Rahmenvertrag über die Erbringung von logistischen Dienstleistungen

BWI Informationstechnik GmbH

Die BWI Informationstechnik GmbH (BWI IT) erbringt für die Bundeswehr Leistungen in der Informationstechnologie, insbesondere den Betrieb von Hardware und Software, des IT-Leitungsnetzes und der Rechenzentren sowie zentrale Dienst- und Unterstützungsleistungen, inklusive der logistischen Leistungen (Rollout, Umzug, Rollback). Die Produkte und Leistungen werden im Wesentlichen im Dienst- und Einsatzbetrieb der Bundeswehr verwendet.
Aufgrund der zahlreichen und komplexen Abhängigkeiten von Produkten und Leistungen innerhalb des IT-Gesamtsystems der Bundeswehr, kommt es der BWI IT bei der Leistungserbringung ausdrücklich darauf an, dass die Funktion(en) der Produkte und Leistungen störungs- und unterbrechungsfrei erfolgen. Die Grundlage für eine sichere Versorgung der Bundeswehr mit endanwenderspezifischer Hardware sind beispielsweise, qualitative, exzellente logistische Prozesse und Dienstleistungen.
Unterbrechungen, Störungen und Performanceeinbußen bei der Einsatz- und Leistungsfähigkeit der Bundeswehr sind daher in keiner Weise tolerierbar. Um das IT-System der Bundeswehr jederzeit in einem stabilen und robust beherrschbaren Betriebsmodus zu halten, sind aus Gründen der Komplexität, den zeitlichen Aspekten sowie möglicher Interdependenzen, die notwendigen Verantwortlichkeiten und Schnittstellen auf das unverzichtbare Minimum zu reduzieren.
Die hohen Sicherheitsanforderungen der Bundeswehr erfordern zudem einen Nachweis der Integrität über den gesamten Lebenszyklus der IT-Ausstattung hinweg (sichere Logistik-Kette). Aufgrund der gegenseitigen Wechselwirkungen innerhalb der Logistik-Kette, bedarf es daher ein in sich geschlossenes Leistungs-, Informationsaustausch- und Steuerungssystem.
Der AUFTRAGNEHMER muss in diesem Zusammenhang die notwendige Infrastruktur, Skalierbarkeit und Flexibilität (z.B. Tools, Räumlichkeiten, Transportmittel und Personal) einbringen, um einen reibungslosen Ablauf der Gesamtleistung zu gewährleisten.
Wesentliche Bestandteile der zu vergebenen Leistung sind die Lager- und Transportlogistik und der Vor Ort Service.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2016-05-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2016-04-13.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2016-04-13 Auftragsbekanntmachung
2016-08-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2016-04-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Lager
Menge oder Umfang: 35 000 00048 000 000
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Lager 📦

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: BWI Informationstechnik GmbH
Postanschrift: Vergabestelle Gebäude 17/Raum 413 Balanstraße 73
Postleitzahl: 81541
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: https://www.bwi-it.de 🌏
E-Mail: bwi.fp.ausschreibungen-bwi-it@bwi-it.de 📧
Fax: +49 2225988-3502 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-04-13 📅
Einreichungsfrist: 2016-05-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 075-132476
ABl. S-Ausgabe: 75
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber wird eine Preisobergrenze festlegen, welche aus den Unterlagen zum Leistungswettbewerb (2.Phase des Verfahrens) zu entnehmen ist. Diese darf der Bieter in seinem Angebot nicht überschreiten. Der Auftraggeber wird den Zuschlag nur auf ein Angebot erteilen, welches die Preisobergrenze nicht überschreitet. Die vollständigen Vergabeunterlagen (zum Teilnahmewettbewerb) stehen den Bietern unter folgender Internetadresse zum Download bereit: https://www.bwi-it.de/ausschreibungen-bwi-informationstechnik-gmbh/EU-weite_Ausschreibungen/ Logistik/Logistik_TW.zip Den Teilnahmewettbewerb ergänzende oder berichtigende Angaben sowie Antworten der Vergabestelle können von allen Bewerbern über den nachfolgenden Link eingesehen werden: https://www.bwi-it.de/ausschreibungen-bwi-informationstechnik-gmbh/EU-weite_Ausschreibungen/ Logistik/Fragen_und_Antworten_Tabelle_Logistik_TW.pdf.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 35 000 000 💰
48 000 000 💰
Kurze Beschreibung:
Die BWI Informationstechnik GmbH (BWI IT) erbringt für die Bundeswehr Leistungen in der Informationstechnologie, insbesondere den Betrieb von Hardware und Software, des IT-Leitungsnetzes und der Rechenzentren sowie zentrale Dienst- und Unterstützungsleistungen, inklusive der logistischen Leistungen (Rollout, Umzug, Rollback). Die Produkte und Leistungen werden im Wesentlichen im Dienst- und Einsatzbetrieb der Bundeswehr verwendet.
