolgenden Link eingesehen werden:

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@bundeskartellamt.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d. h.
ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen. Vergaberechtsverstöße, die aufgrund
der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur
Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten
Stelle eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabestelle über den Namen des Unternehmens, dessen
Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes
und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach § 101a Abs. 1 GWB informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagserteilung an die betroffenen
Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die
Vergabestelle geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versendet,
verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle. Ein
Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn gegen § 101a Abs. 1 GWB verstoßen wurde oder ein öffentlicher
Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt wurde ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu
beteiligen ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren
festgestellt worden ist. Die Unwirksamkeit kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Wurde die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach
Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Quelle: OJS 2016/S 102-182622 (2016-05-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-11-21)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: https://www.bwi-it.de/ausschreibungen/ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-11-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-11-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 227-414236
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 102-182622
ABl. S-Ausgabe: 227

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (50)
2. Qualität (50)

Auftragsvergabe
Name: Hewlett-Packard GmbH
Postanschrift: Herrenbergerstraße 140
Postort: Böblingen
Postleitzahl: 71034
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Quelle: OJS 2016/S 227-414236 (2016-11-21)
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