Rahmenvertrag Fernlenkmanipulatoren

Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern

Rahmenvertrag über die Lieferung von Fernlenkmanipulatoren.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-06-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-05-12.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-05-12 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2016-05-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Geräte zum Aufspüren von Bomben
Menge oder Umfang:
Lieferung von bis zu 15 Fernlenkmanipulatoren (Initiale Festbestellmenge 3 Stück, Prognosebedarf für 3 Folgejahre je 4 Stück).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Geräte zum Aufspüren von Bomben 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern
Postanschrift: Brühler Straße 3
Postleitzahl: 53119
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.bescha.bund.de 🌏
E-Mail: manfred.schoemann@bescha.bund.de 📧
Telefon: +49 22899610-2630 📞
Fax: +49 2289910610-2630 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-05-12 📅
Einreichungsfrist: 2016-06-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-05-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 093-167202
ABl. S-Ausgabe: 93

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Rahmenvertrag über die Lieferung von Fernlenkmanipulatoren.
Beschreibung der Optionen:
Lieferung von bis zu 4 Geräten (prognostizierter Bedarf) im
2. Jahr (2017/2018).
3. Jahr (2018/2019).
4. Jahr (2019/2020).
Referenznummer: B 16.30 - 4529/15/VV : 2
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Diverse Lieferorte innerhalb Deutschlands.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Die „Anlage Zuverlässigkeit + Mindestlohn“ ist von allen Interessenten auszufüllen und dem Angebot beizufügen. Vor der Auftragsvergabe wird von der Vergabestelle eine Gewerbezentralregisterauskunft eingeholt. Für einen Zuschlag kommt nur ein Bieter in Frage, der keine auftragsverhindernden Eintragungen besitzt.
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— Bewerbergemeinschaftserklärung (optional, wenn zutreffend).
— Einreichung der „Verpflichtungserklärung VS-NfD“.
— Nachunternehmerverpflichtungserklärung (optional, wenn zutreffend).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Die „Anlage Unternehmensgröße“ ist von den Interessenten auszufüllen und dem Teilnahmeantrag beizufügen.
— Die Auftragnehmerin muss eine über eine ausreichende wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit verfügen, um den Auftrag bewältigen zu können. Hinsichtlich des Personals muss sie über einen ausreichend großen Stamm an festen Mitarbeitern im ausschreibungsrelevanten Bereich verfügen. Sie darf
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darüber hinaus nach einem potentiellen Zuschlag nicht komplett oder unmittelbar wirtschaftlich abhängig von dem hier adressierten Leistungsgegenstand sein.
Bitte Stellen Sie Ihr Unternehmen / Ihre Bietergemeinschaft vor. Gehen Sie auf wesentliche unternehmensbezogene Informationen ein, wie z. B. Struktur und Organisationsform, Datum der Unternehmensgründung, ggf. Einbindung in größere Unternehmensstrukturen, wesentliche Geschäftsfelder, Anzahl der Niederlassungen, aktuelle Anzahl fester und befristeter Mitarbeiter, Anzahl der
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Mitarbeiter der letzten 2 GJ und Umsatz im ausschreibungsrelevanten Bereich der letzten 2 GJ.
Mindeststandards:
Ausgeschlossen werden Unternehmen und Bietergemeinschaften, die:
— ihr Unternehmen/ ihre Bietergemeinschaft nicht oder unzureichend darstellen und erläutern,
— keine ausreichende Gesamtanzahl an Mitarbeitern haben (< 5),
— deren Umsatz im ausschreibungsrelevanten Bereich in den letzten 2 GJ in Summe unter 1 000 000 ¿ liegt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Bewältigung der Fachaufgabe erfordert eine Auftragnehmerin mit Erfahrung und Kompetenz in der Bearbeitung vergleichbarer Problemstellungen.
Neben der Lieferung von Robotfahrzeugen muss entsprechend Leistungsbeschreibung im gesamten Bundesgebiet auch ein Wartungs- und Reparaturservice bereitgestellt werden.
Mindeststandards:
Es muss Erfahrung in mindestens zwei vergleichbaren Projekten nachgewiesen werden. Als vergleichbar und entsprechend gleichwertig werden Projekte gewertet, in denen polizeiliche oder militärische Robotfahrzeuge mit austauschbaren Manipulationswerkzeugen hergestellt und/oder geliefert wurden und für die ergänzend ein Wartungs- und Reparaturservice bereitgestellt wird. Bei Referenzprojekten in Deutschland muss gewährleistet sein, dass die Leistung frei von Exportbeschränkungen dritter Länder ist (Hinweis: Diese Einschränkung gilt auch für die zu erbringende Leistung).
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Ergänzend muss für mindestens eines der Referenzprojekte ein geeigneter Nachweis über die EMV-Tauglichkeit des Systems erbracht werden. (Hinweis: Vom Bieter muss bei Angebotsabgabe, spätestens jedoch bei einer Bemusterung, eine Bescheinigung einer unabhängigen und fachlich qualifizierten Prüfstelle über die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) der angebotenen Leistung
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nachgewiesen werden.)
Es muss ergänzend erläutert werden, wie in Deutschland ein Reparatur- und Wartungsservice gewährleistet werden kann, der kurzfristig (d. h. binnen eines
Tages) einfachere Reparaturanforderungen im gesamten Bundesgebiet erledigen kann und im Falle eines Misserfolgs während der Gewährleistungszeit binnen kurzer Frist (3 Werktage) ggf. auch ein annähernd gleichwertiges Ersatzgerät zur Verfügung stellen kann.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für die Erbringung der Reparatur- und Wartungsdienste kann ggf. auf die Hilfe von weiteren Mitbietern einer Bieter-gemeinschaft oder auch auf Nachunternehmer zurückgegriffen werden.
Mindeststandards: In diesem Fall müssen die Anforderungen entsprechend III.2.1) beachtet werden.
Auftragsausführung
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Allgemeine Geschäftsbedingungen des Beschaffungsamtes des BMI in der Fassung vom 3.2.2014, Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) in der Fassung vom 5.8.2003.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Keine besondere Rechtsform; BGB-Gesellschaften haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen und sich zur gesamtschuldnerischen Haftung zu verpflichten.

Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Jahren: 4
Daten
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2016-06-27 📅
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dr. Manfred Schömann
Internetadresse: www.bescha.bund.de 🌏
URL der Teilnahme: www.evergabe-online.de 🌏
Name: Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern
Kontaktperson: Angebotssammelstelle
URL der Dokumente: www.evergabe-online.info 🌏

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-10-17 📅
Datum des Endes: 2020-12-31 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +49 228/9499-0 📞
Internetadresse: www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 228/9499-163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Unternehmen haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieter- und bewerberschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber, hier vertreten durch das Beschaffungsamt des Bundesministerium des Innern (BeschA). Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß unverzüglich beim BeschA zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem BeschA geltend gemacht werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2-3 GWB). Teilt das BeschA dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, so besteht die Möglichkeit innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer zu stellen. Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 101a GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch das BeschA geschlossen werden; bei der Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt die Frist 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch das BeschA.
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Quelle: OJS 2016/S 093-167202 (2016-05-12)