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Aufgrund der zahlreichen und komplexen Abhängigkeiten von Produkten und Leistungen innerhalb des IT-Gesamtsystems der Bundeswehr, kommt es der BWI IT bei der Leistungserbringung ausdrücklich darauf an, dass die Funktion(en) der Produkte und Leistungen störungs- und unterbrechungsfrei erfolgen. Die Grundlage für eine sichere Versorgung der Bundeswehr mit endanwenderspezifischer Hardware sind beispielsweise, qualitative, exzellente logistische Prozesse und Dienstleistungen.
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Unterbrechungen, Störungen und Performanceeinbußen bei der Einsatz- und Leistungsfähigkeit der Bundeswehr sind daher in keiner Weise tolerierbar. Um das IT-System der Bundeswehr jederzeit in einem stabilen und robust beherrschbaren Betriebsmodus zu halten, sind aus Gründen der Komplexität, den zeitlichen Aspekten sowie möglicher Interdependenzen, die notwendigen Verantwortlichkeiten und Schnittstellen auf das unverzichtbare Minimum zu reduzieren.
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Die hohen Sicherheitsanforderungen der Bundeswehr erfordern zudem einen Nachweis der Integrität über den gesamten Lebenszyklus der IT-Ausstattung hinweg (sichere Logistik-Kette). Aufgrund der gegenseitigen Wechselwirkungen innerhalb der Logistik-Kette, bedarf es daher ein in sich geschlossenes Leistungs-, Informationsaustausch- und Steuerungssystem.
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Der AUFTRAGNEHMER muss in diesem Zusammenhang die notwendige Infrastruktur, Skalierbarkeit und Flexibilität (z.B. Tools, Räumlichkeiten, Transportmittel und Personal) einbringen, um einen reibungslosen Ablauf der Gesamtleistung zu gewährleisten.
Wesentliche Bestandteile der zu vergebenen Leistung sind die Lager- und Transportlogistik und der Vor Ort Service.
Beschreibung der Optionen:
Optional kann der Vertrag bis zu zweimal für jeweils 12 Monate verlängert werden.
Die Angabe unter „II.1.4) Angaben zur Rahmenvereinbarung“ stellt die Grundlaufzeit dar.
Zahl der möglichen Verlängerungen: 2
Zeitlicher Rahmen für nachfolgende Aufträge: 12 Monate
Referenznummer: Logistik
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
53340 Meckenheim und weitere bundesweite Standorte des Auftraggebers in Deutschland.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nachweis, dass der Bewerber im Berufs- oder
Handelsregister nach Maßgabe der Vorschriften des
Mitgliedstaats seiner Herkunft oder Niederlassung
eingetragen ist (Handelsregisterauszug)
2. Eigenerklärung, dass die Voraussetzungen für
einen obligatorischen bzw. fakultativen Ausschluss
nach §§ 23 / 24 VSVgV nicht vorliegen – Formblatt
Anlage 8 ist Bestandteil der Vergabeunterlagen, die
zum Download bereitgestellt sind.
Die Vergabestelle behält sich vor, nachfolgend
aufgeführte Nachweise nachzufordern:
— Bescheinigung der Behörde des betreffenden
Mitgliedsstaates, dass der Bewerber seiner
Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben
ordnungsgemäß nachgekommen ist.
Verpflichtung zur Zahlung von Beiträgen zur
gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß
nachgekommen ist.
Soweit sich Bewerber – insbesondere wenn sie
sich auf deren Leistungsfähigkeit berufen, um
ihre Eignung nachzuweisen – auf Leistungen
eines Unterauftragnehmers beziehen, sind die
erforderlichen Eignungsnachweise für diesen
Unterauftragnehmer vorzulegen. Inhalt und Umfang
ergibt sich aus den Kriterien die für den Bewerber
selbst aufgestellt sind.
3. Eigenerklärung zu § 21 MiLoG (siehe Anlage
14 der Vergabeunterlagen)
4. Nachweis, dass der Bewerber Mitglied in einer Berufsgenossenschaft oder einer gleichwertigen Institution ist.
Näheres siehe Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb unter:
Logistik/Logistik_TW.zip.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— A1.1 Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung inkl. Umwelthaftpflichtversicherung mit mindestens folgenden Deckungssummen:
o Für Sach- und Personenschäden bis zu 10.000.000 Euro je Schadensereignis
o Für Vermögensschäden bis zu 5.000.000 Euro je Schadensereignis
Hinweis: Soweit die aktuelle Deckungssumme niedriger ist, genügt für den Teilnahmewettbewerb die Erklärung des Bewerbers, dass eine Erhöhung auf die geforderte Deckungssumme im Zuschlagsfall erfolgt. Die Vergabestelle kann vor Zuschlagserteilung einen Nachweis der ausreichenden Deckung in der geforderten Höhe verlangen.
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— A1.4 Nachweis der Bonität über Eigenauskunft einer Wirtschaftsauskunftei (z.B. Creditreform, Bürgel) oder gleichwertiger Nachweis einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus dem Land, in dem der Bewerber angemeldet ist, der eine mindestens „befriedigende bzw. noch gute Bonität“ bescheinigt (z.B. bei Creditreform würden die Risikoklassen I, II, III die Anforderungen erfüllen) und nicht älter als 6 Monate ab Erstellungsdatum ist.
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— A1.5 Im Falle der Konzernzugehörigkeit: Bindende Erklärung der Bereitschaft zur Abgabe einer Patronatserklärung
— A1.6 Nachweis einer Kfz-Haftpflichtversicherung mit Mindestsumme von 100 Mio. Euro Deckung für Sach- und Personenschäden sowie Vermögensschäden je Schadenereignis für alle für den Auftraggeber eingesetzten Fahrzeuge.
Näheres siehe Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb unter:
Logistik/Logistik_TW.zip.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— A2.1 Nachweis eines zertifizierten Qualitätsmanagementsystems auf Basis DIN ISO 9001. Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt des Endes der Teilnahmefrist gültig sein.
— A2.2 Nachweis eines zertifizierten Umweltmanagementsystems auf Basis DIN ISO 14001. Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt des Endes der Teilnahmefrist gültig sein.
— A2.3 Nachweis eines zertifizierten Arbeitsschutzmanagementsystems nach OHSAS 18001 oder vergleichbar. Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt des Endes der Teilnahmefrist gültig sein.
— A2.4 Nachweis eines zertifizierten Entsorgungsfachbetriebes nach § 56 Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) sowie des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG) in Bezug auf die in Anlage 15 der Vergabeunterlagen aufgeführten Abfallschlüssel. Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt des Endes der Teilnahmefrist gültig sein.
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— A2.5 Nachweis einer Zertifizierung nach TAPA-FSR Level A (für die LAGERLOGISTIK). Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt des Endes der Teilnahmefrist gültig sein.
— A2.6 Nachweis einer Zertifizierung nach TAPA-TSR (oder vergleichbar) (für den Transportbereich). Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt des Endes der Teilnahmefrist gültig sein.
— A2.7 Nachweis der Anzahl der Fahrzeuge gemäß TAPA-TSR Kategorie A oder B mit folgenden Unterkategorien: Boxer, 7,5t und Last-/Sattelzug >7,5t
— A2.8 Nachweis zur Beschaffenheit und Verkehrstauglichkeit (gem. StVZO) der Fahrzeuge gemäß A2.7: TÜV-Siegel vorhanden, mind. Abgasnorm 5, angemeldet in Deutschland
— A2.9 Nachweis eines Notfallkonzeptes zur Sicherstellung der in Ziffer 1.4 der Beschreibung zum Teilnahmewettbewerb der Vergabeunterlagen aufgeführten Leistungen im Notfall, ggf. unter Einbindung der hierfür vorgesehenen Unterauftragnehmer, das mindestens die Anforderungen gemäß DIN ISO 9001 erfüllt.
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— B2.1 Beschreibungen und Erläuterungen des Notfallkonzepts (max. drei (3) DIN A4 Seiten bei Schriftgröße 11) (vgl. A2.9) zur Sicherstellung der in Ziffer 1.4 der Beschreibung zum Teilnahmewettbewerb der Vergabeunterlagen aufgeführten Leistungen unter Notfallbedingungen, insbesondere hinsichtlich
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1. Notfall-Definition,
2. Alarmierungsplan,
3. Regelung der Verantwortlichkeiten,
4. Untersuchung interner und externer Ausweichmöglichkeiten,
5. Notfall-Pläne für ausgewählte Schadensereignisse (z.B. Höhere Gewalt),
6. Regelung für Zugangssicherung,
7. Erstellung eines Datensicherungsplans,
8. Ersatzbeschaffungsplan z.B. technische Einrichtungen,
9. Redundante Kommunikationsverbindungen,
10. Wiederherstellungszeiten der Lieferung und Leistung,
11. Durchführung von Notfallübungen.
Die Bewertung des Notfallkonzepts erfolgt anhand dessen Plausibilitätsgrades, so dass sich folgende Bewertungssystematik ergibt:
o Niederer Zielerfüllungsgrad = Beschreibung nicht durchgängig plausibel, Konzept kann hinsichtlich der Versorgungssicherheit nicht nachvollzogen werden. Dies ist der Fall, wenn in der Beschreibung mindestens auf 1 der in B2.1 aufgelisteten Punkte umfänglich eingegangen wird. (4 Punkte)
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o Mittlerer Zielerfüllungsgrad = Beschreibung durchgängig und weitgehend plausibel, Konzept kann hinsichtlich der Versorgungssicherheit jedoch nicht in Gänze nachvollzogen werden. Dies ist der Fall, wenn in der Beschreibung mindestens auf 5 der in B2.1 aufgelisteten Punkte umfänglich eingegangen wird. (9 Punkte)
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o Hoher Zielerfüllungsgrad = Beschreibung durchgängig und plausibel, Konzept kann hinsichtlich der Versorgungssicherheit vollständig nachvollzogen werden. Dies ist der Fall, wenn in der Beschreibung mindestens auf 10 der in B2.1 aufgelisteten Punkte umfänglich eingegangen wird. (14 Punkte)
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— B2.2 Vorlage von mindestens zwei (2) Referenzprojekten und einer jeweiligen Eigenerklärung, dass die beschriebenen fachlichen Forderungen erfüllt sind, die mit den Leistungen der Ziffer 1.4.1 der Beschreibung zum Teilnahmewettbewerb vergleichbar sind und innerhalb der letzten drei Kalenderjahre (2015, 2014, 2013) erbracht wurde.
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o Die Mindestanforderung für die Wertbarkeit des Referenzprojektes ist die logistische Abwicklung der folgende Anzahl an VERTRASGPRODUKTEN pro Jahr:
Desktops/Notebooks > 15.000 Stück
Monitore > 15.000 Stück
Drucker (Lokal & MFP) > 2.500 Stück
Telekommunikationsendgeräte > 15.000 Stück
o Hinweis: Zur Wertung des Referenzprojekts sind die genannten Mengen jeweils im Einzelnen zu erreichen.
— B2.3 Vorlage von mindestens zwei (2) Referenzprojekten und einer jeweiligen Eigenerklärung, dass die beschriebenen fachlichen Forderungen erfüllt sind, die mit den Leistungen der Ziffer 1.4.2 der Beschreibung zum Teilnahmewettbewerb vergleichbar sind und innerhalb der letzten drei Kalenderjahre (2015, 2014, 2013) erbracht wurde.
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o Die Mindestanforderung für die Wertbarkeit des Referenzprojektes ist die bundesweite Verteilung von 5.500 Paketen und 11.250 Paletten pro Jahr.
— B2.4 Vorlage von mindestens zwei (2) Referenzprojekten und einer jeweiligen Eigenerklärung, dass die beschriebenen fachlichen Forderungen erfüllt sind, die mit den Leistungen der Ziffer 1.4.3 der Beschreibung zum Teilnahmewettbewerb vergleichbar sind und innerhalb der letzten drei Kalenderjahre (2015, 2014, 2013) erbracht wurde.
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o Die Mindestanforderung für die Wertbarkeit des Referenzprojektes ist folgende Anzahl an VERTRAGSPRODUKTEN pro Jahr:
Die Bewertung der Referenzprojekte erfolgt anhand der darin ausgewiesenen Mengen, so dass sich folgende Bewertungssystematik ergibt:
— Niederer Zielerfüllungsgrad = das eingereichte Referenzprojekt erreichen die in B2.2, B2.3 bzw. B2.4 jeweils genannten Mengen oder überschreitet diese um weniger als 15 % (2 Punkte)
— Mittlerer Zielerfüllungsgrad = das eingereichte Referenzprojekt überschreitet die in B2.2, B2.3 bzw. B2.4 genannten Mengen jeweils um mehr als 15 % (7 Punkte)
— Hoher Zielerfüllungsgrad = das eingereichte Referenzprojekt überschreitet die in B2.2, B2.3 bzw. B2.4 genannten Mengen jeweils um mehr als 35 % (11 Punkte)
Für jedes vorgelegte Referenzprojekt erhält der Bewerber eine Punktwertung, vorausgesetzt, dass die fachlichen Anforderungen (vgl. Ziffer 1.4.1, 1.4.2, 1.4.3) und die quantitativen Anforderungen (vgl. B2.2, B2.3, B2.4) in dem vorgelegten Referenzprojekt erfüllt sind. Der Auftraggeber vergibt jedoch für maximal zwei (2) vorgelegte Referenzprojekte je Bewertungskriterium (B2.2, B2.3, B2.4) die angeführten Punkte.
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Es ist dem Bewerber gestattet, für die eingereichten Referenzprojekte B2.2, B2.3, B2.4, jeweils ein und dasselbe Referenzprojekt zu verwenden, sofern das jeweilige Referenzprojekt sämtliche geforderten Leistungsinhalte (vgl. Ziffer 1.4.1, 1.4.2, 1.4.3) abdeckt. Es hat hierzu ein entsprechender Hinweis im Angebot zu erfolgen.
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— Bestätigung der nachfolgend vorgegebenen Mindestanzahl von im Unternehmen vorhandenen Mitarbeitern und Nachweis der entsprechenden beruflichen Befähigung:
o ein (1) deutschsprachiger Key-Account Manager/-in in der Logistikbranche mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung (A2.10)
o zwei (2) deutschsprachige leitendende Mitarbeiter/-innen des ZENTRALLAGERS/RÜCKFÜHRUNGSLAGERS mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung (A2.11)
o zwei (2) deutschsprachige leitendende Mitarbeiter/-innen im Bereich Buchhaltung mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung (A2.12)
o fünf (5) deutschsprachige Mitarbeiter/-innen im Bereich PRODUKTION /DATENLÖSCHUNG mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung (A2.13)
o vier (4) deutschsprachige, zertifizierte Elektrofachkräfte (EFKffT) für die Durchführung von Elektroarbeiten (z.B. DGUV 3) mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung (A2.14)
o zwei (2) deutschsprachige leitendende Mitarbeiter/-innen im Bereich DISPOSITION mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung (A2.15)
o fünf (5) deutschsprachige Mitarbeiter/-innen im Bereich Transport (Berufskraftfahrer/-innen) mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung (A2.16)
o fünf (5) deutschsprachige leitendender Mitarbeiter/-innen im Bereich VOR-ORT LOGISTIK (IT De-/Installation und Umzug) (A2.17)
— Hinweis zur Nachweisform für A2.10 – A2.17: Nachweis der beruflichen Befähigung der im Unternehmen vorhandenen Mitarbeiter. Hierzu zählen:
— die Art des Ausbildungsabschlusses (bei Berufskraftfahrer gemäß BKrFQG),
— die Berufserfahrung in der Logistik-/Transport-/Vor-Ort Logistik Branche in Jahren seit Abschluss der Ausbildung (Berufserfahrung in Monaten/Jahren pro Rolle im Bereich Logistik),
— Zertifizierungen/Weiterbildungen (mit Jahresangaben) in der Logistik-/Transport-/Vor-Ort Logistik Branche in Jahren seit Abschluss der Ausbildung (z.B. Schulungen Güterverkehr, Fahrsicherheitstraining, Gabelstapler etc.),
— das Vorhandensein eines gültigen Führerscheins bei Berufskraftfahrer,
— persönliche Referenzen bereits durchgeführter Projekte (nur bei Key-Account Manager und den leitenden Mitarbeitern im Bereich Zentrallager und Rückführungslager).
Näheres siehe Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb unter:
Logistik/Logistik_TW.zip.
Auftragsausführung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bewerbergemeinschaften haben mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern im Original unterzeichnete
Erklärung abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Sonstige besondere Bedingungen:
— Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi):
Nachweis erfolgt durch Eigenerklärung auf einem zu den Vergabeunterlagen gehörenden Formblatt (Anlage 8
bzw. für Unterauftragnehmer Anlage 9).
— Die Erfüllung der Voraussetzung, dass Bewerber bereits zum Zeitpunkt der Abgabe ihres Teilnahmeantrages
in die Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie aufgenommen sind,
kann dadurch ersetzt werden, dass Bewerber zum Zeitpunkt der Abgabe ihres Teilnahmeantrages die
Bereitschaft erklären, in die Geheimschutzbetreuung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
(BMWi) aufgenommen zu werden, den erforderlichen öffentlich-rechtlichen Vertrag abzuschließen und
während der Laufzeit aufrecht zu erhalten. Das Formblatt für diese Eigenerklärung gehört zu den Vergabe und
Vertragsunterlagen (Anlage 8 bzw. für Unterauftragnehmer Anlage 9). Einzelheiten sind den Vergabe- und
Vertragsunterlagen zu entnehmen. (siehe Dokument „Beschreibung zum Teilnahmewettbewerb“ insbesondere
Ziffer 2.13)
— Alle zur Verfügung gestellten Informationen unterliegen der Vertraulichkeit. Der Bewerber hat deshalb mit dem
Teilnahmeantrag die Vertraulichkeitserklärung (Anlage 10 der Vergabe- und Vertragsunterlagen)
einzureichen.
Der Auftragnehmer verpflichtet sich gegenüber dem Auftraggeber, die Vorschriften des Mindestlohngesetzes („Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns“ – MiLoG) und die Regelungen des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes („Gesetz über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen“ – AEntG) einzuhalten, sofern für ihn einschlägig.
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Verfahren
Laufzeit der Rahmenvereinbarung in Monaten: 24
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Auswahlkriterien:
Zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden diejenigen drei (3) Bewerber, bei denen die erreichte Gesamtpunktzahl bei den Eignungskriterien im Rahmen einer Reihung (von der höchsten zur niedrigsten Punktzahl) auf den Rangplätzen eins (1) bis drei (3) verzeichnet sind und die geforderte Mindestpunktzahl erreichen oder übertreffen. Sofern die ermittelte Punktzahl mehrerer Bewerber identisch ist, erhält derjenige Bewerber die Aufforderung zur Angebotsabgabe, dessen eingereichter Nachweis zu der Zertifizierung nach TAPA-FSR Level A (vgl. A2.5) der „Zertifizierung nach TAPA-FSR 2014 Level A“ entspricht und somit der aktuellste ist (=Stichentscheid). Sollte dieser Stichentscheid zu keinem Ergebnis führen, da alle eingereichten Zertifikate die „Zertifizierung nach TAPA-FSR 2014 Level A“ aufweisen, so entscheidet das Los. Näheres siehe Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb unter: https://www.bwi-it.de/ausschreibungen-bwi-informationstechnik-gmbh/EU-weite_Ausschreibungen/ Logistik/Logistik_TW.zip
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Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Other
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle/Einkauf, Vergabestelle der BWI Informationstechnik GmbH

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2016-12-28 📅
Datum des Endes: 2018-12-31 📅
Zusätzliche Informationen
Der Auftraggeber wird eine Preisobergrenze festlegen, welche aus den Unterlagen zum Leistungswettbewerb
(2.Phase des Verfahrens) zu entnehmen ist. Diese darf der Bieter in seinem
Angebot nicht überschreiten.
Der Auftraggeber wird den Zuschlag nur auf ein Angebot erteilen, welches die Preisobergrenze nicht
überschreitet.
Die vollständigen Vergabeunterlagen (zum Teilnahmewettbewerb) stehen den Bietern unter folgender
Internetadresse zum Download bereit:
Logistik/Logistik_TW.zip
Den Teilnahmewettbewerb ergänzende oder berichtigende Angaben sowie Antworten der Vergabestelle können
von allen Bewerbern über den nachfolgenden Link eingesehen werden:
Logistik/Fragen_und_Antworten_Tabelle_Logistik_TW.pdf.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@bundeskartellamt.de 📧
Telefon: +49 22894990 📞
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d.h.
ohne schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen. Vergaberechtsverstöße, die
aufgrund
der Bekanntmachung bzw. in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen innerhalb der Frist zur
Angebotsabgabe oder zur Bewerbung bei der unter I.1) genannten Vergabestelle gerügt werden.
Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI.4.1) genannten
Stelle eingereicht werden. Der Nachprüfungsantrag muss innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der
Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Bieter, deren Angebote nicht
berücksichtigt werden sollen, werden durch die Vergabestelle über den Namen des Unternehmens, dessen
Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebotes
und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses nach §
101a Abs. 1 GWB informiert. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer
Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagserteilung an die betroffenen
Bieter ergangen ist. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information durch die
Vergabestelle geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versendet,
verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage nach Absendung der Information durch die Vergabestelle. Ein
Vertrag ist von Anfang an unwirksam, wenn gegen § 101a Abs. 1 GWB verstoßen wurde oder ein öffentlicher
Auftrag unmittelbar an ein Unternehmen erteilt wurde ohne andere Unternehmen am Vergabeverfahren zu
beteiligen ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren
festgestellt worden ist. Die Unwirksamkeit kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren
innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Wurde die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach
Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Quelle: OJS 2016/S 075-132476 (2016-04-13)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2016-08-23)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Vergabestelle, Gebäude 17/Raum 413, Balanstraße 73

Referenz
Daten
Absendedatum: 2016-08-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2016-08-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2016/S 164-296390
Verweist auf Bekanntmachung: 2016/S 075-132476
ABl. S-Ausgabe: 164

Verfahren
Vergabekriterien
Kriterium: 1. Preis (40)
2. Leistung (60)

Auftragsvergabe
Name: Geodis Logistics Deutschland GmbH
Postanschrift: Colmarer Str. 11
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60528
Land: Deutschland 🇩🇪

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Bieter muss Vergaberechtsverstöße, die er im Vergabeverfahren erkennt, unverzüglich, d. h. ohne
schuldhaftes Zögern, bei der unter I.1) genannten Vergabestelle rügen. Vergaberechtsverstöße, die aufgrund
innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Quelle: OJS 2016/S 164-296390 (2016-08-23)